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Reisebericht · namibia-forum.ch

3,5 Wochen Namibia & Botswana mit 5-jährigem Kind

von reisebob · 64 Teile

Teil 126. Dez. 2024

Da mein Reisebericht am Ende deutlich umfangreicher wurde als ursprünglich geplant, hier eine Zusammenfassung inkl. Links zu den jeweiligen Berichten, damit man schneller dorthin gelangt:
1. Station: 1 Nacht in Windhoek im Chameleon Backpackers & Guesthouse
2. Station: 3 Nächte in Sesriem im Desert Quiver Camp
3. Station: 3 Nächte in Swakopmund in Ilses AirBnB
4. Station: 1 Nacht in Kamanjab bei Ann's Lodge & Camping
5. Station: 2 Nächte im Okaukuejo Camp im Etosha NP (Bush Chalet) (Tag 1) . . . . . . (Tag 2)
6. Station: 1 Nacht im Halali Camp im Etosha NP (Bush Chalet)
7. Station: 1 Nacht in Tsumeb in der Villa Africa & Tsumeb Backpackers
8. Station: 3 Nächte bei Divundu in der Ndhovu Lodge (Tag 1) . . . . . . (Tag 2) . . . . . . (Tag 3)
9. Station: 2 Nächte bei Shakawe im Askiesbos ... Samochima Bush Camp (Tag 1) . . . . . . (Tag 2)
10. Station: 1 Nacht in Maun im Discovery BnB
11. Station: 3 Nächte in Khwai im "The Termite Mound" (Tag 1) . . . . . . (Tag 2) . . . . . . (Tag 3)
12. Station: nochmals 1 Nacht in Maun im Discovery BnB
13. Station: 1 Nacht in Ghanzi auf der Plot 13-Farm
14. Station: 1 Nacht in Gobabis im Xain Quaz Camp
Rückflug-Tag
Gesamt-Fazit


1. Station: 1 Nacht im Chameleon Backpackers & Guesthouse in Windhoek
Nach einem reibungslosen Nachtflug kauften wir uns nach der Landung im MTC-Shop nach der Zollkontrolle zwei Prepaid-Karten und ließen diese mit dem Aweh YoData 30-Tarif aufladen. Hierbei erhält man für knapp unter 300 NAD 25 GB Datenvolumen, 500 Minuten Inlandsgespräche sowie 150 SMS mit einem Gültigkeitszeitraum von 30 Tagen. Prinzipiell ging alles routiniert und problemlos von statten, da die Mitarbeiter aber viel Spaß mit unserem Sohn hatten, brauchten sie dennoch einige Zeit 😁
Anschließend holten wir am FNB-Geldautomaten mehrmals die Maximalmenge von 2000 NAD, da dieser keine Gebühren verlangte.
Auch am Hertz-Schalter erfolgte die Übernahme des Mietwagens schnell und effizient. Wir hatten für 2.100€ einen Toyota Hilux 4x4 über Check24 gebucht. Die Gebühren für den 2. Fahrer, ein 2. Ersatzrad, einen Kindersitz und den Grenzübertritt nach Botswana sollten erst vor Ort fällig werden. Der Mitarbeiter überraschte uns dann mit der Info, dass das 2. Ersatzrad standardmäßig im Preis enthalten sei und somit keine ~100€ Extra kosten würde. Die Übernahme des Fahrzeugs erfolgte in der Hertz-Station vor dem Terminal. Als uns der Hilux übergeben wurde, war unser Sohn aufgrund der Größe ziemlich geflashed und fragte begeistert, "fahren wir wirklich mit diesem Bomber durch Afrika?" 🤩
Das Fahrzeug war erst 1,5 Jahre alt mit weniger als 35.000 gefahrenen Kilometern. Der Mitarbeiter erklärte ausführlich die relevanten Themen wie Reifenwechsel, Tanken, Canopy,... Es gab sogar einen Kompressor, diesen brauchten wir aber nicht, da wir einen eigenen Akku-Hand-Kompressor von Einhell mitgebracht hatten.
Als die Einweisung fertig war, erklärte uns der Mitarbeiter plötzlich kleinlaut, dass wir den bestellten Kindersitz leider erst am nächsten Morgen bekommen würden, da aktuell keiner mehr vorrätig sei. Wir fanden das natürlich gar nicht gut, erhielten aber das Versprechen, dass er morgen früh in unser Hotel geliefert würde bevor wir losfahren wollten. Da der Mitarbeiter bis dahin einen sehr guten Eindruck gemacht hatte, vertrauten wir seinem Versprechen. Er war sichtlich erleichtert und meinte, dass wir als Entschuldigung für den Fehler den Sitz nicht in Rechnung gestellt bekämen. Wir hätten auf diesen Bonus zwar gerne zugunsten eines Kindersitzes verzichtet, fanden uns mit der Situation aber notgedrungen für einen Tag ab.
Auf dem Weg zur Unterkunft gönnten wir uns bei Kapps Farmstall noch ein leckeres Frühstück.
Als wir dann im Chameleon Backpackers & Guesthouse ankamen, war unser Deluxe Familienzimmer bereits bezugsfertig. Dieses war gut ausgestattet inkl. Hochbett für unseren Sohn und der Preis von lediglich 38€ inkl. Frühstück war definitiv ein Schnäppchen.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, fuhren wir zum Heroes Acre. Wir waren die einzigen Besucher an der von einer nordkoreanischen Baufirma gebauten Anlage. Das Aussehen ist durchaus seltsam und irgendwie unpassend für Afrika, die Aussicht von oben war aber toll. Auf dem Heimweg machten wir die notwendigen Einkäufe im Superspar bei der Maerua Mall.
Am späteren Nachmittag fuhren wir zur Christuskirche und schauten uns etwas die direkte Nachbarschaft an. Von dort ging es zu Joe’s Beerhouse, wo wir einen Tisch reserviert hatten. Der Laden ist wirklich speziell, das Kudu-Steak bzw. ein Spieß mit Zebra, Kudu und Springbok schmeckte aber wirklich lecker.
Nachdem wir wieder in der Unterkunft waren, fielen wir bald ins bequeme Bett. Da Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, rief ich am nächsten Morgen vor dem Frühstück bei Hertz an um sicherzugehen, dass die Lieferung des Kindersitzes wie versprochen erfolgt. Der Mitarbeiter meinte, dass ein Kollege bereits unterwegs sei und in wenigen Minuten ankommen müsse. Dies war dann auch wirklich der Fall und der gelieferte Kindersitz übertraf sogar unsere Erwartungen, da er sehr neu und hochwertig aussah. Nach dem leckeren Frühstück bauten wir den Sitz problemlos in den Hilux ein, so dass die Rundreise pünktlich losgehen konnte 😎

Teil 226. Dez. 2024

Hier einige Impressionen der 1. Station:
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Teil 327. Dez. 2024

2. Station: 3 Nächte im Desert Quiver Camp in Sesriem
Als Fahrtstrecke nach Sesriem hatten wir uns für die Variante über den Spreetshoogte Pass entschieden. Es gab quasi keine anderen Fahrzeuge und zunächst war die Fahrbahn geteert. Irgendwann nach Rehoboth wurde es dann zu einer Pad, weshalb ich den Luftdruck auf 1,9 bar reduzierte. Da die Strecke in einem guten Zustand war, machte die Fahrt echt Laune. Da das Autoradio einen MP3-Anschluss besaß, konnten wir darüber einen MP3-Stick mit hunderten Liedern abspielen. Der wilde Mix aus Pop, Rock, Schlager, Hip-Hop, NDW,... sorgte fortan für gute Laune und Kurzweil bei den Überlandfahrten.
Am Spreetshoogte Pass legten wir eine Frühstückspause ein und genossen die Aussicht. Die Bergabfahrt gefiel unserem Sohn, da er meinte, dass es wie eine Achterbahn sei. Als es wieder flacher wurde, fragte er, ob wir nochmals zurückfahren könnten 😄
Eine weitere Pause erfolgte an der McGregors Backery, wo es den obligatorischen Apfelkuchen und einen ebenfalls leckeren Schoko-Muffin gab. Die Autowracks waren sehenswert, einzig einige italienische Touristen nervten, da sie es für eine gute und lustige Idee hielten, die Hörnchen mit Gebäck zu füttern.
Bis auf einen kurzen Abschnitt war die anschließende Strecke bis Sesriem in einem ziemlich guten Zustand, wir sahen auch mehrmals Grader im Einsatz.

Der Check-in im Desert Quiver Camp ging schnell vonstatten: zwei Mitarbeiter erklärten uns alles und gegen eine Kaution bekamen wir einen großen Korb mit Koch-Utensilien. Wir konnten hier sowohl den Frühstückskorb für den nächsten Morgen als auch Plätze fürs Abend-Buffet reservieren.
Die Buchung der Unterkunft erfolgte über die Homepage des Anbieters und wir bezahlten 165 Euro pro Nacht inkl. Frühstück für eine Self Catering Unit mit ~30m². Die zahlreichen Wohneinheiten haben deutlichen Abstand voneinander, so dass man seine Ruhe hat. Das Auto kann direkt neben dem Gebäude geparkt werden.
Unser Sohn schlief auf einer Schlafcouch und fand diese bequem, das Doppelbett war sehr bequem. Im Zimmer gab es eine gut funktionierende Dusche plus Toilette und eine Klimaanlage sowie einen Deckenventilator. Außerdem auf der Terrasse eine Außen-Küchenzeile inkl. Kühlschrank plus Braai.
Internet gibt es nur im Haupthaus der benachbarten Sossusvlei Lodge, dort wird auch das Frühstück und Abendessen in Buffetform angeboten.
Das Camp hat einen netten Poolbereich, man darf aber auch den größeren Pool der Sossusvlei Lodge benutzen.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, wollten wir noch volltanken, leider hatte die Tankstelle kein Diesel mehr vorrätig. Am nächsten Tag sollte aber eine Lieferung kommen, wobei wir keinen zwingenden Bedarf hatten. Als wir am Parkeingang den Permit für den nächsten Morgen kaufen wollten, erhielten wir die Info, dass dies nicht notwendig sei, da man bei der Ausfahrt am Nachmittag bezahlen kann. Danach nutzten wir noch den überraschend großen Pool am Haupthaus. Das Wasser war zwar recht frisch, unser Sohn hatte aber dennoch viel Spaß beim Plantschen.
Das Abendessen erfolgte in Form des Buffets und wir waren von der Auswahl und dem Angebot positiv überrascht. Nachdem bereits die Vorspeisen sehr umfangreich waren, gab es auch bei den Hauptgerichten viel Auswahl: an der Fischstation gab es zwei verschiedene Sorten und beim Fleisch sogar 6 Sorten. Alles wurde auf Wunsch zubereitet, ebenso an der Asia-Station. Fisch und Fleisch war gut bis sehr gut, man musste aber eine Garstufe weniger angeben um das gewünschte Resultat zu bekommen, d.h. medium-rare um das bei uns übliche medium zu bekommen. Auch zum Nachtisch gab es eine große Auswahl.

