Liebe Fomis,
wie so viele hier im Forum, bin auch ich zu Hause und habe nun viel Zeit zum schreiben. Nun versuche ich mich an meinem ersten kleinen Reisebericht und hoffe damit, Euch ein wenig auf andere Gedanken zu bringen. Wir, das ist mein Mann Jens und ich, waren vom 11. Februar 2020 bis 17.03,2020 unterwegs. Begleitet haben uns langjährige Freunde, die leider nur 3 Wochen mit dabei sein konnten. Gerade noch rechtzeitig sind wir beide noch regulär nach Hause gekommen. Unsere Reise führte uns das erste Mal nach Botswana, an das wir uns noch nie so richtig heran getraut haben, besser gesagt ich. Das erste Mal Namibia war für mich 1994, mein Mann kennt das südliche Afrika schon etwas länger, da er mit 11 Jahren für knapp zwei Jahre in SA in Vanderbylpark zur Schule ging. Aber vor Botswana hatte ich immer großen Respekt, warum auch immer.
Bevor es los geht, gibt´s ein Lieblingsfoto von mir…..
Unsere Route:
11.02.20 Abflug mit Qatar Airways von MUC
12.02.20 Windhoek Hilton
13.02.20 Zelda Guest Farm
14.02.20 Crocodile Camp Maun
15.02.20 Drifters Camp Maun
16.02.20 Nxai Pan
17.02.20 Planet Baobab
18.02.20 Senyati Camp
19.02.20 Senyati Camp
20.02.20 Chobe Safari Lodge
21.02.20 Zambesi Mubala Camp
22.02.20 Zambesi Mubala Camp
23.02.20 Namushasha Campsite
24.02.20 Ndhovu Lodge
25.02,20 Maori Campsite
26.02.20 Halali Etosha
27.02.20 Onguma Tamboti Campsite
28.02.20 Urban Camp Windhoek
Vom 29.02.20 bis 08.03.20 waren wir in Swakopmund, wo wir unter anderem einen fantastischen Ausflug nach Sandwich Harbour hatten. Dazu aber später mehr….
08.03.20 Abflug nach Kapstadt
09.03.20 Simonstown
10.03.20 Paternoster
11.02.20 Paternoster
12.02.20 Franschhoek
13.02.20 Franschhoek
14.03 – 16.03.20 bei Familie in Somerset West
Zum Thema Auto…. Da wir immer im Namibischen Sommer unterwegs sind und es auch mal etwas länger und heftiger regnen kann, haben wir lange überlegt, welches Auto wir nehmen. Nach sehr langen Überlegungen haben wir uns für den Navi Camper 4x4 von Britz entschieden. Im Großen und Ganzen war das Auto nicht schlecht, der Wagen hatte gerade mal gut 48 000km runter und lief die ganze Strecke sehr gut. Nur mit dem kompletten Aufbau, in der Regenzeit, waren wir nicht ganz so zufrieden. Aber dazu auch später mehr….
Unsere kompletten Übernachtungen haben wir von Click & Travel aus Swakopmund buchen lassen und wir waren super zufrieden. Toller Email Kontakt mit Birgit, die jeden Wunsch möglich machte. Auch unsere Unterlagen, in einem wunderbaren Lederetui verstaut, dazu noch so viele zusätzliche Beschreibungen der Unterkünfte, Umgebung, Aktivitäten, GPS Koordinaten usw. Toll!
Pünktlich ging´s in München los Richtung Doha. Qatar Airways war sehr gut und der Flughafen in Doha sehr übersichtlich. In Windhoek gab es die erste Überraschung, denn Namibia war schon auf den Corona Virus vorbereitet. Wir mussten ein Formular ausfüllen und Fieber wurde auch gemessen. Was uns verwundert hat, dass schon so viele Mitarbeiter des Flughafens Mundschutz trugen.
