bongolander408 Beiträge · seit 201403. Nov. 2014 ·
@beate
Es braucht nicht jeder ein Auto mit Hubdach. Mir z.B. würde es überhaupt nichts bringen, da es mir viel zu anstrengend ist, den ganzen Tag zu stehen. Und nur im Stehen kann ich ja oben raus schauen. Ob jetzt der 1/2 m mehr Höhe so viel Unterschied macht, wage ich auch zu bezweifeln. Für mich ist es einfach Komfortabler, die Tiere schön bequem im Sitzen anzuschauen.
Wer sagt denn. dass ich da den ganzen Tag stehen muss? MUSSS! Aber es kann doch keine Diskussion darüber geben, dass ich bei Hubdach zum Fotografieren 360 Grad frei um mich habe und nicht aus irgendwelchen Sehschlitzen heraus fotografieren darf.
Aber könnt Ihr Euch überhaupt nicht vorstellen, dass es für manche Mitmenschen nicht so angenehm ist, den ganzen Tag mit einem wildfremden Menschen auf fast Hautnähe verbringen zu müssen,
Naj, erstens bin ich nicht auf Hautnähe und zweitens kann es so schlecht auch nicht wein, wenn Happy mit Kunden so gute Kontakte hat, dass sie noch nach jahren mails bekommt und es Kunden gibt, die mit ihr vor Jahren eine NamBotZim-Tour gemacht haben und nur wegen ihr nach TZ gekommen sind. Und ich kenne keinen Guide, der von morgens bis abends ununterbrochen spricht. Du hast ganz einfach total falsche Vorstellungen von der Sache, vielleicht warst Du einmal in einer Billigvariante unterwegs und hast alle Negativa erlebt, aber so ist das auch wieder nicht. Halten wir es doch mit dem Preussenkönig, Jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Aber nicht das Seinige als Alleinmögliches vertreten und als falsche Richtung bezeichnen. Was man nicht kennt, soll man nicht beurteilen. Ich kenne beides. BEIDES!!!
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Da mische ich mich doch auch noch mal kurz ein, als eine, die schon beides erlebt hat und die vor derselben Entscheidung stand.
Wir waren bereits einmal als Selbstfahrer in Namibia und Botswana unterwegs, wo wir einen sehr unglücklichen Reparaturtag hatten, da unser Auto mehrmals mitten im Nichts liegen geblieben ist. Auf der anderen Seite waren wir letztes Jahr eine Woche lang mit einem guten privaten, deutschsprachigen Guide nur für uns im brasilianischen Pantanal unterwegs.
Ich stand für nächsten August also vor der gleichen Überlegung und habe auch sehr lange mit dem tollen Hubdach geliebäugelt, das ich als klaren Vorteil einschätze. Ich finde Reparaturmassnahmen mitten im Busch auch nicht unbedingt verlockend, habe davor aber auch keine Angst. Letztendlich ist es in unserem Fall genau das Argument, das Beate genannt hat: Wir fühlen uns nicht wohl dabei, wenn wir den ganzen Tag einen fremden Menschen um uns haben. Natürlich muss man nicht mit ihm sprechen und er macht genau das, was man von ihm möchte. Und natürlich lernt man viel Interessantes von dieser Person. Aber trotzdem fühlen wir uns dadurch eingeengt und es käme für uns nur noch für ein bis zwei Tage, nicht aber für einen längeren Zeitraum, in Frage.
Letztendlich muss das wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke, die wichtige Info für Stefan ist, ob Tanzania als Selbstfahrer zu bewältigen ist und was die Risiken sind. Dies wurde schon sehr hilfreich beantwortet. Für die Entweder-Oder-Entscheidung darauf basierend, muss man am Ende in sich selbst hineinhören.
Zur Campsite-Buchung: Habe bereits mehrere Special Campsites erfolgreich für die Hauptsaison im August in der Serengeti über Daniel Staub gebucht.