Am nächsten Tag holten wir an der Rezeption der Sossusvlei Lodge den Frühstückskorb ab und waren gegen 6:30 das dritte Auto am Gate. Das Tor öffnete um 6:45 und zunächst fuhren noch alle Autos die erlaubte Geschwindigkeit. Als dann aber ein großer Reisebus überholte, fuhren auch alle anderen 90-100 km/h. Daher waren wir schon kurz vor 8:00 am 2x4-Parkplatz, wo ich den Reifendruck auf 1,3bar reduzierte. Für die Weiterfahrt musste man sich nur kurz registrieren, es wurde aber keine Gebühr fällig. Die Fahrt durch den Tiefsand zum 4x4-Parkplatz ging problemlos und machte richtig Spaß. Wir parkten den Hilux und liefen zur Big Daddy-Düne, wo noch nicht viel los war. Daher begannen wir einfach mal mit dem Aufstieg, wobei sich meine Frau auf dem schmalen Weg nicht sehr wohl fühlte. Daher kehrte sie um und wollte unseren Sohn mitnehmen. Dieser wollte aber weiterlaufen, da es sehr gut funktionierte und er sichtlich Spaß hatte. Ich war total baff wie gut es ging und nach etwa einer halben Stunde standen wir tatsächlich schon auf dem oberen Grad der Düne, ich durchaus kräftig schnaufend, der Junior vollkommen fit und entspannt 🤩
Wir liefen noch etwas weiter und rutschten dann die Düne nach unten, so dass wir im hinteren Bereich ins Deadvlei kamen. Das Rutschen war eine große Gaudi, am Ende hatten wir ein gefühltes Kilogramm Sand in den Schuhen. Wir trafen dort meine Frau, welche den Weg entlang der Dünen ins Deadvlei genommen hatte. Im Vlei machten wir viele Fotos der faszinierenden Landschaft. Inzwischen waren viele Touristen anwesend, daher liefen wir zurück zum Parkplatz. Dort setzten wir uns an einen der Tische und genossen den Inhalt des Frühstückskorbs, welcher keine Wünsche offen ließ: eine Kanne Kaffee, eine Kanne heißes Wasser plus Teebeutel, 1 Liter Milch, Orangensaft, Joghurt, Müsli, Brot/Brötchen, Käse, Wurst,... Die anderen Touristen schauten unseren gedeckten Frühstückstisch ziemlich neidisch an 🙂
Mehr als gut gesättigt fuhren wir weiter zum Sossusvlei, dort machte ich noch alleine die Wanderung auf die Big Mama-Düne, welche ebenfalls tolle Ausblicke bot. Im Gegensatz zum trubeligen Deadvlei gab es hier keine weiteren Touristen. Gegen Ende wurde das Laufen ziemlich anstrengend, da die Sonne kräftig schien und die Temperatur auf 30 bis 35 Grad gestiegen war. Wir fuhren entspannt zurück zum Parkeingang, am 2x4-Parkplatz pumpte ich die Reifen mit dem Akku-Hand-Kompressor wieder auf 1,9 bar auf. Am Ausgang bezahlten wir das Permit, an der Tankstelle gab es leider weiterhin kein Diesel. Sie meinten aber, dass der Laster unterwegs sei und in ~1 Stunde ankommen würde. Wir ruhten uns daher erstmal eine Weile in der Unterkunft aus und beim erneuten Versuch gab es tatsächlich Diesel. Danach ging es wieder in den Pool. Zum Abendessen hatten wir uns Grillzutaten (u.a. Oryx-Steak und Folienkartoffeln) bei der Sossusvlei Lodge bestellt, welche gegen 18:00 geliefert wurden. Das Grillen auf dem Braai hat gut geklappt.

Auch am nächsten Morgen nutzten wir den Frühstückskorb, als wir wieder gegen 6:30 am Parkeingang ankamen, waren wir sogar das erste Auto in der Warteschlange. Wie bereits am Vortag erlebt, hielt sich wieder niemand an das Tempolimit, daher waren wir bereits um 7:20 an der Düne 45 mit noch wenigen Besuchern. Meine Frau blieb gleich unten, während unser Sohn und ich uns an den Aufstieg machten. Gefühlt war es anstrengender und steiler als Big Daddy am Vortag, dennoch schafften wir es wieder gut auf den Kamm und genossen die Aussicht. Wobei unser Sohn es kaum abwarten konnte, die Düne wieder herunterzurutschen. Anschließend gab es am Picknickplatz den wohlverdienten Inhalt des Picknickkorbs während es zusehends voller wurde. Danach machten wir noch die Wanderung zum Hiddenvlei, auf dem ganzen Hin- und Rückweg ohne irgendwelche anderen Touristen. Während meine Frau und ich dem gut markierten Weg folgten, flitzte unser Sohn immer mal wieder auf kleinere Dünen um diese anschließend herunterzurutschen. Das Hiddenvlei selbst war nicht unbedingt allzu sehenswert, die Wanderung aber toll. Da es bei der Rückkehr zum Auto wieder heiß geworden war, fuhren wir zur Unterkunft um uns auszuruhen. Später am Nachmittag schauten wir uns den Sesriem Canyon an und genossen wieder den Pool. Zum Abendessen gönnten wir uns nochmals das Buffet und waren abermals sehr zufrieden.
Vor der Weiterfahrt am nächsten Tag nutzten wir das Frühstücksbuffet, welches ähnlich dem Abendessen eine hervorragende Auswahl bot inkl. Eierspeisen-Station.

Insgesamt waren die Tage in Sesriem der perfekte Start in den Urlaub, da wir bisher noch nie in einem solchen Wüstengebiet waren.

Teil 427. Dez. 2024

Spreetshoogte Pass & Solitaire:

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Teil 527. Dez. 2024

Unterkunft: Desert Quiver Camp

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Teil 627. Dez. 2024

Deadvlei & Big Daddy

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Teil 727. Dez. 2024

Sossusvlei & Big Mama

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Teil 827. Dez. 2024

Dune 45 & Hiddenvlei & Sesriem Canyon

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Teil 930. Dez. 2024

3. Station: 3 Nächte in Ilses AirBnB in Swakopmund
Über C19 und C14 ging es zunächst zurück in Richtung Solitaire, am Tropic of Capricorn-Schild machten wir einen ersten Fotostopp. Auch am Gaub Pass und am Kuiseb Pass machten wir kürzere Pausen. Über die D1998, D1982 und D1985 gelangten wir auf die C28 und fuhren auf dieser bis Swakopmund. Die Fahrstrecke war gut in Schuss und es gab nur wenig Verkehr, so dass wir bereits zwischen 14 und 15 Uhr bei Ilses AirBnB-Wohnung im Haus Rosemund ankamen. Ursprünglich hatten wir ein B&B etwas außerhalb im Auge, buchten dann aber auf die sehr zentral gelegene Wohnung um. Diese war sehr groß, gepflegt und hervorragend ausgestattet. Einzig die dazugehörige Garage wirkte recht eng für den Hilux, daher parkten wir auf der ruhigen Straße vor der Unterkunft. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, schauten wir uns das Städtchen an. Auch wenn die Sonne schien, waren die Temperaturen mit ~15 Grad ein starker Kontrast zur Wüste 😄
Im The Village Café machten wir eine Pause und aßen leckere Waffeln bzw. Pancakes. Auf dem Spielplatz neben dem Stadtstrand konnte sich unser Sohn eine Weile austoben, bevor wir die Mole und anschließend die Jetty anschauten. Danach war es Zeit fürs Abendessen im The Tug. Bei der Buchung hatte ich um etwas ruhigere Plätze gebeten und wir erhielten tatsächlich einen Tisch in einer Fenster-Nische mit Blick auf das Meer und die Jetty. Wir entschieden uns für die "Seafood Extravaganza"-Platte für zwei Personen, welche laut Karte mindestens 40 Minuten Zubereitungszeit dauert. Dies war aber nicht der Fall, da das Essen nach 20-25 Minuten kam. Die Platte umfasste Garnelen, Tintenfischringe, Muscheln, Kabeljau-Filet, Kingklip-Filet und John Dory Goujons. Dazu konnte man sich zwei Beilagen und zwei Soßen auswählen. Alles schmeckte hervorragend, wobei das Highlight die großen Tintenfischringe waren, welche ohne Zweifel die besten unseres Lebens waren. Als wir nach dem Bezahlen aufstanden, kam eine ältere englisch-sprechende Dame vom Nachbartisch zu uns und meinte, dass sie uns ein wenig beobachtet hätte und unser Sohn sei gut erzogen. Wir fanden das Ganze etwas strange, als ich es dem Junior übersetzte, meinte dieser grinsend "thank you" 🤩

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir gegen 7:45 nach Walvis Bay zu Levo Tours, da wir um 9:00 die Dolphin & Seal Tour gebucht hatten. Wir waren die ersten Teilnehmer vor Ort, bis zum Start kamen aber noch zahlreiche andere Personen hinzu. Wir wurden auf mehrere kleinere Boote aufgeteilt, damit es nicht zu voll wird. Neben uns drei nahm noch eine deutsche Reisegruppe mit etwa 10 Personen teil. Unser Kapitän hieß Walter und wirkte wie ein norddeutscher Seebär, er meinte aber, dass er noch nie in Deutschland gewesen sei. Er zeigte uns zunächst das Hafengebiet, dann ging es aufs offene Meer und am Ende noch zu einer riesigen Robbenkolonie. Die Tour ist sowohl lehrreich als auch sehr unterhaltsam, da Walter absolut klasse war. Nach einer Weile kam eine Robbe an Bord gehüpft, welche man streicheln und fotografieren konnte. Auch ein Pelikan landete auf dem Dach, bei diesem hielten aber alle einen gewissen Abstand. Während der Fahrt schwammen häufiger Delfine neben Boot her und mehrmals sahen wir auch Wale die kurz auftauchten. Am Ende gab es noch ein leckeres Buffet inkl. Austern, Sekt und Sherry. Als ich unserem Sohn erklärte, dass dies große Muscheln seien, wollte er unbedingt eine Auster probieren, da er Meeresfrüchte sehr gerne isst. Er fand sie ganz gut, blieb dann aber lieber bei den anderen Sachen des Buffets. Walter war vom Austern-probieren so beeindruckt, dass der Sohnemann auf der Heimfahrt mit ans Steuerrad durfte. Dies wiederum begeisterte unseren Sohn so sehr, dass er danach strahlend meinte: "Walter, eigentlich wollte ich Polizist oder Feuerwehrmann werden, jetzt aber möchte ich Kapitän werden so wie du" 😄 Alle Gäste waren von der rund 4-stündigen Tour total begeistert.
Danach schauten wir uns die Flamingo-Kolonie von der Strandpromenade aus an, bevor wir eine Pause im Dolphins Coffee Shoppe inkl. Pancakes mit Zimt und Zucker bzw. Schokokuchen machten. Als wir zurück nach Swakopmund fahren wollten, sahen wir, dass ein Reifen merklich Luft verloren hatte. Ich pumpte ihn wieder mit unserem Hand-Kompressor auf und hörte keine entweichende Luft. Daher fuhren wir zurück nach Swakopmund, bei der Ankunft war aber bereits wieder etwas Luft aus dem Reifen entwichen. Ich rief daher bei Hertz an und erhielt umgehend die Adresse einer Werkstatt am Ortsrand. Als wir nach kurzer Zeit hinkamen, war man dort bereits von Hertz informiert worden und ein sehr freundlicher Mitarbeiter machte sich direkt an die Arbeit. Er fand ein kleines Loch, welches direkt versiegelt wurde, so dass wir nach nicht mal einer Stunde zurück an der Unterkunft waren. Wir wollten uns noch ein Permit für den nächsten Tag für den Welwitschia-Drive besorgen, das Office an der Ecke Bismarck Street & Sam Nujoma Avenue ist jedoch wegen Renovierung in einen anderen Teil der Stadt umgezogen, so dass wir leider kein Permit vor dem Feierabend besorgen konnten ... schade, aber auch kein Weltuntergang.
Zum Abendessen hatten wir Plätze fürs Buffet im Old Steamer reserviert. Dies war sehr lecker und bot eine tolle Auswahl an Gerichten: Suppe, Vorspeisen, Rinderfilet, Fisch, Creme brullet,...

