Das erste Mal und so viele Fragen (Route, Tipps)

52 Antworten · 7'038 Aufrufe · gestartet 19. Feb. 2020 von Patnhi
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Themenstarter16 Beiträge · seit 202021. Feb. 2020 ·
Vielen Dank für eure Tipps - natürlich wollen wir Ratschläge, deshalb wenden wir uns ja hier im Forum auch an euch 😉

Wir haben die Route jetzt nochmal ein bisschen überarbeitet, aber eben in den Grenzen die uns unsere Urlaubszeit, der gebuchte Flug und die tlw. jetzt schon limitierten Verfügbarkeiten (Tok Tokkie, Lodges) eben setzen. Natürlich bin ich voll bei euch, weniger ist mehr und mehr Zeit nehmen für die Strecke etc., aber ich glaube, für das erste Mal bekommen wir trotzdem einen guten Eindruck und haben ja meist dennoc hein oder mehr Tage Zeit an jedem Ort, an denen wir nicht on the road sind.

Insbesondere haben wir nun dank eurer Tipps unsere Idee mit dem Onkoshi wieder verworfen und stattdessen bei Onguma angefragt 😛 Ich hoffe, Tree Top oder The Fort haben noch Kapazitäten: Bei anderen Lodges hatten wir jetzt im Februar für Oktober/November schon kein Glück mehr (Red Dune, Bagatelle).

1. Tag: morgens Ankunft in Windhoek (Vondelhof Guesthouse)
2. Tag: Weiterfahrt in die Kalahari (Bagatelle Campingplatz)
3. + 4. Tag: Fishrivercanyon (Fishriver Lodge)
5. + 6. Tag: Lüderitz (Waterkant Guesthouse)
7. + 8. Tag: Sesriem (Sesriem Campsite)
9. + 10. Tag: Tok Tokkie Trail
11. Tag: Weiterfahrt zu den Naukluft Bergen (Naukluft Resort Campsite)
12. Tag: Tag: Naukluft Berge & Waterkloof Trail (Naukluft Resort Campsite)
13. + 14. Tag: Swakopmund (Meikes Guesthouse)
15. Tag Weiterfahrt nach Norden mit Zwischenstop im Damaraland (Hoada Campsite)
16. + 17. Tag: Etosha West (Okaukuejo Campingplatz)
18.+ 19. Tag: Etosha Ost (Onguma Lodge ODER Onkoshi Lodge je nach Verfügbarkeit)
20. + 21. Tag: Waterberg (Plateau Campsite)
22. Tag Rückfahrt Richtung Windhoek mit Stopp (Düsternbrook Guestfarm)
23. Tag: abendlicher Rückflug von WDH

Hätte das gerne noch weiter ausgedehnt, aber mehr Urlaub kriege ich nicht 😣
Eine Überlegung wäre vl. noch die Naukluft Etappe zu streichen, um ein bisschen mehr Zeit zu gewinnen. Wie bewertet ihr das? Ist jemand schon mal den Waterkloof Trail gelaufen und lohnt es sich? Weiß jemand ob man hier vorab einen Permit benötigt, selbst wenn man eine Reservierung für den Naukluft Resort Campingplatz hat, der ja qusi am Fuße des Trails steht?
Monokelkobra schrieb:

Lüderitz ist meinstens schön kühl, aber wenn es dazu noch windet was es fast immer tut, dann kann's sehr ungemütlich werden. Und dann dieser Sand der richtig schmerzt auf der Haut wenn man das Pech hat zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Wenn euch natürlich historische Gründe dahin führen ist dies ein anderes Thema. Ich für meinen Teil würd eher in Aus bleiben (z.Bsp. Klein-Aus-Vista). Ist viel schöner und spektakulärer und von dort aus kann man auch nach Lüderitz fahren, ist natürlich dann ein paar KM Fahrt.

Das mit dem schmerzenden Sand hatte ich mal auf den Kapverden.. wirklich nicht so angenehm. Das mit Klein-Aus überlegen wir uns mal, wobei das ja noch mehr Fahrerei bedeuten würde.. so oder so: Ich verstehe langsam, warum so viele von euch immer wieder kommen: 3 Wochen Namibia (was für mich eigentlich schon viel ist) reichen einfach nicht aus 😮
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2020
6'152 Beiträge · seit 200621. Feb. 2020 ·
hallo Patnhi,
ich persönlich würde die 2 Tage Naukluft streichen und dafür einen Zwischenstop auf der Strecke nach Swakop einlegen, und zwar auf der Strecke zum Spreeghoogte Pass, da gibts einige Campingplätze, fahrt einfach mal den Spreeghoogte Pass hoch um einen super Blick zu bekommen über die Wüste, Weite , Stille - einmalig. Auf der Fahrt zur Fishriver Lodge lohnt sich auch eine Übernachtung auf der Alte Kalköfen, sehr schöne Unterkünfte, super Essen, herzliche Gastgeber, eine Farmrundfahrt buchen, dort stehen die Kalköfen wo die Ziegel für Kolmannskuppe gebrannt wurden.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'796 Beiträge · seit 201421. Feb. 2020 ·
Hallo Patnhi,

Du hast es schon richtig erkannt 😎 Einmal 3 Wochen Namibia reicht defintiv nicht aus, um alle sehenswerten Landschaften und Orte in einer Reise zu erfassen.

Ihr habt für Eure Ersttäterrunde den Süden als Schwerpunkt gesetzt - das kann ich gut verstehen - neben dem Kaokoveld auch für uns landschaftlich die reizvollste Gegend - wobei auch wir nach einigen Reisen noch etliche weisse Flecken auf der Landkarte haben.

