der Bericht ist wie immer Extraklasse, aber ich muss auch mal meckern 😛 "zweckmäßige Einrichtung" mit Fön???? Wie verwöhnt kann man sein? Habe ich so gut wie nie erlebt! Ich weiß, Ihr steht mehr auf Kloschüsseln, aber ein Fön wäre für mich Luxus pur 😉
Liebe Grüße und noch einen wunderschönen Abend,
Sanne
Liebe Sanne,
ein Föhn ist sozusagen ein basic gehört zur absoluten Grundausstattung!!! 😎 Luxus wäre noch ein zusätzliches Glätteisen 😛
Grüßle Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
der Bericht ist wie immer Extraklasse, aber ich muss auch mal meckern 😛 "zweckmäßige Einrichtung" mit Fön???? Wie verwöhnt kann man sein? Habe ich so gut wie nie erlebt! Ich weiß, Ihr steht mehr auf Kloschüsseln, aber ein Fön wäre für mich Luxus pur 😉
Liebe Grüße und noch einen wunderschönen Abend,
Sanne
Liebe Sanne,
ein Föhn ist sozusagen ein basic gehört zur absoluten Grundausstattung!!! 😎 Luxus wäre noch ein zusätzliches Glätteisen 😛
Grüßle Anja
Schau, Anja, Du machst ja gern Abstriche beim Erfolg von Fussballmannschaften, ich beim Fön 🤪
Sorry für Offtopic 😊
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200816. Feb. 2015 ·
Coucou Sanne, Coucou Bamburi,
Ich gehöre auch zu den Damen die immer einen Föhn dabei haben! 🙂 Dieses Mal musste ich leider darauf verzichten wegen dem Gepäck. In den kleinen Cessnas waren nur 15 Kilos pro Person erlaubt. Daher war die Annick echt froh als Einer ab und zu in der Lodge vorhanden war. 🤪
hach, dein Reisebericht weckt wirklich Erinnerungen ... schöööönnn ... 🙂. Am Lake Eyasi waren wir auch in Kisima Ngeda und fanden es ganz toll ... allerdings haben bei uns die Hazabe "nur" Vögel geschossen (die wir dann auch kosten durften - Taube ist seither von unserem Speisenplan gestrichen 😗 😎 ). Mein Mann wurde sogar ans Feuer eingeladen auf einen Zug aus DER Pfeife - da hat er aber dankend abgelehnt 😎 !
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200817. Feb. 2015 ·
@Steffi: du hast auch eine Pfeife gesehen!!!! Ich habe das Gefühl wir haben da echt etwas verpasst!!! 😄
08.01.2015
Um 7Uhr frühstücken wir. Es gibt ein nettes und Leckeres Buffet. Das Wetter klärt auch auf.
Anschliessend erwartet uns Pius an der Rezeption. Er versorgt das Gepäck in den Wagen und schon geht es Richtung Ngorongoro Krater los. Die Ngorongoro Conservation Area umfasst ein Schutzgebiet von 8292 km2 wovon der Ngorongoro Krater ein kleiner, wenn auch äusserst bedeutender Teil ist. Aufgrund ihrer Grösse und Höhenunterschiede von 1020m (Lake Eyasi) bis zu 3648m (Lolmalasin) ist die NCA ein Mikrokosmos für sich. Wüstenartige Savannen (zum Beispiel die Ausläufer der Serengeti, Salei Plains oder Oldupai Gorges) werden an den Kraterrändern von immergrünen, dichten Bergwäldern abgelöst und fruchtbare, mit Flüssen, Sümpfen und Seen durchsetzte Kraterböden sind ideale Lebensräume für Wildtiere.
All diese Besonderheiten auf engstem Raum waren Grund genug, das Ngorongoro Schutzgebiet 1979 als Weltnaturerbe der Unesco anzuerkennen. Sobald man den Boden des Kraters erreicht hat, kann man verstehen warum Kenner auch vom achten Weltwunder sprechen. Da leben 25000 bis 30000 Tiere darunter auch die Big Five. Der weltgrösste nicht mit Wasser gefühlte Krater der Erde misst 19,2 km im Durchmesser und weist eine Fläche von 304 km2 auf.
