ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200806. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Inzwischen haben sich die 3 andere Game Drive Wagen neben uns geparkt. Das Rudel scheint es nicht besonders zu stören.
Man lässt es sich unbekümmert schmecken!
Dieser Kleine möchte jetzt unbedingt spielen.
Man will aber jetzt nicht gestört werden.
Der Cub hier macht ein trauriges Gesicht.
Nicht sehr lange denn er bekommt Gesellschaft.
Der Vierte nähert sich nach dem Säugen ebenfalls.
Für uns wird es leider Zeit uns zu verabschieden.
Auf dem Weg zum Lake Masek Camp beobachten wir noch diesen Geier
und Tawny Eagle.
Gegen 19 Uhr gönnen wir uns einen Chardonnay am Lagerfeuer. Ein belgisches Ehepaar leistet uns Gesellschaft. Das Abendessen erweist sich wieder als sehr lecker. Es gibt Butternut Suppe, Salaplatte, Beef Stroganoff, Nudeln, Gemüseplatte und Eis. Miam miam. Wir plaudern noch eine Weile mit den Belgier und machen mit den Drivers ab dass wir alle morgen zusammen auf Pirsch fahren.
es sollten Fischer's Lovebird (Pfirsichköpfchen) sein. Danke für die Fortsetzung Deiner Erlebnisse.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200807. Apr. 2021 ·
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200809. Apr. 2021 ·
16.01.2021
Gleich nach dem Frühstück verlassen wir Lake Masek Tented Camp. Der Fahrer mit dem belgischem Ehepaar fährt uns hinterher. Nach ungefähr einem Kilometer erblicken wir hinter einem Gebüsch diesen Pascha.
Er ist nicht allein. 100 Meter entfernt liegt sein Kumpel.
Er schläft sehr tief.
Das Gras ist auch sehr nass, es hat in der Nacht geregnet. Wir bleiben ungefähr 15 Minuten und hoffen dass die Beiden aufstehen. Sie sind aber zu faul. Wir beschliessen später noch einmal vorbeizuschauen. Bald erreichen wir die Abzweigung zur Hauptpiste. Da sind gerade Gnus unterwegs.
In der Nähe vom Chaka Camp erblicken wir diesen Steppenadler.
Heute morgen wollen wir unbedint das Big Marsh Revier besuchen. Wir passieren zuerst das gestrige Riverbed. Da sichten wir diese faule Löwin auf einem Baum.
Sie könnte zu den 4 gestrigen Löwinen gehören.
Wir sehen aber keine andere Katzen.....Da werden wir später auch noch einmal vorbeischauen. Die Landschaft wird immer grüner und es gibt immer mehr Antilopenarten.
Wir nähern uns langsam vom Big Marsh. Auf einmal kommt uns dieser Bat-eared-fox entgegen.
Es gibt immer mehr Wasserstellen. Sie werden öfters von Zebras besucht.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200811. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
In dieser Gegend versammeln sich auch viele Elands.
Immer wieder überqueren Gnus sämtliche Wasserstellen.
Ausser uns kein Mensch! Big Marsh ist nicht immer ein ungefährliches Pflaster. Bei starken Regenfälle bleibt man laut Morris öfters in den Pfützen oder im Schlamm stecken.... Die Landschaft finden wir echt einmalig.
Auch hier besuchen uns die Flamingos.
Wir fahren und fahren in der Hoffnung endlich Cheetahs zu sichten. Wir werden leider nicht fündig. Langsam nehmen wir wieder die Richtung zum Camp. In der Ferne beobachten wir ein Löwenrudel.
Ich kann mir schon vorstellen dass sich die Katzen hier vollfressen. Frisches Fleisch gibt es ja à gogo. Ein Paradies für die Geier!
Keine Ahnung was die da gerade verzehren......
Wir crossen wieder das übliche Riverbed. Die Löwin von heute morgen hat ihren Baum verlassen.
Wir erreichen Lake Masek Camp gerade für das Mittagessen. Wie immer ein echtes Fest mit Chardonnay und Cabernet Sauvignon... 😄 Kurz vor 16 Uhr geht es wieder los. Wir fahren gleich zu den 2 Löwen von heute morgen. Sie sind tatsächlich noch da. Der Eine begrüsst uns auf seine Art
und macht seine Toilette.