Hallo, jetzt werde ich doch auch etwas äußern, da ich im Gegensatz zu Ann-Kathrin der Meinung bin, dass zum Selbstfahren in Tansania eigentlich nur Johannes sich umfassend geäußert hat. Wir sind sowohl in Kenia als auch in Tansania in beiden Varianten unterwegs gewesen. Als Selbstfahrer waren wir in vielen Ländern auf der Welt unterwegs ähnlich wie Johannes, nur vermutlich nicht ganz so lange(bin noch jünger). Die Risiken die Johannes beschreibt sehe ich aber nicht explizit auf Tanzania beschränkt. Sondern die bestehen in vielen Ländern. Ich finde Tanzania als Selbstfahrer als sehr angenehm im Verhältnis anderer afrikanischer Staaten. Nicht wegen der Verkehrssicherheit sondern wegen den Einheimischen. In Tanzania sind wir nie mit Steinen beworfen worden. In Tansania waren wir auch nachts mal weg und am Straßenrand mal Billiardspielen habe ich in den 70er in Marokko. Das Schöne am Selbstfahren sind für mich nicht die 'Abenteuer' sondern die Erlebnisse mit den Einheimischen. Diese sind mit Begleitung vollkommen anders, eben beschützt, eingeschränkt und nicht differenziert. Und passiv Fahren sollte man in jedem afrikanischen Land. Was macht es wenn man einfach links anhält und den wahnsinnigen Bus vorbeiläßt. Ich möchte nur sagen, wer gerne selber fährt, wird in Tansania kein höheres Risiko haben als in anderen afrikanischen Ländern. Und die vielen Reisberichte zeugen ja auch von der Hilfbereitschaft der Einheimischen. Ich will sagen, wie viele Vorschreiber auch, Selbstfahrern ist nicht für jeden etwas, aber die Risiken kennen und so gut wie möglich vermeiden, bringt es schöne Erlebnisse. Viele Grüße Wolfgang
bongolander408 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 ·
Dass man besser in Kontakt mit Einheimischen kommt, das unterschreibe ich sofort. Richtig, richtig, richtig. Aber bitte beachte, dass es Menschen gibt, die Selbstfahren bevorzugen, weil sie eben nicht mit Menschen in Kontakt kommen möchten. Eingekapselt in ihr Auto fahren sie so schnell wie möglich in Gebiete, wo man keinen belästigenden "People" befürchten muss. Nur warum fährt man nach Tansania? Um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen? Da bietet sich aber eine Reise mit öffentlichen Bussen an, wie sie Gu-Ko gemacht hat (übrigens Hut ab, hast aber auch eine süße Begleitung gehabt, die sicher sehr hilfreich war). Man fährt hauptsächlich wegen der Tiere und man fotografiert sie auch. Für mich war immer der größte Stress zu fahren und nach lohnenden Motiven Ausschau zuhalten. Aber ich habe auch nicht abgeraten, nur Vor- und Nachteile herausstellen wollen. Jetzt soll man ihn nicht weiter verunsicher, fahr los, geniesse es, vielleicht bist Du dann von Tansania (hoffentlich) so fasziniert, dass Du Dir daheim eine Super Fotoausrüstung kaufst, ein bisschen übst und dann losdonnerst. Mit Fahrer. 🙂 THBiker hätte diese Bilder nienienie aus Sehschlitzen heraus machen können. Oder Picco. Oder Marina. Oder, oder, oder. (Sorry, wenn ich jemanden vergessen habe, es gibt zu viele hier mit eindrucksvollen Bildern).
Johannes
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bongolander schrieb:THBiker hätte diese Bilder nienienie aus Sehschlitzen heraus machen können. Oder Picco. Oder Marina. Oder, oder, oder. (Sorry, wenn ich jemanden vergessen habe, es gibt zu viele hier mit eindrucksvollen Bildern).
Johannes
Na, dann schau Dir vielleicht mal meine Bilder an. Und Du weisst, wir fahren mit Dachzelt, also ohne Hubdach:
bongolander408 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 ·
Isokay. Polemisch möchte ich nicht sein, deshalb erkläre ich unter Beszugnahme auf dieverse Fotos, dass ein Landrover keine Gucklöcher oder Sehschlitze hat, sondern normale Fensterscheiben. Ich habe nur pointiert den Unterschied zwischen dem freien Blick vom Hubdach aus und dem unzweifelbar mehr oder weniger eingeschränkten Ausblick aus dem Auto herausstellen wollen. Im übrigen habe ich auch mehrmals gesagt: "Wie es Euch gefällt."
Johannes
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bongolander schrieb: Jetzt soll man ihn nicht weiter verunsicher, fahr los, geniesse es, vielleicht bist Du dann von Tansania (hoffentlich) so fasziniert, dass Du Dir daheim eine Super Fotoausrüstung kaufst, ein bisschen übst und dann losdonnerst. Mit Fahrer. 🙂 THBiker hätte diese Bilder nienienie aus Sehschlitzen heraus machen können. Oder Picco. Oder Marina. Oder, oder, oder. (Sorry, wenn ich jemanden vergessen habe, es gibt zu viele hier mit eindrucksvollen Bildern).
