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Hallo zusammen,
die Panther’s waren wieder mal auf Reisen und haben sich 2025 für Asien, genauer Vietnam, entschieden. „Xin chào“ (gesprochen: tschin tschau) bedeutet übrigens „Hallo“ und kann universell bei der Begrüßung oder Verabschiedung eingesetzt werden Wie alles kam: Nach den letzten beiden Jahren Afrika durfte es gerne mal wieder ein anderer Kontinent sein, und da man viel Positives von Vietnam gehört und gesehen hatte, war der Entschluss schnell gefasst wieder mal ein neues Land kennenzulernen. Rahmenbedingungen waren schnell definiert, möglichst bequemer Flug, drei Wochen Reisedauer, möglichst das Land von Nord nach Süd, keine Gruppenreise und kein Strandurlaub. Da Vietnam drei Klimazonen hat, ist das mit der Reisezeit für komplett Vietnam gar nicht so einfach. Am ehesten passt noch Feb/März/April um das gesamte Land zu bereisen. Aber wer kann sich heute schon noch aufs Klima verlassen Also diverse (Spezial-) Reiseveranstalter kontaktiert und da gabs dann schon das erste „Problem“: volle drei Wochen OHNE mehrtägigen Badeaufenthalt bietet fast niemand an. Wir ließen uns also Angebote nach unseren Parametern machen und siehe da, sieht, auch preislich, gar nicht so schlecht aus. Jeder hatte so seine speziellen Angebote, mal war bei dem Einen das Hotel besser mal beim Anderen, mal sollte man Zug fahren mal waren Flüge inkludiert usw. Grundsätzlich waren die Angebote aber ok und wir waren fast soweit zu buchen, bis… ja bis wir aus unserer Sicht kleine Änderungen bzw. Nachfragen hatten. Zum Beispiel die Frage ob die angebotene Trekkingtour in Sapa auch in einer leichten Variante buchbar ist (wir haben ab und zu Knieprobleme) …Antwort, da müsste man erst mal in Vietnam nachfragen, könnte man so nicht sagen. Oder aber ob man statt den drei Tagen Strandaufenthalt auch drei Übernachtungen im Mekong Delta buchen kann… klar kann man, treibt den Preis aber um 20% nach oben…What??? Resümee: die Reiseveranstalter sind eher Reisevermittler und bieten halt Pakete von vietnamesischen Reiseveranstaltern an. Wer nicht viel ändern möchte und vor allen Dingen nicht die Zeit hat selbst zu planen, fährt sicherlich ganz gut damit. Mittlerweile hatte mich (Ralf), der Ehrgeiz gepackt und ich hab mich selbst mit den Buchungen für Hotel, Transport und Ausflüge beschäftigt. Ohne zu sehr auszuschweifen, aber es war ziemlich zeitaufwendig, zumal es viele, viele Möglichkeiten gibt Die Unterkünfte haben wir hauptsächlich über booking.com gebucht oder aber direkt, Transport haben wir unterschiedlich über GetYourGuide , direkt (Zug) oder auch über die Unterkunft gebucht. Ausflüge über GetYourGuide , direkt beim Veranstalter (Sapa) oder von der Unterkunft. Flüge war ein „Paket“ bei Vietnam Airlines mit zwei Flügen von/nach München und zwei Inlandsflügen. Unten erst einmal welche Tour bei der ganzen Bucherei herausgekommen ist. Jetzt musste nur noch alles klappen, denn bei Eigenbuchung kann man ja auf niemanden schimpfen Mo 10.03.25 (warum das Datum hier steht erklären wir noch) Di 11.03.25 München Mi 12.03.25 Hanoi Do 13.03.25 Hanoi - Sapa (Nachtzug) Fr 14.03.25 Sapa Sa 15.03.25 Sapa So 16.03.25 Sapa - Hanoi Mo 17.03.25 Hanoi - Bai to Long Bay Di 18.03.25 Bai to Long - Nin Binh Mi 19.03.25 Ninh Binh Do 20.03.25 Ninh Binh - Hue Fr 21.03.25 Hue Sa 22.03.25 Hue So 23.03.25 Hue - Hoi An Mo 24.03.25 Hoi An Di 25.03.25 Hoi An Mi 26.03.25 Hoi An - Ho-Chi-Minh Do 27.03.25 Ho-Chi-Minh Fr 28.03.25 Ho-Chi-Minh - Mekong Sa 29.03.25 Mekong So 30.03.25 Mekong - Ho-Chi-Minh Mo 31.03.25 Ho Chi Minh - Abflug (23:40) Di 01.04.25 München Zur Einstimmung gibt’s schon mal ein paar Fotos Mit dem Reisebericht gehts dann auch bald los und wir hoffen dass der ein oder andere mit uns nach Vietnam reist. Tiere gibts zwar nicht viele zu entdecken Liebe Grüße von den Panthers Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 10 Jun 2025 16:16 von panther.
