Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi

Reisebericht 141 Antworten · 54,5k Aufrufe · gestartet 23. Juli 2012 von Kathy_loves_Africa
Themenstarter487 Beiträge · seit 201106. Aug. 2012 ·
Dienstag, 10. Juli 2012

Ausflug Mahango NP


Unterkunft: Ngepi Camp
Kosten: Tree House, Nam$ 1000,- (ÜF)
Strecke: 72 km

Einmal im Urlaub schaffe ich es immer: Ich stehe zuerst auf! Doch zuvor konnten wir vom Bett aus die Sonne über dem Okavango aufgehen sehen.

Für mich gab es heute „Karaffen-Haarwäsche“, schließlich hatte ich ja gestern Mittag schön warm geduscht 😉 Marco zog bei der morgendlichen Kälte wieder die Dusche vor. Dann liefen wir nach vorne zum Frühstück und das war wieder etwas „speziell“. Es gab verschiedene Frühstücksvariationen zur Auswahl, die man an der Bar bestellen musste. Kaffee, Tee usw. konnte man sich selbst mitnehmen. Da wir ÜF gebucht hatten, durften wir von den Frühstücksvariationen genau zwischen zwei Varianten auswählen. KostenGÜNSTIGERE Varianten waren nicht im Preis inbegriffen, dafür sollte man 10 Nam$ Aufpreis bezahlen 🤨 Es ging uns nicht um die 10 Nam$, wir verstanden einfach das Prinzip nicht so ganz 😕 Dann bekam man einen kleinen Zettel mit der „Bestellnummer“, suchte sich einen WIRKLICH schönen Platz auf der Aussichtsterrasse, von dem man jetzt schon die Hippos beobachten konnte. Und dann kam es: Ein Mitarbeiter lief nach ein paar Minuten an unseren Tisch und sagte, dass das Frühstück fertig sei. Sogleich gingen wir mit und holten unsere beiden Teller ab. Hmmm, warum hat er die Teller nicht gleich mitgebracht, lustige Aktion 😄 Aber irgendwo im Camp hing ja auch ein Schild: „Selbstbedienung – die Angestellten haben heute frei“ – oder so ähnlich!

Nach dem lustigen Frühstück ging es in den Mahango NP.

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Den Loop entlang des Flusses wollten wir erst zum Schluss fahren, und so bogen wir zuerst Richtung Wasserloch ab. Die Landschaft erinnerte an den KTP, wir sahen Sekretäre, Strauße, Kudus und eine Gruppe Zebras. Allerdings fuhren wir den Loop nicht komplett, denn dem kleinen Terios wollten wir den 4x4-Part nicht unbedingt zumuten. So drehten wir irgendwann um und fuhren zum River-Loop. Diese Strecke war einfach wundervoll, super zu fahren, es gab tolle Aussichten und jede Menge Tiere!

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Den Rückweg fuhren wir über die Main-Road und waren kurz vor 15 Uhr wieder zurück im Camp. Ich war gerade im „Bad“ als ich Marco mit jemandem reden hörte. Urplötzlich stand ein Ehepaar aus Sachsen-Anhalt auf unserer Terrasse und fragte, ob sie das Tree House anschauen könnten. Natürlich durften sie und aus ihnen sprudelte es nur so heraus. Irgendwie waren sie mit einer Gruppe unterwegs, öfter gab es Pannen, jeden Tag waren unzählige Kilometer zu fahren, sie kamen oft erst abends im Dunkeln an und sie schienen total gestresst… Die Frau setzte sich auf den einen Campingstuhl und schien einfach nur für ein paar Minuten mal die Aussicht genießen zu wollen.

Wir hatten für 17 Uhr die Sundowner-Cruise gebucht und so mussten wir sie irgendwie nett darauf hinweisen, dass wir weg mussten. Es tat mir schon fast leid!

Vom Wasser aus konnten wir noch schön das Camp und unser Tree House Nr. 11 anschauen.

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Außerdem sahen wir viele Wasservögel, Büffel, Hippos und eine kleine Zwergeule.

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Am interessantesten fand ich die Fischer, die in ihren Mokoros die Netze kontrollierten.

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Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich die Boots-Touren auf dem Kwando wesentlich interessanter und schöner fand. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich dort keine Strommasten auf der anderen Seite des Flusses sah und auch keine Autolichter…

Heute liefen wir zum Abendessen den Fußweg, und waren auch etwas beruhigter, da uns jemand erzählt hatte, dass es hier im Camp nicht wirklich gefährlich sei. Beim Abendessen war das Highlight, dass Marco wieder ein bisschen etwas essen konnte, zumindest die Beilagen der Hauptspeise, aber immerhin ein Fortschritt!

