Susi65Themenstarter1’133 Beiträge · seit 201112. Dez. 2013 ·
So... Michael hat einen Freund zu Besuch und die zwei gucken einen "Männerfilm", da kann ich ja mit dem Reisebericht ein bisschen weitermachen.
Tag 5./ Mittwoch,11.09.2013: von Lower Sabie nach Skukuza
Obwohl wir kein Zelt direkt am Wasser hatten, haben wir die ganze Nacht die Hippos grunzen (oder wie immer man dieses Geräusch beschreiben mag) gehört. Aaach, ist das schön wieder in Afrika zu sein 😎 . Ich liebe diese Geräuschkulisse am Abend und in der Nacht. Wir kochen uns Kaffee für unterwegs, schmieren ein paar Sandwiches und um kurz nach 6.00 Uhr sitzen wir abfahrbereit im Auto. Wir wollen mal schauen, ob wir die riesige Büffelherde von gestern Abend wieder finden und dieses Mal auch ein paar Fotos mehr knipsen. Im Bericht vom Vortag sieht es so aus, als ob nur ein paar Büffel auf der Straße unterwegs gewesen wären, aber das täuscht. Wir waren am Anfang nur ein wenig „geschockt“ von den Unmengen von Büffeln vor uns auf der Straße und hatten daher zuerst versäumt die Büffel auch zu fotografieren.
(mal wieder ein schöner Sonnenaufgang im südlichen Afrika)
Als erstes fahren wir die Mlondozi Schleife (S29). Wir sehen unseren ersten Kap-Sperlingskauz (African Barred Owlet)
und vereinzelte Impalas,
aber keine Büffel und keine Löwen. Wir nehmen den Abzweig zum Mlondozi Picknickplatz. Man hat von dort oben einen tollen Blick in die Ferne und um diese Uhrzeit sind wir auch ganz alleine hier. Zuerst gibt es nur gaaaanz viel Landschaft zu sehen
ein paar Hippos unten im Wasser
und einen einzelnen Wasserbock
aber dann kommt sie: unsere Büffelherde von gestern Abend.
(sogar mit Löwe im Hintergrund...der "zählt" jetzt auch 😉 )
Nachdem wir genug Büffelfotos gemacht haben, geht es weiter über die Muntshe Schleife (S122). Außer uns sind auch hier weiter noch keine Autos unterwegs, und so können wir unsere ersten beiden Nashörner eine ganze Weile alleine beobachten.
Löwen sehen wir weiter keine, dafür aber eine kleine Kuduherde und noch mehr Landschaft.
Um rd.10.00 Uhr kommen wir auf der Tshokowane Picnic Site an. Hier ist viel los. Kleine und noch kleinere Gäste warten, dass endlich etwas zu essen auf den Tisch kommt
und aus den Bäumen wird man beim verspäteten Frühstück beobachtet.
Wir verbringen fast eine Stunde beim Menschen und Tiere beobachten auf dem Picknickplatz und sichten unsere allererste Schlange (eine hochgiftige grüne Baumschlange), die nicht nur wir aus sicherer Entfernung fotografieren.
Danach geht es weiter zum Orpen Dam. Hier sind wir zwar nicht alleine, aber es ist auch nicht viel los. Bevor kurze Zeit später ein Kleinbus anlandet, können wir noch in alle Ruhe Hippos und Elefanten beobachten.
(eine sogenannte Hippobrücke)
Dann machen wir uns auf den Weg nach Skukuza. Wir bleiben auf den Hauptstraßen, der H1-2 und der H4-1 und sehen hier große und kleine Elefanten und zwar sowohl auf, als auch neben der Straße
unseren ersten Sattelstorch (Saddle-billed Stork)
unsere ersten Nyalas,
(ist das doof, wenn es da am Schwanz juckt 🤪 )
unsere ersten Hornraben
ein Moorhuhn (Tschuldigung, natürlich ein Perlhuhn)
und einen ziemlich dreisten Schwarzfahrer.
