MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201317. März 2019 · #1
Eigentlich wollte ich einen Kurzbericht über unsere Windhoek-Richtersveld-KTP-Tour abgeben, aber leider lässt mich gerade unser Internetanbieter im Stich… Zumindest den Richtersveld-Teil versuche ich dennoch zu beschreiben, da dieses schöne Fleckchen doch nur selten besucht wird und auch einige Fomis dies auf dem Plan haben… Bilder gibt es aber derzeit nicht und die passende Kategorie kann ich am Not-tablet auch irgendwie nicht aussuchen... 🙁
Wir sind Mitte Februar in Windhoek aufgebrochen und über mehrere Stationen südwärts gefahren. Von Rosh Pina aus haben wir dann den Oranje mit der Fähre überquert. Zuvor muss man auf der namibischen Seite seine Ausreiseangelegenheiten klären. Der officer im Tarnanzug hatte offensichtlich Langeweile und widmete sich einer ausführlichen Durchsuchung unserer Taschen und des Autos. „Waffen, Drogen, Diamanten…?” Die Idee war jeweils eine Nacht in Potijespram, DeHoop, Kokerboomkloof und Tatasberg zu verbringen, dann über das Helskloofgate raus und über Eksteenfontein zum Richtersveld Wilderness Camp, Dann mit Zwischenstopps weiter gen KTP.
Es war schon nach 15.00 Uhr und wir waren die ersten Fährgäste des Tages…Das Fährticket zahlt man übrigens bei SanParks. Wenn man im Park übernachtet kostet die Überfahrt 110 ZAR, sonst 160 ZAR. Beim Einchecken auf der SA-Seite bei SanParks riet man uns davon ab, nach Potijespram zu fahren. Man hätte dort ein ernsthaftes Ameisenproblem. Wir sollten doch besser in Sendlingsdrift bleiben. Angesichts der fortgeschrittenen Stunde haben wir das dann auch gemacht. Im Sendlingsdrift rest camp waren noch zwei andere Camper, die verstanden hatten, dass Potjiespram aufgrund von Überflutungen nicht zur Verfügung stünde…nunja.
Das Restcamp ist ein einfacher staubig-sandiger eingefasster Platz. Die ablutions waren ok, aber es gab keinen einzigen Mülleimer. Eigentlich kein schöner Ort zum Verweilen, aber für uns war es richtig dort zu bleiben. Wir hatten schon vor ein paar Tagen Probleme mit unserer zweiten Batterie und an dem Abend gab sie endgültig den Geist auf.
Am nächsten Tag haben wir mit unserem Autovermieter und der großartigen Unterstützung der SanParks ladies eine neue Batterie von Rosh Pina organisiert, die aber erst am nächsten Tag kommen sollte. Sicher, wir hätten am einfachsten selber dorthin zurück fahren können, aber den ganzen Grenzzauber wollten wir uns nicht unnötig antun. Wir zogen zwecks Komfortgewinn und Kühlschranknutzung in ein Chalet in Sendlingsdrift im, was eine deutlich bessere Alternative als der staubige Platz war. Direkt am Fluss, schöner Ausblick, grüner Rasen (!) und auch ein paar birdies – sehr schön ! Am Tage machten wir nur einen kleinen Abstecher in den Park bis Potiespram und zurück. Wir wollten doch wenigstens sehen, was wir verpasst haben. Im Ergebnis war das nicht viel. Wir haben zwar keine Ameisen gesehen, aber die campsites waren alle sehr verbuscht und überall liefen Ziegen herum. Die CS hatten keinen Flußblick.
