THEMA: Mom&Daughter die 7. - Alte und neue Freundschaften
23 Sep 2022 09:07 #651767
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  • Lotusblume am 23 Sep 2022 09:07
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Liebe Laura,
och, wie schön Deine Fotos sind und die vielen Elefanten. Leider haben wir vergangenes Jahr nur Ein Einzigen gesehen und ich hatte unseren Newbies vor der Reise noch von so Vielen vorgeschwärmt. :whistle:
Hatte ich schon geschrieben, dass ich Deine Zebra Fotos ausgesprochen toll finde?!

Ich freue mich auf Eure weiteren Erlebnisse!

Für uns heißt es nun langsam Kofferpacken... jippie, es geht nach SA-Westkap B)
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26 Sep 2022 17:59 #651920
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Lieber Sascha,

entspannt ist das Stichwort. Das einzige kleine Verkehrchaos kam beim Highlight am letzten Tag auf, ansonsten waren sehr wenig Autos unterwegs. Dein Tipp ist schon mal nicht schlecht ;)


Liebe Lotusblume,

oh, das kenne ich - man schwärmt den Leuten von den riesigen Herden vor und dann muss man sie doch intensiv suchen. Wir haben ja super gute Vergleiche, da wir jedes Jahr bisher im Juni dort waren. Mal waren es 100 Elefanten binnen weniger Stunden, mal waren es nicht mal 100 Elefanten während dem ganzen Aufenthalt.
Vielen Dank für das Lob :)

Liebe Grüße
Laura
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26 Sep 2022 18:02 #651921
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23.06. Fortsetzung

Bei Chudop war bisher immer was los, wenn wir dort ankamen! Auch heute werden wir nicht enttäuscht, denn kurz vor dem Wasserloch rennen zwei Zebras blind über die Straße, wir waren zum Glück langsam unterwegs. Es stellt sich heraus, dass es zwei Hengste sind, die wirklich verbittert kämpfen! Einer der beiden blutet bereits an seiner vorderen Fessel. Da ich mal wieder nur gefilmt habe, gibt es vom Kampf nur Videoausschnitte.







Hier sieht man das Blut an seinem Bein.







Danach überlegen wir, nun erstmal ins Camp zu fahren und plötzlich werden wir von einer neunköpfigen Gruppe Elefantenbullen begrüßt! Ist das ein Badespaß! Ich glaube wir haben beide ein Dauergrinsen auf dem Gesicht und dies alles zu beobachten ist nach der ganzen Sucherei wahrlich eine Wohltat!







































So, langsam wird es aber Zeit für eine Mittagspause. Im Camp werden wir freundlich an der Rezeption von den Damen begrüßt und die Freude ist groß als sie sehen, dass wir ganze vier Nächte bleiben werden. Das ist eher außergewöhnlich für das Camp. Im Restaurant frage ich rasch nach, ob man sich für's Abendessen anmelden muss und die nette junge Kellnerin verneint dies, wir sollen einfach vorbei kommen. Als ich mich auf Afrikaans bedanke, strahlt sie übers ganze Gesicht.





Jetzt beginnt der spaßige Teil: Unser Chalet suchen. Laut Karte super einfach, da ich denke, wir könnten diesmal gemütlich hinterm Häuschen parken, aber dann stellt sich heraus, dass dort eine Mauer steht :D Also fahren wir mit dem Auto durch die Einfahrt zu den Bush Chalets, wo keine wirkliche Straße ist und man über sämtliche Gehwege fahren müsste - T.i.A. - That's Africa :D Zum Glück aber haben wir das erste Chalet auf der rechten Seite. Nächste Frage: Wo parken wir? So eher nicht, und auch nur zum Koffer ausladen :D



Klar ist hier NWR-typisch alles ein bisschen zu schnell in die Jahre gekommen, aber wir mögen die Bush Chalets in Namutoni aufgrund ihrer Größe sehr und alles ist sauber. Nur eine Sache macht mich wieder irre - nämlich dass die Bilder über den Betten auch hier dermaßen schief hängen. Sascha, warst du das, dem es ebenfalls so ging?







