THEMA: Südafrika 2020 - Von Kapstadt nach Port Elizabeth
24 Jun 2020 12:57 #590866
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  • Oliver74 am 24 Jun 2020 12:57
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Ein wunderbarer Bericht - vielen Dank!

In der der Lavender Farm in Franschhoek waren wir dann ca. 1,5 Wochen nach Euch. Uns hat es dort auch sehr gut gefallen, aber leider mussten wir unseren Aufenthalt dort aufgrund der aktuellen Situation von 6 auf 3 Nächte verkürzen.

Freue mich auf die weiteren Stationen.

Liebe Grüße Oliver
Reisebericht Südafrika 2020:
www.namibia-forum.ch...suedafrika-2020.html

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24 Jun 2020 16:58 #590883
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  • Lotusblume am 24 Jun 2020 16:58
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Hallo Sonja,
mit etwas Wehmut lese ich deinen schönen Reisebericht...uns war es leider nicht mehr möglich im April nach Kapstadt zu fliegen.
Wir hätten auch in Hout Bay gewohnt...der Picknick Korb auf Vergelegen war reserviert und 5 Tage wollten wir in Franschhoek von Weingut zu Weingut pilgern und uns ausgiebig mit leckeren Essen und Trinken verwöhnen lassen. Lavender Farm hatte wir auch auf dem Schirm, aber dann doch ein anders Gästehaus/Weingut gebucht. ;)
Nun ja, hoffen wir auf nächstes Jahr!

Schön, dass ihr das alles noch genießen konntet.
Interessiert lese ich weiter mit.
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27 Jun 2020 14:11 #591031
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  • Sorimuc am 27 Jun 2020 14:11
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Hallo Oliver und Lotusblume,

schön, dass ihr dabei seid! Es tut mir sehr leid, dass ihr euren Aufenthalt gar nicht mehr oder nur noch verkürzt genießen konntet :S Da hatten wir mit dem Timing wirklich großes Glück, wofür ich sehr dankbar bin. Ich drücke euch und uns allen die Daumen, dass man in 2021 wieder Reisen ins südliche Afrika planen kann und sich die Pandemie-Lage bis dahin entspannt hat.

Gleich geht es weiter mit dem nächsten Tag in Franschhoek!

Liebe Grüße,
Sonja
Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
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Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten
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Namibias Süden + KTP 2017
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Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth
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27 Jun 2020 14:38 #591032
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  • casimodo am 27 Jun 2020 14:38
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Hallo Sonja,

Du schreibst einen echt schönen Bericht. Du beschreibst das so nett, dass ich wirklich den ganzen Text lese. Nach 12 Jahren Reiseberichtlesen tue ich das nicht mehr durchgängig ;)

Schade, dass Ihr in Vergelegen kein Picknick machen konntet. Das ist ein ganz toller Platz. Aber auch so ist das Weingut toll !
Also, ich bin ab jetzt gerne dabei und freue mich auf die Fortsetzung am Kap.

Viele Grüße
Casimodo
Letzte Änderung: 27 Jun 2020 14:38 von casimodo.
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27 Jun 2020 15:03 #591034
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  • Sorimuc am 27 Jun 2020 14:11
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Mittwoch, 26.02.2020

Morgens erwachten wir wunderbarerweise durch den Duft von frisch gebrühtem Kaffee – kein Wunder, denn der Frühstücksraum lag direkt neben unserem Zimmer. Um kurz vor neun fanden wir uns dann genau dort ein – leider konnte man nicht draußen frühstücken, das ist uns bei angenehmen Temperaturen immer lieber. Es war zwar noch ein bisschen frisch draußen, aber mit Pulli wäre es auf jeden Fall gegangen. Das Frühstück im Lavender Farm Guesthouse war okay, von der reinen Auswahl her ähnlich zu unserer Unterkunft in Kapstadt, an den Kleinigkeiten konnte man jedoch Unterschiede erkennen: Die Kaffeemaschine funktionierte anfangs nicht, weshalb wir recht lange auf den ersehnten Muntermacher warten mussten :evil: , die Brotauswahl war mit normalem und Vollkorn-Toast eher begrenzt, der O-Saft war nicht frisch gepresst etc. Zusätzlich wurden aber auch Haferbrei und verschiedene Eierspeisen angeboten.

Auf dem Tagesprogramm stand heute das Abklappern diverser Weingüter (im Endeffekt waren es dann nur zwei). Erst mussten wir jedoch noch einkaufen, es fehlte uns an Wasser und Sonnencreme. Das konnten wir direkt bei Pick’n‘Pay an der Hauptstraße in Franschhoek erledigen. Danach hatten wir als erstes Weingut Dieu Donné ausgewählt, und es war noch relativ früh, als wir dort ankamen (ca. 10:30 Uhr). Entsprechend waren wir die einzigen Gäste. Die Dame am Empfang schien ob der frühen Tageszeit noch etwas unmotiviert und wenig begeistert, von ihrem Handy ablassen zu müssen. Hier wählt man eine Weinverkostung nach Kategorie (Basic, Premium etc.) – Marc entschied sich für vier Weine (zweimal weiß, zweimal rot) aus der mittleren Kategorie und wir setzten uns auf die Terrasse und genossen den tollen Ausblick über das Weinanbaugebiet.











Vor allem der Sauvignon Blanc hatte ihm gut geschmeckt, und wir nahmen zwei Flaschen davon mit, zum einen für die Tage, an denen wir Selbstversorgung geplant hatten, und falls am Ende noch etwas für daheim übrig bleiben sollte, wäre es auch nicht so schlimm :laugh: Man darf laut Ausfuhrbeschränkungen pro Person nicht mehr als 3 Liter Wein ausführen, also vier Flaschen, das ist nicht viel. Als wir fuhren, waren wir immer noch die einzigen Gäste, auf dem Parkplatz kam aber gerade die Weintram mit einigen verkostungswilligen Passagieren an.

Weiter ging es für uns nach La Motte. Bereits die Zufahrt gefiel uns sehr gut, vor allem die Häuschen im kapholländischen Stil und der schöne Innenhof, eine große Wiese mit verstreut gruppierten Loungemöbeln, um die sich ein Restaurant, ein kleiner Shop und eine Kunsthalle gruppierten. Über eine Brücke erreichten wir das Gebäude für die Weinverkostungen. Man zahlt dort 80 Rand für insgesamt sieben Weine – das ist absolut in Ordnung, da hier auch echt hochwertige Weine dabei waren. Ein netter Praktikant aus Hamburg bediente uns und erzählte uns Informatives zu den einzelnen Tropfen. Langsam bekamen wir auch Hunger und gönnten uns im Restaurant noch einen kleinen Lunch. Für mich gab es eine Käseplatte, Marc wählte die mit Pesto überbackene Aubergine, und beides war ganz hervorragend.















Es war mittlerweile halb drei, ziemlich heiß und reichte dann auch erstmal mit Weinen. Marc verträgt eh nicht so viel und ich darf ja nicht… Somit habe ich uns im Anschluss zum Gästehaus zurück chauffiert.

Dort verbrachten wir einen entspannten Nachmittag am Pool, bis wir uns später frisch und auch ein wenig schick gemacht haben für unser Dinner auf dem Weingut La Grande Provence. Das Restaurant ist immer gut gebucht, aber unsere Unterkunft konnte zum Glück noch kurzfristig einen Tisch für uns reservieren. La Grande Provence ist auch super schön angelegt. Man fährt zunächst eine Weile durch Weinberge, lange und schnurgerade Alleen entlang. Der Innenhof war mit Lichterketten beleuchtet, und insgesamt herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre mit gutem Service.





Wir entschieden uns für ein 4-Gang-Wahlmenü. Ich hatte als Vorspeise irgendwas mit rote Beete, was geschmacklich toll abgestimmt war. Als Zwischengang gab es Straußentartar, ebenfalls sehr lecker, aber auch gut scharf. Nach einem zarten Rinderfilet folgte Blaubeerparfait mit weißer Schokoladenganache als Dessert. Marc wählte Blumenkohlsuppe, Caprese mit Pesto, Springbock und Panacotta, dazu die Weinbegleitung, die wohl sehr stimmig war. Insgesamt war es ein sehr schöner Abend, wenn auch kein günstiger Spaß, das muss man sagen.





Wir haben hier in Franschhoek auf jeden Fall zwei Abende sehr gut gegessen, und werden beim nächsten Besuch mehrere Tage dort einplanen (+ einen Fahrer, denn ich werde das dann sicher nicht mehr übernehmen :lol: ).
Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
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Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten
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Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth
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Letzte Änderung: 27 Jun 2020 15:10 von Sorimuc.
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27 Jun 2020 15:05 #591035
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  • Champagner am 27 Jun 2020 15:05
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Hallo Sonja,

Carstens Kommentar hat mich hierher gelockt - und ich will zu seinem Textlob noch hinzufügen, dass Du (oder Ihr?) traumhafte Fotos zeigt! Ein richtiger Genuss - vielen Dank!

So würde ich gerne auch mal frühstücken :woohoo:



Glückwunsch auch zum Nachwuchs in spe - ich hoffe, es geht dir weiterhin gut!

Liebe Grüße von Bele
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