Die Einreise war unspektakulär, erst Geld vom Automaten ziehen, dann die MTC Karte kaufen und aktivieren und dann bei Britz Bescheid geben, dass wir da sind. Ein Fahrer holte uns und nach dem ganzen Papierkram wurden uns die Autos vorgeführt. Auf unserem Auto waren sogar 4 komplett neue Reifen und auch sonst machte das Auto einen guten Eindruck. Die erste Nacht verbrachten wir im Hilton Hotel in Windhoek und auf der Dachterrasse ließen wir den ersten Abend gemütlich ausklingen. Mit tollem Sonnenuntergang und der besten Pizza der gesamten Reise. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging´s in den Maerua Superspar, wo wir auch gleich eine gute Stunde verbrachten. Anschließend noch zur Klein Windhoek Schlachterei, um für die erste Nacht, die wir ja noch in Namibia verbrachten, leckeres Fleisch zu haben. Dann ging es endlich los Richtung Osten zur Zelda Guest Farm. Die Landschaft war schon sehr grün und das Gras stand üppig am Wegesrand. Die Zelda Campsite ist sauber und zweckmäßig und liegt schön unter großen Bäumen. Aber schon dort merkten wir, dass die Stromversorgung bei unserem Camper nicht so recht funktionierte. Es wurde viel ausprobiert, aber wir konnten während der Fahrt nicht unsere elektronischen Geräte aufladen. Blöd, wenn es in den Jahren zuvor immer hervorragend geklappt hat. Am Abend wurde das leckere Fleisch gegrillt, dazu gab´s Tomate mit Mozzarella. Und auch endlich wieder Savanna.
Gleich nach dem Frühstück war Aufbruchsstimmung und nur gut 20 Kilometer entfernt, um 9 Uhr waren wir an der Grenze zu Botswana. Es war wenig los und so hatte auch der Grenzbeamte viel Zeit, bei uns Fieber zu messen und das Formular auszufüllen. Dann Passport check und anschließend wechselte noch das Einreisegeld den Besitzer. Dann hieß es eine lange Fahrstrecke zu bewältigen, was wir aber mit Absicht so gewählt hatten, denn wir wollten ja früh an der Grenze sein. Die Fahrt war recht eintönig, aber auch dort musste es gut geregnet haben, denn die Bäume und das Gras waren üppig und grün.
Für Maun hatten wir keine Campsite, sondern einen wunderbares Häuschen im Crocodile Camp. Das Camp liegt am Ufer des Thamalakane River, der aber kein Wasser führte. Die Anlage ist sehr schön und gepflegt und am Abend hatten wir ein tolles Valentines Day Dinner. Sollte uns der Weg mal wieder nach Maun führen, würden wir sofort wieder in das Crocodile Camp gehen. Mein Mann konnte es gar nicht fassen, wie Maun sich gemacht hat. Er kannte die Stadt noch von 1980 und da war es nicht mehr als eine Ansammlung kleiner Hütten.
Am Vormittag des nächsten Tages wurde wieder mal eingekauft. Den Beef Boys wurde ein Besuch abgestattet und auch Obst und Gemüse wurden im Spar eingekauft. Anschließend fuhren wir zu Hillarys für eine Kleinigkeit zum Lunch. Nur hatten wir nicht auf unserem Schirm, dass es Samstagmittag ist und Hillary um 12 Uhr schließt. Doch wir hatten Glück und wir konnten noch die selbstgemachte Limonade und Toast´s von Hillary kosten. Einfach nur himmlisch. Man kann es nur jeden empfehlen, dort einen Stop einzulegen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Flughafen um zu sehen, ob wir für den Nachmittag noch einen Rundflug über das Delta zu ergattern war. Das Glück war auf unserer Seite und bei Major Blue Air waren noch Plätze frei. Bis dahin war ich mir persönlich noch gar nicht sicher, ob ich überhaupt mit hoch in die Luft wollte. Aber alles ging so schnell und bis ich geschaut habe, war mein Platz mit gebucht. Wie bei einem ganz normalen Flug auch, wurde der Reisepass benötigt und auch die Sicherheitskontrolle wurde am Airport sehr genau genommen. Mit uns in dem kleinem Flugzeug war noch ein Franzose, der neben dem Piloten saß und noch zwei Frauen, die aber nicht viel sagten. Es war ein MEGA schönes Erlebnis, dass ich im Nachhinein nicht mehr missen möchte. Die Sonne tauchte die Erde unter uns in spektakuläre Farben und der Pilot bemühte sich sehr, jeden Passagier tolle Fotomotive zu präsentieren. Aber seht selbst…..jpg)
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Nach gut einer Stunde, in dem wir sehr ergriffen waren von dieser Landschaft und den Tieren setze der Pilot unsere kleine Maschine wieder sanft in Maun auf. Aufgedreht ging ich zu unserem Auto, denn so eine Achterbahnfahrt hatte ich noch nie mitgemacht. Weiter ging es noch Richtung Osten, ca. 30 Kilometer und bevor es dunkel wurde, erreichten wir das Drifters Camp. Es liegt am Ufer des Boteti River, der aber auch fast kein Wasser führte. Nur ein paar Pfützen wo Rinder und Pelikane waren. Das haben wir aber erst am anderen Tag gesehen, als es hell wurde. Unser Platz war auch unter sehr großen Bäumen gelegen und als wir ankamen, war gerade ein Gospel Chor lautstark am singen. Später stellte sich heraus, es sind Pastoren mit ihren Ehefrauen, die zu einer Art Tagung dort zusammen gekommen waren. Wir versuchten wieder unser Auto an das Stromnetz anzuschließen und bei dem ersten Versuch legten wir das Camp gleich in völlige Dunkelheit. Sehr peinlich…. Da wir spät dran waren, und wir immer noch aufgedreht waren und niemand Hunger hatte, ließen wir das Abendessen ausfallen, stellten nur noch unsere Stühle um das Feuer und lauschten mit Bier und Savanna dem Gospelchor der so schön sang.