Das Schauspiel da unten ist einmalig. Am Anfang sehen wir schon viele Büffel.
Danach erblicken wir einen Löwen am Strassenrand.
Wir warten eine Weile und es steht auf. Ein Prachtkerl!
Leider verschwindet er schnell hinter das Gebüsch. Die Natur zeigt sich hier von seiner besten Seite.
Einige Zebras kommen uns auch entgegen. Sie sind besonders süss.
Man sieht auch viele Thomson Gazellen
und Vögel. Hier einen Black Headed Heron.
Da ein Abdim's Stork.
Dort einen Strauss.
Gegen 12 Uhr fängt es leider an zu gewittern und zu regnen. Wir fahren zur Picnic Site. Die ganze Zeit haben wir praktisch kein Fahrzeug gesehen. Sie stehen alle da!!
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200818. Feb. 2015 ·
Fortsetzung
Eine ganze halbe Stunde regnet es wie verrückt. Die Hippos scheint es absolut nicht zu stören.
Alle Safariwagen bleiben geschlossen und die Turis essen den Inhalt ihrer Lunch Boxes im Auto. Danach hellt es aber sehr schnell auf und die Sonne lässt sich blicken. Wir fahren wieder los denn ich möchte noch mehr Mieze Mieze sehen. Lange werde ich mich nicht gedulden müssen. Monsieur Löwe und seine Damen warten auf uns!
Später beobachten wir auch eine Spotted Hyena. Sie lässt es sich schmecken.
Ein Jackal tut das Gleiche einen Kilometer weiter aber da bleibt nicht viel Fleisch.....
Ab und zu, zu meinem grossen Erstaunen, sehe ich Maasais mit ihren Rindern.
Pius erklärt uns dass die Regierung die NCA vom Serengeti NP in 1959 abgetrennt hat. Die NCA stellte man den Maasai als Weideland zur Verfügung. Man vermutet dass Heute 60000 Maasai in dem Gebiet leben und nur ihnen ist es erlaubt, sich in der Schutzzone, den Krater ausgenommen, anzusiedeln. Ihr Vieh dürfen sie aber auf den Kraterboden treiben.
Im Park gibt es natürlich auch Elis.
Aber nach dem Tarangire NP sehne ich mich mehr nach Miezen. Bald stossen wir auf Mama Löwe mit ihren 2 Kleinen.
Papa kommt auch bald dazu.
Eine Grant's Gazelle pausiert auch noch für uns.
Diese Kronenkraniche erinnern mich an Uganda.
Eine Riesentrappe dürfen wir auch bewundern
sowie eine weitere Spotted Hyena.
Gegen 15 Uhr machen wir uns langsam auf den Rückweg. Heute fahren wir noch bis zur Ndutu Safari Lodge.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200819. Feb. 2015 ·
Fortsetzung
Zum Rausfahren nehmen wir die Lerai Route. Sie geht bergauf und führt durch wunderschöne Landschaften und Blumen.
Da oben gibt es einige Viewpoints wo man einen tollen Blick auf den Lake Magadi bekommt.
Gegen 16 Uhr erreichen wir das Seneto Gate. Den Halbtagspermit haben wir überschritten........ 😗 Den Ranger scheint es aber nicht zu stören. Pius erzählt uns später dass es kein Problem ist wenn da unten so wenig Leute sind. Wir geniessen die Fahrt mit diversen Landschaften und Maasai Dörfer.
Leider kommen uns immer wieder bettelnde Maasai Kinder entgegen! 🙄
Ein Lastwagen hatte es auch eilig, nun sitzt er in der Klemme..... 😣
Eine Stunde später wird der Himmel sehr schnell schwarz und es fängt an richtig zu schütten!
Die letzten 20 Kilometer bis zur Ndutu Safari Lodge werden zu einem Gymkhana.