Der Andere liegt ganz faul herum und schaut vor sich hin.
Wir beschliessen weiter zu fahren. Unweit vom Chaka Camp sehen wir vor einem Baum einen Game Drive Wagen stehen. Wir nähern uns und erblicken diese Löwin.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200814. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Langsam wird es wieder Zeit in unser Camp zurückzukehren. Wir verabschieden uns von den 2 Kleinen
und den Löwinen.
Den Cubs hätte ich gerne noch weiter zugesehen.
Unweit vom Rudel machen es sich einige Antilopen gemütlich.
Wir begegnen auch einigen Zebra-mangusten.
Bei der Kreuzung zum Lake Masek beobachten wir noch diesen Wollkopfgeier
und diesen Gaukler.
Ein Kilometer vor der Lodge schauen wir noch einmal nach den 2 Löwen. Bleibt nur noch der Faulere übrig. Der Andere ist verschwunden oder irgendwo versteckt.
Der Himmel leuchtet heute Abend mit sehr tollen Farben. This is also Africa!
Um 19 Uhr geniessen wir ein Glas Sauvignon Blanc vor dem Lagerfeuer. Später erwartet uns wie üblich ein leckeres Abendessen.
Danach unterhalten wir uns noch ein bisschen mit dem belgischem Ehepaar.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200816. Apr. 2021 ·
17.01.2021
Heute morgen, nach dem leckeren Frühstück, geniessen wir zum letzten Mal diese tolle Aussicht von der Terrasse aus.
Hier haben wir uns echt wohlgefühlt.
FAZIT LAKE MASEK TENTED CAMP:
- super schöne Zelte mit viel liebe eingerichtet - tolle Lage - sehr nettes Schwimmbad - leckeres Essen - sehr freundliches Personal - teuer, ist es aber Wert!
Ein Camp für Romantiker, Feinschmecker, Verliebte........usw Zu empfehlen! 🙂
Danach geht es Richtung Abzweigung Hauptpiste Serengeti - Karatu. Bis dahin fahren wir auf einer sehr schlechten Piste. Ein Game Drive Wagen ist sogar gestern Abend in dieser Pfütze stecken geblieben.
An der Piste wird gerade gearbeitet. Wir bekommen eine ganze Stunde "African Massage"...... 🤪
Diese Riesentrappe muss sich hier in diesem Nomansland verlaufen haben.
Endlich erreichen wir die Abzweigung zur Hauptpiste.
Da biegen wir rechts ab. Auf diesem Abschnitt werden wir viele Giraffen sehen.
Einige Geier nehmen auch an einem Festessen teil.
Storche gibt es in der Gegend auch.
Dieser Tawny Eagle sorgt noch für unsere Aufmerksamkeit.
Bald erblicken wir die Abzweigung zum Oldupai Visitor Centre.
Die Oldupai Schlucht ist eine bedeutende paläontologische Fundstelle und wird gerne als Wiege der Menschheit bezeichnet. Die verschiedene Ausgrabungen werden in einem kleinen Museum (neben dem Visitor Centre) anschaulich dokumentiert. Diesen Ort habe ich vor mehreren Jahren schon besucht. Wir beschliessen weiter zu fahren. Die Landschaft wird auf einmal grüner und unser Wagen will auf einmal nicht mehr vorwärts. Morris hält am Strassenrand an.
Ein anderer Driver bietet seine Hilfe an. Er ist Mechaniker und erklärt uns dass das elektische System warscheinlich durch die schlechte Piste beschädigt wurde. Er kann nur eine provisorische Reparatur leisten. In Karatu müssen wir in die Werkstatt.
Eine halbe Stunde später können wir weiter fahren. Die Landschaft wird jetzt grandios.
Die Landschaft wird auf einmal grüner und unser Wagen will auf einmal nicht mehr vorwärts.
