ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200830. Apr. 2021 ·
Fortsetzung
Beim Auschecken am Sangaiwe Gate, bemerke ich dass ich viele Tse Tse Fliegen Stiche an den Beinen und Körper habe. Alles ist geschwollen und es juckt wahnsinnig. 10 Minuten später erreichen wir die Lodge. Ehrlich gesagt habe ich morgen keine Lust mehr den Tarangire NP noch einmal zu besuchen. Morris schlägt vor dass wir morgen den Lake Manyara NP erfoschen sollten. Wir sind damit einverstanden. Danach duschen wir. Toni guckt sich meine bösen Stiche an. Zum Glück habe ich eine Salbe dabei die ein wenig den Juckreiz lindert. Bei einem Gin Tonic am Lagerfeuer, versuche ich diese Biester zu vergessen. Heute Abend sind wir die einzigen Gäste in der Lodge. Der Koch hat sich Mühe gegeben. Der gemischte Salat ist lecker sowie das Rindsteak mit Kartoffeln und frischem Gemüse. Die Nacht wird lang denn ich werde kaum schlafen. Es juckt und juckt. Ich muss mich motivieren um mich nicht zu kratzen.... 😣
21.01.2021
Um 07.30, nach dem Frühstück, geht es gleich los. Zuerst wird in Magugu getankt. Dann fahren wir Richtung Ibuyuni Gate. Es liegt 40 Kilometer entfernt. Die ersten 25 lassen sich sehr gut fahren und führen uns durch tolle Landschaften.
Die letzten 15 Kilometer
bestehen aus einer schlechten Gravel Road.
Wir brauchen 2 Stunden bis wir das Gate erreichen. Mit dem Ranger hat Morris vereinbart dass wir die Entry Fees am Main Gate bezahlen. Da müssen wir sowieso auschecken. Wir dürfen nicht durch das selbe Gate zurück.
Mit seinen 330 Km2 Fläche kann der Lake Manyara NP in puncto Grösse nicht mit seinen Nachbarn mithalten. Wenn es aber um botanische Vielfalt, verschiedene Lebensräume und Tierreichtum auf kleinstem Raum geht, nimmt er es spielend mit ihnen auf. Hier eine Karte zur Orientierung.
Die Baumlöwen haben den Park bekannt gemacht. Wir hoffen natürlich einige davon zu sichten und fahren mehrere Schlaufen in der Nähe von der Manyara Tree Lodge. Leider werden wir nicht fündig. Danach begeben wir uns Richtung Maji Moto Hotsprings. Die Piste beim Ufer ist an manchen Stellen nicht passierbar da es viele Ueberschwemmungen gab. Wir erblicken auf einmal Büffelherden.
Unweit marschiert noch ein Hornrabe.
Ein Steinbock zeigt sich von seiner besten Seite.
Bein überqueren von einem Fluss entdecken wir diese Eliherde.
Wir schauen ihnen eine Weile zu.
Langsam wird es Zeit für das Mittagessen. Wir fahren zur Msasa Picnic Site. Die Lodge hat und wieder einen Korb mit Lekereien mitgegeben. Miam miam. Von da aus geniesst man einen tollen Blick auf den Park.
Gegen 14 Uhr 30 verlassen wir schon den Park denn viele Tiere werden wir nicht mehr beobachten können.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200801. Mai 2021 ·
Fortsetzung
2 Stunden später erreichen wir die Tarangire Simba Lodge. Nach dem duschen geniessen wir einen Gin Tonic vor dem Wasserloch. Da ist Hochbetrieb.
Es kommen immer mehr Elis.
Wir schauen ihnen eine Weile zu bis sie verschwinden.
Zum Abendessen treffen wir ein Ehepaar dass auch in der Simba Karatu Lodge übernachtet hat. Wir plaudern eine Weile zusammen. Vom Essen werden wir heute Abend sehr enttäuscht sein. Das Fleisch ist zäh, das Gemüse fade. Einfach ungeniessbar..... 😣 Gegen 22 Uhr gehen wir schlafen.