Grundsätzlich kann man durchaus den Süden mit Etosha verbinden, das haben wir auf unserer ersten Namibiareise in 3 Wochen und überdurchschnittlich viel Zeit in Windhuk auch so gemacht. Man sitzt halt viel im Auto und kann sich manchen Gegenden nicht so ausführlich widmen, wie man es eigentlich gerne möchte. Daher kommt man in der Regel nochmal wieder 😉

Je nachdem wie früh Ihr in Windhuk landet und wie fit Ihr dann seid, wird es etwas anstrengend, denn Ihr wollt ja wohl teilweise campen und müsst dann auch direkt etliches einkaufen. Die Übernahme des Autos kostet in der Regel auch mehr Zeit als man denkt. Die Stadtrundfahrt mit Carsten Möhle könntet Ihr möglicherweise noch für den späten Nachmittag einplanen - mir persönlich wäre das aber viel zuviel Action für den ersten Tag.

Weiterfahrt zur Bagatelle am zweiten Tag ist problemlos, wobei diese Unterkunft nicht zu meinen persönlichen Favoriten zählt, aber viele sind begeistert.

Von dort zur Fish River Lodge ist es ein gewaltiger Ritt. Wie Logi schon schrieb, ist die Anfahrt nicht zur unterschätzen. Für die letzten 19 KM braucht man so um die 50 Minuten. Aber auch wir sind von der FRL zur Bagatelle direkt gefahren (unserer Ersttätertour ging andersherum). Auf der Fish River Lodge bieten sie eine Tagesfahrt hinab in den Canyon an. Diese Tour kann ich nur empfehlen - eine gute Alternative zur Wanderung. Müsst Ihr aber ziemlich sicher vorab reservieren.

Eine Zwischenübernachtung in der Alten Kalköfen Lodge wie von Hanne empfohlen, wäre eine gute Entzerrung der weiten Strecke und die Lodge ist wirklich toll. Es hat dort auch Campsites.

Die nächste Etappe nach Lüderitz wird dann ohne Zwischenstopp ein ziemlich langer Fahrtag. Eventuell reicht die Zeit aber doch für die landschaftlich schönere Strecke "hintenrum" C 13 / D 463 nach Lüderitz. Ihr werdet sicherlich erst spät gegen Abend in Lüderitz ankommen. Für Lüderitz würde ich tatsächlich überlegen, neben dem Besuch von Kolmanskuppe auch noch die Pomona-Bogenfels-Tour einbauen. Die würde ich an Tag 7 einplanen und dann auf dem Weg von Lüderitz nach Klein Aus morgens Kolmanskuppe besuchen.

Nach Lüderitz würde ich einen Zwischenstop in Aus (Klein-Aus Vista) einplanen. Auch um die Strecke bis Sesriem/TokTokkie etwas zu entzerren. Ihr nehmt dann ja die D707 und diese landschaftliche schöne Strecke braucht Zeit, ist gelegentlich etwas sandiger und lädt zu einigen Fotostops ein.

Ob man Sesriem (Sossusvlei) nach dem TokTokkie überhaupt noch einplanen muss?! Die Landschaft und Einsamkeit, die Ihr während des TTT erleben werdet ist einmalig. Der überlaufene und touristische Hotspot Sossusvlei wird Euch nach diesen Tagen der Einsamkeit möglicherweise enttäuschen. Rote Dünen werdet Ihr auf dem Trail ausreichend sehen und erleben. Der Sesriem Canyon ist meiner Ansicht nach völlig überbewertet. Abgesehen davon, müsstet Ihr von Sesriem zum TokTokkie wieder ein gutes Stück zurück fahren. Das macht wenig Sinn. Daher würde für meinen Geschmack dort eine Nacht dort völlig ausreichen. Morgens könntet Ihr noch zur Elim Düne und ins Vlei würde ich eventuell gar nicht fahren.... 😕

Von dort kommend würde ich vor Swakopmund noch eine Nacht auf der Campsite Mirabib einplanen.

Für Okaukuejo reicht m.E. eine Nacht. Den gewonnen Tag würde ich zusätzlich im Damaraland einplanen. Dort hat es wunderbare Landschaften und eventuell macht Ihr eine geführte Tour um die Wüstenelefanten zu suchen. Wir haben gerade im Damaraland auf unserer ersten Reise es schmerzlich bereut, nicht mehr Zeit eingeplant zu haben.

Vom Waterberg kommt Ihr gut auf der B-Straße direkt nach Windhuk. Den Tag würde ich tatsächlich noch für Windhuk einplanen, solltet Ihr die Tour mit Carsten dann entspannt machen wollen und nicht noch in den Ankunftstag reinquetschen. Wie gesagt, ankommen und einkaufen und etwas akklimatisieren ist für den ersten Tag in Windhuk eigentlich schon anstrengend genug. Düsternbrook kenne ich zwar nicht, habe aber nicht wirklich Gutes gehört oder gelesen - ich schätze das könntet Ihr gut streichen. Um Windhuk herum gibt es auch schöne Unterkünfte und Lodgen - es muss ja keine Unterkunft in der Stadt sein.

Ich könnte mir vorstellen, die Tour wie folgt aufzuteilen:

1. Windhuk
2. Bagatelle
3. Alte Kalköfen Lodge
4. Fish River Lodge
5. Fish River Lodge
6. Lüderitz
7. Lüderitz
8. Klein Aus Vista
9. Tok Tokkie
10. Tok Tokkie
11. Sesriem/Sossusvlei
12. Mirabib (Camping)
13. Swakopmund
14. Swakopmund
15. Damaraland
16. Damaraland
17. Okaukuejo
18. Etosha Ost (Onguma Aoba + Mushara wären noch Alternativen)
19. Etosha Ost
20. Waterberg
21. Waterberg
22. Windhuk

Viele Grüße und noch viel Erfolg bei der Planerei 😎

Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2020
6'152 Beiträge · seit 200621. Feb. 2020 ·
hallo Sabine,
schliesse mich deinen Empfehlungen und Tips an . Sossusvlei müssen Patnhi vor dem TTT machen, da nur so gebucht werden konnte.
Ein sonniges Wochenende wünschen Dir herzlichst
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter16 Beiträge · seit 202022. Feb. 2020 ·
Hallo Sabine,
Danke für die tollen Tipps !

