ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
Huhu Stefan, schön, dass auch Du dabei bist 😘
loeffel schrieb:Au Mann, was ist denn hier los 🤩 ? Vor 'ner halben Stunde hab`ich noch gedacht, OK, nach dem Frühstück schreib' ich mal was und oute mich auch als Mitfahrer 😎 ... und jetzt bin ich schon auf Seite 4 gerutscht und die besten Plätze an Logis Coolbox sind weg 🤩 🤩 🤩 ...
Ja, da bist Du wohl zu spät - ich hoffe allerdings, dass Logi die Coolbox von Zeit zu Zeit wieder auffrischt 🤪
Aber ab jetzt bin ich dabei und freue mich, mal wieder einen Reisebericht von euch zu lesen 😘 . In dem Tempo darf es auch gerne weitergehen ... Beate ist in Reha und ich hab' jede Menge Zeit 😗
das mit dem Tempo werde ich versuchen, bin ich ja selber kein Freund von langgezogenen Berichten 😗 Ganz liebe Grüße an Beate 😘 Claudia
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
weiter geht's 🤩 mal sehen, ob ich das Tempo für ne Weile halten kann 🤪
Ritt durch die Central Kalahari – von der Piper Pan nach Letihau (Ckwil06) 24. April 18
Und so klingelt um 6.00h der Wecker… waaaaahhhh, es ist ja noch stockdunkel 🙄 Also lassen wir noch zwei Mal nachklingeln, bevor wir ne viertel Stunde später auf den Beinen sind. Nach ner kurzen Katzenwäsche machen wir uns ein paar Minuten später auf den Weg zur Piper Pan. Die hat uns gestern Abend im letzten Licht so gut gefallen, dass wir heute noch mal ne Morgenrunde drehen. Es ist toll, das Licht einmalig und Tiere hat’s auch ohne Ende. Neben den üblichen Verdächtigen sehen wir auch zum ersten Mal bei dieser Tour zwei Löffelhunde (es werden nicht die letzten sein 😉 ) nur von den Löwen fehlt irgendwie jede Spur, den ganzen Abend und in der Nacht haben wir sie gehört, aber zu sehen ist von denen leider nichts. Das mag aber auch daran liegen, dass das güldene Gras zum Teil sehr hoch ist, was eine Sicht auf die Faulpelze ja eher auf ein Minimum reduziert.
Nach zwei Stunden beenden wir erst mal unseren Morning Game Drive (das Licht wird eh zu grell) und fahren zum Frühstück zurück. Als wir an Pip01 vorbeikommen, stellen wir fest, dass die Bewohner bereits weg sind und so okkupieren wir kurze Hand den Platz. Nicht ganz so viel Schatten, wie auf Platz Nr. 2, dafür aber direkt an der Pan – auch toll – ich könnte mich gar nicht entscheiden, welcher Platz schöner ist ? naja, ist eh Geschmacksache.
PIP01 - direkt an der Pan
Während des Frühstücks lassen wir uns von Hörnchen und allerhand Federvieh bespaßen und nach ner anschließenden Busch-Dusche geht’s gegen 10.45h wieder auf den Weg. Nächster Stopp Lethiau (Nr. 6). Die Fahrt dorthin ist recht ereignislos, gut so denn die tiefen Matsch Spuren in und neben der Strecke deuten massiv darauf hin, dass es hier vor einigen Tagen/Wochen wohl nicht so entspannt her ging. So ganz entspannt ist es auch heute nicht, denn man muss schon aufpassen, wo man lang fährt, dass man an den entsprechenden Stellen langsam fährt und bei den dazwischen liegenden, übelsten Wellblechpisten, alles am Körper behält - ich sach nur: nix für die 3. 😵 Dennoch sind wir bereits nach 2 Stunden da und da weiterfahren keine Option ist - die Reservierungen hier sind ja schon schwierig genug, da bleibt kein Spielraum für Plan B 😎 - installieren wir uns, machen Siesta und essen gegen 13.30h ne Kleinigkeit. Zwischendurch versuchen wir uns mal im ‘Birden‘ ? Muuuuhahaha, wir und birden, aber egal. Es weht ein leichter Wind, was die Temperaturen von über 30°C ganz angenehm macht.