22.01.2021
Gegen 8 Uhr frühstücken wir. Anschliessend begleichen wir unsere Rechnung. Alles OK.
FAZIT SIMBA TARANGIRE LODGE:
- tolle geräumige Zelte
- um diese Jahreszeit würde ich das nächste Mal im Park übernachten, denn die meisten Tiere befinden sich im Norden. Man verschwendet zu viel Zeit um dort zu gelangen. - Je nach Koch ist die Küche gut oder ungeniessbar.... - nettes Wasserloch mit Elibesuch - sauberes und gemütliches Schwimmbad - Preis/Leistung OK
Um 9 Uhr verlassen wir die Unterkunft. Auf dem Weg nach Arusha stopt Morris bei einem Souvenir Laden . Da steigen alle Musungus ab.
Das merkt man auch gleich......
Wir profitieren von der Toilette und fahren weiter. Gegen 11.30 kommen wir am Cultural Centre in Arusha an.
Wir schauen es uns an.
Danach essen wir den Inhalt unserer Lunchbox auf dem Parkplatz. Um 13 Uhr bringt uns Morris zum Arusha Flughafen. Da verabschieden wir uns von ihm. Der Flughafen ist klein aber fein. Wir checken gleich unser Gepäck ein. Dann gönnen wir uns einen Expresso.
Bald landet auch unsere ATR Precision Air Maschine.
Wir werden mit Maske in den Wartesaal gebeten.
Mount Meru werden wir heute leider nicht sehen können!
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200802. Mai 2021 ·
Fortsetzung
In der Maschine sind alle Sitze belegt.
Punkt um 15.20 verlassen wir Arusha Airport.
80 Minuten später landen wir auf Zanzibar. Die Immigration verläuft zügig. Man braucht nur ein Einreiseformular auszufüllen. Dann holen wir unser Gepäck auf dem Fliessband ab und machen uns auf Taxisuche. Gleich am Ausgang gibt es schon einen Taxistand. Nach Fumba Beach wird 90'000 TZS verlangt. Finde ich zu teuer. Wir laufen 50 Meter nach dem Ausgang Richtung Parkplatz und da steher lauter Taxis. Wir haben keine Mühe Eine zu finden die uns für 50'000 TZS zur Fumba Beach Lodge fährt. Sie liegt 22 Kilometer vom Flughafen entfernt. Hier eine Karte zur Orientierung.
Gegen 18 Uhr erreichen wir die Unterkunft. Wir werden vom belgischem Besitzer Edwin mit einem Welcome Drink begrüsst. Anschliessend bringt er uns zu unserem Bungalow. Ursprünglich hatten wir ein Dopplezimmer mit Meerblick gebucht. Wir bekommen aber für denselben Preis eine Suite mit Meerblick! 😁 Von aussen sieht sie schon sehr einladend aus.
Gleich am Eingang findet man rechts einen Schreibtisch
und links eine Sitzecke mit Kühlschrank und Coffee Station.
Es gibt ein King Size Bett
und ein kleines Bett.
Das Badezimmer finden wir mehr als geräumig.
Das WC ist separat
und es gibt eine Aussendusche.
Wir packen schnell unsere Koffer aus und schauen uns danach den Strand an.
Er ist OK, aber haut uns nicht vom Hocker.
Auf der Webseite der Lodge sieht das Meer viel schöner aus! 😎 www.fumbabeachlodge.com
Etwa 500 Meter entfernt liegt ein kleines Fischerdorf und das Meer ist nicht gerade kristallklar.
Zum Abendessen gönnen wir uns eine Flasche Chardonnay zu 30 US$.
Es gibt einen gemischten Salat, Catch of the day (Fisch) mit Reis und Gemüse sowie einen Früchtebecher mit Eis. Es schmeckt alles sehr gut. Ausser uns übernachten hier noch 2 belgische Ehepaare.
