Dem Lockruf gefolgt.. ein Landy Abenteuer!

Reisebericht 292 Antworten · 57,8k Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2014 von tiggi
752 Beiträge · seit 201114. Feb. 2015 ·
Demnächst soll es mit dem Fahrrad weitergehen ... nach meinen Plänen 🤩
Ahhh jaaa ???

Bin gespannt und freu mich auf die Fortsetzung!
LG, Nette
4’132 Beiträge · seit 200814. Feb. 2015 ·
Hallo, tiggi,

eure schöne Zeit in Malawi, mir geht das Herz auf!
Die vielen interessanten Erlebnisse dicht am prallen Leben der Bevölkerung - Wunderbar!
Man spürt, wie ihr euch auf die Menschen einlasst.
Vielen Dank fürs teilen! Tolle vielseitige Reise!

Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
376 Beiträge · seit 201414. Feb. 2015 ·
Hallo Tiggi,

ich freue mich immer riesig, wenn ein neuer Teil deines Reiseberichts erscheint!
Die Bilder von Malawi sind super und man merkt wie begeistert ihr davon seid!
Ich glaube wir sollten Malawi auch auf unsere "to-do Reiseliste" setzten!

Danke für deinen Reisebericht!

Liebe Grüße

Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013- - die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014- - Kloppo und die Klepperkischd 2015- - How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016- - Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201114. Feb. 2015 ·
Liebe ....
@speed66 - @lilytrotter - @Kloppo - @Bompjes und @ Guggu und alle Danke-Button-Drücker,
euer Zuspruch lässt mich schnell fortfahren, aber mit Bedauern stelle ich fest, dass somit die Zeit in Malawi dem Ende entgegen geht. 🙁 Ein bisschen folgt noch, aber die Tage sind gezählt.
Es bewegt mich sehr, dass der ein oder andere Mitleser, dieses tolle Land in seine Reiseplanungen aufnimmt. Wir haben nur einen kleinen Teil besucht, aber der Eindruck war so bleibend, dass wir schon jetzt überlegen wiederzukommen. Da ist noch so viel zu entdecken, auch wenn die Tiervielfalt nicht ganz so üppig ist. Dafür hat das Land andere Akzente.
Für uns war der Besuch nur ein Sammeln von Eindrücken, die wir noch vertiefen müssen.

Viele Menschen sind uns tatsächlich sehr ans Herz gewachsen, ihre ständige Fröhlichkeit, ihre Ausgeglichenheit und das alles trotz dieser einfachen und harten Lebensverhältnisse, das hat uns sehr beeindruckt. Wir haben einiges davon mitgenommen und denken häufig an schöne entspannte Situationen zurück, wenn wir uns hier über Kleinigkeiten aufregen. 😉 😊

Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201114. Feb. 2015 ·
Mit dem Fahrrad ins Njobvu Cultural Village oder auch nicht!

Heute wollen wir das Njobvu Village besuchen. Es ist eine Art Cultural Village auf anderen Seite des Shire. Hier bietet sich noch einmal die Gelegenheit ins Dorfleben der Bevölkerung einzutauchen.
Ich habe über die Damen an der Rezeption vereinbart, dass man uns Fahrräder besorgt, denn vom Bootsanleger bis zum Dorf sollen es 4 Km sein. Gerne würden wir die Strecke mit einem Fahrrad fahren und einfach mal so wie die Einheimischen unterwegs sein. Dieses ist ein gar nicht so ungewöhnlicher Wunsch und wird hier gerne organisiert.
Wir sind mit einem Guide verabredet, der uns am Nachmittag mit dem Boot zur anderen Seite des Flusses bringen soll. Auf dem Parkplatz stehen dann die Fahrräder.
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Pünktlich sitzen wir in der Lapa der Lodge und warten und warten. Oh nein, wir wollten nur einmal warten, aber schließlich sind wir in Afrika und hier hat man die Zeit, auch wenn wir auf die Uhren schauen. Es ist früher Nachmittag und wir sitzen und warten, jetzt ist schon Teatime und wir warten immer noch auf den Bootsführer. Man bittet uns, noch einen Moment zu warten und Tee oder Kaffee zu trinken, dazu bekommen wir auch leckeren Kuchen gereicht. Das gehört hier zum Service. Eine Teewasser- oder Kaffekanne steht zur Selbstbedienung immer bereit.
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Während wir warten, amüsieren wir uns über die frechen Meerkatzen, die auch hier den Angestellten das Leben schwer machen. Mit einer Zwille werden sie verjagt - vorerst.
Trotzdem schreitet die Zeit voran und ich werde langsam nervös, denn in einigen Stunden ist es schon wieder dunkel. Wir sollen aber bald erfahren, was der Grund für die Verzögerung ist.
Man teilt uns mit, dass sich auf der anderen Seite des Shire gerade Elefanten aufhalten und es sei viel zu gefährlich, dort alleine mit dem Fahrrad entlang zu fahren. Da man doch sehr um unsere Sicherheit bemüht ist, sucht man nach einem bewaffneten Schutz.