Johannes
Oh Johannes jetzt muss ich dich leider enttäuschen. Ich mache vermutlich 80% meiner Fotos aus dem Seitenfenster. Ich stehe meistens nur zum Suchen oben und halte Ausschau. Warum mache ich das? Ganz einfach, es die Perspektive. Fotos von Tieren "von oben" schauen nicht sonderlich schön aus. Man versucht immer eine Perspektive auf Augenhöhe zu bekommen. (macht man auch bei der Fotografie von Menschen). Man kann natürlich die Perspektive als Stilmittel nutzen, wenn man etwas ganz klein aussehen lassen möchte (z.B. bei Kindern), dann kann man leicht erhöjt fotografieren. Genauso umgekehrt. Ein Elefant wirkt noch imposanter, wenn man von Bodennähe aus fotografiert. Ich muss zugeben, dass ich sogar manchmal die Autotür aufmache und auf dem Boden liege um zu fotografieren 🤩 😗 Was natürlich auch hilft, ist ein niedriger Standpunkt des Fahrzeugs. Wenn Objekte/Motive jedoch sehr weit weg sind, dann macht sich der Vorteil des Seitenfensters nicht mehr so drastisch bemerkbar.
Ich weiß das Hubdach auch sehr zu schätzen, aber selten um von oben zu fotografieren. Was ich jedoch immer dabei hab, sind Bohnensäcke, um die Kamera aufzulegen und nicht zu sehr zu verwackeln.
bongolander408 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 ·
Und jetzt noch als Abschluss der Thematik einige meiner Beweisbilder, dass ich bis jetzt alles selbst gefahren habe. Einige fehlen noch, Nord- und Zentralamerika und Australien die kommen später. Es soll nur beweisen, dass ich sogar ein Fan von Selbstfahren mit eigenem Auto bin,ich habe nur hier und jetzt eine kleine Änderung meiner Sichtweise.
1984 in Indien
1998 Kap St. Vincent in Portugal, Südwestecke unseres Kontinents
2001 Marokko
2004 Sambesifähre von Botswana nach Sambia
Ich möchte niemandem den Spass am Selbstfahren nehmen, nur für diesen einen Fall, nördliche NPs, würde ich lieber mit Fahrer unterwegs sein wollen oder mir in meinen Wagen ein grosses Hubdach einbauen lassen.
Lange Jahre, auf die ich da blicke. Und bitte nicht auf die Qualität achten, das sind teilweise eingescante Dias, teilweise von (das fotografische Grauen hat einen Namen) einer Kodak-FotoCD.
Johannes
Aber das Allerwichtigste ist für mich; Holdrioh, gehört nicht zum Thema, aber habe heute die Flüge in den Leberkäshimmel gebucht. 19.11. Kili-München, 16.12. München-Kili. Und plötzlich ist alles nicht mehr so wichtig. 😄
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Ach Leute, habt ihr Sorgen mit euren Hubdächern! 😄 😄 😄
Wir sind schon zufrieden, wenn wir ohne Unfall und Autopanne mit unserem Sehschlitzauto gemütlich durch Afrika tingeln können. Tiere fotografieren ist für uns eh nicht so wichtig, denn die schönsten und nachhaltigsten Erlebnisse hatten wir meistens außerhalb der Parks irgendwo im Nirgendwo.