Am anderen Morgen sangen dann wir, denn mein Mann hatte Geburtstag, aber bei weitem nicht so schön, wie der Chor am Abend zuvor. Nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen in die Nxai Pan, aber zuvor wurde noch ein nettes schwätzchen mit diesen überaus sympathischen Leuten gesprochen..jpg)
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Nach einigen Kilometern der Veterinärzaun, den wir, besser gesagt ich, total übersehen hatten. Im Kühlschrank unserer Freunde war das Fleisch der Beef Boys, dass wir ja heute Abend in der Nxai Pan grillen wollten. Der Beamte erklärte uns, dass wir Obst, Gemüse, Milchprodukte und helles Fleisch mitnehmen dürften, aber kein rotes Fleisch. Vor lauter Enttäuschung sind mir die Gesichtszüge entglitten und ich stammelte noch, dass es doch der Geburtstag meines Mannes ist und wir auf der Strecke bis zur Nxai ja keine Möglichkeit mehr hätten einzukaufen. Der Beamte schaute sich um, legte den Zeigefinger auf die Lippen und murmelte dass wir uns sofort vom Acker machen sollten. Wir konnten unser Glück kaum fassen, sind noch schnell durch das Desinfektionsbad und dann schnell abgedüst. Im Grunde war es ja mein Fehler, da ich ja die ganze Reise geplant habe und die anderen sich auf mich verlassen hatten. Aber diesen Vet. Zaun hatte ich einfach übersehen....
wie so viele hier im Forum, bin auch ich zu Hause und habe nun viel Zeit zum schreiben. Nun versuche ich mich an meinem ersten kleinen Reisebericht und hoffe damit, Euch ein wenig auf andere Gedanken zu bringen. Wir, das ist mein Mann Jens und ich, waren vom 11. Februar 2020 bis 17.03,2020 unterwegs. Begleitet haben uns langjährige Freunde, die leider nur 3 Wochen mit dabei sein konnten. Gerade noch rechtzeitig sind wir beide noch regulär nach Hause gekommen. Unsere Reise führte uns das erste Mal nach Botswana, an das wir uns noch nie so richtig heran getraut haben, besser gesagt ich. Das erste Mal Namibia war für mich 1994, mein Mann kennt das südliche Afrika schon etwas länger, da er mit 11 Jahren für knapp zwei Jahre in SA in Vanderbylpark zur Schule ging. Aber vor Botswana hatte ich immer großen Respekt, warum auch immer.
Bevor es los geht, gibt´s ein Lieblingsfoto von mir…..
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11.02.20 Abflug mit Qatar Airways von MUC
12.02.20 Windhoek Hilton
13.02.20 Zelda Guest Farm
14.02.20 Crocodile Camp Maun
15.02.20 Drifters Camp Maun
16.02.20 Nxai Pan
17.02.20 Planet Baobab
18.02.20 Senyati Camp
19.02.20 Senyati Camp
20.02.20 Chobe Safari Lodge
21.02.20 Zambesi Mubala Camp
22.02.20 Zambesi Mubala Camp
23.02.20 Namushasha Campsite
24.02.20 Ndhovu Lodge
25.02,20 Maori Campsite
26.02.20 Halali Etosha
27.02.20 Onguma Tamboti Campsite
28.02.20 Urban Camp Windhoek
Vom 29.02.20 bis 08.03.20 waren wir in Swakopmund, wo wir unter anderem einen fantastischen Ausflug nach Sandwich Harbour hatten. Dazu aber später mehr….