Gegen 14.00 Uhr kommen wir in Skukuza an und fühlen uns beide irgendwie schlapp 🤢 (eine Erkältung im Urlaub, das ist ja wohl der größte Mist). Wir fahren zuerst zu unserem „Bungalow“ und stürmen als nächstes den Park Shop. Ein frisches Toastbrot, ein bisschen Impalafleisch sowie viele, viele Postkarten für Familie und Freunde finden ihren Weg in unseren Einkaufskorb. Ich mache mir noch eine heiße Zitrone (und das bei der Wärme 😵 ) und anschließend ist erst einmal Siesta angesagt. Nach rd. zwei Stunden Pause machen wir uns noch einmal auf den Weg. Freunde hatten bei Ihrem letzten Besuch in Skukuza im Juli in der Nähe Wildhunde gesehen und wir wollen zumindest mal unser Glück versuchen. Obwohl die Gegend um Skukuza ja eigentlich sehr Tierreich sein soll, haben wir nicht wirklich Glück. Wir treffen lediglich auf ein einzelnes Nashorn, die obligatorischen kleinen und großen Elefanten
(Na? Will der kleine Angeber den African Fisheagle verscheuchen???)
(War wohl nur ein "Scheinangriff" 🙂 ). ...und weiter geht's
und zwei müde Büffel
Kurz vor Toresschluss sind wir wieder zurück im Camp. Michael macht den Grill startklar und ich schnippel uns noch eine Papaya zum Nachtisch auf. Nach dem Essen und einer Flasche Savanna, falle ich schon um kurz nach 20.00 Uhr völlig erschlagen ins Bett und schlafe bis zum nächsten Morgen durch.
Gefahrene Kilometer: 170 Kosten der Unterkunft: 887,54 ZR
Viele Liebe Grüße
von Susi (die hofft, dass das Ganze nicht zu Bilderlastig ist 😐 😕 ...irgendwie wurden es immer mehr)
von Susi (die hofft, dass das Ganze nicht zu Bilderlastig ist 😐 😕 ...irgendwie wurden es immer mehr)
Niemals 🤩 😉
Hallo Susi, da bin ich ja froh, das Micha Männerabend hatte 😉 für mich könnte es auch gleich weiter gehen 🤪 Bin schon gaaanz gespannt auf Tag "X" 😗 so in schwarz auf weiß 😉
Gaaanz liebe Grüße und schööööönes Wochenende Claudia (werd mich am WE mal melden 😎 )
zu bildastig kann es nie sein, vor allem nicht bei so schönen Bildern. Ich hab gerade schon ganz sehnsüchtig meinen Ticker angeschaut und kann es kaum erwarten, endlich wieder in den Krüger zu kommen. Den Mlondozi Picknickplatz kenne ich glaube ich noch nicht - wie war es denn da vogeltechnisch? Ich habe ja seit unserem kleinen Horror-Erlebnis letztes Jahr einen leichte Störung in Sachen bettelende Vögel auf Rastplätzen... Affen finde ich zwar nervig, aber die machen mir igendwie weniger aus.
So ein Büffelerlebnis hatten wir letztes Jahr bei Mopani. Erst am Abend beim Wasserloch, dann am nächsten Morgen beim Überqueren der Straße. Hat uns fast eine Stunde Wartezeit gekostet, bis die lieben Tierchen mal alle die Seite gewechselt hatten.
welch schöne Bilder. Der Honigdachs ist ja erste Sahne 🙂 Eine Boomslang hatten wir mal auf dem Afsaal Picknick Platz. Da war ein richtiger Menschenauflauf. Die Büffelherde von oben gesehen ist echt eindrucksvoll. Visa-vie kommt das nie so toll rüber.
Obwohl wir kein Zelt direkt am Wasser hatten, haben wir die ganze Nacht die Hippos grunzen (oder wie immer man dieses Geräusch beschreiben mag) gehört. Aaach, ist das schön wieder in Afrika zu sein 😎 . Ich liebe diese Geräuschkulisse am Abend und in der Nacht.
Genau dafür liebe auch ich AFRIKA 🤪 🤪 🤪 .
Und eure Bilder sind wieder GENIAL 😁 😁 😁 .
Neben den Bildern vom Kap Sperlingskauz, der Schlange, dem Hippo-Baby und den Elefantenbildern gefällt mir dieses Bild vom kleinen Hippo, das auch schon die Zähne zeigt, am besten 😄 .