Hallöchen, da will ich dann auch mal meinen Senf dazu geben 🤩
also ich bin auch leidenschaftlicher Selbstfahrer aber bekomme da auch langsam ein wenig Bauchschmerzen. Man gibt schließlich einem Fahrer und eventuell einem Koch einen Job… Das ist nicht zu verachten, denn nur so bekommt man die Einheimischen dazu einen Sinn in ihren Nationalparks zu sehen und die Natur mit ihren Tieren zu schützen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Diskussion Campen oder Lodge. Wir nehmen wie selbstverständlich das Angebot der Nationalparks in Anspruch und kritisieren wenn es dort wieder irgendwelche, für die Natur negative Veränderungen gibt (zB Teerstraße durch die Serengeti) selbst lassen wir für die Einheimischen als Selbstfahrer aber kaum Geld im Land.(natürlich zwacken auch Reiseveranstalter eine Menge ab, trotzdem bleibt da einiges hängen). Man stelle sich vor, alle würden auf eigene Faust durch die Serengeti fahren und im Zelt schlafen. Wer würde sich dann noch im Land dafür einsetzen das zB die Strasse nicht gebaut wird? In Botswana ist das ähnlich. Die vielen Südafrikaner bringen alles selber mit… Was bleibt da für die Einheimischen zu verdienen? Nicht umsonst schränkt dort die Regierung die Zahl der Campsites ein und setzt eher auf teuren Lodge-Tourismus…
So vielleicht ein bisschen durcheinander geschrieben… und Selbstfahren mit Campen mach ich auch immer noch am liebsten, aber dies sollte mal ein anderes Argument für die geführte Reise sein 🤢
BikeAfrica7’350 Beiträge · seit 200604. Nov. 2014 ·
J.R. schrieb:Man gibt schließlich einem Fahrer und eventuell einem Koch einen Job… Das ist nicht zu verachten, denn nur so bekommt man die Einheimischen dazu einen Sinn in ihren Nationalparks zu sehen und die Natur mit ihren Tieren zu schützen.
... ein guter Aspekt, der allerdings für Tanzania nicht mehr zutrifft als für andere Länder auch, wie ich finde. Und für manch anderes Land wird mehrheitlich empfohlen, selbst zu fahren.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
@ Wolfgang : Sicher gilt das auch für alle anderen Länder, habe nichts anderes behauptet. Trotzdem sehe ich das für Namibia und Südafrika etwas entspannter…Die gesamte touristische Infrastruktur ist da meines Erachtens etwas gestrickt als zB in Tansania oder Uganda
Wenn ich für 3 Wochen als Selbstfahrer & Camper in Tanzania bin kostet uns das excl. Flug für 2 Personen ca. 6.000,-€ - 8.000,-€. Dieser Betrag bleibt komplett im Land. Für 3 Wochen in mit Auto und Zelt in Europa zahlen wir max. 2.000,-€. Ich denke also nicht, dass Tansania bei Selbstfahrern schlecht abschneidet. Abgesehen davon bleibt mein Geld komplett im Land. Wenn ich eine geführte Lodgerundreise in Deutschland buche bleibt das meiste beim Reiseveranstalter und den mehrheitlich in ausländischer Hand befindlichen Lodges hängen.
By the way ist es auch nicht meine Aufgabe als Tourist, die lokale Wirtschaft zu fördern.
@ Topobär: Na das ist eine merkwürdige Rechung die du da auf machst...also ein deutscher Reiseveranstalter verdient so etwa 10-20% an einer gebuchten Reise die er aber normalerweise vom Unternehmen vor Ort als Provision erhält und welches du (normalerweise) wenn du direkt im Land buchst trotzdem bezahlst (und du kannst ja auch direkt buchen). Und was glaubst du denn wem die Mietwagenfirmen gehören? Doch eher auch Ausländern...oder Natürlich verdienen die Besitzer der Lodgen... aber die brauchen auch einiges an Personal welche so einen Job haben! An einem Camper verdient nur der Campingplatzbesitzer (auch oft Ausländer) oder der Staat... Personal gibt es da eher wenig! Die Nationalparkgebühren gehen ins Staatssäckle... und verschwinden doch da meist...
Und by the way, natürlich brauchst du die lokale Wirtschaft nicht zu fördern, aber dann brauchst du dich nicht zu wundern wenn die dich auch mal nicht mehr haben wollen... und dann kannst du gar nicht mehr hin fahren...
Die kleinen Mietwagenunternehmen, bei denen die Selbstfahrer in Ostafrika ihre Fahrzeuge mieten, sind alles kleine einheimische Unternehmen (z.B. Alpha, Fortes, Tanzanian Pioneer, Sunworld, 4x4 Adventure Safaris).
Die kleinen privaten Campsites außerhalb der Nationalparks sind alles kommunale Projekte oder einheimische Kleinstunternehmen. Da gehört kein einziger einer großen ausländischen Kette.
Auch der Staat beschäftigt zahlreiche Personen, die über die Nationalparkgebühren finanziert werden.
Darüber hinaus profitieren andere Wirtschaftszweige von den Selbstfahrern, die von Lodgereisenden nichts abbekommen, z.B. die lokalen Märkte.
Auch ist es eine Milchmädchenrechnung, die südafrikanischen Selbstfahrer mit den europäischen Selbstfahrern zu vergleichen. Während die Südafrikaner alles mitbringen, mieten oder kaufen die Europäer alles im Reiseland.