Preis pro Nacht für uns Beide in Halbpension: 220 US$
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200803. Mai 2021 ·
23.01.2021
Gegen 8 Uhr unternehmen wir einen Spaziergang am Strand entlang.
Danach gibt es ein grosszügiges Frühstück mit Mango Juice, frische Früchte, Yogurth, Pancakes. Miam miam.
Von der Restaurantterrasse kann man so Manches beobachten.
Anschliessend faulenzen wir am Pool.
Von da aus kann man auch das Geschehen auf dem Meer verfolgen.
Heute morgen sollten die 2 belgische Ehepaare mit Ethiopian Airlines in ihre Heimat zurückfliegen. Sie müssen die Reise leider um 2 Tage verschieben denn die Fluggesellschaft verlangt jetzt beim Boarden einen Covid PCR Test. Ein Taxi bringt sie zum Covid Centre.
Zum Mittagessen gönnen wir uns eine Salatplatte. Danach lesen wir auf unserer Terrasse. Hier noch einmal unsere Suite von einer anderen Perspektive.
Auch von hier aus, sieht man das Geschehen auf dem Wasser.
Später kühlen wir uns im Pool ab. Viele Vögel löschen hier ihren Durst.
Hier gibt es zwar keinen "Malediven " Strand, dafür ist man aber praktisch allein.
Ab und zu bekommen wir auch Besuch vom Hund des Hauses.
Gegen 17 Uhr laufen wir zum Fischerdorf. Da kommen die Muzungus von ihrer Blue Safari Tour zurück.
Diese Tour haben wir für morgen gebucht. Langsam geht die Sonne unter und die Farben werden magisch.
Bei einem Gin Tonic geniessen wir den Sonnenuntergang.
La vie est belle! Am liebsten würde ich die Zeit anhalten.
Das Abendessen erweist sich wieder als sehr lecker. Wir plaudern noch eine Weile mit den Belgier. Sie erzählen uns von ihrem Highlight im Covid Centre. Ein echtes T.I.A. Da müssen wir am Schluss warscheinlich auch durch..... 😗
Auf unserem Dhow sind wir 10 Muzungus + 3 Safari Blue Angestellte.
Die Musungus kommen aus Russland, Italien USA und Frankreich.
Erster Stop zum Schnorcheln bei einem kleinen Riff. Leider gibt es ausser ein paar gewöhnliche Fische da nicht viel zu sehen. Dazu sind die Korallen tot. 😗 Der zweite Stop bringt uns auf die Kwale Sandbank. Einfach grandios.
Ein echtes Malediven Feeling.
Die Meisten steigen aus dem Boot aus und baden im lauwarmen Wasser.
Es schwimmen auch überall Fische herum.
Der dritte Stop bringt uns zur Mangrove Lagoon auf Kwale Island. Da kann man auch baden
aber nicht allein.... 😈
Die Mehrheit der Muzungus hier spricht russisch. Die Gegend ist aber zum Glück doch sehenswert.
Um 13 Uhr erreichen wir das andere Teil der Insel. Da wird das Mittagessen serviert. Die Organisation ist picco bello. Die Auswahl ist schon beeindruckend.
Und es schmeckt!
Man kann sogar noch Lobster Nachschub bekommen! Miam miam. Danach erkunden wir ein wenig die Umgebung. Es leben tatsächlich hier Einheimische das ganze Jahr durch.
Der Strand ist echt einladend.
Ein kleines Paradies.
Gegen 16 Uhr geht es dann wieder zurück nach Fumba Beach. Wir bereuen die Tour absolut nicht. Bezahlt haben wir 60 US$ pro Nase. Ist es Wert!
Das Abendessen nehmen wir mit den Belgier ein. Es gibt eine Fischsuppe, Kalamare mit Zitrone, Gemüse und Salat sowie Bananenmousse. Sehr lecker.
