Schlamm und Sand satt - Selbstfahren in Botswana

62 Antworten · 21,7k Aufrufe · gestartet 03. Juli 2011 von Sanne
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1’409 Beiträge · seit 201026. Juli 2011 ·
Hallo Sanne,

wieder einmal vielen Dank für den tollen Bericht. Die 2 Jungs (Cheetahs) haben wir im Mai auch gesehen...und hatten sie eine ganze Weile ganz für uns. Beeindruckend!! 😎

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200627. Juli 2011 ·
Mein Bericht geht hoffentlich bald weiter, leider hat der Laptop Montag abend nach kleineren Querelen am Nachmittag das Schild "ich will sterben!" gezückt 😈 und wir müssen jetzt schauen, wie wir ihn wiederbelebt bekommen... wäre toll, weil da meine "Berichts-Kladde" drauf ist 😐
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
521 Beiträge · seit 201127. Juli 2011 ·
Hallo Sanne,

vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht und die unglaublich beeindruckenden Bilder! Es macht riesig Spass Deine Erlebnisse und Eindrücke zu lesen!

Liebe Grüße,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
Auch wenn ich meinen Laptop offenbar geschrottet habe, konnten wir erfreulicherweise Bilder und Text im Wesentlichen retten - jetzt gehts endlich und hoffentlich zügig weiter 😊

Die Tiersichtungen der letzten Tage sind so unglaublich schön gewesen, dass wir auch an diesem Ort Wehmut verspüren, dass wir ihn am nächsten Tag wieder verlassen werden. Nxai Pan konnte für uns sicher mit Little Kwara mithalten, uns gefiel die Landschaft hier auch fast noch mehr. Diese Weite und „Plattheit“ üben eine magische Anziehungskraft auf uns auf, einer der Gründe, aus denen wir immer wieder ins südliche Afrika kommen. Während wir durch das Gate den Nationalpark verlassen und kurz dahinter links zu den Baines Baobabs abbiegen, überlege ich, ob eine Route Jo’burg – Mapungubwe – Nxai Pan – Madikwe – Jo’burg wohl in weniger als drei Wochen machbar ist.;)
Es ist deutlich weiter zu den Baobabs als ich ursprünglich gedacht habe, der Weg führt uns entlang kleinerer Pfannen und großer Grasflächen. Starker Wind ist aufgekommen und überall sieht man Mini-Sandstürme, die Tiere dagegen scheinen sich unter den wenigen Büschen ein Schattenplätzchen gesucht zu haben. Uns kommt ein Bushcamper entgegen, die englischsprachigen Touristen berichten, dass der Weg durch eine Salzpfanne in wenigen hundert Metern sehr schwierig sei und man sich einen anderen Weg bahnen sollte – sie selbst wären fast stecken geblieben. Als wir den Bereich erreichen, deutet nichts auf eine schlammige Oberfläche hin, aber Donald erklärt, die Salzpfannen sind trügerisch, die oberste Schicht trockne schnell durch und man meine, der Weg sei okay. Darunter wäre oft noch über einen halben Meter und mehr Schlamm. Er selbst wollte es erst gar nicht versuchen, auch wir machen einen großen Bogen um die Pfanne. Wir sehen Spuren von Elefanten, Antilopen und Leoparden, aber leider nicht die dazugehörigen Tiere. Die Baobabs sieht man schon von weitem und sie beeindrucken bereits aus der Ferne.





Zunächst umrunden wir die Giganten mit dem Fahrzeug, steigen dann aber aus und be-sichtigen sie aus der Nähe, während Donald unseren Tee und Muffins vorbereitet. Schilder weisen darauf hin, dass hier nicht gecampt werden darf, was eigentlich sehr schade ist, denn dieser Ort müsste zum Campen perfekt sein – schattig und mit grandioser Aussicht! Wir mixen unseren Tee mit kaltem Wasser, da er uns sonst wie immer zu heiß ist und lassen den Spott von Guide und Tracker an uns abprallen. 😗 In der Sonne ist es sehr heiß und schwül und wir suchen uns ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen. Wir hätten hier ewig sitzen können, aber in der Ferne sehen wir dann ein Fahrzeug in unsere Richtung kommen und entschließen, diesen Touristen auch einen „unberührten“, „einsamen“ Ort zu gönnen.:) Wir fahren die Pfanne an seinen äußersten Ufern entlang, denn auch hier ist es in der Mitte recht schlammig. Die Fahrt zurück in den Nationalpark und zum Camp vergeht wie im Flug, die Landschaft ist einfach zu schön!