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Dienstag, 11.03.2025 / Mittwoch, 12.03.2025 Flug MUC-Hanoi; Acoustic Hotel
Dank Verdi wurde unser ursprünglich gebuchter Flug vom Montag 13:30 auf den Dienstag, Abflug 11:00 Uhr verschoben Wir flogen mit Vietnam Airlines direkt von München nach Hanoi mit einer Boeing 787 Dreamliner. Wir hatten die Premium Economy gebucht und waren überrascht, denn das Platzangebot war sehr großzügig, die Sitze breiter. Essen und Service waren auch gut. Nach einem ruhigen Flug landeten wir in Hanoi gegen 3.30 Uhr früh Wir fuhren durch die Nacht, es nieselte leicht. Die ersten Mopeds waren schon zum Markt unterwegs. Um 4.15 Uhr kamen wir am Hotel an und rissen den Rezeptionisten aus dem Schlaf Der Wecker klingelte um 08.00 Uhr, dann gingen wir zum Frühstück. Ein leckeres asiatisches Buffet wartete auf uns. Da gab es neben dem klassischen Frühstück auch Salate und Sushi. Das weckte unsere Lebensgeister wieder etwas. Die Aussicht vom 22. Stock auf die Stadt war getrübt und es nieselte immer noch leicht. Bis wir uns dann auf den Weg in die Stadt machten, hatte es aber aufgehört. Zuerst steuerten wir einen Laden für eine SIM-Karte an. Das war schnell erledigt und somit konnte auch der Taxidienst „Grab“ (früher Uber) installiert werden. Schon bis zum Mobilfunkladen gab es jede Menge zu gucken, die Läden, die Leute und vor allem die Mopedfahrer – eine wahre Flut – die waren überall, auf der Straße, parkten auf den Gehwegen. Als Fußgänger war es schon ab und zu etwas abenteuerlich, sich den Weg zu bahnen. Wir steuerten zunächst den Hoan-Kiem-See an. Die Souvenirverkäufer konnten wir überzeugen, das wir nichts von den angebotenen Sachen benötigten, ein freundliches Nein war in der Regel ausreichend. Ich musste gleich mal für ein Foto mit einer vietnamesischen Touristin herhalten Wir umrundeten den See, legten mal ein Päuschen auf einer Bank ein und beobachteten das Leben. Auf einer kleinen Insel im See liegt der dreistöckige Schildkrötenturm. Wir liefen weiter zur Josefskathedrale, die von außen unscheinbar grau wirkte. Leider war sie verschlossen. Die kleinen Hocker sind eine typische Sitzgelegenheit für die Lokale Wir gingen weiter in die Beerstreet und ließen uns auf ein Saigon Bier nieder. Dazu gab es ein paar leckere Hanoi-Rollen. Abends ist hier die Hölle los, wie wir später sehen werden. Nachdem die Füße wieder fit waren, ging es weiter Richtung Train Street. Ob ein Zug fuhr oder nicht, wussten wir nicht so genau, da die Fahrpläne nicht so aussagekräftig waren In 10 Minuten war es so weit, gehen oder bleiben? Bleiben. Also eine der letzten freien Stühle nahe der Schranke geschnappt und ein Bier bestellt. Die Schranken schlossen sich und die Fußgänger wurden mit einem Gitter von den Gleisen ferngehalten. Ein wild pfeifender Offizieller – gefühlt nahe am Herzinfarkt – sorgte für Ordnung. Es war echt ein riesiges Spektakel. Dann kam der Zug und fuhr schon wirklich sehr, sehr nahe am Geschehen vorbei. Man könnte die Hand ausstrecken. Und dann war es auch schon wieder vorbei, wir blieben noch etwas sitzen, bis sich das totale Verkehrschaos auflöste. Der Pfeifenmann hatte gut zu tun. Für abends hatten wir eine Foodtour gebucht, da noch etwas Zeit war, suchten wir unser Zimmer noch einmal auf. Allerdings liefen wir Gefahr, dort einzuschlafen. Wir machten uns etwas frisch und liefen dann zum verabredeten Treffpunkt in der Agentur. Wir waren eine bunte Truppe aus Kanada, Australien und Tschechien. Im ersten kleinen Restaurant gab es eine sog. trockene Pho – wie ein Salat mit Nudeln, Gemüse und Nüssen. Kane unser Guide hatten noch einen zweiten Guide dabei, er konnte etwas Deutsch, er studierte am Goethe-Institut und hat eine Oma in Berlin. Am nächsten „Restaurant“ gab es das für Hanoi typische Banh Mi, ein französisches Baguette mit Fleisch und leckerer Soße und zum Nachtisch einen Klebreis mit Kokoseis und Mango. So lecker. Wir saßen direkt an der Straße auf unseren kleinen Stühlen. Dann besuchten wir mit der Truppe nochmals die Trainstreet – wieder ein Riesenspektakel. Alle kleinen Bars waren bunt beleuchtet und die Leute jubelten, als der Zug durchfuhr. Viele versuchten, ihre Kronkorken auf die Gleise zu legen, die Offiziellen räumten diese meist wieder ab Dann hatten wir noch eine weitere Station, wo wir diversen Frühlingsrollen kosten durften ob frittiert oder im Reisblatt. Restaurant war hier etwas zu hoch gegriffen, es war mehr eine Art Hinterzimmer, aber es hat alles lecker geschmeckt und war frisch zubereitet. Wie, will man ehrlich gesagt nicht immer wissen, aber uns ist im ganzen Urlaub alles gut bekommen. Wir hielten nochmal bei der Josefskirche, die nun beleuchtet war und gleich viel ansprechender aussah. Wir machten uns auf den Rückweg in unser Hotel, freuten uns auf eine Dusche und vor allem auf unser Bett. Das war ein langer Tag. Morgen nochmal Sightseeing in Hanoi und Abends gehts dann mit dem Zug nach Sapa (wenns klappt mit der Bahn) Gruß von Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 11 Jun 2025 12:17 von panther.
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Donnerstag, 13.03.2025 Hanoi, Acoustic Hotel
Der Wecker klingelte um 08.00 Uhr und wir waren ausgeschlafen. Heute war es noch grauer als gestern und es regnete Im Regen liefen wir zum Ho-Chi-Minh Mausoleum. Irgendwie schlugen wir aber die falsche Richtung ein, umrundeten fast das ganze riesige Gelände um dann festzustellen, dass dort kein Eingang war Wir riefen ein Grab Taxi, die Bestellung erfolgt via App auf dem Handy und ist sehr simpel und vor allem billig. Kurze Zeit später kam auch schon der Fahrer. Wir ließen uns zum Literaturtempel chauffieren. Erstmal standen wir im Stau, dem konnten wir aber durchaus etwas Positives abgewinnen, konnten wir uns doch ein bisschen ausruhen. Am Preis ändert sich dadurch nichts, der ist fix. Die Generalprobe für eine kostengünstige und komfortable Fortbewegung in den Städten hat also schon mal funktioniert. Der Tempel ist eine sehr hübsche Anlage mit fünf ummauerten Innenhöfen. In vergangenen Zeiten wurden hier die Söhne der Mandarine und Hochbegabte unterrichtet. Wir erstanden ein Plakat mit den Schriftzeichen für Harmonie bei einem Künstler. Der Besuch hier hatte uns sehr gut gefallen. Wir machten dann einen zweiten Versuch um die Gedenkstätte von „Onkel Ho“ zu besuchen. Oh Schreck, eine lange, lange Schlange vor der Sicherheitskontrolle Auf dem großen betonierten Platz machten wir ein paar Fotos vom Mausoleum und den Gebäuden, die gegenüber lagen. Weiter ging es zu seinem Wohnsitz ein hübsches Herrenhaus, in dem er aber nicht wohnen wollte. Durch einen schön angelegten Garten ging es weiter zu seiner Autosammlung und zum Politbüro, in dem die Staatsgäste empfangen wurden. Sein einfaches Haus, lag im Garten, mit zwei Zimmern. Sehr bescheiden. Das Mausoleum sparten wir uns, fotografieren war hier nicht erlaubt. Nach einer Pause riefen wir uns erneut ein Taxi und fuhren zum ehemals berüchtigten französischen Gefängnis Hoa Lo auch „Hilton Hanoi“. Dort besichtigten wir die vergangenen Grausamkeiten Wir machten Pause in einem Cafe und probierten einen Egg Coffee. Geschlagenes Eigelb und süße Kondensmilch kommen auf einen starken Kaffee, der allein Tote aufwecken könnte In der Nähe hatten wir ein Restaurant gesehen, in das wir anschließend zum Abendessen gehen wollten. Nur irgendwie wollte bei mir der Funke nicht überspringen, die Karte sagte mir auch nicht so zu und so entschuldigten wir uns vielmals und verließen das Restaurant Hier saßen wir bis es Zeit war, unsere Koffer zu holen. Wir bestellten wieder ein Grab zum Bahnhof. Es war zwar nicht weit, aber mit dem Gepäck teilweise auf der Straße mit dem ganzen Gewusel, da war uns nicht so wohl. Am Bahnhof checkten wir am Chapa Schalter (einer der Anbieter für die Zugabteile) ein, bekamen dort noch Tee und Popcorn. Snacks für später konnten wir auch noch bestellen, die waren schon inclusive. Dann wurden wir zum Zug begleitet und konnten unser Privatabteil beziehen. Links und rechts jeweils ein Bett und in der Mitte ein Tischchen mit Lampe und unseren bestellten Snacks/Getränken. Die Koffer kamen unters Bett. Wir richteten uns ein, viel Platz war ja nicht. Eigentlich ist ja Platz für vier Gäste – unvorstellbar für uns Pünktlich um 22.00 Uhr ging es dann los Morgen kommen wir dann in den Bergen an und hoffen auf besseres Wetter... LG von den Panthers |
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Letzte Änderung: 12 Jun 2025 09:29 von panther.
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Freitag, 14.03.2025 SaPa, Eden Boutique Hotel
Schlaf hatten wir nicht wirklich Im Hotel angekommen wurden wir freundlich empfangen und konnten frühstücken. Es war jetzt nicht so üppig wie in Hanoi, aber voll in Ordnung. Der Nebel verzog sich langsam, also gute Aussichten für den höchsten Berg Indochinas (das sind die Länder Vietnam, Laos und Kambodscha), den Fansipan mit seinen 3147 Metern. Die Tickets für den Zug und die Seilbahn kauften wir gleich im Hotel. Ganz schön happige 90,- Euro für zwei Personen Wir stiegen aus und befanden uns in einer Art Disney Land wieder. Alles angelegt von Sun World, einem Unternehmen der Sun Gruppe die mehrere Freizeitparks und -aktivitäten betreibt. Zur Seilbahn mussten wir erst ein steiles Stück Wegstrecke erklimmen, ob es für Fußkranke einen anderen Weg gibt, fanden wir nicht heraus. Die umlaufenden Kabinen fassten 30 Gäste und die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten. Die Seilbahn und ist die längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt (6.292 Meter) und überwindet einen Höhenunterschied von 1.410 Meter Es ging mit Schwung hoch hinauf, als dann aber der aufkommende Wind durch die geöffneten Fensterluken pfiff, war mir das unheimlich. Ich konnte nicht mehr rausschauen und war froh, als wir dann endlich oben waren. Aber ganz oben waren wir immer noch nicht, zum Gipfel fuhr ein kleines Bähnchen oder man konnte unzählige Stufen erklimmen. Wir nahmen das Bähnchen, mussten aber trotzdem noch einige Stufen erklimmen. Mir ging etwas die Puste aus. Es fegte ein eisiger Wind und dichte Wolken zogen immer wieder über den Gipfel und die darunterliegenden Anlagen. Alles in allem aber trotzdem sehr beeindruckend. Es gab Tempel und eine riesige Buddha Statue, angeblich wurde alles in 800 Tagen hier hin gebaut. Wahnsinn Wir entschieden uns die Treppen bis zur Seilbahn runterzulaufen, es waren eine Menge. Und ich war etwas fußlahm, das rechte Knie machte Schwierigkeiten. In der Station machten wir Pause bei einem kleinen Snack, dann stiegen wir wieder in die Gondel, die uns ins Tal brachte. Im Hotel angekommen, bezogen wir zunächst unser Zimmer, ruhten uns aus und machten uns frisch. Zum Abendessen waren wir früh dran und gingen in das empfohlene Red Xao Restaurant. Es war noch nicht viel los. Das änderte sich dann aber schlagartig und nicht endend wollende Reisegruppen, zogen in das obere Stockwerk. Uns machte das nichts, wir saßen ganz gemütlich. Ich nötigte Ralf mit mir einen Hot Pot zu probieren – das gibt es hier überall. In einen Suppentopf mit heißer Brühe kommen Hähnchen und oder Fisch/Fleisch mit allerlei Gemüse, Tofu und Nudeln. Nach kurzer Zeit ist das Fleisch durch und wir konnten eine sehr schmackhafte Suppe mit den Einlagen genießen. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. Wir blieben noch einige Zeit sitzen und sahen dem Treiben zu. Danach bummelten wir noch durch das lebhafte Städtchen mit vielen Restaurants und Kneipen. Negativ aufgefallen ist uns die Kinderarbeit. Die wirklich schon Allerkleinsten, kaum dass sie laufen können, versuchen ohne sichtbare Aufsicht Handgefertigtes an die Touristen zu verkaufen Langsam machten wir uns auf den Heimweg. Es war wieder ein erlebnisreicher Tag. Schon sind die ersten Tage vorbei Euch allen ein schönes Wochenende von Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 13 Jun 2025 11:49 von panther.
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Samstag, 15.03.2025 Sapa, Eden Boutique Hotel
Heute gab es beim Frühstück keinen eigenen Tisch für uns, wir mussten teilen. Das ist ein kleiner Nachteil des Hotels, dass es nicht genügend Platz für alle Gäste gibt Pünktlich um 08.30 Uhr wartete schon unser weiblicher Guide, leider haben wir ihren Namen vergessen Die Damen konnten teilweise ein sehr gutes Englisch, das sie sich selbst beigebracht hatten. Die meisten haben keine Schule besucht. Wir bekamen zahlreich kleine Aufmerksamkeiten in Form geflochtener Gräser (ein Herz, ein Pferd). Das Ziel war klar, wir sollten etwas von ihren zugegeben sehr hübschen Handarbeiten kaufen. Wir konnten und wollten nicht von jeder etwas kaufen, so war es zunächst ein hartes Stück Arbeit immer „nein“ zu sagen. An einer Brücke verabschiedeten sich die beiden letzten Begleiterinnen, natürlich nicht ohne dass wir eine Kleinigkeit erstanden haben Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, Hut und Sonnencreme waren Pflicht nachdem Ralf ohnehin etwas gerötet von der gestrigen Fansipan Tour war. Unser Guide erzählte uns viel vom Reisanbau, die Felder hier müssen wunderschön aussehen wenn der Reis wächst. Aber jetzt war es noch zu kalt für den Anbau – jetzt war die Zeit für den Mais. So liefen wir immer noch weiter bergab, teilweise ganz schön steile Stücke. Nicht so gut für mein Knie Wir machten Pause in einem netten Restaurant und luden unsere Begleitung zu einem Getränk ein. Nahebei fischten ein paar kleine Nackedeis winzige Fischchen aus einem Matschloch, sehr niedlich und vor allem dreckig waren die Kleinen. Weiter ging es mit dem Auto in das nächste Tal, dort liefen wir erst noch ein Stück bis wir unser Restaurant für die Mittagspause erreichten. Das lag ganz idyllisch mit schönem Ausblick. Es kamen Reis, Tofu, Gemüse, Hühnchen und dazu noch Sommerrollen – wir waren jedenfalls pappsatt. Dann stiefelten wir weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Reisfelder. Durch ein steiles matschiges Stück in einem Bambuswald kamen wir wieder zur Straße. Ich gönnte mir zum Abschluss der Tour ein für die Gegend typisches Kräuterbad, bevor wir von unserem Fahrer wieder zurück zum Hotel gebracht wurden. Abends gingen wir in den Ort und nahmen noch ein kleines Abendessen zu uns, nichts Aufregendes. Für mich Tacos und für Ralf Banh Mi. Die Straßen waren voll von Touristen und Einheimischen, es war Wochenende. Wir hörten noch einigen Musikern zu und liefen langsam zum Hotel zurück. Morgen gehts dann wieder zurück nach Hanoi...eine Fahrt von der wir bis heute nicht wissen was wir davon halten sollen und wie wir sie überstanden haben Liebe Grüße Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 16 Jun 2025 11:13 von panther.
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Sonntag, 16.03.2025 Hanoi, Acoustic Hotel Hanoi
Heute Morgen konnten wir uns Zeit lassen, die Fahrt zurück nach Hanoi war erst für 10.30 Uhr gebucht. Wir frühstückten gemütlich und kamen noch mit einem netten Engländer ins Gespräch. Unser Fahrer war überpünktlich. Heute Nacht hatte es geregnet und bis jetzt hat es nicht aufgehört. Da haben wir für unsere beiden Tage hier echt Glück gehabt Die Dame am Empfang war erfreut uns wiederzusehen und begrüßte uns überschwänglich. Sie hatte für uns eine Suite vorgesehen und zeigte uns diese persönlich Wir ruhten uns kurz aus, machten uns frisch und dann ging es auch schon wieder los. Da wir Karten für das Wasserpuppentheater um 20.00 Uhr hatten, wollten wir nicht zu spät zum Abendessen gehen. Für heute hatten wir uns ein Lokal mit einer super Bewertung ausgesucht „Met Vietnam“. Auf dem Weg dorthin, empfanden wir den Verkehr noch mehr. Echt der Wahnsinn. Das Restaurant war ein sehr schmales Gebäude, wir wurden gleich mal noch oben in das 1. Obergeschoß gebeten. Alles eher einfach und zweckmäßig gehalten, aber das Essen ist ja hier wichtig. Wir hatten leckere Reispapierrollen, für mich ein Bun Cha, welches typisch für Hanoi ist – Schweinefleisch mit Nudeln und diversem Grünzeug. Ralf hatte Hühnchen in Bambus. Zum Nachtisch gab es Kokoskaffee und Pana Cotta. Alles superlecker. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg ins Theater, welches am Hoan-Kiem See liegt. Hier war die Straße für alle Fahrzeuge abgesperrt, eine Bühne war aufgebaut mit Werbung für eine Fahrzeugmarke und sehr lauter Musik. Tanzpaare zeigten ihr Können. Im Puppentheater nahmen wir unsere Plätze in der ersten Reihe ein. Trotz Platznummer saß zunächst jemand auf unseren Plätzen, wer lesen kann…. Wir schauten noch eine Weile dem Nachtleben zu und liefen dann weiter durch die Bierstraße, wo kaum ein durchkommen war. Die Musik dröhnte und überall versuchten die Animateure einen in die jeweilige Lokalität zu locken. Danach war uns jetzt überhaupt nicht und so liefen wir langsam zu unserem Hotel zurück. Morgen gehts auf "Kreuzfahrt". Wir waren gespannt. Gruß Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 17 Jun 2025 11:58 von panther.
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