Wir informieren auch Edwin dass wir morgen abreisen werden. Wir wollen nämlich noch einige Tage in Stonetown verbringen. Ich liebe diese Stadt. Uns ist es auch zu ruhig hier.....
Hallo Annick! Auch von mir mal wieder ein dickes Dankeschön!!! Ich habe vor allem deine tollen Löwenbilder genossen! 🙂 Sansibar sieht auch toll aus - am liebsten würde ich mich gleich durch die ganze Speisekarte essen! 😛 Danke für deine Mühe, viele Grüße, Kathrin
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200807. Mai 2021 ·
25.01.2021
Gegen 7 Uhr packen wir unsere Koffer. Eine Stunde später wird gefrühstückt. Danach begleichen wir unsere Rechnung. Da wird 3 Nächte hier verbracht haben, bekommen wir für die dritte Nacht noch 50% Ermässigung. Eine tolle Ueberraschung.
FAZIT FUMBA BEACH LODGE
- tolle Zimmer, manche mit Meerblick - nettes Schwimmbad - gute Küche - ideal für Leute die ausruhen wollen - Preis/Leistung super
Um 10 Uhr holt uns Suleiman ab (derselbe Taxifahrer der uns vom Flughafen zur Lodge gebracht hat). Wir hatten seine Telefonnummer notiert und ihn gestern Abend für heute morgen noch gebucht. Er fährt uns nach Stone Town für 60'000 TZS. Eine halbe Stunden später treffen wir da ein. Wir halten zuerst beim Mizingani Hotel an. Da waren wir beim letzten Aufenthalt. Hatte uns sehr gut gefallen. Das Hotel ist leider total ausgebucht. Das Dhow Palace hat auch kein Zimmer frei. In der Stadt wimmelt es von Touristen. Hätte ich nie gedacht. Zum Schluss bringt uns Suleiman zum Tembo Hotel. Kennen wir auch. Da steigen meistens die Gruppen ab. Da ist auch alles voll. Wir nehmen unser Gepäck aus dem Taxi und verabschieden uns vom Taxifahrer. Toni wartet in der Lounge mit dem Gepäck und ich gehe zu Fuss auf Zimmersuche. Ich laufe direkt zum Serena Hotel. Liegt nicht sehr weit vom Tembo entfernt. Ein nobles Hotel.
Da scheint nicht viel los zu sein. Da wird 200 US$ pro Nacht für ein Doppelzimmer in B&B verlangt. Da wir 4 Nächte bleiben werden, kann ich den Preis auf 180 US$ herunterhandeln. Das Hotel schickt einen Wagen zum Tembo und kommt mit meinem Toni samt Gepäck zurück. Die Rezeption kann sich echt sehen lassen.
Wie überall in der Stadt gibt es hier keinen Aufzug. Der Gepäckträger schleppt unser Gepäck nach oben.
Ich mag die Architektur von diesem Hotel.
Wir bekommen Zimmer 38.
Es ist klein aber fein.
Hier das Badezimmer.
Von der netten Terrasse aus
bekommt man echt eine tolle Aussicht.
Anschliessend laufen wir in die Altstadt.
Wir essen eine Kleinigkeit beim Capetown Fish Market. Teuer und nichts Besonderes. Man bezahlt für die Lage!
Die Russen findet man überall in der Stadt. Danach begeben wir uns zum House of Wonders. Der ehemalige Sultanpalast ist am 25.12.2020 eingestürzt. Eine vom Präsidenten Sansibars eingesetzte Untersuchungskommission ist zu dem Ergebnis gekommen dass der Einsturz auf die Auftragsvergabe zur Renovierung des denkmalgeschützten Gebäudes an ein nicht qualifiziertes und imkompetentes Unternehmen zurückzuführen ist. Ausserdem sei die Bauaufsicht schlecht gewesen und es seien illegal Aufträge an Subunternehmer vergeben worden. Es ist geplant den Palast zu retten. So sieht er momentan aus.....