Zurück im Camp ist nach ausgiebigem Frühstück mit herrlichen „well-done-Rühreiern“ Erholung am Pool angesagt. Inzwischen ist es aber so drückend heiß, dass wir doch in unser Häuschen zurückgehen und von unserer Terrasse aus die Elefanten beobachten, die das Wasserloch besuchen. Kurz vor unserem nachmittäglichen Game Drive sind wir überzeugt, es wird bald Regen geben, in der Entfernung sieht man bereits Gewitterwolken. Dennoch starten wir und rumpeln wie die letzten Tage über die tiefen Spurrillen. Auf einmal „quiekt“ mein Mann „Snake – left hand side!“, 😮 sofern Männer überhaupt des Quikens mächtig sind 😗 – Guide und Gatte haben das vehement verneint. Donald reißt das Lenkrad nach rechts und hält an, dreht und wir sehen, wie sich eine schwarze Mamba aus ihrer aufrechten Position wieder zu Boden begibt und in einem Busch verschwindet.😮 Wir nähern uns langsam, können sie aber in dem dichten Gestrüpp nicht mehr finden. Donald ist sich sicher, es wäre eine Mamba gewesen und erzählt, dass er vor Jahren einmal erlebt hat, wie eine Mamba sich von einem Fahrzeug bedroht gefühlt habe, sich aufrichtete und das Fahrzeug angriff – verletzt wurde aber niemand. Damals wie heute steckte den Touristen der Schreck aber ganz schön in den Gliedern. Mein Mann würde zwar nicht behaupten, die Schlange hätte sich auf gleicher Höhe befunden, ihm war sie aber definitiv zu nah dran und er ist da nicht zimperlich, außerdem wusste er zunächst ja gar nicht, mit welch gefährlichem Tier er da fast auf Tuchfühlung gegangen wäre.

Kurz nach diesem aufregenden Erlebnis beginnt es zu schütten – kein europäischer Niesel- oder Dauerregen, man hat eher den Eindruck, Schleusen würden sich über einem auftun und in Kübeln Wasser auf einen schütten.😕 Schnell legen wir vier die Ponchos an. Damit sind Micha und ich relativ trocken, nur von der Seite regnet es durch meinen Poncho, da ich den nicht richtig angelegt hatte. 😊 Das Dach über uns hält das meiste an Wasser von uns fern. Leider hat das Dach den Effekt, dass bei jedem Huckel (und es gibt eigentlich einen nach dem anderen) das Wasser von unserem Dach nach vorne schießt und unseren Guides auf den Kopf pladdert. Die nehmen es mit Humor, aber da die Sicht ja auch unglaublich schlecht ist und mir die zwei sehr leid tun, überzeugen wir beide, dass wir dank ihnen so wundervoll viele tolle Tiere gesehen haben, dass es jetzt reiche und es unser Wunsch sei, mit beiden am Lagerfeuer im Camp einen frühen Sundowner zu nehmen. Sie willigen ein, wir kehren um und sitzen mit den beiden und dem Manager schön überdacht mit Blick aufs Feuer und Gewitter und fühlen uns wie Gott in Frankreich.

Pünktlich zum Essen sind wir alle wieder schön getrocknet und auch der Regen hat aufgehört. Da wir am morgigen Tag abreisen werden, ist mir etwas mulmig wegen der Straßenverhältnisse, aber Donald beruhigt uns und meint, er würde uns bis zur Hauptstraße eskortieren, er müsse eh nach Gweta. Er fährt einfach hinter uns her und wenn ich den fahrerischen Fähigkeiten meines Mannes nicht trauen würde, wäre er entzückt, wenn ich bei ihm mitfahre. Natürlich trau ich meinem Mann alles zu, aber Donald gelingt dennoch, was er geplant hat – ich falle beruhigt und todmüde ins Bett. Ich werde nie begreifen, wieso Tiere gucken, viel Essen und in tollen Unterkünften zu übernachten, so anstrengend ist. 😗

Am nächsten Tag erwarten uns strahlender Sonnenschein und mit Wasser vollgelaufene Spurrillen. Nach dem Frühstück sind wir schon einmal losgefahren, Donald wollte folgen und meinte lachend, Touristen würde er bei den Straßenverhältnissen immer einholen, er müsse noch seinen Führerschein suchen, da er ja auf offiziellen Straßen nicht sehr oft führe und den Führerschein daher immer irgendwo „vermülle“. Er ist sich sicher, bis zum Gate hat er uns eingeholt – tatsächlich gelingt ihm das auf weniger als der Hälfte, was sicher nicht daran liegt, dass er zu schnell fährt, sondern dass die Wege es an diesem Tag wirklich in sich haben. Wir fahren langsam und sehr vorsichtig. Die Sandpisten sind aufgrund von Wasser und Schlamm wie eine Rutschpartie auf Seife. Micha ist begeistert, als wir wie aus dem Nichts das Fahrzeug einmal um 360 Grad drehen😳 – ich bin eher etwas weiß um die Nase, aber Donald kommt bestimmt jeden Moment. Und genau zu diesem Zeitpunkt entdecken wir ihn – bei einer Komplettdrehung benötigt man ja auch nicht einmal Spiegel am Fahrzeug.😗 Donald lacht sich kaputt und fährt dann vor. Hinter ihm herzufahren, war deutlich entspannter, sein Auge für die richtige Strecke, für graduell weniger matschige Passagen ist nun einmal deutlich geübter und zunehmend macht es auch mir wieder Spaß, mit viel Geruckel durch die Landschaft zu tuckern. Verabschiedet werden wir von Giraffen, Elefanten und erfreulicherweise auch Oryxen, die wir beide besonders gern mögen.