Susi65Themenstarter1’133 Beiträge · seit 201114. Dez. 2013 ·
Ein Dank noch einmal an alle Danke-Button-Drücker und an Claudia (2 x ;)) , Susanne, Dagmar und Lil für Euer persönliches Feedback. Die meisten Bilder hat Michael gemacht, von daher gebe ich den Dank was die Fotos angeht gleich mal weiter....und verschone Euch auch zukünftig nicht mit weiteren Bildern 😗 .
mamba29 schrieb: Den Mlondozi Picknickplatz kenne ich glaube ich noch nicht - wie war es denn da vogeltechnisch? Ich habe ja seit unserem kleinen Horror-Erlebnis letztes Jahr einen leichte Störung in Sachen bettelende Vögel auf Rastplätzen... Affen finde ich zwar nervig, aber die machen mir igendwie weniger aus.
Hallo Susanne, bei uns war der Picknickplatz am frühen Morgen absolut leer. Keine Menschen, aber auch keine Vögel und keine Affen. Ixh kann mir aber vorstellen, dass sobald der Platz voller ist und alle Besucher ihr Frühstück oder Mittag ausgepackt haben, auch ein paar tierische Bettler auftauchen werden 😐. Wir haben dort oben um die frühe Uhrzeit auf jeden Fall noch absolute Ruhe genießen können, was wirklich klasse war.
Günter Franz915 Beiträge · seit 201015. Dez. 2013 ·
sehr unterhaltsam Dein Bericht und die Fotos dazu. Besonders die von der kleinen Eule, der Baumschlange und dem Honigdachs finde ich interessant. Die Fotos von den Aussichtspunkten Mlondozi und Orpen dagegen wecken Erinnerungen, soweit südlich waren wir in diesem Jahr nicht unterwegs. Da bin ich gespannt auf die Fortsetzung und wünsche einen schönen Sonntag Günter
Da hab ich glatt Euren RB verpasst! Aber ich hab jetzt aufgeholt und bin ehrlich neidisch auf den Honigdachs. Was für ein Glück Ihr hattet, solche Bilder zu schiessen. Der Rest ist natürlich auch sehr sehenswert und ich freu mich auf mehr.
Lg Lisolu
Susi65Themenstarter1’133 Beiträge · seit 201115. Dez. 2013 ·
Hallo Günter,
schön, dass Du mit uns auf bekannten Wegen unterwegs bist. Obwohl Ihr ja nach uns "gestartet" seid, reisen wir Dir Reiseberichttechnisch ein wenig hinterher 🙂 . Dir werden daher bestimmt später noch ein paar Bilder bekannt vorkommen 😉 .
Hallo lisolu,
schön, dass Du auch mit dabei bist. Dass Du den Reisebericht zuerst verpasst hast, ist ja auch ein bisschen unsere "Schuld", weil wir uns so lange mit dem Anfangen Zeit gelassen haben 😗 . Ist aber auch garnicht so einfach das Schreiben 😐 .
Viele liebe Grüße (auch von Michael) und Euch noch einen schönen 3. Advent
Susi65Themenstarter1’133 Beiträge · seit 201122. Dez. 2013 ·
Hallo @all,
eigentlich wollte ich ja heute noch so'n bisschen weiterschreiben, aber dann wurde ich irgendwie durch's Reisebericht lesen vom Reisebericht schreiben abgehalten (uuupss 😕 😊 ).
Von daher geht es jetzt wohl doch erst im nächsten Jahr weiter 😗 .
Bis dahin wünschen wir allen Mitreisenden ein paar wunderschöne, geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich reisefreudiges und dementsprechend erlebnisreiches Jahr 2014
Euch auch ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2014 😁 !! Die RB-Pause sei euch gegönnt, aber ab spätestens 2.Januar erwarte ich ein neues Kapitel !!! 😉 😛 Ich hab dann nämlich 2( in Worten: zwei) ganze Tage frei und viel Zeit zu lesen !!! 😄 LG, Nane 🙂
Hallo Susi, nun steige ich auch mit ein 🙂 Bisher habt ihr ja wirklich tolle Sichtungen, vor allem die Eule und die Hyäne! Ein großes Lob auch für die schönen Fotos und den Schreibstil. Ich freue mich auf den Rest! Grüße Annika
Susi65Themenstarter1’133 Beiträge · seit 201105. Jan. 2014 ·
Hallo alle zusammen,
bevor wir uns im Krüger weiter auf Katzensuche machen, wünsche ich allen Fomis noch ein gesundes Neues Jahr 2014 mit vielen wunderschönen, anregenden, entspannenden oder auch spannenden Reisen 🙂 .