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Ich habe vor ein paar Stunden zufällig Elefanten am Fluss fotografiert, vielleicht handelt es sich um die Herde? Aber die dürften schon weitergezogen sein.
Also werden für uns gerade zwei bewaffnete Guides organisiert. Wir können das kaum glauben. Aber die Sache mit dem Glauben sollte man lieber der Kirche überlassen! Schließlich sind wir in Afrika und auch noch in Malawi, da dauert alles ein bisschen länger. Ich denke noch, wenn wir so lange warten, sind die Elefanten bestimmt weitergezogen. Es ist schon nach 15.00 Uhr. Ich weise die gute Frau daraufhin und dann geht auf einmal alles ganz schnell. Sie merkt wohl meine Nervosität.
Der Bootsführer wird als unser persönlicher Guide abgestellt und weil es schon so spät ist, würde er uns auch mit dem Auto ins Dorf bringen, erklärt sie uns.
Eigentlich ist das schade, denn ich wollte doch mit dem Fahrrad durch diese Landschaft radeln, wie es hier fast alle Einwohner machen. Naja, in Malawi ist man einfach zufrieden mit dem, was man bekommt. Gemeckert wird nicht. Dann eben nicht Fahrrad!
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Wir legen ab!
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Und fahren an den Palmen mit den vielen Kormoranen entlang...
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Mit dem kleinen Boot erreichen wir bald das andere Ufer, wo auch bereits unsere bewaffnete Begleitung mit zwei Fahrrädern auf uns wartet.
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Hinter der Autotür stehen unsere Fahrräder. Die Organisation hat tatsächlich funktioniert, bis hierher zumindest 🙁
Unser Guide erklärt den Rangern kurz, dass wir jetzt mit dem Auto fahren, weil es schon zu spät ist. Ok, das ist auch kein Problem, dann eben mit dem Auto, aber - upps, so war das nicht gemeint! Die beiden bewaffneten Ranger wollen uns begleiten. Ist das noch notwendig?
Gerade wollen sie auf dem Pickup Platz nehmen, da meint unserer Fahrer, dass das nicht nötig sei.
Wir geben ihnen 1000 Kw als Entschädigung (das hat uns die Dame an der Rezeption noch gesagt, wäre nett!) und bedanken uns höflich für ihr Erscheinen, müssen dann aber selber in den Nissan-Pickup einsteigen. Genau genommen bin nur ich vorne eingestiegen und Manfred kletterte auf die Pritsche. Nach gut 2 Kilometern endet der Nationalpark, wir stehen vor dem Makanga Gate, unser Führer wechselt mit den Leuten ein paar Worte und dann geht es weiter. Wir fahren über abgeerntete Maisfelder, Baumwollfelder und über Pfade, die eigentlich nur für Fußgänger zugänglich sind. Das kommt mir schon sehr komisch vor. Zumindest stelle ich fest, dass die im Reiseführer angegebenen 4 Kilometer nicht stimmen. Insgesamt sind wir 7,5 Kilometer gefahren. Nachdem wir nun die Strecke einmal gefahren sind, würde ich behaupten, mit dem Fahrrad wären wir in diesem Leben dort nicht angekommen und im Nichts geendet. Zudem sind die Räder nur einfach ausgestattet, d.h. es gibt keine Lampen usw. (?)
Unterwegs sammeln wir eine junge Frau mit ihrem Fahrrad auf. Sie wird uns später durchs Dorf führen. Nun ist der Chefpilot nicht mehr so alleine auf der Pritsche.
Im Village angekommen
Ein wunderschönes kleines Dorf erwartet uns. Hier gibt es nicht nur die üblichen einfachen Lehmhütten, auch ein paar wenige Ziegelbauten sind da und viele Kinder. Die junge Frau aus unserem Auto nimmt sich uns an und bittet auf einer Bastmatte Platz zunehmen, umringt von vielen neugierigen Kindern.
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Sie nennt auch ihren Namen, den ich mir aber nicht merken konnte, sie spricht gutes Englisch und beginnt zu erzählen. Viele Kinder sind Waisen und nicht nur Aidswaisen, die machen hier nur 14% aus. Sie leben von den Geldern, die das Dorf durch Führungen oder Backpacker-Gäste einnimmt, schon mehrere "Kinderhäuser", wie bei in einem Kinderdorf, wurden hier errichtet. Jetzt wird uns auch klar, warum es auffallend viele Kinder gibt. Es gibt auch eine gute Schule. Wir sehen später noch die Häuser für die Lehrer. Es sind die Häuser, die aus Ziegelsteinen gebaut sind und etwas außerhalb des Dorfkerns liegen. 50-60 Kinder besuchen eine Klasse! Upps, ob die auch alle brav sind?
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Auf dem Weg zum "Gästehaus"
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Unser Rundgang durchs Dorf beginnt mit dem Besuch des Gästehauses. Für wenig Geld kann man mehrere Tage am Dorfleben teilhaben, auf einer Matratze unter einem Moskitonetz schlafen und ein längliches Loch in einer Bodenplatte als Toiletten nutzen.
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Der ovale Schlitz im Boden, der hinter dem Schatten vor schaut, stellt das Toilettenloch da! Die Toiletten darf man nur benutzen, wenn man auch treffsicher ist. 🤩 🤩 🤩
Die Dusche besteht aus einer Tasse, die im Boden Löcher hat.
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Händewaschen im Openair-Bad
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Als nächstes wird uns mit Stolz die Wasserpumpe gezeigt. Sie wurde auch hier mit Finanzmitteln aus Deutschland erstellt. Die Kinder haben ihren Spaß, als Manfred sich ans Werk macht, ihnen erklärt, dass sie sich waschen können oder ihre Hemden darunter reinigen können. Neben der Pumpe befinden sich Becken zum Wäschewaschen.