Kurz vor dem Gate überlegen wir kurz, ob wir uns hier jetzt abmelden müssen, aber Donald braust durch und dieser Bereich ist so schlammig, dass Micha ebenfalls beherzt durchfährt. Dann fällt uns ein, dass es noch ein zweites Tor gibt. 😉 Auf dem Weg dorthin verlieren wir Donald aus den Augen, während er die zulässige Geschwindigkeit fährt, muten wir das weder uns noch unserem Auto zu und fahren sehr langsam. Dank der Planierraupe, die wir hier bei unserer Ankunft gesehen haben, ist die Strecke deutlich besser zu fahren als auf dem Hinweg. Dennoch sind wir auch etwas froh, als wir die asphaltierte Straße erreichen. Wir laufen ums Auto rum, es hat keine bleibenden Schäden davon getragen und die Reifen sehen noch gut aus. Nun geht es also zu unserer letzten Station, das Meno a Kwena am Boteti River.

Fazit Nxai Pan Camp
Dieses Camp hat all unsere Erwartungen mehr als übertroffen, es war sicher das Highlight dieser Reise. Die Unterkunft war wunderschön, die „Zimmer“ geräumig, das Essen war toll, die Atmosphäre freundschaftlich. Wir haben uns wie zuhause gefühlt. Wir hatten einen außergewöhnlich tollen Guide, einen netten liebenswerten Tracker, einen engagierten Manager und bezaubernden „General stuff“. Es gab nichts, was wir hätten beanstanden können. Die Tiersichtungen waren ausgezeichnet, die Landschaft ist traumhaft schön. Wir kommen wieder.😜
Kwando hat offensichtlich ein erstaunlich gutes Händchen bei der Auswahl seiner Mitarbeiter und der Orte, an denen sie ihre Camps errichten. Dies hat natürlich seinen Preis und wir schlucken immer noch, wenn wir uns die Preise angucken, die da aufgerufen werden. Aber unser Aufenthalt dort (aber auch in Little Kwara im Moremi oder Tau Pan im CKGR) war rundherum perfekt und dadurch war es uns das Geld wert. Wir empfehlen es auf ganzer Linie – wenn man sich mal richtig was gönnen will, ist Nxai Pan ideal.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2011
8’801 Beiträge · seit 201030. Juli 2011 ·
Hallo Sanne, da hab ich mal wieder ein paar Kapitel verpasst - aber jetzt zum Glück ja gefunden! 🙂

Ihr scheint wirklich im Paradies unterwegs gewesen zu sein!

Danke für den ausführlichen Bericht (hab mir mal vorsichtshalber die Camps abgespeichert, man weiß ja nie 😗 ) und die tollen Fotos.

Bis du sicher, dass du und nicht dein Katerelefant den Laptop geschrottet hat? 😛
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
Champagner schrieb:
Bis du sicher, dass du und nicht dein Katerelefant den Laptop geschrottet hat? 😛
Die offizielle Version für meinen Mann ist, dass ich die Schuldige bin. Allerdings hat das Riesenplüsch heute nachmittag versucht, aus meinem Ersatzlaptop die Tastatur rauszupulen, da kamen meinem Mann Zweifel 😛

"Der tut aber nix, der will nur spielen!":P
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
8’801 Beiträge · seit 201030. Juli 2011 ·
Sanne schrieb:

"Der tut aber nix, der will nur spielen!":P
😄 😄 😄

Mein Großer hat mir die Tage eine Ratte heimgebracht (zum Glück schon tot) - da musste ich an deinen Riss denken, die Story hatte ich da gerade gelesen 🤩

Lizzy testet gerade das Kabel meiner externen Festplatte und Janosch zerlegt meinen Reißverschluss.....

Sind sie nicht süüüß ????

Huch, und jetzt nagen sie beide - ohne Witz - an Hummeldumm (ich musste da eben etwas für meinen Bericht nachschauen!)!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2011
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
3 Nächte Meno a Kwena / Magkadigkadi

Rund 160 km sollen es von Nxai Pan zum Meno a Kwena Camp am Boteti River sein, so-fern man die weitestgehend asphaltierte Strecke nutzt und nicht mit der im März 2011 in Betrieb genommenen Fähre übersetzt. Wir hatten uns für die Straßenvariante entschieden, da wir nicht sicher waren, wie oft die Fähre wohl fahren würde. Später haben wir sie genutzt und lachten über unsere so europäische Sorge – in Afrika fährt eine Fähre offensichtlich, wenn jemand zum Übersetzen da ist und nicht wie bei uns nach irgendwelchen Zeitplänen.

