Reisebericht

Winter in der Karoo -Frühling am Kap - Herbst 2018

von Fortuna77 · begonnen 02. Dez. 2018 · 43 Teile

Teil 102. Dez. 2018
Bevor es für uns nächste Woche erneut in den Süden geht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um einen "kleinen" Bericht unserer letzten Reise nach Südafrika zu starten... 😉 Die Wettervorhersage für die nächsten Tage sagt viel Regen voraus und so hoffe ich, dass ich das ein oder andere Kapitel noch vor dem Abflug schaffe und ihn nach dem Urlaub zu Ende bringe. "Druck aufbauen..." nennt man das wohl - ich weiß nämlich aktuell nicht, wie hoch meine Motivation ansonsten sein wird, von zwei Reisen zu berichten... 😄 😗

Aufgrund einiger "Umstände", bot sich im Frühsommer die Gelegenheit, eine weitere Reise nach Südafrika zu planen. Da der Rückreisetermin aufgrund unserer Namibia Buchung feststand, planten wir (für unsere Verhältnisse) spontan eine Route, die sowohl neue, als auch wohlbekannte Ziele der "Mütter-Tour" aus 2017 beinhaltete. Von daher werden im Laufe der Reise einige Wiederholungen - wenn auch unter völlig anderen Umständen - auftauchen... 😣

Unsere Route im Detail:
Mi, 29.08.2018 Abflug FRA-CPT mit Ethiopian Airlines
Do, 30.08.2018 Kapstadt - Wild Olive Guesthouse
Fr, 31.08.2018 Jacobs Bay - De Ware Jacob
Sa, 01.09.2018 " "
So, 02.09.2018 " "
Mo, 03.09.2018 " "
Di, 04.09.2018 Laingsburg - Snyderskloof Cottage
Mi, 05.09.2018 " "
Do, 06.09.2018 Beaufort West - Karoo NP Cottage
Fr, 07.09.2018 " "
Sa, 08.09.2018 " "
So, 09.09.2018 Cradock - Mountain Zebra NP Cottage
Mo, 10.09.2018 " "
Di, 11.09.2018 Addo - Addo Elephant NP Tent
Mi, 12.09.2018 " "
Do, 13.09.2018 Wilderness - Wilderness Beach Villa
Fr, 14.09.2018 " "
Sa, 15.09.2018 Stanford - White Water Farm
So, 16.09.2018 " "
Mo, 17.09.2018 " "
Di, 18.09.2018 Abflug Markus CPT-FRA mit Ethiopian Airlines
...
Do, 22.11.2018 Abflug Nadja CPT-FRA mit Ethiopian Airlines

Unterwegs waren wir erstmals mit einem Ford Ecosport, dies war der Tatsache geschuldet, dass die Mietwagenpreise aufgrund des Randkurses kurz vor Abreise enorm gesunken sind und der Aufpreis nun nur wenige Euros betrug.

Nach dem langen Sommer, steht auch hier so langsam der Winter in den Startlöchern, aber vielleicht hat ja trotzdem der ein oder andere Lust, uns auf unserer Tour "Winter in der Karoo -Frühling am Kap - Herbst 2018" zu begleiten.

Ein kleiner Vorgeschmack...

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Viele liebe Grüße,
Nadja

PS: Die Sonne ist aktiviert (wenn das nur immer so einfach wäre... 😗 )
Teil 202. Dez. 2018
29.08. - 30.08. Abflug und Ankunft in Kapstadt

Obwohl (oder vielleicht auch weil) ich dieses Mal am Abflugtag frei habe, gestaltet sich der letzte Tag als äußert stressig... Taschen nochmal umpacken, putzen, Zahnarzt stehen auf dem Programm und so bin ich froh, als wir (Markus und ich) uns frisch geduscht um viertel vor fünf, mit je zwei Reisetaschen und Rucksack beladen, bei Nieselregen und schwülen 27 Grad auf den Weg zur nahe gelegenen S-Bahn Station machen. Der Fahrstuhl zum Gleis funktioniert (wie so oft) nicht und die Rolltreppe läuft in die entgegengesetzte Richtung... Also schleppen wir unser Gepäck hinunter und schwitzen bereits wieder, als wir endlich die Bahn in Richtung Hauptbahnhof besteigen. Der ICE nach Frankfurt läuft jedoch pünktlich ein und nachdem wir freie Sitzplätze gefunden und unser Gepäck verstaut haben, harren wir der Dinge, die da kommen... Die kommen schon bald in Form einer Durchsage, da es eine Bombenentschärfung in Köln gibt und noch niemand ahnt, welche Auswirkungen dies auf den Zugverkehr haben wird. 😣 Nach etlichen verwirrenden Durchsagen wird bald klar, dass der Zug einen Umweg nach Siegburg fahren und Köln komplett ausgespart wird. Nun gut, uns soll's recht sein - so lange wir irgendwie rechtzeitig am Frankfurter Flughafen ankommen... 😈 Mit 25 Minuten Verspätung treffen wir in Siegburg ein: geschafft! Doch bei der nächsten Durchsage vermuten wir, dass irgendwo eine versteckte Kamera im Einsatz ist?! Es steht ein Zugführerwechsel an, doch der neue Zugführer steht leider im Stau auf der Autobahn. 🙄 Und so warten wir, und warten...

Wie auch immer, als es weitergeht holt er alles auf, was geht und wir erreichen Frankfurt schließlich mit nur 19 Minuten Verspätung!

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Das übliche Prozedere verläuft reibungslos. Schon bald sind wir unsere Reisetaschen los und nachdem wir uns telefonisch nochmal von der Familie verabschiedet haben, sitzen wir auch schon im Flieger.

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Dort sitzen wir allerdings etwas länger, da es erst 40 Minuten nach der geplanten Abflugszeit einen freien Slot für die Maschine gibt. Aber wir können uns nicht beklagen, da wir die Reihe 32, mit mehr Beinfreiheit, ergattern konnten und der Platz neben mir frei bleibt! 😉 Der erste Flug mit Ethiopian Airlines verläuft somit mehr als angenehm, das Personal ist freundlich, der Service prima und das vorbestellte vegetarische Menü schmeckt sogar ziemlich gut.

Um 6.20h landen wir in Addis Abeba und werden durch einen kurzen Bustransfer direkt zum richtigen Gate gebracht und müssen noch nicht einmal mehr durch die Sicherheitskontrolle. Auch wenn es quirlig zugeht, haben wir uns im Vorfeld aufgrund diverser Berichte) den Zwischenstopp hier wesentlich chaotischer vorgestellt... 😛 Wir finden Sitzplätze und es gibt sogar freies WLAN, so dass die ohnehin kurze Wartezeit von nicht mal 2 Stunden rasend schnell rum geht.

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Pünktlich geht's mit dem Dreamliner weiter nach Kapstadt und auch die "normalen" Plätze in Reihe 14 bieten relativ viel Beinfreiheit im Vergleich zu anderen Airlines. Lediglich mein rechter Sitznachbar nervt mich ziemlich, da er während der 6 Stunden Unmengen von Getränken ordert (das Bordpersonal dachte bei der ersten Bestellung, er bestellt für uns mit...) und keine zwei Minuten ruhig sitzen bleibt. Nach der Landung packt er sich tatsächlich zwei Flaschen Rotwein und zwei Dosen Bier ein, seinen Konsum während des Fluges habe ich irgendwann nicht mehr verfolgt, da ich einfach schlafen wollte... 😠

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Irgendwann ist jedoch auch dieser Flug vorbei und im Landeanflug erkennen wir Schnee auf einzelnen Bergen... Wie bitte, Schnee??? Das kann doch nicht wahr sein... 😐

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Um viertel vor zwei landen wir in Kapstadt und hier läuft alles wie am Schnürchen... Schnell sind wir durch die Immigration durch und alle Reisetaschen drehen schon bald auf dem Gepäckband ihre Runden! Das war eine unserer größten Sorgen im Vorfeld, die knappe Umsteigezeit in Addis Abeba und ob auch wirklich alle vier Reisetaschen ihren Weg im ersten Anlauf finden würden. 😕 Aber auch hier können wir nur sagen: topp! Zügig machen wir uns auf den Weg zum Hertz Schalter, nehmen die Schlüssel in Empfang und rollen um viertel vor drei mit unserem Ford vom Parkplatz. 🙂 Endlich sind wir wieder hier!!! 🤩 🤩 🤩
Teil 302. Dez. 2018
30.08.2018 - Wild Olive Guesthouse, Kapstadt

Kapstadt begrüßt uns mit blauem Himmel und angenehmen 23 Grad. Und so genießen wir den relativ kurzen Weg bis zu unserem Guesthouse und freuen uns einfach, wieder hier zu sein!

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Wir haben uns zum einen für das Wild Olive Guesthouse entschieden, da Markus dort bereits im Vorjahr übernachtet und gute Erfahrungen gemacht hat. Der ausschlaggebende Punkt war jedoch, dass wir bereits Wochen vorher für den Abend im "Mzansi" reserviert haben und das Wild Olive nicht allzu weit entfernt davon liegt. Auf dem Weg zum Guesthouse machen wir also direkt einen kurzen Abstecher ins Township Langa, um den Weg und die Lage vor Ort zu checken. 😎

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Da Markus sich im Vorfeld bereits intensiv mit der Strecke beschäftigt hat, finden wir das Restaurant auf Anhieb, so dass wir beruhigt die letzten Kilometer zum Guesthouse in Angriff nehmen können.

Im Wild Olive Guesthouse werden wir freundlich von Maike begrüßt und auf unser Zimmer Nr. 02 geleitet. Dies liegt im ersten Stock und ist großzügig geschnitten, so dass wir unserer zahlreiches Gepäck ohne Probleme unterbringen... 😉 Laut ihrer Aussage ist es der erste schöne Tag mit Sonnenschein seit Wochen. Prima, das freut uns - so kann es bleiben! 🙂

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Wir fragen Maike nach ihrer Meinung und sie ist absolut nicht davon angetan, dass wir abends allein nach Langa fahren wollen und rät uns dringend davon ab. 😐 Mmh, jetzt sind wir so gut "vorbereitet" und dann das?! Wir lassen das Ganze erstmal sacken und fahren in ein nahe gelegenes Einkaufscenter, um Wasser, ein paar Snacks für die Fahrt sowie eine neue SIM-Karte zu kaufen. Danach gehen wir doch auf Maike's Vorschlag ein und buchen den Shuttleservice, den sie uns empfohlen hat. Nach dem langen Flug, kann es schließlich nicht schaden, sich am Abend fahren zu lassen...

Zur vereinbarten Zeit werden wir also von Lizo "Mc" Mgobozi abgeholt. MC ist ein äußert lustiger und aufgeschlossener Geselle, der als Guide auch Townshiptouren anbietet. Die Fahrt zum Restaurant gestaltet sich also als kurzweilig und interessant. Interessant bleibt es auch, als wir bei Mzansi vorfahren... 🤨 Alles ist nämlich stockdunkel und liegt verlassen da... 😕 MC begleitet uns hinein und wir werden von Mama Mzansi empfangen. Anscheinend hat kurzfristig eine große Gruppe abgesagt und somit wären nur 3 Personen (uns eingeschlossen) übrig für den Abend, was zur Folge hat, dass sie alles abgesagt hat... Markus hat jedoch keine Mail erhalten und entsprechend enttäuscht sind wir! 🙁 Ihr Angebot, uns etwas zu essen zu machen, lehnen wir jedoch ab - alleine wollen wir nicht im Restaurant sitzen, denn schließlich hatten wir uns wochenlang auf ordentlich Aktion und Gesang etc. hier gefreut. Uns bleibt nichts anderes übrig, als uns von MC wieder zurück zur Unterkunft fahren zu lassen.

Er kann nichts dafür und somit zahlen wir ihm den vereinbarten Betrag von R300 für den Shuttle - für ihn leicht verdientes Geld, da er ja nun nicht nochmal los muss... Wir hingegen müssen nochmal los, denn wir haben Hunger und somit machen wir uns, nach Rücksprache mit unseren Gastgebern, auf den Weg zum nahe gelegenen "Forries". Ein gut besuchter und lauter Pub bzw. Restaurant. Wir entscheiden uns jeweils für Rumpsteaks (in unterschiedlichen Variationen), die wirklich gut sind. Grandios sind jedoch die Calamari Tubes, die wir zur Vorspeise bestellen! Ein Gedicht... 😛 Aufgrund von fehlendem Kleingeld freut sich zu guter Letzt auch der Parkwächter über einen ordentlichen Tipp, bevor wir um 22.00h müde ins Bett fallen. Über die vorhandenen Heizdecken freuen wir uns sehr - nachdem die Sonne untergegangen ist, ist es nämlich empfindlich kalt geworden... 😉

gefahrene Kilometer: 28
Teil 402. Dez. 2018
31.08.2018 - Fahrt nach Jacobs Bay

Nachdem wir tief und fest geschlafen haben, werden wir um sieben wach und machen uns erstmal einen Tee bzw. Kaffee, denn es ist kühl im Zimmer und ein Blick nach draußen lässt erahnen, dass es auch dort kühl sein wird... 😐 Es regnet!

Eine kurze, heiße Dusche weckt jedoch die Lebensgeister und so sitzen wir um kurz nach acht in dem netten Frühstücksraum und lassen es uns schmecken.

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Gut gestärkt packen wir alles zusammen und versuchen, unseren Ford sinnvoll zu beladen. Da der Kofferraum relativ klein ist, entschließen wir uns dazu, die Sitze umzuklappen, damit die vier Reisetaschen Platz finden. Der Foto- sowie der normale Rucksack kommen davor, so dass wir von vorne Zugriff haben. Normalerweise bevorzugen wir es, wenn das Gepäck "unsichtbar" im Kofferraum liegt - doch bei dem Ecosport ist eher das Gegenteil der Fall - alles liegt schön sichtbar auf einer Ebene... 😣

Wir begleichen unsere Rechnung und rauschen bei 15 Grad, Wolken und Nieselregen um kurz vor zehn vom Hof. Unser Weg führt uns nach Norden, an die Westcoast - totales Neuland für uns, aber aufgrund der Reisezeit hoffen wir, auf das ein oder andere Wildblümchen zu treffen... 😗

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Toll, während Deutschland schwitzt, fahren wir hier durch den Regen... 😮 Entsprechend trübe sind auch die Bilder...

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Auf dem Weg zur Westcoast darf ein Fotostopp am Bloubergstrand natürlich nicht fehlen!!!

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Den Table Mountain kann man noch nicht mal erahnen...

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... okay, müssen wir halt nochmal wiederkommen! 😉 Wir lassen uns die Freude nicht nehmen und inspizieren den Strand. Viel los ist ohnehin nicht bei dem Wetter und ich wage mich vor bis zum Wasser.

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Ein paar Kilometer weiter halten wir erneut und beobachten Wasser- sowie Zugvögel.

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Ein Black Oystercatcher Paar watschelt auf der Suche nach Fressbarem über den Strand und wir beobachten diese hübschen Vögel eine ganze Zeit lang.

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Einige wenige Unerschrockene wagen sich bei diesen Temperaturen sogar ins Wasser! 🙄

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Und auch die allgegenwärtigen Möwen müssen auf's Bild gebannt werden...

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Wir folgen der R27 weiter nach Norden und so langsam lockert sich die Wolkendecke und es wird heller. 🙂

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Auf dem Weg passieren wir eine riesige Power Station, die nicht so ganz ins Landschaftsbild passt. 😕 Aber gut, irgendwo muss der Strom für all die Menschen ja herkommen...

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Da wir gut in der Zeit sind, entschließen wir uns für einen Abstecher nach Yzerfontein und es ist unglaublich, mit jedem Kilometer in Richtung Meer wird es sonniger... Rechts und links entdecken wir Blumenansammlungen auf den Weiden und Wiesen und als wir diesen abseits gelegenen Ort erreichen, werden wir entsprechend begrüßt.

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Wir fahren hinunter bis zum Hafen und machen ein paar Bilder. Allein aufgrund einzelner Sonnenstrahlen und etwas blauem Himmel, steigt unsere Laune und wir finden es hier ganz wunderbar... 😄

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"Unser" Ford Ecosport

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Wir entdecken die ersten Dassies des Urlaubes und ich lasse es mir nicht nehmen, einen der beiden alten "Lime Kilns" (Kalkofen) genauer zu inspizieren. Diese wurden mit Muschelschalen und Brennholz betrieben und gelten seit 1980 als National Monumente.

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Mit ein paar letzten Impressionen verabschieden wir uns von diesem kleinen Ort, der uns irgendwie gut gefallen hat und setzen unsere Fahrt fort...

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Da der Wildcoast NP quasi auf dem Weg liegt, möchte Markus die Gelegenheit nutzen, an der Rezeption nochmal bezüglich des "Steenbok-Trails" nachzufragen. Nur während der Wildblumenblüte kann man im August und September 1- oder 2-Tageswanderungen durch die Postberg Sektion des Nationalparks unternehmen. Das Manko ist, dass bei dem Steenbok Trail nur 20 Personen am Tag zugelassen sind und alle Plätze während unseres 4-tägigen Aufenthaltes in dieser Region bereits vor Monaten ausgebucht waren. Markus hatte diesbezüglich diverse Telefonate geführt und Mails geschrieben, doch es gab keine Chance. Nun hatte er die stille Hoffnung, dass vielleicht jemand abgesagt hatte?!?!

Somit fuhren wir gegen Mittag am südlichen Ende (West Coast Gate) in den Park, den wir bisher noch nie besucht hatten.

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Immer wieder lässt sich die Sonne zwischen den Wolkenbergen blicken und wir freuen uns über erste Blumensichtungen nahe der Information/Restaurant... Wie schön! 🙂

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An der Rezeption angekommen, werden wir von der freundlichen Dame aufgeklärt, dass niemand abgesagt hat. 🙁 Schade!!!! Am Montag gebe es jedoch noch einen freien Platz, da nur 19 Anmeldungen vorliegen... 🙄 Ja, super! Das bringt uns doch nicht weiter... 😵 Markus lässt all' seinen Charme spielen und schließlich ruft die Dame beim zuständigen Ranger an und fragt nach, ob "ausnahmsweise" eine Person mehr zugelassen wird und nach diversen Rückrufen bekommen wir das "Go"!!! 🤩 🤩 🤩 Wir hatten es gehofft, aber nicht wirklich daran geglaubt und nun dürfen wir tatsächlich den Steenbok Trail laufen! Grandios!!!

Da schreckt uns auch der Warnhinweis im Restaurant nicht weiter... 😄

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Auf dem Weg zum Langebaan Gate im Norden flattert uns schließlich noch ein Southern Double-collard Sunbird vor die Linse, den wir trotz des schlechten Lichtes ablichten.

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Ein paar letzte Bilder und dann sind wir wieder draußen. Aber in den kommenden Tagen haben wir schließlich genügend Zeit, diesen Park in Ruhe zu erkunden! 😉

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Beim Verlassen des Parks verlässt mich leider auch der Akku unserer Sony und der Ersatzakku ist im Fotorucksack nicht aufzufinden - zum Glück lässt sich die Kamera während der Fahrt über den Zigarettenanzünder aufladen... 😵 😗

Die letzten 35 Kilometer führen durch Langebaan und an riesigen Minen bei Saldanha vorbei...

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... bevor wir um kurz vor drei in Jacobs Bay ankommen.

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Jacobs Bay ist ein verschlafenes "Nest", das zwischen den Hotspots Langebaan und Paternoster an der Küste liegt. Von der
asphaltierten Hauptstraße führen verschlungene Gravelroads zu den Häusern, es gibt einen Kiosk, ein Café und aktuell kein Restaurant... Ein sehr ruhiges Pflaster also! 😄

Ohne Probleme finden wir unsere Unterkunft "De ware Jacob" und werden von der Besitzerin Diane zu unserem Cottage C geleitet. Diane und Christian haben sich vor etlichen Jahren hier ihren Traum erfüllt und betreiben mittlerweile 4 Self-catering Cottages, die in einem liebevoll angelegten Garten verteilt sind.

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Unser Cottage ist klein, aber sehr gemütlich und mit allem ausgestattet, was man so braucht. (Incl. Heizdecke... 😉 )

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Vom Wohn- und Schlafraum haben wir Zugang zu zwei Terrassen, ein Traum, leider ist es zu kalt, um draußen sitzen zu können... 🙁

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Auch wenn wir keine große Lust haben, wir müssen nochmal los zum Großeinkauf! Im nahe gelegenen Vredenburg gibt es eine große Mall, wo wir unsere Vorräte beim gut sortierten Checkers für die kommenden Tage aufstocken, Geld ziehen, Trockenfrüchte und Biltong sowie Getränke und keinen neuen Akku für die Kamera ergattern können...

Zurück im Cottage machen wir uns einen Salat mit Schafskäse und Thunfisch, den wir draußen auf der Terrasse essen. Leider ist es ziemlich frisch, sobald die Sonne weg ist und auch drinnen ist es aufgrund fehlender Heizmöglichkeiten nicht sonderlich angenehm. Also verkriechen wir uns bald ins Bett und machen dort die Planung für die nächsten Tage. Da der Stecker meiner Heizdecke zu kurz ist, muss ich auf meine Wärmflasche zurück greifen, die ich für diesen Urlaub das erste Mal eingepackt habe. Zu dem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass es eins der wichtigsten Utensilien dieser Reise werden wird... 😊

gefahrene Kilometer: 219
Teil 502. Dez. 2018
01.09.2018 - Rund um Jacobs Bay

Die Nacht ist kalt und ich bin froh, dass ich meine Wärmflasche dabei habe, trotzdem liege ich lange Zeit wach und wache entsprechend gerädert um halb acht auf. Immerhin scheint heute die Sonne und auch wenn es frisch ist, frühstücken wir draußen, bevor wir uns um halb zehn zu Fuß auf den Weg zum Meer machen.

Die Webervögel vor unserem Cottage bauen fleißig und so entsteht das ein oder andere Nest während der nächsten Tage. 😉

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Obwohl Jacobs Bay wirklich überschaubar ist, müssen wir ein wenig suchen, um einen Weg zu finden, der bis zum Meer führt. Die Straßen im Ort sind ringförmig angeordnet und irgendwie landen wir immer wieder in einem "Loop".

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Schließlich erreichen wir das Meer und folgen der Küstenlinie.

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Zwei Möwen machen sich über einen Fisch her, der am Strand liegt...

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Außerdem entdecken wir angespülte Quallen, die ich im Wasser zwar nicht mag, aber immer schöne Fotomotive abgeben. 😉

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Wir erklimmen ein paar Felsen und genießen den Ausblick auf das tosende Meer.

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Etliche Schiffwracks liegen im Wasser...

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Wir laufen den Weg zurück zum Hafen (in dem auch das mittlerweile geschlossene Restaurant liegt) und folgen dann einem Weg, der uns zurück zur Hauptstraße führt.

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Brimstone canary / Schwefelgirlitz (?)

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Die Blütenpracht ist eine wahre Wonne und ich könnte stundenlang all' diese hübschen bunten Blumen fotografieren. 😊

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Als wir wieder im Cottage eintreffen, lernen wir auch den Besitzer Ian kennen, der uns freundlicherweise direkt ein Verlängerungskabel für meine Bettseite besorgt! 🙂 Dann kann in den folgenden Nächten ja nix mehr schiefgehen... 😉

Fortsetzung folgt
Teil 602. Dez. 2018
01.09.2018 - Teil 2 - West Coast National Park

Normalerweise ist Markus im Urlaub der Fahrer (nein, es liegt natürlich nicht daran, dass er ein schlechter Beifahrer ist, sondern weil ich immer Fotos machen möchte während der Fahrt... 😉 😎 😗 ). Im Vorfeld haben wir jedoch besprochen, dass ich in diesem Urlaub auch öfter mal das Steuer übernehmen darf und so fahren wir beschwingt am späten Vormittag (bei angenehmen 18 Grad) zum West Coast NP.

Hier ein Bild auf die Lagune, wenn man von Langebaan aus auf's Gate zufährt.

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Das Check-in Procedere ist hier soweit fortgeschritten, wie wir es bisher in keinem der SANParks erlebt haben... Die Wildcard wird eingescannt, man erhält einen Bon und weiter geht's... Kein langwieriges Ausfüllen von Listen mit Passnummern etc... Sehr praktisch!

Der erste Birdhide ist nur wenige Kilometer vom Eingang entfernt und meine Fahrt somit, für den heutigen Tag, schon wieder beendet. 😄

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Leider kein sehr scharfes Bild von den Flamingos, sie haben es nur aufgrund des kreuzenden Pelikans hierher geschafft... 😉

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Es gefällt uns unheimlich gut an diesem schönen Birdhide und das Beste ist, niemand außer uns lässt sich dort blicken. Am Parkplatz treffen wir einige Fahrzeuge, aber scheinbar ist den meisten Besuchern der Weg zum Birdhide zu weit?! 🤨

Kurz hinter dem Seeberg Birdhide, führt ein Weg zum Seeberg Viewpoint den Berg hinauf. Hier ist deutlich mehr los und einige Besucher wuseln über die Felskuppe und genießen den wundervollen Ausblick.

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Es ist einfach unbeschreiblich... das blaue Wasser in der Lagune, das Blütenmeer soweit das Auge reicht... 🤩 🤩 🤩 Wir sind einfach glücklich, eine neue Region zur besten Zeit, entdecken zu dürfen! 😊

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Adlerauge Markus entdeckt im Tal (genauer gesagt in dem gelben Dreieck im unteren Drittel des Bildes) zwei Elands...

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Stark gezoomt erkennt man, wie sie gemütlich zwischen den Blumen liegen und die Sonne genießen. Wir sind happy, Elands sehen wir nicht so häufig und freuen uns immer sehr über eine Sichtung dieser riesigen aber sehr scheuen Antilopen. Und ruhende Elands in Blumendeko hatten wir noch nie... 😄

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Keiner der anderen Gäste entdeckt die Tiere, man kann es ihnen jedoch nicht verdenken, alle sind geflasht von der Farbenpracht.

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Schweren Herzens reißen wir uns los und fahren weiter zum Visitor Center und Geelbeek Restaurant. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit wollen wir uns bei der netten Dame bedanken, die sich so sehr dafür eingesetzt hat, dass wir den Trail am Montag machen können. Leider haben wir kein Glück, denn sie ist nicht (mehr) da, an diesem Tag... Also laufen wir zu einem der beiden Birdhides, die in der nähe des Restaurants liegen. Die Beschilderung ist schlecht und so folgen wir zuerst einem Trampelpfad, der sich jedoch bald verläuft. Dann finden wir jedoch den richtigen Weg und erreichen den Birdhide.

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Aufgrund der Ebbe sind die Wasservögel und Flamingos weit entfernt und wir kehren bald zum Restaurant zurück, wo wir uns einen Sonnenplatz sichern.

Wir bestellen einen Straußenburger für Markus und Calamari mit Salat für mich und genießen unser spätes Lunch...

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Das Essen ist sehr lecker und das Personal unheimlich nett... Markus hat im Vorfeld einige positive Feedbacks zum Geelbeek Restaurant gelesen und wir können es nur bestätigen! Eine klare Empfehlung, wenn man vor Ort ist (Öffnungszeiten beachten!).

Was für ein toller Tag! Wir sind begeistert von dem Park - so schön haben wir es uns nicht vorgestellt, allerdings hat die Wildblumenblüte einen nicht unerheblichen Anteil daran... 😘

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Der Birdhide am Abrahamskraal Waterhole ist unsere letzte Station des Tages.

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Dieser Birdhide liegt in Richtung West Coast Gate, also ziemlich nahe am Ein-/Ausgang und es ist einiges los... Viele Vögel, leider jedoch auch zwei Pärchen, die sich in einer unmöglichen Lautstärke unterhalten und ihren Spaß haben. 😈 Meine bösen Blicke stören sie nicht wirklich, immer wieder wird laut gelacht und getuschelt - unmöglich, wie rücksichtslos einige Menschen sind! 😠

So beobachten wir einige fleißige Webervögel...

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...Cape-Bulbul...

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...ein Red-knobbed Coot / Kammblesshuhn...

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...eine cape shoveler / Kap-Löffelente...

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...und schließlich einige Strauße auf der anderen Seite des Wasserloches.

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Nach zwanzig Minuten nehmen wir schließlich Reißaus. Schade, hier hätten wir es in Ruhe durchaus noch etwas länger aushalten können... 🙁

Gegen fünf verlassen wir den Park und fahren zurück nach Jacobs Bay, dort genießen wir die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse, bevor es draußen zu kalt wird und wir Fotos sichern und früh ins Bett verschwinden. Hier ist es heute auf beiden Seiten schön warm! 🙂

gefahrene Kilometer: 125
Teil 702. Dez. 2018
02.09.2018 - Port Owen, St. Helena und Paternoster

Um sieben werden wir wach, trinken Kaffee und frühstücken draußen. Es ist frisch und regnerisch, als wir um kurz vor neun aufbrechen, das Thermometer zeigt 14 Grad an. 😕

Unser Weg führt Richtung Norden nach Velddrif und Port Owen. Am Hafen fotografieren wir einige Wasservögel...

Grey-headed Gull / Graukopfmöwe

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Hartlaub's Gull / Hartlaubmöwe

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Port Owen erscheint uns ziemlich künstlich angelegt und wir haben kein großes Interesse, uns hier weiter um zusehen. Wohl möglich liegt es auch am schlechten Wetter... 😉

Am Ortseingang hatte ich jedoch von Weitem Flamingos gesehen und so fahren wir zu diesem Punkt zurück.

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Doch nicht nur Flamingos tummeln sich in den Salzbecken, auch andere Vögel buhlen um unsere Aufmerksamkeit.

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Während der Fahrt auf der R399 sehen wir Blue Cranes, doch leider sind bietet sich keine Möglichkeit, so schnell zu stoppen und es bleibt bei Bildern während der Fahrt.

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Unser Weg führt uns nach St. Helena Bay, der Ort zieht sich entlang der Straße, doch schließlich erreichen wir die Hafengegend und den nachfolgenden Strandabschnitt.

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Unwirklich erheben sich die Felsen im Meer, sicherlich ein eindrückliches Fleckchen bei besserem Wetter...

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Wir laufen ein Stück am Strand entlang, viele unterschiedliche Wasservögel tummeln sich dort, sobald wir uns nähern, verändern sie jedoch ihre Position und fliegen weiter...

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Cape Gulls und Caspian Terns / Raubseeschwalbe

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Von Saint Helena Bay führt unser Weg durch Neubau- bzw. Feriengebiete, alles sieht ziemlich verlassen aus... Im Sommer ist wahrscheinlich der Teufel los. Immerhin entdecken wir hier unsere erste Manguste, die sich zuerst ertappt fühlt, dann aber wie selbstverständlich die Auffahrt entlangläuft.

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Der Regen setzt erneut ein, als wir auf einer schlammigen Gravelroad nach Paternoster fahren. So richtig wohl ist uns nicht dabei. Diane, unsere Gastgeberin, hat uns dringend gewarnt, nichts, aber auch gar nichts dort im Auto liegen zu lassen, da es in Paternoster aktuell enorme Probleme mit Kriminalität geben soll. Von daher fahren wir erst einmal durch den Ort und halten kurz vorm Leuchtturm an einem Strandabschnitt.

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Sobald wir den Parkplatz in Paternoster erreichen, werden wir auch schon von bettelnden Kindern umringt, die etwas verkaufen wollen oder einfach betteln. Sehr unangenehm! 😕 Auch einige Erwachsene sitzen auf dem Parkplatz rum und wir verlassen unser Auto mit Unwohlsein und laufen runter zum Strand.

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Als wir zum Auto zurück laufen, ist gerade eine Touri-Familie angekommen, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. So können wir unbehelligt einsteigen und verlassen diesen Ort. Schon komisch, für viele ist Paternoster ein (Traum-)Urlaubsziel - doch wir sind überhaupt nicht mit diesem Ort warm geworden und sind froh, als wir das Ortsausgangsschild passieren... 😐

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Während der Fahrt entdecken wir mal wieder einen Red Bishop am Straßenrand - leider ist er ziemlich weit entfernt, so dass es nur für ein Beweisfoto reicht.

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In Vredenburg legen wir einen kurzen Stopp ein und kaufen Feuerholz und Anzünder im Pick&Pay, bevor wir das Café in Jacobs Bay anfahren. Hier soll man gut ein paar Kleinigkeiten zum Frühstück oder Lunch essen können. Doch es ist Sonntag und wir treffen kurz vor Geschäftsschluss ein - obwohl noch Gäste im Café sitzen und essen, reicht es für uns nur noch für 2 Stücke Apfeltarte "to go". Besser als nix... 😉

Fortsetzung folgt
Teil 803. Dez. 2018
02.09.2018 - Teil 2 - Rund um Jacobs Bay

Ausgerüstet mit frischem Kaffee und Apfelkuchen, suchen wir den Aufenthaltsraum auf, in dem ein schönes Feuer prasselt. Es gibt auch WIFI, allerdings ist das Signal nicht sehr stark und so aktivieren wir lieber den Hotspot unseres "Afrikahandys", um Nachrichten abzurufen und Grüße nach Hause zu schicken.

Als wir um halb drei unsere Sachen schnappen und verkünden, dass wir noch eine kleine Wanderung machen wollen, ernten wir einen verwunderten Blick von Diane. "Bei diesem Wetter?!" scheint sie zu denken. 😄 "Diese verrückten Touris..." Doch kaum sind wir unterwegs, reißt der Himmel auf und zeigt sich in strahlendem Blau!

Unser "Nachbar" ist ebenfalls fleißig und sein neues Nest hat innerhalb eines Tages schon deutliche Fortschritte gemacht...

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Erneut suchen wir uns einen Weg durch die verwinkelten Pads zum Meer und schlagen dieses mal die andere Richtung ein.

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Dieser Ort ist wirklich beschaulich, fernab von Touristenströmen - zumindest in der Vorsaison! 😉

Doch irgendjemand scheint hier einen Narren an "Helen Martin" gefressen zu haben oder mit ihr verwandt zu sein... 🤪 Zumindest erinnern uns die Skulpturen stark an das "Owl House" in Nieu Bethesda. 😎

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Wir folgen der Küstenlinie, bis die Häuser immer weniger werden und wir auf einer Landzunge enden, die von zahlreichen Vogelarten bewohnt wird.

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Die aufgeregten Crowned Lapwings / Kronenkiebitze schlagen Alarm, sobald man sich ihrem Nest nähert und beruhigen sich erst wieder, als wir einen Umweg einschlagen und sie weitläufig umrunden.

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Auch die Echse sonnt sich auf einem Stein und genießt die Sonnenstrahlen, vorsichtig pirsche ich mich heran, doch irgendwann verschwindet sie dann doch zwischen dem Gestein.

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Es ist kein spektakulärer Ausflug, wir genießen es einfach, hier zu sein, auf's Meer zu schauen und die Natur zu erleben. 🙂

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Irgendwann packt es Markus dann doch und er versucht den Felsen zu erklimmen. Leider sieht das von Weitem einfacher aus als es ist... 😄

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... und so werde ich kurzerhand für ein Foto "hinaufbefördert".

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Wieso dieses unfertige Gebäude hier errichtet wurde, bleibt uns ein Rätsel. 🤨

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Besetzt ist es in jedem Fall von dem berüchtigten "West Coast Octopus"

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Als es sich wieder zuzieht, treten wir den Heimweg an. So schnell wie der Himmel aufreißt, türmen sich nun neue Wolken auf...

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An sämtlichen Büschen und Sträuchern hängen dicke, haarige Raupen. Hoffen wir mal, dass sie bald zu wunderschönen Schmetterlingen werden. 😕

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Speckled pigeon / Guineataube

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Chat Flycatcher (?)

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Schließlich fängt es wirklich wieder an zu regnen und ich verstaue die Kamera unter meiner Jacke, bis wir wieder im Cottage sind. Trotzdem hat uns die Wanderung gut getan, nach dem (für unser Empfinden) lahmen Vormittag.

Wir heizen den kleinen Ofen im Wohnraum an, doch irgendwie dient er mehr zur Optik, als das er Wärme spendet. So richtig gut hält man es hier nicht aus, wenn das Wetter nicht mitspielt... 😐

Der kleine Sunbird lässt sich hingegen vom schlechten Wetter nicht beeindrucken und sucht eifrig immer wieder die Trinkflasche auf, die im Garten hängt.

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Wir kochen uns zum Abendessen Spaghetti und freuen uns auf unser beheiztes Bett. Wenn man abends nicht draußen sitzen kann, wird halt im Bett noch gelesen... Urlaub dient ja schließlich auch zur Entspannung und Erholung! 😉

gefahrene Kilometer: 144
Teil 903. Dez. 2018
03.09.2018 - Steenbok Trail

Heute heißt es früh aufstehen und so klingelt der Wecker um halb sieben. Nach etwas Müsli und Kaffee sitzen wir um kurz nach halb acht im Auto, es ist bewölkt und nur 12 Grad "warm", aber zumindest soll es keinen Regen geben...

Wir fahren die (mittlerweile wohl bekannte) Strecke zum West Coast NP. Um 9.00h soll man am Gate zur Postberg Sektion sein, d.h. wir müssen auch im Park noch ein ganzes Stück zurück legen. Leider verkalkulieren wir uns etwas, da der Verkehr am Morgen zähflüssig ist. So kommt es, dass wir die ein oder andere Sichtung nur im "vorbeifahren" mitnehmen können... 🤨

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Um Punkt 9.00h erreichen wir die Rezeption, zahlen die geforderten R82 pP und erhalten eine kleine Wanderkarten sowie mündliche Instruktionen. Wie bereits geschrieben, ist der Steenbok Trail für Wanderer nur im August und September geöffnet und auf 20 Teilnehmer am Tag beschränkt. Eine rechtzeitige Reservierung ist bei Interesse unbedingt notwendig, da die Plätze sehr schnell ausgebucht sind!

Da Markus sich um die Buchung vor ab gekümmert hat, zitiere ich nun einfach mal aus seinem Reisebericht:

"Wie bereits erwähnt kann man den Steenbok Trail nur während der Blumensaison in den Monaten August und September laufen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen pro Tag begrenzt. Reservieren kann man nur telefonisch direkt im Park (ab Juni). Emails an die Central Reservation von Sanparks bringen nichts, man erhält immer wieder die Telefonnummer vom Geelbek Information Center innerhalb des Parkes 022 707 9902/3
Als ich Mitte Juni dort anrief war die Verbindung sehr schlecht und brach 3 Mal ab. Am Anfang fragte ich direkt nach einer Reservierung für den Trail an den für uns 2 möglichen Daten. Die freundliche Mitarbeiterin notierte fleißig meine Daten und fragte nach Name, Adresse, Datum,Telefon, Pass-Nr. usw usw. Super dachte ich, wenn Sie unsere Daten haben will
dann bekommen wir noch 2 Plätze. Mehrmals buchstabierte ich alles langsam bis Sie alle Daten hatte, das ganze dauerte bestimmt 5 Minuten....dann sagte Sie: "OK, I will check the dates" und 5 Sekunden später "Sorry, fully booked" 😵 😵 ;( 👎 Warum guckt die gute Frau nicht erst nach dem Datum. Ich bedankte mich und legte auf. 🤬 🤬

Zum Glück hat es vor Ort ja dann doch noch geklappt. Weiteres Glück für uns war das Wetter. Während des gestrigen Tages hatte es oft geregnet und es blies ein kalter Wind. Heute hingegen strahlte die Sonne und es war angenehm zum Wandern. Man muss um 9:00 Uhr am Gate zur Postberg Sektion sein. Dort zahlten wir eine Gebühr von 82 ZAR pro Person, bekamen eine Wegbeschreibung und eine kurze Einweisung. Danach kann man sich auf den Weg machen, auf der Sanparks Seite ist dieser Rundweg mit 13,9km angegeben und 5 Stunden Dauer (ohne Pausen)
https://www.sanparks.org/images/parks/we…t/maps/map2.jpg Rechts oben in der Postberg Sektion befindet sich der Weg.


Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja Interesse - für uns war die Wanderung ein Highlight des Urlaubes und wir können sie nur empfehlen!!! 🙂

So, nun gibt's aber Bilder, statt Text...

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Der Trail wird "one-way" gelaufen, d.h. alle Teilnehmer starten in die gleiche Richtung. Da wir als erste loslaufen - oder die ersten sind schon aus unserem Blickfeld - wandern wir den Großteil, ohne andere Leute vor uns zu haben. Zu Anfang verläuft die Route der 1- und 2-Tagestour auf der gleichen Strecke. Für uns ist das "Steenbok" Schild wegführend.

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erfolgreicher Reiher im Flug

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Entfernt entdecken wir die ersten Zebras und später auch Buntböcke.

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Nach ca. 2 Kilometern geht es bergauf.

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Bei einem Blick zurück, schaut man auf die Langebaan Lagune (links im Bild).

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Hier teilt sich der Weg und wir halten uns links. Der Himmel zieht sich zu und es fallen auch ein paar Regentropfen, insgesamt haben wir aber echt Glück mit dem Wetter, es ist kühl, aber nicht unangenehm.

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Wir laufen auf kleinen Trampelpfaden. Es ist wichtig, diese Pfade nicht unnötig zu verlassen, damit möglichst wenig dieser Blumenpracht durch Wanderer zerstört wird.

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Immer wieder entdecken wir neue Pflanzenarten und wir sind fasziniert von der Vielfalt und Farbenpracht.

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Die ersten 4 Kilometer sind geschafft.

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Auf steinigem Boden verfehlen wir irgendwie den Weg und werden von drei Südafrikanern eingeholt. Uns bleibt nichts anderes übrig, als umzudrehen und ihnen zu folgen... 😉

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Zebras, Strauße und Buntböcke nehmen Reißaus... Wie immer, wenn man sich Fluchttieren zu Fuß nähert, ergreifen sie irgendwann die Flucht.

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Der Rest einer Mini-Schildkröte...

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Die "Vingerklippe" von S.A. 😉

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Ab hier führt der Weg hauptsächlich bergab und man läuft dem Atlantischen Ozean entgegen.

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Dann ist Zeit für eine Rast. Auf einem großen Stein packen wir unsere Brote aus und stärken uns. 😄

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Etwas befremdlich ist das hohe Aufkommen an Fahrzeugen. 😣 Uns war nicht bewusst, dass beim Trail nur 20 Gäste pro Tag zugelassen sind, Gäste mit dem Auto jedoch scheinbar unbegrenzt "Zufahrt" haben. 😕 Es erinnert uns ein wenig an die südlichen Gefilde im Kruger... 😗 Immer mal wieder bleiben die Autos stehen und Leute steigen aus, um Fotos der Blumen zu machen. Weiter rein dürfen sie jedoch nicht - diese Region ist uns Wanderern vorbehalten und schon bald sind die Autos und Wege wieder außerhalb unseres Blickfeldes und wir haben unsere Ruhe... 😉

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Es ist unbeschreiblich - leider geben unsere Bilder nicht wieder, wie es in Wirklichkeit aussieht! 😊

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Die Zebrafamilie mit 2 Jungtieren beäugt uns kritisch, entscheidet dann jedoch, dass wir nicht gefährlich sind... 😛

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Auch wenn es auf dem Bild so aussieht... Markus schlägt sich nicht in die "Büsche", er folgt lediglich dem Trampelpfad... 😄

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Dann erreichen wir das Meer und einen wunderbaren Strand. Obwohl die Sonne mittlerweile wieder scheint, ist es leider zu kalt, um ein Bad zu nehmen und so laufen wir weiter...

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Dieses Bild entsteht am Picknickplatz "Plankiesbaai". Hier ist einiges los, es scheint ein beliebter Anlaufpunkt für Gäste mit fahrbarem Untersatz zu sein. Ich suche die Toilette auf und stelle mit Erschrecken fest, dass eine Zecke in meiner Hose sitzt... 😮 Irgendwie muss sie hochgekrabbelt oder von oben reingefallen sein und mir ist ziemlich unwohl bei dem Gedanken, noch mehr von diesen Viechern mit mir "rumzutragen". 🙄 Also beschließen wir, wenig später, an einem einsamen Platz, alle Klamotten auszuziehen und zu kontrollieren... 😎

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Es geht ein ganzes Stück am Meer entlang, bevor der Weg wieder ins Landesinnere führt...

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Heiliger Ibis

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Pelikan

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Nachdem ich den Text ergänzt habe, musste ich Bilder entfernen - diese folgen nun im nächsten Teil. 😉
Teil 1004. Dez. 2018
03.09.2018 - Teil 2 - Steenbok Trail

Vom Meer aus führt der Weg wieder ins Landesinnere...

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... bevor wir auf einen weiteren Buntbock treffen und uns der Weg wieder zum Meer führt. In der Ferne sehen wir einige Villen - anscheinend hat sich hier jemand ein hübsches Feriendomizil gebaut. 😉

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Wir erreichen das kleine Gate, welches auf der Karte eingezeichnet ist. Weit kann es nun bis zum Startpunkt nicht mehr sein. Die Füße werden schwerer und die letzten Kilometer (warum eigentlich Kilometer?! 🙄 ) ziehen sich...

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Nach guten sechs Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz, dafür haben wir statt der angegebenen 13,9 Kilometern jedoch 15,5 Kilometer auf der Uhr... Im letzten Stück war die Wegführung irgendwie seltsam - oder haben wir den falschen Weg gewählt?! 😕 Wir wissen es nicht... Etwas erledigt, aber glücklich und zufrieden entledigen wir uns am Auto unserer Wanderschuhe... 🙂

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Laut meinem Handy haben wir 478 Höhenmeter aufwärts und 500 Meter abwärts bewältigt, sind dabei eher langsam spaziert (mit vielen, vielen Fotostopps), als stramm marschiert. Von daher stimme ich zu, dass unsere Zeit nicht die Beste war, aber dafür haben wir die Zeit seeehr genossen... 😄

Auf dem Rückweg halten wir nochmal am Abrahamskraal Bird Hide. Dieses Mal treffen wir nur auf ein paar rücksichtsvolle (und leise) Gäste und die Enten und Vögelchen vom Vortag sind auch wieder vor Ort. 🙂

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Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park, präsentiert sich noch einmal ein hübsches Eland. Dann heißt es Abschied nehmen! Es hat uns sehr gut gefallen hier...

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In Langebaan tanken wir den Wagen voll und kehren zum Essen ins Kokomo ein. Es ist noch ziemlich früh und so fallen wir in unserer Wanderkluft nicht allzu sehr auf. Markus entscheidet sich für ein Rinderfilet (lecker), ich mich für eine gemischte Seafoodplatte (leider ziemlich fettig).

Als wir in Jacobs Bay ankommen ist es bereits dunkel und so verzichten wir an diesem Abend auf das Kaminfeuer und verabschieden uns nach einer erfrischenden Dusche direkt ins Bett. 🙂

gefahrene Kilometer: 158
Teil 1105. Dez. 2018
04.09.2018 - Es geht nach Snyderskloof...

... ins kleine Paradies! 🙂 Auf diese Unterkunft habe ich mich im Vorfeld besonders gefreut... nachdem ich den Bericht von Carsten gelesen habe, wollte ich unbedingt dorthin und es war die erste Buchung, die wir vorgenommen haben, alles andere wurde dann drumherum drapiert... 😗 Aufgrund dessen sind wir auch vier Tage in Jacobs Bay geblieben, was sich im Nachhinein noch als Glücksfall entpuppte, denn sonst wäre die Wanderung in der Postberg Sektion nicht möglich gewesen.

Wir sind um sieben wach, hüpfen frohen Mutes aus dem Bett, frühstücken und packen unsere Sachen zusammen und ins Auto! Es war schön hier, doch nun wird es auch Zeit, dass es weitergeht...

Mit der ersten Katzensichtung des Urlaubes verabschiedet uns "De Ware Jacob".

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Der Webervogel ist mittlerweile auch fertig mit dem Nestbau und wir hoffen für ihn, dass seine Angebetete das Heim akzeptiert... 😉

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Wir haben eine relativ lange Strecke vor uns und während der ersten 100 Kilometer übernehme ich das Steuer. 😎

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Sobald ich wieder auf dem Beifahrersitz sitze, vertreibe ich mir die Zeit, in dem ich in der Gegend rum knipse... 😛

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Die Landschaft ist einfach immer wieder unglaublich schön. 🙂

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In dem kleinen, beschaulichen Ort Ceres halten wir an und erledigen unsere Einkäufe, ziehen Geld etc.

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Der Ort macht so einen ruhigen und sicheren Eindruck auf uns, dass wir das Auto voll beladen und ohne ein schlechtes Gefühl auf dem Parkplatz stehen lassen, während wir im Pick&Pay sind. Sehr angenehm!

Dann geht's weiter durch die Karoo...

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Auf den Straßen ist angenehm wenig Verkehr, lediglich die LKW's, die sich über die Berge und Pässe quälen, halten uns immer mal wieder auf. Für ein paar Blumenbilder hält Markus jedoch an, mahnt mich jedoch zur Weiterfahrt, bevor wir von einem
zuvor überholten Truck wieder eingeholt werden.

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Nach ca. 320 Kilometern haben wir den Großteil geschafft und erreichen den Abzweig bei Matjiesfontein.

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Hier geht es zweimal links und dann für knapp 25 Kilometer über entlang und über sämtliche Farmen immer tiefer ins "middle of nowhere".

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Nachdem man ein letztes Mal rechts abbiegt, wird es sportlich, denn es gibt so einige Gates, die zu öffnen und schließen sind... 😄

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Natürlich lasse ich mir die Gelegenheit nicht entgehen und pirsche mich an eine Schafsmutter mit Zwillingen. Sie hat jedoch wenig Lust auf ein Fotoshooting und lässt mich alleine in der Gegend rumstehen... 😗

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Immerhin nimmt Markus nicht auch Reißaus! 😉

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Und weiter geht's...

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Sogar in der, sonst so kargen, Karoo blüht es! 🙂

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Geschafft, das letzte Gate vorm Cottage!

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Das Snyderskloof Cottage liegt mindestens so idyllisch und abseits von allem, wie wir es uns vorgestellt haben! Ein Traum... Was man aufgrund des blauen Himmels und der Sonne auf den Bildern jedoch nicht erkennen kann - es ist stürmisch und frisch - ca. 15 Grad... 🙄

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Das Cottage ist liebevoll dekoriert und mit allem ausgestattet, was man so benötigt. Vom Eingang gelangt man in eine hübsche kleine Küche, davon ab gelangt man rechts und links je in ein Schlafzimmer, sowie ein Bad, geradeaus geht's in eine Art "Wintergarten" (der Name sollte noch zum Programm werden... 😗 ) mit Feuerstelle und Tür zur Terrasse und zum Outdoorbereich...

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Eine freundliche Aufmerksamkeit von Emmarie. 🙂

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Main Bedroom

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2. Schlafraum mit Einzelbetten

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Dusche/Bad

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"Wintergarten" mit Feuerstelle/Grill (?) 😐

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Aussicht auf die Terrasse

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Außenbereich mit Feuerstelle, Hängematte...

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Und zum Schluss - der wunderschön gelegene Pool! 😊

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Im Cottage gibt es, wie es sich abseits der Zivilisation gehört, keinen Strom! Der Kühlschrank und Herd laufen über Gas, im Schlafzimmer gibt's außerdem einen kleinen Gasofen. Ansonsten sind überall Kerzen verteilt, doch wir sind gut vorbereitet und haben unsere Stirn- und Taschenlampen dabei. 😉 Einen großen Sack Feuerholz haben wir vorbestellt, das Geld sollen wir einfach bei der Abreise hinterlassen.

Wie bereits beschrieben, täuscht der blaue Himmel auf dem Bild über das Wetter vor Ort hinweg... Es ist so stürmisch, dass man nicht draußen sitzen kann. Die Hängematte dreht sich so schnell um sich selbst, dass ich befürchte, sie hebt im nächsten Moment ab. 😕 Wir stärken uns mit Baguette und Käse und machen dann eine kleine Erkundungstour auf dem Farmgelände.

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Keine Nachbarn weit und breit (lediglich die letzte Schafsfarm liegt unten im Tal, ist auf dem Bild jedoch nicht zu erkennen...)

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Bei genauerem Hinsehen entdecken wir auch hier, in dieser so kargen und trockenen Gegend, das ein oder andere Blümchen...

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Da es draußen zu ungemütlich ist, verzichten wir auf ein Lagerfeuer und nutzen lieber die Feuerstelle im Cottage. Meiner Meinung nach ist es eher eine Grillstelle, doch wir sind uns nicht sicher und braten unser Fleisch am nächsten Tag lieber in der Pfanne. 🤨

Markus läßt es sich nicht nehmen und springt todesmutig in den Pool - ich kann mich bei aller Liebe nicht aufraffen... Wie schön wäre es, hier zu sitzen, die Füße im Wasser baumeln zu lassen und zu lesen?! So verkriechen wir uns je unter zwei Decken und lesen - es ist saukalt und die Wettervorhersage verspricht nichts Gutes... 🙁

Zum Abendessen machen wir uns einen Salat mit Taccos und trinken eine Flasche Rotwein, um uns von innen zu wärmen, da das Feuer zwar munter brennt, jedoch nichts an Wärme abgibt. 😈 Zum Glück finden wir im Schrank eine weitere Wärmflasche...

Nachdem wir mit dem Gasofen das Schlafzimmer zumindest ein wenig beheizt haben, legen wir uns dick eingemummelt ins Bett. Irgendwie hatten wir uns den Aufenthalt hier anders vorgestellt.... 😣 😵 😗

gefahrene Kilometer: 357
Teil 1205. Dez. 2018
05.09.2018 - Ein (verregneter) Tag in Snyderskloof

Als wir morgens um sieben erwachen, haben wir noch immer unsere Mützen auf dem Kopf, mit denen wir am Abend eingeschlafen sind... 😄 Es ist kalt im Raum, aber immerhin hat der Wind draußen nachgelassen und ist einem anderen Geräusch gewichen: REGEN!!!! 🙄 In der Nacht hat es bereits heftig angefangen zu regnen und seitdem nicht mehr aufgehört... Und das in der Karoo! 😵

Wir sind frustriert - die Vorhersage hatte Recht behalten, das bedeutete dann wohl auch, dass es sich in den nächsten Tagen nicht ändern würde... 😣

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Mit Wärmflaschen und Decken ausgestattet verkrümeln wir uns auf die Betten (Sofas) im Anbau. Die Fenster sind einfach verglast und es ist xxxkalt... Tee und Kaffee wärmt uns von innen und während Markus sich durch alle vorhandenen Zeitschriften liest, bin ich froh, dass mein EbookReader gut bestückt ist, denn ich lese allein während dieses Aufenthaltes 2,5 Bücher. 🙄

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Von drinnen machen wir einige Bilder, viel los ist ohnehin nicht... 😐

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Es wird nicht besser... alles ist grau in grau, dabei regnet es beständig und die Temperaturen erreichen 5 Grad. Unsere Stimmung liegt knapp darunter... 😏

Irgendwann hält Markus es nicht mehr aus, schnappt sich einen trockenen Stuhl (draußen ist alles nass) und setzt sich mit einer Kamera bewaffnet auf die Terrasse. Irgendetwas stimmt mit der Einstellung nicht und kurzzeitig habe ich Angst, dass er seinen Frust an der Canon ablässt... 😗

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So hatten wir uns den Aufenthalt in unserer Wunschunterkunft nicht vorgestellt!!!! Aaaaahhhh.....

Am Nachmittag packen wir uns dick ein und brechen zu einem kleinen Spaziergang auf.

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Kaum zu glauben, dass Markus gestern noch da rein gesprungen ist!

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Der Regen kommt von vorne, nicht angenehm, aber wir quälen uns trotzdem ein wenig den Berg hinterm Cottage hinauf.

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Von hier oben soll man einen traumhaften Ausblick haben. Geht (heute) so... 😉

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"Keep smiling" - wir lassen uns die Laune nicht verderben! 😈 (mein Gesichtsausdruck lässt anderes vermuten... 😵 )

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Nach 20 Minuten reicht es uns und wir kehren um, nicht ohne das ein oder andere Pflanzenbild auf dem Rückweg zu schießen...

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Bereits am frühen Nachmittag fangen wir an zu kochen und Markus brät das Straußenfilet in der Pfanne. Dazu gibt es Gemüse mit Schafskäse und ordentlich Knoblauch.

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Obwohl Markus das komplette Holz wie eine Weihnachtspyramide stapelt und abfackelt, erwärmt sich der Raum maximal um 1 Grad... Ganz nach dem Motto: "sieht gut aus, bringt aber nix" zieht im Kamin einfach alles hoch und gibt kein bisschen Wärme ab. Da wir nicht wissen, wie lange der Gasofen brennt, heißen wir immer nur kurz ein - schließlich steht uns noch eine weitere Nacht bevor, an denen sich die Temperaturen dem Nullpunkt nähern sollen... 😣

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Um halb zehn verschwinden wir ins Bett! Wir sind froh, dass wir morgen abreisen können - im Auto ist es zumindest warm...

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Teil 1305. Dez. 2018
06.09.2018 - Abschied von Snyderskloof und die Weiterreise zum Karoo NP

Nach einer frostigen Nacht werden wir um halb sieben wach, frühstücken und packen zusammen...Das Geld für die Unterkunft, das Holz sowie den Tipp hinterlassen wir, wie vereinbart, auf dem Küchentisch. Um kurz nach acht sitzen wir bereits im Auto, das Thermometer zeigt 3°C an. 😣 Im Vorfeld hätte ich niemals gedacht, dass mir der Abschied hier so leicht fallen würde... Von besonders schönen Orten kann ich mich normalerweise nur seeeehr schwer trennen... 😗

Auf der Farm im Tal werden gerade Schafe verladen, wir winken den beiden Männern zum Abschied zu. Was hätten wir auch groß sagen sollen?! "Es war schön... Wir wären gerne länger geblieben...?!?!" 😕

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"Good-bye, Snyderskloof" ... unser Plan ist es, nochmal hierher zu kommen... Wenn es (garantiert) warm ist! 🙂

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Keine 48 Stunden ist es her, dass wir diese Route gefahren sind und trotzdem haben in dieser Zeit etliche Schafe das Licht der Welt erblickt. Die armen Kleinen - welch' ein Schock muss es sein, bei diesen Temperaturen den warmen Bauch der Mutter zu verlassen... 🤨

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Wir passieren ein Schaf, welches gerade gebärt. Das Kleine sieht recht leblos aus, da wir die arme Mutter nicht stressen wollen, fahren wir bald weiter und hoffen das Beste!

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Ein "Kindergarten" blockiert den Weg, vorsichtig passieren wir die Kleinen.

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Dann sind wir zurück in der "Zivilisation" und beschließen, Matjiesfontein einen kurzen Besuch abzustatten.

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Der kleine Ort liegt noch verschlafen da, abgesehen von ein paar Touristen, die sich nach dem Frühstück auf die Weiterreise machen, ist kaum jemand auf den Straßen zu sehen...

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Auch uns fehlt die rechte Lust, hier länger zu verweilen und so laufe ich die Straße nur einmal auf und ab, bevor wir unseren Weg fortsetzen...

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Die lange Strecke bis Beaufort West verläuft unspektakulär... Bei diesem Trailer kann ich mir ein Foto jedoch nicht verkneifen! 😄

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Schon um halb eins erreichen wir das Gate, werden von einer netten jungen Frau registriert und fahren direkt den kleinen Lammertjiesleegte Loop.

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Da sind wir wieder! Bereits im letzten November haben wir hier zwei Nächte mit unseren Müttern verbracht und der Park ist uns von diesem ersten Aufenthalt in guter Erinnerung geblieben! Wunderschöne Landschaft, nette Cottages, ein toller Pool und ein Birdhide, bei dem soviel los ist, dass man gar nicht weg möchte...

Neben den üblichen Verdächtigen, wie Strauß, Springbock, Elenantilopen, Zebras und Oryx, entdecken wir auch einen Grey Rhebok. 🙂

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Um zehn nach eins sind wir schließlich an der Rezeption, erhalten die Unterlagen für das Cottage Nr. 34, jedoch noch keinen Schlüssel... 😐 Nun gut, wir sind natürlich auch zu früh dran. Also kaufen wir uns im Campshop ein Sandwich, Nudelsalat und Schokolade (für die Seele 😗 ) und essen im Auto...

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Fortsetzung folgt...
Teil 1405. Dez. 2018
06.09.2018 - erster Nachmittag im Karoo National Park

Nach diesem kleinen Snack suchen wir den Birdhide auf... Ein besonderes Plätzchen hier im Park, wo ständig was los ist und man Stunden verbringen könnte. So haben wir es zumindest im Kopf abgespeichert...

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Doch irgendwie scheinen wir in diesem Jahr zu früh unterwegs zu sein oder die Vögelchen sind aufgrund des langen Winters noch nicht beim Nestbau... 😕

Bis auf ein paar einsame, aufgeplusterte Webervögel und eine Teichralle, ist es ruhig hier, sehr ruhig!

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Schade, gerade die Red Bishops haben uns im letzten Jahr sehr fasziniert. Während der letzten Tage habe wir vom Auto zwar immer mal wieder welche am Straßenrand rumfliegen sehen, aber wirklich nah beobachten konnten wir bis dato keine. 🙁 Aufgrund der Lage vor Ort, schwindet unsere Hoffnung, dass sie innerhalb der nächsten drei Tag hier aufschlagen und mit dem Nestbau beginnen.

Blick vom Hide auf's Camp

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Da es bitterkalt ist, versuchen wir unser Glück erneut und erhalten tatsächlich um kurz nach halb zwei unseren Schlüssel zum Cottage. Die Nr. 34 liegt etwas weiter im Tal, erste Reihe mit Blick auf die Berge sozusagen. Im Cottage ist es frisch, aber alles sauber und das Schlafzimmer versprüht sogar ein wenig mehr Charme als manch' andere SANPark Unterkunft. 😗

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Im letzten Jahr sind wir bei 38+ °C hier aufgeschlagen und waren froh, die Klimaanlage vorm Schlafengehen kurz anschalten zu können. Nun freuen wir uns, dass das Teil auch heizt! Wir sind gerettet!!! Wir haben eine Heizung!!! 😄

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Küche im SANPark Style - aber es ist alles da, was man benötigt.

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Schnell werden alle Klamotten und Vorräte verräumt und dann machen wir uns auf die Socken, wir wollen noch den großen Potlekkertjie Loop fahren.

Auch hier hat es am Vortag geregnet, bei dieser Kälte werden die Büsche und Blumen jedoch nicht so schnell aufblühen. Trotzdem ist die Landschaft der Karoo einfach großartig!

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Außer einigen Red Hartebeest, Strauße und puscheligen Oryxantilopen verläuft die Tour recht unspektakulär.

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Am Doornhoek Picknickplatz halten wir für eine Pipipause. Seltsamerweise haben wir beim letzten Mal nicht einmal hier gestoppt. 🤨

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Die Sonne kämpft sich gegen Nachmittag durch die Wolken, da sieht doch alles direkt viel freundlicher aus! 😉

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Und dann sehe ich auf einmal etwas an meiner Seite auf und ab rennen... Ein Löffelhund!!! 🤩 🤩 🤩

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Nein, es sind sogar zwei Löffelhunde... 😎

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Markus hält an und wir schauen gebannt aus dem Fenster. Es ist unsere 9. gemeinsame Reise ins südliche Afrika und noch nie haben wir bisher Löffelhunde gesehen... 🙂 Wir verbuchen es als gerechte Entschädigung für die Strapazen der letzten Tage und fotografieren um die Wette... sorry! 😉

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Wir beobachten die possierlichen Tiere bei ihrer Futtersuche und trennen uns erst, als sie in der entgegengesetzten Richtung verschwinden. Happy setzen wir unseren Weg weiter fort.

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Durch Wolken und Licht entsteht eine wunderbare Stimmung.

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Und schließlich erreichen wir das Ende des Klipspringer's Pass - also für uns der Anfang, da wir von hier hinunter ins Tal und zurück zum Camp fahren...

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... und bereits nach der ersten Kurve macht er seinem Namen alle Ehre. Stehen doch tatsächlich 3 Klippspringer am Straßenrand. 😄

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Wow! Wenn man genügend Geduld und Muße hat und dann noch zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, wird man doch immer wieder mal belohnt... (heißt aber auch, dass wir oft genug zur falschen Zeit am richtigen Ort sind oder zur richtigen Zeit am falschen Ort... wie auch immer, ihr wisst sicher, was ich meine und kennt diese Situationen... 😛 )

Zurück im Cottage kocht Markus einen großen Topf Nudeln mit Thunfisch/Tomaten Sauce, während ich die Bilder der letzten Tage sichere. Danach checkt er die Lage, ob er im Licht seiner UV-Lampe Skorpione sieht. Doch auch ihnen ist es anscheinend noch zu kalt. 😉 Der mobile Heizkörper, der im Wohnzimmer steht wird zwar warm, wirkt jedoch in diesem riesigen Raum mit hohen Decken etwas verloren. Deshalb schnappen wir uns die Decken aus dem Schrank und kauern uns auf's Sofa. Kaltgetränke schmecken so irgendwie gar nicht... 😗

Also gehen wir früh ins Bett, das Schlafzimmer ist angenehm erwärmt, allerdings sollte sich das im Laufe der Nacht noch gewaltig ändern... 😣

gefahrene Kilometer: 330
Teil 1506. Dez. 2018
07.09.2018 - ein voller Tag im Karoo National Park

In der Nacht wurde es ziemlich kalt, irgendwann blies der Lüfter dann auch nur noch Luft raus, jedoch kalte und somit schalteten wir ihn aus, damit wir zumindest unsere Ruhe hatten. Während Markus in seiner Thermohose und einem Hoody schlief und trotz Wärmflasche (zum Glück lag auch hier eine (!) im Schrank) und zwei Decken fror, reichte mir T-shirt und Leggins... 🤪 😗 Ich hatte mich in meinem Bett mit zwei Decken und einer Wärmflasche (habe ich bereits erwähnt, dass es DAS Utensil des Urlaubs war?!?! 😄 ) so eingemummelt, dass kein kaltes Lüftchen rein kam. Und auf dem Kopf hatten wir mal wieder unsere Strickmützen - aber das kannten wir ja seit Tagen nicht anders... 😉

Trotzdem waren wir früh wach und quälten uns um viertel nach sechs raus aus dem Bett und unter die Dusche. Was für eine Überwindung! 🙄 Da wir noch in der "Winterzeit" unterwegs sind - wären wir ja nie drauf gekommen, wenn es nicht schwarz auf weiß in den Unterlagen stehen würde 😛 - öffnet das Gate erst um sieben. Frühstück (das ist aus unerfindlichen Gründen im Karoo NP im Übernachtungspreis mit drin ist) gibt es ab acht. Es gibt nur eine Möglichkeit, dieses Gap zu überbrücken... Wir fahren eine Runde! Im Auto ist es zumindest warm...

Mit heißem Tee und Kaffee bewaffnet fahren wir also den Loop. 5 °C sind es heute morgen und das Wetter sieht doch gar nicht so schlimm aus... 😎

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Weit entfernt sehen wir eine große Herde Eland Antilopen, außerdem ein freundlichen guckendes Steinböckchen, Zebras und gelenkige Kudus...

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Die kleine Kududame hat zum Glück noch ordentlich Winterfell. 😊

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Bei diesem kleinen Kerl bin ich mir nicht sicher... 😕 leider ist er auch sehr weit weg... Rufous-eared Warbler / Waldohrsänger

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Ein wenig Blau am Himmel macht schon gewaltig was aus!

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Das "Blau" an der Pflanze irritiert uns dann doch ein wenig... 😮

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Aber die liebe Maddy hat in Markus' Bericht im Nachbarforum bereits aufgeklärt, um was es sich dabei handelt: Die blaue Pflanze: ja das ist ein Unkraut das mit einem Vertilgungsmittel gesprueht wurde. Die Blaue Farbe wird dem Gift dazugegeben damit man sieht was schon gesprueht wurde und was nicht. @maddy: Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle auch noch mal von mir! 😘

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In der Nähe des Birdhides entdecken wir eine Schlildkröte (im Winterschlaf?!) - flankiert von einem Bokmakiri

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Um halb neun parken wir unser Auto am Cottage und laufen das kurze Stück im Sonnenschein zum Restaurant. Wir freuen uns, hier ist es bestimmt schön warm und gemütlich und Hunger haben wir auch!!! Als wir am Restaurant ankommen, wundern wir uns eine Sekunde, warum alle Gäste ihre Jacke anhaben... Dann wird uns schlagartig bewusst: hier ist es ja genauso KALT wie draußen, wie im Cottage, wie im ganzen Park!!!! 😈 😈 😈 Der Kamin brennt zwar, aber selbst die Gäste, die den Tisch davor besetzen, behalten ihre Jacke an. Scheinbar dient er auch hier eher für's Ambiente... 😗 Wir bedienen uns am "Buffet" (es gibt Tee, Kaffee, Saft, Toast,, Butter und Marmelade) und bestellen uns belegte Brote. Markus entscheidet sich für ein Brot mit Avocado und Huhn und ich nehme die Italienische Variante (Tomate, Käse, Zwiebeln).

Als wir fertig sind, sind die Knochen steif gefroren und die Füße kalt - da hilft nur: eine große Runde im warmen Auto drehen... 😉

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Leider hat es sich mittlerweile zugezogen und die Tour ist nicht besonders ergiebig... lediglich die Sichtung der ansässigen Black Eagle (wenn auch, wie im letzten Jahr, weit entfernt) erhellt unsere Gemüter...

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Bei einer Gruppe Elands und jungen Kudus reicht es noch für ein paar Bilder. Die Baboons verziehen sich, bevor wir überhaupt die Fenster unten haben.

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Wir verwerfen den Plan, im Restaurant zu Abend zu essen und fahren gegen Mittag lieber nach Beaufort West, um unsere Vorräte aufzustocken, so dass wir selber kochen können. Frieren können wir schließlich auch zu Hause! 😛

Ob diese Unterkunft eine Alternative wäre?! 😕

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Im Checkers kaufen wir das Nötigste für die kommenden Tage ein und obwohl unser Auto dieses Mal leer ist, haben wir in diesem Ort ein ungutes Gefühl und verzichten auf einen Einkauf im Liquid Store (unsere Getränkevorräte sind ohnehin nicht nennenswert geschrumpft in den letzten Tagen... 😉 ) und fahren anschließend zurück in den Park. Bereits während des Rückweges fängt es an zu regnen.

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Im Cottage angekommen, trinken wir Tee und schreiben Postkarten. Gegen drei beschließen wir, noch einmal die große Runde zu fahren. 🙄

Während sich das eine Oryx warm rennt, liegen die anderen halbwegs versteckt zwischen kahlen Büschen.

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Es ist ordentlich nass und der Nebel wird immer dichter.

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Eine Gruppe Red Hartebeest hat ihre Kehrseite zum Regen gewendet und erträgt den kalten Guss. Bei näherem Hinsehen bemerken wir, wie die Tiere zittern... 🙁

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Die Außentemperatur beträgt 3°C, als wir das Camp erreichen... Aaaah, wie lange bleibt das bitte noch so?!?!?!

Im Cottage bemühen wir den mobilen Heizkörper gar nicht erst, das Wohnzimmer aufzuheizen, sondern stellen ihn direkt ins Schlafzimmer. Zum Abendessen gibt es eine Zuccini-Tomaten-Schafskäse-Pfanne mit griechischen Nudeln. Davor essen wir eine heiße Butternutsuppe. Die Suppe ist kein kulinarisches Highlight, wärmt aber zumindest von innen.

Bereits um acht Uhr liegen wir in voller Montur im Bett und ich lese noch ein wenig. Wir hoffen einfach nur, dass die Nacht schnell rum geht... 😣

gefahrene Kilometer: 151
Teil 1607. Dez. 2018
08.09.2018 - Wir frieren einen weiteren Tag im Karoo NP...

Der Wecker klingelt um viertel nach sechs, doch was soll's... Im Bett ist es zumindest einigermaßen warm und so bleiben wir einfach liegen - ich stehe erst um halb acht auf. So lange habe ich es in einem NP wohl noch nie im Bett ausgehalten. 😐

Wir trinken einen Kaffee und machen uns auf den Weg zum Frühstück ins Restaurant. Leider stellen wir dort fest, dass wir den Schnipsel im Cottage vergessen haben und so laufe ich nochmal zurück... Die Sonne scheint und die Luft ist klar und kalt. Mit meiner Pudelmütze fühle mich ein wenig wie im Skiurlaub - nur ohne Schnee... 😗

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Im Restaurant zeigt sich das gleiche Bild, wie am Vortag, alle Gäste sitzen in Jacken und mit Mütze am Tisch und frühstücken. Familien mit Kindern tun uns besonders leid, was machen sie wohl den ganzen Tag?! 😐

Nach dem Frühstück starteten wir bewaffnet mit heißem Tee die große Runde. Das Thermometer zeigt 6 Grad an. Leider sind die Fahrtstrecken für normale Fahrzeuge relativ beschränkt im Park, aus diesem Grund sind wir gezwungen, immer die gleichen Runden zu drehen... 😕 dies wussten wir natürlich im Vorfeld, da der Park jedoch auch andere Möglichkeiten bietet: Wanderwege, Fossiltrail, toller Pool, haben wir uns darauf eingelassen, hier drei Nächte zu buchen. (Der Mountain Zebra NP war in dieser Woche aufgrund einer Honory Ranger Veranstaltung "fully booked", lieber hätten wir dort drei Nächte verbracht, aber das passte nicht...).

Wir fahren den Klippspringer Pass hinauf.

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Und sehen einige Kudus am Hang, sowie einen Schakal in direkter Nähe.

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Auch ein Vervet Monkey sowie ein Springbock lassen sich ablichten.

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Um so höher wir kommen, umso kälter wird es und dann ist er da!!! Der Schnee... 😄

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Ein Zebra kommt an einen Bach, um seinen Durst zu stillen und wir haben schon fast Angst, dass es dort gefroren ist. 🙄

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Es ist skurril, Schnee in Afrika zu erleben, aber irgendwie auch faszinierend...

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Während der Fahrt entdecken wir verdächtige Haufen... 🤨 Elefanten gibt es hier schließlich nicht! 😉

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Außerdem ein Steinböckchen und einige wenige Vögel...

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"Aufgeplusteter" Bokmakiri

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Um die Mittagszeit sind wir schließlich wieder am Camp.

OFF TOPIC: und hier muss ich euch leider virtuell "zwischenparken"... Der nächste Urlaub ruft und es geht dann in einigen Wochen hier weiter!!! 😄
Teil 1706. Jan. 2019
Auch wenn das Jahr nun bereits schon ein paar Tage alt ist, möchte ich es an dieser Stelle natürlich nicht versäumen, allen Mitlesern ein frohes und gesundes Jahr 2019 zu wünschen!!!! 🙂

08.09.2018 - Teil 2 - Karoo NP

Zurück am Camp wissen wir bald wieder nicht, was wir mit uns anfangen sollen. Was hat uns nur geritten, drei Nächte im Karoo NP zu buchen?! 😕 Ach ja, der Mountain Zebra war bis einschließlich zum 8.9. aufgrund eines Honory Ranger Treffens komplett geblockt und ausgebucht und außerdem war es hier ja im letzten Jahr sooo schön... 😄

Also machen wir uns auf und fahren zum nahegelegenen Interpretationscenter des Camps. Im letzten Jahr wollte ich mit Markus' Mutter zu Fuß hin, aber irgendwie liegt es etwas abseits und man darf vom Camp nicht zu Fuß in diesen Bereich laufen. Nun sind wir froh, dass wir hier noch etwas zu "erkunden" haben.

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Ein langer Holzsteg führt vom Parkplatz aus zu dem eingezäunten Bereich.

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Dort erregen puschelige Wollknäule unsere Aufmerksamkeit. White-backed Mousebirds, die versuchen, ihre Bäuche irgendwie in Richtung (nicht vorhandener) Sonne auszurichten... Den Kleinen ist wahrscheinlich ebenso kalt wie uns. 😄

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Außerhalb des Infocenters gibt es einige alte Gebäude, Arbeitsgeräte, Öfen etc.

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Da es jedoch nach wie vor zu ungemütlich draußen ist, widmen wir uns bald dem Innenraum...

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Auch dieser ist interessant aufgebaut. Es gibt etliche Infos zu den Fossilien und der geologischen Entwicklung der Karoo.

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Am meisten fasziniert uns jedoch die Geschichte des "Problemlöwen" Sylvester alias "Spook". 2015/2016 hat er alle in der Umgebung ziemlich in Atem gehalten und den Park aufgrund seiner Ausbrüche ein wenig bekannter gemacht, bis er schließlich in den Addo NP umgesiedelt wurde... 😗

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Eine tolle Geschichte und wir geben die Hoffnung nicht auf, ihn einige Tage später im Addo zu erspähen?!?! Man muss schließlich Ziele haben...

Die ausgestopften Tiere reizen uns nicht allzu sehr. Die Löffelhunde haben wir hier viel schöner zwei Tage zuvor in Natura gesehen. Und ein Caracal...ja, dieses Tier steht in der Tag ziemlich weit oben auf unserer Wunschsichtungsliste - doch wenn er schlau ist, hat er sich ein trockenes und warmes Plätzchen gesucht und wir glauben bei aller Liebe nicht an solch' eine Sichtung.

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Der Kot, den wir am Vormittag gesehen haben, könnte hingegen durchaus von einem Nachkommen Suurkops' stammen... 😉

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Im Cottage halten wir es nicht lange aus, noch immer ist es zu kalt, um die Jacken auszuziehen und weder der kleine Heizlüfter noch die Heizung im Schlafzimmer kann daran etwas ändern. Tatsächlich überlegen wir, kurzfristig in Beaufort West eine andere Unterkunft zu suchen, verwerfen das Ganze jedoch wieder, da uns der Ort überhaupt nicht zugesagt hat. Die letzte Nacht überstehen wir hier auch noch! Und bis dahin... drehen wir einfach noch eine Runde hier im Park. 🙄

Als wir denken, es kann nicht mehr schlimmer kommen, setzt um kurz vor drei erneut Regen, gepaart mit Hagelkörnern ein. Es ist so skurril, das ich im Nachhinein nur darüber schmunzeln kann...

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Die Strauße schauen wenig begeistert aus der Wäsche...

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... das Oryx hat zum Glück noch ein kuscheliges Winterfell.

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Den South african Shelducks/Graukopfkarsaka scheinen die Temperaturen nix auszumachen - sie stecken sogar noch den Kopf unter Wasser! 🙄

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Ein trockener Moment...

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Alles in allem halten sich die Tiere versteckt und somit bleibt uns viel Zeit, die Umgebung zu bewundern. 😄

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Schließlich konzentrieren wir uns auf die Suche nach den Verursachern dieser Spuren...

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... wir sitzen im Auto und scannen die Gegend ab, als würden wir an einem Research Programm teilnehmen. 😄 Wer auch immer hier den Weg gekreuzt hat, er lässt sich nicht blicken, dafür habe ich jedoch plötzlich die Sichtung des Tages!!! 🤩

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Wer nix sieht: im unteren Bereich ziemlich mittig stehen diese drei...

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Ich bin völlig aus dem Häuschen und der arme Markus muss vor und zurück fahren... Durch die hügelige Landschaft verschwindet die kleine Familie immer wieder aus dem Sichtfeld und außerdem sind sie seeeehr weit entfernt. Aber egal! Wir sind happy und beobachten sie so lange, bis sie endgültig in der Weite verschwunden sind...

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Beschwingt setzen wir unseren Weg fort, genießen den Ausblick und freuen uns, hier doch noch so einen Sichtungserfolg gehabt zu haben!

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Vom Klippspringer Pass aus lässt sich in der Ferne ein Regenbogen sehen - wir deuten dies mal als gutes Zeichen! Ab nun wird es sicher wettertechnisch wieder aufwärts gehen...

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Um halb sechs sind wir wieder im Cottage und während Markus kocht, überspiele ich die Bilder und lade Akkus etc. Nach dem Essen gönnen wir uns einen Gin Tonic, der jedoch bei den Temperaturen überhaupt nicht schmeckt. Also heißt es: kurz heiß duschen und ab ins Bett! Und so träumen wir bereits um viertel nach neun von einer Feuerstelle im nächsten Cottage, an der wir uns wärmen können... 😛

gefahrene Kilometer: 125
Teil 1806. Jan. 2019
09.09.2018 - Good-bye, Karoo NP! Endlich geht's weiter zum Mountain Zebra NP...

Als uns um viertel vor sieben der Wecker aus dem Bett scheucht, reiben wir uns bei einem Blick nach draußen erst mal die Augen... 🙄 Blauer Himmel, Sonnenschein! Juhu... es geht doch! Zwar ist es immer noch saukalt, aber dieses bisschen blauer Himmel erhält unsere Gemüter schon ganz gewaltig. Vielleicht liegt es jedoch auch daran, dass es "endlich" weiter geht?! 😣 😗

Schnell sind alle Taschen gepackt und um halb acht geht's für uns das letzte Mal ins kalte Restaurant zum Frühstück. Um halb neun sitzen wir bereits abreisefertig im Auto und machen uns gut gelaunt, bei angenehmen 8°C, auf den Weg nach Cradock...

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Ich übernehme für die ersten 200 Kilometer das Steuer und Markus schießt ein paar Bilder während der Fahrt.

Im Park...

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... und außerhalb.

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Die Fahrt verläuft entspannt, bis auf eine Kreuzung in Aberdeen geht's ja auch immer nur geradeaus... 😛 Gegen elf erreichen wir Graaf-Reinet, wo ich schnell in den Superspar springe, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, während Markus tankt. Als er auf mich wartet, stehen auf der anderen Seite der Parkplatzumzäunung etliche bettelnde Kinder, ohne Schuhe und mit zerrissenen Pullis und Jacken. Sehr bedrückend und so machen wir uns schnell wieder auf den Weg und verlassen diesen Ort... 😐

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Markus übernimmt für den restlichen Weg das Steuer und am Naudésberg Pass passieren wir unseren ersten südafrikanischen Schneemann!!! 🤩 Okay, etwas mitgenommen wirkt er schon, aber ganz klar erkennbar... 😎

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Schließlich biegen wir auf die R61 in Richtung Cradock ab und können uns an den schneebedeckten Bergketten gar nicht satt sehen!

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Ja, viel Schnee (und dann noch gepaart mit dieser Landschaft) gibt es bei uns Zuhause nämlich nicht... 😄

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Und wir haben Glück, dass wir diesen Weg überhaupt fahren können. Einen Tag zuvor war der Wapadsberg Pass nämlich wegen Schneefall noch gesperrt und das hätte auch für uns einen ziemlichen Umweg bedeutet... 😗

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Die Aussicht ist grandios und wir werden Zeuge einer Schneeballschlacht am Straßenrand! 🤪

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Doch bald erreichen wir flachere Gefielde und vom Schnee ist nix mehr zu sehen...

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Als wir an einem Feld vorbeikommen, auf dem dutzende Blue Cranes rasten, bitte ich Markus anzuhalten und er dreht nochmal um. Leider sind die Vögel ziemlich weit entfernt und ich bin zu faul, die Kameratasche rauszukramen... 😐

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Dann ist es nicht mehr weit und schon bald erreichen wir das Gate zum Mountain Zebra NP, wo es uns im Vorjahr (ebenfalls) so gut gefallen hat, dass wir gerne zurück kommen...

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Auch den freundlichen jungen Mitarbeiter am Gate kennen wir bereits aus dem Vorjahr. Er erzählt uns, dass es am Vortag noch geschneit hat und wünscht uns einen schönen Aufenthalt.

Tatsächlich ist auf den höher gelegenen Bergen im Park noch Schnee zu erkennen. Hört das denn nie auf?! 🤨

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Aber egal, ob mit oder ohne Schnee... auf die Bergzebras im Park ist Verlass!!!

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Fortsetzung folgt
Teil 1906. Jan. 2019
09.09.2018 - Teil 2 - Ankuft im Mountain Zebra NP

Pünktlich um zwei erreichen wir das Camp und sind verwundert, warum der Parkplatz wie eine Müllkippe aussieht... 🙄 Muss ja ganz schon heiß her gegangen sein, beim Treffen der Honorary Ranger während der letzten Tage. 😣

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Zumindest beim Check-in läuft alles... Wir erhalten die Schlüssel zu dem angefragten Cottage Nr. 19 (eins der letzten in der Reihe) und auch die Verrechnung eines SANParks-Restguthaben mit den Kosten für das Cheetah Tracking klappt ohne Probleme!

So beziehen wir unser neues Heim für die kommenden zwei Nächte (und ja, es gibt einen Kamin und sogar Heizung!!!) und machen uns dann bewaffnet mit heißem Tee und getrockneten Mangos auf den Weg zu einer ersten Erkundungstour durch den Park. 😎

Pied Crow/SchildrabeWhite-necked Raven/Geierrabe mit mächtigem Schnabel (Vielen lieben Dank, maddy! 🙂 )

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Scheue Black Wildebeest in traumhafter Kulisse

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Mountain Zebra mit Nachwuchs

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Versteckte Springböcken mit Kuschelfell

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Nach den immer gleichen Strecken im Karoo NP, während der letzten Tage, fühlen wir uns wie befreit, wieder andere (wenn auch bekannte) Routen zu fahren...

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Ein hübsches Grey winged Francolin sorgt für ein paar Farbakzente.

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Und auch hier entdecken wir entfernt wieder Blue Cranes.

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Wir fahren den Kranskop-Loop und entdecken neben Black Wildebeest und Oryx auch einen Rock Monitor...

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Dieser hat es sich in einem ausgehöhlten Termitenhügel gemütlich gemacht oder war dort auf Beutezug...

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...auch über die Sichtung eines Wiedehopfs freuen wir uns sehr. Auch wenn uns von diesen flinken Vögeln noch nie ein tolles Foto gelungen ist. 🙄

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Die Sichtung eines aufgeweckten Schakals, der sich einige Zeit lang beobachten lässt, ist schließlich der krönende Abschluss unserer kleinen Nachmittagsausfahrt.

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Die kauende Kudu Dame erinnert uns daran, dass es langsam Zeit für's Essen ist...

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Zurück im Camp laufen wir noch schnell den Weg zum Pool hinunter. Auch wenn der Forecast der nächsten Tage keine Badewetter (Höchsttemperatur heute 12 Grad!) anzeigt, hoffen wir, eventuell wieder die Affenbande dort anzutreffen. Aber nix, es herrscht tote Hose... Dabei sieht das Wasser doch eigentlich ganz einladend aus, oder?! 😉

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Fotos unseres Bungalows möchte ich natürlich auch nachreichen... Positiv zu erwähnen ist, dass die Küchenzeile in der Nr. 19 komplett erneuert wurde. Waren einige Schränke im Vorjahr nur behelfsmäßig zu schließen, sieht es nun richtig schick aus!

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Markus heizt den Kamin an und wir backen ein mit Schafskäse und Spinat gefülltes Baguette im Ofen auf. Dazu gibt es Salat mit Pilzen und Schafskäse. Obwohl es einigermaßen warm und viel gemütlicher ist, als während der letzten Abende, ist unsere Stimmung gedämpft. Die Gesamtsituation zehrt an unseren Nerven... Wir raffen uns auf und versuchen uns an unseren ersten Sternaufnahmen - was die Laune nicht steigert. 😣

Aber immerhin gelingen uns 1-2 halbwegs vernünftige (Anfänger) Aufnahmen. 😛

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gefahrene Kilometer: 407
Teil 2006. Jan. 2019
10.09.2018 - Mountain Zebra NP - Cheetah Tracking

Nach einer angenehmen Nacht, stehen wir erneut um viertel vor sieben auf. Kochen uns einen Kaffee und essen etwas Müsli mit Obst und Joghurt. Als wir aufbrechen wollen und die Haustüre öffnen, trauen wir unseren Augen nicht... 🙄 Die Frontscheibe unseres Ford ist mit einer schönen Eisschicht überzogen... 😄

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Es ist also knackig kalt, aber die Sonne scheint und wir haben uns für die bevorstehende Fahrt im offenen Geländewagen entsprechend angezogen.

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Als wir um viertel nach acht an der Rezeption eintreffen, müssen wir nur kurz warten, bevor es schließlich mit Guide Richard und einem jungen Geschwisterpaar aus S.A. los geht. Wir kommen uns vor wie Weicheier, denn der junge Mann trägt tatsächlich Shorts. 😮 😄 😗

Nun gut, jeder wie er mag... Wir sind froh, über unsere Softshelljacken und -hosen, als wir im 4x4 Fahrzeug sitzen und uns der kalte Fahrtwind um die Ohren pfeift.

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Wir kennen das Procedere vom letzten Jahr, damals haben wir ebenfalls ein Cheetah Tracking gebucht, von dem wir so begeistert waren, dass wir es auf alle Fälle wiederholen wollten... Heute empfängt unser Guide jedoch recht schnell ein deutliches Signal und so wird das Fahrzeug bald neben dem Hauptweg geparkt und es geht zu Fuß weiter.

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Und ziemlich bald geht's dann auch bergauf!

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Schon bald ist unser Auto kaum noch zu erkennen... 😄

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Nach dem Aufstieg ist uns schön warm und die Aussicht ist fantastisch.

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Das Signal ist hier oben leider nicht mehr eindeutig, doch während Richard den Peilsender in verschiedene Richtungen ausrichtet, sehe ich etwas über einen Felsvorsprung hüpfen...

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Und tatsächlich, als wir einen Blick über den Vorsprung werfen, entdecken wir eine Cheetah mit ihrem halbstarkem Cub. 🤩

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Während sie ihr Junges etwas weiter den Berg hinabführt und sich dort niederlässt, erzählt Richard uns einiges über die Beiden. Es handelt sich um die Gepardin Angela, die wir bereits im letzten Jahr mit ihren Cubs gesehen haben. Ursprünglich gab es 2018 zwei Junge, eins ist jedoch im Juni während der Kälteperiode eingegangen. 🙁

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Wir beobachten die beiden eine ganze Zeit lang, bevor wir uns wieder an den Abstieg machen.

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Da wir so schnell Erfolg hatten und es noch früh ist, fragt Richard, ob wir Lust haben, auch das mit einem Peilsender ausgerüstete Männchen zu suchen?! Was für eine Frage... Und ob!!! 😉 Normalerweise hätte er uns einfach zum Camp zurück fahren können - Job erledigt - Feierabend! Wir sind sehr positiv überrascht und freuen uns über die Extra-Runde durch den Park... Ein entgegenkommendes Auto macht uns auf 3 Löwen aufmerksam, die nahe des Weges liegen. Es wäre jedoch auch schwer gewesen, sie zu übersehen, wie wir nur kurz später feststellen dürfen... 😛

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Es handelt sich um zwei Männchen und ein Weibchen. Etwas zerknautscht und mitgenommen sehen die Herren der Schöpfung schon aus, dafür ist die Löwin wunderschön. 😘

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Das 2. Männchen liegt ein paar Meter abseits und wirkt ebenfalls abgekämpft und verschlafen...

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Markus ist gar nicht so wohl, im offenen Fahrzeug direkt neben dem Männchen zu sitzen. Doch trotz der heftigen Kampfspuren im Gesicht, machen sie einen entspannten Eindruck.

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Nach wenigen Minuten fährt Richard weiter, wir sind schließlich nicht auf einem Game Drive, sondern beim Cheetah Tracking... 😗 Wir prägen uns jedoch den Weg ein, hier wollen wir auf alle Fälle später selber nochmal vorbei schauen. 😉

Zwanzig Minuten später empfängt unser Guide ein weiteres, ziemlich eindeutiges Signal und nachdem wir eine geeignete Stelle gefunden haben, heißt es wieder: aussteigen.

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Und schon bald entdeckt er das Gepardenmännchen Mobolo (?) im hohen Gras.

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Wahnsinn! Diese Geparden sind so gut getarnt, dass man fast über sie stolpern könnte... 😗

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Ein letztes "Beweisfoto" und wir machen uns auf den Rückweg.

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Auf dem Rückweg wird's im offenen Fahrzeug dann nochmal richtig frisch und wir erreichen durchgefroren aber glücklich um halb zwölf das Camp. Dort bedanken und verabschieden wir uns von Richard mit einem guten Trinkgeld.

Wie beim letzten Besuch, sind wir auch dieses Mal mit der Tour mehr als zufrieden und sprechen hiermit eine ausdrückliche Empfehlung aus!!! Ein klasse Preis-Leistungs-Verhältnis und eine wirklich tolle Aktivität bei SANParks.

Fortsetzung folgt
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