Am nächsten Tag hatten wir die Living Desert Tour von Chris Nel gebucht und wurden nach dem Frühstück um 8:00 vom Guide Jürgen und seinem Sohn Han-Jo mit 2 Fahrzeugen abgeholt. In beiden Fahrzeugen waren je 8 Personen, alle deutsch-sprachig, so dass die Tour komplett auf deutsch stattfand. Wir fuhren ein Stück in Richtung Walvis Bay bevor es nach rechts in die Dünen ging. Wir hielten an verschiedenen Stellen an, wo Han-Jo nach Tieren Ausschau hielt und Jürgen mit viel Fachwissen und noch mehr Humor alles mögliche erklärte. Wir sahen u.a. Sandkäfer, eine Sandviper, eine Blendschleiche, eine Wüsteneidechse, einen Namibgecko, ein Wüsten-Chamäleon,... Jürgen konnte alle Teilnehmer mit seiner Begeisterung für die Tierwelt der Dünen anstecken und unser Sohn wurde häufiger mit einbezogen. Gegen Ende gab es noch eine Fahrt über die steilen Dünen, nach ca. 5 Stunden wurden wir wieder an der Unterkunft abgesetzt. Kurz vor der Ankunft sahen wir noch das Ende des KüsKa-Umzugs.
Da die Sim-Karte meiner Frau einen Fehler anzeigte, fuhren wir nach einer Mittagspause zum MTC-Laden im Einkaufszentrum "Platz am Meer". Die Mitarbeiter konnten den Fehler beheben, so dass wieder alles einwandfrei funktionierte. Im dortigen Checkers erledigten wir die Einkäufe für die nächsten Tage im Etosha. Nachdem wir das Auto wieder an der Unterkunft abgestellt hatten, gönnten wir uns ein Eis im Ice & Spice Café. Danach besuchten wir noch das Swakopmund-Museum, dies ist zwar nicht allzu groß, aber durchaus sehenswert und kostet nur 40 NAD Eintritt. Anschließend gab es zum Abendessen bei Gabriele’s Pizzeria sehr leckere Pizzas.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Tage in Swakopmund vor allem durch die beiden Touren absolute Spitze waren. Ilses Unterkunft war mit einem Preis von 70 Euro pro Nacht zudem ein tolles Preis-Leistungs-Angebot.

Teil 1030. Dez. 2024

Fahrt nach Swakopmund & Innenstadt

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Teil 1130. Dez. 2024

Levo Tours & Walvis Bay

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Teil 1230. Dez. 2024

Living Desert Tour & Swakopmund Museum

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Teil 1303. Jan. 2025

4. Station: 1 Nacht bei Ann's Lodge & Camping in Kamanjab
Nach dem Frühstück starteten wir gegen 8:30 nach Kamanjab, wir nahmen dabei die Route über die C34 bis Henties Bay und wechselten dort auf die C35. Die Strecke war anfangs geteert und wechselte dann zu Gravel, wobei alles in einwandfreiem Zustand war, so dass wir sehr gut vorankamen, auch weil wieder fast keine anderen Fahrzeuge unterwegs waren. In Uis machten wir eine längere Pause im entspannten Cactus Café. Unser Sohn wollte dann aber weiterfahren, da er wieder Musik hören wollte 🙂
Bis auf einen holprigen Baustellen-Abschnitt war auch der Rest der Strecke gut zu fahren, so dass wir früher als gedacht bei Ann’s Lodge & Camping in Kamanjab ankamen. Der Check-in ging schnell und das Familien-Chalet für gerade mal 35€ inkl. Frühstück war gemütlich und vollkommen ausreichend für eine Zwischenübernachtung.
Wir tankten an der Shell-Tankstelle im kleinen Örtchen voll und kamen mit einem sehr sympathischer Nuss-Schnitzer ins Gespräch. Da wir für mehrere Kinder Andenken mitbringen wollten, bekam er spontan einen "Großauftrag" über 5 Nüsse. Er war erwas baff, da er an einem Sonntag Nachmittag vermutlich nicht mit so viel Arbeit gerechnet hatte und machte uns mit zusammen 200 NAD einen unserer Meinung nach echten Freundschaftspreis, so dass wir alle happy waren.
Wir ruhten uns noch etwas in der Unterkunft aus und gingen dann zum Abendessen ins Haupthaus, wo im DikDik-Saloon einige Speisen angeboten werden. Das Essen (Rind bzw. Oryx und zum Nachtisch Eis) war zwar keine Offenbarung, aber absolut in Ordnung und alle Mitarbeiter waren super-freundlich. Wir machten danach noch einen Spaziergang über das Gelände der Unterkunft und es gab, ähnlich wie im Haupthaus, allerlei skurrilen Krempel zu entdecken.

Teil 1403. Jan. 2025

Das Cactus Café in Uis
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Teil 1503. Jan. 2025

Ann’s Lodge & Camping in Kamanjab

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Teil 1607. Jan. 2025

5. Station: 2 Nächte im Okaukuejo Camp im Etosha NP (Bush Chalet)
Nach einem leckeren Frühstück inkl. Eierspeise nach Wahl fuhren wir von Kamanjab über die sehr gute C35 in Richtung Etosha. Auf der Fahrt rief unser Sohn plötzlich, dass er einen Elefanten sieht, zeigte dabei aber grinsend auf ein Verkehrsschild 😄
Die Einfahrt-Formalitäten am Galton Gate dauerten nicht lange, so dass wir bereits vor 9:00 mit der Erkundung des Parks beginnen konnten. Den geplanten Weg entlang der Wasserlöcher Miernes, Dinteri, Aasvoelbad, Luiperdskop und Klippan konnten wir nicht machen, da dieser Abschnitt gesperrt war. Dies wurde leider nicht am Eingang erwähnt oder angeschrieben, lediglich der Abzweig war blockiert. Daher erkundeten wir den Bereich Renostervlei, Jakkalswater und Duikerdrink. Als erstes Tier sahen wir einen Schakal, es folgten Zebras, Gazellen, Giraffen, Gnus, Oryxe, Strauße, ...
Im Dolomite Camp legten wir eine Pause ein: auf dem Parkplatz am Fuß des Berges entdeckten wir eine Sprechanlage, von der aus wir fragten, ob wir auch ohne dortige Übernachtung einen Kaffee trinken könnten. Eine freundliche Stimme meinte "of course, just wait a few minutes". Nach kurzer Zeit kam ein Mitarbeiter mit einem Golfwagen den steilen Weg heruntergefahren und bot uns an, dass er uns nach oben bringen könnte. Etwas baff nahmen wir das Angebot an, da wir eigentlich davon ausgegangen waren, zu Fuß hochzulaufen. Wir bedankten uns mit einem Trinkgeld, das Angebot für den Rückweg schlugen wir aber aus, da wir laufen wollten. Im Restaurant war zwar nichts los, wir konnten aber dennoch einen Kaffee bestellen und die Aussicht genießen.
Nach der Pause ging es entlang der Wasserlöcher Onautinda, Duineveld und Nomab nach Olifantsrus. Die Tiersichtungen waren ähnlich wie am Morgen, bei Nomab sahen wir dann unsere erste Gruppe Elefanten, welche das Wasserloch zu bewachen schienen. Da ich gelesen hatte, dass es in Olifantsrus eine tolle Aussichtsplattform gibt, legten wir einen Stopp ein. Man läuft zuerst über eine Brücke/einen Steg um zu einem Gebäude mit oberer und unterer Aussichtsplattform zu gelangen. Von der Brücke aus konnten wir schon sehen, dass sich an der Wasserstelle eine Vielzahl an Tieren versammelt hatte, darunter eine große Gruppe Elefanten. Diese beobachteten wir erst von der Brücke, dann von der Plattform im oberen Stockwerk und anschließend noch durch die Glasscheiben im unteren Stockwerk. Wir waren von der Nähe zu den Tieren total geflashed, speziell unser Sohn. Wir blieben mindestens 30 Minuten und waren dabei vollkommen ungestört. Irgendwann mussten wir dann leider weiter, hatten aber auch an den folgenden Wasserlöchern Tobiroen, Teespoet, Duiwelsvuur, Sonderkop, Arendsnes und Ozonjuitji viele weitere Tiersichtungen mit mehreren großen Elefanten-Gruppen. In totaler Afrika-Glücksseligkeit fuhren wir letztendlich in Richtung Okaukuejo Camp, sahen wenige Kilometer davor plötzlich ein liegengebliebenes Auto mit winkenden Menschen am Straßenrand. Es stellte sich heraus, dass es 2 schwäbische Ehepaare waren, welche mit einem Land Rover vom Kaokoveld gekommen waren. Der Fahrer wollte, dass ich ihn zum Camp abschleppe, was ich aber ablehnte, da ich mich mit den Rahmenbedingungen (ungewohntes Fahrzeug, sehr großes abzuschleppendes Fahrzeug, Linksverkehr, ungewohnter Untergrund) unsicher fühlte. Ich bot jedoch an, eine Person zum Camp mitzunehmen, damit sie dort Sprit kaufen kann und sie anschließend wieder zurückzubringen. Die Frau des Fahrers nahm das Angebot gerne an und erzählte auf der Fahrt, dass ihr Fahrzeug zwar einen Tank mit 200 Litern hätte, allerdings waren angeblich mehrere eingeplante Tankstellen auf dem Weg vom Kaokoveld ohne Benzin, so dass sie letztendlich liegenblieben. Ich verkniff mir einen Kommentar hinsichtlich ihrer Planung, wobei sie stolz erwähnte, dass sie mit über 15 Afrika-Reisen eigentlich Profis wären. Die Frage, warum sie als Profi bei solch entlegenen Gegenden keinen Ersatzkanister haben, verkniff ich mir ebenfalls 😈 Sie hatte Glück, denn an der Tankstelle konnte sie einen Kanister ausleihen und es gab auch Benzin. Damit brachte ich sie zurück und mit der Notfüllung konnten sie dann hoffentlich wohlbehalten weiterreisen.
Danach konnten wir endlich im Okaukuejo Camp einchecken, wir erhielten das Bush Chalet Nummer 86. Dieses liegt unweit dem Camp-Wasserloch und war überraschend gut in Schuss. Aufgrund der teilweise verheerenden Bewertungen im Internet hatten wir keine allzu hohen Erwartungen, auch wenn die Unterkunft inkl. Frühstück über 200€ die Nacht kostete. Der Preis ist zwar definitiv zu hoch, aber immerhin war die Einrichtung in Ordnung inkl. funktionierender Klimaanlage im Schlafzimmer, Sitzgruppe im Vorraum, sauberem Bad und bequemem Bett sowie zusätzlicher Matratze für unseren Sohn. Zum Abendessen nutzten wir den Braai mit mitgebrachten Lebensmitteln (Rinderfilet mit Folien-Kartoffeln und Gemüse). Danach liefen wir zum beleuchteten Wasserloch, welches nur ~150m entfernt lag, sahen aber keine Tiere. Da unser Sohn zu gähnen anfing, brachten wir ihn ins Bett, danach ging ich nochmals alleine zum Wasserloch, wo sich zwischenzeitlich eine Giraffe und drei Nashörner zum Trinken eingefunden hatten. Nach einer Weile verschwand die Giraffe als eine sehr große Elefanten-Herden mit schätzungsweise 75 bis 100 Tieren ankam und auch lange blieb. Als ob das nicht genug wäre, kamen noch weitere Nashörner hinzu, so dass das große Wasserloch fast schon überfüllt war und manche Tiere in zweiter Reihe warten mussten. Ich blieb bis gegen 23:00 Uhr und fiel dann vollkommen überwältigt ins Bett.