Wir hatten anfangs geplant, nach Gweta zum Tanken zurückzufahren, so hatte man es uns empfohlen, da wir die meiste Zeit aber auf guten, frequentierten Straßen unterwegs sein würden und unser Tank noch mehr als zur Hälfte voll war, entschieden wir uns gegen den Umweg und für den direkten Weg. Die Fahrt ging in Richtung Maun zurück, wir bogen in Motopi ab und durchfuhren Motopi 1 bis 3 😉 . Dann führte uns der Weg Richtung Rakops, an einer unscheinbaren Abzweigung schlugen wir uns regelrecht in die Büsche und hofften auf ein Schild von Meno a Kwena http://www.menoakwena.com/home . Dies kam dann nach rund 10 km auch und kurz darauf erreichten wir das Camp, welches sich am Rand des Makgadikgadi Nationalparks befindet und auf einer Klippe am Rande des Boteti Rivers errichtet wurde. Dieser führt nach fast 15 Jahren erst seit wenigen Jahren wieder Wasser.
Die Beschreibung des Camps liest sich wie folgt: „Dieses rustikale Camp ist im Stil ostafrikanischer Zeltcamps gehalten, einfach und doch mit viel Liebe zum Detail,… Meno A Kwena besteht aus sieben Safarizelten im Meru-Stil, einfach eingerichtet mit gemütlichen Betten und Platz zur Ablage von persönlichem Gepäck. Besonders beliebt ist ein überdachter Sitzbereich am Rande der Klippe mit atemberaubendem Blick auf ein Wasserloch…“ Quelle: www.afri-reisen.de

Hier mal zwei Bilder unseres Zelts:





Um es vorweg zu nehmen, wir mochten das Zelt und den Hauptbereich des Camps nicht. Uns war es zu unordentlich und auch mit zu viel „Stehrumchens“ aus Indien zugepackt/zugestellt. Die Freundin von David, Camp-Inhaber, vertreibt und liebt diese indische Kunst offenbar sehr und nutzt das Camp quasi als Ausstellungs- und Verkaufsfläche. Wir hatten uns eher auf ostafrikanische Einrichtung gefreut, die es allerdings auch gab, aber eben gemixt mit „Indo-Kitsch“. Ist halt Geschmackssache, uns gefiel es eben leider nicht. 😗

Da die Game Drives, unser Walk und die Tiersichtungen während unseres Aufenthalts leider nicht sehr spektakulär waren, beschränke ich mich für den letzten Abschnitt unserer Reise quasi auf die Zusammenfassung und berichte nicht von jedem Tag einzeln. Wunderschön an diesem Camp ist die Lage. Die Aussicht auf den wasserführenden Boteti und die gelegentlich vorbeikommenden Elefanten, Warzenschweine, Krokodile und Hippos (leider nur unter Wasser) waren sehr beeindruckend. Die angepriesene Sitzgruppe an der Klippe hat gehalten, was sie versprach. Wir waren bis auf den ersten Abend dort ganz allein und konnten uns nach Herzenslust dort aufhalten. Einziger sonstiger Gast war die Freundin vom Campinhaber. Es war nicht uninteressant, sich mit ihr zu unterhalten. Ursprünglich kam sie aus Cape Town, dort leben noch ihre Eltern, ihr einziges minderjähriges Kind lebt bei den anderen Großeltern in Frankreich, die Tochter sieht sie nur einmal im Jahr, ansonsten pendelt sie zwischen Rom und Neu-Delhi, ihrer neuen Wahlheimat. Man konnte von ihr viel über Indien und das Leben als Unternehmerin erfahren, lernte manches über die Reichen dort. 😗 Manches erzeugte aber auch Unverständnis für ihre Lebensweise – interessant war es aber allemal.

Wir haben – abgesehen von zwei Game Drives, die wir machten und unserem anfänglichen Walk – die meiste Zeit die Sitzgruppe in Beschlag genommen und die Aussicht genossen.