Ich kann Euren Wagen nur zu gut verstehen. Ich hätte auch keine Lust, die Serengeti zu verlassen! Die Schwerigkeit ist momentan, erst mal hin zu kommen. Lufthansa hat unsere Flüge im Juni gecancelt. 😈 So werden wir voraussichtlich erst mal länger auf Teneriffa bleiben - Hamburg erscheint uns momentan als nicht allzu verlockend. Danke für Deinen RB und lG aus Puerto, Karsten
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200817. Apr. 2021 ·
@Karsten: ich kann mir schon vorstellen wie schwer es sein wird diesen Sommer in den Urlaub zu fliegen......Ich drücke dir fest die Daumen dass du doch noch die Seregenti besuchen kannst. Bei mir ist noch alles offen. Werde meine Flugtickets Ende Mai kaufen. Es wird wieder Madagaskar oder Kenya werden. Madagaskar ist momentan unerreichbar. Alle Flüge sind eingestellt. Der Präsident hofft immer noch mit seinem Organic Sirup den Covid zu besiegen...... 😣 Auf der Insel herrsch ein Chaos. Die Spitäler sind überfordert....und schicken die Leute zurück nach hause.....
Fortsetzung
Manchmal kommt man sich hier wie in Irland vor.
Dann werden wir wieder mit der Realität konfrontiert. Im Land sieht man öfters Matatu Unfälle. Im heutigen Fall landete der Wagen im Graben........Hier rettet man was noch zu retten ist......
Bald kommen wir am Ngorongoro Conservation View Point an.
Von hier aus, hat man einen spektakulären Blick auf die überdimensionale Kraterschüssel.
Heute haben wir Glück mit dem Wetter. Das letzte Mal als ich hier war gab es überall Nebel!
Gegen 12.30 erreichen wir Karatu. Immer wieder winken uns Kinder zu.
Wir halten beim Lilac Café an.
Da können wir Drinks bestellen und unsere Lunchboxes auspacken. Danach fährt uns Morris zur Karatu Simba Lodge. Die Piste führt uns zuerst durch den Markt.
Die Lodge liegt eingebettet in die grünen Felder und Wälder, 20 Minuten von Karatu Stadt entfernt. Als wir da ankommen, schüttet es wie verrückt. Wir werden gleich zur Rezeption gebeten wo ein Welcome Drink auf uns wartet. Eine halbe Stunde später scheint auch wieder die Sonne und wir werden zu unserem "Rhino" Zelt begleitet.
Es besteht aus 2 King Size Betten
und eine kleine Sitzecke.
Schade dass die Betten so viel Platz nehmen. Es bleibt nämlich keinen Platz für einen richtigen Schrank....Die meisten Klamotten verteile ich auf dem zweiten Bett. Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200819. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Von unserem Zelt aus bekommen wir auch noch einen Blick auf das Schwimmbad.
Die Landschaft hier ist ein Geschenk Gottes.
Da die Sonne jetzt die ganze Atmosphäre aufwärmt, gönnen wir uns eine Abkühlung im Pool.
Hier noch einmal unser Zelt vom Pool aus.
Danach unterhalten wir uns noch ein wenig mit der Rezeptionistin in der Lounge.
Wir möchten gerne mehr über die verschiedene Aktivitäten in der Gegend erfahren.
Morris ist inzwischen in die Stadt zurückgekehrt und sieht sich nach einer Wekstatt für den Wagen um. Für heute Nachmittag reicht uns ein kleiner Spaziergang in der Nähe von der Lodge.
Hier arbeiten die Kinder schon hart.
In der Lodge gibt es heute Abend 14 Gäste. Das Abendessen erweist sich als ganz gut.
Es gibt Butternut Soup - Salat - Schweinskotelett mit frischem Gemüse - Fruchtsalat. Zu meinem Erstaunen funktionniert Wifi sogar in meinem Zelt da wir uns nicht weit von der Rezeption befinden.
Preis pro Nacht für uns Beide in Vollpension: 150 US$ Da kann man echt nicht meckern! 😎
18.01.2021
In der Nacht hat es stark geregnet. Das Frühstück ist nicht besonders aber OK. Gegen 08.30 erscheint Morris ganz zufrieden. Gestern konnte noch ein Mechaniker in Karatu das elektrische Problem am Wagen beheben. Wir fahren gleich in die Stadt wo wir mit einem Guide verabredet sind. Durch ihn werden wir Nähreres über die Iraqw erfahren. Es ist ein uralter Stamm der immer noch so lebt wie vor hunderten von Jahren. Im Zentrum finden wir den Guide ohne Problem. Er nimmt mich gleich zum Markt mit. Wir besuchen zuerst den Butcher.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200820. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Nach dem Marktbesuch fährt uns Morris Richtung Gibbs Farm. Die Gravel Road bringt uns durch verschiedene Plantagen.