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200809. Mai 2021 ·
Fortsetzung
Danach laufen wir zum Hotel zurück und geniessen den Pool in vollen Zügen.
Daneben findet man auch einen kleinen Garten.
Gegen 18 Uhr spazieren wir am Beach entlang.
Die Jugend trifft sich hier am Abend.
Handies werden hier auch überall gebraucht! 😄
Wir suchen uns eine nette Terrasse am Strand aus, unweit vom Tembo Hotel und gönnen uns einen Gin Tonic.
Die Sonne geht langsam unter.
Ich liebe diese Atmosphäre. T.I.A
Anschliessend gehen wir zu unserem Lieblingsrestaurant: The Silk Route
Es befindet sich unweit vom Tembo Hotel. Da wird ausgezeichnete indische Küche angeboten. Die Preise sind unschlagbar und der Service Tip Top.
Toni bestellt Chicken Tandoori
und ich Chicken Masala.
Das Ganze ist angenehm gewürzt. Anschliessend besuchen wir noch den Forodhani Food Market in der Nähe vom Old Fort. Da gibt es Fingerfood mit einer besonderen Atmosphäre.
Die kleinen Garküchen bereiten landestypische Spezialitäten zu.
Gegen 22 Uhr kehren wir zum Serena zurück. Morgen früh müssen wir gleich zum Covid Centre um einen PCR Test machen zu lassen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200813. Mai 2021 ·
26.01.2021
Um 7 Uhr nehmen wir ein Bajaji (6000 TZS) dass uns zum Migombani Covid Test Centre fährt. Kennt jeder in der Stadt. Wir brauchen 15 Minuten bis dorthin. Es öffnet um 8 Uhr. Man sollte sich dort sehr früh begeben um ja nicht den ganzen Tag dort zu verbringen.... 2 Touristen warten schon vor dem Gebäude.
Wir erfahren von ihnen dass der Doktor noch nicht da ist.
Der PCR Test kostet hier 80 US$ und kann nur mit Kreditkarte bezahlt werden.
Immer mehr Musungus erscheinen. Man braucht zuerst eine Photocopy vom Reisepass. Man kann an Ort und Stelle Eine machen lassen. Um 8 Uhr 30 tut sich endlich etwas. Wir sollen uns schon einmal zum Empfangsschalter begeben. Er befindet sich unter einem Zelt.
Da bekommen wir eine Nummer sowie einen Zettel um den PCR Test später abzuholen. Danach eilen wir zum Visa Schalter wo wir 160 US$ begleichen.
Dann wird gewartet bis die Tests starten. Es kommen immer mehr Touristen dazu.
Um 9 Uhr fangen endlich die Tests an und unsere Nummer wird aufgerufen. Wir können das Gebäude betreten. Man testet nicht in der Nase sondern im Rachen. Die Ergebnisse sollen wir am 29 Januar ab 9 Uhr abholen. Gegen 9 Uhr 30 verlassen wir das Covid Centre. Unser Bajaji hat sogar auf uns gewartet. Wir fahren direkt zum Hotel zurück und gehen gleich zum Frühstücksraum. Wir haben einen Bärenhunger. Es gibt leider kein Buffet wegen Covid. Wir können aber alles aus der Karte aussuchen was wir wollen.
Vom Restaurant aus, bekommt man einen wunderschönen Blick auf den Strand.
Wir bestellen Croissants
frischer Mangosaft, Fruchtsalat, Pancakes mit Honig, Yogurth.....usw Miam miam, es schmeckt ausgezeichnet. Wir profitieren auch noch vom Geschehen auf dem Wasser.
Anschliessend begeben wir uns Richtung Emerson Spice Hotel. Da wollen wir einen Tisch reservieren. Telefonieren reicht nicht. Man möchte eine Anzahlung von 20 US$..... Auf dem Weg dahin, begegnen wir der Mühlabfuhr.
