erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200929. Okt. 2014 ·
Auf dem Weg zum Andasibe Nationalpark machen wir auch auf dieser Reise wieder Station in dem kleinen Madagascar Exotic Privatzoo, auch bekannt als Peyrieras Reptile Reserve.
Erstens sind dort viele Reptilien aus der Nähe gut anzuschauen, die man sonst mühsam im Wald suchen muss (was wir noch oft genug auf dieser Reise machen werden), zweitens kann man die Kamera warmschießen und drittens gibt es dort auch ein ziemlich gutes Restaurant für den Mittagsimbiss, so dass man sich das Hotely 🤢 sparen kann.
Ich bin dann mal weg:
Es wollte ein Erdferkel werden, dann wurde es nur ein Chamäleon:
Alter Falter:
Uroplatus Lineatus: wer vermag den EAN-Code zu entziffern?
Wiedersehen mit Uroplatus phantasticus – den Kollegen hatten wir schon vor 2 Jahren gesehen:
Ich habe auch noch ein paar schöne Tierchen für Euch aus dem Madagascar Exotic. Tatsächlich war es sehr schön, noch ein zweites Mal hierher zu kommen. Es wird nie langweilig.
Hier ist ein wunderschöner Tomatenfrosch.
Mama Tenrek.
Baby Tenrek.
Ein zauberhafter kleiner orangener Mantella: 😘 Hach, ich liebe Frösche!
MooseOnTheLoose schrieb:Ich habe auch noch ein paar schöne Tierchen für Euch aus dem Madagascar Exotic. Tatsächlich war es sehr schön, noch ein zweites Mal hierher zu kommen. Es wird nie langweilig.
Hi Moose,
dem kann ich mich nur anschliessen. Ich war dort hin und weg 🤩 Da gibt es sicher immer wieder was Neues zu entdecken. ...und was habe ich im Chamäleon-Garten geschwitzt 😈
lionfight1’324 Beiträge · seit 201329. Okt. 2014 ·
Schön! Wie muss ich mir diesen "Garten" denn vorstellen?
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
lionfight schrieb:Schön! Wie muss ich mir diesen "Garten" denn vorstellen?
Gruß! der Joe
Hallo Joe,
es gibt ein ganz großes Gehege in diesem Reserve, dort kann man rumlaufen und überall entdeckt man Chamäleons in den Bäumen und Sträuchern. Hier hilft der Guide etwas nach mit gesammelten Heuschrecken... Weiß nicht, warum BriZA dort geschwitzt hat... 😣 Gruß,
fahrinurlaub394 Beiträge · seit 200831. Okt. 2014 ·
Wieder tolle Fotos.
Wir sind damals mit South African über Joburg geflogen… ging ganz schnell und war auch kein großer Umweg. Hatten ca. 1,5 Std Zeit zum Umsteigen.
Wie ist denn die Sicherheitslage auf Mada zur Zeit? Ich habe gehört und gelesen, die Kriminalität hätte zugenommen und ist es politisch immer noch so unstabil.?
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200904. Nov. 2014 ·
@fahrinurlaub
Pauschal kann man die Sicherheitslage auf Madagaskar nicht beurteilen. Uns wurde gesagt, dass sich nach den letzten freien Wahlen das politische Klima entspannt hat. Dazu beigetragen haben dürfte auch die Rückkehr des 2009 weggeputschten ex-Präsidenten Ravalomana, die gerade während unserer Reise stattfand. Wir hatten uns übrigens auch in der ELEFAND-Datenbank des auswärtigen Amts registriert. Die haben uns dann auch per SMS über die Rückkehr Ravalomanas informiert.
Es gibt wahrscheinlich einige gefährliche Ecken (Diego Suarez z.B.), aber da sollte man sich besser mit dem lokalen Tour Operator abstimmen, auch lohnt es sich, beim auswärtigen Amt und den vergleichbaren Behörden anderer Länder zu informieren.
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200904. Nov. 2014 ·
Zwei Uroplatusse (oder heißen die dann Uroplatii oder Uroplatae?) im Wettbewerb "Wer schaut am grimmigsten?":
Eigentlich hätte man sie Fluglemuren und nicht Flughunde nennen sollen:
Rote Brauseschlauchgarnitur mit Beinen:
Allen Vorurteilen zum Trotz wir die Chamäleonzunge nicht im Ringelschwanz geparkt, sondern komplett im Maul, dafür aber zick-zack wie ein Zollstock gefaltet:
lionfight1’324 Beiträge · seit 201304. Nov. 2014 ·
Spannende Tiere. Das gefällt mir.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
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erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200906. Nov. 2014 ·
Zwei Schlangen hätten wir da noch:
Und zum Abschluss noch den grimmig guckenden Kollegen, bevor wir dann weiter Richtung Andasibe fahren:
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200909. Nov. 2014 ·
Irgendwo neben der Strecke von Antananarivo nach Andasibe... in einem Reisfeld. Wir sind gerade mit arbeiten beschäftgt, so wie die meisten anderen normalen Menschen auf der Welt auch. Nix Besonderes. Ein blauer Kleinbus mit Bleichgesichtern kommt entlang gefahren. Die wollen doch nicht... 😮 Sie halten!!!