Um 18 Uhr kommen wir endlich an und es hört auch auf zu regnen. Die Lodge befindet sich in der Nähe der südlichen Grenze des Serengeti NP und liegt im Schatten mächtiger Akazien mit Blick auf den Sodasee Lake Ndutu. Die Chefin kommt aus Neuseeland und heisst uns recht herzlich Willkommen: Es gibt natürlich einen Welcome Drink und da wird uns das Nötigste mitgeteilt. Die Lodge gefällt uns auf Anhieb.
Ein Maasai bringt uns danach zu unserem aus Stein gebauten Cottage nr. 34.
Von der Veranda aus blickt man auf den Ndutu See.
Das Zimmer ist zwar klein aber zweckmässig eingerichtet.
Ein Generator versorgt das Camp mit Elektrizität und es gibt sogar im Lounge und Restaurantbereich Wifi. Wir packen unsere Koffer sehr schnell aus, duschen und begeben uns in die Bar wo wir uns eine Flasche Robertson Shiraz gönnen. Die Weinflaschen kosten im Durchschnitt 25US$. Kann man verkraften. 🙂
Abends versammeln sich die Gäste am Lagerfeuer
oder in der Lounge. Da kommen oft zu Besuch Ginsterkatzen die seit Jahren praktisch in der Lodge leben. Und so haben die Gäste die Möglichkeit sie aus der Nähe zu sehen.
Die Lodge ist bumsvoll! Das Abendessen wird im netten Restaurant serviert. Es gibt ein Set Menu: Bruscietta hausgemachte Butternut Suppe Schweinefilet mit Blattspinat und Kartoffelbrei Crème Caramel
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200820. Feb. 2015 ·
09.01.2015
Um 7 Uhr frühstücken wir gemütlich und wir lassen es uns schmecken. Eine halbe Stunde später verlassen wir mit Pius die Lodge.
Von November bis Mai kommen die Huftier Herden in die Ndutu Area, deren Grässer und Wälder zugleich Nahrung und Schutz bieten. Raubtiere haben folglich ebenfalls beste Lebensbedingungen, weswegen das Gebiet für die hohe Dichte an Raubkatzen bekannt ist. Das Ndutu Gebiet ist derzeit eines der letzten wenigen Gebiete, wo es in Teilen auch noch möglich ist, abseits der Wege den Tieren zu folgen, was die Reise für Turis so besonders macht.
Wir überqueren schon einmal ein trockenes Flussbett und sehen bald unweit 2 Stehende Safariwagen. Wir nähern uns. Ein Fahrzeug gehört zu einem Filmteam.
Unsere Präsenz scheint zu irritieren. Wir machen uns ganz klein und erfreuen uns über Mama Cheetah mit ihren 3 Kleinen.
Sie wechseln leider häufig Ihre Position und das Licht ist nicht optimal zum Fotografieren.
Eine ganze Stunde bleiben wir da und beobachten sie. Einfach köstlich. Endlich legen sie sich hin und ich kann sie besser abknipsen.
Mein Toni macht sich normalerweise nicht viel aus Tiersichtungen. Aber seit wir hier im Land sind geniesst er die Show. Der Virus hat ihn endlich geschnappt! 😎
Wir verlassen die Cheetahs um anderen Turis auch die Möglichkeit zu geben gute Bilder zu schiessen. Ein Marabu beobachtet uns.
Eine halbe Stunde später kommen uns Löffelhunde entgegen. Wir schauen ihnen eine Weile zu.
Ein Jackal lässt sich auch noch blicken.
Natürlich laufen uns auch viele Gnus
und Giraffen über den Weg.