Es stinkt wahnsinnig!
Die Kerle die da arbeiten haben bestimmt keinen Geruch mehr. Stone Town bleibt aber eine wunderschöne Stadt!
Wir laufen durch sämtliche Gassen bis wir das Hotel erreichen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200817. Mai 2021 ·
Fortsetzung
Das Emerson Spice Hotel, ein Stadtpalast aus den 1830er Jahren, ist ein echtes Geschenk für die Augen! www.emersonspice.com
Das Restaurant auf der Dachterrasse bietet eine ausgezeichnete Fusion Küche. Jedesmal wenn wir die Insel besuchen, gönnen wir uns hier ein Abendessen. Draussen steht auch schon die Speisekarte.
Wir begeben uns zur Rezeption und machen unser 20 US$ Downpayment für heute Abend. Anschliessend marschieren wir eine Weile durch die Gassen der Altstadt.
Momentan ist Litchi Season. Man kann praktisch die Früchte in jeder Strassenecke kaufen.
Unweit vom Hafen findet man sogar die Möglichkeit französisch zu lernen!
Wir gucken uns ein wenig das Geschenhen am Hafen an. Momentan gibt es gerade ein Hin und Her von Matrazen "Made in China".
Nach einer Weile kehren wir zum Hotel zurück und faulenzen den Rest des Nachmittags am Pool. Gegen 18 Uhr laufen wir wieder zum Emerson Spice Hotel. Bei Ankunft fehlt die Speisekarte.
Wir erfahren sehr schnell dass heute Abend nicht genügend Gäste reserviert haben. Man hat uns ins Schwesternhotel Emerson Hurumzi umgebucht. Kennen wir. Das Restaurant befindet sich auch auf dem Dach. Die Küche ist leider nicht so gut und für die alten Knochen von meinem Toni nicht besonders geeignet. Toni erinnert sich noch an seinen Knien bei dem letzten Besuch...... 😣 Man sitzt praktisch auf dem Boden.....über dicke Kissen. Wir entscheiden unsere Reservation auf den 28. Januar zu verschieben und lassen den Tisch im Hurumzi annullieren. Anschliessend begeben wir uns zum Strand. Da ist wie immer allerhand los.
Wir gönnen uns einen Mojito bei der Strandbar neben dem Tembo Hotel.
Später kehren wir zum indischen Restaurant "The Silk Route" zurück. Zur Begrüssung bekommt jeder Gast einen Appetizer.
Wir bestellen Curry und Masala. Miam miam!
Das Naan Brot mit Knoblauch ist ein Geschenk Gottes! 😛
Für morgen haben wir unser Driver Suleiman für den ganzen Tag gebucht. Wir wollen die Insel erforschen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200818. Mai 2021 ·
27.01.2021
Gleich nach dem Frühstück, starten wir unseren Tag mit Driver Suleiman. Zuerst laufen wir die Treppen hinunter. Im Hotel gibt es keinen Aufzug. Ist auch gesund! 😎
Erster Stop: die Ruinen vom Maruhubi Palast. Sie befinden sich nur 4 Kilometer nördlich von Stone Town entfernt. Eintritt: 5000 TZS pr Person.
Der Palast ist nach dem ehemaligen Besitzer, einem Araber des Al-Maruhubi-Stammes benannt. Er wurde von Sultan Bargash, dem dritten arabischen Sultan von Sansibar in den Jahren 1880 bis 1882 erbaut. Er verwendete den Palast um seine Frau und seine 100 Konkubinen unterzubringen.
Der palast wurde leider im Jahre 1899 durch ein Feuer zerstört und nur noch wenige Ueberreste verblieben, einschliesslich grosser steinerner Säulen die einst einen grossen hölzernen Balkon trugen der die obere Etage umfasste.
Von da aus beobachtete der Sultan die unzähligen Haremsdamen beim täglichem Bad in den Badehäusern.