Pünktlich gegen Mittag des nächsten Tages nahmen wir unsere neue Batterie entgegen und ab gin es in den Park. Auf dem Weg schauten wir uns auch DeHoop an, was wirklich sehr nett war. Viel Platz, schttenspendende Bäume, Flußlage. Da haben wir vielleicht doch was verpasst. Heute sollte es für jedoch noch bis Kokerboomkloof gehen. Die Fahrt ging durch fantastische Berglandschaften – Steine, Weite und Einsamkeit sollte man schon mögen. Kokerboomkloof war der Hit! Vier CS, die alle einen eigenen Sanitärblock mit Dusche, WC und Außenspüle hatten. Sie waren so angeordnet, dass man seine Nachbar weder sieht noch hört. Wir haben übrigens nur einen Nachbarn registriert. Tolle Aussichten – ein echtes Highlight unserer Reise. Es war so schön, ein wenig herumzulaufen, auf den Felsen herumzukraxeln und die Köcherbäume zu bestaunen. Der Nachhimmel war einzigartig.
Die phantatsische Atmosphäre haben wir am nächsten Morgen noch ausgiebig genossen, bevor es dann an zwei viewpoints vorbei nach Tatasberg ging. Die Abfahrt nach Richtersberg war beeinduckend- da fährt man stundenlang durch die graubraune steinge Ödnis und plötzlich kommt der Fluss in den Blick und es wird frisch und grün. Noch ein paar kilometer längs des Flusses und wir errichten die Tatasberg cabins, die ein wenig an den Hang gebaut sind und wiederum eine tolle Aussicht bieten. Die cabins bestehan aus zwei Teilen (Küche ist vom Rest getrennt), die mit Einem Schattendach verbunden sind und damit eine überdachte Veranda schaffen. Perfekt um hier zu sitzen und auf den Fluss zu schauen.
Hallo Mabe Toll, dass du über den Richtersveld schreibst! Als wir vor 2 Jahren dort waren verbrachten wir leider nur 2 Nächte in Sendelingsdrift wo wir auf den Geschmack gekommen sind. Die Tour im Park war wunderschön, deshalb buchten wir für kommenden Herbst 4 Nächte im Park im Sendelingsdrift, Tatasberg und Gannakouriep Wilderness Camp. An der Grenze war wahrscheinlich der unsympatische Typ der in meiner Handtasche nach Diamanten!!! gesucht hat.....etwas das ein Mann gar nicht darf....hat mir ein Grenzwächter an einer anderen Stelle erklärt. Ich freue mich auf die Fortsetzung deines RB. Liebs Grüessli Malbec
Hallo Mabe, das kommt uns ja gerade recht - wir sind im April eine Woche im RichtersveldNP - und die Filzerei hatten wir vor Jahren schon mal am Oranje/Namibia. Wir konnten uns des Eindrucks nicht erwehren, daß ein kleines Matabish erwartet wurde 😗 Liebe Grüße Friederike
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201317. März 2019 · #4
Na, das mit dem Durchsuchen scheint ja Methode zu sein.... Der gute Mann zeigte starkes Interesse an einem Kugelschreiber, was wir jedoch ignoriert haben. Er war dann auch nicht weiter aufdringlich und bedankte sich artig für unsere Kooperation. Es war völlig korrekt und einfach nur lästig...
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201318. März 2019 · #6
Hallo Friederike, Wir haben uns nicht besonders für die Tankstelle interessiert...ich hab zwar mal registriert, dass da ein Fahrzeug stand, aber ob es Diesel und/oder Benzin gab, weiss ich nicht. Du kannst das bestimmt unter +27 831 1506 erfragen. Von wo kommt ihr denn? Auf der namibischen Seite ist Rosh Pina keine 20 km entfernt. Da bekommt ihr sicher alles.