Nach dem Essen setzten wir uns im Dunkeln noch auf unsere Terrasse und lauschten den Tierstimmen. Hui, man musste aber immer aufpassen, denn auf der Terrasse gab es kein Geländer und es ging direkt abwärts in den Okavango. Davon aber morgen mehr 😉

Lieber Gruß

Kathy & Marco
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zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2013
3’395 Beiträge · seit 200907. Aug. 2012 ·
Guten Abend Kathy und Marco,

das mit den Bootstouren ist so eine Sache - wir haben die Tour beim Camp Kwando in erster Linie wegen der schönen Landschaft genossen. Tiere waren dort wenig. Die haben sich wahrscheinlich vor den bayerischen Gästen versteckt.
Aber die Landschaft war wirklich sagenhaft.

Die Bootstour bei der Nunda-River-Lodge hat uns aber noch viel besser gefallen. Wir konnten damals viele Hippos sehen und das Leben der Einheimischen entlang des Flusses, ja, das war schon sehr sehr interessant.

Den Mahango-Park haben wir mit unserem 2x4 Toyota Corolla gemacht. Das ging völlig problemlos und war eines unserer highlights im letzten Urlaub.

Wir sind immer ganz begeistert, wenn wieder ein neuer Teil von Eurem Urlaub kommt. Das ist besser als jedes Buch.

LG
der bayern schorsch
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201108. Aug. 2012 ·
Mittwoch, 11. Juli 2012

Ausflug Popa Falls/Mahango NP


Unterkunft: Ngepi Camp
Kosten: Tree House, Nam$ 1000,- (ÜF)
Strecke: 98 km

Über den Fußweg, der durch dichte Vegetation führt, liefen wir zum Frühstück. Unterwegs konnten wir noch einen Donkey begutachten, in dem Wasser für die Duschen auf dem Campground erhitzt wird.

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Hier noch ein paar Bilder vom gemütlichen Rezeptions- und Barbereich:

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Nach dem Frühstück schauten wir uns noch auf der anderen Seite des Camps um. Da einige Tree Houses nicht bewohnt waren, blickten wir in das ein oder andere Baumhaus hinein. Es gab ganz tolle Häuschen, aber auch welche, die keine gute Sicht auf den Fluss hatten.

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Ich wollte mir auch einmal einen Toiletten- bzw. Duschbereich der Camper anschauen und daraus wurde eine richtige „Sightseeing-Tour“ 😉 Individuell, lustig und total genial gestaltet, gab es vom Star Bath, über ein Fish Eagle Bath, sogar einen „Königs-Thron“ mit Blick über den Okavango, um nur einen kleinen Teil davon zu nennen.

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Später fuhren wir Richtung Popa Falls, zahlten kurz den Eintritt und folgten dem holprigen Weg. Wir hatten von den Fällen ja nicht viel erwartet, aber das war nun doch ein bisschen arg wenig.

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Wir gingen davon aus, dass die richtigen Fälle noch woanders zu finden sind und fuhren wieder zurück zur Campsite. Dort brachte uns ein Guide über eine kleine Brücke und zeigte uns den Weg, wo es weitergehen sollte. Da man über viele Steine balancieren musste, entschied ich mich, zu warten. Marco schaute sich die Stelle an, als plötzlich die Sandbank abbrach und schwups, ging es einen guten Meter abwärts. Marcos Eintrag im Roadbook: „Ich landete mitsamt der Kamera im Wasser. Der Guide sprang sofort nach, rettete die Kamera und dann mich. Ich war total eingesandet und nass.“
Ja, das war unser Ausflug an die Popa Falls. Der Guide entschuldigte sich tausendmal und sagte, dass er eben auch nicht weiß, wann eine Sandbank unterspült ist, na klasse 😠 Total bedient fuhren wir zuerst einmal zurück nach Ngepi. Marco säuberte sich, ich die Kamera. Leider blieb die Säuberungsaktion erfolglos, das Objektiv war voll mit Wasser und Sand, die Kamera zeigte nur noch „Error“ an…

Nachdem der erste Schock verdaut war, beschlossen wir, noch zum Tanken nach Divundu zu fahren. So würden wir am nächsten Morgen früher los kommen, schließlich lag die Tanke nicht auf unserem direkten Weg. In Divundu angekommen, gab es keinen Sprit 😈 Heute war nicht gerade unser Glückstag. Man sagte uns, dass der Tank-LKW wohl erst spät am Abend oder in der Nacht kommen würde. Na klasse, hoffentlich kommt er wirklich!