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Ein kleiner Junge präsentiert uns ein viel zu großes Fahrrad, aber er kann offensichtlich damit bereits fahren!

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Mit mehr als 10 Kindern an der jeder Hand besuchen wir den Medizinmann, der uns interessante Einblicke in die Heilkräuter der Natur gibt.
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Er selber ist bereits 66 Jahre alt und liegt damit deutlich über dem Durchschnittsalter der Bevölkerung Malawis, dass nur bei Mitte 40 liegt.
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Von Wurzel-Viagra bis zu Herzmittelchen beherbergt er in seiner Apotheke viele Kräuterchen, die bestimmt auch wirkungsvoll sein können. Auf unsere Frage, wie oft jemand seine Dienste in Anspruch nimmt, meint er 3-4 Patienten kämen täglich.

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Mit den größeren Jungs wird auf dem Fußballplatz gekickt. Viele Kinder laufen natürlich barfuß.

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Anschließend sind wir Gäste des kleinen Dorfzentrums. Es gibt einen Tischler, eine Nähmaschine und einen kleinen Shop, für das aller Nötigste.
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Speiseöl ist bereits protionsweise abgepackt.
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Davor steht ein Tisch mit drei Mädels. Sie bieten Tomaten und Fisch an. Alle drei sind Geschwister und ihr großes Ziel ist es, unbedingt eine weiterführende Schule zu besuchen. Zwei von ihnen möchten Krankenschwester werden. Die Jüngste sitzt mit ihrem Englischbuch dort und lässt sich von den anderen helfen.
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Wir betreten zum ersten Mal ein Privathaus, d.h. wir betreten zuerst den Innenhof.
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Dort empfängt uns die Mutter der drei Schwestern, die gerade das Abendessen bereitet.Heute gibt es Vitamine und sie schneidet einen Salat-Kohl zurecht. Sie ist sehr nett, aufgeschlossen und freut sich über unseren Besuch, leider spricht sie kein Englisch. Ihren kleinen Sohn habe ich noch lange als Schatten bei mir.
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Der Hof ist frisch gefegt, mehrere Hütten sind um den Innenhof gebaut. Die eine dient als Kochstelle und hat nach oben eine Öffnung, eine andere Hütte ist für Kleintiere (Hühner) vorgesehen, in einer dritten schlafen die Jungs und dann betreten wir das "Haupthaus".
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Zum ersten Mal stehe ich in einem Privathaus aus Lehm. Der erste kleine Raum (2x1,5 m) dient als Esszimmer. Alle Familienmitglieder sitzen auf dem Lehmboden um eine Schale herum. In der hinteren Ecke lagert auch hier das Maismehl zum Trocknen. Von diesem Raum gehen zwei Nischen ab. Sie sind durch einen Vorhang abgetrennt.
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Im linken Teil befindet sich eine Matratze, auf der 2 Personen schlafen können, mit einem Moskitonetz. Uns wird erzählt, dass nur sehr wenige Familien diesen Schutz haben. Ein Netz ist einfach zu teuer.
Unmittelbar neben der Matratze liegen mehrere Säcke mit Mais übereinander, darauf sind viele Kleidungsstücke ausgelegt. Im Nebenkämmerlein schlafen die drei Schwestern. Eng an eng, unter Umständen, die man sich in unserem Wohlstandsland nicht vorstellen mag.
Es gibt hier kein Wasser und keinen Strom. Mir fällt aber ein Bild an einer Wand auf. Es ist ein muslimisches Motiv darauf. Das ist das einzige Farbstück in dem Haus. Aber diese Familie hat ein Dach über dem Kopf und immer Maismehl. Sie muss nicht hungern.

