THEMA: Karibuni Tansania na Sansibar Mama!
15 Nov 2016 10:25 #452194
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13.10.2016 Stone Town - Geschichten aus 1001 Nacht

Für uns steht nun Stone Town als weiteres „Must See“ steht auf dem Programm. Unser Fahrer sammelt uns ein und es geht weiter in das geschäftige Treiben von Sansibar Stadt. Hier ist wieder was los :woohoo:!

Während der Fahrt fragt unser Fahrer nach, ob wir gerne mit einem deutschsprachigen Guide die Führung durch die Altstadt machen möchten – eine zunächst gute Idee – da versteht die Oma wenigstens auch ohne unsere Übersetzung :). Allerdings wird sich später herausstellen, dass der Guide ziemlich bocklos mit uns durch die Stadt laufen wird :evil: :evil: :evil: :sick:

Der bekannteste Stadtteil der Hauptstadt der Insel ist das historische Stonetown, das seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert galt Sansibar unter der Herrschaft des Sultans von Oman als größter Umschlagplatz für Sklavenhandel, Elfenbeinverkauf sowie dem Export von Nelken.

Irgendwo inmitten des Gewusels werden wir ausgeladen und unser einheimischer Guide für den Rundgang durch Stone Town erwartet uns schon.

Zunächst gibt es von unserem Guide die ganz klare Ansage, dass ungefragtes Fotografieren von Menschen unbedingt zu vermeiden ist, da es in diesem Zusammenhang wohl schon zu tätlichen Angriffen gekommen ist. Fotografiert werden dürfte nur das weitläufige Geschehen. Daran werde ich mich auch halten - so gut es eben geht – manchmal lässt sich beim besten Willen nicht vermeiden, eine Person mit abzulichten :huh:. Ich werde später einen Händler fragen, ob ich sein Gemüse fotografieren darf und schroff abgewiesen werden. Das scheint hier tatsächlich ein eher heikles Thema zu sein :whistle: :pinch:

Zielsicher steuert unser Guide zunächst die Markthallen mit den Abteilungen Fisch und Fleisch an.












Weiter geht es in die Freiluft-Gemüseabteilung und zu den Hühnern in einer dunklen und stickigen Halle – tot oder lebendig, gerupft und ungerupft :ohmy:







Weiter geht es nun durch enge Gassen und vorbei an mehr oder weniger morbiden Gebäuden. Ständig müssen wir Mopeds ausweichen, die durch die Gassen düsen. Überwiegend sind hier Einheimische anzutreffen - Touristen sind eher selten zu sehen.







Auffällig und berühmt sind die aufwändig gearbeiteten und überwiegend noch original erhaltenen Türen.
Die riesigen Holztüren sind ein schmückender Blickfang. Je nach Herkunft sind diese eher indisch oder arabisch geprägt. Die indischen Türen bilden am oberen Ende einen Halbkreis. Die arabischen Türen sind am oberen Ende rechtwinklig.

















Viele der Häuser bestehen aus Korallenstein, ein sehr fragiles Baumaterial. Das könnte auch die Erklärung sein, warum viele der Häuser heute in einem doch sehr morbiden Zustand sind.



Unser erster Stopp ist das Zanzibar Coffee House – ein Treffpunkt der ausländischen Touristen – allerdings haben wir hier köstlich leckeres Gebäck und einen hervorragenden Kaffee genossen :)



Die wilden Stromleitungskonstruktionen machen keinen wirklich zuverlässigen Eindruck :whistle:





In den vergangenen Jahren sollen angeblich zahlreiche Renovierungen an den zum Teil sehr stark verfallenen Gebäuden vorgenommen worden sein. Teils wurden einige Gebäude und überwiegend Hotels bereits saniert, die meisten allerdings sind wohl in absehbarer Zeit eher dem Verfall geweiht.



Überall in den Gassen gibt es versteckte kleine Läden – hier hat Nico eine kleine Holzschatulle erstanden.



Bald erreichen wir den alten Hammam des Sultans, den wir für 1 Dollar Eintritt besichtigen können. Mehr ist der Besuch auch nicht wert – auch hier wird wenig bis gar nichts für den Erhalt getan :pinch:





Natürlich sind auch an jeder Ecke Moscheen zu finden, die meisten sind klein und eher unscheinbar - da sticht diese hier natürlich heraus.



Immer wieder sind die prachtvollen Türen zu finden – und dieser Geschäftsmann schließt die wirklich ausnehmend schön und aufwändig gearbeitet Tür bereitwillig und ungefragt für ein Foto :kiss:



Schon bald erreichen wir „Jaws Corner“. Der kleine Platz an dem sich zwei Altstadtgassen kreuzen ist DER Versammlungsplatz der Einheimischen – für ein ruhiges Brettspiel oder eine angeregte Diskussion. Die Männer sitzen auf den hohen Stufen um den Platz, schlürfen Kaffee und tauschen Nachrichten aus. Am liebsten diskutieren sie wohl über Politik.