Gefrustet, ohne richtige Fotokamera und ohne neuen Sprit fuhren wir dann doch noch in den Mahango NP. Wenigstens war die Dame am Gate sehr nett. Sie sagte uns, dass das Gate zwar um 18 Uhr geschlossen wird, aber es kein Problem sei, auch später raus zu fahren 🙂 Im Park wurden wir durch grandiose Tiersichtungen entschädigt, allerdings konnte ich nur noch Dinge in großer Entfernung fotografieren, da der zweite Foto nur das große Objektiv hatte. Also fotografierte ich die Baobabs bereits fünf Kurven bevor wir da waren, Giraffen gibt es eben ohne Beine.

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Der Rückweg im Dunkeln hatte es dann schon in sich, aber was sollte heute noch passieren? Die Einfahrt zum Camp wirkte mit dem hellen Sand so, als wenn bei uns im Winter Schnee liegt.
Heute ging es zum letzten Mal mit der Taschenlampe in Ngepi zum Abendessen. Es gab Salat, ein riesiges Stück Lasagne, dazu noch Kürbis und Dessert. Auf dem Rückweg zu unserem Tree House entdeckte ich noch zwei kleine Galagos. Diese putzigen Tierchen sind eine Miniaturausgabe unseres „Buschi´s“, den wir in Ithala als „Haustier“ hatten.

Am Fluss war noch richtig viel los, man hörte immer wieder die grasenden Büffel auf der Insel und auch den schnarchenden Nachbarn 🤪 Marcos Nacht war nicht so angenehm, denn der Magen rebellierte wieder. Mit Stirnlampe ging es ins „Bad“ und natürlich fiel gerade dann die Batterie der Stirnlampe aus. Shit happens!

So im Nachhinein sind wir übrigens froh, dass es nur die Kamera erwischt hat, denn es hätte auch schlimmer kommen können. Glücklicherweise ging es an den Popa Falls „nur abwärts ins Wasser und den Sand“. Wenige Meter daneben wäre es vielleicht ein großer Stein gewesen und wie schnell hat man sich etwas gebrochen. Schürfwunden gab es zwar entlang des Arms auch so, aber die sind nun wieder verheilt.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2013
3’395 Beiträge · seit 200908. Aug. 2012 ·
Hi Ihr Zwei,

ich sag Euch was: da kann sich die Annick mit Ihren WC-Bildern mal ne Scheibe abschneiden. Das sind ja geniale Toiletten.
In der Tat mal was ganz was Anderes!!! 😉

Das mit der Camera ist natürlich oberschlecht, aber es hat ja auch alles zwei Seiten. Erstens ist Euch nicht mehr passiert und zweitens gibt´s jetzt ne neue Camera. Hat doch auch was für sich.

Die Bilder vom Ngepi-Camp sind übrigens sehr schön.

LG
der bayern schorsch
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1’242 Beiträge · seit 200908. Aug. 2012 ·
Hallo ihr zwei,

na gottseidank ist dir beim Sturz nichts weiter passiert als ein paar Schrammen. Und ihr hattet ja glücklicherweise auch noch eine zweite Kamera dabei.

Mir ist vor 4 Jahren im Tsitsikamma NP in Südafrika beim Überqueren eines Flusses (auch über Steine) ein ähnlicher Unfall passiert. Schon als ich im Begriff war zu fallen galt meine grösste Sorge der Kamera sie bloss nicht untertauchen zu lassen. Dank einer guten Kameratasche war ihr nichts passiert; ich hatte mir allerdings den Fuss verstaucht und humpelte die restliche Zeit unseres Urlaubes durch Südafrika.

Bin gespannt wie´s weitergeht, und ich freue mich natürlich auch auf "Nahaufnahmen". Nein, war ein Scherz, so ein Missgeschick ist sch....