Natürlich läuft die Toilettenspülung wie in den anderen Camps auch nicht wirklich nach, aber darin sind wir ja mittlerweile mehr als erprobt!





Um etwa 15:30 Uhr geht es auch schon wieder los. Keine Ahnung, wie oft wir in diesem urlaub bei Koinachas Halt gemacht haben - aber definitiv jedes Mal, wenn wir daran vorbei fuhren :D Leider fast immer ohne Erfolg. Kurz vor Chudop treffen wir einen sehr kundenorientierten Singhabicht.





Für Chudop typisch versammeln sich viele Giraffen und Zebras am Wasserloch und ein einsamer Elefantenbulle ist noch übrig geblieben.

















Zum Sonnenuntergang fahren wir nach Klein Namutoni, um natürlich noch den Dik Dik Drive zu fahren. 2019 unsere absolute Lieblingsstrecke, die ihrem Namen alle Ehre machte! Heute gehen wir leider komplett leer aus. Nicht ein Dik Dik. Ganz zu schweigen von einem heimlich erhofften Leoparden.



Dafür herrscht am Wasserloch hier zum Sonnenuntergang das schönste Licht überhaupt, das jedem Motiv einen goldenen Schimmer zaubert.







Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und statten Koinachas noch einen Besuch ab, wo genau im richtigen Moment eine Elefantenherde daher marschiert! Wow, das nenne ich einen mehr als gelungenen Tagesabschluss!



















Sie bleiben nicht lange und verlassen mit uns gemeinsam das Wasserloch, sodass wir sie auf der Pad noch einmal beobachten können.









Zurück im Camp gehen wir direkt zum Abendessen, das hier à la carte serviert wird. Es sind sehr wenige Gäste hier und wir freunden uns sofort mit der netten jungen Kellnerin Sanneth an, die heute Mittag schon so lieb war. Sie hat hier sowas wie einen Studentenjob während ihrer Ferien vom Studium.

Wir genießen unser leckeres Essen in einer tollen Atmosphäre, die der Himmel uns zaubert.



Lekker Slaap!
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Letzte Änderung: 26 Sep 2022 19:47 von Flash2010.
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02 Okt 2022 18:08 #652247
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24.06. Ein guter Einstieg um Namutoni

Beim Frühstück strahlt uns bereits Sanneth entgegen und auf Nachfrage bekommen wir wie selbstverständlich Lunch Pakete zum selbst Packen. Gemütlich genehmigt Petra sich noch einen Kaffee und ich eine Schüssel Cornflakes ehe es auch schon los geht. Natürlich ist unser erstes Ziel der Dik Dik Drive mit einer kleinen Hoffnung auf Flecken. Allerdings sind heute bis auf ein paar Impalas und Giraffen alle anderen Tiere anderweitig beschäftigt.





Also Fahren wir mit der Hoffnung auf andere Flecken Richtung Twee Palms. Allerdings müssen wir nicht weit fahren, um eine genauso tolle Sichtung zu erhaschen! Ein Löwenpärchen hat hier ein Gnu erlegt und soweit schon ordentlich verspeist. Schade, wären wir nur früher hier gewesen. Die Schakale laufen wie immer aufmerksam um den Kadaver herum, allerdings mit einem sicheren Abstand. Die Hyäne wartet ebenfalls sehr geduldig, dass das Löwenmännchen unter dem Busch die Reste freigibt.









Der Weg über Twee Palms und an der Fisher's Pan entlang ist landschaftlich unheimlich beeindruckend, aber der Tierreichtum beschränkt sich auf ein paar Vögel. Und davon ist auch nur, wie so oft, die Gabelracke kooperativ.













Groot Okevi bleibt diesmal gänzlich unbesucht.



