Zeit ist´s worden - endlich hab ich gestern abend Deinen Bericht nachlesen können. Du weißt, es gibt ja auch noch andere Dinge als das Forum Und es war ganz schön viel, was ich da nachlesen durfte. Vielen Dank! Deine Schilderungen rufen viele Erinnerungen in uns wach, haben wir doch diese Gegend vor nicht all zu langer Zeit besucht.
Dass das mit der Unterkunfte im Karoo NP nicht geklappt hat, ist schade. Da ist Dir was entgangen, denn die Häuserl waren wirklich traumhaft schön, die Terrasse mit dem Grill vor der Nase - sensationell. Und stell Dir vor: das Lemoonfontein hätten wir um ein Haar gebucht. Denn zweifelsfrei ist es "schöner" und moderner. Jetzt und im Nachhinein auf Grund Deiner Schilderungen sind wir froh, dass wir uns für das Wohnen IM Park entschieden haben.
Sag mal - Du hast ja Deinen Mann "verloren". Eine Stunde ?!? 🤩 Das ist eine lange Zeit, wenn man nicht weiß, was dem anderen passiert ist. Aber es ist ja alles gut ausgegangen.
Ah ja - dieses Graaf Reinat ist schon ein "besonderes" Nest. Sehr sehr interessant.
Also, ich bin gespannt auf die weiteren Abenteuer und ob Du Deinen Mann nochmal verloren hast. 🙂 😉
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201321. Juni 2017 · #182
Ein herzliches "Hallo" an alle Interessierten,
langsam nähert sich ja unsere gemeinsame Reise dem Ende, nur noch 3 Nächte haben wir vor uns, aber die werden es in sich haben, und zwar komplett anders als die Tage davor. Also, es bleibt hoffentlich spannend, und vielleicht kann ich den einen oder anderen noch "anstiften", ein paar Tage so zu verbringen, wie wir es in den Tagen in Franschhoek gemacht haben.
@ Konni ("Daxiang"): bingo, Treffer Nr. 3. Mir macht das unheimlich Spaß, und da mir ja im KTP viel Federvieh versprochen wurden, bekommst du dann wieder tüchtig Arbeit 😈 ! Bis dahin dauert es aber noch ein gutes Jahr, vorher steht noch anderes an. Die Straußenvögel haben uns richtig zum Lachen gebracht. Das sah wirklich sehr komisch aus. Als es aufhörte zu tröpfeln, haben sie sich dann erhoben. Dir noch einen schönen Restabend.
@ Claus ("bayern schorsch"): ja, es ist gut, dass man noch etwas zu tun hat 😉 und nicht nur im Forum lesen muss, um die Zeit zu füllen 😎. Danke für dein freundliches Feedback. Ja, in der Tat, das Restcamp sah sehr schön aus. Wir konnten sogar in eins der Häuser hineinschauen. Da sah es sehr geräumig aus, zwar staatlich ungeputzte Fensterscheiben, und die Möbel auf der wirklich großen Veranda konnten teilweise auch schon gewechselt werden, aber das ist doch eigentlich völlig egal. Man hat dort alles für einen typisch afrikanischen Abend. Wir haben es immer noch nicht geschafft, einen Braii zu machen. Na ja, nächstes Jahr im KTP bleibt uns wohl nichts anderes übrig. Meinen Mann, soviel kann ich schon verraten, habe ich nicht mehr verloren. Da er im Urlaub notorischer Handyverweigerer ist, hätte ich ihn nicht einmal anpiepen können. So nach einer Stunde bekommt man da schon Kopfkino. Dir auch noch einen schönen Restabend.
Herzliche Grüße an alle Mitfahrer und Button-Drücker. Beate
Deine Fotos vom Karoo NP wecken Sehnsüchte und Erinnerungen 🙂 , besonders das Foto von den Chalets. Schon 2x haben wir in dem Chalet ganz links auf dem Foto gewohnt und abends kamen die Kudus bis an den Zaun, um gute Nacht zu sagen. Morgens weckten uns die Baboons und die Vögel. Die Sonnenauf- und untergänge auf den Terrassen sind dort traumhaft schön 😘 und man ist so gut wie allein, zumindest hat man in der Nr. 38 keine Nachbarn zur linken Seite. Beim nächsten Mal würde ich dir unbedingt ein Chalet IM Park empfehlen. Auch auf Franschoek freue ich mich; das weckt Erinnerungen und Vorfreude, wenn wir zum Abschluss unserer SA-Namibiareise im Februar auch die Winelands besuchen . So, und nun schreib schnell weiter 😛 . Und Danke für's Teilen. Lieben Gruß Bandi
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201322. Juni 2017 · #184
22.3.2017: Franschhoek
Die letzten Tage sollten ziemlich dekadent und auch ein wenig „snobby“ werden. Und das uns, wo wir es doch eigentlich eher „schlicht“ lieben und schon immer schlechte Laune bekommen, wenn vor oder während einer Weinprobe immer dieses ganze „Gedöns“ zelebriert wird. Wir wollen das Produkt testen, und das geht auch ohne Bimbamborium 🤩 ! Eigentlich machten wir die nächsten Tage auch nichts anderes als vorher, nämlich durch die Gegend fahren und viel wandern. Ich kann nur jedem sagen, das Wandern in Franschhoek ist sehr empfehlenswert. Da gibt es ein paar Wanderwege, die sind wirklich vom Feinsten. Man kann z. B. im „Mont Rochelle Nature Reserve“ wandern oder über den Franschhoek Pass fahren und die tolle Aussicht genießen. Kann man alles machen, machten wir aber nicht 😈 . Wir entschieden uns, an beiden Tagen durch die Weingüter zu wandern. Das kommt praktisch einer Studienreise gleich. Wir kennen jetzt fast alle bedeutenden Weingüter in Franschhoek, wissen, was es alles so für Rebsorten gibt, haben gelernt, wie man es schafft, 5-6 Weinproben pro Tag anständig über die Bühne zu bringen und am Abend immer noch fit zu sein 😄 und haben uns dazu noch den ganzen Tag an der frischen Luft bewegt. Alles in allem zwei sehr sportliche Tage 😉 .