Teil 1707. Jan. 2025

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Teil 1807. Jan. 2025

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Teil 1909. Jan. 2025

Am nächsten Morgen fuhren wir zur Toröffnung gegen 6:45 eine Runde entlang der Wasserlöcher Wolfsnes, Okondeka, Adamax, Natco und Leeubron. Die meisten waren jedoch ausgetrocknet, wir haben dennoch einiges an Tieren gesehen: u.a. eine Herde Gnus, zahlreiche Giraffen und kurz vor dem Camp sogar ein Nashorn. Zurück im Camp gingen wir zum Frühstück und waren auch hier positiv überrascht, da die Auswahl recht gut inkl. einer Eierspeisen-Station war. Es war nicht allzu viel los und die Mitarbeiter waren motiviert und gut gelaunt. Da es am Vorabend nur Benzin und kein Diesel an der Tankstelle gab, wurden wir vom Mitarbeiter auf den Folgetag verwiesen. Nicht ganz überraschend war jedoch weiterhin kein Diesel erhältlich, nur die Aussage wechselte auf den nächsten Tag. Wir wollten kein Risiko eingehen, daher rief ich beim Etosha Trading Post an, welcher direkt vorm Anderson Gate liegt. Da es dort Diesel gab, fuhren wir die ca. 25 Kilometer hin, tankten voll und kauften im gut ausgestatteten Shop auch noch ein paar Andenken. Nach einer Mittagspause in der Unterkunft nutzten wir die Pools des Camps (es gibt zwei größere Pools plus ein Kinderbecken) zum Entspannen. Nachmittags fuhren wir eine Runde entlang der Aussichtspunkte/Wasserlöcher Mirador de Pan, Nebrownii, Kapupuhedi, Ondongab, Aus, Olifantsbad, Gemsbokvlakte und Gaseb. Auch diese waren zum Großteil ausgetrocknet und wir sahen nicht allzu viele Tiere. Gegen Ende entdeckten wir aber einen Geparden neben einer frisch gerissenen Gazelle. Während wir warteten, fing unser Sohn plötzlich an Schmatz-Geräusche zu machen. Als ich ihn fragte, was das soll, meinte er, dass er dem Geparden Hunger machen möchte, damit dieser die Gazelle frisst 😗 Da sich der Gepard aber weiterhin von der Jagd ausruhte, fuhren wir irgendwann weiter, sahen vor dem Camp aber noch eine Gruppe fressender Elefanten direkt an der Straße. Zum Abendessen grillten wir wieder, das Duschen mussten wir etwas schieben, da es zeitweilig kein Wasser im ganzen Camp gab. Nach etwa einer Stunde war es zum Glück wieder repariert. Am Wasserloch sahen wir zahlreiche Giraffen, Nashörner und Elefanten.

Unser Fazit zu Okaukuejo: Unterkunft und Frühstück waren besser als erwartet und das Wasserloch war absolute Spitze. Von daher war der teure Preis halbwegs akzeptabel und wir würden auf alle Fälle wieder dort übernachten.

Teil 2009. Jan. 2025

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Teil 2110. Jan. 2025

6. Station: 1 Nacht im Halali Camp im Etosha NP (Bush Chalet)
Am nächsten Morgen haben wir etwas länger ausgeschlafen, anschließend wiederholte sich die positive Frühstücks-Erfahrung des Vortags. Vor und nach dem Packen besuchten wir das Wasserloch und hatten dort auch am Morgen zahlreiche Tiersichtungen. Gegen 10:00 checkten wir aus und fuhren entlang der Wasserlöcher Homob, Sueda, Charitsaub, Salvadora und Rietfontein zum Halali Camp. Wir sahen dabei Elefanten, Giraffen, Gnus, Zebras, Gazellen, Strauße, ...
Als wir gegen 12:30 im Halali Camp ankamen, konnten wir zwar einchecken, bekamen den Schlüssel aber erst um 14:00. Daher besuchten wir das Wasserloch des Camps und sahen dort Elefanten, Zebras und Gazellen. Anschließend entspannten wir am großen Pool und bezogen dann unser Bush Chalet Nummer 51. Dieses war sogar richtig gut, da die Ausstattung recht neu und unverbraucht wirkte. Sowohl der Wohnbereich als auch das Schlafzimmer waren groß und besaßen jeweils eine eigene Klimaanlage und auch das Bad war groß und sauber. In der Küchenzeile gab es sogar Geschirr und Besteck.
Am späteren Nachmittag fuhren wir entlang der Aussichtspunkte/Wasserlöcher Etosha Pan Lookout, Nuamses, Goas, Noniams, Rhino Drive und Rietfontein. Es gab zwar keine allzu große Tiermengen, wir sahen aber vereinzelte Giraffen, Elefanten, Zebras und natürlich verschiedene Gazellen. Letztere hatten sich zum Favorit unseres Sohnes entwickelt, da er beim Anblick eines "Böckis" mindestens so begeistert war wie bei Elefanten oder Giraffen 🤩
Eine der Giraffen hatte eine sehr dunkle Grundfarbe, unser Sohn fragte uns daher, ob das Sonnenbrand sei, weil die Giraffe sich nicht so gut eingecremt hätte 🙂
Gegen Ende gab es ein unverhofftes Highlight, da es sich direkt neben der Pad gleich zwei prächtige Löwen-Männchen gemütlich gemacht hatten. Unsere eh schon extrem hohe Begeisterung wuchs nochmals an.
Zum Abendessen nutzten wir auch hier den Braai an der Unterkunft. Gegen Sonnenuntergang liefen wir zum Wasserloch und schauten dort einer Gruppe Nashörnern zu. Nachdem wir den Junior ins Bett gebracht hatten, lief ich nochmals zum Wasserloch zurück und hatte den ganzen Abend ein Kommen und Gehen von Nashörnern sowie vereinzelten Elefanten und Hyänen.

Unser Fazit für Halali: die Unterkunft war zwar besser/moderner als in Okaukuejo, das dortige Wasserloch hat uns aber mehr zugesagt. Für eine Übernachtung war es insgesamt gesehen einwandfrei, auch wenn der Preis von ~190€ pro Nacht inkl. Frühstück auch hier überzogen ist.

Teil 2210. Jan. 2025

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Teil 2310. Jan. 2025

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Teil 2412. Jan. 2025

7. Station: 1 Nacht in Tsumeb
Das Frühstück im Halali Camp entsprach in Qualität und Angebot unseren positiven Erfahrungen in Okaukuejo.
Nach dem Check-out fuhren wir entlang der Wasserlöcher Springbokfontein, Batia, Okerfontein, Ngobib, Kalkheuwel, Chudop und Koinachas zum Camp Namutoni. Unterwegs sahen wir größere Herden von Roten Kuhantilopen, Zebras, Gazellen und Gnus, was unseren Sohn vermuten ließ, dass an diesem Tag wohl Tier-Ausflugtag sein müsse 😄
Außerdem sahen wir eine Menge Geier in der Nähe eines frischen Tierkadavers. Als wir die Umgebung absuchten, entdeckten wir drei Löwinnen, welche sich im Schatten von der Jagd ausruhten. In Namutoni machten wir Mittagspause und tranken einen Kaffee im Restaurant. Wir sahen uns auch etwas die Anlage inkl. Pool und Wasserloch an. Danach ging es entlang der Wasserlöcher Klein Okevi, Groot Okevi, Tsumcor, Aroe, Twee Palms und Klein Namutoni. Wir sahen u.a. mehrere Elefanten-Herden, eine davon soff eine Wasserstelle komplett leer. Als wir fast fertig waren, entdeckten wir in einer Senke eine Nashornfamilie, welche sich ausruhte.
Am späteren Nachmittag verabschiedeten wir uns nach erlebnisreichen Tagen vom Etosha und fuhren über die gut befahrbare C38 & B1 nach Tsumeb. Dort hatten wir eine Zwischenübernachtung bei Villa Africa & Tsumeb Backpackers. Für nur 40€ inklusive Frühstück bot das große Familienzimmer ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es war etwas hellhörig, da man die benachbarte Küche und die Gespräche im Innenhof recht gut hören konnte. Sowohl wir als auch unser Sohn schliefen aber gut, da es abends schnell ruhig wurde und wir morgens recht früh aufgestanden sind. Das Zimmer war sauber und die Klimaanlage sorgte für Abkühlung, das Auto konnte im sicheren Hinterhof geparkt werden. Die Besitzerin und vor allem die Mitarbeiterin waren sehr sympathisch und freundlich.
Nachdem wir etwas ausgeruht hatten, stockten wir unsere Vorräte im Pick'n'Pay in der Tsumeb Mall auf und tankten den Hilux voll. Vor dem Abendessen vergnügte sich unser Sohn noch im zwar kleinen, aber zum abkühlen und etwas plantschen völlig ausreichenden Innenhof-Pool. Die Unterkunft bietet verschiedene Gerichte an, wir entschieden uns für Pizza aus dem Holzofen, welche zwar keine Offenbarung, aber absolut in Ordnung war.