In dem alten Badehaus im persischen Stil, kann man noch die getrennten Baderäume für Frauen
Super hilfreich deine Infos bzgl. PCR Test. Wahrscheinlich benötigt man im Juli nur noch einen Schnelltest, aber trotzdem gut zu wissen, wie es dort abläuft. Freu mich auf den weiteren Teil deines Berichtes:-)
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200819. Mai 2021 ·
yp-travel-photography: danke für die Blumen. Habe gerade meinen Flug nach Nairobi für Ende Juli gebucht. Kommt auch schon wieder die Frage wo ich meinen PCR Test in der Mara bekommen werde.... 😎
Fortsetzung
Nur noch wenig weiter nördlich machen wir unseren nächsten Stop. Es handelt sich um die Mtoni Ruinen, der älteste Palast auf der Insel (1828).
Er befindet sich neben einem Fluss, der die Susswasserversorgung für den Hof sicherstellte. Der Palast war in jeder Hinsicht feudal. Aufgrund mangelnder Sorgfalt brannte er 1914 fast gänzlich ab. Uebrig bleiben nur das Haupthaus
die Moschee sowie kümmerliche Ueberreste der einst feudalen Haremsbäder.
Das angrenzende Hotel Mtoni Marine bemüht sich seit Jahren die Ruinen von dem Verfall zu retten. Heute kann man noch die Innenhöfe
den Palastgarten und die relativ gut erhaltenen Baderäume bewundern. Eintritt auch wieder 5000 TZS pro Nase.
Es bleiben auch noch einige Bewässerungsrelikte.
Eine halbe Stunde später fahren wir schon wieder weiter. Wir passieren das Dorf Bububu wo einige Schüler gerade aus der Schule kommen.
Dann nehmen wir die Richtung Kiboye und erreichen die Zito Spice Farm.
Da werden wir von Joseph empfangen und gleich zur einer Tour mitgenommen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200821. Mai 2021 ·
Fortsetzung
Eine Spice Tour erlaubt einen Einblick in die sansibarische Geschichte und Kultur. Dazu gehören auch die sansibarische Speisen. Man erfährt hier Vieles über den Anbau und Ernte verschiedener Gewürze, Früchte
Bäume und Pflanzen.
Es macht Spass diese Farm zu besuchen.
Unser Guide bringt auch Leben in diese Tour!
Für uns wird unterwegs auch geflochtet.
Toni bekommt sogar Sonderstücke! 😄
Zum Schluss klettert noch ein Mitarbeiter ohne jede Hilfe, auf einen Baum
und serviert uns eine frische Kokosnuss.
Und so vergehen 90 Minuten im Nu! 😎 Natürlich kommt man am Ende auch beim Souvenir Shop vorbei.
Da kein Eintritt verlangt wird, kaufen wir einige Sachen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200824. Mai 2021 ·
Fortsetzung
Langsam machen wir uns dann auf den Weg Richtung Norden und Kendwa Beach. Sein Markenzeichen ist sein makeloser, blütenweisser Sandstrand, der über mehrere Buchten reicht.
Ein echtes Geschenk für die Augen.
Das letzte Mal als wir dort waren, gab es Italiener à gogo! Heute sind es weniger Touristen und praktisch nur Russen.
Das Leben der Einheimischen geht aber weiter.
Die gehobeneren Hotels und Clubanlagen haben nur wenige Gäste.
Die Souvenirs Shops verkaufen nicht sehr viele Ware.
Wir verbringen gute 3 Stunden in Kendwa. Baden macht hier einfach Spass.
Anschliessend machen wir noch einen Abstecher nach Matemwe. Da ist es noch ruhiger.
Gegen 17.30 erreichen wir wieder unser Hotel und verabschieden uns von Suleiman. Nach dem Duschen geniessen wir das Geschehen am Strand von einer Bar Terrasse.
Das Abendessen gönnen wir uns auf der Terrasse vom 6 Degrees South Zanzibar.
