Ersttäter Botswana über Caprivi

12 Antworten · 3'441 Aufrufe · gestartet 24. Nov. 2020 von Fischkopf
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Themenstarter28 Beiträge · seit 202024. Nov. 2020 · #1
Hallo Zusammen!

Wir waren im März das erste mal in Namibia, bzw. generell in Afrika und haben uns dort selbst eine Selbstfahrerreise über Etosha, Swakopmund und Sossusvlei zusammengestellt. Nun wollen wir dies im Oktober 2021 fortsetzen und haben uns dafür folgende Lodge-Route zurecht gelegt, die sich der von Heisenberg ähnelt. Wir wechseln uns beim Fahren ab und haben nur bedingt 4x4 Kenntnisse aus Guides und Youtube. Sossusvlei durch Tiefsand haben wir hinbekommen, schätzen wir nach dem Lesen diverser Guides aber noch als relativ einfach ein. Allgemein ist viel Fahren für uns kein Problem, wir sind lieber unterwegs, als das wir einen Tag am Pool entspannen.


Sonntag 03.10.2021 - Ankunft Windhoek 7:00 - Kambaku Lodge - 330km - 4h
Montag 04.10.2021 - Kambaku Lodge
Dienstag 05.10.2021 - Kambaku Lodge
Mittwoch 06.10.2021 - Divundu - 600km - 7h
Donnerstag 07.10.2021 - Divundu - Bwabwata Nationalpark, Bootssafari
Freitag 08.10.2021 - Kongola - 230km - 3h - Popafälle
Samstag 09.10.2021 - Kongola - Mashi River Safari
Sonntag 10.10.2021 - Kasane - 250km - 3h
Montag 11.10.2021 - Kasane - Victoria Falls
Dienstag 12.10.2021 - Econ Camp Elephant Sands - 250km - 3h
Mittwoch 13.10.2021 - Eco camp Elephant Sands
Donnerstag 14.10.2021 - Jacks Camp - 200km - 4h
Freitag 15.10.2021 - Jacks Camp
Samstag 16.10.2021 - Region Maun - 230km - 4,5h
Sonntag 17.10.2021 - Region Maun - Rundflug Okavango Delta
Montag 18.10.2021 - Region Maun
Dienstag 19.10.2021 - Stopover - 350km
Mittwoch 20.10.2021- Harnas Wildlife Foundation - 350km - 4h
Donnerstag 21.10.2021 - Harnas Wildlife Foundation
Freitag 22.10.2021 - Windhoek Airbnb - 300km - 3,5h
Samstag 23.10.2021 - Rückflug

Was sagt ihr zu der Route? Ist diese für "Anfänger" machbar?
Die Zeitangaben hinter der Kilometerangabe sind die anhand von Google Maps geschätzten Fahrzeiten. Bei den Asphaltstraßen sollte das in etwa hinkommen, den Rest kann ich nicht bewerten.
Kambaku könnten wir auch auf einen Tag reduzieren, wir haben allerdings einen Reiter dabei, der gerne auch ein wenig reiten möchte. Ggf. habt ihr da ja auch Tipps für die anderen Orte.
Von Kambaku nach Divundu ist es recht weit, aber ich konnte im Internet nichts Interessantes auf dieser Route finden, weshalb wir uns dafür entschieden haben, diese Strecke an einen Tag zu fahren. Sollte durch die Asphaltstraße auch gut machbar sein.
Wir haben noch nicht an jeden Tag Aktivitäten festgelegt, Tipps nehmen wir aber gerne an. Auch die Unterkünfte sind nicht zwingend so notwendig, sondern eher als grober Plan, bzw. als Ziel in der jeweiligen Region gedacht.
Möglicherweise hat jemand einen Tipp für den Stopover am 19.10.2021, wir taten uns sehr schwer etwas ansprechendes auf der Route zwischen Maun und Harnas zu finden.

Da wir auf unserer ersten Reise lediglich im Etosha-NP und Sossusvlei waren, hatten wir keine Probleme mit etwaigen Permits. Wie schaut es dort auf der neuen Route aus? Gibt es für die Nationalparks Permits, die wir uns vorher besorgen sollten? Wie sieht es mit Maut oder den Grenzübertritten aus? Gibt es ggf. einen Combi-Pass oder ist es sogar ratsam, dafür ein Reisebüro zu kontaktieren?