Teil 2512. Jan. 2025

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Teil 2612. Jan. 2025

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Teil 2713. Jan. 2025

8. Station: 3 Nächte in der Ndhovu Lodge bei Divundu
Nach dem leckeren englischen Frühstück machten wir uns gegen 8:00 auf den Weg, da wir an diesem Tag mit ~600km eine lange Fahrt zu bewältigen hatten. Wir hatten uns für die Variante über die B15 bis Katwitwi, dann über die B10 bis Rundu und anschließend über die B8 bis Divundu entschieden. Bis auf ganz wenige kurze Abschnitte waren die Teerstraßen in (sehr) gutem Zustand. Da es speziell am Anfang quasi keinen Verkehr gab, kamen wir super voran und waren bereits gegen Mittag in Rundu, wo wir an der Shell-Tankstelle volltankten und eine Mittagspause einlegten. Auch die weitere Strecke lief besser als gedacht, allerdings nahm der Verkehr zu. Überraschend fit und früh erreichten wir gegen 15:30 die Nhdovu Lodge. Dank der (Tief-)Sand-Erfahrung in Sesriem war der sandige Anfahrtsweg zur Unterkunft kein Problem. Unser Sohn fragte freudig, ob es hier auch Dünen gibt 😁
Als wir am Haupthaus ausstiegen um einzuchecken, beschwerte er sich, dass er noch weiterfahren möchte um weiter Musik zu hören 😗
Da bei der Begrüßung durch die super-netten Mitarbeiter aber auch der große, schwarze Hund Nero dazu kam, schlug die Stimmung blitzartig um. Der Hund ist auf den ersten Blick aufgrund seiner Größe zwar durchaus abschreckend, aber unheimlich Kinder-lieb. Nach nicht einmal einer Minute lag er auf den Rücken und wollte gestreichelt werden, was dann augenscheinlich interessanter für unseren Sohn war als Musik zu hören 😉
Eigentlich hatten wir das rustikale Gecko-House für ~190€ die Nacht inklusive Frühstück und Abendessen gebucht. Da dieses aber vor Kurzem zur luxuriösen Lion-Suite umgebaut wurde, erhielten wir quasi einen kostenlosen Upgrade 🤩 Die Suite ist absolute Spitze: 70m² groß und sehr gediegen eingerichtet. Es gibt zwei Schlafzimmer mit Klimaanlage, wobei man vom Hauptbett einen Blick auf den Kavango hat. Auf der großen Terrasse gibt es eine Badewanne mit verschiebbarem Zaun (wer auch immer so was braucht), eine Schwebeliege mit perfektem Ausblick auf den Kavango und eine Essgruppe. Das Bad ist offen gestaltet und hat eine große Regenwalddusche, auch von hier hat man einen direkten Blick auf den Fluss, in dem sich viele Flusspferde tummelten. Auf der gegenüberliegenden Flussseite waren immer wieder Tiere zu sehen, u.a. Büffel, Elefanten, Krokodile und Gazellen.
Nachdem wir uns eine Weile in dieser traumhaften Unterkunft ausgeruht hatten, badeten wir noch etwas im Pool. Da Nero am Beckenrand aufpasste, meinte unser Sohn, dass dieser sein Bademeister-Hund sei 😄
Um 19:30 gab es im Gemeinschaftsbereich ein dreigängiges Abendessen, man sitzt dabei mit den anderen Gästen an langen Tischen. Wir waren schon am Nachmittag mit zwei sehr netten deutschen Praktikantinnen ins Gespräch gekommen, die in der Unterkunft arbeiteten. Eine fragte vom Koch an, ob unser Sohn zum Abendessen ein Schnitzel mit Pommes möchte, da dies seiner Meinung nach Kind-gerechter wäre. Er nahm das Angebot an und war begeistert, auch die anderen Gäste schauten durchaus neidisch. Aber auch unser Essen war hervorragend: als Vorspeise eine Art Quiche plus Salat und Brot, als Hauptgericht Schweineschulter mit Kartoffelbrei und Gemüse (Vegetarier erhielten eine Alternative) und zum Nachtisch Panna Cotta mit Amarula-Creme bzw. Eis für unseren Sohn. Wir unterhielten uns angeregt mit 4 Schweizern und hatten einen tollen Abend, nach dem Essen sangen, tanzten und trommelten die Angestellten noch. Glücksselig ging es dann irgendwann ins Bett.

Teil 2813. Jan. 2025

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Teil 2914. Jan. 2025

Am nächsten Morgen standen wir gegen 6:30 mit einem wunderbaren Sonnenaufgang auf und fuhren in die nahe gelegene Mahango Core Area. Als wir am Eingang den Permit bezahlten, gab die freundliche Mitarbeiterin Tipps, wo am Vortag Löwen und ein Leopard gesichtet wurden. Wir fuhren zuerst den Loop entlang dem Ufer des Kavango und entdeckten dabei Giraffen, Zebras, Büffel, Äffchen und Kudus. Im von der Mitarbeiterin beschriebenen Bereich hielten wir intensiv nach Großkatzen Ausschau, jedoch ohne Erfolg. Da keine weiteren Fahrzeuge auf der Strecke waren, konnte man sich leider auch nicht an anderen Touristen orientieren. Gerade als wir weiterfahren wollten, entdeckten wir dann doch noch mehrere Löwinnen im Dickicht 🤩
Am Picknick-Platz stiegen wir kurz aus um uns etwas die Beine zu vertreten, bevor wir auf dem gleichen Weg wie wir gekommen waren wieder zurück in Richtung Parkeingang fuhren. Wir hofften, dass wir nochmals einen Blick auf die Löwinnen werfen könnten, als plötzlich meine Frau den von der Mitarbeiterin erwähnten Leoparden in einem Baum entdeckte. Dieser lag dort gemütlich und ließ sich durch uns nicht beim chillen stören 😎
Wir überlegten, ob wir nun zum Frühstück in die Lodge fahren oder noch den Abstecher zum Wasserloch davor einschieben sollten. Mit 3:0 Stimmen gewann das Wasserloch, der Weg dorthin bestand aus längeren Tiefsand-Passagen, die aber problemlos zu fahren waren. Allzu viel gab es leider nicht zu sehen, da das Wasserloch fast komplett ausgetrocknet war. Immerhin drei stattliche Kudus ließen sich ablichten.
Zurück in der Lodge genossen wir das wunderbare Frühstück auf der tollen Aussichtsterrasse im Gemeinschaftsbereich. Danach entspannten wir auf unserer Terrasse beim Ausblick auf den Fluss. Am gegenüberliegenden Ufer waren wieder Büffel, Krokodile und Elefanten zu sehen. Plötzlich hörten wir von dort ein lautes Fauchen und sahen panisch davonrennende Gazellen. Genaueres ließ sich nicht erkennen, als wir es später einem Mitarbeiter erzählten, vermutete er Löwen bei der Jagd.
Nachmittags fuhren wir zur Buffalo Core Area auf der gegenüberliegenden Flussseite, da der Tageseintritt für beide Parks gilt. Die Anfahrt erfolgt über Divundu und auch in diesem Park sahen wir keine anderen Fahrzeuge während unseres Aufenthalts. Die stellenweise tiefsandige Piste führt etwas am Fluss entlang, auf dem Weg liegen auch deutsche Militärruinen und ein Friedhof aus dem 1. Weltkrieg. Wir sahen eine große Zebraherde, zahlreiche Giraffen, dazu mehrmals Elefanten und Kudus. In der Nähe der Stelle wo wir vormittags das Fauchen verortet hatten, entdeckten wir tatsächlich eine Gruppe Löwen.
Auf dem Rückweg zur Lodge kauften wir im Choppies in der Karatja Mall ein und tankten bei Shell voll. Nachdem wir uns noch etwas auf der Terrasse entspannt hatten, ging es zum Abendessen. An diesem Abend verwöhnte uns der Koch u.a. mit sehr leckerer Zebra-Lasagne und Eis mit Obstsalat als Nachtisch. Wir saßen bei einem sympathischen niederländischen Paar, welches einen Mix aus deutsch (für unseren Sohn) und englisch sprach.

Teil 3014. Jan. 2025

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Teil 3114. Jan. 2025

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Teil 3214. Jan. 2025

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Teil 3315. Jan. 2025

Den nächsten Tag ließen wir sehr gemütlich angehen und schliefen aus bevor wir wieder das leckere Frühstück genossen. Am Vortag hatten die beiden Praktikantinnen unserem Sohn versprochen, dass sie ihm die sechs kleinen Hundewelpen zeigen würden, die Nero und Bella vor wenigen Wochen erst bekommen hatten. Als wir hinkamen, waren die Kleinen putzmunter und tollten wild herum bis sie nach und nach müde wurden. Nicht nur für unseren Sohn war dies ein weiteres Highlight des Urlaubs 🤩
Anschließend ruhten wir uns auf unserer Terrasse aus, wobei Nero auch mitkam und in einer Ecke einschlief. Gegen 14:00 gab es Kaffee und frisch gebackenen Erdbeerkuchen im Gemeinschaftsbereich, danach nutzen wir noch den Pool. Bademeister-Hund Nero war nicht dabei, da er es vorzog, weiter auf unserer Terrasse zu schlafen.
Gegen 16:30 nahmen wir an der 2-stündigen Sonnenuntergangs-Fahrt der Unterkunft teil, welche für 430 NAD angeboten wird, unser Sohn war sogar kostenlos. Der Guide war klasse, da er viele Infos zur Gegend und den Tieren erzählte. Das Highlight für uns war ein Stopp an der Bee-Eater-Kolonie, wo ausgiebig Zeit war, die Vögel zu beobachten. Außerdem sahen wir noch viele Flusspferde, Krokodile, eine Vielzahl an Vögel, Büffel, Elefanten und einen Waran. Zum Sonnenuntergang gab es Getränke und Snacks, unser Sohn haute speziell beim Biltong rein, da er meinte, dass es wie Salami oder Bifi schmecken würde. Das Panorama beim Sonnenuntergang war wie aus einem Reiseprospekt, unglaublich schön.
Zum Abendessen gab es Lammhaxe mit Kartoffelbrei und Gemüse und zum Nachtisch Creme brullet. Auch hier zeigte der Koch wieder sein Können.
Nachts hörte man mehrmals laute Geräusche von Flusspferden und Elefanten, ich konnte aber von der Terrasse aus keine Details sehen.

Unser Fazit: Sowohl in den Parks als auch bei der Sundowner-Tour sahen wir viele Tiere. Die Ndhovu Lodge war absolut klasse, vor allem das Essen und die Mitarbeiter. Durch den kostenlosen Upgrade konnten wir den Luxus der Lion-Suite genießen, zum regulären Preis hätten wir sie uns aber vermutlich nicht gegönnt.