Das Essen haut uns leider nicht vom Hocker.....
Morgen nehmen wir ein Boot zur Nakupenda Sandbank.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200825. Mai 2021 ·
28.01.2021
Nach dem Frühstück machen wir uns gleich auf die Suche nach einem Boot zur Sandbank Nakupenda. Wir haben Glück denn ein französisches Ehepaar sucht das Gleiche. Wir treffen sie unweit vom Tembo Hotel. Und so können wir die 40 US$ für das Boot teilen. Die Reise geht auch gleich los. Zuerst passieren wir das Houseboat Restaurant. Da scheint nicht viel los zu sein.
Wir brauchen nur 20 Minuten mit dem Motorboot bis wir die Sandbank erreichen.
Da wird auch schon das Mittagessen für Gruppen vorbereitet.
Miam, miam....
Der Wind wird plötzlich stärker und die kleinen Segelboote müssen manchmal schon sehr gut aufpassen.
Am Ufer kommt man sich wie in einem Paradies vor.
Das Wasser ist kristallklar.
Stone Town liegt aber nicht sehr weit.
Der Sand bleibt ein Geschenkt für die Augen. Er fühlt sich auch so sanft an.
Baden macht echt wieder Spass. Die Köche scheinen Ihr Werk gut zu kennen.
Hallo Annick, mein Herz blutet bei deinem Bericht über Stone Town und die fantastischen Strände im Norden der Insel. Nach einer mit Sicherheit tollen Safari in Kenia wollten wir nach einem wirklich anstrengenden Jahr eine Weile im vergangenen September dort relaxen, den sehr speziellen Charme dort genießen, aber nachdem wir gerade noch so vor dem 1. Lockdown aus Chile herausgekommen sind hatte uns der Mut verlassen, und wir haben storniert. Danke für die tollen Eindrücke und für deine allabendliche Mühe.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200827. Mai 2021 ·
@Beate: Diese Reise wirst du bestimmt noch nachholen können! Ich hoffe dass meine Patagonia Reise im Januar 2022 klappen wird. Musste 2021 auch stornieren... 😎
Fortsetzung
Die Gruppen von Russen erscheinen um 12.30.
Für uns wird es Zeit die Sandbank zu verlassen. Da würde ich zu jeder Zeit wieder hinfahren!
Auf dem Weg nach Stone Town zurück begegnen wir einigen Fishermen.
Danach kehren wir ins Hotel zurück um uns umzuziehen. Wir gönnen uns auch einen Salat auf der Restaurantterrasse. Gegen 14 Uhr marschieren wir Richtung Altstadt. Wir sehen uns zuerst die St Josephs Kathedrale an. Sie wurde von französischen Missionaren zwischen 1893 und 1898 erbaut und die Pläne wurden vom selben französischen Architekten gezeichnet der die Kathedrale in Marseille entworfen hat. Das charackteristische Merkmal dieser Kathedrale sind ihre 2 Türme (ähnlich denen der Kirche von Marseille).
Danach laufen wir zum Darajani Market. Er existiert seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Da wird wirklich alles verkauft, was die Erde und das Land hergeben.
Darunter Cashew Nuts
Pflaumen und Trauben
Litchis.......usw
Es macht Spass in den Gassen herumzuspazieren.
Nichts für feine Nasen ist der intensif riechende Fisch und Fleischmarkt am südlichen Ende des Markttreibens.
Hier findet man auch die billigsten Gewürze als Mitbringsel.
Wir kaufen noch 3 Kilos Kaffee vom Land. Ein Kilo kostet 15'000 TZS.. Mit den Einkäufen kehren wir ins Hotel zurück. Gegen 19 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Emerson Spice Restaurant. Ich liebe einfach diese Gassen.
Hach Nakupenda....hätten wir dieses Jahr auch gemacht. Habe gestern das 2.Mal Tansania storniert. Wenn ich den schönen Sand sehe könnte ich heulen und tue es auch! 🙁