Auf einmal hört Pius im Funk dass gerade ein verliebtes Löwenpärchen unweit gesichtet wurde. Es macht golo golo. Pius fährt da gleich hin! 🙂
Hallo Annick, sehr schöne Bilder. Wir sind ab Mitte Juni in der Serengeti und Maasai Mara. Die Vorfreunde wächst von Tag zu Tag immer mehr. Bitte weiter berichten.
um die Löffelhunde beneide ich Dich sehr. Ich hab die immer nur aus dem Bild rennend ablichten können 🙁 Die jungen Cheetahs sind natürlich zauberhaft - Licht hin oder her 😉
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200820. Feb. 2015 ·
@Guggu: pass auf, der Virus aus Tansania ist noch gefährlicher als der aus Namibia!!! 🤪
@Andreas: du kannst dich echt freuen! 🙂 Und morgen gibt es bei mir wieder Miezen..... 😄
@Sanne: es gibt bald wieder Löffelhunde! 😁
Schönes Wochenende an euch alle und danke für euer Interesse. Annick
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200821. Feb. 2015 ·
Fortsetzung
Wir brauchen keine 10 Minuten und wir sehen schon einige Wagen stehen. Pius sucht sich ein gutes Plätzchen aus so dass wir einen guten Ueberblick bekommen! 😄
Der Löwe erreicht seine Geschlechtsreife im Alter von 2 bis 3 Jahren, ihre physiologische in 18 Monaten. Um die Paarungsbereitschaft eines Weibchens festzustellen, benutzt der männliche Löwe das Jacobsen Organ, das sich am oberen Gaumen befindet. Dazu zieht der Löwe die Oberlippe zurück und öffnet leicht das Maul. Dieser Vorgang wird auch als Flehmen bezeichnet. Der Löwe kann sich mit einem Weibchen paaren nur mit dessen Zustimmung. Hierzu legt sich die Löwin auf den Bauch und erlaubt dem Männchen sie zu besteigen.
Während der Kopulation beisst der Kater der Löwin in den Nacken.
Dadurch hält diese instinktiv still. Lässt die Löwin die Kopulation zu, so paaren sie sich alle 15 Minuten zirka 40 Mal am Tag, wobei ein Kopulationsakt etwa 30 Sekunden dauert, bis die Paarungsbereitschaft der Löwin nach etwa 5 Tagen beendet ist.
Unser Löwe ist ein Prachtkerl!
Madame kann sich auch sehen lassen.
Und schon möchte die Löwin wieder geehrt werden. Sie steht auf.
Monsieur folgt und tut seine Aufgabe.
Madame ist entzückt! 🤪
Danach gönnt man sich wieder eine Pause.
Genau 9 Minuten später fängt die Show wieder an. Madame steht auf
Monsieur steigt drauf.
Madame ist zufrieden.
Dann wird ausgeruht.
Das gleiche geschieht praktisch alle 10 Minuten. Mein Mann staunt und möchte bestimmt in diesem Augenblick ein Löwe sein!!! 😛 😛
Da es schon 12 Uhr ist, fahren wir zum Mittagessen in die Lodge. Die Landschaft um Ndutu Lake geniessen wir in vollen Zügen.
Hallo Annick, vielen Dank fürs Teilen der interessanten Erlebnisse. Allerdings solltest du deine Leser warnen, deinen RB nur mit vollem Magen zu "verschlingen", denn bei dem leckeren Essen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. 🤪 Freue mich auf die Fortsetzung. VG Chrissie
Champagner8’796 Beiträge · seit 201022. Feb. 2015 ·
Salut Annick,
jetzt hab ich endlich die letzten Kapitel nachgelesen - ich brauchte ehrlich gesagt ein bisschen Abstand zu den toten Bushbabys.... 🤩 🤢 ja, ich weiß, ich bin eine Mimose 😊
Dafür bin ich ja nun gleich im prallen (Löwen)Leben gelandet 😄 . Das Foto des erschöpften Löwenpaschas, das Guggu gepostet hat, wollte ich eigentlich auch reinkopieren, aber das lass ich jetzt mal.... Witzig neben der Zunge finde ich auch seine Frisur: trägt man bei Löwens inzwischen Pony???
Zum Glück hat mich das Tansaniafieber noch überhaupt nicht gepackt (sagt mein Bankkonto 😛 😈 ) - also kann ich völlig stressfrei und ohne Ansteckungsgefahr mitreisen und deinen Bericht genießen - danke dafür!