Liebe Grüsse
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2012
6’158 Beiträge · seit 200609. Aug. 2012 ·
Hallo Ihr Zwei,

na der Urlaub war ja mit allem gespickt -- aber auf Sturz,
Ausfall der Kamera , Übelkeit - auf diese Dinge könnte man
locker verzichten, aber hier habt ja alles inclusive gebucht 😉
Übrigens wir waren mal im Mai bei den Popa Falls - da war auch
nicht mehr Wasser.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2012
Themenstarter487 Beiträge · seit 201109. Aug. 2012 ·
@ bayern schorsch
Ja, bei den Toilettenbildern haben wir an Annick gedacht 😉 aber es gibt ja auch noch andere Fomis, die auf Toilettenbilder Wert legen.
Eine neue Kamera gibt es im Moment wohl nicht, das dauert noch ein wenig 🙁

@ Lil
Ohje, den restlichen Urlaub mit einem verstauchten Fuß zu verbringen, macht bestimmt überhaupt keinen Spaß 😣

@ Hanne
Tja, wer große Reisen tut, hat immer viel zu erzählen 🤪


Nachher gibt es den nächsten Teil,

Kathy
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201109. Aug. 2012 ·
Donnerstag, 12. Juli 2012

Ngepi Camp - Maun


Unterkunft: Discovery B&B
Kosten: Chalet, BWP 525,- (ÜF)
Strecke: 453 km

Nach dem gestrigen Misere-Tag war heute Morgen unsere erste Tat ein Foto mit dem Handy zu machen. Noch nie hatten wir mit dem Handy fotografiert, leider erkennt man den leichten Nebel über dem Okavango nicht so richtig. Hier das Ergebnis.

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Naja, jetzt beim Reiseberichtschreiben hat das „Handy-Fotografieren“ enorme Vorteile. Das Ausmisten der ganzen Bilder beschränkt sich gerade auf wenige Minuten und ich muss nicht so viele Bilder verkleinern und umbenennen 😉

Da ich heute Morgen nicht schon wieder Frühstück mit Ei wollte, bestellte ich mir das Continental Breakfast. Dieses stellte aber scheinbar eine große Herausforderung dar, denn es dauerte ewig lange. Obst gab es leider keins, das war gerade nicht zu finden 😗 und so gab es lecker Cornflakes mit Joghurt und Brot mit Marmelade, die man sich schon an der Bar aufs Brot schmieren musste 😉 Aber macht ja auch nichts. Gemütlich Frühstücken ist woanders, hier zählt die schöne Aussicht auf den Fluss 🙂

Dann ging es los: Zuerst wieder nach Divundu zum Tanken, zuvor habe ich noch ein Deko-Mokoro erstanden 😗 und juhu, es gab wieder Sprit für den Terios. Dann den ganzen Weg wieder zurück und zur botswanischen Grenze. Nun waren wir wieder zurück in Botswana und keine 10 km hinter der Grenze war eine Tankstelle! Den Weg nach Divundu hätten wir uns sparen können. Tja, ein richtiger Blick in die T4A-Karte hätte helfen können 🤩

Auf der A35 bis Sehithwa hielt sich die Anzahl der Kühe, Esel und Schlaglöcher etwa die Waage. Auf der A3 nach Maun gab es zwar keine Schlaglöcher, aber immer noch Unmengen von Kühen, Eseln und Ziegen, die genau vor uns die Straße queren mussten, die Kühe von rechts nach links, die Ziegen von links nach rechts! An der Straße wurde viel frischgefangener Fisch vom nahen Ngamisee angeboten, schade, dass wir heute Abend keine Braai-Möglichkeit hatten. Am Straßenrand liefen immer wieder Frauen in prächtiger Herero-Tracht.

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In Maun machten wir noch kurz einen Stopp im Spar um Getränke zu kaufen und dann ging es direkt ins Discovery B&B. Es ist sehr hübsch angelegt, allerdings merkt man doch etwas die Nähe zur „Stadt“, man hat hier nicht die Weite und die Natur, die wir bereits erlebt hatten.

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Ein kleiner Minuspunkt war der nicht angebotene Wäscheservice, auf den wir uns eigentlich verlassen hatten. (Insbesondere nach dem sandigen Okavango-Bad) Da im B&B zu viele Leute den Service in Anspruch nehmen wollten, fiel er leider aus und wir wurden auf die Laundry in Maun verwiesen… schade. Wir packten zwar ein paar Dinge für die Laundry am nächsten Tag zusammen, doch zuerst fanden wir sie nicht und es war uns etwas zu riskant, da wir ja dann früh los wollten. So verließen wir uns auf den Wäscheservice auf DOMBO.