Nach dem ganzen Gefeiere in den letzten beiden Wochen, geht es jetzt weiter :
Tag 6./ Donnerstag,12.09.2013: von Skukuza nach Satara
Am Morgen geht es mir schon ein wenig besser. Meine Nase, die gestern noch den VicFalls Konkurrenz gemacht hat, tröpfelt nur noch ein wenig vor sich hin. Wir kochen uns einen Kaffee to go, dazu gegen den ersten Hunger einen Toast auf die Hand und los geht’s.
Wir hatten ganz bewusst nur eine Nacht in Skukuza gebucht. Dies war eigentlich auch nur eine Notlösung, da wir weder eine zweite Nacht in Biyamiti buchen konnten, noch in Lower Sabie für eine weitere Nacht ein Safari Tent frei war. Insgesamt hat mir Skukuza, von den von uns besuchten Camps im KNP, am wenigsten gefallen. Der Bungalow war in Ordnung, aber nicht mit der großzügigen Unterkunft in Biyamiti und dem Safari Tent in Lower Sabie zu vergleichen. Das Camp war mir insgesamt deutlich zu groß und die einzelnen Bungalows stehen zu dicht beieinander. Dazu kam, dass wir entgegen meiner Hoffnung um Skukuza wenigstens ein paar schöne Sichtungen zu haben, hier so überhaupt kein Glück mit den Tiersichtungen hatten.
Heute soll es nach Satara gehen, wo wir erstmals zwei Nächte hintereinander verbringen werden. Ich hoffe, dass meine Erkältung soweit abklingen wird, dass wir in Satara vielleicht mal einen Morning-Walk, einen Morning-Drive oder einen Sunset-Drive machen können. Über die S114 fahren wir zuerst aber Richtung Süden, dann über die S 21 nach Osten und schließlich die H4-1 und die H1-2 bis zur Tshokowane Picnicsite. Viele Tiere sehen wir an diesem Morgen nicht. Lediglich einen Duiker, ein paar Verwet Monkeys und einen Giant Kingfisher.
(heute ist Körperpflege angesagt... und jeder muss mitmachen)
Nachdem wir uns mit Sandwiches und Kaffee gestärkt haben, machen wir uns wieder auf die Suche nach der süfafrikanischen Fauna. Und diese Suche ist ein wenig mehr von Erfolg gekrönt als noch am frühen Vormittag. Wir treffen auf ein Nyala, das den Mund nicht voll genug bekommen kann,
sehen einiges an „Kleingetier“,
(irgendein Täubchen)
(ein Burchell's Coucal)
eine Pavianfamilie,
ein paar außerordentlich interessiert ausschauende Wasserböcke
und dann….mal wieder mitten auf der Straße: BÜFFEL.
Da die Büffel an einer Anhöhe in der Kurve stehen, können wir leider nicht genau sehen mit wie vielen Büffeln wir es zu tun haben. Wir sind ein wenig unsicher. Weiter fahren oder nicht? Wir warten erst einmal ab, und warten, und warten….
Ich muss dazu einmal kurz erklären, dass wir ein kleines „Büffeltrauma“ haben. Letztes Jahr im Mokala NP sind wir auf einen einzelnen Büffel getroffen. Der stand gut 100 Meter vom Weg ab und hat gefressen Wir haben gestoppt, haben den Motor jedoch angelassen, und haben den Büffel fotografiert. Der Büffel ist fressend parallel zum Weg weitergelaufen. Wir sind auch ein Stück auf dem Weg weitergefahren, haben erneut gestoppt und den Büffel fotografiert. Das hat sich dann noch einmal wiederholt. Durch das Anfahren und Anhalten bei laufendem Motor fühlte sich unser Büffel offensichtlich ein wenig „gestört“… er hat dann urplötzlich Gas gegeben und ist gesenkten Hauptes auf uns zugestürmt. Michael hat hinterher festgestellt, dass ich prima als Fluchtwagenfahrerin fungieren könnte, sollten wir mal vorhaben eine Bank zu überfallen. Soviel also zum Thema Büffel.