Auf einmal erklärt unser Guide, Morris soll anhalten. Es würde zu Fuss weiter gehen. Erster Stop eine lokale Bierbrauerei. Das Bier wird in einem rauchigem Raum gekocht
und in einem anderen grossen Raum gerührt, fermentiert, in Flaschen abgefüllt und getrunken.
Wir hatten schon mehrmals die Gelegenheit so ein Bier zu kosten. Haben uns aber nie getraut...... Morris bat darum dass sie uns Bier geben, das kürzlich gekocht wurde, um Magen-Darm Probleme zu vermeiden. Eine Frau benutzt eine Kelle um einen Plastikbecher mit Bier aus dem Plastikeimer mit warmen Bier zu schöpfen. Das Bier ist warm und zäh, da noch Körner übrig sind. Ueberraschender Weise ist es mild und glatt im Geschmack. Aber nicht Jederman's Sache..... 😄
Danach laufen wir zu einer ganz kleinen "Coffee Farm". Karatu ist aufgrund des mineralreichen vulkanischen Bodens und der Höhe des nördlichen Hochlands ein ideales Anbaugebiet. Ich muss gestehen dass wir diesen Stop nicht so interessant finden.
Wenn man eine "Coffee Tour" auf der Utengule Farm in der Nähe von Mbeya hinter sich hat, ist es schwierig sie zu überbieten. Opa zeigt uns wie er Kaffee röstet.
Sein Gesicht finde ich sehr ausdrucksvoll.
Zum Schluss darf ich Kaffee mahlen
und wir bekommen eine Tasse davon. Die Familie hier verkauft auch ab und zu Honig.
Wir dürfen Ihr Haus besuchen. Da herrscht ein Gnusch....Es besteht aus einem Schlafzimmer für die Eltern
ein Schlafzimmer für Opa und die Kinder
eine Küche.
Im Wohnzimmer werden die Gäste empfangen.
Für die Kinder bleiben wir eine Attraktion.
Anschliessend wollen wir noch die Schule besuchen. Um dort zu gelangen überquerren wir Felder. Manchmal kommen wir an frische Gräber vorbei.
Interessant und eindrücklich zu sehen, wie die Leute wohnen.
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200822. Apr. 2021 ·
@Enilorac: finde ich auch! 😎
Fortsetzung
Wir laufen nicht sehr lange und schon nähern wir uns der Tloma Primary School.
Die Kinder scheinen von unserem Besuch sehr überrascht zu sein.
Sie sind einfach köstlich.
Wir werden von der Vize-Managerin sehr freundlich empfangen.
Sie führt uns durch eine Klasse wo gerade der Unterricht stattfindet.
Anschliessend besuchen wir den Manager. Er hat schon einen sympatischen Look!
Hier ist alles sehr genau geplant.
Wir übergeben ihm Stifte und Hefte die wir aus Frankreich mitgebracht haben. Er freut sich riesig darauf. Danach gehen wir noch zum Dispensary.
Da werden wir von Schwester Mathilda empfangen.
Wir folgen ihr ins Büro.
Da kümmert sie sich auch um ihre Patienten.
Von Zuhause habe ich Arznei und so Manches was man in einer Praxis gebrauchen kann mitgebracht. Die Krankenschwester bedankt sich mehrmals dafür. Sie führt uns durch die kleine Anlage. Es ist sehr bescheiden.
Manche Betten haben ihre besten Jahren hinter sich.....
Der Entbindungsraum ist für unsere Verhältnisse sehr archaisch.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200823. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Zum Schluss machen wir uns noch auf dem Weg
zum Witch Doctor.
Die traditionelle Religion der Iraqw umfasst den Glauben an den Sonnengott als Schöpfer und Opfergaben an die Geister verstobener Familienmitglieder und zur Abwähr böser Mächte, die im Wasser und auf Bergen hausen. Sowohl Jungen als auch Mädchen werden beschnitten. Clans sind für Heiratsregeln bedeutend, da Angehörige desselben Clans nicht untereinander heiraten dürfen. Nur bestimmte Clans können Medizinmänner stellen. Der Doctor verspricht mir dass er mit seinen Steinen und Pulver, die bösen Geister entfernt hat. Ich könnte also beruhigt in die Zukunft schauen. Die grosse Zukunft ist leider ein Stück hinter mir..... 😄
Später fährt uns Morris zurück in die Lodge. Ueberall wird hier angepflanzt.