"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2011
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
Am Tag der Anreise lernen wir David kennen, dieser ist sicher ein Unikum, hat früher offenbar sein Geld mit Mobile Safaris verdient und setzte sich hier zur Ruhe. Seine anfangs guten Beziehungen zur nahen Community haben nach seiner eigenen Aussage zwischenzeitlich sehr gelitten, so dass er die auf der Website angebotenen Community Meetings bei uns nicht offerierte.:( David ist für uns das, was wir einen chaotischen Aussteiger nennen würden. Er erzählt interessant, aber leicht dozierend über sein früheres Leben in Ostafrika und nun in Botswana. Er lässt uns wissen, dass Umweltschutz für ihn jetzt besonders wichtig geworden sei, vor allem Wasserschonung. Zu Beginn denken wir uns nichts dabei, lernen später aber, dass unsere Eimerduschen mit knapp 7-8 Litern gefüllt werden und mehr Wasser nicht gewünscht sei, wegen der Umwelt. In mir regt sich erstmals Widerstand, nicht weil ich was gegen Ressourcenschonung hätte, sondern weil ich das Konzept nicht verstehe: wieso gibt es hier nur Alu-Dosen und sonstiges Einwegzeug? Na gut, ich will die erste Eimerdusche mal abwarten, vielleicht reichen 7-8 Liter ja auch. Wir erzählen, was wir in Afrika so schon gesehen haben und was wir noch gern sehen würden. David empfiehlt den Walk mit Guide und Bushmen. Wir willigen ein und kurze Zeit später geht es los. In affiger Hitze laufen wir über das Gelände des Camps, immer entlang des Flusses. Die Aussicht ist unglaublich schön, ansonsten gibt der Walk allerdings wenig her. Wir hatten angenommen, durch unsere Erzählungen die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Exkrementen überspringen zu können - können wir nicht! Den negativen Höhepunkt erleben wir dann, als wir an einem unglaublich stinkenden Ort anhalten und auf die Reste eines Elefanten starren. Mit wachsender Begeisterung erläutert der Guide die einzelnen voll verwesten/ teils verwesten Überreste. Ich kämpfe gegen den Brechreiz und fordere den Abbruch der Erklärungen. Im Leben glaube ich nicht, dass viele Touristen hier gern ausharren, ich habe ja nicht einmal eine gute Nase!😗 Obwohl ich versuche, den Guide zu überzeugen, dass ich nur einen empfindlichen Magen habe, ist es mir offensichtlich gelungen, ihn zu brüskieren. 😵 Abends erzähle ich David von dem Walk und frage ihn, ob die Resonanz der anderen Gäste so positiv sei oder ob da auch mal Kritik komme. Ich hätte den Walk jetzt nicht als so schön empfunden, wie er vielleicht hätte sein können. Aber der Gestank hätte mich schon sehr schockiert. Er gibt zurück, dass alle anderen Gäste immer sehr höflich gewesen seien! 🤩 😈 Wir sind noch keine Nacht an diesem Ort gewesen, aber die Sympathien sind schon klar vergeben….

Wir machen nur am nächsten Tag einen Ausflug in den Makgadikgadi National Park. Das Fahrzeug hat einen geschlossenen Bereich für Guide und Tracker, eine Kommunikation kann nur durch starkes Klopfen aufs Dach erfolgen. Leider fahren wir dadurch an vielen Tieren, vor allem Vögel, einfach vorbei oder halten zu spät und vertreiben sie durch die Motorengeräusche. Um in den Nationalpark zu gelangen, nutzen wir die neu eingerichtete Fähre, das war sicher ein besonderes Erlebnis. Als wir dort ankommen, ist die Fähre da, aber kein Fährmann. Wir werden abgesetzt und der Guide sucht kurzerhand im Dorf nach den Mitarbeitern. Es erscheinen drei. Zwei hübsche Damen im Sonntagsdress begrüßen uns freundlich, füllen Formulare aus und stempeln diese. Der Fährmann setzt sich routiniert an seinen Außenborder und los geht’s.

Auf dem Bild sieht man links unseren Guide, der verlangte, dass wir zum Übersetzen Rettungswesten trugen´(überraschenderweise aber nur wir!) und zwei junge Männer, die in einer Bushmen-Ausbildung waren und vom Camp Meno a Kwena unterstützt werden.



Leider haben wir vom Nationalpark an dieser Stelle so sehr viel nicht gesehen, da die Anreise fast eine Stunde dauerte und das Prozedere mit der Fähre auch recht zeitintensiv gewesen ist. Wunderschöne Ausblicke gabs aber dennoch.





"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
Unsere Mittagspause ist auch eine von den sehr schönen. Am Ufer des Flusses packt unser Guide alles aus, was das Herz begehrt. Das Essen ist sehr gut, die Getränke reichhaltig und dank bequemer Safaristühle sitzt es sich sehr bequem. Wir sind etwas überrascht, dass Guides und unsere Guide-Auszubildenden leider stehen müssen, da leidet die Gemütlichkeit doch etwas. Aber der Ort ist sehr schön gewählt, die kostenlose Aussicht auf den dort ansässigen Geier gefällt uns sehr.





Überhaupt haben wir mit Vögeln hier viel Glück.





Auf dem Rückweg gibt’s dann noch Michas Lieblingsantilope als Zugabe.





Sehr lustig waren ohne Zweifel auch unsere Nachbarn, wenn auch manchmal etwas laut!