Klein Okevi ebenfalls - so denken wir zumindest. Als wir eine Runde gedreht und die Büsche abgesucht haben, steht plötzlich wie aus dem Nichts ein Elefantenbulle auf der Straße. "Ähm Mama... Der war eben auf deiner Seite, siehst du jetzt noch nicht mal mehr Elefanten?!" :D Kein Kommentar. Vor ein paar Jahren hätte hier bei Petra die absolute Schnappatmung eingesetzt. Heute hingegen wissen wir, dass die Elefanten hier einfach entspannt sind und sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.



Wir fahren also wieder ein paar Meter rund und positionieren uns am Wasserloch. Ein zweiter Bulle folgt.









Am Wasserloch selbst herrscht ein beeindruckendes Schauspiel hunderter Blutschnabelweber, die hier im großen Schwarm Formationen fliegen. Ein Singhabicht ergreift seine Chance und schnappt sich eins der Vögelchen. Leider lässt meine Reaktion hier zu wünschen übrig und es bleibt bei der Erinnerung.











Während die Elefantenbullen gemütlich ihren Durst stillen, kommt ein weiteres Auto dazu, das bestimmt 10 Minuten mit laufendem Motor hinter uns steht. Ruhe geht anders. Auch nach ein paar Handzeichen denken sie gar nicht daran, ihn abzustellen. Wenigstens drehen sie kurz darauf wieder um und fahren weiter. Währenddessen betritt Pumba die Bühne und lässt sich tatsächlich mal schön fotografieren.







Auch Frau Pumba sagt mal kurz "Hallo".



Nach dieser schönen Begegnung ist es Zeit für eine Mittagspause. Zurück im Camp melde ich ich für einen Night Drive an. Leider ist die Guidin, die eine Freundin mir so sehr empfohlen hat, diese Woche nicht hier. Was soll's - man kann es ja mal wieder versuchen. Bisher hatten wir nur einen Night Drive gemacht, 2017 oder so in Okaukuejo. Das war bis auf die Mitfahrer sehr interessant. Aber eben auch sehr kalt, daher verzichtet Petra lieber drauf.

Das heißt auch, dass wir keine Zeit fürs Abendessen haben werden, also entscheiden wir, heute zu Mittag ins Restaurant zu gehen. Petra bestellt sich einen sehr leckeren Toast, ich wage mal die Spagetti Bolognese und wir teilen uns noch einen Salat. Was soll ich sagen - super lecker, ganz ehrlich!

Gegen halb 4 sind wir schon wieder bereit zur nächsten Pirsch. Bei Chudop tummeln sich nur ein paar Giraffen, also fahren wir wieder zurück. Um uns heute Nachmittag Kilometer technisch weiter zu entfernen fehlt die Lust. Das ist ja das Schöne bei Namutoni. So viele Wasserlöcher sind in wenigen Minuten zu erreichen.





Wir möchten den Löwen von heute Morgen noch einen Besuch abstatten und finden sie tatsächlich wieder an der selben Stelle. Allerdings lassen sie sich nur erahnen und beim Männchen reicht es noch nicht mal für ein Bild, so versteckt liegt er vollgefressen im Busch.



Aber in der Nähe findet sich eine große und super fotogene Herde Springböcke!







Als wir Klein Namutoni ansteuern wollen, sehen wir auf der Hauptstraße einige Autos stehen - nichts wie hin! Als ein sehr netter Guide uns eröffnet, dass da hinten ein Gepard sein soll, sind wir völligst aus dem Häuschen! Schnell haben wir eine gute Lücke gefunden und ihn auch schon entdeckt. Leider extrem weit weg, aber mit frischem Riss. Wirklich erkennen kann man ihn nur, wenn er sitzt oder steht, daher gibt es nur Beweisbilder.







Die folgenden Touristen, können ihn auch nach genauester Beschreibung von uns nicht entdecken, da er sich nun endgültig abgelegt hat. Interessant. In der Masai Mara würde einem Geparden mit frischem Riss gar nicht einfallen, sich erst auszuruhen von der Jagd. Da wird zuerst gefressen, bis nichts mehr rein geht, denn es könnten jeden Moment Feinde auftauchen. Hier in Namibia scheint dies ein wenig anders zu sein.