Aber, halt stopp, wir waren ja noch in der Karoo, und Franschhoek ist ja noch ziemlich weit entfernt. Also, erst einmal der Reihe nach.
Wir hatten geglaubt, dass das gestrige Gewitter, das irgendwo in der Karoo gewütet hatte, die Luft gereinigt hätte. Die Blitze konnten wir von der Restaurantterrasse am Abend vorher sehen. Aber falsch gedacht, irgendwie war es noch heißer und vor allem schwüler geworden 😠 . Also schnell frühstücken, was auch nichts machte, denn das Frühstück war nur für diejenigen der Brüller, die Wabbeleier und -zugegebenermaßen nur leicht- angebrannten Toast mögen, und dann auf nach Franschhoek. Fazit zur Lodge: ich schiebe noch eins hinterher, damit kein falscher Eindruck entsteht. Zimmer und Gesamteindruck der Räumlichkeiten der Lodge waren völlig okay, Diner für den Preis auch in Ordnung, Frühstück eher nicht so gut, wobei, wenn man sich einmal irgendwo nicht wohlfühlt, dann fallen einem Dinge auf, die einen an anderen Orten, wo es einem gut gefällt, nicht stören oder man sieht leichter drüber weg. Was mich gestört hat, war die Atmosphäre. Abends beim Diner überwiegend ältere Herren in Safarikleidung mit deutlich jüngerem Mann (Fahrer, Treiber???), oder komplette Männertruppen. Erst habe ich gedacht, das ist eine Gaylodge, was ja nicht schlimm ist, denn ich mache keine Unterschiede zwischen Gay und Hetero, das ist mir egal. Bloß als einzige Frau unter Großwildjägern, da fühlte ich mich nicht wohl. Wer also die Großwildjagd mag, ist dort mit Sicherheit sehr gut aufgehoben. Er ist unter seinesgleichen und findet bestimmt den einen oder anderen Gesprächspartner. Vielleicht war das Publikum an diesem Tag auch nur so „ungemischt“. Ich weiß es nicht. Die Bewertungen bei Tripadvisor sind jedenfalls recht ordentlich. Im Vorfeld hatten wir überlegt, die Route über den Swartbergpass nach Franschhoek zu nehmen. Laut Tante Google wären das 594 km und 7.47 Std. reine Fahrzeit gewesen. Da meine Wetterapp sich jedoch nicht so ganz zwischen gutem und schlechtem Wetter (eventuelle schwere Gewitter mit Starkregen möglich, und das ist für eine Paßstraße natürlich nicht so günstig) entscheiden konnte, beschlossen wir, die direkte Route zu wählen. Also ging es immer die N1 runter, die trotz diverser Baustellen recht gut und schnell zu befahren war. Das südafrikanische Baustellenmanagement funktioniert hervorragend. Überwiegend Frauen, gegen die Hitze mit irgendeiner brauen Gesichtspaste (vermutlich Lehm) geschützt, regeln das mit ihren Fahnen eigentlich ganz gut, bei dem geringen Verkehrsaufkommen auch nicht wirklich schwierig, aber eine gute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme 😎 . Die Farben der Karoo. Wunderschön!
Wir fuhren und fuhren. Irgendwann sahen wir in der Ferne ziemlich hohe Berge aufragen. Das mussten die Hawekaberge sein, und somit waren wir unserem Ziel schon deutlich näher gekommen. Die Straße schlängelte sich durch die Landschaft, es ging bergauf und bergab, und dann wurde es schlagartig grün. Wir waren in den südafrikanischen „Winelands“ angekommen. Nach der stundenlangen Fahrt durch die staubtrockene Karoo Labsal für unsere Augen. Leider konnte man nirgendwo anhalten, sonst hätte man vernünftige Fotos machen können. So müssen diese aus dem Auto heraus geschossenen Fotos genügen, um zu zeigen, wie schön die Landschaft dort war. Die Qualität ist wirklich nicht sehr gut, aber Augenschmerzen bekommt man auch nicht davon, und daher zeige ich sie einfach 🤩 .
„Wohlstand“ war hier wohl kein Fremdwort. Vor den Ortschaften wieder einmal das gleiche Bild wie überall in Südafrika: da waren die Dörfer, wo die Weißen ihre Farmen hatten und am Rande dann die Holzbaracken oder Wellblechhütten der Schwarzen. Es tut mir leid, ich werde mich wohl nie so wirklich daran gewöhnen können 🙁 . Ich muss um Nachsicht bei den Fotos bitten, denn die sind auch beim Fahren entstanden.