Nachdem wir, und hinter uns ein zweiter kleiner PKW, rd. 45 Minuten darauf gewartet haben, dass die Büffel den Weg freimachen, haben wir uns entschieden gaaanz, gaaanz langsam und vorsichtig weiterzufahren. Und was passiert….die Büffel schauen uns nicht weiter an und trotten träge zur Seite.
Auf unserer weiteren Fahrt nach Satara treffen wir auf die üblichen Verdächtigen:
Giraffen ohne Madenhacker...
...und mit Madenhackern (wie viele Madenhacker passen eigentlich auf so eine Giraffe?),
Zebras, (die ein bisschen wie Klatschweiber wirken)
noch mehr Büffel,
(jetzt glücklicherweise mal neben und nicht auf der Straße, so sind sie mir auch viel lieber)
und noch mehr Paviane
(irgendwie habe ich das Gefühl der Kleine möchte lieber zum Spielen, als sich von der Mama betütschern zu lassen).
Kurz vor 16.00 Uhr kommen wir in Satara an und checken kurz ein. Wir versuchen noch zwei Plätze für den Bushwalk am nächsten Morgen zu bekommen, leider ist nur noch ein Platz frei. Die nette Dame an der Rezeption versucht noch den Ranger zu „erweichen“, ob er nicht eine Person mehr mitnehmen könnte, aber es ist leider nichts zu machen. Im Nachhinein war es glaube ich auch ganz gut so, ich hätte mit meinem inzwischen einsetzenden Husten bestimmt mehr als die Hälfte aller Tiere vertrieben. Wir schauen noch kurz, wo unser Bungalow liegt (wir haben die A24 bekommen), machen uns dann aber gleich wieder auf den Weg auf der H1-4 Richtung Norden. In der Gegend um Satara soll es ja Katzen in rauen Mengen geben. Schauen wir doch mal, ob wir heute Glück haben mit den Sichtungen?!
Zuerst treffen wir auf Kudus
…. und mal wieder auf Büffel.
Dann kommt uns ein Auto entgegen. Wir erfahren, dass ein Stückchen weiter direkt an der Hauptstraße mehrere Löwen zu sehen seien sollen. Wir drücken ein wenig aufs Pedal. Sollten wir endlich Glück haben??? Ja, ja, ja, auf der linken Seite sehen wir vier Löwinnen mit insgesamt 7 Jungen...und vor uns an der Straße leider auch einige Autos. Die Löwen laufen zwar ein bisschen von der Straße entfernt, sie sind aber sehr gut zu sehen und Michaels Investition in ein neues Teleobjektiv hat sich auf jeden Fall gelohnt. Obwohl bereits einige Autos an der Straße stehen, haben wir einen perfekten Blick auf die Löwen. Drei der Löwinnen wirken angespannt und haben anscheinend die Witterung irgendeiner Beute aufgenommen. Die vierte Löwin hat offensichtlich die Aufgabe sich um die gesamte Kinderschar zu kümmern (was nicht nach einem leichten Job aussieht). Die Lütten toben die ganze Zeit wie wild herum.
Wir schauen den Kleinen eine ganze Weile zu. Dann entscheiden wir uns die Straße ein Stückchen weiter zu fahren um mal zu schauen, was die drei anderen Löwinnen zwischenzeitlich „erreicht“ haben. Das Ziel der drei Damen haben wir inzwischen entdecken können. Direkt neben der Straße, ein wenig unterhalb der Autos, laufen drei Warzenschweine. Ich bin schon ganz hibbelig und hoffe auf meine ersten Jagdszenen, aber das wird leider nichts. Eine der Löwinnen versucht sich durch das Gras an die Schweinis heranzupirschen. Obwohl ich das Gefühl habe, die Warzenschweine haben die Löwinnen und die drohende Gefahr nicht bemerkt, trippeln die drei Schweinis langsam in aller Gemütsruhe in die entgegengesetzte Richtung, und die Jagdsituation löst sich in Wohlgefallen auf. Die Löwin guckt den Schweinis zwar noch einmal hinterher, aber das war es dann auch.