Die Tour mit Carsten Möhle in WDH werden wir auf den letzten Tag vor dem Rückflug legen, ich denke auch das wäre am Ankunftstag mit Auto abholen, einkaufen etc. ein bisschen zu viel sonst nach einer Nacht mit wenig Schlaf in der Holzklasse 🤨

Den Tok Tokkie haben wir schon gebucht, da es nur noch an diesem Datum Plätze gab, mussten wir hier ein bisschen drum herum planen. Von daher wird es leider schwierig mit einem Zwischenstopp zwischen Kalahari und Fishriver, es sei denn wir streichen Sesriem. Das überlegen wir uns gerade. Deine Einschätzung mit Sesriem kann ich sehr gut nachvollziehen und von der Dramaturgie passt es sicher nicht nach der Einsamkeit des TTT einen touristischen Hot-Spot zu besuchen. Deswegen würden wir wir das aber auch vor dem TTT machen. Vielleicht machen wir aber auch stattdessen zwischen Lüderitz und dem TTT einen Zwischenstopp in Aus und verzichten dafür auf Sesriem.

Auch die übrigen Vorschläge ergeben durchaus Sinn. Überhaupt kann man sich ja eeeewig mit der Planung vorab beschäftigen, aber das steigert ja auch die Vorfreude 😄
1'250 Beiträge · seit 200922. Feb. 2020 ·
Hallo Patnhi,

solltet ihr noch die Sesriem Campsite im Visier haben, so kann ich davon nur abraten!! Wir waren vor ca. 14 Tagen dort und sind, nachdem wir uns die Campsite angeschaut haben, gleich wieder geflüchtet. Für uns war es gelinde gesagt ein "Dreckloch" (sorry für den Ausdruck, aber so war leider unser Eindruck!).

Außerdem ist diese staatliche Anlage (NWR) ein totaler Massenabfertigungsort. An der Rezeption kannst Du das Permit kaufen.

Ein sehr gut sortierter Shop ist direkt bei der Engen-Tankstelle gegenüber.

Eine sehr angenehme und gepflegte Campsite ist Oshana, welche zur Dead Valley Lodge gehört. Ist ausgeschildert und nur ein paar Meter hinter NWR. Anmeldung in der Lodge. Jeder Platz hat Strom, sein eigenes Badezimmer (Toilette und Dusche getrennt), Schattendach, Braaiplatz, und Spülplatz mit heißem Wasser. 720 NAD für 2 Personen.

Gruß vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2020
Themenstarter16 Beiträge · seit 202023. Feb. 2020 ·
Danke Elch, du hast uns wohlmöglicherweise vor einem Flop mit der Sesriem Campsite bewahrt.
Sesriem scheint ohnehin nicht so besonders hoch im Kurs hier im Forum zu stehen, ist wahrscheinlich zu touristich und die roten Dünen bietet der Tok Tokkie Trail auch. Wir überlegen diesen Programmpunkt zu skippen, aber falls wir Sesriem machen dann schauen wir uns mal die Oshana Campsite an 🙂
158 Beiträge · seit 201824. Feb. 2020 ·
Patnhi schrieb: Wir überlegen diesen Programmpunkt zu skippen, aber falls wir Sesriem machen dann schauen wir uns mal die Oshana Campsite an 🙂
Also ich würde Sossousvlei auf jeden Fall mitnehmen!
Auch wenn das eine sehr weite und teils nervige Fahrerei dorthin ist, ist es mir durchaus sehr positiv in Erinnerung geblieben.
Und ihr kommt ja eh quasi dort vorbei.
Zudem würde ich auf den Big Daddy hochwandern, wenn es eure Kondition erlaubt.

Bezüglich eurer Fahrstrecken.
Von der Kalahari in die Fishriver Lodge ist absolut machbar.
Wir haben das, inklusive Einkaufsstopp in Keetmannshoop sowie nahegelegenem Köcherbaumwald und Ginat’s Playground locker weit vor Sonnenuntergang und ohne großen Stress geschafft.

Lüderitz hat uns auch gut gefallen, obwohl es nicht viel zu sehen gibt, war es trotzdem eine schöne Abwechslung.
Bei der Geisterstadt Kolmanskop sind wir angekommen, kurz bevor diese geschlossen hat und hatten diese dann fast für uns allein.

So wie ich sehe, ist Sesriem und Tok Tokkie vertauscht, oder?
Die Fahrt dorthin ist anstrengender als von der Kalahari in die Fishriver Lodge.
Auch wenn dort die letzten 20 Kilometer recht schlecht waren, so war zumindest bei uns die Strecke von Aus bis Sesriem ebenfalls recht schlecht und natürlich viel länger als das kurze Stück vor der Fishriver Lodge.
Vor Aus gibt es Wildpferde zu sehen, unweit von der Straße entfernt, fanden wir auch schön.

Von Etosha waren wir schon sehr angetan!
Und das, obwohl wir schon so einige Parks in anderen Ländern selbst befahren und Game drives mitgemacht haben.
Aber wir haben nicht im Park sondern kur vor den Toren übernachtet.
Zweimal am Südtor und einmal am Osttor.
Die Camps fand ich jetzt nicht so toll.
Nur wegen der Wasserlöcher würde ich dort nicht übernachten.
Wir haben so viele Tiere gesehen, daß wir Abends lieber mit einem kühlen Getränk die Aussicht in der Gondwana Etosha Safari Lodge (mein Tipp!) genossen haben.