Jetzt nur noch schnell durch den gebührenpflichtigen „Hugenot Tunnel“, und wir hatten es fast geschafft. Kurz vor Franschhoek sahen wir dann schon diverse Weingüter, die wir auf unserer Liste hatten, u. a. „La Motte“. Diesen Wein lieben wir (und natürlich auch viele andere 😘 ) , und die Vorfreude auf die kommenden Tage stieg. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir unser Domizil für die nächsten und leider auch letzten 3 Nächte 🙁 , das „Plumwood Inn“ http://www.plumwoodinn.com/. Wir wurden sehr freundlich von einer Angestellten begrüßt. Während sie uns mit allen notwendigen Informationen versorgte brachte ein anderer Angestellter das Gepäck auf unser Zimmer. Dieses Gästehaus, das sehr zentral, aber absolut ruhig gelegen ist, kann man durchaus als Geheimtipp bezeichnen. In keinem der einschlägigen Foren gab es darauf einen Hinweis oder gar eine Bewertung. Ich hatte es durch „Tripadvisor“ entdeckt. Wir hatten den Zimmertyp „Luxury Room Villa“ gebucht und im Vorfeld um ein „ruhiges Zimmer mit fantastischer Aussicht“ gebeten. Wow, die Aussicht war fantastisch, das Zimmer jedoch auch. Es war sehr geräumig, modern möbliert, so ganz anders als unsere bisherigen Unterkünfte, verfügte über einen großen Kühlschrank, ziemlich viel Abstellfläche, Aircon, einen sehr großen Balkon mit bequemen Korbsesseln, ein sehr schönen Bad mit Doppelwaschbecken und Wanne, separate Dusche und extra WC-Raum. Alles sehr modern und geschmackvoll dekoriert. Die Inhaber, die wir erst beim Frühstück kennenlernen sollten, waren Holländer, und man konnte einmal wieder Deutsch sprechen 😉 . Behagliche Gemeinschaftsräume und 2 schöne Pools in einem großen Garten rundeten das Ganze dann noch ab. Hier konnte man sich wirklich wohl fühlen. Ein kleines abschließendes Fazit zu dieser Unterkunft gibt es dann noch am Tag unserer Abreise.
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201322. Juni 2017 · #185
Und weiter geht es hier:
Wir waren sehr müde, denn es wurde gefühlt immer heißer und schwüler, und so ruhten wir uns, nachdem wir gemütlich Kaffee auf unserer Terrasse getrunken hatten, ein wenig aus. Ich bin dann doch tatsächlich für 1 Stunde eingeschlafen 😄 . So, ab jetzt nur noch „Wellnessurlaub“. Das muss doch auch mal sein 🤩 : schöne Häuser vor Bilderbuchkulisse bei Bilderbuchwetter, Wein den ganzen Tag auf verschiedenen Weingütern, immer leckerer Lunch und abends schlemmen vom Feinsten. Man möge uns verzeihen 😈 , oder doch besser nicht, wir haben es ja so gewollt, denn diese Tage waren der perfekte Abschluss einer wunderschönen, ein wenig anderen Reise durch das südliche Afrika. Gegen 16.00 Uhr ging es dann wieder hinaus, mal sehen, was Franschhoek so zu bieten hatte. Nach der langen Fahrt tat Bewegung jetzt bestimmt ganz gut. Es war zwar immer noch heiß, aber jammern konnten wir, wenn wir zu Hause waren 😮 . Ich erinnere mich nur, dass mein Mann sagte, dass ich als junges Mädchen auch nicht über die Hitze gejammert hätte, da hätten wir noch nicht einmal Klimaanlage im Auto oder Hotel gehabt (damals war das meistens ein ganz kleines Zelt oder das Auto, mehr brauchten wir nicht 😎 ). Nun, denn, „junges Mädchen“ war lange vorbei, aber mit einem Bein im Grab stand ich auch noch nicht, und daher beschloss ich, nicht mehr an die Hitze zu denken, sie einfach zu ignorieren. Mit einem kühlen Getränk zwischendurch ging das auch ganz gut. Gegründet wurde Franschhoek (übersetzt: französische Ecke) von französischen Hugenotten, unter denen sich auch etliche Winzer befanden, die bald erkannten, dass sich die ihre Siedlung umgebenden Berge hervorragend zum Weinbau eignen würden. Aus den ersten Versuchen entwickelte sich bis heute eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Südafrikas. Entlang der Franschhoek-Weinroute erzeugen mehr als zwanzig Weingüter Spitzenweine. Heute hat die Stadt knapp 5000 Einwohner und ist nicht nur für ihre Spitzenweine berühmt, sondern gilt auch als Gourmethauptstadt des Landes. Die meist vor mehr als 300 Jahren entstandenen Weingüter blicken von den umgebenden Hügeln auf die Stadt herunter. Wir konnten von unserem Balkon aus direkt auf ein Weingut schauen. Das Stadtbild mit den französischen Restaurants, Straßencafes, Boutiquen und Galerien in der Main Road weist auf den ursprünglichen französischen Einfluss hin: „tres chic“! Ganz speziell „schön“, wie wir in den nächsten 2 Tagen noch sehen sollten. Hier einige Impressionen bei bestem Wetter. Was für Farben!
Ländliche Idylle!
Moderne Passagen mit Gastronomie und wunderschönen kleinen Boutiquen!
Am Ende eines langen Arbeitstages!
Dieses wirklich kleine Häuschen mochten wir besonders. Ich weiß nicht, wie viele Fotos wir davon machten. Hier nur zwei, die mir besonders gut gefallen. Das Weinlaub über der Haustür begann sich schon herbstlich zu verfärben.
Auch in den zahlreichen Gärten auf dem Weg nach Hause hatte der Herbst schon Einzug gehalten. Granatapfelbaum!
Eine typische Wohnstraße an einem frühen Abend in Franschhoek, sehr gepflegt. Hier konnte man im Übrigen abends getrost durch die Straßen bummeln. Franschhoek sollte nach Aussage unseres Gästehauses sicher sein.