Nein, irgendwie zählt der Gepard hier für mich noch nicht. Da merkt man mal, wie anspruchsvoll man wird. Für mich zählt es eher, wenn ich das Tier auf einem Bild ganz genau erkennen kann. Wir fahren weiter nach Klein Namutoni, wo gerade eine Elefantenherde abwandert. Nach wie vor unser roter Faden :D



Beim Dik Dik Drive entdecken wir dafür ENDLICH ein Dik Dik! Leider bleibt es für den Rest des Urlaubs bei dem einen.





Zurück am Wasserloch erwartet uns wieder das gewohnte Bild: wegziehende Elefanten... Nur zwei Bullen bleiben noch einen Augenblick.





Ansonsten passiert nichts mehr. Auch reicht es heute nicht für einen Sonnenuntergang, da der Nightdrive bereits um 20 Uhr beginnt und ich mich noch in Ruhe umziehen möchte. Keine Ahnung, wie viele Schichten Klamotten ich anziehe, aber eine Decke nehme ich ebenfalls noch mit. Sicher ist sicher. Wir warten vor dem Restaurant auf den Driver und schnell wird klar, der Wagen wird voll. Immanuel, der Guide grüßt erst als sein "Programm" beginnt, was schon mal kein sympathischer erster Eindruck ist. Dank einer sechs-köpfigen Gruppe lande ich in der letzten Reihe links hinten. Schlechter kann's nicht kommen. Aber ich möchte mich auch nicht rumärgern, kann es eh nicht ändern.

So, für meinen Sitzplatz kann Immanuel nichts, aber ein guter Guide würde das Auto auch so lenken, dass beide Seiten mal etwas sehen würden. Dem ist leider absolut nicht so. Und überhaupt ist der Drive eins der blödesten Erlebnisse der ganzen Jahre. Erstmal fahren wir fast eine Stunde in Sichtweite des Camps hin und her und müssen uns bestimmt drei mal anhören, wie hässlich Gnus und Hyänen doch wären. Dann fahren wir hoch bis nach Tsumcor, wo ich den Sinn auch nicht wirklich verstehe, wo doch so viele andere Wasserlöcher in der Nähe sind. Auf dem Weg dorthin ist rechts und links Busch, da sieht man gar nichts. Am Wasserloch angekommen verscheuchen wir noch ein paar Tiere, die ich nicht erwähne. Auf dem Rückweg steht ein Elefantenbulle direkt am Weg, dem erstmal schön ins Gesicht gestrahlt wird und der davon sichtlich genervt ist. Am nächsten Wasserloch werden ebenfalls Tiere verscheucht und ich bin froh als das Ganze vorbei ist. Zum ersten Mal gebe ich bewusst kein Trinkgeld.



Immerhin konnte ich während des Drives ein paar schöne Sternenbilder machen!



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Letzte Änderung: 02 Okt 2022 18:28 von Flash2010.
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03 Okt 2022 17:01 #652295
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25.06. Heutiges Tier des Tages? Definitiv die Giraffe!

Bevor sie mich weckt, entdeckt Petra bereits das Trinkgeld auf dem Tisch, das ich nicht gebraucht habe und ahnt bereits, dass der Drive ein Reinfall war. Egal, nicht drüber ärgern, immerhin fällt mir ein, dass wir zumindest einen Kapfuchs gesehen haben.