Knäckebrot-Alarm
Nix wie hin und gleich mal gucken, was die von uns wollen:
Die Vazaha gucken ja bedröppelt drein... ob sie mit Sifakas verwandt sind?
Naja, sehen harmlos aus. Nicht stören lassen.
Perspektivwechsel
Nachdem wir unser brennendes Interesse an madagassischer Landwirtschaft ausgiebig bekundet haben, winken wir den Leuten, deren Alltag wir eben ein klein bißchen gestört haben, zu und fahren weiter. Ein paar andere schöne Aussichten gibt es aber auch noch entlang der Route, ohne dass wir jedes Mal andere Leute in Aufregung versetzen müssen:
Ich habe auch noch ein paar Bilder von den Reisbauern für Euch. Es war sehr interessant, ihnen eine Weile bei der Arbeit zuschauen zu dürfen. Der Sonne-Wolken-Mix an diesem Nachmittag hielt immer wieder neue Lichtstimmungen für uns bereit.
Männer haben eindeutig eine andere Aufgabe als die Frauen.
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200915. Nov. 2014 ·
Durch unseren langen Aufenthalt im Madagascar Exotic Park wird es mit der Weiterfahrt ziemlich spät und bald bricht die Dämmerung herein. Auf einer Brücke bei Moramanga herrscht reger Schwerlastverkehr. Keine Ahnung, was Air Liquide hier will, viellecht flüssigen Stickstoff, um das Bier zu kühlen?
Bei kompletter Dunkelheit sind immer noch viele Radfahrer ohne Licht unterwegs – das kennen wir ja schon aus Berlin. Trotzdem kriegt man jedes Mal einen Schreck, auch wenn im letzten Moment Fußgänger vor einem auftauchen, die uns von hinten nicht kommen sehen. Je näher wir Andasibe kommen, desto schlechter wird die Straße, aber Aina pilotiert uns souverän durch das Chaos und um die Schlaglöcher herum. Ihn bringt nichts aus der Ruhe und wir fühlen uns bestens aufgehoben. Einmal verursacht ein entgegenkommender LKW so eine dicke Rußwolke, dass man nichts mehr sieht und wir anhalten müssen, bis sich der Qualm verzogen hat.
Als wir endlich auf vertrautem Terrain an der Vakona-Lodge ankommen, beziehen wir unser wunderschönes, zweistöckiges Quartier und genießen das Abendessen. Eine Romazava-Bouillon mit Hühnchen *yummy* und dazu ein kaltes THB, große Flasche natürlich.
Wir wurden schon öfter gefragt, was wir denn so "als Deutsche" (die sich mit Bier ja angeblich sooo toll auskennen sollen) von THB halten. Kurz gefasst: Mittelklasse. Es gibt Mainstream-Biere bei uns, die im Vergleich THB wie Abwaschwasser schmecken. Insofern wird es auch auf dieser Reise wieder ein treuer Begleiter zum Abendessen sein.
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200916. Nov. 2014 ·
Am nächsten Morgen stehen wir wie zur Arbeitszeit früh auf. Der Wunsch nach einer Dusche wird leider jäh dadurch verweigert, dass aus dem Wasserhahn nur noch ein Hauch von Luft strömt. Erst mal frühstücken. Wieder auf dem Zimmer, kommt dann endlich Wasser aus dem Wasserhahn, aber es hat ungefähr die gleiche Farbe wie der Frühstückskaffee 😵 Also Duschen abgesagt, den Lemuren wird es eh wurscht sein, wie wir riechen.
Endlich machen wir uns auf den Weg in den Wald des Andasibe-Nationalparks. Dabei besuchen wir einen Teil, der von einem Dorf lokal verwaltet wird. Schon vor zwei Jahren hatten wir mit dem Parc Villageois V.O.I M.M.A sehr gute Erfahrungen gemacht.
Unser Guide heißt diesmal Christophe. Wir laufen los und finden einen durchaus vertrauten Anblick vor:
Diese Pflanze – so werden wir später noch lernen, hat eine sehr praktische Funktion:
man kann sie prima als Behelfs-Klopapier benutzen (wir waren zum Glück nicht in der Verlegenheit, das testen zu müssen 🙄 ). Außerdem soll der Saft aus den Blättern auch gut geeignet sein, Blutungen bei offenen Wunden zu stillen.
Immer tiefer verlieren wir uns im Wald, und wir verlieren hoffentlich Christope nicht, denn sonst wäre es nicht mehr so leicht, aus diesem Dickicht heraus zu finden:
Welche Pflanze wird das wohl sein – das Wahrzeichen Madagaskars:
Dieses agavenartige Gestrüpp mit Sägezahnblättern ist ein Pandanus-Strauch, auf madagassisch Vakona genannt – aha! 😄
Diese Pflanze wird uns noch oft auf dieser Reise begegnen. Doch erst mal genug mit Botanik.