Gegen 16.00h zieht es uns aber noch mal auf den Weg, mal sehen, ob es nicht doch noch was zu sehen gibt. Leider ist die Runde nicht so ergiebig, wie erhofft. Die Fahrt zu dem nahegelegenen Wasserloch hätten wir uns auch sparen können, es ist trocken, denn Wasser gibt’s hier nur in der Trockenzeit und davon sind wir ja noch ein ganzes Stück entfernt. Auch Tiere hat’s nur vereinzelt, so dass wir uns zeitig auf den Rückweg machen.
Es gelingt uns fast, im Hellen zu kochen, bis aber das Straußengulasch mit Möhren, Süßkartoffeln und Papaya auf dem Teller ist, ist es nach 19.00h – ergo: dunkel 😗
wollte auch was abhaben 😛
Wir sitzen noch ne ganze Weile am Feuer, lauschen dabei den Barking Gekos und versuchen die Mossies so gut wie möglich abzuwehren, bevor wir gegen 21.30h ins Bett verschwinden. Wir finden, rein subjektiv und gerade zu dieser Jahreszeit mit dem hohen Bewuchs, resp. Gras, ist Letihau nur was für den Transit. Hätten wir das gewusst, hätten wir es vielleicht anders gemacht und wären weiter gefahren… beim nächsten Mal wissen wir’s besser ?
Gefahrene Kilometer: 85,4 km CKGR – Letihau Ckwil06
Mal sehen, ob ich's im nächsten Abschnitt besser hin bekomme - das System hier will überlistet werden 😄
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
Auf der Suche nach Oryx – von Letihau zur Sunday Pan 25. April 18
Um 6.15h klingelt der Wecker und mit der aufgehenden Sonne sitzen wir, bei wärmer werdenden Temperaturen, gemütlich beim Frühstück. Da wir es nicht weit haben und so was wie ein Game Drive hier getrost ausfallen kann, haben wir alle Zeit der Welt. Es ist daher fast 9.00h, als wir die Letihau Campsite verlassen.
Am Wasserloch (ohne Wasser) treffen wir auf zwei Safari Fahrzeuge, die uns von nem Löwen an der Deception Pan berichten. Okay, da kommen wir ja auch vorbei… bis dahin sehen wir wieder massig viele Oryx Antilopen (haha, plural) und genauso viele Springböcke, vereinzelt Gnus und Strauße. Riesentrappen brauchen gar nicht erwähnt werden, davon hat’s hier so viele, dass ich (glaub ich) noch nicht mal ein Foto gemacht habe.
die alten Kampfhähne 😄
andere Stelle, gleiche Situation 🤪
'wir haben gaaa nix gemacht' 😗
wieder gut zu erkennen - die total zerfahrenen Wege in der CKGR 😮
An der Deception Pan angekommen, drehen wir ne Runde drum herum und sehen bereits von weitem drei Fahrzeuge… warum, können wir uns denken, also fahren wir auch mal hin. Aber ganz ehrlich, wenn wir’s nicht gewusst hätten und die anderen nicht dort gestanden hätten, wir hätten den Pascha nicht gesehen. So schön das hohe Gras ja ist, viel sehen kann man dadurch leider nicht. Wir erhaschen lediglich einen kurzen Blick auf den Burschen, als der sich umbettet – das war’s…
diesmal gibt's auch ein Beweis-Foto 😛
na super, so bekomm ich mein Katzen-Trauma nie in den Griff (wir können doch keine Katzen 🤪 )
die Deception Pan
... und so fahren wir weiter. Wir drehen ne Schleife über die Kori Pan und treffen zwei Deutsche, die seit ein paar Tagen ohne besondere Sichtungen hier rum cruisen (dann scheint es ja nicht unbedingt an unsrer Sichtungsfee zu liegen) Wir verabschieden uns mit den Worten “mal sehen, ob wir nicht ein paar Oryx finden“ und brechen in schallendes Gelächter aus
Gegen Mittag sind wir bereits auf der Campsite Sunday Pan Nr. 4. Der Platz liegt etwas erhöht mit einem, etwas verbuschten, Ausblick auf die Pan. Das Ganze hat ein bissen was von ‘Jurassic Park‘.