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Um 19 Uhr gingen wir an den Feuerplatz, der Esstisch war schon unter freiem Himmel gedeckt. Na, das hatte jetzt wieder Afrikacharme! Insgesamt waren wir zu siebt und es war ein „German Table“. Der Koch war total lustig, machte immer wieder Späßchen und brachte uns anfangs bei, wie man „Nxai-Pan“ eigentlich richtig ausspricht. Außerdem kochte er auch richtig lecker, das Essen war suuuper! Als Vorspeise gab es Gemüsesuppe, die Hauptspeise war als kleines Buffet auf einem Mokoro angerichtet. Das Beef Stroganoff, der Reis und das gemischte Gemüse waren vorzüglich. Das Dessert mussten wir uns dann richtig „verdienen“, denn der Koch machte mit uns ein kleines Quiz. Insgesamt war es ein gemütlicher Abend und wir hatten nette Unterhaltung mit den anderen Gästen! Nach dem Abendessen gingen wir zurück in unser Häuschen. Hui, es war schon wieder etwas komisch in einer gemauerten Unterkunft zu schlafen. Aber es gab richtig lange und bequeme Betten!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2013
Themenstarter487 Beiträge · seit 201110. Aug. 2012 ·
Freitag, 13. Juli 2012

Maun


Unterkunft: Discovery B&B
Kosten: Chalet, BWP 525,- (ÜF)
Strecke: 80 km

Beim Frühstück unterhielten wir uns noch nett mit unseren Nachbarn, bevor wir nach Maun fuhren, um noch ein paar Besorgungen zu erledigen. Eigentlich wollten wir noch in den Education Park, doch dieser war leider geschlossen. So schauten wir uns noch ein wenig in Maun um, doch viel ist ja nicht zu sehen 😗 Auf dem Rückweg zum B&B hielten wir noch an einem Card & Craft-Center an, in dem aus Altpapier und Elefantendung Papier hergestellt wird. Schade, dass dies nur durch ein kleines Schild an der Sir Seretse Khama Road gekennzeichnet ist und bestimmt nicht so viele Leute vorbeikommen. Wir bekamen den Vorgang des Papierherstellens gezeigt, was sehr interessant war.

Später ging es zur Old Bridge Backpacker Lodge, von wo unsere Bootstour auf dem Okavango startete. Das Backpacker war nochmal mehr „Hippie, Hippie“ als das Ngepi Camp. Aber hier hätte ich mich nicht so wirklich wohlgefühlt, vielleicht sind wir aber auch schon zu alt für diese Art des Reisens 🤪 oder noch zu jung, um das richtige „Hippie-Leben“ noch einmal erleben zu wollen 😉

An einer kleinen, schmalen Brücke mussten wir die Köpfe einziehen und Marco und ich gaben uns dabei eine deftige Kopfnuss.

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Die Bootstour war schön, aber im Nachhinein bestimmt nicht zu vergleichen mit einer ganztägigen Mokoro-Tour, wobei da die Meinungen ja auch auseinander gehen. Das Wasser stand in dieser Jahreszeit sehr hoch und überflutete weite Flächen.

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Links und rechts wurde der Flussarm von Grün gesäumt.

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Bäume spiegelten sich im stillen Gewässer.

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An einem Mokoro-Hafen stiegen noch ein paar Gäste zu und dann ging es schon zurück Richtung Maun.

Da es heute Abend kein Essen im B&B gab, mussten wir uns in der Stadt etwas Passendes suchen. Die Auswahl war nicht gerade riesig, wir hatten uns aber im Vorfeld auch nicht wirklich richtig informiert, und so zog es uns zu Wimpy. Nach fast 2 Wochen afrikanisch bekocht werden oder braaien gar nicht mal übel 😄

Zurück im B&B saßen wir noch ein wenig auf unserer kleinen, hübschen Terrasse. Etwas später kamen unsere Nachbarn zurück und wir unterhielten uns noch eine ganze Weile sehr nett mit ihnen. Für den nächsten Tag war ein Flug über das Okavango-Delta geplant. Marco wollte mit den Dreien fliegen, während ich mich lieber im B&B aufhalten wollte. Der nette Mann hatte alles schon fertig gebucht (nochmals DANKE dafür!!!) und somit war der Zeitplan für den nächsten Tag klar: Zuerst der Flug, und dann nach DOMBO, was würde uns da erwarten???

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2013
1’394 Beiträge · seit 200910. Aug. 2012 ·
Hallo Kathy,

vielen Dank - der Bericht ist nach wie vor sehr interessant und es macht viel Spaß, ihn zu lesen.