Wenn auch für die Löwenfamilie das Abendbrot erst einmal ausfällt, nicht jedoch für uns. Glücklich machen wir uns auf den Rückweg nach Satara, hauen unsere Kudu- und Impalasteaks auf den Grill
und gönnen uns auf diesen erfolgreichen Sichtungstag erneut eine Flasche Du Toitskloof Sauvignon Blanc sowie zum „Nachtisch“ einen leckeren Gin Tonic (der hilft vielleicht auch gegen meine Erkältung, ich hab‘ immerhin ein Scheibchen Zitrone mit rein getan).
Später huscht noch etwas an unserer Terrasse vorbei. Ich würde mal auf eine Wildkatze (African Wildcat) oder eine Ginsterkatze tippen, aber es ist schon ziemlich dunkel, und das „Kätzchen“ ist so schnell wieder verschwunden, wie es aufgetaucht ist. Also leider keine Fotos.
Gefahrene Kilometer: 222 Kosten der Unterkunft: 911,53 ZR
So einen Büffelangriff hatten wir im iSimangalisco auch mal. Mein Mann scheint sich als Fluchtautofahrer allerdings nicht so gut zu eignen. Bis er die Situation richtig eingeschätzt hatte, hatte uns der Büffel auch schon fast gerammt. Es war Zentimeterarbeit. Ich käme dann ggf. auf dich als Fluchtautofahrerin zurück. 😗
Huhu Ihr Beiden auch hier nochmal: wir wünschen Euch alles Liebe zum neuen Jahr 😘 Wie ich sehe, habt Ihr Euren Auslandsaufenthalt gut überstanden 😄 und es geht weiter mit tollen Sichtungen. Die kleinen Löwen find ich nach wie vor zu niedlich 😘 und die stalkende Löwin find ich klasse (obwohl, stalken mit Erfolg hatten wir heute auch schon 🤢 warum können Miezekatzen sich nicht von Kräutern ernähren)
Sag mal: haben wir hier schon drüber gesprochen 🙄
Michael hat hinterher festgestellt, dass ich prima als Fluchtwagenfahrerin fungieren könnte, sollten wir mal vorhaben eine Bank zu überfallen
gut zu wissen, vielleicht komm ich da mal drauf zurück, zumal wir ja bei der momentanen Planung in diesem Jahr 2x ins südliche Afrika fahren werden Ich, nein wir, freuen uns auf die Fortsetzung (ist Micha jetzt nicht wieder dran 🤪 )
Mensch Susi ! Das ist ja Kruger " at its best" 🤩 🤩 !!! Weiss gar nicht welches Foto ich am besten finde, so viel wirklich tolle pics sind dabei !!! (Und ich weiss auch keider nicht wie man Fotos von einem Bericht in den anderen kopiert 😵 ). Super finde ich natürlich die sich anpirschende Löwin, die genau in die Kamera schaut 🤩 (wieviel Glück muss man haben... 😛 ), aber auch diese fluffigen Jung-Wasserböcke, der Baby-Pavian mit Mama (wie im richtigen Leben 😉 😄 ), das Kingfisher-Portrait... und, und , und ...
Michael hat hinterher festgestellt, dass ich prima als Fluchtwagenfahrerin fungieren könnte, sollten wir mal vorhaben eine Bank zu überfallen.
😄 😄 Das ist eine hervorragende Eigenschaft auf Pirschfahrten...
leckeren Gin Tonic (der hilft vielleicht auch gegen meine Erkältung, ich hab‘ immerhin ein Scheibchen Zitrone mit rein getan).
😄 😄 Und das muss ich mir auch unbedingt merken !! Ätzend im Urlaub krank zu sein, oder ?? Passiert mir leider auch schon mal gelegentlich (glücklicherweise nur Erkältungen , toi, toi, toi)...Habe seitdem auch immer Grippe-Mittel dabei (und jetzt ja GinTonic mit einem Scheibchen Zitrone 😉 😛 ) Hoffe, es wurde schnell besser... Freu mich auf die Fortsetzung... LG, Nane 🙂