Zum Dorf gehört eine Moschee, hier leben aber auch Christen, wie man uns erklärt. Extrem ärmlich erscheint uns die Moschee, ein Lehmbau, der Boden ist mit Pappe belegt. Es gibt keinen Teppich oder eine schöne Gebetsnische, wie man es sonst aus Moscheen kennt.

Das ganz alltägliche Leben, mit und ohne Touristen. Beschönigt wird hier nichts.
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Ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, weil wir uns so lange im Dorf aufhalten und unser Fahrer auf uns warten muss. Ich entschuldige mich später bei ihm, aber es scheint gar kein Problem zu sein.
Auf dem Rückweg zeigt der Guide uns noch die Schule und dann rast er wieder querfeldein mit uns zum Bootsanleger. Mein Blick wandert regelmäßig durch das Fenster zur Pritsche, um zu überprüfen, ob mein Mann diesen Geschwindigkeiten stand hält! Mit neuer Frisur klettert er dann aber unversehrt vom Wagen. 🤩 😈
Den Nissan lässt der Fahrer am Bootsanleger stehen und bringt uns sicher zur Lodge zurück.
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Die Früchte dieser Palmen werden nicht gegessen.
So verlassen wir dieses Ufer ...
und erreichen die Mvuu Lodge
Auf dem Fluss erleben wir noch die tolle Abendstimmung, wenn das letzte Licht im Dunst untergeht.

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Für die Begleitung und den sicheren Transport wollen wir unserem Fahrer etwas bezahlen, aber der erklärt, dass er kein Geld annehmen darf. Dieses gehört zum Service der Lodge, auch sehr nett!

Es war ein sehr schöner, interessanter und sehr informativer Ausflug, gleichzeitig unterstützt man mit dem Geld, welches man da lässt (!) auch das Projekt "Waisenkinder".
Obwohl sich dieses Dorf als Cultural Village bezeichnet, darf man jetzt keine Tänze, Gesänge oder andere Vorführungen erwarten, wie wir es vielleicht aus den Living Museen in Namibia kennen. In Malawi wird sehr authentisch das ganz alltägliche Leben gezeigt.
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Im Jahre 2001 gab es einen Pressebericht über das Dorf. Dieser hängt im Gästehaus aus und wird stolz präsentiert.
(Das rote Band an der Wand, oberes Bild, ist das Zeichen, ob eine Frau zum Geschlechtsverkehr bereit ist oder gerade ihre Tage hat) 🙄

Für heute Abend haben wir uns zum Dinner-Buffet auf der Lodge angemeldet
Pünktlich um 19.00 Uhr finden wir uns zum folgenschweren, aber leckeren Abendessen im Restaurant ein. 🤢 😄
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Zum folgenschweren Essen... , demnächst mehr

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2015
1’425 Beiträge · seit 201314. Feb. 2015 ·
Hi Biggi und Chefpilot Manfred,

das muss jetzt einfach mal gesagt werden:

euer Reisebericht ist allererste Sahne, die Creme de la Creme, bzw. ich muss mich korrigieren:
Es ist eure Reise, eure Einstellung zu den Menschen, eure Art auf die Menschen zuzugehen, eure Herzlichkeit.

Standing ovations

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Herzlichen Dank dafür

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
405 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
Hallo Biggi,

mittlerweile bin ich auch hinterher gehechtet und bin wieder auf dem neuesten Stand. 😗 Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen. Danke, daß Du uns Einblicke in die Lebensweise der Einheimischen gibst, die man normalerweise im Urlaub so gar nicht erlebt. 🙂
Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
Liebe Grüße,

Hildegard
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-) Reisebericht Namibia 2013 "Nur" eine Einsteiger-Tour
2’268 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
Liebe Biggi,

mein Sonntagsfrühstück sitz mir gerade als Kloß im Hals und ich fühle mich auch beschämt über unseren Hunger
nach mehr, mehr, mehr - von was auch immer. Danke für deine Einblicke ins Malawische Alltagsleben - ich bin gerade sehr berührt.