Teil 3415. Jan. 2025

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Teil 3515. Jan. 2025

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Teil 3615. Jan. 2025

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Teil 3716. Jan. 2025

9. Station: 2 Nächte im Askiesbos ... Samochima Bush Camp bei Shakawe
Nachdem wir ein letztes Mal das hervorragende Frühstück auf der Terrasse genossen hatten, machten wir uns an den Check-out. Unser Sohn verabschiedete sich speziell von den beiden deutschen Praktikantinnen sehr herzlich inklusive Bussi und Umarmung. Als eine von beiden vorschlug, dass er gerne bei ihnen bleiben könne, dauerte die Überlegungszeit ziemlich lange. Glücklicherweise entschied er sich dann aber doch für die Weiterfahrt: "ich will ja auch noch die anderen Unterkünfte kennen lernen" 😄
Die ca. 20km lange Fahrt zum Grenzübergang Mohembo nach Botswana erfolgte via Transitstrecke durch die Mahango Core Area, hierfür muss man keinen Parkeintritt bezahlen. Der Grenzübertritt ging verhältnismaßig schnell, da wir - mal wieder - die einzigen Touristen waren. Unser Sohn war dennoch etwas irritiert darüber, wozu die ganzen Formulare und Stempel dienen sollten. Er freute sich aber über den neuen Stempel in seinem Kinder-Reisepass 🙄 Die Grenzübertrittsgebühren betrugen 60 BWP fürs Auto, 50 BWP für die Road Safety Levy Fee sowie 150 BWP für die Haftpflichtversicherung, also insgesamt 260 BWP, welche man mit Kreditkarte bezahlen konnte.
Die A35 in Botswana war recht gut geteert, so dass die ca. 50km bis Shakawe zügig zu fahren waren. An der Kreuzung mitten im Ort entdeckten wir eine Bank mit Geldautomat, somit konnten wir uns gleich mit Bargeld eindecken.
Die Unterkunft "Askiesbos ... Samochima Bush Camp" liegt außerhalb des kleinen Örtchens Shakawe und man fährt am Schluss ca. 2km Sandpiste. Es gibt einen zentralen Parkplatz, wo wir von einem Angestellten begrüßt wurden. Aufgrund unserer frühen Anreise war das Zimmer noch nicht fertig, wir hatten aber im Vorfeld mit den Besitzern geklärt, dass wir unser Gepäck deponieren können. Denn wir wollten zu den Tsodilo Hills fahren um die dortigen Felszeichnungen anzuschauen. Man fährt hierbei erst 20km Teerstraße bis Ncamasere und wechselt dann für ca. 30km auf eine halbwegs gute Sandpiste. Am Ende befindet sich der Eingang zum Tsodilo Camp, wo man aus verschiedenen Touren auswählen kann. Wir entschieden uns für den Rhino-Trail, welcher 120 BWP für den Guide kostet, dazu kommen 50 BWP pro Person und 10 BWP pro Kind für den generellen Parkeintritt. Die Mitarbeiterin erklärte uns, dass wir noch ein paar Kilometer weiter in den Park fahren müssten, am kleinen Museum würde dann ein Guide warten. Als wir am Parkplatz ankamen, kam auch direkt ein Mann auf uns zu. Dieser erklärte uns aber, dass er heute der einzige Guide sei, da alle Kollegen auf einer Beerdigung seien. Da er noch eine andere Tour hätte, müssten wir leider 1 Stunde warten. Das war für uns in Ordnung, da wir so die Mittagspause vorzogen. Afrika-typisch war es am Ende aber (natürlich) keine Stunde, sondern eher 1,5-2 Stunden, er entschuldigte sich damit, dass ihn die andere Gruppe noch zum Mittagessen eingeladen hatte. Was solls, somit konnte unsere Wanderung ja endlich starten ... dachten wir zumindest. Denn er erklärte, dass wir mit unserem Auto zu verschiedenen Stationen fahren würden. Dort stiegen wir aus und liefen zumindest kurze Strecken zu verschiedenen Felszeichnungen. Keine Ahnung, ob dies der normale Ablauf ist (im Internet hatte ich in Berichten von wirklichen Wanderungen gelesen) oder ob der Guide an dem Tag eher lauf-faul war oder ob er es aufgrund unseres Sohnes machte. Da wir aufgrund des verspäteten Starts Mitten in in die pralle Mittagshitze geraten waren, konnten wir uns mit dieser Variante aber anfreunden. Zumal der Guide sehr sympathisch wirkte und in hervorragendem Englisch (und etwas deutsch für unseren Sohn) viele Infos zu den Felszeichnungen und der Geschichte und Kultur der Gegend erzählte. Trotz holprigem Start und anders als geplantem Ablauf war die Tour durchaus empfehlenswert, wenngleich eine ähnliche Tour in Patagonien zur Cueva de las Manos deutlich besser und professioneller war. Nach ca. 1-1,25h war die Tour zu Ende und der Guide fragte, ob wir ihn zum Ausgang mitnehmen könnten, da er nun Feierabend machen würde. Wie sich herausstellte, war die Dame am Eingang sein Frau und hoch-schwanger in Erwartung des zweiten Kindes.
Der Rückweg nach Shakawe war auch wieder problemlos machbar, anstatt zur Unterkunft fuhren wir weiter in das Örtchen, da wir zum Abendessen das Dijo Deli einer österreichischen Besitzerin eingeplant hatten. Als wir hinkamen, hing am Tor leider ein Zettel "closed". Da wir die als Alternative ausgesuchte Pizzeria nicht am in Google und Tracks4Africa ausgewiesenen Platz fanden, gab es die Notfall-Option: nach dem Einkaufen im Choppies in der Acacia Mall holten wir in einem Imbiss Hähnchen-Teile und Pommes. Das war jetzt kein kulinarisches Feuerwerk, schmeckte aber einwandfrei und war mehr als sättigend.
Zurück in der Unterkunft war unser Gepäck bereits in die gebuchte Familiensuite gebracht worden, welche den hervorragenden Online-Eindruck zu 100% bestätigte: von der großen Terrasse mit Tisch und Stühlen kommt man in das Zimmer aus dickem Zeltstoff, welches trotz zusätzlicher Matratze für unseren Sohn noch genügend Platz bot. Das Doppelbett war extrem bequem und man konnte die zahlreichen Fenster nach Wunsch verdunkeln. Im hinteren Bereich gibt es ein Badezimmer mit Toilette und Badewanne. Letztere nutzten wir auch hier nicht, da die große Außendusche wirklich toll und außergewöhnlich ist mit Blick auf das Okavango-Delta. Im Inneren gab es einen kleinen Kühlschrank und einen Ventilator. Das WLAN funktioniert laut Homepage eigentlich nur im Gemeinschaftsbereich, durch die Nähe zu dieser hatten wir aber auch in der Hütte Empfang, wobei die Bandbreite aufgrund der abgelegenen Lage der Unterkunft aus nachvollziehbaren Gründen eher eingeschränkt war. Inklusive Genius-Rabatt bezahlten wir über booking.com lediglich 75€ pro Nacht. Frühstück konnte für 155 BWP pro Person und ein Abendmenü für 195 BWP dazugebucht werden (unser Sohn kostete jeweils die Hälfte).
Nachts hörte man immer mal wieder Geräusche von Hippos und Vögeln, wir schliefen aber auch hier hervorragend.

Teil 3816. Jan. 2025

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Teil 3916. Jan. 2025

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Teil 4017. Jan. 2025

Nach einem guten Frühstück inklusive Eierspeise nach Wahl auf der Terrasse im Gemeinschaftsbereich nahmen wir um 8:00 an der “Discover the Panhandle”-Bootstour teil. Diese dauert 6 Stunden und wird für 800 BWP (Kinder die Hälfte) angeboten. Dammann, der junge und freundliche Besitzer der Unterkunft, erzählte uns, dass wir die einzigen Teilnehmer seien und brachte uns zum Guide Lucky, welcher uns am kleinen Boot in Empfang nahm. Lucky sprach hervorragend Englisch und brachte uns im Laufe der nächsten Stunden die Natur und Tiere der Region auf unterhaltsam-lehrreiche Weise näher. Wir sahen sehr viele Tiere, speziell natürlich Vögel, u.a. Flusspferde, Elefanten, Pel's Fishing Owl, Fischadler, Krokodile, Bee-eater, ...
Die Mittagspause verbrachten wir auf einer kleinen Insel, auf der nachts Flusspferde grasen. Entsprechend lag viel Flusspferd-Kacke herum, was uns beim Essen aber nicht störte. Gegen 14:00 waren wir wieder an der Unterkunft, von den vielen wunderbaren Eindrücken total überwältigt. Als unser Sohn meinte, dass er gerne noch weiter mit Lucky herumfahren würde, erwiderte dieser grinsend, dass er ihn als Junior-Guide einstellen würde, wenn er etwas älter sei 😉
Nachdem wir uns im sehr gemütlichen Gemeinschaftsbereich entspannt hatten, machten wir noch einen von mehreren ausgeschilderten Spaziergängen über das Gelände und sahen dabei Pferde und Bushböcke. Vor dem Abendessen kann man um ein Lagerfeuer sitzen und den Ausblick auf das Delta genießen oder mit den anderen Gästen in Kontakt kommen. Von den Mitarbeitern wurde es liebevoll "Bush-TV" genannt.
Das gebuchte Abendessen bestand aus Kürbissuppe, Schweine-Kotelett mit Kartoffelspalten und Gemüse und zum Nachtisch Applecrumble. Es schmeckte sehr gut, auch diese Küche verstand ihr Handwerk.

Unser Fazit: Die Tsodilo Hills waren in Ordnung, die 6-stündige Bootstour ins Okavango-Delta absolute spitze. Und die Unterkunft für gerade mal 75€ plus Frühstück/Abendessen ist ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Ursprünglich hatten wir Drotsky's Cabins ins Auge gefasst, welche aber schon ausgebucht war. Dass wir dadurch diese tolle Unterkunft gefunden haben, war ein echter Glücksfall.

Teil 4117. Jan. 2025

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Teil 4217. Jan. 2025

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Teil 4317. Jan. 2025

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Teil 4418. Jan. 2025

10. Station: 1 Nacht in Maun
Nachdem wir abermals das leckere Frühstück auf der Aussichtsterrasse genossen hatten, checkten wir aus und machten uns gegen 8:15 auf den Weg nach Maun. Bis auf kurze Abschnitte war die Straße durchgehend gut geteert, wobei die Ränder teilweise stark ausgefranst waren. Unser Sohn fragte daher, ob Tiere daran geknabbert hätten 😄
Je näher wir uns Maun kamen, desto häufiger gab es Schlaglöcher im Asphalt. Da es aber auch hier nur wenig Verkehr gab, konnte man diese gut umfahren, zumal sie mit Farbe eingekreist waren. Nach etwa 4,5 Stunden kamen wir an der Unterkunft in Maun an, wir hatten ein Family Chalet im Discovery BnB gebucht. Die Mitarbeiterin Carol zeigt uns die schöne Anlage und unser rustikales Chalet Nummer 8. Dieses ist im Stil einer Rundhütte gebaut und besitzt zwei Ventilator. Neben einem Doppelbett gab es auch ein Stockbett für Kinder, was unseren Sohn freute. Wir gönnten uns im Café der Unterkunft einen sehr leckeren Cappuccino und nutzten danach den Pool zum Abkühlen. Anschließend fuhren wir zur neuen Mall und kaufen im Checkers für die nächsten Tage in Khwai ein. Danach hatten wir bei Marc’s Eatery einen Tisch fürs Abendessen reserviert. Da noch nicht viel los war, kam Marc zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns eine Weile. Wir nahmen aus der umfangreichen Speisekarte Fish & Chips bzw. einen Gazellen-Burger plus Süßkartoffel-Pommes für unseren Sohn, alles schmeckte sehr gut. Die kurze Heimfahrt bei Dunkelheit war kein Problem, wobei wir langsam und achtsam fuhren.