So, jetzt habe ich aber erst ein paar Tage aufgeholt, ich hing ein wenig hinterher.
Wirklich schade, dass ihr so ein Pech mit dem Sturz hattet, aber zum Glück ist Marco nichts weiter passiert.
Womit habt ihr dann die restlichen Bilder gemacht? Oder hab' ich gerade etwas überlesen.
Wir haben eigentlich immer noch eine zweite (Kompakt-)Kamera dabei, nachdem unsere - damals noch analoge - Spielreflexkamera vor 20 Jahren in Venezuela immer mal wieder streikte. Wir nehmen an, ihr hat die Luftfeuchtigkeit nicht gefallen.

Um ehrlich zu sein, hatte ich nach dem gestrigen Tag gehofft, "heute" geht's nach Dombo ... aber ich muss mich wohl noch gedulden 😗

Wie hat es euch im Discovery B&B gefallen?

Liebe Grüße
Sabine
388 Beiträge · seit 201211. Aug. 2012 ·
Hallo Kathy,

na das ist ja eine böse Überraschung. Nur gut, dass dem Marco nicht mehr passiert ist. Alles andere kann frau gut ersetzen 🙄

Ich bin schon ganz gespannt auf Euren Dombo-Teil, also bitte ganz schnell weiterschreiben. 😗

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Kerstin
3’395 Beiträge · seit 200911. Aug. 2012 ·
Hallo Kathy und Marco,

bei Discovery Bed + Breakfast werden schöne Erinnerungen wach.
Nicht unbedingt an unser Luxus-Chalet sondern viel mehr an diese wirklich sehr freundlichen Wirtsleute. Und das Essen, auch das war bei uns an beiden Abenden sehr vorzüglich.

Unsere Mokoro-Tour startete ebenfalls bei der Backpacker-Lodge an der Brücke. Wenn ich Euren Bericht richtig interpretiere, dann seid Ihr nicht all zu lange mit dem Mokoro unterwegs gewesen, oder wie war das?

Zu unserer Zeit im September waren die vielen Wasserpflanzen in voller Blüte. Das war wunderschön, wir waren allerdings den ganzen Tag unterwegs.

LG
der bayern schorsch
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4’593 Beiträge · seit 200711. Aug. 2012 ·
Hallo Kathy & Marco,

jetzt habe ich endlich einmal in Ruhe Eure letzten Schilderungen lesen können.
Wir waren in den letzten zwei, drei Wochen viel unterwegs.

Gott sei Dank ist Marco nichts Ernsthaftes passiert. Das mit dem Kameraverlust Mitten im Urlaub ist natürlich schon ärgerlich, aber besser als eine Verletzung.

Ich bin schon sooo gespannt auf Dombo und mit einem vorsichtigen Blick auf meinen Ticker merke ich, daß von den ursprünglich 1 Jahr und 4 Monaten doch schon drei vergangen sind 😐 😵 😣

Also Bitte immer schön fleissig weiterschreiben, der Schorsch aus Bayern freut sich bestimmt auch schon !

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Euch
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowieKenia, Bangkok Kambodscha, Island Marokko und Lofoten Vesteralen
3’395 Beiträge · seit 200911. Aug. 2012 ·
Das ist ja lustig:

Esmeralda 10:56 Uhr
bayern schorsch 11:00 Uhr
Casimodo 11:01 Uhr

Man hat halt einfach seine festen Gewohnheiten.

Viele Grüße an Euch alle und ein schönes Wochenende.

Schade, dass Ihr alle so weit weg seid!

der bayern schorsch
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842 Beiträge · seit 201011. Aug. 2012 ·
Der Bayern-Schorsch spricht immer so wahre Worte !!! 😉

Danke, Katja & Marco für eure Schilderungen !!! Freue mich auf die Fortsetzung !!!

LG Antje
Themenstarter487 Beiträge · seit 201112. Aug. 2012 ·
@ Sabine26
Ja, der Sturz ist zum Glück glimpflich ausgegangen. Nach dem „Verlust“ der EOS haben wir mit dem Handy Bilder gemacht, für den Aufenthalt auf der DOMBO-Farm hat uns Heike ihre Kamera geliehen. Nach dieser Erfahrung werden wir uns jetzt wohl auch noch nach einer kleinen Kompaktkamera umsehen 😉
Uns hat es im Discovery B&B sehr gut gefallen, die Gastgeber sind sehr nett und freundlich und das Essen war auch sehr lecker. Sollten wir mal wieder in Maun übernachten, wäre das Discovery B&B für uns die erste Wahl.