Herzliche Grüße und danke für den sehr schönen Bericht
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2015
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
@ Liebe Guggu - da bin ich aber froh, dass du schon gefrühstückt hast, denn das was jetzt kommt, ist nur noch teilweise zum Essen! 🤢 Schön, dich immer noch dabei zu haben!

@ Liebe Hildegard - es freut mich, dass sich doch so viele Fomis für das Leben der Einheimischen interessieren. Mein anfänglich schlechtes Gewissen, euch damit zu langweilen, ist nun wieder in Ordnung! Euer Zuspruch ermuntert mich, schnell weiter zu machen, denn ein sehr nettes Erlebnis wartet noch.

@Claudia - daaaankeee für dein Lob und die Standing ovations!

🙂 😄 🙂 🙂 😘


Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2015
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
Es geht mit dem Essen weiter...
Es ist ein kleines Büffet aufgebaut. Das Essen ist sehr lecker, wie ihr auf den Bildern gesehen habt. Es gibt verschiedene landestypische Speisen. Wir starten aber mit einem griechischen Salat. Die Idee ist gut, aber der Salat beinhaltet Oliven. Nun denkt jeder, ist doch lecker! Lecker waren sie auch, aber sie hatten Kerne. Und Chefpilot Manfred schiebt auch sogleich die erste Olive in den Mund und guuuut. 🤪
Den Kern sortiert er auch vorschriftsmäßig, wie es die Deutschen so tun, an den Tellerrand. Ein kurzer Blick dahin, der Kern liegt gut drapiert und wird total unwichtig. 🤩 An diesem Kern hat mein Mann noch bis heute seine wahre Freude und nicht nur er, auch unser Zahnarzt freut sich!
Was ist also passiert?
Irgendwie gelangt dieser Kern erneut zwischen die Speisen und da mein Mann so richtig herzhaft zubeißt, .... knackt es einmal laut hörbar 🤢 , so laut, dass er den Hippos mit ihrem Geschnaube, Konkurrenz macht. Er flucht, alle Gäste drehen sich zu uns um und dann sortiert er fein säuberlich die Reste des Kernes aus dem M.... . 😈
Typisch Mann, oder? Das weitere Essen verläuft dann aber problemlos und schmeckt und schmeckt.
Aber bald ....?
Der Kern und seine Folgen, so könnte der Rest unseres Urlaubes umschrieben werden.
oder erst einmal...
Abschied von Malawi

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Bevor wir die Lodge verlassen, erfolgt noch ein letzter Spaziergang an den Shire.
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Auf dem Lodgegelände stehen Zelte zur Vermietung
Der Blick nach Norden und
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der Blick nach Süden
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Der nächste Tag: Blauer Himmel, die Sonne lacht und der Zahn sitzt noch!
Inzwischen ist es wieder Sonntag geworden, bereits Ende August 2014, wir müssen uns langsam auf den Rückweg nach Südafrika begeben und verlassen diesen schönen Ort.
Eigentlich wollten wir um 7.30 Uhr aufbrechen, mussten aber unsere Rechnung noch begleichen und so früh arbeitet man noch nicht an der Rezeption. Kurz vor acht Uhr erscheinen die Frauen mit der Kasse. Wir bezahlen mit unserer Kreditkarte. Für den Ausflug ins Village wurde uns nichts berechnet. Es gehört zum Service der Lodge, die Fahrräder zu besorgen oder die Gäste dorthin zu begleiten. Überhaupt hat uns diese Lodge mit all ihren Einrichtungen super gut gefallen. So wurden uns beispielsweise abends Petroleumlampen um unsere Campsite aufgestellt. Nur ein Beispiel für die viele Mühe, die man sich mit den Gästen gibt. Gerne wären wir noch länger geblieben und werden diese Lodge bei einem weiteren Besuch wieder aufsuchen.

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Heute Morgen stehen die Büffel dicht am Weg, winken mit den Ohren und haben eine Träne im Auge 😈 😗
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Elefanten sind im Gestrüpp
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Die 28 Km Pad zurück zum Gate sind schnell hinter uns gebracht, ein paar Tiere verabschieden sich und 45 Minuten später ist Liwonde erreicht . Am Ausgang des Parks wird erneut das Permit kontrolliert und wir aus der Liste gestrichen. Eigentlich haben wir noch damit gerechnet, dass wir eine Parkgebühr nachzahlen müssen. Die ursprünglich gezahlten 10$ erschienen uns sehr wenig. Es muss aber seine Richtigkeit haben.

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Straßenstand in Liwonde - Schlachter for take away!