Leider hatte das Ticketbüro für die "Franschhoek Wine Tram" http://winetram.co.za/ schon zu. Die sollte nämlich unser Beförderungsmittel für die nächsten 2 Tage werden, denn Auto fahren ging bei dem, was wir vor hatten, gar nicht 😗 . So buchte ich noch schnell zwei Reservierungen im Internet. Wir wollten sicher gehen, dass die Tram am nächsten Tag nicht ausgebucht war. Für den Abend hatten wir schon von Deutschland aus einen Tisch im Restaurant „Allora“, einem Italiener, reserviert. Der war sehr gut besucht, und daher war die Reservierung wirklich wichtig, sonst hätte es wohl schlecht ausgesehen. Lecker, meine erste Pasta in diesem Urlaub, nach dem vielen Fleisch eine willkommene Abwechslung. Mein Mann hatte wie immer Fleisch (Rindersteak). Die Weinkarte war auch sehr gut sortiert, was will man mehr?
Anstrengend war der Tag gewesen, wir hatten wieder viel erlebt. Was der morgige Tag uns wohl bringen würde? Ein wenig habe ich ja schon verraten. Gute Nacht.
Hallo Beate, von deinem Bericht habe ich nur die letzten Kapitel gelesen, weil mich diese alten Orte und ihre Geschichte interessieren und bin mit deiner Schilderung von Reinette Te Water Naude, P. W. Botha, Mandela… voll belohnt worden 🙂 . Danke dir dafür und ich habe gleich weiter gestöbert…..wer hätte gedacht, welche Sehnsüchte dieser bigotte alte Knacker da noch entwickelte. Seine erste Frau Elize starb im Juni 1997 und schon kurz danach verlobt er sich mit der Reinette und als/weil Zweifel aufkamen, ob sie denn die Richtige wäre, heiratet er dann gleich die Barbara. Na ja, mit 82 hat man keine Zeit zu verlieren. Diese Zeitungsnotiz bringt es kurz und bündig auf den Punkt: http://www.independent.co.uk/news/botha-makes-mind-up-over-wife-1166918.html "Botha makes mind up over wife A few months ago, the former South African President P.W. Botha was engaged to a woman 34 years his junior. Mr Botha yesterday got married - to a different woman. Mr Botha last year became engaged to Reinette Te Water Naude, but dumped her because she was seeing another man. The new woman in Botha's life is Barbara Robertson, 57, a legal secretary. The couple were wed in Mr Botha's home in front of family and friends."
Die Zeichnungen von Mandela haben sicher einen guten (Geld-)Wert und zwar derartig, dass vom Namen und der Marke Mandela heute ein ganzer Clan inklusive Vermögensverwalter komfortabel leben. Frau Reinette hätte ausgesorgt, wenn sie denn…. Danke und Grüße vom leser PS… und wenn du Karoo dorpies schätzt und wieder in die Gegend kommst, dann mache auch den Abstecher nach Nieu Bethesda, ca. 50 km von Graaf Reinet, Stichworte: Helen Martin, owl house, A. Fugard, The Road to Mecca, Stück und Film…..ist alles im google….für nächstes Mal.
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201323. Juni 2017 · #187
Ein herzliches "Hallo" an alle Interessierten,
vielen Dank für euer Interesse. Das motiviert immer ungemein 😉 ! Die Reise nähert sich ja nun dem Ende zu, und ich will hoffen, dass ich das Meiste noch vor unserem Ostseeurlaub posten kann. Wenn nicht, bitte ich vorab um Verständnis, denn, wie der "bayern schorsch" neulich so treffend formuliert hat, gibt es auch noch ein Leben neben dem Forum. Und das findet bei mir z.Z. wirklich ziemlich "heftig" statt 🙂 .
@ Bandi: vielen Dank für dein freundliches Feedback. Du kannst mir glauben, wie hätten auch sehr gerne im Park übernachtet, aber voll ist voll 😠 . Die DoNos haben uns auch im Tsitsikamma von dieser Unterkunft vorgeschwärmt. Ein wirklich schönes Restcamp in einer grandiosen Landschaft. Oh, du fährst im Februar nach Namibia und Südafrika. Darf ich fragen, welche Route, denn wir wollen im September 2018 von Kapstadt nach Windhoek (überwiegend KTP, Cederberge, Augrabies und natürlich Kapstadt mit Whalewatching? Vielleicht kann ich bei deiner Route noch "spicken" 😕 , unsere ist noch nicht ganz fertig.
@ leser: oh, du bist einfach zwischendurch aufgesprungen und dann wieder abgesprungen 😮 , ich hoffe, du hast dir nichts gebrochen 😈 ? Wir haben mit diesem Urlaub genau die Mischung bekommen, die wir wollten: viel Landschaft und Tiere, jedoch zwischendurch auch "Zivilisation", wobei man in Südafrika eigentlich immer in der Zivilisation ist 😉 . Es war sehr interessant, als Reinette mir ihre Lebensgeschichte erzählte an einem heißen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee. Sie ist immer noch trotz ihres Alters eine sehr attraktive Erscheinung und scheint viele Kontakte aus der damaligen Zeit noch zu pflegen. Der Herr Botha hatte schon Geschmack, das muss man ihm lassen. Schade, ein Ausflug nach Niew Bethesda scheint ja auch einer Zeitreise gleich zukommen. So etwas ist für mich immer sehr spannend. Danke für deinen Hinweis und noch einmal "schade". Wir hätten das Dorf bestimmt besucht. Die Helen Martins scheint ja recht exzentrisch gewesen zu sein 😮
"Wir kennen jetzt fast alle bedeutenden Weingüter in Franschhoek, wissen, was es alles so für Rebsorten gibt, haben gelernt, wie man es schafft, 5-6 Weinproben pro Tag anständig über die Bühne zu bringen und am Abend immer noch fit zu sein" 😄 Hallo Beate, gib uns mal ein bißchen Nachhilfeunterricht zu obiger Bemerkung! 😛 😛 😛 Viele Grüße Friederike
Old Women schrieb: Die Helen Martins scheint ja recht exzentrisch gewesen zu sein 😮
Guten Abend Beate und Alle! Exzentrisch? Wohl schon. Es gehört aber auch viel Mut dazu, im damaligen streng calvinistischen Zeitgeist und an einem derartig isolierten Platz das Leben einer „Karoo-Gaudistin“ zu wählen und zu leben ….und solche Nachttische zu kreieren….und erst recht als alleinstehende Frau. Grüße vom leser
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201325. Juni 2017 · #190
Ein herzliches "Hallo" an alle Interessierten,
erst einmal "Vielen Dank" für das zahlreiche Interesse. Immer sehr schön zu sehen, wie viele Fomis sich mit meinem Bericht beschäftigen.
Nach einem verlängerten Wochenende in Berlin melde ich mich nun wieder und werde versuchen, die beiden letzten Reisetage zügig im Laufe der nächsten Woche einzustellen. Viel Zeit habe ich momentan leider nicht. 🙁
@ Friederike ("CuF"): ja, das haben wir uns am Ende der Reise auch gefragt, wie wir das geschafft haben 😗 . Es waren 2 wirklich "harte" Tage, aber manchmal muss das sein. Vielleicht bist du am Ende unserer Zeit in Franschhoek schlauer. Ich denke, der wirklich qualitativ sehr hochwertige Tropfen hat auch sehr dazu beigetragen, dass im Wesentlichen Kopfschmerzen 🙁 und andere Ausfallerscheinungen 😮 letztendlich dann doch ausblieben. Dir noch einen schönen Sonntagabend.
@ Leser: durch das anstehende Berlinwochenende konnte ich mich erst jetzt ein wenig näher mit Helen Martins beschäftigen. Sie scheint ja auch eine Zeitlang in Kapstadt und in Port Elizabeth gelebt zu haben. Vielleicht hat sie dort Kontakt zur Kunstszene bekommen. Sie musste dann ja wohl zurückkehren, um die kranken Eltern zu pflegen, für so einen Freigeist ja wohl ein gewaltiger Rückschritt. Im Laufe der Jahre gestaltete sie ihr Elternhaus als Gesamtkunstwerk und befüllte den Garten mit zahlreichen Tonfiguren. Beim Betrachten dieser Skulpturen beschleicht mich leichtes Unbehagen, ich kann es nicht in Worte fassen. Glücklich war diese Künstlerin bestimmt nicht. Die Skulpturen sind naiv gestaltet und trotzdem von einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Ich hätte diesen Garten sehr gerne gesehen, denn auf den Fotos alleine lässt sich diese wirklich "spezielle" Kunst bestimmt nicht bewerten, geschweige denn genießen. Interessiert hätte mich zu erfahren, warum sie immer wieder die Glasflasche als Werkstoff benutzt hat, drinnen wohl zerschlagen, draußen wohl in heilem Zustand.
Hallo Beate, ich weiß nicht ob und wie sehr sich Helen Martin selber als Künstlerin sah und wie und warum sie sich für diese Stilmittel entschieden hat. Viel Kontakt zu anderen Künstlern hatte sie wohl nicht. Sie hat wohl einfach ausgelebt was da in ihr steckte und dafür große Entbehrungen auf sich genommen. Sie hat ja in dem Dorf in großer Armut gelebt, das „Owl House“ ist eine ärmliche Behausung, wie auch andere aus dieser Zeit und an diesem Ort. Bekanntheit hat sie zu Lebenszeit nicht erreicht, von Anerkennung gar nicht zu reden, also hat sie wohl alles für sich selber gemacht. Dass sie heute eine bisschen Bekanntheit hat, ist ja auch schon fast ein Zufall und nicht nur aber auch dem Wunsch Einiger zu verdanken, Dank und mit Miss Helen eine kleine Schnitte vom Tourismuskuchen abzuschneiden. Sehenswert ist es m. E. auf alle Fälle, auch das Dorf, in welchem die Zeit stehen geblieben ist. Hätte ich mehr Zeit und besseres Wetter gehabt, wäre ich ein paar Tage dort geblieben. Grüße https://www.youtube.com/watch?v=vN5q-Eokd5I
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201326. Juni 2017 · #192
Ein herzliches "Hallo" an alle Interessierten,
dir "leser" muss ich erst einmal tüchtig "Dankeschön" sagen für das beeindruckende Video, das du hier über das Werk von Helen Martins ins Nieu Bethesda eingestellt hast. Ich habe mal ein wenig recherchiert und glaube jetzt, dass man diesen Abstecher auf dem Weg nach Graaff-Reinet gut einbauen könnte. Es wäre nur hin und zurück ein Umweg von 56 km, was ja nicht viel ist. Das dortige Programm könnte dann in etwa so aussehen. Um alles in Ruhe machen zu können, braucht man aber 1 Urlaubstag mehr, aber das macht sowieso Sinn, denn in Graaff-Reinet kann man so viel mehr machen, als wir es getan haben. Reinette hatte einen riesigen "To do Katalog" in ihrem Gästehaus.