Fazit Meno a Kwena
Die Lage des Camps ist sicher außergewöhnlich schön, die Aussicht auf den Boteti ist einmalig, dass gelegentlich Elefanten vorbeiziehen, ist ein zusätzliches Schmankerl. Das Essen war durchgängig sehr gut und sehr hübsch präsentiert. Der Wein dort war ausgezeichnet. Getränke konnte man sich permanent selbst nehmen, in Ermangelung von präsentem Personal aber auch notwendig. Uns ist das aber immer ganz lieb, dann hat man nicht immer das Gefühl, alle mit seinen Bedürfnissen zu behelligen. Unser Zelt war aus-reichend weit von den anderen entfernt, da wir aber weitestgehend allein waren, hätten wir eh niemanden hören können. Wir hatten das vom Hauptbereich am weitesten entfernte Zelt bekommen, was ich als Service toll fand. Manchmal ist es ja so, dass man irgendwo ganz allein ist und genau neben Küche/ Generator usw. untergebracht wird oder zwei Zelte sind belegt und das sind dann genau die, die nebeneinander liegen. 😗 Die Außentoilette war nachts etwas gewöhnungsbedürftig, da permanent vor Löwen gewarnt wurde und man eben ein paar Meter in totaler Dunkelheit (abgesehen von der Taschenlampe, die ich verkrampft umklammerte) überbrücken musste. Die Eimerdusche war hier der worst-case. Wasser gab es eben nur über die Eimerdusche, obwohl die Toilette zwei Meter weiter fließend Wasser hatte. Da fanden wir das Sango Camp deutlich besser, zumindest kaltes Wasser war immer verfügbar. 7-8 Liter (halber Eimer, der laut Auskunft 15 Liter fasste) waren für uns zu wenig. Es mag an meiner Verschwendungssucht oder längeren Haaren liegen, mein Mann hatte grundsätzlich nach mir kein Wasser mehr, obwohl es bei mir auch schon knapp war. Da das erneute Anfragen nach Wasser in Meno a Kwena nicht gewollt war (im Gegensatz zu Sango), ist mein Mann dazu übergegangen, das Wasser selbst zu holen. War ein Kompromiss, wenn auch ein fauler.
Unsere Game Drives waren bestenfalls Mittelmaß – zumindest im Verhältnis zum Preis des Camps. Auf Wünsche bzw. Erfahrungen unsererseits wurde gar nicht eingegangen, die genutzten Fahrzeuge machten eine Kommunikation mit dem Guide quasi unmöglich. 😗 Der Ausflug in den Nationalpark gefiel uns ganz gut, „lebte“ allerdings vor allem von der für uns völlig neuen Erfahrung der Fähre. Das war toll und das würden wir auch nicht missen wollen. Dafür lohnte sich der Aufenthalt. Leider war dieser mit drei Nächten für uns zu lang gewählt – eben Pech! Dies wäre eine Unterkunft gewesen, die wir nach einer Nacht, vielleicht zweien, wieder verlassen hätten und wären dann insgesamt zufriedener gewesen. Die Mischung aus Afrika- und India-Einrichtung gefiel uns gar nicht, die hatten wir aber auch so nicht erwartet. Mit einer anderen Erwartungshaltung hätten wir vielleicht ein offeneres Ohr dafür gehabt.
David kennenzulernen, hat uns schon beeindruckt, man lernt ja einige wirklich interessante Typen im südlichen Afrika kennen. Es ist ganz ohne Zweifel urig, unseres Erachtens ist Tourismus aber vielleicht nicht gerade sein Steckenpferd.
Manches hat uns ausnehmend gut gefallen, aber für uns passte Preis-Leistungsverhältnis so gar nicht. Natürlich hatte Meno a Kwena es auch schwer mit uns, waren wir doch gerade aus Nxai Pan und einer Traumunterkunft gekommen. Wir hatten aber eigentlich nicht etwas Vergleichbares erwartet, aber doch gehofft, uns irgendwie willkommener zu fühlen. Unser Reiseagent war entsetzt, als ich ihm das im Anschluss an unsere Reise berichtete, denn er kennt Meno a Kwena als wirklich tolles Camp und hatte angenommen, dies würde der würdige Abschluss einer tollen Reise werden. Eventuell war es auch nur unser subjektiver Eindruck, aber uns überzeugte das Konzept dieses Camps nicht; wir würden nicht wieder dorthin fahren.:(
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2011
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200630. Juli 2011 ·
Am Tag unserer Abreise haben wir wie während unserer gesamten Reise wunderschönes Wetter. Wir packen zusammen und besteigen zum letzten Mal unseren Single Cab. Die Fahrt nach Maun ist unspektakulär, auch am Veterinär Zaun müssen wir nicht aussteigen, nicht einmal das Fahrzeug wird genauer unter die Lupe genommen. Dafür haben wir ein nettes Gespräch über Botswana und unsere Reise mit dem Polizisten. Wir kommen sehr zeitig in Maun an und geben das Fahrzeug ab. Im Belle Arrivee trinken wir noch eine Cola und treffen später Andrea von Safari Destinations, die uns im Jahr zuvor schonend auf den Vulkanausbruch in Island und mögliche Konsequenzen hinwies. Entsprechend misstrauisch sind wir anfangs, welche Infos sie wohl heute für uns bereithalten möge. Sie hatte aber nur unsere Kofferschilder von afrireisen und unseren Namen gesichtet und sich an uns erinnert. Der Flug nach Windhoek ging pünktlich und auch der Anschlussflieger nach Frankfurt startete planmäßig. In Frankfurt erwischten wir sogar noch die frühesten Zug nach Berlin. Eine wundervolle Reise war leider viel zu früh zu Ende.

