ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200812. Feb. 2015 ·
@BMW: da hast du Recht! Die meisten Turis gerieten in Panik als ein Vervet am Tisch erschien.... 😎
@Bele: schön dass du auch dabei bist! Der Bayern Schorsch wird sich auch freuen. Bei diesen vielen Frauen macht das Miam Miam doppelt so viel Spass!!! 😄
Fortsetzung
Nach dem Lunch geht es gleich weiter. Die Elisichtungen zählt man nicht mehr.
Wir konzentrieren uns auf eine Herde mit 3 Kleinen.
Die sind echt knuddelig! Sie toben und spielen die ganze Zeit.
Später werden wir aber von einem Jüngling gejagt. Er meint es ernst und Pius vergeht sogar das Lachen. 😎
Zum Glück erblickt er einen Genossen und beruhigt sich.
Dann wird gezeigt wer der Stärkste ist.
Natürlich erblicken wir auch wieder viele Impalas.
Ein prächtiger Tawny Eagle lässt sich gar nicht stören. Er pausiert und scheint es zu geniessen.
Dieser Francolin sucht Schutz auf einem Baum.
Manche Elis erweisen sich auch als richtige Bergsteiger!
Gegen 18 Uhr verlassen wir leider den Park. Ich hätte da gerne noch einen Tag mehr verbracht. Einen Kilometer vor der Lodge stossen wir noch auf Giraffen.
Die Eine macht es sich besonders gemütlich.
Ein Vogel möchte es sich gerne auf ihrem Schädel bequem machen, passt ihr aber nicht.
Danach wird geduscht und wir vermissen natürlich nicht Apéro Time! Es gibt wieder Gin Tonic mit kleine Pizzas und cashew nuts. Miam miam! 😄
Das Buffet schmeckt auch wieder sagenhaft. Der Avocado Salat finde ich einmalig. Das Hähnchen mit Orange Sauce, la crème de la Crème, Pasta, Gemüse, Käse, Crème Caramel! Oh mamamia wo so ich mit dem Ganzen hin!!! 😛 Der Merlot hilft zum Glück..... 🤪
Champagner8'742 Beiträge · seit 201012. Feb. 2015 ·
Salut Annick,
diese Babyelefanten mit ihren aufgestelllten Ohren sind ja echt zum Knuddeln (zumindest virtuell) 🙂 😘 !
Mein Lieblingsfoto:
Diesen wunderschönen Flattermann (übrigens Holger: ich finde ihn auch toll getroffen, das war für mich irgendwie in dem "wunderschön" impliziert, steht aber tatsächlich so nicht da... 😊 ) hier würde ich gerne zur Diskussion stellen: ich denke, dass es eher ein juveniler Bateleur ist... bin mir aber nicht sicher - weiß jemand mehr?
ANNICK schrieb: Ein prächtiger Tawny Eagle lässt sich gar nicht stören. Er pausiert und scheint es zu geniessen.
Hallo, Mir ist es eigentlich egal wie der schöne Eagle heißt, Fakt ist das Annik ihn super erwischt hat. Ist das ein Bildausschnitt oder "echte" 400???mm Brennweite?
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200813. Feb. 2015 ·
@Bele: das kommt davon wenn man über Vögel von Tute und Blase keine Ahung an! 😎
@Fotomatte: danke für die Aufklärung. Der Pius (driver) versicherte mir: wouah that's a Tawny Eagle. Mit Vögel kenne ich mich nicht besonders gut aus.... 🙂 So I took it for granted..... 😎
Holger: ich kann dir versichern dass ich mit einer gewöhnlichen Sony Cybershot mit gutem Zoom unser Eagle fotografiert habe. Also nix mit Bildausschnitt! 🤪
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200813. Feb. 2015 ·
06.01.2015
Beim Frühstück laufen an uns wieder einige Tiere vorbei. Die Sonne scheint, es wird ein super schöner Tag.
Ich werde diese Lodge sehr vermissen..... 😎
Wir packen unsere Lunch Boxes in den Wagen und Punkt um 9 Uhr kann es losgehen. Pius stoppt später in Karatu um zu tanken. Unterwegs muss er immer wieder die Augen schön offen halten denn es gibt sehr viel Vieh auf der Strasse! 😗
Die Telefonitiskrankeit hat auch schon Karatu erreicht! 😛
Diese bunte Busse finde ich schon einmalig.
Gegen 11.30 erreichen wir das Lake Eyasi Gate wo Pius wieder Entry Fees zahlen darf......