Tipp:
1. Mountain Zebra Nationalpark- Nieu Bethesda: 149 km, 2.19 Std. Fahrzeit. Besichtigung des Owl Houses und der Ortschaft. Danach unser Programm im Valley of Desalation: 66 km, 55 min. Fahrzeit. Übernachtung in Graaff-Reinet (kurze Fahrt). 2. Morgens im Camdeboo Nationalpark herumfahren. Wir haben es sehr bedauert, keine Zeit dafür gehabt zu haben. Laut SAN Parcs gibt es dort viel Wild und ca. 250 verschiedene Species an Vögeln. Nachmittags bleibt dann auch noch Zeit, Graaff-Reinet anzu- schauen. Wieder Übernachtung in Graaff-Reinet. Mein Mann und ich bedauern es inzwischen sehr, diesen Tipp von dir, "Leser", nicht eher erhalten zu haben, aber telepathische Fähigkeiten konntest du ja nicht haben Wir hätten es dann so gemacht. Es ist immer eine schöne Abwechselung, nach dem Betrachten von Tieren und Landschaft etwas "Kulturluft" zu schnuppern. Wirklich sehr, sehr schade, dass uns dies entgangen ist.
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201327. Juni 2017 · #193
23.3.2017: Franschhoek
Zu einem anständigen Wellnessurlaub gehört auch das Ausschlafen, und so hatten wir den Wecker auf 8.00 Uhr gestellt. Einfach nur herrlich 🙂 . Als wir dann aber morgens aus dem Fenster schauten, um uns an einer tollen Aussicht auf die Weinberge zu erfreuen, sahen wir erst einmal das 😮 . Eindeutig: es war Herbst geworden. Oh, nein, das wollten wir aber gar nicht.
Ich ging auf den Balkon und entschied, dass heute ein Tag für lange Hosen und Fleecejacke sein würde, denn es war leicht am nieseln und richtig kalt 😠 Also zogen wir uns dementsprechend an und packten natürlich auch noch einen Regenschirm in unsere Rucksäcke. Man weiß ja nie 😕 . Wie dumm ich doch war, denn es sollte sich ziemlich schnell aufklaren, und die Temperaturen waren dann auch wieder recht „anständig“. Nicht mehr so heiß wie gestern, sondern wirklich „anständig“: 25-26 Grad. Gott sei Dank bin ich im Urlaub bekleidungstechnisch der Typ fürs „Zwiebelsystem“, und von daher war ich nicht komplett falsch angezogen: bei meiner Hose kann man die Beine anzippen, und die Fleecejacke habe ich dann auch nur noch in der Weintram benutzt, denn die war offen, und es zog gehörig. Aber erst einmal gab es ein tolles Frühstück. Wir lernten unsere Gastgeber kennen, ein holländisches Ehepaar mittleren Alters. Sie machte leckere „Pannekoeken“ mit Apfelmus oder Ahornsirup, die wirklich jede Sünde wert waren, und er servierte und unterhielt die Gäste. Alles war sehr leger, man fühlte sich sofort wohl. So gestärkt gingen wir die paar Schritte zum Ticketschalter in der Hugenot Road , wo wir unsere reservierten Tickets bekamen. In der Hauptreisezeit würde ich eine Reservierung unbedingt empfehlen, bei uns war die Tram an beiden Tagen nicht ausgebucht, und es ging alles sehr entspannt zu. Für unseren 1. Tag in Franschhoek hatten wir uns für die „Purple Line“ entschieden. Folgende Stationen konnte man im Abstand von 1 Stunde besichtigen: Boschendal, Vrede en Lust, Noble Hill, Babylonstoren, Plaisir de Merle, Allee Bleu und Solms Delta. Die „Wine Tram“ , die eigentlich ein offener Bus war (ich glaube, auf Schienen fährt sie nur ein ganz kurzes Stück bei den anderen 4 Touren), funktionierte wie in Kapstadt als Hop-on Hop-off Bus, d.h. man musste mindestens 1 Stunde in einem Weingut verbringen oder man blieb, solange wie man mochte, dann schaffte man die anderen Weingüter eben nicht. Und das war unser Fortbewegungsmittel für die nächsten 2 Tage. Der aufmerksame Leser merkt bestimmt, dass dieses Foto nicht sofort morgens gemacht wurde 😎 .
Für heute hatten wir es Weinproben technisch etwas langsamer und gemütlicher geplant. Für den Abend hatten wir im „Le Bon Vivant“ reserviert, und unser Tisch sollte natürlich nicht wegen Unpässlichkeit 🤢 storniert werden müssen. Unser 1. Stopp war das Weingut „Boschendal“, eines der ältesten Weingüter der Region, ein wunderbarer Beginn. So stellt man sich ein südafrikanisches Weingut vor: kapholländischer Prachtbau (heute ein Museum) mit wunderbaren Gärten, an die sich dann die Weinberge anschließen. Es war erst 10.00 Uhr, und daher entschieden wir uns, diese Weinprobe ausfallen zu lassen und stattdessen einen großen Bummel über das Weingut zu machen.
Da war sie ja schon wieder, die Sonne 🙂 !
Das sieht ja alles sehr idyllisch aus, und ein wenig fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt, jedoch nur solange, bis man zu den Gebäuden kommt, wo die Weinproduktion stattfindet. Das ist dann schon nicht mehr so romantisch 😐 . Erst wird der Wein gepresst!
Dort wird er dann verarbeitet!
Und in diese Hightech-Fahrzeuge wird er dann je nach Rebsorte in verschiedene Kammern abgefüllt und abgefahren!
Übrig bleibt dann nur noch das, was gleich durch unterirdische Rohre hinaustransportiert wird. Das duftete ein bisschen wie alter Korken 😉 , wunderbar.
Das nächste Weingut war „Vrede en Lust“. Gegründet im Jahre 1688 kaufte eine Familie Buys nach einer wechselvollen Geschichte mit vielen Besitzern das Weingut im Jahre 1996 und begann die Häuser der Farm liebevoll zu restaurieren und die Weinberge neu anzupflanzen. Die Arbeiten waren wohl so umfangreich, dass erst im Jahre 2002 die erste Lese eingefahren werden konnte. Dort machten wir dann unsere 1. Weinprobe. Ich glaube, es waren 1 Rosewein, 1 Weißwein und 3 Rotweine. Sehr zu empfehlen, da man dabei bei schönem Wetter draußen auf der Terrasse einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge hat.
Auch für Gäste gibt es dort sehr exklusive Übernachtungsmöglichkeiten!
Den nächsten Stopp, „Noble Hill“, ließen wir aus, denn man hatte uns geraten, für das nächste Weingut, „Babylonstoren“, mindestens 2 Stunden einzuplanen. Dieses Weingut ist eigentlich eine Art Luxus-Biobauernhof mit durchdesignten Gästezimmern, immer ausgebuchtem Restaurant, wunderschönen Gärten und eigenem Weingut. Gegründet im Jahre 1690 befindet es sich seit 2007 im Besitz des Medienmoguls Koos Bekker und seiner Frau, der ehemaligen Chefredakteuin von „Elle Decoration“, Karen Roos. Die Weinlese war zu unserer Zeit so gut wie abgeschlossen, und somit hatte auch das Personal endlich einmal Zeit zur Muße. Ein paar Impressionen.
Die Anlage war wirklich wunderschön, mit Sicherheit ein Volltreffer für jeden Location Scout!
Idylle mit Schildkröte!
Lauschige Plätze zum Ausruhen!
Die Gärten, die „Spa“ heißen, sind ein echter Blickfang. Es befinden sich dort ausschließlich Heil- und essbare Pflanzen, viele Bänke unter schattigen Lauben laden zum Verweilen ein. Ein wirklich wunderschönes Weingut der etwas besonderen Art. Für uns war es das Highlight der heutigen Tour.
Den Grünkohl konnte ich allerdings nicht mehr sehen 🤨 . Erst Ende Februar hatte es den letzten Grünkohl mit Pinkel, Mettwurst und Bratkartoffeln gegeben. Es ist bei uns in Norddeutschland ja ein typisches Wintergericht.
Ein leichter Lunch im Bistro, natürlich mit Wein, ist hier ein „Muss“. Einfach nur lecker. Uns ging es an diesem Tag extrem gut 😄 .
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201327. Juni 2017 · #194
Und weiter geht es hier:
Impressionen während der Fahrt. Schulkinder hatten für heute wohl ihr Soll erfüllt!
Den nächsten Stopp, „Plaisir de Merle“, ließen wir wieder aus und verließen die Wine Tram stattdessen beim Weingut „Allee Bleu“ . Wir waren ja nicht auf der Flucht, also besser in Ruhe besichtigen und genießen als alles im Schnelldurchlauf 😄 . Einige Fahrgäste hatten schon leichte Koordinationsschwierigkeiten 😮 , das konnten wir zu dieser Tageszeit (früher Nachmittag) noch nicht gebrauchen 😎 . Gegründet 1690 wird das Weingut heute von der deutschen Unternehmerfamilie Dauphin geführt. Neben dem hervorragenden Shiraz und Pinotage, wir haben uns natürlich selbst vor Ort davon überzeugt, haben mich ganz besonders die Ruhe des Weingutes und die Allee aus Eukalyptusbäumen, die dem Gut wohl den Namen verliehen hat, begeistert. Da die Weinprobe direkt am Eingang des Gutes stattfindet, muss man zum Besichtigen schon ein Stückchen laufen, und das scheinen die Wenigsten zu dieser Tageszeit noch zu machen oder zu können 😗 , zu viele Weinproben sind da wohl schon absolviert. Wir waren jedoch noch recht gut beieinander 😛 . Der Gutsverwalter hatte wohl Langeweile und führte uns ein wenig herum. Am Wochenende soll dieses Gut, so erzählte er uns, sehr gut gebucht für Hochzeiten sein.
Schöne Eukalyptusbäume!
So, genug für heute. Wir bestiegen wieder die Wine Tram, und die fuhr dann die ganze Strecke noch einmal ab, so dass wir erst gegen 17.30 Uhr in unserem Gästehaus waren. Ein Spätnachmittagsschläfchen von 1 Stunde konnte jetzt natürlich nicht schaden. Wie schön 😄 . Danach duschen und aufbrezeln, wir waren ja gebucht im „Le bon Vivant“ http://www.lebonvivant.co.za/, und dieses Restaurant sollte ja schon ein wenig „high class“ sein, und so leger wie sonst in Südafrika war da dann doch wohl nicht angesagt: „smart casual“ (übersetzt: alles geht, nur keine kurzen Hosen bei Männern und Badeschlappen) passt eigentlich immer. Das Restaurant war Gott Lob nur ein paar Gehminuten entfernt, mehr hätte ich auf dem Nachhauseweg auch nicht geschafft. Ambiente und Essen waren hervorragend, vielleicht etwas konservativ, aber auf sehr hohem Niveau. Wir wählten unterschiedliche Vor- und Nachspeisen, lediglich beim Hauptgericht, Springbock, hatten wir den gleichen Geschmack. Begleitet wurde das Essen von einer Flasche Rotwein und abgerundet mit Espresso und Brandy, serviert über einem heißen Glas. Letzteres war pure Medizin 😈 , und so lag nichts mehr schwer im Magen. Die folgenden Fotos sind nichts für schwache Nerven. Die Qualität bitte ich zu entschuldigen. Wir schleppen keine Fotoausrüstung abends mit uns herum, und so musste mal wieder die Handykamera herhalten.