Teil 4518. Jan. 2025

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Teil 4620. Jan. 2025

11. Station: 3 Nächte in Khwai
Auch in dieser Unterkunft bot das Frühstücksbuffet eine gute und leckere Auswahl inklusive Eierspeisen nach Wahl. In der Nähe des Frühstücksbereichs gab es einen Futterplatz für Vögel, so dass man diese gut beobachten konnte. Wie schon am Vortag kamen wir mit der sehr sympathischen Besitzerin Marije ins Gespräch, in dessen Verlauf sie erzählte, dass sie auch schon unsere Unterkunft in Khwai genutzt hätte. Sie klang dabei sehr begeistert, was unsere Vorfreude auf die nächsten Tage noch entsprechend steigerte.
Gegen 8:30 checkten wir aus und fuhren über Mababe nach Khwai. Bis kurz vor dem Desinfektions-Checkpoint ging die Teerstraße weiter, danach wurde es zur Sandpiste mit abschnittsweise herausfordernden Tiefsand-Passagen. Dank der Übung und Erfahrung aus den letzten Wochen kamen war aber ohne Probleme und gut durch. Wie schon auf der Strecke nach Maun wurden wir auch an diesem Desinfektions-Checkpoint durchgewunken. Auf dem Weg sahen wir bereits Elefanten und Giraffen, etwa auf Höhe der Abfahrt zum Magotho Camp zudem einen Elefanten-Kadaver, der von Geiern und Marabus belagert war 😕
Nach etwa 3 Stunden kamen wir an unserer Unterkunft in Khwai an. Da das Angebot an Hotels, Guesthouses oder BnBs in dieser Region recht begrenzt ist und die meisten Unterkünfte entsprechend hochpreisig sind, suchte ich während der Planung recht lange nach etwas Passendem und fand letztendlich "The Termite Mound". Hierbei handelt es sich um eine noch recht neue Privatunterkunft mit insgesamt drei Schlafzimmern mit jeweils eigener Dusche und Toilette. Dazu gibt es eine voll ausgestattete Küche und einen großen Gemeinschaftsbereich. Man bucht die Unterkunft ab mindestens 2 Gästen komplett, der Preis liegt dabei bei 150 USD pro Person. Da die Übernachtung unseres Sohnes kostenlos war, bezahlten wir somit insgesamt 300 USD pro Tag für die gesamte Unterkunft. Selbstverständlich ist dies auch ein mehr als stolzer Preis, im Vergleich zu den anderen Unterkünften der Region aber geradezu ein Schnäppchen. Vor allem wenn man die Einzigartigkeit der Unterkunft bedenkt: denn diese besteht aus zwei großen Frachtcontainern im Erdgeschoss, welche aufwändig umgebaut wurden (auf der einen Seite ist ein Schlafzimmer, auf der anderen Seite die Küche). Jeweils darüber, also quasi im ersten Stock, befinden sich zwei weitere Schlafzimmer mit Wänden aus hochwertigem Zeltstoff und einem Balkon mit Blick auf den Garten. In den Fenstern sind Moskitonetze, zusätzlich sind weitere Netze am und um die bequemen Betten angebracht. Man kann die Zimmer komplett verdunkeln, wir ließen jedoch das Fenster am Balkon frei um morgens durch den grandiosen Sonnenaufgang geweckt zu werden.
Die Küche ist vollständig ausgestattet mit Kühlschrank, Gasherd/-backofen, Geschirr, Pfannen, Töpfen, ... Die Vorderseite der Küche kann mittels einer Kurbel geöffnet werden, so dass man auch von hier einen tollen Blick auf den Garten bekommt. Im Gemeinschaftsbereich gibt es einen langen Tisch mit Stühlen sowie ein gemütliches Sofa. Im Garten steht ein Grill und es gibt eine Feuerstelle, an der man abends sitzen kann. Das Highlight für unseren Sohn war der Hochsitz/die Aussichtsplattform im Garten, auf dem Gartenmöbel stehen und von dem aus man einen wunderbaren Ausblick Richtung Fluss hat, an dem wir häufiger Elefanten, Flusspferde, Büffel, ... sahen. Nachts hörte man immer mal wieder Flusspferde und Elefanten in der Umgebung grunzen bzw. tröten. Die Unterkunft verfügt über eine Solaranlage, welche für Strom und warmes Wasser sorgt. Es gibt sogar Satelliten-Internet und in einem weiteren Gebäude auf dem Grundstück wohnt Llumba, die bei Fragen oder Problemen als Unterstützung dient.
Alles in allem war The Termite Mound zweifellos eine der außergewöhnlichsten und coolsten Unterkünfte aller unserer bisherigen Urlaube 🤩

Nachdem wir uns mit der Unterkunft vertraut gemacht hatten, fuhren wir nachmittags noch etwas durch die Khwai Community Concession, welche keinen Eintritt kostet. Einer der Wege führt am Fluss entlang und wir sahen wieder viele Tiere wie Elefanten, Flusspferde, Wasserböcke, Fischadler, Affen, Zebras, Krokodile, ...
Anfangs hatten wir Probleme uns im Labyrinth der gewundenen Sandwege zurecht zu finden, da die Garmin-Karten unseres Navis diese nur teilweise im Bestand hatte. Die Karten der kostenlosen Handy-App MapsMe waren jedoch sehr akkurat, weshalb die Navigation damit hervorragend klappte. Nachdem wir eine Weile am Fluss entlanggefahren waren, kamen wir zu einer Furt. Da wir uns vorgenommen hatten, Wasserdurchfahren zu vermeiden, drehten wir um, da es inzwischen auch später Nachmittag geworden war.
Zurück in der Unterkunft wollte unser Sohn vorm Duschen noch auf den Hochsitz klettern, von oben entdeckten wir dabei ca. 50 Elefanten, Flusspferde und Büffel in der näheren Umgebung 🤩
Zum Abendessen gab es leckeres Rinderfilet mit Kartoffeln, danach setzten wir uns an die Feuerstelle im Garten und genossen dieses paradiesische Fleckchen Erde. Irgendwann hörten wir ein Knacken aus den Büschen und stellten etwas erschrocken fest, dass einige Elefanten zum Fressen bis in den Garten gekommen waren. Sicherheitshalber schauten wir uns die Sache erstmal von den Balkonen aus an, dann kam aber auch Llumba vorbei und meinte, dass dies gelegentlich vorkäme, aber noch nie etwas passiert sei, da die Elefanten irgendwann weiterziehen würden. Nach einer Weile waren die Elefanten in der Tat satt gefressen und stampften gemütlich weiter, als Andenken hinterließen sie einige große Kackhaufen 😗
Wiedermal vollkommen von den Afrika-Eindrücken überwältigt schliefen wir in den gemütlichen Betten ein.

Teil 4720. Jan. 2025

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Teil 4820. Jan. 2025

Und hier zahlreiche Bilder der Unterkunft:

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Teil 4921. Jan. 2025

Wir wachten mir einem herrlichen Sonnenaufgang durch das Balkonfenster auf. Nach einem selbstgemachten Frühstück fuhren wir gegen 7:00 in den Moremi Nationalpark, die Zufahrt von Khwai aus erfolgt dabei über eine etwas abenteuerlich aussehende Holzbrücke. Am Eingang bezahlten wir den Permit, welcher 270 BWP pro Erwachsenem und 75 BWP fürs Auto betrug, Kinder sind kostenlos. Der Mitarbeiter war recht freundlich, auf meine Frage, ob es am Vortag irgendwo empfehlenswerte Sichtungen gab, meinte er, dass es in den letzten Tagen keine Meldungen von Sichtungen von Löwen oder Leoparden gegeben hatte, er wünschte uns aber Glück.
Kurz nach dem Eingang zum Park fuhren wir von der Transitstrecke in Richtung South Gate ab und wechselten auf die Strecke nach Xakanaxa. Man sah immer mal wieder andere Fahrzeuge, es war aber auch hier deutlich weniger los als ich erwartet hätte. In der Nähe des Flusses tummelten sich zahlreiche Tiere, u.a. Elefanten, Giraffen, Zebras, Wasserböcke, Fischadler, Äffchen und alle möglichen Vögel. Die Paradise Pools kurz vor Xakanaxa dagegen waren nicht sehr ergiebig, was aber auch am ziemlich wenigen Wasser gelegen haben könnte. Die Mittagspause machten wir auf einer Aussichtsplattform nahe des Hippo Pool. Als wir zur Weiterfahrt aufbrachen, kamen zwei Guides angefahren, welche ein Picknick für eine Reisegruppe vorbereiteten. Wir kamen kurz ins Gespräch und auch sie erzählten, dass sie die letzten Tage leider keine Großkatzen entdecken konnten. Wir fuhren den Weg am Wasser entlang zurück zum Parkausgang und waren gegen Nachmittag in der Unterkunft, wo wir den Rest des Tages entspannten.

Teil 5021. Jan. 2025

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Teil 5121. Jan. 2025

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Teil 5222. Jan. 2025

Am nächsten Tag starteten wir gegen 7:00 wieder in die Khwai Community Concession. Wie am ersten Tag versuchten wir so viel wie möglich am Fluss entlang zu fahren, was Dank dem detaillierten Kartenmaterial von MapsMe ziemlich gut funktionierte. Wir hatten dabei tolle Ausblicke auf die Flusslandschaft und viele Tiersichtungen wie Flusspferde, Elefanten, Affen, Zebras, Krokodile und natürlich Vögel. Außerdem konnten wir eine Löwenmutter mit ihrem Nachwuchs entdecken 🤩
Außer im Bereich um das Magotho Camp und das Khwai River Camp sahen wir keine anderen Fahrzeuge. Auf dem Weg immer am Fluss entlang kamen wir letztendlich an ein Schild des Chobe Nationalparks, hier drehten wir um und fuhren wieder gemütlich zurück in Richtung Unterkunft. Wir machten dabei einen Abstecher zu der Stelle, wo wir am ersten Tag den Elefanten-Kadaver entdeckt hatten und sahen noch immer Geier und Marabus daran herumnagen.
Nachdem wir über Mittag in der Unterkunft entspannt hatten, fragte uns unser Sohn, ob wir nicht nochmal losfahren könnten, da er gerne weiter Tiere sehen würde 🤩
Gesagt, getan, wobei wir im Gebiet um die Unterkunft blieben, da uns Llumba beim Check-in ein paar schöne Plätze erklärt hatte, welche zu der Zeit problemlos erreichbar waren. Anschließend genossen wir den letzten Abend in dieser wunderbaren Gegend.

Unser Fazit: Sowohl der Moremi und noch mehr die Khwai Community Concession gefielen uns sehr gut und boten tolle Tiersichtungen. Im Etosha gab es zwar gefühlt noch mehr Tiere, allerdings war unser Afrika-Erleben in Botswana ausgeprägter, da alles ursprünglicher / weniger organisiert / wilder wirkte. The Termite Mount war eine sehr außergewöhnliche und uneingeschränkt empfehlenswerte Unterkunft, die ihren Preis unserer Meinung nach definitiv wert ist.

Teil 5322. Jan. 2025

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Teil 5522. Jan. 2025

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Teil 5623. Jan. 2025

12. Station: nochmals 1 Nacht in Maun
Nach dem Frühstück checkten wir gegen 7:00 aus und nahmen auf dem Rückweg nach Maun die Strecke durch den Moremi. Nach der Einfahrt am North Gate fuhren wir die Transitstrecke durch den Park in Richtung South Gate. Wir hatten nicht viele Tiersichtungen als plötzlich direkt neben der Strasse ein recht seltsam aussehendes Tier saß. Mit Hilfe der Tinkers Moremi Tourist Map konnten wir es als "Bat-eared Fox" identifizieren 😉
Am North Gate fuhren wir auf die Piste in Richtung Third Bridge, von der wir dann zu den Black Pools und Mogogelo abbogen. Diese Region war ziemlich trocken, wir konnten aber zahlreiche Vögel entdecken, Säugetiere gab es dagegen nicht viele. Auch in der anschließend angefahrenen Xini Lagoon waren die Verhältnisse ähnlich. In Anbetracht der Wasserarmut rechneten wir nicht mehr mit allzu spektakulären Sichtungen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein Leopard vorbeilief 🤩
Mit diesem wunderbaren Erlebnis machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Maun, kurz vor der Ausfahrt aus dem Park lagen noch die wenigen verbliebenen Überreste eines Elefanten mitten auf der Piste.
Am Desinfektions-Checkpoint wurden sowohl unsere Schuhe als auch die Autoreifen behandelt, die Mitarbeiter waren speziell gegenüber unserem Sohn sehr freundlich und gut gelaunt.
In Maun haben wir dann erstmal vollgetankt, da sich unser Tank durch die Fahrten der letzten Tage merklich geleert hatte. Durch die Erfahrungen der ersten Wochen hatten wir aber festgestellt, dass die Restkilometer-Anzeige des Hilux sehr verlässlich war, auch bei Allrad-Nutzung. Daher waren wir bei den Fahrten recht entspannt gewesen, hatten aber bei der Tourenplanung auch einen Sicherheitspuffer eingeplant, da es ja in Khwai und Moremi keine Tankstelle gibt.
Im Discovery BnB bekamen wir wieder die gleiche Familien-Hütte wie bei der ersten Übernachtung. Wir tranken abermals einen leckeren Cappuccino und unser Sohn erzählte der Besitzerin Marije begeistert von unseren Erlebnissen der letzten Tage. Anschließend kühlten wir uns im Pool ab und gingen danach zum Abendessen zur Okavango Craft Brewery. Der Burger war hervorragend, die Pizza gut und das selbstgebraute dunkle Ale spitze. Unser Sohn hatte Spaß auf dem kleinen Spielplatz im gemütlichen Biergarten.