Aber wir sind auch den ganzen Tag im Park herumgefahren, weil uns sowas Spaß macht!
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2020
158 Beiträge · seit 201824. Feb. 2020 ·
Edit
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2020
5'483 Beiträge · seit 200924. Feb. 2020 ·
Hallo Patnhi,

sollte sich in der Zwischenzeit nichts geändert haben, ist der Naukluft 4x4 Trail nur in der Kombination mit einer Übernachtung möglich. Das kann ich aber sehr empfehlen, denn man hat den Trail und die Campsite exclusiv für sich. Das bedeutet pure Einsamkeit in beeindruckender Natur.

Wenn wir in Swakopmund sind, gehören Austern auf der Jetty zum Pflichtprogramm.

Alles Gute
Thomas
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Themenstarter16 Beiträge · seit 202025. Feb. 2020 ·
Hosenmatz schrieb: Bezüglich eurer Fahrstrecken.
Von der Kalahari in die Fishriver Lodge ist absolut machbar.
Wir haben das, inklusive Einkaufsstopp in Keetmannshoop sowie nahegelegenem Köcherbaumwald und Ginat’s Playground locker weit vor Sonnenuntergang und ohne großen Stress geschafft.
Vielen Dank für's Mut machen Hosenmatz 😉 Das ist mal ne andere Meinung/Erfahrung als die der anderen die gesagt haben, die Strecke ist zu lang bzw. zu stressig. Wir werden früh losfahren und hoffen, dass wir ähnlich gut durchkommen wie du.
Hosenmatz schrieb:
Patnhi schrieb: So wie ich sehe, ist Sesriem und Tok Tokkie vertauscht, oder?
Die Fahrt dorthin ist anstrengender als von der Kalahari in die Fishriver Lodge.
Auch wenn dort die letzten 20 Kilometer recht schlecht waren, so war zumindest bei uns die Strecke von Aus bis Sesriem ebenfalls recht schlecht und natürlich viel länger als das kurze Stück vor der Fishriver Lodge.
Genau, wir mussten das leider vertauschen weil sich der TTT nur noch so buchen ließ.
Ob wir dann Sesriem machen oder nach Lüderitz in Aus bleiben sehen wir denke ich spontan. Hier gab es ja auch einige Alternativtipps zu Sesriem und der dortigen Campsite, die wir auch nur deshalb ins Auge gefasst haben weil sie die einzige ist, die sich hinter dem Tor befindet. Auch die Kondition für die Big Daddy sollte doch locker reichen, schließlich sind wir noch in der ersten Hälfte unser Dreiziger 🤪
Aber wir nehmen mal mit, dass die Strecke von Lüderitz bis Sesriem nicht ganz ohne ist und dass es in der Gegend noch viele weitere Möglichkeiten gibt! Der Tok Tokkie ist hingegen nicht verhandelbar 😉
Hosenmatz schrieb: Von Etosha waren wir schon sehr angetan!
Und das, obwohl wir schon so einige Parks in anderen Ländern selbst befahren und Game drives mitgemacht haben.
Aber wir haben nicht im Park sondern kur vor den Toren übernachtet.
Zweimal am Südtor und einmal am Osttor.
Die Camps fand ich jetzt nicht so toll.
Nur wegen der Wasserlöcher würde ich dort nicht übernachten.
Wir haben so viele Tiere gesehen, daß wir Abends lieber mit einem kühlen Getränk die Aussicht in der Gondwana Etosha Safari Lodge (mein Tipp!) genossen haben.
Nach den verschiedenen Erfahrungen und den vielen Tipps bzgl. Etosha und und der Frage wo man am besten übernachten sollte,
haben wir uns nun entschieden, die ersten beiden Nächte im Okaukuejo Camp im Park zu verbringen mit all den entsprechenden Vorteilen (länger Zeit für Sonnenauf- und Untergänge im Etosha) und Nachteilen (viele Leute, Zoo-Atmosphäre am Wasserloch, mäßige Campsite); und dann nochmal zwei Nächte außerhalb des Parks im Onguma the Fort zu verbringen quasi als Belohnung für die gaze Fahrerei und um die Beine hochzulegen und die Erlebnisse sacken zu lassen 😛 Und wenn wir dann immer noch nicht genug Tiere gesehen haben, ist der Weg in den Park von hier ja auch nicht weit...
Topobär schrieb: sollte sich in der Zwischenzeit nichts geändert haben, ist der Naukluft 4x4 Trail nur in der Kombination mit einer Übernachtung möglich. Das kann ich aber sehr empfehlen, denn man hat den Trail und die Campsite exclusiv für sich. Das bedeutet pure Einsamkeit in beeindruckender Natur.
Hi Thomas, genau das suchen wir! Leider scheint der Trail aktuell gesperrt zu sein, zumindest konnten wir nirgendwo eine Übernachtung in dem Camp des 4x4 Naukluft Trails reservieren, sodass wir uns nun als Alternative für den Waterklooft Trail entschieden haben (laufend, nicht fahrend). Hiervon versprechen wir uns ähnliche spektakuläre und einsame Naturerlebnisse, auch wenn wir im Gegensatz zum Naukluft Trail hier leider nicht auf einer verlassenen Campsite überachten werden.
Topobär schrieb: Wenn wir in Swakopmund sind, gehören Austern auf der Jetty zum Pflichtprogramm.
Darauf freu ich mich jetzt schon. Wir sind zwei Abende dort und haben jetzt zwei Restauranttipps. Perfekt.
1'042 Beiträge · seit 201626. Feb. 2020 ·
Patnhi schrieb:
Hosenmatz schrieb: Bezüglich eurer Fahrstrecken.
Von der Kalahari in die Fishriver Lodge ist absolut machbar.
Wir haben das, inklusive Einkaufsstopp in Keetmannshoop sowie nahegelegenem Köcherbaumwald und Ginat’s Playground locker weit vor Sonnenuntergang und ohne großen Stress geschafft.
Vielen Dank für's Mut machen Hosenmatz 😉 Das ist mal ne andere Meinung/Erfahrung als die der anderen die gesagt haben, die Strecke ist zu lang bzw. zu stressig. Wir werden früh losfahren und hoffen, dass wir ähnlich gut durchkommen wie du.
Von der Bagatelle zum Fish River Canyon bin ich schon zweimal gefahren. Einmal mit Zwischenstopp für ca. eine Stunde am Köcherbaumwald Reisebericht 2016