Wir lesen und vespern ein bisschen, birden mal wieder (hahaha), bevor wir uns gegen 16.00h noch mal auf den Weg machen.
ich gebe zu: kein Bird 🤪
Unterwegs treffen wir die ‘Nachbarn‘ von Campsite Nr. 2 (dort sind wir morgen), aber auch sie haben nichts Außergewöhnliches gesehen (allerdings waren sie heute Morgen diejenigen, die den Löwen aufgespürt haben) 🤩 Aber auch ‘good news‘ haben die beiden für uns, denn sie waren vor zwei Tagen, die ersten, die nach der Regenzeit nach Kubu Island konnten – klasse, also sollte es für uns in 3 Tagen auch kein Problem sein. Wir verabschieden uns und fahren noch weiter bis zur Leopard Pan, sehen Schakale, viele Löffelhunde und auch ein Steinbock-Pärchen lässt sich von uns ablichten, ohne gleich reiß aus zu nehmen (O.K. die hatten andere Sachen im Sinn ?)
dies hier sollte unsere Schlüsselstelle für übermorgen früh werden - nur gut, dass wir das jetzt noch nicht wissen
bei so vielen Oryx' kann man schon mal ungehalten werden 😣 aber isch schwör - das waren wir nicht 😛
Mit dem letzten Licht reiten wir um 18.00h den Hügel zur Campsite hoch…
Das nun folgende Abendprogramm besteht nicht nur aus Kochen – heute gibt’s Zebra gegrillt mit Kartoffelsalat – nein, da die dicken Falter uns zielstrebig zum Ort des Verfalls führen, müssen wir auch die Gemüsekiste säubern. Buuuäääähhh, die Möhren haben es nicht geschafft, die haben sich wund gelegen und die ganze Kiste voll gesabscht 🤢 Wir retten, was zu retten ist und hauen den Rest weg. Hmmm, irgendwie ist immer ein bisschen Schwund bei so nem Ritt (an die Möhren hab ich dabei am wenigsten gedacht) Nach dem Essen wird gespült und noch ein bisschen der Nachthimmel studiert. Zum Fotografieren ist der Mond viel zu präsent. Schön ist’s dennoch.
keine Sterne am Himmel... dann fotografieren wir halt den Mond 😉 Freihand
Ach ja, ein erstes Lebenszeichen nach Hause haben wir auch abgesetzt ? das Eulenmuckelsche Satphone funktionert einwandfrei ? (auch morgen – hahaha)
Gefahrene Kilometer: 105,5 km CKGR – Sun04
Jetzt würde ich sagen - et lüppt 😉 kann also später weiter gehen bis dann Claudia
hallo liebe Claudia, sehr gerne fahre ich mit Euch durch Botswana, zumal für eine Lodgehopperin eine Campingtour immer ein Abenteuer ist, na und einige Gegenden kenne ich auch noch nicht , ja das gibts nach all den Jahren Afrika Reisen, deshalb freue mich auf die unbekannte Tour und geniesse was Ihr so erlebt habt. Fast unerträgliche Hitze und einen schönen Sonntag Euch Beiden wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Super 🤩 🤩 , liebe Claudia, du kommst mir wie gerufen 😄 seit gestern denke ich nämlich wieder einmal (fürs erste im Stillen 😗 ) über 2019/20 nach 😗 also gib schön Gas. Ich mach's mir auf dem Dach 😄 im kühlen Fahrtwind gemütlich 🤪 gespannt wie ein Flitzebogen grüsst die Margitta
p.s: ist mir jetzt erst aufgefallen: wir sind ja zur gleichen Zeit an gleichen Orten herumgekurvt 🤪 hatten aber keine Menschenseele getroffen 🤨
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
da hüpfe ich doch ausnahmsweise mal auf. Ich bin seit einigen Wochen fast gar nicht mehr im Forum. Zuerst dachte ich eben, Ihr hättet auch unsere und Take-Off's alte silberne Kaoko Mühle von Savannah erwischt. Es ist aber ein anderer.
Mal sehen, wie es Euch so ergangen ist. ich bin gespannt !
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
casimodo schrieb:Die Claxens 😎
da hüpfe ich doch ausahmnswiese mal auf. Ich bin seit einigen Wochen fast garnicht mehr im Forum. Zuerst dachte ich eben, Ihr hättet auch unsere und Take-Off's alte silberne Kaoko Mühle von Savannah erwischt. Es ist aber ein anderer.
Mal sehen, wie es Euch so ergangen ist. ich bin gespannt !