Unser Fazit zu Maun: die Stadt selbst besitzt keine Sehenswürdigkeiten, ist aber aufgrund der Supermärkte, Tankstellen und Restaurants eine gute Zwischenstation vor und nach den umliegenden Nationalparks. Die beiden Übernachtungen im Discovery BnB kosteten uns inklusive Frühstück 130€ pro Nacht, die Anlage war sehr gepflegt und liegt sowohl den Mitarbeitern als auch der Besitzerin Marije augenscheinlich sehr am Herzen.

Teil 5723. Jan. 2025

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Teil 5824. Jan. 2025

13. Station: 1 Nacht in Ghanzi
Den Rückweg nach Windhoek hatten wir entspannt geplant, daher schliefen wir gemütlich aus und genossen das leckere Frühstücksbuffet inklusive längerem Plausch mit der Besitzerin Marije. Als wir gegen 9:30 auscheckten, schenkte sie unserem Sohn ein Tierbestimmungsbuch, er war so begeistert, dass sie ein Bussi und eine lange Umarmung bekam.
Über die gut ausgebaute A3 ging es nach Ghanzi, zumeist war auch hier wenig bis kein Verkehr. Gegen 13:00 kamen wir an der etwas außerhalb gelegenen Plot 13-Farm an, wo wir ein Deluxe Familienzimmer für weniger als 70€ gebucht hatten. Es handelt sich um eine Selbstversorger-Unterkunft mit sehr neuwertigen und gut ausgestatteten Apartments. Frühstück wird leider nicht angeboten, man hat aber eine Küche inkl. Kühlschrank zur Selbstversorgung und im Gemeinschaftsbereich steht ein Grill zur Verfügung.
Am späteren Nachmittag fuhren wir in das kleine Städtchen um zu tanken, zum Abendessen gingen wir ins Hollandia Trading. Dieses hat im Internet viele positive Bewertungen, unsere Erfahrung war aber leider eher durchwachsen, da unsere Gerichte nicht allzu lecker schmeckten. Es gibt jedoch nicht viele Essens-Alternativen und zumindest war die Mitarbeiterin sehr freundlich und die Atmosphäre gemütlich.
Den Rest des Tages entspannten wir in der Unterkunft und schliefen nachts dank bequemer Betten sehr gut.

Teil 5924. Jan. 2025

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Teil 6025. Jan. 2025

14. Station: 1 Nacht in Gobabis
Wir ließen es wieder entspannt angehen und checkten nach dem selbstgemachten Frühstück gegen 9:00 aus. Es ging zunächst über die A2 bis zum Grenzübergang Buitepos. Hier war zwar verhältnismäßig viel los, durch die Menge der Bearbeitungsschalter ging es aber dennoch überraschend schnell, auch wenn man insgesamt 5 oder 6 Stationen abklappern musste. Dass die Mitarbeiter uns immer ohne Nachfrage den nächsten Schritt erklärten, war ein ungewohnter Verwaltungs-Service in diesem Urlaub 😉
Der Rest des Weges bis Gobabis ging es über die ebenfalls gut ausgebaute B6, außer im Bereich der Grenze war wieder wenig Verkehr. Entspannt kamen wir vor 14:00 in Gobabis an, wir hatten im Xain Quaz Camp ein Familienzimmer mit Gartenblick für unter 65€ inklusive Frühstück gebucht. Der Besitzer Danny war sehr sympathisch und zeigte uns das tolle Garten-Anwesen. Die beiden verspielten Labradore Toby und Maggy wurden ausgiebig gestreichelt. Von den schönen Pfauen im Garten hielten wir aber lieber einen respektvollen Abstand. Nachmittags gingen wir in den Pool, später fuhren wir ins Städtchen um zu tanken. Zum Essen hatten wir das italienische Restaurant "Randucci's" ausgesucht, mussten vor Ort aber feststellen, dass es inzwischen dauerhaft geschlossen ist. Wir gingen daher ins nahe Whimpy, einer Burger-Kette à la McDonalds oder Burger King. Als wir reinkamen, waren keine Gäste anwesend und wir merkten, dass es doch eher wie ein Burger-Laden funktionierte, da es Speisekarten und Bedienung am Tisch gab. Die Speisen waren besser als erwartet und wurden alle frisch zubereitet.
Zurück in der Unterkunft entdeckten wir mehrere Stechmücken in unserem Zimmer, aufgrund fehlender Moskitonetze an den Betten haben wir diese erledigt. Da wir im gesamten Urlaub keinerlei Stiche bekamen, wollten wir auch nicht in der letzten Unterkunft damit anfangen. Es stand zwar auch eine große Dose Chemiekeule herum, auf deren Einsatz wollten wir aber verzichten.
Da in den Forumsbeiträgen zu Reisen mit Kindern häufiger die Frage zu Malaria-Prophylaxe diskutiert wird: wir hatten im Vorfeld einen Beratungstermin mit der Kinderärztin unseres Sohnes, bei dem diese uns die Einnahme von Tabletten für den Abschnitt ab Divundu empfahl. Da auch der Betriebsarzt meiner Frau und derjenige in meiner Firma selbiger Meinung war, haben wir es gemacht und hatten keinerlei Nebenwirkungen. Außerdem nutzten wir ergänzend Hautspray und Kleidungsspray von Nobite.

Teil 6125. Jan. 2025

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Teil 6226. Jan. 2025

Rückflug-Tag
Da der Rückflug erst am Abend stattfand, haben wir den Besitzer Danny gefragt, ob wir erst gegen Mittag auschecken könnten, was dieser auch gerne ermöglichte. Daher schliefen wir ziemlich lange aus, auch wenn ab und zu mal das Geschrei der Pfauen zu hören war. Im Gemeinschaftsbereich der Unterkunft fand das Frühstück statt und obwohl wir nur ein anderes bewohntes Apartment sahen, wurde ein umfangreiches Frühstücks-Buffet inkl. Eierspeisen nach Wahl angeboten.
Die Zeit bis zum Auschecken nutzten wir zum Kofferpacken für den Heimflug und ich machte noch etwas den Kofferraum sauber. Wobei sich trotz der vielen gefahrenen Kilometer auch über Sand und Gravel weniger Schmutz angesammelt hatte als ich vor dem Urlaub befürchtete. Wir hatten während der Fahrten - wie empfohlen - immer die Lüftungsklappe offen, dies hat auf alle Fälle geholfen. Außerdem verstauten wir unsere Koffer während der Fahrten immer in großen Sperrmüllbeuteln, welche wir im heimischen Baumarkt gekauft hatten.
Wir hatten ursprünglich überlegt, vor dem Flughafen (ähnlich wie am Ankunftstag) nochmals zu Kapps Farmstall zu gehen. Allerdings hatten wir beim ersten Besuch gelesen, dass es nach dem Mittagessen erst wieder ab 16:00 warmes Essen gibt. Daher sind wir direkt zum Flughafen gefahren und haben an der Puma-Tankstelle vollgetankt. Die Abgabe des Hilux bei Hertz erfolgte schnell und problemlos, der Mitarbeiter freute sich, dass unser Sohn so großen Gefallen am "Bomber" gefunden hatte. Bei der Abgabe wurden uns rund 5.000 gefahrene Kilometer angezeigt, wobei wir die Fahrten durchgängig als angenehm empfanden.
Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten, überbrückten wir die Zeit bis zum Boarding im Restaurant vor dem Terminal. Der Flug war pünktlich und als Familie wurden wir am Anfang aufgerufen. Wir hatten eine Viererreihe ausgewählt und da kein weiterer Gast hinzukam, konnte unser Sohn zwei Sitze zum Schlafen nutzen. Wie schon beim Hinflug verlief der Flug ruhig und wir konnten alle längere Zeit schlafen. Die Landung in Frankfurt erfolgte ebenso pünktlich wie die Bahn nach Hause, so dass wir gegen Mittag wieder gut Daheim ankamen 😎

Teil 6326. Jan. 2025

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Teil 6426. Jan. 2025

Als Gesamt-Fazit der Reise passt sehr gut die Antwort unseres Sohnes auf meine Frage, wie er den Urlaub auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten würde: nämlich eine 11 🤩 🤩 🤩
Seine Gegenfrage, ob wir auch nächstes Jahr wieder dort Urlaub machen, musste ich jedoch verneinen, da wir unsere Reiseziele möglichst unterschiedlich und abwechslungsreich gestalten. Daher wird es dieses Jahr nach Wales gehen.
Bisher konnte ich die Frage, was mein tollster Urlaub war nicht eindeutig beantworten, da ich mich nicht zwischen Neuseeland, Südafrika und Patagonien entscheiden konnte. Vielleicht auch noch aufgrund der sehr frischen Eindrücke würde ich aktuell aber eindeutig zu Namibia & Botswana tendieren. Dies vor dem Hintergrund der extrem vielfältigen und abwechslungsreichen Natur, der sehr freundlichen Menschen und der großen Portion Abenteuer abseits vom Massentourismus. Für uns verlief die gewählte Route mit unserem Sohn hervorragend und nahezu perfekt, wobei wir auch die Erfahrung aus der Vergangenheit hatten, dass er gerne Auto fährt, häufige Unterkunftswechsel gut mitmacht und generell offen für Neues ist. Falls dies bei anderen Kindern/Familien nicht der Fall sein sollte, würde ich auch zur häufiger im Forum empfohlenen Variante raten, sich auf Namibia zu konzentrieren und anstatt Botswana lieber noch Fish River Canyon, Erongo, usw. dazu zunehmen. Denn auch wenn unser Botswana-Teil wunderbar war, erforderte es einen deutlichen Fahraufwand um hinzukommen. Für uns hat es sich aber zweifelsfrei gelohnt, da dieser Teil der Reise aufgrund der dortigen Verhältnisse nochmals deutlich abenteuerlicher als Namibia war.

Abschließend nochmals vielen Dank ans Forum für die vielfältige Hilfe bei der Planung 🤩
Mein Reisebericht ist letztendlich deutlich ausführlicher und umfangreicher geworden als ursprünglich geplant. Einerseits weil das Schreiben viel Spaß gemacht hat und ich andererseits wollte ich auch möglichst viele Infos teilen, in der Hoffnung, dass sie anderen bei der Planung zukünftiger Reisen helfen. Ich werde den ersten Post noch anpassen und Links zu den jeweiligen Stations-Beiträgen aufnehmen, damit man sich besser zurechtfindet.

3,5 Wochen Namibia & Botswana mit 5-jährigem Kind von reisebob

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/305574-3-5-wochen-namibia-botswana-mit-5-jaehrigem-kind

Stand: letzter Berichtsteil vom 26. Jan. 2025

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.