Gibt es eine Art "Tierkarte" ? Auf unserer ersten Reise in Namibia gab es "wilde" und vor allem Raubtiere ja fast nur ausschließlich im Etosha. In Botswana ist das ja ein ganz anderer Schnack. Konnte man in der ersten Reise noch überall außerhalb von Etosha aussteigen, sieht das in Botswana sicher anders aus? Ich suche eine Art Karte auf der man sieht, wo man unbedacht aussteigen kann und wo dies auf keinen Fall gemacht werden sollte.

Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen. Vielen Dank im Voraus!
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2020
2'319 Beiträge · seit 201124. Nov. 2020 · #2
Fischkopf schrieb:Hallo Zusammen!

Mittwoch 06.10.2021 - Divundu - 600km - 7h
Donnerstag 07.10.2021 - Divundu - Bwabwata Nationalpark, Bootssafari
Freitag 08.10.2021 - Kongola - 230km - 3h - Popafälle
Samstag 09.10.2021 - Kongola - Mashi River Safari

Dienstag 12.10.2021 - Econ Camp Elephant Sands - 250km - 3h
Mittwoch 13.10.2021 - Eco camp Elephant Sands
Moinsen,

sorry, Deinen Eintrag für den 8. Oktober 2021 verstehe ich nicht ganz.

Am 7.10.2021 werdet Ihr in Divundu im Bwabwata Nationalpark, um eine Bootssafarisein zu unternehmen und am nächsten Tag seid Ihr bereits in Kongolo, um dort die Popa Falls zu besichtigen?
Die Popa Falls befinden sich ca. 5 Minuten mit dem Auto von Divundu entfernt und sind nicht in der Nähe von Kongola zu finden.

Und was werdet Ihr zwei Tage im Elephant Sands Camp machen?

Gruß vom Alm
7'263 Beiträge · seit 200624. Nov. 2020 · #3
Hallo Fischkopf,

Herzlich Willkommen im Namibia-Forum.

Ihr habt Euch eine Tour zusammengestellt die man grundsätzlich so fahren kann. Es gibt eigentlich keine grossen Schwierigkeiten. Ihr habt fast durchgehend Asphalt. Was für mich gar nicht geht ist am ersten Tag 330 km zu fahren. Lasst das besser bleiben. Zu dem Thema gibt es genügend Beiträge im Forum.

Von mir aus gesehen, habt ihr eine recht langweilige Botswana Reise. Die typischen Highlights mit den Okavango Delta, den genialen Tiersichtungen im Moremi und den Sand Fahrten fehlen. Vielleicht passt es ja so für Euch.

Drei Tage Maun ist etwas lang. Auch wenn ihr da noch einen Flug macht.

Ganz schlimm finde ich Harnas. Da würde ich auf keinen Fall mehr hinfahren.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2020
Themenstarter28 Beiträge · seit 202024. Nov. 2020 · #4
Moin! Danke für die Antwort,

die Popafälle würden wir am Reisetag nach Kongola machen, danach sollte noch genug Zeit sein entspannt Kongola zu erreichen.

Wenn sich Elephant Sands nicht lohnt, können wir das auch auf einen Tag reduzieren. Ich hatte wo es was zu sehen gibt, immer auf 2 Übernachtungen ausgedehnt, damit man einen Tag hat um vor Ort was zu unternehmen. Es sind also nicht immer volle Tage, sondern Übernachtungen
3'883 Beiträge · seit 201124. Nov. 2020 · #5
Hallo Fischkopf,
11.10.21 Kasane - VicFalls - Kasane empfehle ich, in Kasane zu buchen und nicht selbst zu fahren. U.U. verlierst du viel Zeit beim 2maligen Überqueren der Grenze.
Deine Fahrzeiten für die jeweils angegebenen km halte ich für gewagt, auch auf Asphalt klappt nicht alles wie geplant, insbesondere in Afrika. Du jagst durch die Gegend, als seist du auf der Flucht. Die Schönheiten und Besonderheiten Afrikas lernt man nicht durchs Autofenster kennen.
Eine Agentur vor Ort wäre sicherlich hilfreich. Schau mal unter Know How => Partner nach. Dort wirst du aufgrund vorliegender Erfahrungen sachkundig beraten, du musst deine Unterkünfte nicht selbst buchen, Schwierigkeiten regelt die Agentur.

Reiseführer für Selbstfahrer würde ich dir ans Herz legen, z.B. Hupe Botswana

Es grüßt
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'014 Beiträge · seit 201624. Nov. 2020 · #6
Die Popafalls braucht man nicht zu "machen". Das sind kleinere Stromschnellen, die es irgendwie in die Reiseführer geschafft haben. Anhalten, aussteigen, Foto machen (wenn überhaupt), Füße reinhalten wenn gewünscht und fertig.

Yanjep
1'166 Beiträge · seit 200825. Nov. 2020 · #7
Hallo Fischkopp,

Moremi/Khwai fehlt mir bei der Planung. Maun (und Umgebung) ist für mich kein Ort, wo ich länger verweilen wollte. Für eine Flug brauchst du keinen ganzen Tag einplanen - dass geht ziemlich spontan.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
4'382 Beiträge · seit 201526. Nov. 2020 · #8
yanjep schrieb:Die Popafalls braucht man nicht zu "machen". Das sind kleinere Stromschnellen, die es irgendwie in die Reiseführer geschafft haben. Anhalten, aussteigen, Foto machen (wenn überhaupt), Füße reinhalten wenn gewünscht und fertig.

Yanjep
.. Eintrittbezahlung nicht zu vergessen für eigentlich nix Besonderes ....die sieht man sich besser vom Boot aus an .....wenn es sich denn ergibt....
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2020
Themenstarter28 Beiträge · seit 202026. Nov. 2020 · #9
Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Antworten und Tipps. Ich habe mich nun ein wenig mehr mit Harnas beschäftigt (auf den Bildern siehts ja toll aus), aber ich möchte dieses Ziel aus der Liste streichen. Wir überlegen nun auch, kürzer in Maun zu bleiben und dafür hinein nach Moremi/Khwai zu fahren. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob unsere Off-Road Kenntnisse dafür ausreichen. Wie gesagt, wir sind im Sossusvlei selbst gefahren und haben auf unserer ersten Route auch sonst alles recht problemlos in Namibia gemeistert, aber über Botswana liest man ja ganz anderen Schnack.

Da Harnas nun wegfällt, gibt es zum Ende hin ja 2 Möglichkeiten von Maun/Moremi/Khwai wieder nach Windhoek zu kommen, über Gobabis oder südlich vom Kaudum. Beides sehr weite strecken und ohne Zwischenstopp nicht zu machen. Könnt ihr mir dort einen Stopover empfehlen?
2'319 Beiträge · seit 201126. Nov. 2020 · #10
Hi Fischkopf,

als Stopp-overs auf der Strecke zwischen Maun und Windhoek kann ich vorschlagen:

Edo's Camp kurz vor Ghanzi
El-Fari Campsite ebenfalls kurz vor Ghanzi
Dqae Qare Campsite
Tautoma Lodge Campsite
Thakadu Bush Camp


Schon in Namibia Kalahari Bush Breaks Lodge/Campsite.

Diverse Unterkunftsmöglichkeiten in Gobabis.

Und last but not least West Nest Lodge zwischen Gobabis und Windhoek Intern. Flughafen

Gruß Alm
241 Beiträge · seit 201626. Nov. 2020 · #12
Fischkopf schrieb:
Wenn sich Elephant Sands nicht lohnt, können wir das auch auf einen Tag reduzieren. Ich hatte wo es was zu sehen gibt, immer auf 2 Übernachtungen ausgedehnt, damit man einen Tag hat um vor Ort was zu unternehmen. Es sind also nicht immer volle Tage, sondern Übernachtungen
Da gehen die Geschmäcker auseinander. Wir haben beiden schon gemacht: 2013 ein Nacht und 2019 zwei Nächte. Man sitzt dann eben den ganzen Tag auf der Terrasse und schaut den Elefantenbullen beim Rangeln zu. Ist halt ein Tag zum Entschleunigen. Uns hast gefallen, muss man aber mögen.
Wenn Ihr nur ein Nacht habt, bekommt Ihr dennoch genügend Elefanten zu sehen.

Gruß

Thomas
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zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2020
241 Beiträge · seit 201626. Nov. 2020 · #13
Fischkopf schrieb:
Da Harnas nun wegfällt, gibt es zum Ende hin ja 2 Möglichkeiten von Maun/Moremi/Khwai wieder nach Windhoek zu kommen, über Gobabis oder südlich vom Kaudum. Beides sehr weite strecken und ohne Zwischenstopp nicht zu machen. Könnt ihr mir dort einen Stopover empfehlen?
Wenn Ihr nun ein paar tage mehr habt, macht doch auf dem Weg nach Maun im Planet Baobab hat und besucht die habituierten Erdmännchen. Ich denke, da solltet/müsst Ihr dann zwei Nächte einplanen. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, eine Nacht Elephant Sands zu streichen. Außerdem habt Ihr dann mal ein Teilstück mit weniger langen Etappen.

Gruß

Thomas
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zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2020