Hallo Mabe, wir kommen von Rosh Pina, wissen auch, daß es in Sendlingsdrift eine Tankstelle gibt - theoretisch 😉 Mein liebster Mitmensch hat halt permanent Bedenken, ob wohl der Sprit reicht.......... 😮 Gruß Friederike
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201318. März 2019 · #8
Sodele, und hier nun die Fortsetzung
Das Thermometer zeigte in Tatasberg 42 Grad, aber auch im Süden Namibias hatten wir zwischen 35 und 40 Grad und uns mittlerweile dran gewöhnt. Die Hütte in Tatasberg war ordentlich aufgeheizt. Davor weht zwar ein leichtes Lüftlein, aber den Nachmittag haben wir zum Teil doch im Oranje sitzend verbracht 🙂
Es lag ziemlich viel Baumaterial rum, vielleicht wird Tatasberg irgendwie erweitert….wir haben versäumt, den caretaker danach zu fragen.
Tja, und am nächsten Tag sollten wir den Richtersveld auch schon wieder verlassen. Wir haben rund 4 ½ Stunden bis zum Helskloofgate gebraucht. Okay, da war ein kleiner Umweg über Ganakouriep dabei…. Aber insbesondere der Helskloof Pass hat einfach Zeit gebraucht. Wirklich anspruchsvoll war die Fahrerei nicht, aber es geht halt langsam, sehr langsam. Zum Teil sind wir mit 10 km/h und weniger unterwegs gewesen. Im Park sind die wenigen Kreuzungspunkte ausgezeichnet beschildert und es gibt am Eingang in Sendlingsdrift eine Karte mit auf den Weg, wo wirklich alles wesentliche eingezeichnet ist.
Der Richtersveld ist schon sehr speziell….viele Steine, tolle Fels- und Bergformationen, der Kontrast mit dem Oranje, eine wüste Weite, das muss man schon mögen. Wir haben es sehr gemocht und die einzigartige stille Stimmung sehr genossen.
Neben den beiden Campern in Sendlingsdrift haben wir nur noch am Kokerboomkloof ein anderes Fahrzeug getroffen. Es gab wenig Vögel (Schmätzer, Bienenfresser, Enten und Gänse..) und noch weniger Tiere: Klipspringer, Skorpione, Schakale und Ziegen Helskloofgate ist ja ein reines exit gate. Da haben wir uns schon sehr gewundert, warum SanParks da so ein großes und modernes Gebäude hinpflanzt. Vielleicht hat man auch hier Größeres vor.
Von dem Helskloofgate sind wir dann weiter südwärts gefahren, folgten den Schildern nach Kuboes und dann “Richtersveld World Heritage South“. T4a wollte uns hier anders und über wenig vertrauenserweckende Pisten lotsen. Zuerst ging es über guten gravel und eine perfekte Sandpiste mit Saharafeeling. Dann wurde es rauher und ein kleines verwaschenes Schild wies links nach Eksteenfontein. Die Piste wurde deutlich holpriger… Eksteenfontein ist eine kleine Stadt im Nirgendwo mit einem Stück klasse Teerstrasse und einer Bücherei –irgendwie skurril.
Zum Richtersveld Wilderness Camp folgten wir auch im weiteren nicht t4A, aber einem Schild mit “Helskloof (4x4)” und die Piste wurde nochmals sehr holprig, führte dann in ein trockenes Flussbed und plötzlich tauchte der Oranje wieder auf. Ein paar Kilometer später erreichten wir das Camp. Für die 245 km von Tatasberg haben wir gut 7, 5 Stunden gebraucht, ein langer Tag für uns. Auch hier gab es keine anderen Gäste. Wir hatten uns angemeldet, aber es war zunächst niemand da und es sah alles etwas verwahrlost aus. Der caretaker tauchte irgendwann auf und gab sein Bestes, um es uns ein bisschen nett zu machen. Eigentlich ein schönes Plätzchen, so direkt am Fluss, mit abgeteilten Stellplätzen, Rasen, Feuerstelle, Tisch etc. aber wie gesagt, etwas sehr ungepflegt. Wir durften mit dem Kanu auf dem Oranje herumpaddeln, was eine nette Abwechslung war. Für 150ZARpP wollen wir mal nicht meckern.