Auf den Feldern wird ohne Maschinen gearbeitet.
Nach dem Mittagessen machen wir es uns am Pool gemütlich. Am Abend geniessen wir einen Gin Tonic am Lagerfeuer.
Zum Nachtessen gibt es ein mittelmässiges Beef Stew mit Reis. Eine kleine Gruppe von 10 Italiener leistet uns dabei Gesellschaft. Und so vergeht der Abend sehr schnell! 🤪
19.01.2021
Nach dem Frühstück begleichen wir unsere Rechnung. Alles OK.
FAZIT: SIMBA KARATU LODGE:
- eine sehr schöne Lodge mit toller Lage - von den Zelten aus hat man einen wunderschönen Ausblick in die Natur - die Zelte sind zweckmässig eingerichtet und sauber - sehr freundliches Personal - das Essen ist comme ci comme ça - Preis/Leistung mehr als OK
Würde ich weiter empfehlen.
Punkt um 8 Uhr verlassen wir Karatu Richtung Tarangire. In Makuyuni tanken wir. Gegen 11.30 erreichen wir Simba Tarangire Lodge. Sie liegt ausserhalb vom Tarangire NP, in der Nähe vom neuen Sangaiwe Tor. Wir werden mit einem Welcome Drink empfangen und danach zu unserem Chui (Leopard) Zelt gebracht.
Es besteht aus zwei sehr konfortablen Betten
einem Schrank mit Safe, Taschenlampe, Plug Ins....usw.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200825. Apr. 2021 ·
@Lotusblume: ich drücke dir fest die Daumen dass es mit der Serengeti klappt! 🙂
Fortsetzung
Wir packen schon einmal unsere Koffer aus. Da es sehr heiss ist, entscheiden wir danach uns im Pool abzukühlen. Er ist sehr einladend.
Zum Faulenzen ideal.
Es kommen auch öfters Elis vorbei denn die Lodge hat eine Wasserstelle 100 Meter vor dem Schwimmbad angefertigt.
Danach gibt es Mittagessen. Auf dem Weg zum Restaurant passieren wir das Lagerfeuer für den Sundowner.
Das Toast mit Pilzen sowie das Hähnchen mit Pommes sind OK aber nothing to write home about.
Dieser Hornbill hätte sehr gerne etwas davon!
Gegen 13.30 verlasse ich mit Morris die Lodge. Wir wollen den Tarangire NP heute noch besuchen. Toni bleibt lieber am Pool. Das neue Sangaiwe Tor
befindet sich nur 4 Kilometer entfernt. Als wir da ankommen, werden wir von einem Schwarm von Tse Tse Fliegen begrüsst. Diese Biester hasse ich wie die Pest. Meine Haut reagiert wahnsinnig wenn ich gestochen werde. Ich bezahle schon einmal die Tages Entry Fees. Kostet mich 70 US$ (ich + Wagen und Fahrer). Dann fahren wir gleich los und schliessen die Wagenfenster denn die Tse Tse Fliegen wollen uns begleiten...... 😣
Der Tarangire NP verdankt seinen Namen dem Tarangire River, der sich von Nord nach Süd durch den ganzen Park schlängelt. Hier eine kleine Karte zur Orientierung.
Erster Stop: Poacher's Baobab Hide. Eine riesiger Baobab mit einer grossen Höhle in der Mitte. Poacher's sollen sich da vor etlichen Jahren versteckt haben. Morris stellt sich sofort für das Foto vor dem Eingang.
Anschliessend fahren wir Richtung Tarangire Hill. Der Himmel verdeckt sich plötzlich mit dunklen Wolken. Innerhalb von 15 Minuten schüttet es wie verrückt.
Man sieht kaum noch etwas.
Die Pisten werden zu kleinen Flüsse.
Wir müssen anhalten. This is Africa........
Es dauert praktisch eine Stunde und auf einmal kommt langsam die Sonne wieder heraus.
Leider wird es für uns Zeit schon in die Lodge zurückzukehren.
Wir brauchen mehr als eine Stunde denn die Gravel Roads sind voll Wasser. 5 Kilometer vor dem Sangaiwe Gate ist dann alles wieder trocken. Der Ranger erklärt uns beim auschecken es hätte hier nicht geregnet. In der Lodge übernachtet heute Abend noch ein anderes Paar aus Lausanne. Wir kommen sehr schnell ins Gespräch am Lagerfeuer
und essen am Abend zusammen. Die Küche hier ist leider nicht besser als die von der Simba Karatu Lodge. Das Lamm ist so zäh.... 😵
Morgen erkunden wir den Park bei einer Tagespirsch.
Preis pro Nacht in Vollpension für uns Beide: 180 US$ + 29,50 pro Person und Nacht WMA Entry Fees
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200826. Apr. 2021 ·
20.01.2021
Um 7 Uhr wird gefrühstückt. Es erweist sich sogar als lecker. Die Pancakes sind noch lauwarm. Miam miam.
Eine halbe Stunde später fahren wir schon Richtung Sangaiwe Gate. Die Sonne scheint. Ich beeile mich um die Entry Fees zu bezahlen denn die Tsé Tsé Fliegen kommen schon zu Besuch..... 😄 Wir brauchen eine gute Stunde bis wir in der Nähe von der Tarangire Sopa Lodge sind. Unterwegs begegnen wir Vogelsträussen
und Büffeln.
Anschliessend geht es Richtung Engelhardt Bridge. Ich traue mich nicht das Fenster zu öffnen um Fotos zu schiessen. Die Tsé Tsé Fliegen campen auf unserem Wagen..... Da sichten wir Impalas
Elis
und eine Giraffe.
Für diesen Secretary Bird öffne ich aber kurz mein Fenster.
Ich werde aber gleich mit 2 Tsé Tsé Fliegen Stiche belohnt.... 😗 Mamamia....
Wir fahren und fahren in der Hoffnung einige Miezen zu treffen. Viele Game Drive Wagen sind auch nicht unterwegs. Die Wenigen die wir treffen suchen auch danach seit Stunden. Langsam wird es auch Zeit für das Mittagessen.
Morris bringt uns zur Matete Picnic Site.
Kennen wir schon. Von da oben bekommt man einen tollen Blick auf den Tarangire River.
Man muss aber hier auf die Vervet Monkeys sehr gut aufpassen.
Sie warten auf den richtigen Augenblick um etwas Essbares bei den Turisten zu stehlen. Ich beobachte sie eine Weile.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200828. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Die Vervets beobachten genau was auf der Picnic Site so passiert.
Es lohnt sich ihnen zuzusehen.
Inzwischen hat sich Morris einen Platz im Schatten ausgesucht. Die Lodge hat uns keine Lunchboxes mitgegeben sondern einen Korb. Darin finden wir warmes Poulet Geschnetzeltes mit Pasta und Reis, frisches Gemüse und Obst. Einfach lecker! Auf der Picnic Site kann man sich sogar einen Expresso kaufen.
Dieser Mann macht gute Geschäfte.
Er ermöglicht auch den Vervets auf den Tischen zu stehlen. Die Leute stehen nämlich auf um sich den Café zu holen. Auf diesen Augenblick warten die Schlaumeier. Gegen 14 Uhr verlassen wir den Platz und fahren Richtung Kuro Ranger Post. Viele Waterbucks werde ich im Park nicht erblicken.
Da es jetzt sehr heiss ist, treffen wir viele Eliherden.
Sie begeben sich zum Tarangire River um ihren Durst zu löschen.
Wir gucken ihnen eine Weile zu bis sie hinter die Gebüsche verschwinden.
Am Fluss machen es sich die Vogelsträusse gemütlich.
Wir suchen und suchen nach Miezen aber wir bleiben leider erfolglos. Langsam geht es wieder Richtung Sangaiwe Gate. Diese Gabelracke sorgt für unsere Aufmerksamkeit.
Einen Kilometer vor dem Ausgang vom Park sehe ich auf einmal weit entfernt bewegende Gestalten auf einem Baum. Morris hält kurz an. Die Löwen haben uns leider gehört und verschwinden sehr schnell im Gebüsch. Schade.