08.03.20 Abflug nach Kapstadt
09.03.20 Simonstown
10.03.20 Paternoster
11.02.20 Paternoster
12.02.20 Franschhoek
13.02.20 Franschhoek
14.03 – 16.03.20 bei Familie in Somerset West
Zum Thema Auto…. Da wir immer im Namibischen Sommer unterwegs sind und es auch mal etwas länger und heftiger regnen kann, haben wir lange überlegt, welches Auto wir nehmen. Nach sehr langen Überlegungen haben wir uns für den Navi Camper 4x4 von Britz entschieden. Im Großen und Ganzen war das Auto nicht schlecht, der Wagen hatte gerade mal gut 48 000km runter und lief die ganze Strecke sehr gut. Nur mit dem kompletten Aufbau, in der Regenzeit, waren wir nicht ganz so zufrieden. Aber dazu auch später mehr….
Unsere kompletten Übernachtungen haben wir von Click & Travel aus Swakopmund buchen lassen und wir waren super zufrieden. Toller Email Kontakt mit Birgit, die jeden Wunsch möglich machte. Auch unsere Unterlagen, in einem wunderbaren Lederetui verstaut, dazu noch so viele zusätzliche Beschreibungen der Unterkünfte, Umgebung, Aktivitäten, GPS Koordinaten usw. Toll!
Pünktlich ging´s in München los Richtung Doha. Qatar Airways war sehr gut und der Flughafen in Doha sehr übersichtlich. In Windhoek gab es die erste Überraschung, denn Namibia war schon auf den Corona Virus vorbereitet. Wir mussten ein Formular ausfüllen und Fieber wurde auch gemessen. Was uns verwundert hat, dass schon so viele Mitarbeiter des Flughafens Mundschutz trugen.
Die Einreise war unspektakulär, erst Geld vom Automaten ziehen, dann die MTC Karte kaufen und aktivieren und dann bei Britz Bescheid geben, dass wir da sind. Ein Fahrer holte uns und nach dem ganzen Papierkram wurden uns die Autos vorgeführt. Auf unserem Auto waren sogar 4 komplett neue Reifen und auch sonst machte das Auto einen guten Eindruck. Die erste Nacht verbrachten wir im Hilton Hotel in Windhoek und auf der Dachterrasse ließen wir den ersten Abend gemütlich ausklingen. Mit tollem Sonnenuntergang und der besten Pizza der gesamten Reise. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging´s in den Maerua Superspar, wo wir auch gleich eine gute Stunde verbrachten. Anschließend noch zur Klein Windhoek Schlachterei, um für die erste Nacht, die wir ja noch in Namibia verbrachten, leckeres Fleisch zu haben. Dann ging es endlich los Richtung Osten zur Zelda Guest Farm. Die Landschaft war schon sehr grün und das Gras stand üppig am Wegesrand. Die Zelda Campsite ist sauber und zweckmäßig und liegt schön unter großen Bäumen. Aber schon dort merkten wir, dass die Stromversorgung bei unserem Camper nicht so recht funktionierte. Es wurde viel ausprobiert, aber wir konnten während der Fahrt nicht unsere elektronischen Geräte aufladen. Blöd, wenn es in den Jahren zuvor immer hervorragend geklappt hat. Am Abend wurde das leckere Fleisch gegrillt, dazu gab´s Tomate mit Mozzarella. Und auch endlich wieder Savanna.
Gleich nach dem Frühstück war Aufbruchsstimmung und nur gut 20 Kilometer entfernt, um 9 Uhr waren wir an der Grenze zu Botswana. Es war wenig los und so hatte auch der Grenzbeamte viel Zeit, bei uns Fieber zu messen und das Formular auszufüllen. Dann Passport check und anschließend wechselte noch das Einreisegeld den Besitzer. Dann hieß es eine lange Fahrstrecke zu bewältigen, was wir aber mit Absicht so gewählt hatten, denn wir wollten ja früh an der Grenze sein. Die Fahrt war recht eintönig, aber auch dort musste es gut geregnet haben, denn die Bäume und das Gras waren üppig und grün.
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Am anderen Morgen sangen dann wir, denn mein Mann hatte Geburtstag, aber bei weitem nicht so schön, wie der Chor am Abend zuvor. Nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen in die Nxai Pan, aber zuvor wurde noch ein nettes schwätzchen mit diesen überaus sympathischen Leuten gesprochen.
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