Eigentlich hatten wir vor, bei Vioolsdrift wieder nach Namibia einzureisen, bei Mesosaurus zwischenzustoppen und von dort gen KTP weiterzufahren. Nach der letzten aufwändigen Grenzquerung haben wir uns gegen das border hopping entschieden und sind über Springbok weiter gen Upington gefahren. Unterwegs haben wir dann bei Kakamas übernachtet. An der Strasse hatte ein Schild “Die Mas, winery, camping” unsere Aufmerksamkeit erregt. Camping und Weinprobe war genau das, was wir uns vorstellten. Die Campsites waren überrraschend schön – wiederum direkt am Fluss, große schattige Bäume, Rasen und ein eigenes Badezimmer. Fußläufig dann das Weingut, wo wir eine kleine Wein- und Ginprobe gemacht haben. Hier haben wir 110 ZAR pP plus 60 für den Platz bezahlt, was völlig in Ordnung war.
Auf dem weiteren Weg haben wir noch zwei Übernachtungen im Kalahari Trails eingeschoben. Vor ein paar Jahren waren wir schon mal dort und „Erdmännchen total“ musste noch mal sein. Die Chefin ist leider altersbedingt nicht mehr so präsent und man wartete gerade sehnsüchtig auf einen neuen Vorarbeiter, der alles etwas in Schwung bringen sollte. Eine Vertretung war vor Ort und gab sich Mühe, die Gäste zu unterhalten. Wir haben eine Nachtwanderung gemacht und leider außer in der Dämmerung „pronkende“ Springböcke nichts gesehen- nicht mal einen Skorpion. Die CS ist ok, der Sanitärblock ein Alptraum. Die Nähe zu den Erdmännchen hat das für uns alles mehr als kompensiert und ich hoffe, dass sich die Lage dort deutlich bessert. Es wäre schade drum – eigentlich ein schönes Fleckchen mit Potenzial.
So – für diesen Teil soll es mal reichen. Wenn das Internet wieder geht, werde ich zumindest zu den anderen von uns besuchten Campsites noch einen Kommentar abgeben und das eine oder andere Bild hochladen. Salü Mabe
MPMpumalanga37 Beiträge · seit 201718. März 2019 · #9
Danke für den Beitrag. Im letzten Jahr waren wir an 3 verschieden Plätzen. Einmalig die Natur und Einsamkeit. Meine Frage: Bekommt der Park die Wellblechpisten in Griff - die ganze Landschaft wird rechts und links zerfahren - keiner hält die Spur - das Wellblech war mörderisch. Gleiches haben wir im Marienfluss in Kaokofeld erlebt. Schade die Natur wird erheblich zerstört. In ISLAND zahlt man hohe Strafen beim Ausweichen von der Piste. Sollte hier ebenfalls eingeführt werden. Vorraussetzung ist jedoch die Sanierung der Pisten und Kontrolle durch Ranger.
Mpumalanga schrieb: Bekommt der Park die Wellblechpisten in Griff ....Vorraussetzung ist jedoch die Sanierung der Pisten ....
Wie ist das nur zu verstehen? Wie soll eine PARKVERWALTUNG wohl die Entstehung von Wellblech verhindern….außer Besucher aus-und einzusperren? Wie Wellblech an solchen Plätzen „sanieren“….außer Betonieren oder Dichtmachen? Wellblech fällt nicht vom Himmel, sondern ist von Fahrern und Fahrzeugen gemacht, durch unangepasste Fahrweise und Anzahl. …meine 2 c, Werner Das Anlegen und Fahren von/auf Parallelspuren ist damit nicht gemeint.
Danke Mabe für die Schilderung deiner Eindrücke. So begeistert wie du bist, wirst du sicher zurückkommen, daher versuch’s ich‘s nochmal 🙂 … weil schon mehrfach erfolglos 🙁 . Für eine angemessene Entschädigung würde ich dir für deinen nächsten Besuch in der Conservancy und Eksteenfontein diesen Fundort mitteilen 😗 .
Diamonds are forever and a girl's best friend 😉 Und jetzt wieder ernsthaft. Es lohnt sich unbedingt, im „skurrilen“ Kuboes und Eksteenfontein zu übernachten und mit den Leuten dort ins Gespräch zu kommen. Ihre Geschichte ist interessant und bemerkenswert. Welche Mühe und Ausdauer die Leute aufgewendet haben, Eigentumsrechte für ihr traditionelles Siedlungsgebiet , das der "Basters", zu erkämpfen, ….und das für eine Gegend, die so karg ist, dass die meisten Menschen wohl nur weg von dort wollen. Werner
wir waren gerade erst vor 3 Wochen im RV und können so ziemlich alles bestätigen: von dem etwas seltsamen namibianischen Grenzer in Sendelingsdrift, Temperaturen von 43°, bis zur Reisegeschwindigkeit von oftmals nur 10km/h. Zur Ergänzung: Fleisch, Lebensmittel kaufen in Rosh Pina und nach SA importieren war kein Problem. Die Tanke in Sendelingsdrift hatte Diesel und Sprit. Der Mini Laden auch Holz und Eis am Stil, das mindestens schon 5x auf- und wieder eingefroren wurde (haben wir dann drauf verzichtet). Die Landschaft ist phantastisch, die Stille extrem, nur die Tierwelt ist recht mager: hauptsächlich Nama-Ziegen mit netten Hunden als Aufpasser, selten gr. Meerkatzen, Strausse, Antilopen, Skorpione, Fische und Vögel am Oranje, keine Mücken. Wir hatten mit mehr gerechnet... Wir hatten nur Pech?? mit Gannakourip: die Unterkunft war wohl seit Monaten!! nicht bewohnt, alles war voller Mäusekot, das Bad unbenutzbar. Das war letzendlich aber auch egal, da es eh keinen Tropfen Wasser gab! Ob demnächst eine Renovierung ansteht, war nicht zu ergründen. Die Dame in Sendelingsdrift hatte uns beim Einchecken weder vorgewarnt, noch erwähnt, dass es dort überhaupt keinen Caretaker gibt, unserer wurde von den Tatasbergen extra für eine Nacht dorthin gebracht und hat uns zumindest beim Säubern der Unterkunft geholfen. Man sollte einmal dort gewesen sein, einen 2. Besuch würden wir nicht unbedingt planen. Lotta mit Anhang
@Lotta Hallo Lotta Herzlichen Dank für den aufschlussreichen Bericht. Wir haben Gannakourip für eine Nacht im Herbst gebucht....und jetzt bringst du uns uns Schleudern...ob wir wohl besser 2 Nächte im Tatasberg Camp bleiben sollen und von dort Ausflüge planen. Es wäre schade, wenn der tolle Aufenthalt im Richtersveld mit schlecheter Erfahrung getrübt wird. Liebs Grüessli Malbec
@loser Hallo loser Wo könnte man übernachten auf dem Weg über Eksteenfontein nach Aussenkehr? Oder schafft man die Strecke von Tatasberg über Eksteenfontein bis an den Oranje oder Port Nolloth? Liebs Grüessli Malbec
Hallo Malbec, ganz verstehe ich deine Routenführung nicht, ist aber egal weil ich dir über Fahrzeiten von INNERHALB des RV National Parks nichts sagen kann. Das können aber sicherlich der Mabe oder andere die kürzlich dort waren. Die Wege außerhalb zur Küste/Alexander Bay (Schotter) oder Port Nolloth (geteert) sind jedenfalls kurz und einfach. Feste Unterkünfte gibt es in Kuboes, Eksteenfontein (direkt im Dorf) und außerhalb im guesthouse am Fuße des Rooibergs. In Ecksteenfontein gibt es ein guesthouse mit Zimmern und Gemeinschaftsküche und kleine Hüttchen in Containergröße. Die Häuschen in Kuboes schauen so aus.
Alles sehr einfach, für mich war’s gut genug. Die (vorbestellten!!) lamb chops mit squash waren sehr gut. Zum Einstieg über die Gegend außerhalb des NPs: https://www.south-north.co.za/rich_rt_conservancy.html und folge den links zu mehr Infos zur WHS…..und Karte http://www.richtersveldwhs.org/images/content/maps/RV_WHS_detail.pdf Anlässlich der anderen Anfrage kürzlich habe ich wegen Kontakten nachgeschaut und es ist noch alles unverändert. Ich habe alles mit Volenti van der Westhuizen (siehe www. oben) ausgemacht, die Kontaktaufnahme mit Kuboes hat bei mir nicht funktioniert und ich habe über Eksteenfontein bestellt, allerdings war damals die Festnetzverbindung ein Geduldsspiel. Das größere guest house am Rooiberg soll jetzt auch zimmerweise vermietet werden. Und dann gibt es natürlich noch die Campingplätze in der Conservancy/WHS, ein paar habe ich angeschaut, Natur und Einsamkeit pur, ohne Infrastruktur. Wurde auch kürzlich hier gelobt. Der Mabe wird mehr wissen. Meiner Erinnerung nach war auch der Topobär vor ein paar Jahren in der Gegend. Die WHS/Conservancy sind eigentlich Privatgrund, man sollte also schon zuerst in Eksteenfontein im "Büro" vorbeischauen, auch wenn man das umgehen kann. In Port Nolloth hat uns das Bedrock (altes Gebäude, strandseitig) gut gefallen. Falls du die Küste entlang möchtest und es gerne einsam hast, könnte das interessant sein; http://noup.co.za/ war bei meinem Besuch noch kompliziertes Sperrgebiet und ist jetzt seit der Schließung der Mine in Kleinzee einfach. Grüße, Werner
Wir haben vor einigen Monaten von Kokerboomkloof über Helskloof Pass und Gate (nur Ausgang) auf dem Weg nach P. Nolloth bei Tierhoek übernachtet. Tierhoek ist ein Community camp welches in Khuboes zu buchen ist. Liegt ca. 50 km südlich von Khuboes und ist somit auch von Tatasberg gut zu erreichen. Wir haben vorort in Khuboes gebucht und waren allein am Ort. Das Camp ist komplett ohne Infrastruktur, dafür wunderbar gelegen mit einer Weitsicht bei der man "bis in die nächste Woche" blicken kann!
P.S.: Wir würden Kokerboomkloof wegen der sehr schönen Anfahrt und des Echo Canyons, Tatasberg vorziehen.
Gruss, Ulli
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201320. März 2019 · #18
Hallo Werner Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Wegen der Route meinte ich eigentlich die Strecke von Eksteenfontein nach Vioolsdrif über den Helskloofpass.
Die Unterkünfte fand ich in der Zwischenzeit auch zB in Kuboes das Mountain Valley Guesthouse und in Eksteenfontein das Kom Rus n Bietije Guesthouse. Für uns wäre dies eine Möglichkeit auf dem Weg von Tatasberg, Eksteenfontein nach Noordoewer........oder über Port Nolloth...oder der Alexanderbay zurück nach Sendelingsdrift. Am meisten reizt uns die Route wie oben angefragt. Unser Weg führt uns schlussendlich zur Fish River Lodge. Wegen Gannakoriep fand ich folgendes von Sanparks heraus: Hi Judith, Ganakouriep is 1 of the 2 wilderness camps in the Richtersveld. Ganakouriep is not on the Orange River unlike all the other camps. The units are 2 bed, self catering units, surrounded by the Vandersterberg mountains to the South. We are busy with some very necessary renovations and upgrades to all wilderness camp units in the Park. The renovations should be done and dusted by the end of April. One is still able to stay there, we will just manage the bookings until then accordingly.