@ Kerstin, Carsten, Antje und den bayern schorsch
Na wenn das so ist mit den Gewohnheiten, dann könnten wir uns ja mal zu „Einem-ganz-einem-schönen-Samstag-11-Uhr-Treff“ beim bayern schorsch versammeln 😄 🤪 😎

Nachher geht es dann endlich nach DOMBO…

Liebe Grüße
Kathy
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201112. Aug. 2012 ·
Samstag, 14. Juli 2012

Maun – Dombo Farm


Unterkunft: Dombo Farm
Kosten: Chalet, € 204,- (VP)
Strecke: 155 km

Heute sollte mein Handy eigentlich um 6.30 Uhr klingeln. Samstags und sonntags ist das allerdings Fehlanzeige… es stand noch immer auf „normale Arbeitswoche“ 😉 Man sollte manchmal schon vorher etwas nachdenken 😗 Trotzdem Glück gehabt, denn wir wurden kurz nach 7 Uhr wach und Marco war noch rechtzeitig für den Flug fertig. Zusammen mit unseren Nachbarn fuhr Marco zum Airport, während ich mich in aller Ruhe fertig machte. Da ich nicht gerade flugtauglich bin und schon so viele für mich abschreckende Berichte über den Okavango-Flug gelesen hatte, entschied ich mich, nicht mitzufliegen.

Marcos Eintrag in unserem „Roadbook“: "Im Airport mussten wir zuerst durch die Sicherheitskontrolle. Dann gingen wir zu Fuß zu unserer Cessna. Rudy, unser Pilot, begrüßte uns, Frederik (der Sohn unserer Nachbarn im B&B ) wollte ihn gar nicht mehr loslassen.

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Wir stiegen ein, ich bekam den Copiloten-Platz. Dann ging es los. Der Flug war einfach unbeschreiblich. Ich war einfach nur sprachlos über die Dimensionen, über die Schönheit.

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Leider ging der Flug viel zu schnell vorbei. Am Airport kaufte ich dann noch Briefmarken, dann ging es zurück zum B&B.“


Als ich im Nachhinein hörte, dass es ein ziemlich ruhiger Flug war, war es doch schon etwas ärgerlich, dass ich nicht mitgeflogen war 😈

Wir luden das Auto und dann ging es los nach DOMBO!!! Ich glaube darauf warten gerade viele Leser, oder????? An der Tanke in Maun füllten wir nochmal mit sage und schreibe 7 Litern auf, man weiß ja nie was passiert, und an einer Vet-Kontrolle mussten wir wieder einmal die Schuhe desinfizieren und durch eine Grube fahren.

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Kurz nachdem die Straße in Richtung Motopi und Serowe abzweigt, kam dann das Schild mit den „3Tatzen“. DOMBO wir kommen!

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Noch nie zuvor hatten wir eine Unterkunft mit „Rund-um-Betreuung“ gebucht und waren daher sehr gespannt, ob es uns überhaupt gefallen würde? Die „Zufahrt“ war für uns als „Deutsche“ doch schon ungewöhnlich 🤪

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Es ging geradeaus, immer geradeaus und noch weiter geradeaus, links und rechts von uns ein Zaun! Und nach fast 20 Kilometern standen wir vor dem Tor zur Dombo Farm. Natürlich mussten wir schnell ein Bild davon machen!

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Nachdem wir das Tor passiert hatten ging es weiter geradeaus, immer geradeaus am Zaun entlang. Dann, wie auf unserer Wegbeschreibung, eine 90° Linkskurve und wieder, na wie wohl, geradeaus am Zaun entlang 🤩 Hui, so eine Zufahrt suche man mal in Deutschland! Nach ingesamt fast 30 Kilometern von der Hauptstraße aus, einer Fahrzeit von knapp einer Stunde, kam dann ein Abzweig und über einen kurvigen Weg erreichten wir das Campareal.

Heike begrüßte uns total herzlich und es gefiel uns auf Anhieb suuuper!!! Auf der Terrasse des Gästehauses, wo man sich immer aufhalten kann und gegessen wird, erledigten wir zuerst die Formalitäten und Uli kam dann auch dazu. Bei einer leckeren Vesper, mit selbstgebackenem Brot und Kuchen, unterhielten wir uns angeregt. Hier kann man sich ja nur wohlfühlen!