Puuhh, was soll ich ansonsten zu diesem Morgen schreiben, ohne dass es zu negativ klingt. Ich sage euch wie es ist - dieser Morgen ist für mich tatsächlich mal etwas enttäuschend. Meine Laune ist im Keller. Mehr aber deswegen, weil ich von mir selbst genervt bin. Das ist die Natur, daran kann man (zum Glück) nichts ändern. Also verläuft der Morgen recht schweigsam, was hingegen Petra extrem nervt. Ja, solche Momente gibt es tatsächlich auch bei uns und ich möchte nichts beschönigen. An diesem Morgen grasen wir alle Wasserlöcher um Namutoni ab inklusive Kalkheuwel mit übelster Anfahrt, aber ich kann euch von diesen Stunden bloß zwei Bilder zeigen. Warum? Es sind einfach keine Tiere da. Zugegeben, eine schöne Begegnung gab es, aber die zeige ich euch hier noch nicht ;)





So, in der Mittagspause wird sanft etwas Dampf abgelassen und wir haben uns wieder lieb. Gestern hat es uns besser gefallen, mittags warm zu essen anstatt abends, also wiederholen wir das heute. Sanneth ist auch für einen netten Plausch zu haben und erzählt uns von ihrem Traum, Guidin zu werden, so wie Fatima, die einzige Guidin hier bei NWR. Dafür studiert sie zunächst und lernt auch ein bisschen Deutsch. Uns schreibt sie ein paar Worte Afrikaans auf und endlich hat sich auch "Hoe gaan dit?" (Wie geht's?) bei uns gefestigt :)

Und für die Flaute am Morgen müssen wir doch irgendwie heute Mittag entlohnt werden oder? Los geht's bei Klein Namutoni mit einigen Elefantenbullen. Der größte von ihnen ist deutlich in der Musth, das sieht man vor allem an seinen dreckigen Hinterbeinen.















Irgendwo Richtung Norden soll ein Löwenrudel eine Giraffe direkt and der Straße gerissen haben. Allerdings vermuten wir nach der erfolglosen Suche bis hoch zu Andoni, dass dies auf der Nebenstraße über Stinkwater sein muss, auf der Petra nach gut einem Kilometer aufgibt. Ich bin ihr nicht böse, sie macht das eh so toll als Fahrer hier. Leider war auch diese weite Strecke heute nicht von Erfolg gekrönt.

Diesmal halte ich aber wenigstens die komischen Spuren im Auslauf zur Fishers Pan fest, die alle samt exakt rund getreten sind.



Zurück bei Klein Namutoni können wir uns aber mehr als austoben! Giraffen, so weit das Auge reicht und dann sogar noch eine fotogene Hyäne :)











Das Licht beim Wasserloch ist zum Sonnenuntergang wieder traumhaft und man weiß gar nicht, wo man hinsehen soll vor lauter Langhälsen!





























Als wir schon fast wieder fahren wollen, da die Zeit drängt, entdeckt Petra weiter hinten noch zwei kämpfende Giraffenbullen - nichts wie hin! Die Schläge, die die beiden im Kampf erzeugen sind wie Gewehrschüsse und dieses Schauspiel ist eins der beeindruckendsten unserer ganzen Reisen. Durch das Gegenlicht und den Staub, den die beiden aufwirbeln, kriegen die Aufnahmen, wie ich finde, nochmal eine ganz besondere Note.











Nach wenigen Minuten ist das Spektakel vorbei und man hat sich anscheinend geeinigt. Zufrieden wollen wir nun zurück ins Camp fahren, aber da bietet sich direkt noch ein wunderschöner Sundowner Moment!





Auf dem Weg zum Camp, das ja von hier aus in Sichtweite ist, bitte ich Petra noch ein paar Mal anzuhalten, um vielleicht noch einen schönen Sonnenuntergang zu bekommen.







Da der Mond immer später aufgeht, sieht man immer deutlicher den Sternenhimmel auf den Handybildern und Petra ist begeistert! "Scheiß auf die blöden Kameraeinstellungen, das hier ist viel einfacher!", freut sie sich. Müde vom Tag fallen wir nach dem Aussortieren der Bilder in die Betten.

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18 Okt 2022 18:48 #653353
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26.06. Neuer Tag, neues Glück

Das frühe Aufstehen fällt nirgends leichter als in Afrika! More more Etosha!