Kein überzeugter Selbstfahrer wird aufgrund von Restriktionen zum Lodgereisenden. Da wechselt er lieber sein Reiseziel. Die meisten Länder haben das erkannt und fahren eine zweigleisige Strategie, die beide Interessengruppen abdeckt. Auch in Tansania sehe ich, wenn auch langsam, diese Tendenz. Auf jeden Fall ist die Infrastruktur für Selbstfahrer im Laufe der Jahre stetig besser geworden.
bongolander408 Beiträge · seit 201405. Nov. 2014 ·
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber was ich weiss ist Tanzania Pioneer in Schweizer Besitz. Fortes ist zwar tansanisch, aber das sind Kolonialbriten und auf keinen Fall ein kleines Unternehmen. Die haben nicht nur eine Lodge in ihrem Besitz. Vielleicht irre ich mich da, aber ich bin mir ziemlich sicher. Das mit den Campsites ist okay, aber das hat nichts mit Selbstfahren an und für sich zu tun, denn auch Safariunternehmen mit Campingtouren fahren diese an (siehe Twiga Campsite in MwM). Und es gibt nicht die Alternative Lodge oder Selbstfahren, auch mit einem Auto mit Fahrer fährt man eigentlich auch auf Campingplätze. Du machst immer die Alternative Selbstfahren und Lodgereisen, aber das hat nichts mit Selbstfahren und Auto mieten zu tun. Ich glaube Du hast da eine total falsche Sicht der Dinge. Im Endeffekt bleibt nur wenig im Land, aber wenn wir ein Auto vermitteln, dann ist das ein hundertprozent Einheimischer Kleinunternehmer, während Du mit Deiner Automiete (siehe oben) die Ausländer finanzierst. Und ziehe bitte nicht immer die Lodge her, das war nicht die Alternative. Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
was geht denn jetzt ab 😄 ? vom gefährlichen Fahren in Tansania über Hubdach und jetzt Lodge oder Camping. Schon witzig. Ich lege auch noch eins drauf. Ich bin wie schon erwähnt eingefleischter Selbstfahrer aber kein Camper. In meinem RB von Tansania waren die Kosten alle aufgeschlüsselt. Und außer dem Flugkosten blieb da alles in Tansania. Die Familie Fox, die mehrere Lodges im südl. Tansania betreibt, hat einiges zum Schutz der Natur beigetragen. Und es bleibt viel Geld im Land. Im Mikumi/Selous/Ruaha finden mehr als 100 Leute Arbeit. Also: Lodge-Reisende sind nicht schlechter oder besser als Camper fürs Land (finanziell). Den Unterschied zwischen Camper und Lodgereisenden sehe ich eher im Bezug auf die Zwischenmenschlichkeit. Hier sind vermutlich schon gewaltige Unterschiede, aber die sollte man auch nicht verallgemeinern. Und ein Camping-Urlauber hat bei der einheimischen Bevölkerung vermutlich ein höheres Ansehen. Aber nicht wegen des Geldes, sondern wei er sich vielleich mehr mit dem Land beschäftigt. Hier liegt aber auch der Unterschied da, dass der Camper fast immer Selbstfahrer ist. Wenn er sich aber fahren läßt? Interessiert er sich dann für die Strecke, die Dörfer, weiß er danach noch wo er war? Ich kann es nicht sagen. Was ich aber glaube, alle die hier lesen oder schreiben, betrifft dieses Thema gar nicht. Die, die es lesen sollten sind nicht hier. Also schauen wir mal, wie das hier weiter geht. wie gesagt Hubdach hatten wir Selbsfahrer hatten wir Lodgehopper hatten wir Camper hatten wir was ginge noch? Bin schon gespannt, ich lese weiter Viele Grüße Wolfgang
Hippie schrieb:Hier liegt aber auch der Unterschied da, dass der Camper fast immer Selbstfahrer ist. Wenn er sich aber fahren läßt? Interessiert er sich dann für die Strecke, die Dörfer, weiß er danach noch wo er war? Ich kann es nicht sagen.
Zumindest in Tansania sind wohl die wenigsten Camper Selbstfahrer, die meisten Camper sind da eher mit Driverguide und Bodenzelten unterwegs, so zumindest meine Erfahrung und auch meine bevorzugte Art zu reisen. Und ja, zumindest ich und meine Mitreisenden wissen jeweils recht genau wo wir waren und ja, wir interessieren uns für Strecke, Dörfer und Menschen 😄