Das letzte Foto könnte auch gut meine Verfassung nach dem Diner beschreiben. Ich musste ganz dringend in die Horizontale, so müde war ich schlagartig. Daher gibt es heute auch keine Vorschau für den nächsten Tag 😎 . Gute Nacht.
Netti59847 Beiträge · seit 201527. Juni 2017 · #195
Guten Morgen liebe Beate,
was ein wunderschöner Tag in Franschhoek. Bin nicht so der Weintrinker, aber die Weingüter sind alleine schon eine Besichtigung wert. Die Horizontale hätte ich auch eingenommen, wahrscheinlich schon viel früher 😁 😉 Hm, schöner Abschluss des Tages. sieht sehr lecker aus. Ich werde mir meinen Kaffee schmecken lassen und dir noch einen schönen Tag wünschen.
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201127. Juni 2017 · #196
Guten Morgen Beate,
ach, ist das schööön! Ich mag Boschendal sehr, obwohl ich es vor der Vergrößerung / Umgestaltung schöner fand. Babylonstoren haben wir schon so lange auf unserem Plan, es kam immer etwas dazwischen - entweder Übersättigung oder Regen. 😵 Es ist also sehr schön, es mit Dir zu erleben.
Old WomenThemenstarter1'543 Beiträge · seit 201328. Juni 2017 · #198
Ein herzliches "Hallo" an alle Interessierten,
vorab erst einmal ein riesiges "Dankeschön" Allen, die hier mitlesen. Ob Like oder ein persönlicher Beitrag, ich freue mich immer sehr 🙂 .
@ Netti ("Netti 59"): wenn du mal in der Ecke bist, dann macht das gar nichts, wenn du keine Weintrinkerin bist. Es gibt dort so viel zu tun. Du kannst auf den Weingütern Picknicks machen, natürlich auch ohne Wein, ausgiebige Wanderungen durch die Weinberge machen, die Gastro ist dort wirklich sensationell für Gourmets. Es ist eine ganz besondere Ecke, vor allem, wenn das Wetter stimmt. Dann sind die kapholländischen Prachtbauten noch weißer, und die Berge erscheinen einem unheimlich nah. Mein Mann hat in den ganzen Tagen dort kaum mit mir gesprochen, so war er mit dem Fotografieren beschäftigt 😉 .Ach ja, wir Mädels lieben doch auch das Shoppen. Es gibt wirklich eine Vielzahl an kleinen Boutiquen, wo man wunderschöne Dekosachen findet. Daneben noch Galerien, die einem auch die Sachen nach Deutschland schicken. Wir haben gerade u.a. unser Wohnzimmer renoviert, und mir fehlt noch was Schönes über unserer Couch. Ich hatte in Franschhoek ein Bild gesehen, das wäre es gewesen. Nun ist es aber zu spät 😠 .
@ Strelitzie: was, noch nie in Babylonstoren, das geht aber nicht 😮 , es ist wunderschön dort. Im Bauernhofladen kann man auch nette Mitbringsel erstehen. Allein die Gärten sind so groß, dass man dort auch locker einen halben Tag zubringen kann. Bei dir müssen wir beide uns noch bedanken. Ich glaube, der Tipp vom "Le Bon Vivant" stammt von dir, nicht wahr? Sehr, sehr lecker. Die 3 Stunden, die wir dort zugebracht haben, waren jeden Rand wert. Es war ein schöner Abschluss, und es ist durchaus möglich, dass wir nächstes Jahr am Ende unserer Tour dort wieder einkehren, obwohl ich ja auch immer gerne etwas Neues ausprobiere, z. B. das "Folliage".
@ Helga ("bingobongo 26"): danke dir, Helga, für die lieben Lobesworte. Schön, dass dir mein Bericht gefällt . Mir macht es auf jeden Fall sehr viel Freude, diese Stationen noch einmal zu erleben. 1.5 Tage in Franschhoek liegen ja noch vor uns, und da haben wir auch wieder zahlreiche Weingüter besichtigt. Vielleicht ist das ja wieder etwas für dich zum Nachlesen.
Netti59847 Beiträge · seit 201528. Juni 2017 · #199
Old Women schrieb: Es ist eine ganz besondere Ecke, vor allem, wenn das Wetter stimmt. Dann sind die kapholländischen Prachtbauten noch weißer, und die Berge erscheinen einem unheimlich nah. Mein Mann hat in den ganzen Tagen dort kaum mit mir gesprochen, so war er mit dem Fotografieren beschäftigt 😉 .Ach ja, wir Mädels lieben doch auch das Shoppen. Es gibt wirklich eine Vielzahl an kleinen Boutiquen, wo man wunderschöne Dekosachen findet. Daneben noch Galerien, die einem auch die Sachen nach Deutschland schicken. Wir haben gerade u.a. unser Wohnzimmer renoviert, und mir fehlt noch was Schönes über unserer Couch. Ich hatte in Franschhoek ein Bild gesehen, das wäre es gewesen. Nun ist es aber zu spät 😠 .
Herzliche Grüße Beate
Liebe Beate,
genauso hatte ich mir das vorgestellt 🙂 🙂 Herrlich !!
Ja, in der Ecke ist es superschön. Empfehlen kann ich auch die kleine Kaffeerösterei gegenüber der Einfahrt bei La Motte. Wir fandens so schön, dass wir in 10 / 18 dort und Kapstadt mit Umgebung 2 Wochen verbringen wollen. Beate, Dein Bericht ist super!