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Die Zeit verging schon jetzt wie im Flug und wir schafften unser Gepäck in unser Chalet.

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Auch hier waren wir richtig baff, mir fallen gar nicht die richtigen Worte dafür ein. Superschön, gemütlich, einfach nur toll!!!

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Von der Terrasse konnte man auf das Wasserloch schauen und auf das etwas entfernte Gästehaus.

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Auf die beiden Caracals waren wir schon seit Wochen gespannt. Vor längerer Zeit hatte uns Heike eine E-Mail mit Bildern der Kleinen geschickt. Seitdem fragte mich Marco mindestens einmal die Woche, ob die Beiden wohl noch immer da sein würden, wenn wir kommen. Leider wusste ich es daheim ja auch nicht, aber ja, sie waren noch da!!! Heike und Uli hatten sie ganz klein bekommen, sie waren krank und glücklicherweise haben sie überlebt! Nun werden sie fürsorglich gepflegt und sollen dann wieder an ein hoffentlich ganz glückliches Leben in der Freiheit gewöhnt werden. Ich habe die beiden gleich in mein Herz geschlossen! Zuhause konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, wie nahe wir den Beiden kommen würden. Nun wussten wir es, wir durften sogar mit in ihr Caracal-Reich. Für heute mal ein erstes Bild, denn ich habe die nächsten Tage eigentlich noch sooo viele Bilder mehr…

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Vor dem Abendessen schrieb Marco noch das Roadbook und wir beobachteten das Wasserloch. Das leckere Abendessen mit Süßkartoffeln, Elandsteak, Gemüse, Salat und danach Dessert gab es auf der Terrasse. Währenddessen tauchte ein Stachelschwein am Wasserloch auf. Auf DOMBO haben ja sehr viele Tiere ihre Namen. Die lustigen Stachelschweinchen heißen zum Beispiel „Schweini“ und „Poldi“, was aber keine Anspielung auf die beiden Stars unserer Fussball-Nationalmannschaft ist. Wir unterhielten uns angeregt über Gott und die Welt, es war einfach schön! Langsam wurde es für uns etwas frisch, für die DOMBO´S eiskalt!

Uli brachte uns dann zu unserem Chalet. Ich weiß noch den Satz, den ich gesagt habe, als ich mich auf DOMBO ins Bett gelegt habe: „Das ist wie wieder zuhause im eigenen Bett! Das müssen deutsche Betten und deutsche Bettdecken sein!“. Am nächsten Morgen fragten wir danach… tja, ich lag richtig mit meiner Vermutung!

Geschlafen haben wir suuuuper und gar nicht gefroren!

Der Bericht über DOMBO geht weiter, aber ich habe festgestellt, es war bisher der längste Tagesbericht in diesem Urlaub….


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2013
1’394 Beiträge · seit 200912. Aug. 2012 ·
Hallo Kathy,

vielen Dank!
Auf Dombo hab' ich ja schon die ganze Zeit gewartet 😗

Genauso, wie du es beschreibst, haben wir uns dort gefühlt. Wir waren im November 5 Nächte dort und es hätten für unseren Geschmack gerne mehr sein können.

Ich glaube, wir hatten den gleichen Bungalow.

Hast du eine Ahnung, wie lange die Caracals noch dort sind? Ich habe von Heike auch die Bilder bekommen, als sie sie gerade bekommen haben.

Hach, ich könnte gerade wieder hinfahren.

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter487 Beiträge · seit 201112. Aug. 2012 ·
Hallo Sabine,

uns fiel der Abschied nach den 4 genialen Tagen wahnsinnig schwer, darum denken wir auch schon wieder an DOMBO 2013, dann wahrscheinlich 5 Nächte 😗

Wie lange die Caracals noch da sein werden, wissen wir nicht, nur dass sie demnächst in ein noch größeres Freigehege sollen.

Liebe Grüße
Kathy
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6’158 Beiträge · seit 200613. Aug. 2012 ·
hallo Kathy,

ach da kommen doch sehr schöne Erinnerungen hoch - obwohl wir
bereits 2010 auf Dombo waren- ich meine es sei erst gestern
gewesen. Kathy uns erging es mit der Anfahrt ähnlich, dachten
immer jetzt müssen wir doch endlich da sein -als es dann geschafft
war - und wir diese zauberhaften 2 Gästehäuser sahen, war wir
baff -- schwäbische Gemütlichkeit, Sauberkeit kann man sagen.
Einfach ein Platz in der Wildnis zum Wohlfühlen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland