jetzt muss ich mich bei Dir auch ganz herzlich für den Bericht und Deine Mühe bedanken. Nicht mehr so regelmäßig im Forum habe ich jetzt Deinen Bericht in einem Rutsch nachgelesen! In Die Ecke möchten wir nächstes Jahr auch mal, da sind einige gute Tipps dabei, Danke Dir! Dein Volontair Aufenthalt klingt echt spannend, aber das werde ich erst nach unserem KTP Aufenthalt fertig lesen können.
off-topic: Warum ich das Chaos erlaubt und nicht erlebt habe, wissen die Götter-die einzige Ausrede ist wohl, dass ich erst gestern nach einem zu kurzem Nachtflug zurückgekommen bin 😊
Für alle die sich überlegen via Addis zu fliegen: Schlimm waren bei uns die sanitären Anlagen in Addis nicht, vielleicht waren wir nach einer Woche in der Danakil und in Djibouti aber auch diesbezüglich komplett schmerzbefreit und sahen diese als reinsten Luxus an. Aber das Chaos und die Warteschlangen vor den Gates übertrifft alles bisher uns bekannte. Eine kurze Umsteigezeit wünsche ich mir hier daher nicht und aufgrund weniger Sitzplätze auch keine lange. Außerdem ist es echt doof, wenn es am deutschen Flughafen heißt man müsse das Gepäck in Addis aufnehmen, durch den Zoll und für den Inlandsflug neu einchecken und es dann doch direkt weiter geleitet wird......dann steht man nämlich vergeblich am Gepäckband und wenn man so chaotisch wie wir veranlagt ist, am Gepäckband des falschen Terminals 🤩
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Feb. 2019 ·
freshy schrieb: Bevor die in Addis A. ihren Flughafen nicht gerichtet haben und die Toiletten sauber halten, werden wir dort nicht wieder umsteigen 🤢 . An den Reinigungskräften lag es nicht, die haben sich vergeblich bemüht, die maroden, nicht funktionierenden Anlagen zu putzen.
Liebe freshy,
als ich in Addis war, habe ich tatsächlich an Dich bzw. Deine Äußerungen bzgl. des Flughafens gedacht. 😄 Ein passendes Bild habe ich auch noch dazu, aber das folgt dann zum Ende... 😗
sphinx schrieb:Aber das Chaos und die Warteschlangen vor den Gates übertrifft alles bisher uns bekannte. Eine kurze Umsteigezeit wünsche ich mir hier daher nicht und aufgrund weniger Sitzplätze auch keine lange. Außerdem ist es echt doof, wenn es am deutschen Flughafen heißt man müsse das Gepäck in Addis aufnehmen, durch den Zoll und für den Inlandsflug neu einchecken und es dann doch direkt weiter geleitet wird......
... nun bin ich mir wirklich sicher, dass ich auf dem Hin- und Rückweg einfach extreeeem viel Glück gehabt haben muss... 🤪 😎 😗
jaffles schrieb: jetzt muss ich mich bei Dir auch ganz herzlich für den Bericht und Deine Mühe bedanken. Nicht mehr so regelmäßig im Forum habe ich jetzt Deinen Bericht in einem Rutsch nachgelesen! In Die Ecke möchten wir nächstes Jahr auch mal, da sind einige gute Tipps dabei, Danke Dir! Dein Volontair Aufenthalt klingt echt spannend, aber das werde ich erst nach unserem KTP Aufenthalt fertig lesen können.
Liebe Claudia,
da freue ich mich aber, dass Du hier reingeschaut hast (und sogar noch etwas notieren konntest... 🤪 ).
Ich gebe mir sehr viel Mühe, dass ich hier fertig bin, bis ihr wieder zurück seid - aber nun wünsche ich euch erstmal eine traumhafte Reise und super tolle Sichtungen!!!! 🙂
freshy schrieb: Bevor die in Addis A. ihren Flughafen nicht gerichtet haben und die Toiletten sauber halten, werden wir dort nicht wieder umsteigen 🤢 . An den Reinigungskräften lag es nicht, die haben sich vergeblich bemüht, die maroden, nicht funktionierenden Anlagen zu putzen.
Liebe freshy,
als ich in Addis war, habe ich tatsächlich an Dich bzw. Deine Äußerungen bzgl. des Flughafens gedacht. 😄 Ein passendes Bild habe ich auch noch dazu, aber das folgt dann zum Ende... 😗
Nun lasse ich mich überraschen, ob ich mich anschließend geschmeichelt fühlen darf oder nicht 😵 . freshy vor Sonnenuntergang oder umrahmt von Elefanten wäre vermutlich beeindruckender 😄 als freshys OO-Erfahrungen in Addis A.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Feb. 2019 ·
Meine Zeit auf der WWF
Während Markus auf dem Weg nach Hause war, begannen meine Tage auf der Farm ziemlich gechillt - es regnete nämlich (mal wieder) zwei Tage durch... 😣 Alle Pferde hatten eine lange "Winterpause" hinter sich und da in dem Gebiet im letzten Jahr die African Horse Sickness ausgebrochen war, waren sie außerdem geimpft worden und ich musste noch weitere Tage warten, bevor ich mit dem Pferdetraining loslegen konnte. So verbrachte ich die ersten Tage damit, die Pferde auf den Weiden zu besuchen, Namen zu lernen und Kontakt zu knüpfen.
Dementsprechend zottelig und skeptisch sahen sie zu Anfang auch noch aus... 😉
Da ich gegen Kost und Logis auf der Farm arbeitete, half ich beim Aufbau des Frühstücksbuffets im Restaurant, teilweise auch beim Frühstückservice und nach Bedarf bei Check-in's oder abends im Restaurant bzw. beim Servieren des Essens "in-room".
Meine Hauptaufgabe bestand jedoch darin, mich um die Pferde zu kümmern, sie zu putzen, reiten, anderweitig mit ihnen zu arbeiten, für Ausritte fertig zu machen und später auch mit Gästen auszureiten. Eine der größten Herausforderungen waren dabei stets die weitläufigen Weiden, da war es gar nicht immer so einfach, dass gewünschte Pferd einzufangen (und ich habe dabei etliche Kilometer gemacht...). 😗
Das ein oder andere Mal wurde ich für die weiten Stecken jedoch direkt belohnt und fand tolle "Dinge". 🤩
Hier haben mal wieder ein paar Springböcke den "Ausgang" nicht gefunden, nachdem sie sich während der Nacht bis auf die Pferdeweide gewagt haben...
Auch beim Füttern wurde natürlich gerne Hilfe angenommen, um die Rasselbande im Zaun zu halten und dabei gleich nochmal Verletzungen zu checken und ggf. zu behandeln.
Ich hatte das große Glück, während meines Aufenthaltes Alice kennen lernen zu dürfen , eine junge Pferdetrainerin aus England, die zweimal in der Woche auf die Farm kam und mit den Pferden gearbeitet hat. Da sie nicht nur geritten ist, sondern auch Bodywork nach der Masterson Methode praktiziert, war es super interessant und spannend, mit ihr zu arbeiten bzw. ihr dabei zuzusehen.
Das die Ritte und Ausritte in dieser Umgebung herrlich waren, verstehen sicher auch die Nichtreiter unter euch. 😄
Während meines Aufenthaltes habe ich Ausritte mit Gästen aus Deutschland, den Niederlanden, Irland, England, USA, Südafrika und der Schweiz gemacht und obwohl die Reiterfahrung nicht bei allen durchgängig gut war, hat alles prima geklappt und sie hatten ihren Spaß! 🙂
Und das ein oder andere Mal kam ich in den Genuss und durfte im Cottage der Hausherren übernachten, um die Hunde und Katzen zu versorgen, während Rob und Alex unterwegs waren.
Die "Mädchen" schlafen schön drinnen...
... während die "Jungs" brav draußen wachen! 😉
Ja, ich kann euch sagen, obwohl die Tage manchmal lang waren und es immer etwas zu tun gab, kam ich mir vor, als wäre ich im 7. "Pferde"himmel gelandet!!! 🤩 🤩 🤩
Old Women1’545 Beiträge · seit 201305. Feb. 2019 ·
Hallo Nadja,
Mensch, das war dann aber wirklich in der Nachbarschaft. Wenn wir das gewusst hätten, zu einem Kaffee hätte es doch mindestens gelangt. Schade 🙁 ! Ich klinke mich ein Weilchen hier aus und hoffe, dass ich in ein paar Wochen noch hinterher sprinten kann.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2019 ·
freshy schrieb: Nun lasse ich mich überraschen, ob ich mich anschließend geschmeichelt fühlen darf oder nicht 😵 . freshy vor Sonnenuntergang oder umrahmt von Elefanten wäre vermutlich beeindruckender 😄 als freshys OO-Erfahrungen in Addis A.
😄 keine Angst - so schlimm wird es nicht... 😄
In Namibia haben wir ebenfalls an euch gedacht, aber das ist dann eine ganz andere Geschichte und folgt noch später... (ohne Bild 😉 )
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2019 ·
Old Women schrieb:Hallo Nadja,
Mensch, das war dann aber wirklich in der Nachbarschaft. Wenn wir das gewusst hätten, zu einem Kaffee hätte es doch mindestens gelangt. Schade 🙁 ! Ich klinke mich ein Weilchen hier aus und hoffe, dass ich in ein paar Wochen noch hinterher sprinten kann.
Herzliche Grüße Beate
Liebe Beate,
ja, wirklich schade... Aber ich habe es zu spät gesehen, da ich zu der Zeit kaum im Forum unterwegs war und euren Reiseverlauf nicht auf dem Schirm hatte... 😣
Nun wünsche ich euch aber erst mal einen tollen Urlaub in Costa Rica, mit vielen tollen Erlebnissen und Fotomotiven!!!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2019 ·
Besuch von Freunden - und ein grandioser Strandritt
Kurz bevor wir Ende August nach S.A. aufbrachen, erfuhr ich, dass eine langjährige (Reit-) Freundin aus dem hohen Norden ebenfalls ihre Reise nach S.A. gebucht hatte und es eine Überschneidung in Stanford geben würde... 😄 Bereits zweimal hatte sie mit der African Horse Company einen Reiturlaub gemacht und wollte dieses Mal die Umgebung ein wenig näher und nicht nur jeden Tag vom Pferderücken aus, kennen lernen.
Für mich war das natürlich klasse, auch wenn der Zeitpunkt vielleicht etwas früh war, da ich selber gerade erst in Stanford angekommen war und mich einfinden musste. Nichtsdestotrotz war ein gemeinsamer Strandritt, zu dem ich sie begleitete, eins der Highlights meines Aufenthaltes! 🤩 🤩
Startpunkt des mit 6 Stunden angesetzten Rittes war die Stanford River Lodge, dort wurden wir von Howard, dem Operator der "AHC" empfangen und die Pferde warteten bereits gesattelt auf uns... Im Gegensatz zu den gepflegten Vollblütern auf der Farm, handelte es sich hier um etwas zottelige Boerpferde, die jedoch für ihre Ausdauer und Trittsicherheit bekannt sind. 🤨 Dies wurde mir auch nochmal von Howard versichert und er sollte recht behalten! 🤪
So ging es um 10.00h zu viert (incl. Guide Randell sowie Howard's Tochter Amanda) los, parallel zur Lagune in Richtung Meer...
Meine kleine Fuchsstute Sari war von Anfang an äußerst motiviert und Randell's Tempo ließ auch kein Zaudern zu. So trabten wir in freudiger Erwartung immer mal wieder ein Stück in flottem Tempo. 😄
Das Wetter war spitze, blauer Himmel, jedoch nicht zu warm - perfekt zum Reiten! Als wir den endlosen Strand erreichten, waren wir schon völlig euphorisiert.
Eine kurze Absprache bezüglich der Verhaltensweise machte schnell klar, dass Sari sich nicht den 2. Platz in der Gruppe streitig machen werden würde und Amanda sowie meine Freundin Andrea somit automatisch das "Schlusslicht" bilden würden... 😄 Und dann ging es auch schon los!!!
Meine Güte, die Power, die diese Pferdchen bei einem Galopp am Strand haben, lässt sich nicht in Worte fassen... 🤩 🤩 🤩 Das Schöne war, dass man sich um mögliche Löcher oder Unebenheiten im Boden nicht viele Gedanken machen musste - das Spritzwasser war mein größtes Problem! 😄 Einfach unglaublich...
Zwölf Kilometer ging es am menschenleeren Strand entlang. Schnelle Galoppaden, immer wieder unterbrochen von Schrittpausen. Das es schnell zuging, war mir bewusst, als meine Runtastic App später 50,1 km/h als Höchstgeschwindigkeit anzeigte, war ich dann doch mehr als überrascht... 🤪 😄
Eine kleine Pause muss auch mal sein...
Vor De Kelders ging es links ab durch die Dünen, was landschaftlich ebenfalls unglaublich schön war...
Von dort aus passierten wir Grootbos und ritten bis zum Flower Valley. Eine tolle Tour - insgesamt 30 Kilometer hatte ich am Ende auf der Uhr (wobei mir knapp 5 Kilometer vom Anfang fehlen, da ich die App erst unterwegs gestartet habe..) und statt der geplanten 6 Stunden hatten wir sogar nur 5 Stunden benötigt. 🤪
Leider musste ich die Einladung zu einem gemeinsamem Abendessen im Anschluss ausschlagen, da sich weiterer Besuch für den Nachmittag angekündigt hatte... (Freizeitstress!!! 😄 ) Ein befreundetes Pärchen hatte kurzfristig ihre erste Reise durch S.A. geplant und auch De Kelders stand auf dem Zettel. Da wollten sie es sich natürlich nicht entgehen lassen, in White Water vorbeizuschauen, um mich zu besuchen und zu hören, wie es mir (er)geht...
Es war ein unglaublicher Tag! Verschiedene Freunde zu treffen, die man sonst nie an einem Tag sehen würde, der Ausritt, die Landschaft, einfach alles. 😘 Sehr müde und sehr dankbar ging ich an diesem Tag ins Bett!!!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2019 ·
Besuch von Freunden (Teil 2)
Auch in den nächsten Tagen verbrachte ich immer wieder Zeit mit Andrea. Wir trafen uns zum Abendessen in Stanford und besuchten den Stanford Sunset Market (der immer am letzten Freitag im Monat - während der Sommermonate stattfindet). Viel los war dort zwar nicht, aber wir hatten unseren Spaß... 😄
Für die letzten Nächte hatte meine Freundin sich auch auf WWF eingebucht, was einerseits sehr schön, andererseits auch seltsam war, da ich ja den ganzen Tag beschäftigt war. Trotzdem hatten wir ein paar schöne gemeinsame Abende und genossen z. B. den Sonnenuntergang am Dam.
Auch einem Besuch in Hermanus stand nichts im Wege - nur das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite... Es war windig und das Meer aufgewühlt und somit hielten sich die Wale zurück.
Trotz des durchwachsenen Wetters spazierten wir durch den Ort und beobachteten das Meer. Es war schön, dies gemeinsam zu tun und noch schöner war das Gefühl, dass ich noch gaaaaanz viel Zeit in dieser wunderbaren Ecke verbringen durfte, so dass ich die Wale bestimmt nochmal bei strahlendem Sonnenschein beobachten würde... 😎
Zum späten Lunch kehrten wir noch gerade rechtzeitig in Stanford Hills ein, wo wir tatsächlich nach Rücksprache mit der Chefin noch etwas bestellen konnten und ließen uns das Essen schmecken.
Ja, und dann war die gemeinsame Zeit auch bald vorbei und die folgenden freien Tage verbrachte ich dann alleine... 😉
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2019 ·
21.10.2018 - Ein Tag an der Walker Bay/De Kelders
Als Unternehmung auf meinem "Wunschzettel" stand auf alle Fälle ein Spaziergang entlang der Küste in De Kelders. Zwar hatten wir diese Wanderung bereits im Vorjahr mit unseren Müttern gemacht, aber ist dort einfach so schön, dass ich unbedingt nochmal dort hin wollte...
Somit starte ich morgens, fast auf den Tag genau 1 Jahr nach unserer ersten Wanderung, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Die Hottis haben sich bereits mit ihrem Schicksal, in den Genuss eines freien Tages zu kommen, abgefunden und liegen faul auf der Wiese... 😛
Schon kurz nachdem ich das Auto in der Nähe des "Coffee on the rocks" abgestelle, sehe ich einige der grauen Giganten im Wasser. 🤩
Nachdem sich in 2016 nur sehr wenige Wale in der Region eingefunden haben und schon alle rätselten, ob dies mit klimatischen Veränderungen oder Wasserverschmutzung o.ä. zusammen hängt, fanden sich in 2017 wieder deutlich mehr ein und in 2018 hat sich die Zahl an Kühen und Kälbern nochmal verdoppelt! Eine tolle Saison also für alle, die im letzten Herbst Wale beobachten wollten... Gerade in De Kelders kommen die Wale so nah ans Ufer, dass ich das ein oder andere Mal dachte, es hätte sich einer "festgeschwommen". 😮 😄
Ich folge dem schmalen Pfad entlang der Küste und genieße die Aussicht.
Allerdings komme ich kaum voran, da ständig Wale auftauchen und mich vom Weg ablenken. 😉
Doch auch an Land gibt es immer wieder etwas zu sehen und zu entdecken (und fotografieren...).
Hier kann man nochmal ganz gut erkennen, wie nah diese Giganten am Ufer entlangziehen.
Von hier hat man einen tollen Ausblick auf den endlos langen Strand der Walker Bay, den wir einige Wochen zuvor von der anderen Seite kommend zu Pferde "erobert" haben...
Da mir der steile Abstieg nicht ganz geheuer ist, nehme ich einen kleinen Umweg in Kauf und entscheide mich erneut für die lange Holztreppe, die bis zum Grotteneingang hinunter führt. Hier bin ich nicht alleine, eine kleine Echse genießt die wärmende Sonne.
Der Weg zum Eingang der Grotte ist felsig und ich bin überrascht (nicht das letzte Mal an diesem Tag), wie gut unsere Mütter diese Strecke im Vorjahr bewältigt haben... 🤨
In der Grotte treffe ich auf eine Familie sowie ein Paar, welches mit einem Guide unterwegs ist, die Stimmung ist angenehm und alle sind sehr rücksichtsvoll und genießen diesen wundervollen Ort.
Diese Agame führt mich an der Nase herum, hat dann jedoch ein Einsehen und setzt sich nochmal ins rechte Licht... 😉
In der Bucht vorm Grotteneingang werden zig Muscheln angespült.
Ich suche mir einen Durchgang über die Felsen hinweg und befinde mich auf dem wundervollen Sandstrand, der menschenleer vor mir liegt.
Es ist schon etwas seltsam, völlig alleine hier zu sein, aber ich habe kein ungutes Gefühl. Wenn man alleine ist, muss man schließlich auch keine Angst haben, oder?! 😎
Erst an dem großen Felsen treffe ich auf ein Paar, welches einige Fotos schießt, doch schon bald ziehen sie weiter und ich habe den Felsen für mich alleine, genieße die Aussicht und lasse meine Füße trocknen, bevor ich sie wieder in die Wanderschuhe stecke.
Es ist einfach ein toller Platz und eine wunderschöne Wanderung. Am liebsten würde ich hier einfach weiterlaufen, doch der Verstand siegt und ich wähle den gleichen Weg zurück, wie beim letzten Besuch. Die Aussicht auf's Meer inklusive Vegetation gefällt mir genauso gut, wie der Sandstrand.
Die Webervögel waren bereits fleißig und auch dieses Mal hat ein Nest dem Wind wohl nicht standgehalten und liegt auf dem Weg. 😐 Faszinierend, so ein Kunstwerk aus der Nähe betrachten zu können. Vorsichtig lege ich das Nest in eine Astgabel und hoffe, dass sich ein anderer Bewohner über einen fertigen Unterschlupf freut....
Dieses Schild lügt nicht... 😄 Zur Mittagszeit haben sich noch mehr Wale vor De Kelders eingefunden und man weiß nicht mehr, wohin man schauen soll. 🙄
Ich passiere ein älteres südafrikanisches Paar und der nette Herr spricht mich an, ob ich den weißen Wal gesehen habe... Ein weißer Wal?! Nee... den habe ich nicht gesehen! Gemeinsam stehen wir also am Aussichtspunkt, starren auf's Wasser und freuen uns wie kleine Kinder, als er wieder auftaucht. 🤪 (Erst auf den Bildern sehe ich später, dass es sogar zwei sind! 🙂 )
Die Wale tummeln sich auf engstem Raum, als wären sie im Aquarium...
Auf dem Weg zum Auto verabschiedet sich langsam mein Kameraakku... Für ein paar letzte Bilder reicht es jedoch noch.
Da es im Coffee on the rocks zu diesem Zeitpunkt natürlich brechend voll auf der Terrasse ist, verabschiede ich mich mit einem letzten Blick auf die Wale und genehmige mir erneut ein spätes Lunch in Stanford Hills.
Das lokale Bier von der Birkenhead Brewery ist übrigens sehr zu empfehlen... 😉
die Bilder deiner Wanderung sind wirklich ganz fantastisch! Wunderschön, die Farben, das Meer und natürlich die WALE! Wir haben vor 18 Jahren auf unserer Hochzeitsreise bei Plettenberg und Hermanus vom Land aus Wale gesehen und das war für uns so was Besonderes, ein ganz erhebendes Gefühl. Daher kann ich gut nachvollziehen, wie sehr du diese Sichtungen (bei dem strahlenden Wetter!) genossen hast! Viele Grüße von Tanja
hallo Nadja, danke für die tollen Bilder von de Kelders, vor 2 Jahren als wir da wohnten, hatten wir an den drei Tagen nur starken Regen, Wind und Kälte, auch Nebel, da wollte man wirklich nicht raus - ausser zum Essen- Schade, deshalb haben wir auch 3 Tage gebucht. Deshalb ist es umso schöner, wenn in einem Reisebericht einiges auftaucht was man nicht selbst machen konnte. Der letzte heisse Tag war als wir bei Schneiders Essen waren - liegt vor der WWF. Einen schönen Tag wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201407. Feb. 2019 ·
Tanja schrieb: Wunderschön, die Farben, das Meer und natürlich die WALE! Wir haben vor 18 Jahren auf unserer Hochzeitsreise bei Plettenberg und Hermanus vom Land aus Wale gesehen und das war für uns so was Besonderes, ein ganz erhebendes Gefühl. Daher kann ich gut nachvollziehen, wie sehr du diese Sichtungen (bei dem strahlenden Wetter!) genossen hast!
Hallo Tanja,
vielen lieben Dank! 🙂 Uih, da seid ihr ja schon vor einiger Zeit in den Genuss gekommen, diese Tiere zu sehen. Wie schön! Wale vom Land aus beobachten zu können, empfinde ich ebenfalls als großes Geschenk und man spürt richtig die andächtige Stimmung der anderen Leute, denen es ebenfalls so geht. Das ist einfach toll - jeder freut sich! 😉
Hanne schrieb: danke für die tollen Bilder von de Kelders, vor 2 Jahren als wir da wohnten, hatten wir an den drei Tagen nur starken Regen, Wind und Kälte, auch Nebel, da wollte man wirklich nicht raus - ausser zum Essen- Schade, deshalb haben wir auch 3 Tage gebucht.
Hallo Hanne,
vielen Dank! 🙂 Mit schlechtem Wetter kenne ich mich ja aus... 😄 aber bei meinem langen Aufenthalt vor Ort konnte ich die Ausflüge zum Glück immer so legen, dass es zumindest trocken war... 😛
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201407. Feb. 2019 ·
Grotto Beach, Hermanus
Wer in Hermanus ist, sollte unbedingt auch einen Abstecher an den östlich gelegenen Grotto Beach machen. Dieser lädt zu langen Spaziergängen am Strand und (bei gutem Wetter 😉 ) auch durchaus zu einem Bad im Meer ein...
Ich hatte das große Glück, auch von hier aus Wale und Tourboote beobachten zu können...
... und das Gefühl, ins Wasser zu gehen, wenn weiter draußen ein Wal "rumspringt" ist einfach unglaublich! 🤩
Tatsächlich ist es mir dort, wenn auch mit ordentlich Zoom, das einzige Mal gelungen, einen springenden Wal auf's Foto zu bannen...
Doch auch bei trüberem Wetter lädt der Strand zum Spazieren ein und die Wolken sorgen für eine faszinierende Stimmung...
Ein paar Wasservögelchen gibt es, wohl auch auf Grund der Lagune, auch immer zu sehen...
White-fronted plover/Weißstirn-Regenpfeifer
Greater-crested Tern/Eilseeschwalbe
Black-winged stilts/Stelzenläufer
Kelp gull (?)
Kelp gull
White-fronted plover/Weißstirn-Regenpfeifer
Wenn es passt, würde ich das mit einem Besuch des Hermanus Country Market kombinieren. Der Markt liegt etwas außerhalb des Zentrums und findet immer samstags statt. Es werden etliche lokale Kunst- und Handwerksprodukte sowie Backwaren und Gemüse angeboten. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt und die Stimmung ist sehr relaxed.
Nicht nur bei Sonnenschein lohnt sich somit ein Ausflug an die Küste - Wale beobachten, ob in Hermanus oder De Kelders, macht einfach immer Spaß... 🙂
Vor allem, wenn sie einem noch so freundlich zuwinken... 😘
Ich möchte mich doch auch einmal für Deinen Bericht bedanken. Sehr schön, dass Du dort einige Wochen verbringen konntest. Die Wale haben es uns auch angetan, ich denke, wenn man die einmal gesehen hat, möchte man sie wieder sehen. Uns geht es jedenfalls so. Die Ecke dort im südlichen Südafrika ist einfach unglaublich schön.
Viele Grüße von
Gila
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201409. Feb. 2019 ·
Gila schrieb:Ich möchte mich doch auch einmal für Deinen Bericht bedanken. Sehr schön, dass Du dort einige Wochen verbringen konntest. Die Wale haben es uns auch angetan, ich denke, wenn man die einmal gesehen hat, möchte man sie wieder sehen. Uns geht es jedenfalls so. Die Ecke dort im südlichen Südafrika ist einfach unglaublich schön.
Hallo Gila,
vielen lieben Dank! 🙂 Ja, es war wirklich toll, etwas mehr Zeit dort verbringen zu dürfen - es gibt ja sooo viele wunderschöne Ecken, aber diese gefällt mir auch besonders! 😊
für 2020 ist diese Ecke eigentlich fest vorgesehen. Somit freue ich mich auch viele Infos. Und das wird bestimmt klasse 🙂 . Wichtig wären mir Waale und viele Piepsies 😗 . Aber morgen geht es erst mal los Richtung KTP 🤩 Grüßle Claudia
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201409. Feb. 2019 ·
Ausflug zum Kap Agulhas
Anfang November ist es dann soweit... Fleißige Menschen befestigen in Stanford die Weihnachtsbeleuchtung! 😄 Ich hatte ja gedacht, dem ganzen Weihnachtswahn in Südafrika ein wenig entfliehen zu können und in den Supermärkten wird man weitestgehend von Schoko Nikoläusen, Lebkuchen und Dominosteinen verschont, doch im Straßenbild zeigen sich von nun an überall hübsche Dekolichter. 🙄 🤪 😗
Der schlittschuhlaufende Pinguin mit Pudelmütze wirkt im krassen Sonnenlicht irgendwie skurril, schließlich wird Weihnachten hier im Hochsommer gefeiert. 😄
Einige Tage später schnappe ich mir an einem freien Tag das Auto und fahre in Richtung Süden. Am Kap Agulhas hat es mir im Vorjahr so gut gefallen, dass ich unbedingt während meiner Zeit in S.A. nochmal dort hin wollte. Den ersten Stopp lege ich in Bredasdorp ein, die wunderschöne große Kirche muss ich ablichten und auch hier gibt es natürlich bereits weihnachtliche anmutende Straßenbeleuchtung... 😉
Da unsere Einkaufstour bei Kapula Candle auf dem Weg nach Stanford recht begrenzt ausgefallen ist, stoppe ich natürlich auch dort nochmal und stöbere in aller Ruhe.
Auch hier gibt es etliche "Weihnachtsartikel" und da wir mit Kerzen bereits eingedeckt sind, doch beim gestickten Baumschmuck aus Zululand kann ich mich nicht entscheiden.... schließlich wähle ich den einfachen Weg und kaufe einfach mehrere Anhänger - die ab nun diverse Weihnachtsbäume unseres Familienkreises schmücken werden. 😗 Die Idee zu passenden Geschenken ist mir bereits einige Wochen zuvor gekommen - dies wird jedoch in einem späteren Kapitel zusammengefasst...
Am späten Vormittag erreiche ich schließlich das Kap. Es ist zwar windig und kühl, der Himmel reißt jedoch immer mal wieder auf und die Sonne lässt sich blicken. Da das Auto einige Tage zuvor frisch gebrandet wurde, bin ich nun auch nicht mehr "inkognito" unterwegs... 😎
Im Jahr zuvor war bereits ein großer Bereich eingezäunt und als Baustelle deklariert - wir konnten uns damals nicht vorstellen, was hier entstehen würde und dementsprechend gespannt war ich nun.
Ich bin jedoch positiv überrascht, als ich das Resultat sehe...
Die Holzstege wurden nun verlängert und führen nun bis zur Marke des Kaps. Ein klarer Eingriff in die Natur, doch wenn in Zukunft die Touris sich dafür auf den Wegen bewegen und nicht mehr jeder wild herum läuft, dient es hoffentlich dem Schutz des Gebietes.
Die gegenüberliegende Baustelle ist nun fertiggestellt und das Ergebnis ist ein riesiges Relief des afrikanischen Kontinentes. (wie ich einen Tag später von Gästen auf der Farm erfahre, wurde dieses Relief gerade ein oder zwei Tage vor meinem Besuch freigegeben... ansonsten hätte ich wohl erneut vor einer Baustelle gestanden. 🤪 )
Alle Gebirgszüge wurden entsprechend modelliert und das Gesamtwerk ist - meiner Meinung nach - wirklich gelungen.
Die obligatorischen Schnappschüsse dürfen natürlich nicht fehlen, bevor es weiter geht... 😄
Natürlich fahre ich noch das kurze Stück bis zum Schiffswrack.
Ich wundere mich, dass man am Leuchtturm quasi den Agulhas NP betritt, jedoch keinen Eintritt zahlen muss. 🤨 Anscheinend ist dieser wirklich erst für den abgesperrten Bereich fällig, in dem auch das Restcamp liegt. Seltsam, denn schließlich kommen doch reichlich Tourist zu diesem südlichsten Punkt...
Am Hafen von Struisbaai versuche ich mein Glück, doch von dem Rochen ist auch heute nix zu sehen. Irgendwie ist es mir dort jedoch nicht so geheuer und da sich die Wolken ohnehin wieder verdichtet haben, verzichte ich auf den Spaziergang über den Holzsteg am Meer entlang.
Stattdessen nehme ich die Gravelroad in Richtung R43/Elim. Hier habe ich im Vorjahr unsere "Reisegruppe" bereits entlang geschickt, was zu leichter Verärgerung auf dem Fahrersitz geführt hat.... 😗 Heute bin ich jedoch der Fahrer und außerdem kenne ich ja nun den Weg und wähle ihn ganz bewusst! 😎
Immer wieder gibt es was zu sehen und ich benötige so halte ich mich ziemlich lange auf diesem Abschnitt auf. 😛
Pied Starling/Zweifarben Glanzstar
Blue Cranes/Paradieskraniche
Im Feld entdecke ich einen Raubvogel mit Kill. Allerdings bin ich zu langsam und kann ihn nur etwas später in der Luft ablichten. Ist es ein Jackel Buzzard?! 😕
Auch hier gibt es hübsche Pferdchen.... 😘
Schließlich erreiche ich das Weingut "Black Oystercatcher". Alex hatte mir im Vorfeld den Tipp gegeben, hier zum Lunch einzukehren. Allerdings schaue ich etwas doof aus der Wäsche, als ich lese, dass die Küche um 14.30h schliesst. 🙄 Es ist bereits kurz nach halb drei... 😵 Da die Terrasse noch gut besetzt ist, frage ich einfach mal nach und habe Glück und darf noch Platz nehmen! 🙂 (während ich auf mein Essen warte, trifft noch ein weiteres Paar ein, welches ebenfalls noch Lunch erhält - so ganz streng sind die Zeiten wohl also nicht... 😉 )
Ich gönne mir ein Glas Weißwein und entscheide mich für einen Burger, der ganz hervorragend schmeckt. Bei der ganzen gesunden Küche, die mir auf der Farm zu Gute kommt, darf es schließlich auch mal "fast food" sein... 😛
Es ist wirklich ein schöner Ort und ich fühle mich wie im Urlaub - da man Urlaub oft in Gesellschaft verbringt, bin ich fast ein wenig wehmütig... Aber gut, man kann nicht alles haben!
In dem kleinen Ort Elim stoppe ich nur für ein paar Bilder vom Straßenrand aus. Irgendwie scheue ich mich, hier nähere Aufnahmen von den hübschen Häuschen zu machen...
Als ich Franskraal an der Pinguinstation des Dyer Island Conservation Trust ankomme, erzählt mir eine freundliche Mitarbeiterin, dass ich soeben die Fütterung der Pinguine verpasst habe und ich fasse den Plan, nochmal hierher zu kommen...
... statt dessen fahre ich weiter zum Danger Point. Natürlich ist der Zugang zum Leuchtturm um diese Zeit auch geschlossen, aber es ist trotzdem ein schöne Fleckchen, um Wasservögel - insbesondere Black Oystercatcher zu beobachten.
Ich beobachte dieses Vogelpaar eine ganze Weile und muss mich von ihnen beschimpfen lassen, als ich einen blauen Müllsack zwischen den Steinen einsammele... 🤨
Da die Straßenbeleuchtung in Gansbaai wie ein Werbebanner auf mich wirkt, kann ich natürlich nicht anders und biege mal wieder nach De Kelders ab...
.... und tatsächlich werde ich auch heute belohnt! 😊
Ach, das Leben ist schön - ich bin einfach dankbar, hier sein zu können - völlig entspannt und glücklich komme ich am frühen Abend wieder auf der WWF an.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201410. Feb. 2019 ·
All about penguins...
Wie im letzten Teil bereits geschrieben, verpasste ich die Fütterung der Pinguine im DICT knapp und somit stand es ziemlich lange auf meiner "to-do"-Liste, noch einmal dort vorbeizuschauen und erst kurz vor meiner Abreise realisierte ich dieses Vorhaben dann auch... 😗
2017 hatten wir mit unseren Müttern Bettys Bay besucht und die kleinen, possierlichen Tierchen hatten die Herzen unserer Mütter berührt. So kam ich also auf die Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und statt Weihnachtsgeschenke Pinguinhäuser zu kaufen. Und da man ja nicht nur einem Teil der Familie ein Haus in S.A. schenken kann, sollten es dann gleich ein paar mehr werden... 😄
Kurz vor meiner Abreise besuchte ich somit die Station nochmal und passte es dieses Mal auch so ab, dass ich zur Fütterungszeit (täglich um 15.00h) eintraf.
Das Sanctuary wirkt noch relativ neu und ist ziemlich modern aufgebaut. Man kann von draußen bzw. durch eine große Fensterscheibe in den "Freilauf" schauen...
... die Fütterung selber wird über als Diashow auf eine Leinwand in die Caféteria übertragen, so dass die Pinguine bzw. auch die Mitarbeiter nicht durch Besucher abgelenkt werden...
Eine Mitarbeiterin vor Ort erklärt währenddessen die Abläufe bzw. welche Pinguine was bekommen bzw. wie gefüttert werden und beantwortet auch Fragen...
... nach der Fütterung steht für die größeren Pinguine "schwimmen" auf dem Programm und alle werden sanft zu ihrem Glück "gezwungen" und müssen in den kleinen Pool hüpfen... 😘
... sobald alle fleißig ihre Runden gezogen haben, dürfen sie auch wieder an Land. Sobald sie fit genug sind, werden sie dann auch wieder ausgewildert. Leider gibt es jedoch auch immer Vögel, für die die Rückkehr in die Freiheit nicht mehr möglich ist.
Der Eintritt ins ganztägig zwischen 09.00 - 16.00h möglich und der Eintritt ist kostenlos. Durch den Besuch des Cafés oder Käufe im reichhaltigen Souvenir Shop kann man die Organisation natürlich unterstützen. Oder man spendet einfach Geld vor Ort.
Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, Pinguinhäuser zu kaufen, die dort aufgestellt werden, wo Kolonien nisten, es jedoch aufgrund des Raubbaus durch Menschen, nicht mehr genügend natürliche Möglichkeiten mehr für die kleinen Kerle gibt.
Hier mal ein Exemplar eines Hauses von hinten...
Für jedes Haus erhält man später per Mail eine entsprechende Urkunde, die mit dem Spendernamen personalisiert ist. Nach kurzer Rücksprache mit Markus, entschieden wir uns somit also für fünf Pinguinhäuser und die Mitarbeiterin vor Ort war ganz gerührt... 😊 Ich schrieb ihr die entsprechenden Namen auf und tatsächlich erhielt ich wenige Tage später die einzelnen Urkunden per Mail, die wir dann einfach ausgedruckt (und versehen mit den jeweiligen Zululand-Weihnachtsanhängern 😁 ) zu Weihnachten verschenkt haben.
Für Markus und mich war die anstehende Namibia-Reise über Weihnachten bereits Geschenk genug, trotzdem konnte ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, in unserem Namen zur Rehabilitation eines Pinguins, ebenfalls Geld zu spenden...
... sollte also ein aufmerksamer Leser demnächst mal in der Ecke unterwegs sein und Gansbaai/Kleinbaai einen Besuch abstatten, würde ich mich über eine Nachricht freuen, falls er/sie unsere Namen findet... 🤪 🙂
Ob mit oder ohne Hauskauf, empfehle ich den Besuch des Sanctuarys für alle Altersklassen hiermit sehr, es ist wirklich sehr schön gemacht und die Mitarbeiter vor Ort super nett! Und natürlich sind Spenden auch online über die Seite dict.org.za möglich, falls man nicht so schnell in diese Ecke kommt... 😉