THEMA: Tanzania Tips - Planung
17 Jan 2025 15:12 #700855
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  • Gnu am 17 Jan 2025 15:12
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Hallo Waldi

Komme soeben von einem Kurzaufenthalt in Moshi und Südserengeti zurück. Hier ein paar lose ungeordnete Ideen:

- Die Safari haben wir mit Flycatcher Safaris (www.flycatcher.ch/) in der Schweiz gebucht. Ist ein kleines Familienunternehmen nun in zweiter Generation, ausschliesslich in TAZ unterwegs. Haben nur 2 Zelt-Camps, das eine ist komplett mobil und jeweils ein halbes Jahr entweder im Süden oder Norden der Serengeti. Sehr faires Unternehmen, das die Angestellten auch ausserhalb der Saison bezahlt etc. Personal und Betreuung top (inkl. Abholung am KIA), Essen top etc. (Ich habe keine Aktien ;) ).

- Vor 10 Jahren gab es in der Ndutu Gegend nur die Ndutu Lodge und Flycatcher. Unterdessen sind dort 30 Lodges angesiedelt...
Preislich soll Flycatcher - wie ich gehört habe - auf der fairen Seite sein, während einige der neue Lodges im Hochpreissegment sind (hab's nicht selber verglichen)

- Ndutu Gegend in der Ngorongoro Conservation Area ist ein Highlight; jetzt im Januar ist das absolute Spitze
- Ich würde da 3-4 Übernachtungen einplanen. Da sieht man soviel, dass man danach eine Pause braucht.
- Tipp: Ab KIA mit dem Auto an einem Tag über den Rand des Ngorongoro Kraters hinfahren; da sieht man einiges von TAZ

- Der Tarangire Park ist auch in der Nähe und gut von Arusha/Moshi aus erreichbar (natürlich nicht als Tagestrip, sondern auch 2-3 Tage); auch sehr lohnend, v.a. wegen der vielen Elefanten.

- Moshi lohnt sich auch für einen etwas ruhigeren Stoppover:
- Besuch des Markts
- 2h-Führung zu Fuss im Rau-Forest (www.tanzaniatourism....ature-forest-reserve)
- viele weitere Aktivitäten möglich (geführte Biketouren, Besuch Wasserfall, Besuch Kaffeeplantage...)
- Übernachtung z.B. Honey Badger Lodge
- Möglichkeit der Besteigung Kili (von Moshi aus) oder Mount Meru (von Arusha aus), ca. 1 Woche braucht es dafür.

Gruss vom Gnu
Reisebericht 2013: 3 Wochen, 2 Dachzelte – unsere 1. Namibia-Reise
Reisebericht 2014: Gnu bei den Gnus; Tansania-Kurzreise 2014

www.flickr.com/photos/philipp_bosshard

"Blitze zucken, Funken sprühen. Mit einem Blinzeln deiner Augen hast du das Sehen verpaßt" (Mu-mon, um 1200)
Letzte Änderung: 17 Jan 2025 15:18 von Gnu.
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19 Jan 2025 23:19 #701005
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  • Makalani am 19 Jan 2025 23:19
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Hallo Vagabundo,
die Idee von Akane Tansania/Kenia mit Uganda zu verbinden, finde ich eine tolle Idee (statt Sansibar). Die beiden Länder Tansania und Kenia sind ähnlich, Uganda mit seinen Regenwäldern und Primaten ist anders.
Wir besuchten 2023 die CMT in Stuttgart und kamen dort mit dem Chef des Veranstalters Afromaxx ins Gespräch. Sie sind spezialisiert auf alle Arten von Reisen in Tansania, Ruanda und Uganda und haben in Ostafrika in Moshi/Tansania einen Agentur (Basecamp Afromaxx). Dieses Jahr sind sie auch auf der CMT vertreten.
Ist mir heute eingefallen ....
Viel Spaß auf der CMT und bei der weiteren Planung.
Liebe Grüße, Sabine
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20 Jan 2025 10:13 #701029
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  • Vagabundo am 20 Jan 2025 10:13
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Jede Info ist ein Baustein, danke Gnu und Sabine.

Afromaxx steht bei uns in der Tat bereits auf der Liste. Nach der CMT müssen wir auswerten. Es sind unerwartet viele Reiseunternehmen die in Frage kommen.

Gruß Waldi
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20 Jan 2025 20:32 #701072
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Ich lese ganz gebannt mit, da Tanzania bereits nach unserer Reise im November in meinem Kopf rumschwirrt und ich mal beginne, Infos zu sammeln :blush:
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, daher immer in Vorfreude
Ines

2001 Ghana, 2019 Südafrika, Eswatini, 2019/2020 Südafrika, Lesotho, 2022 Südafrika, 2024 Südafrika, Eswatini, Namibia, 2025 Sinai, 2027 Tanzania in Planung
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21 Jan 2025 09:05 #701097
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  • jaw am 21 Jan 2025 09:05
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Hallo Waldi,
es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber hier ein paar Erfahrungen.
  • Bei der Einreise nach Kenia (aus Tansania) wurde Gelbfieberimpfung und Masernimpfung /Serumstatus verlangt und tatsächlich kontrolliert.
  • Die Gruppenreise war schlecht organisiert, es gab praktisch nie Zeit wirklich zu beobachten. Immer nur kurzer Stop möglich für 1-2 Minuten für schnelle Fotos und dann musste es weitergehen.
  • Natürlich dann aber lange Aufenthalte an "Verkaufsorten", wobei der Oberguide vor Weiterfahrt seine Provision kassierte, gut sichtbar für die Gäste. Der Profit der Guides stand im Mittelpunkt, nicht die Wünsche und Erwartungen der Gäste.
  • Wir waren mit mehren Fahrzeugen im Konvoi mit "Berge und Meer" unterwegs und die beauftragte Tansanische Firma war sehr mies. Fahrzeuge vergammelt, in unserem fehlten mehrere Sicherheitsgurte (nur Beckengurte) oder funktionierten nicht. Bei Dunkelheit ging es in hohem Tempo durch einen Nationalpark Richtung Unterkunft. Ein Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Erste Hilfe der Fahrer, Guides und Dolmetscher war eine Katastrophe bzw fand einfach nicht statt. Alles musste von Gästen organisiert werden. Die "Profis" waren nur beschäftigt die Reserveradabdeckungen und andere Firmenlogos am Unfallauto zu entfernen. Dann sollten die Gäste im Unfallauto warten bis die drei noch dahinter fahrenden Fahrzeuge zur Lodge gefahren sind, dort ihre Pax abgesetzt haben und dann zum Unfallort zurückkommen. ERst der Aufstand der anderen Gäste hat bewirkt, dass alle Gäste sofort zur Lodge weiterfahren konnten und nur Guides und Dolmetscher am Unfallort warten mussten. Das war eine echte Katastrophe, die sich am nächsten Tag fortsetzte, weil ja ein Fahrzeug zu wenig verfügbar war.
  • Ich bin ohnehin kein Freund von solchen Gruppenreisen, aber die Firma in Tansania war absoluter Tiefpunkt.
  • Der Zustand der Fahrzeuge in Kenia war besser (der Fahrer erzählte uns auch, dass die vorgewarnt waren vor dieser Gruppe), dafür war die Technik unzuverlässig und fast jeden Tag blieb eines der insgesamt 7 Fahrzeuge liegen.
  • Unterkünfte und Verpflegung waren aber in beiden Ländern gut.
  • Viele
Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
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21 Jan 2025 22:12 #701149
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Aumann, da habt ihr ja wirklich schlechte Erfahrungen machen müssen.
Bisher habe ich all meine Reisen komplett alleine organisiert, vom Flug über Mietwagen bis zu den Unterkünften und Ausflügen. So kann ich selbst entscheiden, wo ich wie lange sein und was ich sehen möchte. Bisher bin damit sehr gut durch gekommen. Ok, es kann auch bei solch einer Planung was doof laufen. Aber das betrifft dann nur einen Teil und nicht die ganze Reise.
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, daher immer in Vorfreude
Ines

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