Als Erstes steuern wir nach Koinachas Chudop an und fahren danach etwas an der Pfanne entlang. Zebras mögen zwar schwarz-weiß sein, jedoch zaubert das Morgenlicht selbst ihnen einen wunderschönen goldenen Schimmer aufs Fell. Gerade vor der Pfanne geben sie einfach ein so schönes Fotomotiv ab!





















Die Detour zu Pans Edge hält für uns nur die üblichen Verdächtigen parat.





Während wir bei Groot Okevi die Landfrauen beobachten, fällt uns eine riesige Formation am Himmel auf. Sind das etwa Geier? Bei genauerer Betrachtung erkennen wir, dass es sich tatsächlich um Pelikane handelt! Das müssen hunderte sein!









Bei Klein Okevi versucht der Singhabicht wieder sein Glück bei den Blutschnabelwebern. Leider erwischt er diesmal keinen von diesen flinken Kameraden.







Als wir schon zurück ins Camp fahren wollen, treffen wir einige Autos an der freien Grasfläche an. Gerade noch so sehen wir im Augenwinkel einen Jagdversuch eines Geparden auf eine Springbockherde! Leider bleibt es beim Versuch und der Gepard verzieht sich unter einen Busch, weit weit weg. Moment, er bzw. sie ist aber nicht alleine! Es handelt sich um eine Mutter mit zwei fast ausgewachsenen Jungen!



Na toll, und nun erscheinen sie unerreichbar. Petra fragt mich, was wir machen sollen. Ich habe keinen Plan und sie entschließt sich dann, dass wir warten. Auf ihren Mutterinstinkt ist Verlass :) Denn etwa 30 Minuten später verlässt die Gepardenmutter den Busch und scannt die Gegend nach neuer Beute ab. George würde sagen, sie ist "very hungry".





Während sie sich eine neue Beute ausmacht, passiert uns im Auto ein solches Missgeschick, dass wir beide Tränen lachen müssen - das haben wir gebraucht nach dem gestrigen Tag und auch diesem eher ruhigen Morgen. Mom & Daughter sind back :)

Aber zurück zur Gepardin. Sie nähert sich uns immer mehr und quert schließlich genau vor uns die Straße. Ein Hoch auf Petras Fahrkünste, ich habe mich auf den Rücksitz verkrochen, wo ich zu beiden Seiten fotografieren kann.















Petra checkt als Erste, dass die Gepardin ein neues Ziel ausgemacht hat, das wirklich vielversprechend aussieht, denn der Springbock liegt mit dem Rücken zu ihr. Wir machen also das, was George machen würde: Wir fahren vor zur Beute während alle anderen bei der Gepardin stehen bleiben. Sie ist ohnehin jetzt nicht mehr im guten Licht. Endlich kommt auch bei ihren Jungen Schwung in die Sache und sie verlassen den Schatten.









Leider gibt die Gepardin die Jagd ohne einen Sprint auf, da sie sich anscheinend keine guten Chancen ausmalt und nicht noch mehr Energie verschwenden kann. Sie läuft Ihren Jungen entgegen und alle drei Geparde verschwinden langsam im hohen Gras. (Sorry für die Bilderflut)























Wir entschließen uns, doch noch einen kurzen Abstecher nach Chudop zu machen. Dort waren bis eben drei massive Elandbullen am Wasserloch, die wir gerade noch wegziehen sehen. Schade, aber die Flecken hätten sie ohnehin nicht toppen können! Auch sonst ist hier wie so oft die Hölle los!































Bei Koinachas treffen wir vor der Mittagspause tatsächlich auch mal Springböcke und Zebras.





Während dem wieder sehr leckeren Lunch, bei dem uns diesmal einige Mangusten Gesellschaft leisten, kommen wir immer wieder mit der lieben Sanneth ins Gespräch und machen mit ihr und ihrer netten Kollegin Elisabeth noch ein Abschiedbild - heute ist tatsächlich schon unser letzter voller Tag im Etosha!









Fortsetzung folgt!
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