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Den Reifendruck überprüfen wir, der hier natürlich höher sein muss als im Park und nun geht es über die Berge zurück nach Lilongwe und nach Sambia.
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Eindrücke vom Sonntagsleben.
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Ochsenkarren am Rande, ob er eine Panne hat, lässt sich nicht erkennen.

Es ist ein Sonntag, die Straßen lassen sich sehr gut fahren, da hier allgemein wenig Verkehr vorherrscht. Viele Fußgänger sind auf dem Weg zur Kirche. Hier sind die Kirchen so voll, dass wir sogar Menschen vor der Tür stehen sehen. Später beobachten wir, wie auf dem Kirchengelände kleine Märkte entstehen und die Leute ein Familienpicknick veranstalten. Gegen 10.45 Uhr erreichen wir Dedza.
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Kleine Gärten - hier scheint der Boden sehr fruchtbar sein
So wie hier sehen viele Dörfer aus
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Ein kleines Dorf in den Bergen und hier passiert es dann:
Ein freundlicher Polizist winkt freundlich und schaut freundlich drein und spricht auch noch freundlich. Alle sind hier freundlich, nur wir schauen ein bisschen dumm aus der Wäsche.
Bei dem geringen Verkehrsaufkommen können wir uns nicht vorstellen, dass die Polizei an einem Sonntag nicht zum Gottesdienst geht - oder ist der schon beendet?
Aber auch in Malawi gelten Regeln im Straßenverkehr und auch Gäste müssen sich daran halten, sonst wird man freundlich zur Kasse gebeten.
Wir haben es wohl zu eilig gehabt und nun zeigt die Pistole 82 km/h statt der erlaubten 50 km/h! Auweia, das wird wohl teuer, denke ich. Der Polizist möchte 5000 Kw von uns. Nun reisen wir aber aus und haben keine Kwacha mehr. Das erklären wir ihm und bieten US$ an. Diese Währung haben wir immer als Notreserve dabei. Nun darf er aber keine Dollar annehmen. Wir fragen ihn, was wir tun können, denn Kreditkarten nehmen sie auch nicht. Oh, eine verfahrene Situation und mal eben zum nächsten Bankautomaten fahren, das geht in Malawi nicht so einfach. Hier könnte der nächste Automat viele, viele Kilometer entfernt sein. Der Polizist berät sich mit seinem Kollegen. Wir warten geduldig. Dann teilt er uns mit, dass er mit seinem Boss im Hauptquartier telefoniert hat und nachfragt, was mit uns geschieht. Er wartet auf den Rückruf, der auch alsbald erfolgt und wieder einmal haben wir großes Glück und dürfen in US$ zahlen. Wir geben ihm 15 US$ für unser Vergehen. Die eigentliche Summe wäre 13 US$ gewesen. Wir haben aber nur den 5er -Schein und er kein Wechselgeld. Wir sind überaus glücklich, so aus der Sache herausgekommen zu sein. Es hätte auch ganz anders verlaufen können und in unserer Heimat zahlt man wohl deutlich mehr.
Mit ziemlicher Sicherheit haben wir die einzige Pistole zur Geschwindigkeitsmessung in ganz Malawi getroffen!!!
Wir fahren von nun an immer peinlich genau nach Tachoanzeige.
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2015
8’828 Beiträge · seit 201015. Feb. 2015 ·
Biggi, das steht "IN ARBEIT" ! Heißt das, es geht noch weiter??

Oder ist das wieder einer dieser unsäglichen CLIFFHANGER ??? 🤩 😈

Ich hassssse diese Dinger !!! 😎

Dafür liebe ich aber den Rest deines Berichtes um so mehr 😘 - eine Reise der ganz besonderen Art, schön beschrieben und bebildert!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2015
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
@ Bele - es geht weiter,
😄 😗
aber da ich nur zeitgleich max. 6 Bilder hochladen kann, dauert es teilweise bis zu 2 Stunden, bis ein Teil fertig ist

Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
Bis Lilongwe durchqueren wir eine sehr schöne Berglandschaft. Die Temperaturen sind deutlich kühler , als im Nationalpark.
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Gemütliches Landleben!
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Nach dem Gebet ruht man sich aus und veranstaltet ein Picknick.

In Lilongwe lassen wir uns von dem sonntäglichen Treiben ein wenig mitreißen und betrachten die vielen Straßenstände, der zumeist indischen-asiatischen Bevölkerungsgruppen.
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Ein Laden, der Betonplatten verkauft, fällt uns besonders auf. Dieser Laden hat auf den Betonplatten Fußabdrücke und da wird uns klar, wozu die Platten gebraucht werden. Neben den Fußabdrücken befinden sich diese merkwürdig geformten ovalen Löcher, die uns als Toilette im Village gezeigt wurden - die Toilettenplatte.

In der City Mall, an der Ausfallstraße nach Sambia, wollen wir einen Cappuccino trinken und noch schnell ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
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Von weitem sieht dieses Einkaufszentrum sehr modern aus, aber nicht so modern, dass es ein Cafe beherbergt. In einem Supermarkt, a` la Aldi, finden wir ein großes Angebot vor. Supermärkte wie Shoprite oder Choopies soll es hier auch geben, wir haben jedoch nun in ganz kleinen Märkten eingekauft.
Über die gut ausgebaute Straße erreicht man schnell den Ort Mchiniji, der 106 Km von Lilongwe entfernt ist und als Grenzort zu Sambia gilt.
Auf dem Weg dorthin entscheiden wir uns, nun doch noch einen Cappuccino selber zu kochen. Kurz vor Namitete sieht die Umgebung wenig bewohnt aus, eigentlich sehr einsam. Wir sehen nur Felder und Bäume, keine Häuser oder Hütten lassen sich erkennen und so entscheiden wir uns für eine Stelle, von der wir glauben, es sei kein Dorf in der Nähe. Ich suche einen Busch auf, in der Hoffnung mich sieht keiner 🤩 , Manfred bringt Wasser zum Kochen und im Nu ist unser Cappuccino fertig, aber wie kaum anders zu erwarten, auch eine Schar Kinder da. Wo die nur immer herkommen? Irgendwo liegt scheinbar jemand auf der Lauer und schlägt Alarm.

Etwas scheu bestaunen sie, was wir hier nur machen. Sie halten Abstand und kichern, keiner traut sich näher zu kommen.
Kurze Zeit später erschient ein Vater mit seiner 6-jährigen Tochter auf zwei Fahrrädern. Er grüßt sehr freundlich und fragt, ob wir Hilfe benötigen. Daraus entwickelt sich ein nettes Gespräch.
Er scheint sehr an uns interessiert, stellt viele Fragen zu Deutschland und unserem Leben. Es ist wieder so eine Situation, in der nicht wir die Fragenden sind, sondern die Menschen genauso neugierig auf uns. Die kleine Tochter, Vanessa ist sehr schüchtern, nur zaghaft antwortet sie auf meine Nachfragen zu ihrem Alter und Namen. Spontan fällt mir dann aber ein, dass wir zwischen unseren Werbegeschenken noch ein Springseil haben. Diese Situation ist genau richtig dafür. Chefpilot Manfred bekommt von mir ein Springseil in die Hand gedrückt und das andere Ende gebe ich Vanessa. Im Nu haben alle Kinder ihren Spaß und hüpfen vergnügt am Straßenrand über das Seil. Ich versuche das Teddy-Spring-Lied zu erläutern (singen kann ich nicht!),aber niemand lacht, nur erstaunte Gesichter schauen mich an. Kein Wunder, denn so etwas haben die Kinder hier wohl noch nicht erlebt. Am Ende schenken wir Vanessa das Seil und können noch mit unseren letzten Luftballons die anderen Kinder zufriedenstellen. Vanessa ist ganz stolz und kann ihr Glück gar nicht fassen. Ihr Vater bittet uns um unsere Adresse. Er möchte gerne, dass Vanessa uns eines Tages schreibt. Sie wird in vier Wochen eingeschult.
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Mit diesen vielen tollen Erlebnissen verlassen wir nun bald Malawi. Wir haben so viele arme, aber zufriedene Menschen kennenlernen dürfen. Nie hörten wir Streitigkeiten oder lautes Geschimpfe, Männer wie Frauen arbeiten fleißig und singen auch noch bei ihren Tätigkeiten. Was für ein zufriedenes Land bot sich uns?

Wie es weitergeht, demnächst!

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2015
963 Beiträge · seit 201315. Feb. 2015 ·
Hi Biggi,
ich bin begeistert von eurer Art,
auf die Menschen zu zugehen.
Ich hoffe, ich kann davon ein wenig lernen und nehme
mir für meinen nächsten Afrikaurlaub vor nicht nur Land
und Tiere, sondern auch die Menschen kennenzulernen.

LG
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
1’674 Beiträge · seit 201215. Feb. 2015 ·
Liebe Biggi,

vielen Dank für diesen einfühlsamen Einblick in dieses Land.
Habe gerade zu Jürgen (meinem Mann) gesagt .... "Da müssen wie hin!" .... So beginnt fast immer meine Planungsphase. 😄

Die tollen Einblicke und Erlebnisse die ihr erfahren habt, sind jedoch auch zum großen Teil eurer Art auf Menschen zu zugehen geschuldet. Vorurteilsfrei und mit Respekt. Ich finde das einfach nur toll.