Fazit unserer Reise
Unsere Entscheidung, nicht wieder eine Fly-In nach Botswana zu machen, war absolut die richtige. Das Selbstfahren hat uns die meiste Zeit sehr viel Spaß gemacht, man sieht einfach viel mehr von Land und Leute. Die Straßen und Pisten war wetterbedingt teilweise sehr schlecht, mein Mann kümmerte das weniger als mich, auch wenn er nicht abstreiten wird, dass es in Moremi und Nxai Pan durchaus brenzlige Situationen gab. 😗
Toll war natürlich, dass wir vielerorts ganz allein unterwegs waren und tagelang keine anderen Touristen gesehen haben – im Falle einer Panne hätte ich mich über stärker frequentierte Wege wohl aber doch gefreut. Unsere Unterkünfte hatten oft den unschlagbaren Vorteil, sehr klein und häufig ohne andere Gäste zu sein, damit war das Wildnis-Gefühl natürlich stärker vorhanden.
Die Guides, Manager und sonstige Mitarbeiter bzw. Einheimische, die wir kennengelernt haben, waren ausnahmslos sehr nett, sehr hilfsbereit und freundlich. Wir nehmen aus diesem Urlaub viele tolle Erinnerungen mit und wissen, dass das südliche Afrika uns wiedersieht. Ob wir uns irgendwann zum Campen entschließen, können wir nach dieser Reise nicht genau beantworten – vielleicht nicht unbedingt in Botswana, dafür waren mir viele Campingplätze dann doch zu rudimentär. Sanitäranlagen und Grillplätze wären für mich wohl doch notwendige Mindestvoraussetzungen, die haben wir aber nicht immer gesehen. 😐

Wir verlassen inzwischen ja nicht Afrika, ohne Pläne für die Rückkehr zu machen. Diese Tradition möchte ich auch nicht mehr missen. 🙂 Unsere Planung für Namibia/Südafrika 2012 steht und tröstet uns zwar nicht über die Afrika-Sehnsucht hinweg, gibt uns aber ein Ziel!

Afrika, Du hast zwei Deiner größten Fans wie erwartet weiter an Dich gebunden und wir freuen uns auf viele neue Eindrücke. Und zum Schluss erlaube ich mir noch etwas ganz Pathetisches: wer Afrika nie gesehen hat, versteht nicht, wieso wir immer wieder kommen!😂

ENDE

Ganz lieben Dank fürs Lesen, die netten Kommentare und die Geduld. Leider waren die Abstände zwischen den einzelnen Abschnitten manchmal länger als gewollt/geplant. Diese Reiseberichte macht man ja eigentlich vorwiegend für sich, ist halt immer toll, sich wieder zu erinnern und die Reise quasi erneut zu erleben, aber dennoch freu ich mich immer sehr, wenn ein Bericht von mir Anregungen oder auch nur Unterhaltung für andere bietet und nicht zu langweilig ist....
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2011
51 Beiträge · seit 201131. Juli 2011 ·
Hallo Sanne,
vielen Dank für deinen wunderbaren Bericht und die tollen Fotos! Da wir in zwei Wochen unsere erste Selbstfahrertour durch Namibia und Botswana unternehmen, haben deine Schildrungen und Bilder aus Botswana fantastisch dazu gedient meine (ohnehin große) Vorfreude noch zu steigern.
Unsere Tour führt von Frankfurt direkt nach Windhuk, über die Erongo Berge nach Etosha, durch den Caprivi Strip nach Vic Falls, dann über Nata und Gweta nach Maun. Dort haben wir eine Fly-in Safari gebucht ( 2 Nächte im PomPom Camp). Dann geht's nach Gogabis und schließlich die letzten 2 Tage in die Eningu Clayhouse Lodge in relativer Nähe zum Flughafen.
Wahrscheinlich haben wir viel zu viel "Programm" für die drei Wochen, aber ich kann einfach nicht genug sehen von Afrika! Die Straßen werden ja sicher wieder trocken sein im August und ich bin auch ziemlich sicher, dass wir unterwegs häufiger andere Reisende treffen werden, als ihr 😉
Danke für die tolle Einstimmung und viel Spaß bei der Planung für 2012!
LG Birgit
1’409 Beiträge · seit 201031. Juli 2011 ·
Hallo Sanne,

nochmals vielen Dank für Deinen Reisebericht - aus eigener Erfahrung weiß ich jetzt auch, was an Arbeit dahintersteckt 😛

Freue mich auf Deinen nächsten Reisebericht 🤩

Schönen Sonntag
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
8’801 Beiträge · seit 201031. Juli 2011 ·
Auch von mir ein dickes Dankeschön - dein Bericht war sehr inspirierend mit den vielen Informationen, persönlichen Einschätzungen und tollen Fotos!