Schade dass man in diesem Land praktisch überall Eintritt zahlen muss. Manchmal echt nicht gerechtfertigt! Ich empfinde es als Abzocke! 😗 Das Dorf Eyasi selber steht vor Dreck! 🙄 Ueberall liegen auf dem Boden Plastiksäcke und Flaschen. Wenn die hier die Turis anlocken wollen müssen sie sich schon mehr Mühe geben! 😎
Da treffen wir auch Gabriel, der Guide der uns zu den Datogas führen soll. Wir verzehren zuerst noch den Inhalt der Lunch Boxes. Wir teilen selbstverständig mit Gabriel. Es scheint ihm zu schmecken. Danach fahren wir alle zusammen 2 Kilometer weiter zu einer Datoga Familie.
Die Datogas sind ursprünglich ein nomadisches Hirtenvolk deren Kultur der von Maasais ähnelt. Heute hat sich der Stamm der Landwirtschaft zugewandt. Grandma gefällt mir auf Anhieb! 😄
Leider erweist sich unser Gabriel als eine echte Niete. Er kann sich sehr schlecht mit den Datogas verständigen. Unser Besuch bleibt mit vielen offenen Fragen..... 😣
Monsieur Datoga besitzt 4 Frauen und lässt es sich im Augenblick schmecken.
2 Söhne werden uns in die Schmiedekunst aus längst vergangene Zeit einführen.
Mit primitiven Mitteln schmieden sie Messer, Schmuck, Pfeilspitzen und vieles mehr um diese dann mit den Hadzabe zu tauschen.
Ueber die Hadzabe berichte ich später ausführlich. Eine Datoga Frau zeigt uns auch wie mit Hilfe eines Mahlsteins und der Muskelkraft aus Maiskörner Mehl gewonnen wird.
Mein macho Toni versucht es nachzumachen. Er kommt aber gleich ins Schwitzen!
Die Tour könnte echt sehr interessant sein aber unser Guide langweilt uns. Wir sind frustriert. Man hat einfach das Gefühl dass wir Musungus eine Last für Gabriel sind. Das Ambiente wirkt schwer, künstlich, einfach zum Heulen!!! 🤢 Pius lernt mich mit den Tagen auch genauer kennen. Er kapiert wie mir Zumute ist. Diesen Guide sieht er zum ersten Mal:
Die Datoga Familie singt uns zum Abschied noch einige Lieder vor
und erwartet natürlich Pinke Pinke. Ich dachte es wäre in den Entry Fees inbegriffen!!! 🙄
Wir bringen danach Gabriel noch ins Dorf zurück. Er hofft natürlich auch auf Trinkgeld. Die böse Annick wird ihm aber keinen Rappen geben. Sie erklärt ihm aber auch genau wieso. 😎 Pius hört sehr amüsiert zu.
Gegen 15 Uhr brechen wir Richtung Kisima Ngedi Lodge auf. Unterwegs können wir noch einen Einblick in den Alltag der Einheimischen werfen.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200814. Feb. 2015 ·
Fortsetzung
30 Minuten später erreichen wir das Kisima Tentet Camp. Eine super schöne Anlage wo man die Seele bäumeln lassen kann! 🙂
www.anasasafari.com/kisima-ngeda/
Es gibt nur 7 Zelte. Wir bekommen Zelt 2.
Es verfügt über eine nette Terrasse mit Seeblick (der 1030m hohe gelegene Lake Eyasi ist der grösste im nördlichen Rift Valley Gebiet. Salzig und abflusslos)
ein King Size Bett
Dusche
WC separat.
Wir begeben uns gleich nach dem Auspacken zum netten Pool denn die Hitze hier macht uns schon zum schaffen.
Anschliessend gucken wir uns die Anlage genauer an.
Die Lounge finde ich sehr gemütlich. Es gibt da sogar Wifi.
Das Restaurant ist klein und fein.
Wir erfahren dass wir Heute die einzigen Gäste sind. Vor dem Restaurant gibt es eine Feuerstelle wo man das Apéro geniessen kann.
Daneben befindet sich auch ein toller Aussichtsturm mit Seeblick.
Ein Steg führt zu einem romantischen Plätzchen. Das richtige für unser Bayern Schorsch und Casimodo! 😛
Man kann natürlich auch zum See laufen. Der Weg führt zuerst durch verschiedene kristallklare Teiche.