Das hier ist nämlich der Treffpunkt der Opposition CUF, was an den vielen Fahnen und Plakaten unschwer zu erkennen ist. Die Mitte des Platzes markiert eine Palme an der ein altes Telefon hängt. Ein Plakat offeriert: 'make free international calls please' :lol:





In der Nähe der Altstadt befindet sich der Hafen der Stadt, von dem aus Fähren auf das Festland verkehren und eine interessante Bar auf dem Wasser zu finden ist.



Hier befindet sich auch der ehemalige Palast, das sogenannte „House of Wonders“.





Der berühmte Palast wurde 1883 als „Zeremoniepalast“ des Sultans Barghash bin Said fertig gestellt. Es war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließendem Wasser in Stahlrohren - daher der Name „House of Wonders“. Der Palast wird angeblich seit Jahren renoviert und ist daher geschlossen. Doch unser Guide und auch wir bezweifeln, dass hier überhaupt irgendetwas gearbeitet wird :ohmy: :S. Vermutlich werden sich die Türen für die Öffentlichkeit gar nicht mehr öffnen :pinch:.



Weiter geht es für uns in das Arabische Fort direkt hinter den Forodhani Gardens. Hier tummeln sich zahlreiche Touristengruppen und kleinere Stände mit Souvenirs sind zu finden. Einige Damen bieten Henna-Bemalungen oder das Flechten von Rastas an.





Das Fort wurde in den Jahren 1698-1701 errichtet. Im Lauf der Jahrhunderte änderte es häufig seine Bestimmung und wurde als Gefängnis, Marktplatz und sogar als Tennisplatz genutzt :woohoo:.







Natürlich kommen wir auch am Freddy Mercury Haus vorbei.



In dieser Ecke der Stadt scheinen die Häuser teilweise besser erhalten und zum Teil schon renoviert.





So und eigentlichen wollen wir unbedingt noch zu dem Sklavendenkmal, doch unserer Guide scheint dazu trotz mehrmaliger Nachfrage irgendwie keine Lust zu haben :evil: :evil: – angeblich wäre es zu weit für meine Mutter zu laufen :S.

Wir finden das sehr schade – besser gesagt ärgerlich- aber es ist heute tatsächlich ziemlich heiß und die Oma ist doch recht froh, kurz darauf wieder im kühlen Auto Richtung Jambiani zu sitzen. Daher verzichte ich auch auf eine Diskussion.

Von Stown Town sind wir ehrlich gesagt alle ein wenig enttäuscht – vielleicht hatten wir zu große Erwartungen – vielleicht kann man aber den Charme und die Mythen von 1001 Nacht eher in einem mehrtätigen Aufenthalt in der Altstadt mit Übernachtung einfangen :unsure:?! Vielleicht hatten wir einfach auch nur den falschen Guide :angry: ?!

Für uns geht es nun also vorbei an den alten Plattenbauten, die in den 70er Jahren mit Hilfe der DDR erbaut wurden, wieder Richtung der Landstraße und nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück in unserem Resort.

Dort angekommen reihen wir die hübschen Handarbeiten von der Spice Tour für ein Erinnerungsfoto auf. Nach Hause mitnehmen können wir sie ja leider nicht :(










14.10.- 16.10.2016 Chillen

Die restlichen Tage verbringen wir gemütlich spazierend, schwimmend oder chillend am Strand, zum Lunch gehen wir zur Abwechslung in das benachbarte „Sharazād Boutique Hotel“. Das „Sharazād“ ist auch ein erst kürzlich eröffnetes kleines aber feines Hotel und Restaurant, das insgesamt einen hervorragenden Eindruck macht. Man speist quasi direkt am Meer und die Gerichte waren allesamt vorzüglich.

Ganz unspektakulär und im Kreise meiner Lieben feiern wir ohne großes Aufsehen meinen runden Geburtstag und an unserem letzten Abend zaubert der Vollmond noch eine ganz besondere Stimmung!

Auf dieser Seite der Insel kann man nämlich zwar keinen Sonnenuntergang erleben, dafür aber den Mond aufgehen sehen!





Und nun sind wir auch am Ende unserer 3-Generationen-Reise angelangt. Am nächsten Tag geht es für uns bedauerlicherweise schon wieder nach Hause!

Der Rückflug verläuft unspektakulär und ohne besondere Vorkommnisse. Der Kilimanjaro zeigt sich uns kurz nach dem Start dann doch noch wolkenlos – ein schöner Gruß zum Abschied von Tansania B)

Kwa heri Tansania – wir kommen eines Tages ganz sicher wieder!

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Liebe Mitfahrer,

das war sie nun, unsere 3-Generationen-Familienreise nach Tansania und Sansibar!

Für mich persönlich war es ein ganz besonderes Highlight, nach gut 2 Jahrzehnten endlich wieder einmal Ostafrika bereisen zu können – habe ich mich doch damals anlässlich mehrerer Aufenthalte in Kenya unheilbar mit dem Afrika-Virus infiziert.

Wir folgten dem Ruf der dichten Wälder, tiefen Krater und endlosen Savannen bis zu den weißen Stränden und dem Rauschen des Indischen Ozeans!

Tansania, ein Land der Extreme – vom grünen Garten Eden bis hin zum ewigen Eis des Kilimanjaro – ein Land der Savannen und Lavawüsten, Berge und Vulkanlandschaften, Regenwälder und tropischer Strände. Selten haben wir die Tierwelt so artenreich, entspannt und nah erleben können!

Auch wenn wir auf dieser Reise in der Kürze der Zeit sicherlich nur einen kleinen Einblick in dieses faszinierende Land gewinnen konnten, haben wir wieder einmal unendlich viele wunderschöne, eindrucksvolle und einzigartige Eindrücke mit nach Hause genommen.

Wir haben es nun zum zweiten Mal als ein ganz besonderes Privileg empfunden, mit unseren 3-Generationen ein weiteres Mal Richtung Afrika reisen zu können und auch diese Reise wird uns unvergesslich in Erinnerung bleiben und war in vielerlei Hinsicht ein großartiges Geschenk :)

Für meinen Mann und mich beginnt nun die Vorfreude auf unsere nächste Afrika-Reise :) Für uns sind es gleich zwei Premieren: Botswana und zumindest zeitweise als Camper :woohoo: - von der ich gerne im nächsten Jahr wieder berichten werde.

Aber vorher werde ich noch meine beste Freundin auf einen Mini-Kurztrip nach Südafrika entführen :silly:

Ein großes Dankeschön an alle, die mit uns gereist sind, ob still und leise oder als "Danke-Button-Drücker" und für die netten Kommentare :) :kiss:!

Ich wünsche Euch allen viel Freude bei Euren zukünftigen Reisen und Planungen - wohin auch immer sie Euch führen werden!

Bis zum nächsten Mal grüßt Euch ganz herzlich

Sabine
Letzte Änderung: 15 Nov 2016 11:15 von Applegreen.
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15 Nov 2016 11:48 #452202
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  • picco am 15 Nov 2016 11:48
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Hoi Sabine

Vielen Dank für Deinen tollen Reisebericht, habs sehr genossen und es sind viele Erinnerungen hochgekommen.
Teilweise haben wir in Stonetown genau dasselbe fotografiert, schon lustig! :woohoo:
Applegreen schrieb:
Je nach Herkunft sind diese eher indisch oder arabisch geprägt. Die indischen Türen bilden am oberen Ende einen Halbkreis. Die arabischen Türen sind am oberen Ende rechtwinklig.
Da hat Euch Euer Guide nicht dasselbe erzählt wie uns unser ebenfalls etwas deutsch sprechender Guide...unter anderem sind gemäss unserem Guide die Dornen auf den Türen ein Überbleibsel aus Indien. Ursprünglich war ihr Zweck die Elefanten davon abzuhalten die Türen einzudrücken. So zumindest sagte es unser Guide, genauer komm ich dann in meinem Bericht darauf zu schreiben. ;)
Applegreen schrieb:
Immer wieder sind die prachtvollen Türen zu finden – und dieser Geschäftsmann schließt die wirklich ausnehmend schön und aufwändig gearbeitet Tür bereitwillig und ungefragt für ein Foto :kiss:
:cheer: Ja, so einen haben wir auch erlebt, echt nett so was! Und ein Trinkgeld wollte er auch nicht... :cheer:
Applegreen schrieb:
Es war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließendem Wasser in Stahlrohren - daher der Name „House of Wonders“.
...und einem elektrischen Lift...so zumindest unser Guide... :P
Applegreen schrieb:
So und eigentlichen wollen wir unbedingt noch zu dem Sklavendenkmal, doch unserer Guide scheint dazu trotz mehrmaliger Nachfrage irgendwie keine Lust zu haben :evil: :evil: – angeblich wäre es zu weit für meine Mutter zu laufen :S.
Wenn ich mir Eure Fotos so ansehe dann seid Ihr unweit davon durchgelaufen...der hatte wohl einfach keine Lust, da es doch so einige Zeit dauert.
Applegreen schrieb:
Vielleicht hatten wir einfach auch nur den falschen Guide :angry: ?!
Das habt Ihr wohl...mein Beileid!
Aber das ist ja ein Grund wieder nach Zanzibar zu reisen, odrr? :)
Letzte Änderung: 15 Nov 2016 11:48 von picco.
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15 Nov 2016 12:35 #452207
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  • Applegreen am 15 Nov 2016 10:25
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picco schrieb:
Hoi Sabine

Vielen Dank für Deinen tollen Reisebericht, habs sehr genossen und es sind viele Erinnerungen hochgekommen.
Teilweise haben wir in Stonetown genau dasselbe fotografiert, schon lustig! :woohoo:

Sehr gerne picco ;) Ich bin auf den Teil Deines Berichtes schon gespannt!

picco schrieb:
Da hat Euch Euer Guide nicht dasselbe erzählt wie uns unser ebenfalls etwas deutsch sprechender Guide...unter anderem sind gemäss unserem Guide die Dornen auf den Türen ein Überbleibsel aus Indien. Ursprünglich war ihr Zweck die Elefanten davon abzuhalten die Türen einzudrücken. So zumindest sagte es unser Guide, genauer komm ich dann in meinem Bericht darauf zu schreiben. ;)

Ähem :whistle: Ich habe aus der Erinnerung raus geschrieben. Das Unterscheidungsmerkmal ist glaube ich in der Tat die Form des Türrahmens - aus Indien wurden die Dornen in der Tat "mitgebracht" - allerdings - je nach Wohlstand und Geldbeutel - sowohl in indische als auch arabische eingearbeitet :huh: :dry: Ach ja, und die Sklavenhändler hatten wohl immer die meisten und stärksten Dornen an den Türen :P

picco schrieb:
...und einem elektrischen Lift...so zumindest unser Guide... :P

Korrekt B) Hatte ich vergessen :silly:
picco schrieb:
Wenn ich mir Eure Fotos so ansehe dann seid Ihr unweit davon durchgelaufen...der hatte wohl einfach keine Lust, da es doch so einige Zeit dauert.

Hab' ich nachher auch erfahren - sag' ich doch - der hatte keinen Bock :evil:
picco schrieb:
Das habt Ihr wohl...mein Beileid!
Aber das ist ja ein Grund wieder nach Zanzibar zu reisen, odrr? :)

Danke picco :S Nicht nur das ist ein Grund eines Tages nochmal Tansania und ein paar Tage Sansibar einzuplanen. Ich muss nämlich unbedingt in die Serengeti! :woohoo:

Liebe Grüße
Sabine
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15 Nov 2016 12:37 #452208
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15 Nov 2016 14:27 #452231
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  • HerbyW am 15 Nov 2016 14:27
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Hallo Sabine

Vielen Dank für den wundervollen Reisebericht! Du hast meine Neugierde auf Sansibar geweckt! :)
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15 Nov 2016 18:23 #452270
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  • bayern schorsch am 15 Nov 2016 18:23
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Hallo Sabine Appelgreen,

also - ich hab heute nachmittag bei diesem herrlichen Schmuddelwetter Deinen gesamten Bericht in einem Rutsch durchgelesen.
Zunächst mal vielen Dank für Deine Mühe - und ich weiß, von was ich spreche. ;)

Ich finde, Ihr habt in den 4 oder 5 Tagen Tanzania eine Menge Tiersichtungen gehabt, es war ja bald alles mit an Bord bis auf die Baumlöwen (dafür hattet Ihr aber jede Menge andere Löwen, und was für welche :evil: ), und ich glaube, auch ein Leo hat Euch "gefehlt".

Aber was willst Du mehr - in dieser kurzen Zeit hattet Ihr unglaublich viel Glück, aber auch zum größtenteil unglaubliches Mistwetter. Wenn ich mir vorstelle, man fährt an die Kante zum Ngorogoro-Krater, und dann hast Du nur Nebel vor der Nase! Besch..... :evil: :evil:

Deine Erzählungen von Sansibar haben mir auch gut gefallen, allerdings wäre für mein Gefühl der Badeurlaub zu viel und der Safariurlaub zu wenig gewesen. Aber oft geht das so, ein ander mal geht´s wieder anders.

Ja und dann noch so ein Punkt: sag doch Deiner Mutter, dass man ihr die paar Jährchen nicht ansieht. Das habt Ihr prima gemacht, die gute Frau mit auf Reise zu nehmen. Erstens würde das nicht jeder machen und zweitens würde Deine Mutter so eine Reise allein bestimmt nicht machen. So aber - im Kreis der Familie und dann noch mit dem "Kleinen" (ha ha, Kleiner ist gut gesagt, hoffentlich liest er das nicht :) ;) ), das ist etwas ganz BESONDERES!

So dann, bis zu Deiner nächsten Reise, SA wartet ja schon auf Dich.

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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