Vielen Dank für die Impressionen, die du mit uns geteilt hast. Und bezüglich deiner anfänglichen Bedenken bezüglich der vielen Landschaftsbilder und Impressionen des "Lebens", kann ich nur sagen: ich liebe diese Art der Berichte - hierin spiegelt sich wirklich Afrika.

Herzliche Grüße und Grüße an den Chefpiloten
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2015
334 Beiträge · seit 200815. Feb. 2015 ·
Liebe Biggi,

jetzt gebe mich doch endlich als heimliche "Mitfahrerin" Deines tollen Berichts zu erkennen, nachdem wir letztes Jahr - kurz nach euch - ja auch in Zimbabwe, Sambia und Malawi waren und auch viele von Euren Stationen besucht haben.

Dein Bericht ist super geschrieben und spiegelt so hundertprozentig unsere Erlebnisse mit Land und Leuten wieder 😉. Diese Herzlichkeit, Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Leute hat uns auch tief beeindruckt und wir wollen auf jeden Fall wieder zurück.

Nun aber warum ich mich melde. Zu Deiner Frage mit der Eintrittsgebühr im Liwonde muß ich Dich leider enttäuschen - die 10 US$ sind eigentlich wirklich pro Person und Tag gedacht. Anscheinend war der Chef-Ranger (leider Name vergessen) bei Euch nicht da - mit dem haben wir sehr nett bestimmt eine halbe Stunde über die Entwicklung des Parks und seine Arbeit gesprochen und nachdem wir dann doch eine Nacht länger geblieben sind als ursprünglich geplant, mußten wir entsprechend beim austragen aus dem Buch nachzahlen.

Ach ja und diese Radarpistole haben wir übrigens auch kennen gelernt 🤪. Aber es war absolut gerechtfertigt - wir waren zu schnell, es hat 5.000 MKW gekostet udn uns hat der total nette Polizist noch darauf hingewiesen, dass wenn wir an dem Tag nochmal geblitzt werden würden, wir nur das Ticket vorzeigen müssten und dann wäre schon alles in Ordnung... 🤪 😄
Das fanden wir super, haben es aber doch nicht ausprobiert 😐

Falls Ihr nochmal nach Malawi fahrt müsst Ihr unbedingt auch in den Norden rauf. Speziell Livingstonia und Chintheche haben uns super gut gefallen und ist nochmal ein Kontrast zum Süden.

Liebe Grüße und nochmal vielen Dank für Deinen Bericht
Bärbel
1’362 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 ·
Graskop schrieb:Hi Biggi,
ich bin begeistert von eurer Art,
auf die Menschen zu zugehen.
Ich hoffe, ich kann davon ein wenig lernen und nehme
mir für meinen nächsten Afrikaurlaub vor nicht nur Land
und Tiere, sondern auch die Menschen kennenzulernen.

LG
Silvio
Das kann ich hundertprozentig unterschreiben !!!
Ein ganz außergewöhnlicher Reisebericht ; vielen Dank für diese besonderen Einblicke... 😁 !!
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
153 Beiträge · seit 201317. Feb. 2015 ·
Hallo Biggi,

du kannst aufspringen ... die ersten Tage sind online ...
Viele Grüße Der Reisende ________________________ Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. Aurelius Augustinus Meine Reiseberichte
Themenstarter1’562 Beiträge · seit 201117. Feb. 2015 ·
Liebe Button-Drücker - Danke! 😉

@ Silvio - es freut mich ganz besonders, wenn ich durch meinen Bericht eine andere Sicht auf den Urlaub wecken konnte. Ihr werdet ganz bestimmt den Kontakt zu den Menschen finden, wenn ihr das nächste Mal in Afrika seid.

@Dagmar - so ähnlich begannen auch unsere Planungen. Mir erzählte jemand von Malawi und empfahl das Buch "African Queen" von Helge Timmerberg. Das Ergebnis war: "Da müssen wir hin!"

@Bärbel - Danke für dein Lob und deine Rückmeldung:
Oh, du hast ja so Recht. Es ist wirklich toll in Malawi und bestimmt werden wir uns auch noch irgendwann den Norden anschauen. Die Gebühr im Liwonde hat mich schon gleich etwas gewundert, da ja im Reiseführer von täglich 10 US$ geschrieben wurde. Wir hatten einfach Glück!
Die Sache mit der Radarpistole finde ich besonders witzig, zeigt aber auch wieder, wie freundlich selbst die Polizisten sind. 😘 🙂

Malawi ist ein tolles Land!

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2015