Bis zum Seeufer ist es 1 Kilometer. Die Schuhe ziehen wir gleich aus denn es wird sehr schnell matschig. Langsam wird es auch dunkel. Der Anblick hier wirkt einfach wie Poesie. Magisch.
Gegen 19 Uhr leisten wir uns eine Flasche Chardonnay. Emanuel und Freddy servieren uns das Abendessen: frische Zucchini Suppe Chicken in Coco Sauce mit Reis und Gemüse Bananes flambées
Der Tisch ist nett gedeckt.
Miam Miam! Ein Genuss. 😛
Morgen früh wird um 5.30 aufgestanden, es geht nämlich zu den Hadzabe.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200815. Feb. 2015 ·
07.01.2015
Es ist noch dunkel als uns Freddy um 5.30 morgens weckt und ein Tablett mit Kaffee, Coockies und Bananen auf der Veranda unseres Zeltes abstellt. Es regnet leider. 😵 Eine halbe Stunde später fahren wir mit Pius los. Unterwegs nehmen wir den örtlichen Guide MOMOYA mit. Er gefällt uns auf Anhieb. Er ist nicht gerade der Jüngste, spricht aber ein sehr gutes Englisch und besitzt viel Humor.
Momoya erklärt dem Pius den Weg zu den Hadzabe. Er führt durch eine holprige Piste und biegt auf einmal querfeldein durch den Busch. Der Regen hat zum Glück aufgehört. 40 Minuten später stossen wir auf gebauten Rundhütten aus Agavenblätter und Aesten.
Frauen und Kinder sitzen davor.
Momoya ruft nach den Buschmännern. Sie sind nicht weit und er wechselt ein paar Worte mit ihnen.
Ich schaue ganz entsetzt auf dem Baum. Momoya erklärt dass die Hadzabe die Schädel der erlegten Tiere als Trophae aufbewahren!
Den Python haben sie vor 2 Monaten verspeist.....
Ueberall hängt auch verschiedenes Tierfleisch zum Trocknen. Nichts für sensible Gemüter..... 😗
Drei Jäger bereiten Ihre Waffen vor. Pfeile erhalten den letzten Schliff, werden mit den Zähnen begradigt und am hinteren Ende mit Federn versehen.
Alles geht zügig. Plötzlich springen die Männer auf und verschwinden schnellen Schrittes im Busch.
We follow meint Momoya. Es ist aber nicht einfach den flinken jungen Männern zu folgen. Manchmal geht es durch dorniges Gebüsch. Da höre ich auch meinen Toni fluchen et trägt nämlich nur kurze Hosen....... 🙂 Wir uberqueren mehrere ausgetrocknete Flüsse. Die Jäger zielen auf alles, was sich bewegt. Endlich hat Einer ein Buschbaby erwischt. Das leblose Tier wird unter den Gürtel geklemmt....
Da mein Mann auf Honig steht, zeigen uns die Hadzabe wo man ihn findet. Sie wissen genau welchen Baumstamm sie mit der Achse bearbeiten müssen.
Da gibt es auch tatsächlich immer Honig.
Nach gute 2 Stunden kehren wir zum Dorf zurück. Die Ausbeute der Jagd sind 3 Buschbabies. Sie werden gleich im Feuer gebraten.
Eine andere Gruppe hatte gestern einen Vervet erlegt. Ein Hadzabe säugt gerade sein Hirn aus dem Schädel , igitigit..... 🙄
Die mageren Hunde tun mir schon Leid. Sie hoffen auf ein paar Resten.....
Die Frauen und Kinder freuen sich besonders auf den Honig denn wir geerntet haben und veteilen ihn.
Die eine Grandma muss ich unbedingt abknipsen.
Die andere will mir noch etwas Essbares auf dem Rückweg migeben... 😣
Gegen 10.30 verabschieden wir uns von den Hadzabe. Momoya bekommt ein gutes Trinckgeld und ist auch zufrieden.
wunderbarer Bericht aus Tansania und mal wieder sehr informativ bezüglich den Unterkünften. Bisher gefallen sie mir alle 🙂 Wegen dem Besuch bei den Hadzabes bin ich noch zwiespältig, ich weiß nicht ob ich das haben müsste. Ein Aufenthalt dort wäre aber gut für die Bella Figura (nicht deine), ich denke du hast die angebotene Wegzehr ausgeschlagen 😉 Auf jeden Fall hast du dort beeindruckende Fotos gemacht.
Ich freue mich auf die weitere Reise durch den Northern Circuit.
Hallo Annick, wie schön, dass ich mit dir noch einmal in Tansania unterwegs sein kann. Da werden Erinnerungen an unsere Tour im Oktober 2014 wach. Wir haben auch Buschmänner besucht und konnten mitverfolgen, wie sie sich gerade mit einem Marihuanapfeifchen den Kick für die Jagd geholt haben. Unser guide hat uns erklärt, dass es ausschließlich den Buschmännern offiziell erlaubt sei, Marihuana zu rauchen. Das "Pfeifchen" drehte fröhlich seine Runden unter den Jägern ....
Ich freu mich auf eure weiteren Etappen. LG Ute
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200816. Feb. 2015 ·
@UDi: bei uns gab es keine Marihuana........ 😎 Oder den Kick haben sie sich viel früher verabreicht! 🙄
Vielen Dank noch an alle Mitreisende. Es motiviert nicht allein unterwegs zu sein. 😁
Fortsetzung
Als wir in der Lodge ankommen erwartet uns ein grosszügiges Frühstück. Die Sonne lässt sich auch wieder blicken. Wir entscheiden uns danach noch einen Spaziergang zu machen. Den See finde ich einfach poetisch!
Die Einheimische führen Ihr Vieh zum Grasen.
Um 14 Uhr bekommen wir auch noch ein Mittagessen. Wir haben absolut keinen Hunger. Dem leckeren Avocadosalat und Chicken Pie können wir aber nicht wiederstehen. Miam miam. 😄
Eine Stunde später verabschieden wir uns von Emanuel und Freddy. Da hätten wir es bestimmt noch eine Nacht ausgehalten! 😎 Unterwegs bekommen wir immer wieder einen Einblick im Alltag der Menschen und Tiere.
90 Minuten später erreichen wir Karatu und 20 Minuten danach auch schon das Ngorongoro Lodoare Gate.
Pius verliert da eine gute halbe Stunde bis er die Entry Fees und Crater Permits bezahlt hat. Da wir spät dran sind fahren wir direkt Richtung Lemala Gate zur Ngorongoro Sopa Lodge.
Ein Gewitter erwartet uns als Begrüssung. Die Anlage ist mit ihren 96 Zimmern riesig aber die Lage einfach ein Traum! An der Rezeption erfahren wir dass nur 30 Zimmer belegt sind. Pius freut sich sehr denn er bekommt ein Zimmer für sich allein. Ein Luxus! Die Lounge finde ich in der Grösse schon übertrieben.
Das Schwimmbad verfügt über eine tolle Aussicht auf den Krater.
Leider ist es Heute zu kalt um eine Runde zu schwimmen. Zum Fotografieren ist es auch zu dunstig! 😗
Wir folgen dem Gepäckträger bis zum Zimmer 16.
Am Eingang erwarten uns einen Schrank und Kaffee/Tea Station.
Dann kommt das Zimmer mit 2 grosse Betten und Safe.
Es gibt auch eine tolle Glasveranda mit super Blick! Von da aus kann ich später noch den Himmel beobachten.
Das Bad ist mit einem Föhn zweckmässig eingerichtet.
Wir packen nur das Nötigste aus und trinken im Lobby einen Kaffee. Kekse werden auch noch gratis angeboten. Super Wifi Empfang. Danach wird geduscht und um 20 Uhr begeben wir uns zum Abendessen. Ein nettes Tischlein erwartet uns.
Das Set Menu ist OK: Gemüsesuppe, Bami Goreng und Fruchsalat. Die Weinflaschen sind hier viel zu teuer (erster Preis 30 US$) und das Bier kostet 5 US$. Die meisten Leute trinken Wasser. Wir nehmen je ein Bier.
Das Personal singt uns auch noch Lieder vor. Es hat eine DVD daraus gemacht und verkauft sie.
Wir werden für unserem Besuch bei den Datoga aufpassen, dass wir nicht Gabriel als lokalen Guide bekommen. Danke für den Hinweis. Sehr beeindruckende Bilder von den Hazabe. Wir freuen uns schon sehr auf den Lake Eyasi. Das war für uns auch ein Muss in der Planung.
Ich komme sehr gern weiter mit.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
der Bericht ist wie immer Extraklasse, aber ich muss auch mal meckern 😛 "zweckmäßige Einrichtung" mit Fön???? Wie verwöhnt kann man sein? Habe ich so gut wie nie erlebt! Ich weiß, Ihr steht mehr auf Kloschüsseln, aber ein Fön wäre für mich Luxus pur 😉
Liebe Grüße und noch einen wunderschönen Abend,
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo