Uganda: 3 Tage mehr nach erfolgreicher Buchung

33 Antworten · 3'559 Aufrufe · gestartet 21. Mai 2021 von Gabi-Muc
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7'304 Beiträge · seit 200622. Mai 2021 ·
Gabi-Muc schrieb:
ich glaube das Raften ist auch der Grund warum ich mit Jilja etwas zögerlich bin. Wenn wir nach Jilja fahren, dann will mein Sohn auch raften, das kann ich ihm dann schlecht ausreden. Beim letzten Forumstreffen saßen wir mit den Eulenmuckels beim Frühstücken, die über den Verlust ihres Freundes in Namibia berichtet haben. Seitdem habe ich einen Heidenrespekt vor Rafting.....

… ich kann mich dunkel erinnern, dass das mit dem Rafting und dem Todesfall am Kunene auch mal Thema im Forum war.

Die Problematik ist vielschichtig. Wenn Dein Sohn das machen möchte, wird er es eines Tages sowieso tun. Die Strecke am Nil ist deshalb prima, weil der Abfluss aus dem Victoriasee dafür sorgt, dass ganzjährig nahezu gleiche Bedingungen herrschen und kalkulierbar sind. Das ist anderswo meist anders. Außerdem ist der Fluss kaum verblockt, d.h., die Gefahr eines Sturzes gegen einen Felsen ist extrem minimal. WW 3 ist überschaubar, aber dennoch nicht langweilig. Da geht es auch schon ordentlich zur Sache. Für 14 Jahre ist das aber ok, denke ich und da könntest Du auch selbst mitfahren. Vielleicht verfluchst Du mich während der Fahrt, aber hinterher wirst Du Dich gerne dran erinnern. Und für Deinen Sohn bist Du dann die "coolste Mutter" überhaupt.

Jetzt die andere Seite.
Rafting hat ein gewisses Suchtpotential. Ich hatte damals an einer Stelle wirklich Todesangst. Ich weiß nicht, wie es ohne Schwimmweste ausgegangen wäre. Drei Jahre später kam ich dann zum Zambezi und dachte trotzdem wieder darüber nach, beim Rafting mitzumachen (die Strecke ist von der Schwierigkeit her vergleichbar mit dem Nil). Gegen Ende der Reise hätte ich es gemacht. Ich hatte mich seinerzeit in Jinja (bei WW 5) verletzt und kam jetzt gleich zu Beginn der Tour an den Zambezi. Deshalb hatte ich es bleiben lassen. Am Ende der Reise hätte ich es wieder getan.

Wenn Dein Sohn WW 3 fährt und es ihm gefällt, wird er irgendwann mehr wollen. Wenn Du ihn nicht fahren lässt, macht er es irgendwann sowieso und steigt vielleicht gleich mit WW 5 ein. Ich weiß auch nicht, wie ich an Deiner Stelle entscheiden würde, wollte Dir aber beide Sichtweisen aufzeigen.

Und die komplette Tour durch WW 5 schon ab 16 anzubieten, halte ich persönlich für grenzwertig. Ich würde das erst ab 18 anbieten. WW 3 für 14jährige plus Mutter halte ich aber für "lässig" machbar. Im Rafting-Boot ist das ja auch einfacher als im Kajak. Bei WW 3 wird das Rafting-Boot eher selten umkippen oder jemand rausfallen.

Je länger ich darüber nachdenke … lasst euch einfach drauf ein, aber nur bis WW 3. Wenn das inzwischen so eingegrenzt werden kann, ist das durchaus eine Option. Die komplette Strecke mit WW 5 auf keinen Fall machen, auch wenn es plötzlich vor Ort möglich scheint. Das halte ich ab 14 für zu gefährlich.

Gruß
Wolfgang

PS: die Fotos zeigen WW 5
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2021
24 Beiträge · seit 201831. Mai 2021 ·
Hallo Wolfgang,

da werden Erinnerungen wach. 🤢

Wir waren 2018 (glaube ich) auch raften am Zambezi River. Stromschnellen WW5, unser Boot ist zwei mal gekentert. Die Guides ziehen dir vor jeder starken Stromschnelle die Schwimmwesten erneut nach - ein Korsett ist nix dagegen. 😄 Ich habe mich vor dem Rafting informiert und wusste "halbwegs" worauf ich mich einlasse. Mein Freund ist halb ersoffen und hatte an einer Stelle Todesangst, weil er von einem Wasserstrudel geschluckt und durchgeschleudert wurde und immer wieder untergetaucht ist. War danach kreidebleich. Er meinte im Nachhinein er würde es wieder machen. 🙄 In einem anderen Rafting Boot, welches mit uns unterwegs war, saßen drei Chinesen. Zwei davon sprachen kein Englisch und haben somit die Sicherheitsunterweisung nicht verstanden und wussten gar nicht was passiert und diese konnten auch nicht schwimmen ... 😄

Habe auch überlegt, ob wir in Jinja zum Raften gehen sollen. Habe mich aber dagegen entschieden.

WW5 sind für 14 Jahre viel zu heftig. Ich fand Stromschnellen Stärke 3 schon ziemlich ausreichend. Es macht mega viel Spaß und die Jungs, welche das Rafting anbieten, sind wirklich Profis. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie wissen was sie tun. Außerdem sind Kajaks die Strecke vor uns abgefahren um evtl. Risiken einzuschätzen.

Liebe Grüße
Claudia
7'304 Beiträge · seit 200631. Mai 2021 ·
In Jinja kommt auch kaum mal ein Boot ohne Kenterung durch. Laut Guides ist das eine absolute Seltenheit. Ich wusste in einer Stromschnelle auch nicht mehr, wo oben und unten ist und kam mir vor wie in einer Waschmaschine. Da helfen auch Schwimmkenntnisse kein Stück weiter.
Damals hieß es, es gäbe drei Stellen weltweit, wo man solche Raftingtouren mitfahren kann. Neben dem Weißen Nil und dem Zambezi ist das noch der Colorado in den USA. Natürlich gibt es Flüsse mit viel heftigerem Wildwasser, aber dort werden keine Touren angeboten. Da fahren dann die Könner, die auch großes Risiko eingehen. Da wird dann auch WW6 gefahren und es gibt kaum entspannte Stellen zwischen den Stromschnellen.

Der Nil bei Jinja ist am besten zu kalkulieren. Da das Wasser aus dem Viktoriasee abfließt, ist die Wassermenge über das Jahr immer sehr ähnlich.
Am Zambezi und Colorado ändern sich die Stromschnellen mit der Wassermenge teilweise extrem. Manche werden bei höherem Wasserstand gefährlicher, andere bei geringerem. Deshalb können dort die Touren bei zu großer Gefahr nicht jederzeit stattfinden oder sind dann auch evtl. etwas "öde".

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter2'192 Beiträge · seit 201631. Mai 2021 ·
Hallo Wolfgang und alle anderen,

danke für Deine Gedankengänge. Ich war letzte Woche in Südtirol (da war es meinen Kindern zu kalt zum Raften, gab es als Jugendprogramm) und auf dem Handy tippe ich nicht gerne.

Ich glaube wegen fehlenden Adrinalin werden meine Kinder mit 18 nicht sofort in ein Raftingboot einsteigen. Ich versuche - vor allem im Urlaub - immer ein wenig Action zu bieten. So waren meine Kinder in Österreich und auch in Kanada bereits raften (keine Ahnung welche WW, aber sicher nicht WW3), Quadbiken gehört zu ihren Favouriten. Klettergarten, Klettersteig, Snowmobil - die Erfahrungen haben sie schon gemacht. Bungee Jumping würde noch fehlen....

Mein Mann habe ich inzwischen befragt: Der meinte, hoffentlich saufst Du uns da nicht ab. 😉

Auch wenn ich mit Raften die coolste Mama der Welt wäre - ich habe mich entschieden die 3 Nächte in die Route einzubauen und die Hotels alle ein wenig zu schieben. So sind wir jetzt z.B. noch in der Kluges Gästefarm sowie im Mhaginga zum GoldenMonkey Tracking, wo ich auch sehr gespannt darauf bin.

Und vielleicht kommen wir ja mal nach Uganda wieder, dann würde sich Jinja mit den Sipi Falls und dem Kipedo anbieten. Und das wird dann wahrscheinlich zu einer Zeit sein, wo wir sowieso nur noch zu Zweit unterwegs sind.

Trotzdem nochmal herzlichen Dank für Eure Erfahrungen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2021
460 Beiträge · seit 201801. Juni 2021 ·
Hallo Gabi! Wir sind inzwischen frisch zurück aus Uganda und ich hatte dir ja versprochen, was zum Golden Monkey Tracking zu schreiben. 🙂 Daher gleich eine Anmerkung dazu:
4 ÜN Chameloen Hill, Bwindi (1 x Lake Matunda, 1 x Gorilla, 1 x Golden Monkey)
Die Lodge liegt meiner Meinung nach etwas suboptimal für die Gorillas und die Golden Monkeys. Wo wollt ihr denn das Gorilla-Tracking machen? Vor Ort muss man gegen 7:30/:45 Uhr sein, da um 8 Uhr das Briefing losgeht. Ihr wollt doch alleine fahren, oder? In der Gegend sind die Straßen schon sehr abenteuerlich und man kommt nur langsam voran. Da müsst ihr in der Lodge ggf. im Dunkeln losfahren, was ich persönlich auf keinen Fall machen würde. Oder wollt ihr das Gorilla Tracking im Mgahinga Nationalpark machen?
Wir haben ja im Mgahinga NP das Golden Monkey Tracking gemacht und waren im Lake Mutanda Resort, was nicht wirklich weit entfernt ist von der Chameleon Lodge. Wir haben mit Fahrer (!) sage und schreibe 1 1/2 Stunden bis zum Parkeingang des Mgahinga gebraucht und der Fahrer war definitiv viel schneller unterwegs, als wir die Strecke gefahren wären. Die Straße ist sehr abenteuerlich, extrem viele Schlaglöcher, sehr eng, sehr kurvig am See, fast nichts asphaltiert. Die letzten 5 - 10 km vorm Park sind noch mal richtig übel. Wenn wir als Selbstfahrer das Golden Monkey (oder Gorilla) Tracking dort gemacht hätten, hätten wir definitiv eine Unterkunft gebraucht, die näher dran ist (z. B. Travellers Rest in Kisoro), weil wir sonst im Dunkeln hätten losfahren müssen.

Zum Golden Monkey Tracking selbst: super Erfahrung! Wir fanden es ganz toll und lohnenswert. 😁 Die Ranger waren super drauf, wir waren die einzigen Touristen und hatten daher eine Privatführung. Die Gruppe war riesig, um die 60 Tiere. Das Fotografieren und Beobachten der Affen ist was ganz Anderes, als beim Gorilla und Schimpansen Tracking. Die Äffchen sind extrem wuselig. 😄 Sind eigentlich nur auf dem Baum, eher nicht auf dem Boden, springen ständig hin und her, halten keine 3 Sekunden still. Man muss also beim Fotografieren echt geschickt sein, ISO was höher drehen (es ist schon recht dunkel im dichten Wald), hohe Brennweite. Ach, und sie pinkeln einen auch recht gerne an. 😄 Kann aber aus eigener Erfahrung berichten, dass es gar nicht so übel stinkt, wie man vermuten könnte. 😄

Die Wanderung war bei uns echt nicht ohne. Wir waren knapp 2 Stunden unterwegs, bis wir die Affen gefunden haben. Da man auf einer Höhe von 2.400 m startet, geht dem Flachlandtiroler schon ordentlich die Pumpe. Wir sind dann auf knapp 2.900 m raufgewandert. Keuchend. 😊 Dann geht es in einen wunderschönen Bambus-Wald und zwischendurch hat man einen wunderbaren Blick auf die Vulkanberge. Wirklich wunderschön! Wir waren aber froh, dass wir auch da einen Porter genommen haben und die Gamaschen angezogen haben. Es ging schon ordentlich querfeldein und beim Runterlaufen war es nicht ganz so rutschig wie bei den Gorillas, aber ich war schon froh, dass mir der Porter an ein paar Stellen seine Hand reichte.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter2'192 Beiträge · seit 201601. Juni 2021 ·
Hallo Nadine,

danke für Deine Erfahrung. Okay, das Golden Monkey Tracking hätte ich mir jetzt einfacher vorgestellt. Ich war der Meinung das ist eher flach. Gut, dass Du es geschrieben hast, jetzt habe ich ja noch 2 Monate Zeit mich darauf einzustellen. 🤪 Deine Erzählungen hören sich aber super an und somit freue ich mich darauf sehr.

Die 3 Tage, die wir mehr haben, habe ich unter anderem in einer Unterkunft im Mgahinga investiert. Somit mache ich mir da keine Sorgen, dass wir da nicht rechtzeitig ankommen.

Gorilla Tracking ist für Bwindi angesetzt. Da müssen wir von Chameloen Hill starten. Wie ist denn da die Anfahrt? Es ist mir schon bewußt, dass es zwar von den Kilometern ein Katzensprung ist, aber vom Weg doch recht weit. Allerdings hatte ich einige Lodgen direkt am Bwindi angeschrieben und die wollten mir alle kein Permit für meinen Sohn besorgen. Er ist erst 14 und somit offiziell noch nicht zugelassen. Chameleon Hill hat da scheinbar gute Kontakte zum UWA. Vielleicht fahren wir die Strecke am Vortag schon mal ab, dann wissen wir zumindest wo wir hinmüssen und müssen nicht suchen. Und ja, wir gehören zu den Selbstfahrern.

Schreibst Du noch einen Reisebericht? Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen. Was waren denn Deine persönlich Highlights in Uganda?

DAs Chimp-Tracking ist aber flach, oder?

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
460 Beiträge · seit 201802. Juni 2021 ·
Wir hatten uns das Golden Monkey Tracking auch einfacher vorgestellt. 😄 Aber einfach kann es eigentlich nicht sein, da man schon auf 2,400 m startet. Dort "unten" gibt es keinen ursprünglichen Regenwald, das war früher alles Landwirtschaft. Die Monkeys halten sich aber nur im ursprünglichen Regenwald auf, der etwa 400 m höher startet. Daher kann die Wanderung meiner Meinung nach nie besonders leicht sein. Anders ist das bei den Gorillas und den Chimps, die sich auch mal näher an den Rangerstationen aufhalten können.

Das mit der näher an Mgahinga gelegenen Unterkunft ist super und absolut sinnvoll. 🙂 Sorry, das hatte ich auf den 5 Seiten überlesen.

Wo genau im Bwindi ist das Gorilla-Tracking denn angesetzt? Es gibt 4 Möglichkeiten. Eigentlich kommt von der Distanz her nur Rushaga infrage. Die Strecke sind wir nicht gefahren, wir waren in Buhoma und sind dann östlich an Bwindi vorbei, dann am Lake Bunyonyi vorbei und dann zum Lake Mutanda über Kisoro. Ich persönlich würde es beim Gorilla Tracking immer so machen, dass ich in direkter Näher (max. 10 km entfernt) von der Rangerstation übernachte. Alles andere wäre mir zu heikel und dafür sind die Permits einfach zu teuer, um sie verfallen zu lassen, falls doch was passiert. Insgesamt waren die Straßen in der gesamten Gegend um Bwindi (auch schon zwischen Ishasha und Bwindi) die übelsten der Reise.

Ich mache evtl. einen Kurzbericht, da ich für einen ausführlichen RB keine Zeit haben werde. 🙁

Highlights waren wir für uns natürlich an erster Stelle das Gorilla Tracking 🙂 , dann das Chimp Tracking und das Golden Monkey Tracking. Die Shoebill Tour im Mabamba Swamp fanden wir auch super (haben 3 Shoebills gesehen! 😁 ), der Murchison Falls NP hat uns auch super gefallen, die Delta Tour dort auch. Die Löwen von Ishasha haben wir auch gesehen, das war auch super. Lake Mburo NP fanden wir nicht sooooo toll, da waren wir nicht traurig, dass wir nur eine Nacht dort hatten. Der Park ist nett, aber mehr auch nicht. Abgesehen von den Baumlöwen fanden wir den Queen Elizabeth NP etwas enttäuschend. Landschaftlich sehr schön, aber nicht die Masse an Tieren, die der Murchison Falls NP zu bieten hatte. Insgesamt ist die Tiervielfalt der Parks in Uganda nicht mit der Serengeti oder der Maasai Mara zu vergleichen. Man kocht auf kleinerer Flamme. 😉
Ach zum QENP noch ein Tipp: unbedingt den Crater Drive fahren! Hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, aber der Fahrer zum Glück schon und das war landschaftlich wirklich ein Knaller!

Bei den Chimps war es bei uns tatsächlich flacher (Höhendifferenz von knapp 100 m bei unserer Wanderung), aber die Wanderung kann schon durchaus mal lang sein. Ein Paar, das einen Tag vor uns das Chimp Tracking gemacht hat, war 4 Stunden unterwegs, bis sie die Chimps gefunden haben. 😮 Die mussten auch durch einen Bach laufen und sahen schon recht geschafft aus. 😄 Bei uns war es easy und wir hatten die Chimps schon nach etwa 40 Minuten gefunden.

Normalerweise sind wir für sowas nicht haben, aber in Buhoma hat uns tatsächlich der Community Village Walk sehr gut gefallen - kann ich wirklich empfehlen. 🙂 Diese Walks kann man auch an anderen Orten machen, auch in Kibale.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
795 Beiträge · seit 200702. Juni 2021 ·
Hallo Nadine,

das hört sich nach einer tollen Reise an. 🙂
in der Hoffnung, dass Du das hier liest...

Mit welchen Anbieter habt Ihr denn die Shoebill Tour im Mabamba Swamp gemacht? Und wie teuer war das ungefähr? Ich habe auch gerade wieder Uganda für Januar 2022 gebucht und wollte die Tour diesmal auch machen.

Danke schon mal und liebe Grüße
Tina.

Lieben Dank für eine Infi
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
460 Beiträge · seit 201802. Juni 2021 ·
Hallo Tina!

Die Shoebill-Tour war bei unserem Paket schon dabei, daher weiß ich nicht, welchen Anbieter die Agentur ausgewählt hat. Sorry! Der Guide hatte nur "Tourist Guide" auf seinem Shirt stehen. Wir waren in einem winzigen Boot, das nur für 2 Gäste ausgelegt war. Unterwegs haben wir noch ein größeres gesehen, da passten so um die 10 Passagiere drauf. Wir fanden unser kleines Boot gut, weil wir damit auch in die richtig kleinen Seitenarme reingekommen sind. Dann mit abgeschaltetem Motor und mit einer Muskelkraft des Kapitäns.

Wir sind an der Anlegestelle "Mabamba Bay Ramsar Site" gestartet, vielleicht hilft dir das ja weiter.

Liebe Grüße
Nadine
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 02. Juni 2021
Themenstarter2'192 Beiträge · seit 201602. Juni 2021 ·
Hallo Nadine,

danke für Deine Antwort.

Wo wir das Gorilla-Tracking machen, kann ich nicht sagen. Ich habe gerade per Mail angefragt.... Aber eigentlich kann es nur Rushaga sein. Ich hatte gestern Abend dann auch noch gelesen, dass ihr gar nicht von Lake Mutanda das Gorilla-Tracking gemacht habt. Eine nähere Unterkunft wäre vielleicht besser gewesen, aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Vor allem weil die Lodge am Lake Mutanda meine Permits hat. 🙂 Wir werden es schon schaffen. Für das Chimp und Golden Monkey Tracking haben wir es dann entspannt. Im übrigen ist die Lodge "nur" 17 Kilometer entfernt.... In Google maps wird da schon 1 Stunde angezeigt. Bei uns überhaupt nicht nachvollziehbar, außer wenn riesen Stau ist.

Den Crater-Drive habe ich schon mal auf meiner Excel-Liste notiert.

Hat Euch denn die Reise mit einem Fahrer gut gefallen? Würdet Ihr bei einer nochmaligen Reise wieder einen Fahrer nehmen?

Wie war denn das Wetter? Kurze Hose / lange Hose? Nur T-Shirt oder mit Fleecejacke. Irgendwie habe ich so überhaupt keine Vorstellung....

Die Schuhschnabel-Tour möchte ich auch gerne machen. Da werde ich jetzt gleich mal googeln. Tina, ich vermute, das Hotel in Entebbe kann da sicherlich auch weiterhelfen.

Nadine es ist echt super, dass Du so frische Erfahrungen hast. Vermutlich wird noch die eine oder andere Frage kommen.

LG

Gabi

Nachtrag: um wieviel Uhr hat denn die Shoebill Tour gestartet? Und wie weit war das von Entebbe weg? Habe gerade etwas von einer Fähre gelesen....
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zuletzt bearbeitet 02. Juni 2021
795 Beiträge · seit 200703. Juni 2021 ·
Gabi-Muc schrieb:
Die Schuhschnabel-Tour möchte ich auch gerne machen. Da werde ich jetzt gleich mal googeln. Tina, ich vermute, das Hotel in Entebbe kann da sicherlich auch weiterhelfen.
Nachtrag: um wieviel Uhr hat denn die Shoebill Tour gestartet? Und wie weit war das von Entebbe weg? Habe gerade etwas von einer Fähre gelesen....
Hallo Nadine, hallo Gabi,

lieben Dank wegen Euren Tips zur Shoebill-Tour! Ich werde das Hotel in Entebbe auf jeden Fall zu Anfang unserer Reise fragen, damit wir die Tour dann am letzten vollen Tag (wenn wir wieder von der Rundreise zurück sind) machen können.
Die Fragen die Gabi gestellt hat, interessieren mich auch. Hatte irgendwo gelesen, dass die Touren am frühen Morgen sind. Wie lange ging denn die Bootstour ungefähr?

Liebe Grüße
Tina
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6'377 Beiträge · seit 201103. Juni 2021 ·
Hoi zämä
Gabi-Muc schrieb:Nachtrag: um wieviel Uhr hat denn die Shoebill Tour gestartet? Und wie weit war das von Entebbe weg? Habe gerade etwas von einer Fähre gelesen....
tina76 schrieb:Die Fragen die Gabi gestellt hat, interessieren mich auch. Hatte irgendwo gelesen, dass die Touren am frühen Morgen sind. Wie lange ging denn die Bootstour ungefähr?
In meinem Reisebericht (klick mich um gleich auf der richtigen Seite zu lesen) findet Ihr die Infos.
Gestartet sind wir um 07:10 im 2 Friends Beach Hotel in Entebbe, gedauert hat die Fahrt zur Anlegestelle rund 1,5 Stunden, die Telefonnummer des 'Mabamba Bird Guide's Office' findet ihr dort auf einem Bild und wenn Ihr die Namen der Bilder anschaut seht Ihr die (falsch, aber bei allen genau gleich falsch eingestellte) Uhrzeit, mit der Ihr die Länge unserer Bootsfahrt errechnen könntet...wenn ich Euch nicht schon hier schreiben würde dass wir recht genau 2 Stunden unterwegs waren. Wir hätten aber auch länger bleiben können. Nach zwei Schuhschnäbeln und zwei Stunden wars uns aber genug.
Wichtig ist halt dass man früh da ist, denn wenn die Schuhschnäbel einen Fisch gefangen haben fliegen sie davon...und ob man sie dann wieder findet?
Gabi-Muc schrieb:Im übrigen ist die Lodge "nur" 17 Kilometer entfernt.... In Google maps wird da schon 1 Stunde angezeigt. Bei uns überhaupt nicht nachvollziehbar, außer wenn riesen Stau ist.
Hier eine der besseren Pisten beim Bwindi während unserer 2013er Tour:
Gabi-Muc schrieb:Hat Euch denn die Reise mit einem Fahrer gut gefallen? Würdet Ihr bei einer nochmaligen Reise wieder einen Fahrer nehmen?
Wir definitiv!
Aber ich sehe auch keinen Vorteil beim Selbstfahren...auch mit Fahrer kann man spontan unterwegs sein, wenn die Selbstfahrer jedoch die Unterkünfte gebucht haben sind sie genauso fixiert wie auf einer genau festgelegten Tour mit Fahrer.
Gabi-Muc schrieb:Wie war denn das Wetter? Kurze Hose / lange Hose? Nur T-Shirt oder mit Fleecejacke. Irgendwie habe ich so überhaupt keine Vorstellung....
Wir hatten im Murchison Falls NP über 40°C und Abends im Bwindi Winterjacke, warme Hose und Glut unter dem Tisch...

Bei der Bergwanderung hats gehagelt und ich denke es war keine 10°C mehr....dazu mal nass und mal trocken...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
460 Beiträge · seit 201803. Juni 2021 ·
Hallo Gabi, hallo Tina!
Ich hatte gestern Abend dann auch noch gelesen, dass ihr gar nicht von Lake Mutanda das Gorilla-Tracking gemacht habt.
Genau, wir haben das in Buhoma gemacht. Übrigens, falls da noch jemand eine gute und günstige Unterkunft sucht: Ride 4 a Woman kann ich wirklich empfehlen! Schöne, neue und große Zimmer, absolut sauber, super Essen (gehörte zum besten der Reise) und total nette Angestellte. Und nur wenige Minuten Fahrzeit zur Rangerstation Buhoma.
Im übrigen ist die Lodge "nur" 17 Kilometer entfernt.... In Google maps wird da schon 1 Stunde angezeigt. Bei uns überhaupt nicht nachvollziehbar, außer wenn riesen Stau ist.
Ich würde für die 17 km 1 Stunde als absolutes Minimum ansehen! Wir haben vor Ort durchaus mal geguckt, was Google sagt und wie lange dann der Fahrer gebraucht hat. Ergebnis: Fahrer lag meist deutlich über den Google-Zeiten und wir wären als Selbstfahrer deutlich langsamer unterwegs gewesen.
Hat Euch denn die Reise mit einem Fahrer gut gefallen? Würdet Ihr bei einer nochmaligen Reise wieder einen Fahrer nehmen?
Wir sind ja eigentlich komplett überzeugte Selbstfahrer und waren selbst in Tansania als Selbstfahrer unterwegs (wo das noch viel ungewöhnlicher ist, als in Uganda). Wir haben nur deswegen einen Fahrer genommen, weil Mai Regenzeit ist und wir uns recht spontan für die Reise entschieden haben und ich normalerweise Ewigkeiten darauf verwende, Strecken zu recherchieren. Dafür war aber kaum noch Zeit vor der Abreise. Letztlich hatten wir nur 4x Regen, davon 3x nachts und 1x tagsüber nur leichten Regen. So gesehen war die Sorge unbegründet, aber das kann man vorher nicht wissen. Da ihr in der Trockezeit fahrt, hätte ich keine großen Bedenken, vor allem, wenn ihr irgendwo anders in Ostafrika schon mal als Selbstfahrer unterwegs wart. Die Länder des südlichen Afrikas kann man mit Ostafrika wirklich überhaupt nicht vergleichen. Die Straßen und Untergründe sind komplett anders. Uns hat für Tansania eher unsere 4x4-Erfahrung aus den USA geholfen, als die aus dem Süden Afrikas.
Wir haben es aber auch nicht bereut, einen Fahrer genommen zu haben. Es hat hat Vor- und auch Nachteile und letztlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für uns war es so entspannter, da mein Mann nicht fahren und ich nicht navigieren musste. Er hat sich auch generell um alles Organisatorische gekümmert, Permits, Eintritte, Anmeldung zu Bootsfahrten, etc. Nachteil: man reist nicht im eigenen Tempo (kann aber auch ein Vorteil sein, denn wir hätten sicher weniger geschafft mit unserem deutlich langsameren Tempo).
Wenn wir noch mal nach Uganda fahren, würden wir sicher eher selbst fahren.

Wir hatten eigentlich nur einen Streckenabschnitt, bei dem wir wirklich froh waren, nicht selbst fahren zu müssen und das war von der Queen Elizabeth Bush Lodge (übrigens total klasse) nach Ishasha. Ich wäre vollkommen durchgedreht bei der Strecke! 🤨 In der Nacht hatte es sehr viel geregnet und abschnittsweise war es eine ganz üble Schlammschlacht. Wir hätten definitiv ein großes Risiko gehabt, da steckenzubleiben. Man hat in den Nationalparks übrigens nicht überall Handyempfang! Und zurzeit ist extrem wenig los auf den Straßen. Da wartet man mitunter sehr lange auf Hilfe. Notiert euch unbedingt Nummern der Rangerstationen und des UWAs.
Wie war denn das Wetter? Kurze Hose / lange Hose? Nur T-Shirt oder mit Fleecejacke. Irgendwie habe ich so überhaupt keine Vorstellung....
Das Wetter war größtenteils top! Meist Sonnenschein und mal ein paar Wolken, Regen wie gesagt 4x, davon einmal absolut sintflutartig und mit ordentlich Sturm und Gewitter. In Murchison Falls haben wir richtig übel geschwitzt, vor allem weil unser Zimmer keine Klimaanlage hatte. Wir hatten sicher in der Nacht um die 25-30 Grad im Zimmer. 😕 Meist um die 25 - 28 Grad tagsüber, abends kühlte es auf um die 15 - 18 Grad runter. In den höheren Lagen (Bwindi, Lake Mutanda) etwas kühler, aber nicht extrem kalt in der Nacht. Tagsüber hatten wir da noch um die 20 - 25 Grad. Ich hab schon wegen der Moskitos nur lange Hosen an, aber T-Shirt war tagsüber immer angesagt. Abends hab ich dann meist entweder langärmelige Bluse getragen (wegen der Moskitos) und dann im Bwindi und Lake Mutanda durchaus mal eine Jacke drüber.

Wir hatten übrigens mehr Tsetses, als ich erwartet hatte. In Murchison Falls haben sie mich bei der Bootstour ziemlich zerlegt. Im QENP hatten wir punktuell auch welche, sowie im Lake Mburo NP.
Nadine es ist echt super, dass Du so frische Erfahrungen hast. Vermutlich wird noch die eine oder andere Frage kommen.
Gerne! Meld dich, wenn es noch Fragen gibt. 🙂
Nachtrag: um wieviel Uhr hat denn die Shoebill Tour gestartet? Und wie weit war das von Entebbe weg? Habe gerade etwas von einer Fähre gelesen....
Unsere Tour ging erst um 10 Uhr los, wie gesamt an der Ramsar Site. Wir sind 1 3/4 Stunden gefahren vom Airport Guesthouse in Entebbe. Wir selbst hätten sicher um die 2 - 2 1/2 Stunden gebraucht für die Strecke. Ziemliche Buckelpiste! Ich war auch skeptisch, was die Uhrzeit angeht, denn ich hatte auch hier im Forum gelesen, dass man ganz früh morgens los müssen, um die Shoebills zu sehen. Der Fahrer meinte aber auf meine Frage hin, dass das Quatsch sei. 😄 Und da wir den ersten Shoebill gegen 11 Uhr schon bei ziemlicher HItze gesehen haben, hat er wohl Recht. Insgesamt haben wir wie gesagt 3 Shoebills gesehen (Papa, Mama, Jungvogel 😊 ).
Wie lange ging denn die Bootstour ungefähr?
Die hat ziemlich genau 2 Stunden gedauert bei uns. In Entebbe waren wir erst wieder am Nachmittag.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
7'304 Beiträge · seit 200603. Juni 2021 ·
Nadine3112 schrieb:
Insgesamt haben wir wie gesagt 3 Shoebills gesehen (Papa, Mama, Jungvogel 😊 ).

Mehr wird man wohl sehr selten gleichzeitig sehen.
Auch wenn manchmal zwei oder drei Eier ausgebrütet werden, bringt der kräftigste Jungvogel (meist der zuerst geschlüpfte) im Normalfall sein(e) Geschwister im Konkurrenzkampf um Nahrung um, indem er mit dem kräftigen Schnabel auf seine(n) Kontrahenten einhackt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2021