Schön, dass du schon die nächste Reise planst - dann gibt es ja auch wieder was zu lesen 😉

Liebe Grüße auch an deine Fellpopos - und sie sollen die Tatzen mal gefälligst von deinem Laptop lassen! 😄

Schönen Sonntag wünscht Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
63 Beiträge · seit 201131. Juli 2011 ·
Hallo Sanne,

das war ein wunderschöner Bericht mit tollen Bildern. Danke, dass Du diese Erlebnisse mit uns geteilt hast.

Voller Vorfreude auf Botswana
Bimi
1’271 Beiträge · seit 200701. Aug. 2011 ·
Hallo Sanne,

vielen Dank für den schönen Bericht und die vielen Bilder. Es hat viel Spass gemacht, Eure Reise zu "verfolgen" und mit zu reisen.

Ich bewundere jeden, der so einen ausführlichen Reisebericht schreibt, denn es ist einfach viel Arbeit. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft, obwohl ich während unserer Reisen immer fleißig Tagebuch schreibe.

VIELEN DANK UND VIEL SPASS BEI DEN REISEPLANUNGEN FÜR 2012.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
4’132 Beiträge · seit 200802. Aug. 2011 ·
Hallo, Sanne!

Nun bin ich auch mit deinem Reisebericht endlich auf dem Laufenden...
Wie immer, sehr informativ und sehr nett zu lesen!
Ach, wenn es euch fleißige Reiseberichtschreiber nicht gäbe, würds mir aber laaang werden, bis zu den eigenen Erlebnissen, - man „ernährt“ sich ja quasi immer davon, übers Jahr...
Aus deinen beiden Berichten verdichtet sich der Eindruck: Auf Guided Gamedrives sieht man mehr, - die Jungs kennen halt ihre Ecken...
Allein am Boteti hatten wir mehr Glück, ansonsten kommen wir mit unseren Sichtungen nicht annähernd an die Häufigkeit von besonderen Beobachtungen heran, wie du es beschreibst. Es ist einfach schön, euren Reiseerlebnissen zu folgen!

Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
754 Beiträge · seit 201002. Aug. 2011 ·
Hi Sanne,

leider habe ich nicht viel Zeit und muss mir "Meno" später reinziehen.
Aber so kann ich mich auf etwas freuen, heute Abend.
Sehe ich das richtig dass der Baustil der "Tau Pan Lodge" und der
"Nxai Pan Lodge" ziemlich ähnlich ist ?

Tau Pan kennen wir ja schon, Nxai Pan ist im April 2012 dran. (freu, freu, freu)

Gruß Walter
Zambia Juni 2018 Botswana April 2017 Mixed Emotions Botswana im Frühjahr 2016 Maun - Kasane als Lodgehopper Unterwegs in Südafrikas Norden - April 2015 Botswana im Frühjahr 2014 Botswana im Frühjahr 2013 Die Katzensafari Zimbabwe im Frühjahr 2012 Botswana im Frühjahr 2011
Themenstarter2’479 Beiträge · seit 200602. Aug. 2011 ·
leofant schrieb:Hi Sanne,

Sehe ich das richtig dass der Baustil der "Tau Pan Lodge" und der
"Nxai Pan Lodge" ziemlich ähnlich ist ?

Tau Pan kennen wir ja schon, Nxai Pan ist im April 2012 dran. (freu, freu, freu)

Gruß Walter
Hallo Walter,

der Baustil ist ziemlich ähnlich, bei uns war die Anordnung im Häuschen nur spiegelverkehrt, ansonsten sind Hauptgebäude, Pool usw. fast identisch - wir haben uns also gut zurecht gefunden 😉
Wenn Euch Tau Pan gefallen hat, werdet Ihr Nxai Pan lieben! Die Terrasse und der Pool mit Sicht auf das offensichtlich stark von Elefanten frequentierte Wasserloch sind großartig. Nxai Pan machen wir auf jeden Fall noch einmal wieder, bin aber gespannt, was Ihr dann im Frühjahr berichten werdet.Ich drück die Daumen, dass Donald dann noch da ist, er trägt sich mit dem Gedanken, nach Lebala zu gehen...

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
754 Beiträge · seit 201002. Aug. 2011 ·
Hi Sanne,
danke für die Info. Ich habe das Gefühl dass die Angestellten
innerhalb der "Kwando-Familie" schon mal die die Location wechseln.
Das ist uns auch bei Mitgliedern der Staff aufgefallen.
Gruß Walter
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