und weil das "so stressig" war ein zweites Mal 2018: Hier in dem noch nicht vollendeten Bericht zu finden

Startet irgendwann recht früh nach dem Frühstück, dann habt ihr genügend Zeit für die Strecke. Ich bin eher "langsam" unterwegs und logischerweise stimmen die Fahrzeiten von Google überhaupt nicht. Schlägt man da noch 50% dazu dann passt das aber wieder. Also wenn Google meint man braucht 5 Stunden für die Strecke, dann kann man mit 7,5 Stunden rechnen. 😉
Besser sind natürlich "richtige Karten" die man auch käuflich erwerben kann, hier im Forum findet man leicht einen Link.
Patnhi schrieb:
Aber wir nehmen mal mit, dass die Strecke von Lüderitz bis Sesriem nicht ganz ohne ist und dass es in der Gegend noch viele weitere Möglichkeiten gibt! Der Tok Tokkie ist hingegen nicht verhandelbar 😉
Ich würde von Aus einen Tagesausflug nach Lüderitz machen. Das ist eine Strecke wo die Fahrzeit von Google auch wirklich stimmt (solange es keinen Sandsturm gibt, aber dann sollte man so oder so nicht fahren). Die Strecke nach Sesriem von Aus zieht sich ein wenig, wir hatten die D707 genommen. Die Angabe mit 50 Minuten Fahrzeit für 19 km kann ich nicht nachvollziehen. Die Strecke ist zwar schlecht, aber so schlecht auch wieder nicht. Eher ist es eine Strecke die mit etwas (wenig) über 60 km/h wieder besser zu befahren ist, als mit 30 km/h... 😄
Patnhi schrieb:
Nach den verschiedenen Erfahrungen und den vielen Tipps bzgl. Etosha und und der Frage wo man am besten übernachten sollte,
haben wir uns nun entschieden, die ersten beiden Nächte im Okaukuejo Camp im Park zu verbringen mit all den entsprechenden Vorteilen (länger Zeit für Sonnenauf- und Untergänge im Etosha) und Nachteilen (viele Leute, Zoo-Atmosphäre am Wasserloch, mäßige Campsite);
Zoo Atmosphäre am Wasserloch kommt mir da nicht auf. Aber egal zu dem Camp gibt es viele Meinungen, da muss sich jeder die eigene bilden. Die Waterhole Chalets finde ich wegen der Lage gut und Nachts ist am Wasserloch auch fast niemand mehr. Also damit meine ich Menschen.

und dann nochmal zwei Nächte außerhalb des Parks im Onguma the Fort zu verbringen quasi als Belohnung für die gaze Fahrerei und um die Beine hochzulegen und die Erlebnisse sacken zu lassen 😛 Und wenn wir dann immer noch nicht genug Tiere gesehen haben, ist der Weg in den Park von hier ja auch nicht weit...
Patnhi schrieb:
Topobär schrieb: Wenn wir in Swakopmund sind, gehören Austern auf der Jetty zum Pflichtprogramm.
Darauf freu ich mich jetzt schon. Wir sind zwei Abende dort und haben jetzt zwei Restauranttipps. Perfekt.
Ich esse seit dem letzten Namibia Urlaub nie wieder rohe Austern 🙄 🤪
Aber ich hatte die nicht bei Jetty gegessen, vielleicht waren die Austern auch nicht Schuld...

Gruß Markus
6'152 Beiträge · seit 200626. Feb. 2020 ·
hallo Patnhi,
ich habe Dir geantwortet, weil ich der Meinung war, dass Du Tips und Ratschläge möchtest und eventl. Dir darüber Gedanken machst.
Aber so wie ich es sehe, hast Du nur einen Bestätigung von Hosenmatzt gebraucht, dass alles so machbar und super toll ist wie von Dir geplant. In deiner Überschrift steht, das erste Mal und so vile Fragen-Route-Tipps) das solltest Du ändern und ehrlich schreiben, unsere Route steht daran wird sich nichts ändern. Glaube mir, jeder der zu deiner Tour sich geäussert hat, hat Erfahrung hat sich die Zeit genommen Dir zu antworten, ich habe immer gerne meine Kenntnisse weitergeben, das werde ich in Zukunft sehr schmälern, da kann ich mit meiner Zeit was besseres anfangen.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2020
82 Beiträge · seit 201926. Feb. 2020 ·
Swakopmund: Welche Tagesausflüge auf dem Wasser empfiehlt ihr?

Wir waren jetzt im Januar in Swakopmund und haben in WalvisBay eine Kanutour zu den Robben gemacht mit
https://www.ecomarinekayak.com/
und waren total begeistert.

Etosha:
Obwohl wir dieses Mal Etosha eigentlich auslassen wollten, haben wir uns dann doch spontan entschieden, zwei Nächte im Park zu verbringen und haben es nicht bereut.
Klar hüpfen da viele Touristen rum, aber eben auch viele Tiere.
Und auch wenn die Restcamps eher erbärmlich sind, fand ich es praktisch, quasi schon mit dem Sonnenaufgang mitten im Park zu sein.

Auch das Wasserloch in Okaukuejo- als Ersttäter vor 20 Jahren kam ich mir vor, als wäre ich mitten in einem Tierfilm.
Und auch beim vierten Besuch bin ich einfach gerne dort gesessen.

LG
Elisabeth
1'042 Beiträge · seit 201626. Feb. 2020 ·
Hallo Hanne,
Hanne schrieb:
ich habe Dir geantwortet, weil ich der Meinung war, dass Du Tips und Ratschläge möchtest und eventl. Dir darüber Gedanken machst.
ich antworte nicht mehr auf Planungen die ich nicht verstehe, sondern nur auf einzelne Streckensegmente.
Hanne schrieb:
das solltest Du ändern und ehrlich schreiben, unsere Route steht daran wird sich nichts ändern.
Welche Route? Ich kann die noch nicht erkennen. Es geht los mit der Auflistung, und da kann ich nur empfehlen, dass man die Übernachtungen auflistet und die Tagesaktivität. Die Auflistung auf Seite 1 ist einfach fehlerhaft oder ich verstehe das nur nicht?

Ich versuche einmal Licht ins Dunkle zu bringen…

Tag 1: Morgens Ankunft in Windhuk
-> Übernachtung in Windhoek
Tag 2: Fahrt zur Bagatelle
-> Übernachtung Bagatelle
Tag 3: Fahrt zur Fishriver Lodge
-> Übernachtung Fishriver Lodge
Tag 4: Besichtigung Fishriver Canyon
-> Übernachtung Fishriver Lodge
Tag 5: Fahrt nach Lüderitz
-> Übernachtung Lüderitz
Tag 6: Lüderitz - Warum auch immer? Vorschlag wäre von da aus nach Aus, dann seid ihr näher am Sesriem.
-> Übernachtung Lüderitz
Tag 7: Fahrt nach Sesriem
-> Übernachtung Sesriem
Tag 8: Sesriem
-> Übernachtung Sesriem
Tag 9: Tok Tokkie Trail
-> Übernachtung?!?
Tag 10: Naukluft Berge & Waterkloof Trail
-> Übernachtung Naukluft Resort Campsite?
Tag 11: Fahrt nach Sesriem
-> Übernachtung Meikes Guesthouse
Tag 12: Weiterfahrt nach Norden mit Zwischenstop im Damaraland EUER ERNST?
-> Übernachtung?!?
Tag 13: Fahrt in den Ethosa
-> Übernachtung Okaukuejo
Tag 14: Pirschfahrt im Ethosa
-> Übernachtung Okaukuejo
Tag 15: Fahrt zur Onguma
-> Übernachtung Onguma
Tag 16: nochmals Tiere schauen?
-> Übernachtung Onguma
Tag 17: Fahrt zum Waterberg
-> Übernachtung Plateau Campsite
Tag 18: Wanderung auf das Plateau, Rhino Drive
-> Übernachtung Plateau Campsite
Tag 19: Fahrt zur Düsternbrook
-> Übernachtung Düsternbrook
Tag 20: Morgens zu den Tieren auf der Düsternbrook und mittags los zum Flughafen, das Auto bis ca. 16 Uhr abgeben, dann Shuttle zum Flughafen, dort herum hängen, bis man das Gepäck los wird, durch die Sicherheitskontrolle, dabei Feuerzeuge abgenommen bekommen und danach Heimflug nach Deutschland.
Hanne schrieb:
Glaube mir, jeder der zu deiner Tour sich geäussert hat, hat Erfahrung hat sich die Zeit genommen Dir zu antworten, ich habe immer gerne meine Kenntnisse weitergeben, das werde ich in Zukunft sehr schmälern, da kann ich mit meiner Zeit was besseres anfangen.
Ich empfehle jedem die Tage durch das Datum aus zu tauschen und erst einmal eine vernünftige Auflistung zu machen. In der ersten Planung sind meiner Meinung nach Tage doppelt verplant und so funktioniert das nicht. Der Aufenthalt in Swakopmund sollte zwei bis drei Tage sein und nicht nur eine Nacht.

Über einzelne Etappen kann man sich ja durchaus uneinig sein, die Tour ist schon heftig straff geplant, aber dennoch machbar. So würde ich das auch nicht machen, schon aus dem Grund, weil mind. zwei Übernachtungen in Swakopmund fehlen.

Gruß Markus
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2020
2'530 Beiträge · seit 201126. Feb. 2020 ·
Logi schrieb:Aber, es ist nicht unsere Reise und wenn Ihr keinen Rat annehmen wollt, dann ist da eben so.

LG
Logi
Ta
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
158 Beiträge · seit 201826. Feb. 2020 ·
Hanne schrieb:hallo Patnhi,
ich habe Dir geantwortet, weil ich der Meinung war, dass Du Tips und Ratschläge möchtest und eventl. Dir darüber Gedanken machst.
Aber so wie ich es sehe, hast Du nur einen Bestätigung von Hosenmatzt gebraucht, dass alles so machbar und super toll ist wie von Dir geplant.
Nur weil er eine Bestätigung für eine Teilstrecke von mir erhalten und angenommen hat, bedeutet das ja nicht, daß er alle anderen Tipps nicht beherzigt!
Finde Deine Reaktion ehrlich gesagt etwas überzogen ...
Patnhi schrieb:
Genau, wir mussten das leider vertauschen weil sich der TTT nur noch so buchen ließ.
Ob wir dann Sesriem machen oder nach Lüderitz in Aus bleiben sehen wir denke ich spontan. Hier gab es ja auch einige Alternativtipps zu Sesriem und der dortigen Campsite, die wir auch nur deshalb ins Auge gefasst haben weil sie die einzige ist, die sich hinter dem Tor befindet.
In meinen Augen solltest Du diesen Teilabschnitt wirklich überdenken!

7. + 8. Tag: Sesriem (Sesriem Campsite)
9. + 10. Tag: Tok Tokkie Trail
11. Tag: Weiterfahrt zu den Naukluft Bergen (Naukluft Resort Campsite)
12. Tag: Tag: Naukluft Berge & Waterkloof Trail (Naukluft Resort Campsite)

Aus hat, meiner Meinung nach nicht so viel zu bieten, als daß man dort ein oder gar zwei Nächte extra verbringen möchte!
Ihr solltet irgendwie versuchen, zuerst am Tok Tokkie Trail zu übernachten und dann nach Sesriem weiterzufahren.
Das gesamte "Straßennetz" zwischen Aus und kurz vor Swakopmund war, zumindest bei uns, in einem erbärmlichen Zustand.
Das Fahren hat nicht wirklich Spaß gemacht und ich habe mir da sogar einen Plattfuß eingefangen! (Ok, jetzt nicht sooo ungewöhnlich in Namibia aber trotzdem ...)
Freiwillig würde ich da nicht erst nach Sesriem fahren, dann zurück zum Tok Tokkie Trail nur um dann wieder Richtung Norden zu fahren!

Zudem würde ich folgenden Abschnitt anders / länger gestalten:

13. + 14. Tag: Swakopmund (Meikes Guesthouse)
15. Tag Weiterfahrt nach Norden mit Zwischenstop im Damaraland (Hoada Campsite)
16. + 17. Tag: Etosha West (Okaukuejo Campingplatz)

In Swakopmund waren wir 2 Nächte und das war auch min. notwendig.
Am ersten Tag kommt ihr wahrscheinlich erst Nachmittag an und am zweiten Tag müßt ihr früh wieder weg!
Somit habt ihr von dieser schönen Stadt so gut wie gar nichts und seid gestresst, da die Fahrerei vor Swakopmund anstrengend ist und die Fahrt nach Swakopmund mindestens genauso!
Das ist auch der nächste Punkt.
Auch wir hatten nur eine Übernachtung zwischen Swakopmund und Etosha und das war nix!
Die Straßen dort sind voraussichtlich in keinem guten Zustand und somit anstrengend.
Das war der einzigen Streckenabschnitt, den ich bei unserer Planung damals nicht gut fand und definitiv anders (also zwei Nächte zwischen Swakopmund und Etosha) planen würde.

Soweit noch ein paar Erfahrungen von meiner Seite, in der Hoffnung, daß es Dir ein paar Anregungen gibt 🙂

Hier noch, falls es Dich interessiert, unser Reisebericht:

https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296553-2-wochen-highlight-tour-namibia-kompakt.html?start=0

Wir haben die Tour, die Du planst in ähnlicher Form sogar in zwei Wochen gepackt 😉
Leider nicht ganz fertig geworden mit dem Bericht aber es fehlt eigentlich nur noch etwas von Etosha 😛
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2020
1'042 Beiträge · seit 201627. Feb. 2020 ·
Hosenmatz schrieb:
Das gesamte "Straßennetz" zwischen Aus und kurz vor Swakopmund war, zumindest bei uns, in einem erbärmlichen Zustand.
Ich zitiere einmal aus Deinem eigenen Reisebericht:
Die Fahrt zwischen Lüderitz und Sesriem ging sogar noch, auch weil da die Schotterpiste in einem guten Zustand war ...
Zugegeben um Sesriem herum ist die Schotterstrecke nicht immer in einem tollen Zustand. Aber Ihr hattet ja auch einen Duster mit 215/65R16er Bereifung, was meiner Meinung nach für Schotterpisten schon "Niederquerschnittsreifen" sind. Du hättest einmal die Strecke im Etosha zwischen Olifantsrus und Okaukuejo ausprobieren sollen. 2016 dachte ich schon im Hilux, dass der gleich auseinander fällt und einem hinter mir fahrendem Hilux konnte ich per Handzeichen mitteilen, dass der gerade dabei war sein Kennzeichen zu verlieren. 😄

Zwischen Lüderitz und Aus ist die Straße asphaltiert und in super Zustand und zwischen Aus und Sesriem sind die Gravel Roads auch nicht wirklich schlecht bis auf das kurze Stück vor Sesriem… 😉
Hosenmatz schrieb:
Das Fahren hat nicht wirklich Spaß gemacht und ich habe mir da sogar einen Plattfuß eingefangen! (Ok, jetzt nicht sooo ungewöhnlich in Namibia aber trotzdem ...)
2016 hatte ich auf 10 Kilometern zwei Platten. Das war kurz nach Palmwag in nördlicher Richtung. Da war die C43 aber auch in einem grausamen Zustand und die Reifen waren auch nicht die Besten…
Hosenmatz schrieb:
Freiwillig würde ich da nicht erst nach Sesriem fahren, dann zurück zum Tok Tokkie Trail nur um dann wieder Richtung Norden zu fahren!
Schwierig, wenn man nur die Termine so bekommt, dass es in der Reiseplanung nicht anders geht.
Hosenmatz schrieb:
In Swakopmund waren wir 2 Nächte und das war auch min. notwendig.
Am ersten Tag kommt ihr wahrscheinlich erst Nachmittag an und am zweiten Tag müßt ihr früh wieder weg!
Somit habt ihr von dieser schönen Stadt so gut wie gar nichts und seid gestresst, da die Fahrerei vor Swakopmund anstrengend ist und die Fahrt nach Swakopmund mindestens genauso!
Um Swakopmund herum ist die Fahrerei eher langweilig, als stressig. Nur am Meer entlang die Straße zwischen Swakopmund und Walvis Bay ist stressig, das liegt aber nicht am Asphalt sondern an den anderen Autofahrern. Trotzdem wäre mir alles unter drei Nächte (zwei Tage) in Swakopmund zu wenig.
Hosenmatz schrieb:
Auch wir hatten nur eine Übernachtung zwischen Swakopmund und Etosha und das war nix!
Wenn es "nur" um die Strecke geht, kann man die auch an einem Tag fahren und vor den Toren des Etosha übernachten. Wäre meiner Meinung nach nicht sinnvoll, aber es geht. Lieber eine Nacht an der Spitzkoppe und eine weitere in der Nähe des Parks.
Hosenmatz schrieb:
Die Straßen dort sind voraussichtlich in keinem guten Zustand und somit anstrengend.
Viele Wege führen… Das kommt darauf an WELCHE Route man nimmt. Man kann auch komplett auf Asphalt von Swakopmund bis Okaukuejo fahren und das ganz lässig im laufe eines Tages mit ca. 90 km/h im Durchschnitt (manch einer fährt da auch schneller).
Hosenmatz schrieb:
Das war der einzigen Streckenabschnitt, den ich bei unserer Planung damals nicht gut fand und definitiv anders (also zwei Nächte zwischen Swakopmund und Etosha) planen würde.
Woher nimmt man die Übernachtung wenn man begrenzten Urlaub hat?
Also kann man das nur irgendwo anders wieder einsparen und da sehe ich eigentlich gar kein Potential. Aber vielleicht verrät und der Threadersteller den jetzigen Stand der Planung und wenn das etwas detailliert ist, dann kann man auch sagen: Geht oder geht nicht oder eben geht mit Einschränkungen.
Hosenmatz schrieb:
Wir haben die Tour, die Du planst in ähnlicher Form sogar in zwei Wochen gepackt 😉
Ich bin auch schon in drei Wochen einmal quer durch die USA gefahren von Küste zu Küste. Dabei habe ich aber vor allem Straße gesehen. Nebenbei New York, Washington DC, die Niagara Fälle, im Vorbeifahren Cleveland und Chicago, Madison, Sioux Falls, Badlands NP, Rapid City und das Mt. Rushmore National Memorial, den Yellowstone, Salt Lake City, Las Vegas (wobei das nur ein Vorort war) und San Diego. Die Reise ging dann noch "langsam" weiter über LA nach San Francisco. Die Erinnerungen darin sind etwas "nebulös", was wohl daran liegt, dass man zwar "überall war aber nirgends richtig".

Namibia 2016 in drei Wochen von Windhoek über die Kalahari zum Fish River Canyon, dann über Sesriem nach Swakopmund und weiter über Twyfelfontain bis hoch nach Opuwo und zu den Epupa Falls und über den Etosha zurück nach Windhoek in drei Wochen war zwar etwas gemütlicher, aber immer noch zu viel.

Man ist doch im Urlaub und nicht auf der Flucht... 😄

Gruß Markus,

der manchmal nicht so ganz weiß, ob das noch Urlaub ist oder doch schon eine Flucht. Aber wenn, dann bin ich im flüchten gut!
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2020
2'391 Beiträge · seit 201627. Feb. 2020 ·
Hallo Patnhi,
ich stimme Hanne und Logi zu.
Das ist einfach zu viel für 20 Tage. Wir haben diese Strecke 2016 als Logehopper gemacht und ohne TokToki Trail.
Es ging, aber ich würde das nie wieder so machen. Bei Euch kommt aber noch dazu, dass ihr als Camper zwischendurch noch einkaufen und Euer Gerödel ein- und auspacken müßt. Das brauchten wir nicht und den TokToki Trail hätte ich auch nicht mehr unter bekommen.

Meine Anmerkungen
Warum überhaupt ein Camper, wenn ihr so viele Lodges buchen wollt?
Nehmt anstatt der Fishriverlodge die Conyon Lodge, dann bleibt ihr auf der nördlichen Seite des Flusses und spart ordentlich Fahrtzeit. Von da könnt ihr zum Aussichtspunkt fahren der genau gegenüber der Fishriverlodge liegt.
Bilder findest du in meinem Reisebericht und dazu Tipps für Erstfahrer.
Wir hatten in Lüderitz traumhaftes Wetter im Juli, das ist aber wohl die Ausnahme. Übernachtung in Aus fanden wir sehr angenehm und das reduziert die Fahrzeit nach Sessriem um eine Stunde
Swakop mit einer Übernachtung macht gar keinen Sinn. Wann wollt ihr Robben und/oder Deserttour machen? Dafür braucht ihr mindestens einen vollen Tag vor Ort.
Streicht Sessriem aus der Planung, dann wird alles andere etwas angenehmer
Swakop Etosha mit einer Übernachtung im Damaraland ist auch ein echter Ritt.
Du schreibst ihr wollt Landschaft und Einsamkeit genießen
Leider werdet ihr das im Auto machen müssen.
Noch ein Punkt von mir
Denkt daran, dass Reifenpannen nicht selten sind und da auch Mal schnell 2S Stunden weg sind zum Räder wechseln ohne Zeit zum Suchen einer Werkstatt um einen neuen Reifen zu kaufen.
Ich hoffe, dass ihr doch nochmal über Eure Planung nachdenkt.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2020