Liebe Grüße Carsten
Ja Mööönsch, der Casimodo 😘
er lebt noch, ja er lebt noch 🤪 obwohl... wie war das mit den Steinchen 😗 bin ja auch nicht die aktivste hier (hust) Aber ein bisschen neugierig biste ja schon, wie es uns mit unserem 'Schrotti' so ergangen ist 😉 na dann bleib mal schön dabei und lass Dich überraschen
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
Fahrtag in der CKGR – nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen 26. April 2018
Heute ist Fahrtag… nein, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, fahren wir gegen 7.00h von der Sunday Pan zur Leopard Pan und von dort durch das Passarge Valley. Superschön, viel Gras, viele Oryxe und Springböcke, ein paar Giraffen und Eli ‘Poo‘, gaaanz frisch. Aber von dem Verursacher fehlt jede Spur. Naja, es gab schon genug Abdrücke im Sand, aber irgendwann ist der Gute dann wohl im Gestrüpp verschwunden, bevor wir ihn zu Gesicht bekommen haben. Allerdings ist bei der so arg zugebuschten Strecke eine hautnahe Begegnung auch eher kein ‘must have‘ Gegen 10.00h steuern wir die Campsite #2 des Passarge Valley an. Sie ist höher gelegen, mit einem wahnsinns Ausblick, aber auch kaum Schatten. Für ein verspätetes Frühstück reich es aber allemal und so trödeln, oder besser genießen wir die Gegend, bis wir knappe zwei Stunden später weiterfahren.
Wir treffen die netten ‘Nachbarn‘ von Gestern wieder (es sollte nicht das letzte Mal sein), die uns berichten, dass nur ein Stück weiter ein liegen gebliebenes Lodge Fahrzeug steht, denen aber wohl bereits das Mäh-Kommando zur Hilfe gekommen ist. Hmmm, Mäh-Kommando? Wir müssen erst mal überlegen, aber tatsächlich, auf den Hauptstrecken in der CKGR ist der sonst so hoch gewachsene Mittelstreifen abgemäht, da dieser wohl in der Vergangenheit öfter die Ursache dafür war, dass Fahrzeuge Feuer gefangen haben und das ist weder für Mensch noch Natur erstrebenswert (Bilder davon haben wir zu genüge gesehen). Wir fahren bis zu dem Wasserloch der Passarge Pan, sehen die üblichen Verdächtigen, Giraffen und ein paar Strauße, sonst ist hier aber eher tote Hose.
Unser nächstes Ziel wäre das Tau Pan Wasserloch gewesen, wäre 😗 denn irgendwann stehen wir an einer Kreuzung – links: Tau-Pan Lodge = no excess ! – rechts: Tau-Pan Airstrip – no excess!; geradeaus: Mittelstreifen nicht gemäht ! no way! (zumindest für uns) Wir kehren daher um und nehmen die Cutline Road Richtung Deseption Valley, bis wir irgendwann links abbiegen und zum Kaffee auf dem Platz #2 der Sunday Pan stehen. Wieder schein jemand Wasser und Futter für die Vögel ausgelegt zu haben (ich seh das ja sehr zwiespältig – Wasser ja, Futter eigentlich ein no go) Dennoch bekommen wir so unbeabsichtigt, den ein oder anderen Piepmatz vor die Linse.
Mr. Reinlich - oder aber 😵 einer muss immer das Wasser versauen 😣
zugegeben... kein Piepmatz 😗
Nach dem Kaffee drehen wir nochmal ne Runde um die Pan...
... und treffen dabei ein Paar aus Westaustralien, die auf der Suche nach Ihrer Campsite sind -die Nummer 2 Ahhhjaaa, da ist sie also, die berühmt, berüchtigte Doppelbuchung und eigentlich sollten wir echt sauer sein, denn den beiden wurde der Platz erst vor zwei Tagen in Maun zugewiesen. Aber irgendwie finden wir es auch spannend, was die beiden zu erzählen haben und so blicken wir einem kurzweiligen Abend entgegen. Mit den Worten ‘wir stellen schon mal das Bier kalt‘ verabschieden wir uns von den Beiden… und – ich nehm das Ende jetzt mal vorweg – wir haben sie nicht mehr gesehen. Eigentlich schade, aber vielleicht haben sie auch einfach unseren Tipp befolgt und sind auf einen der beiden freien Plätze gegangen, denn ausgebucht, ist die Central Kalahari ja nun wirklich nicht, auch wenn einem das immer so vermittelt wird. Und so verbringen wir nen gemütlichen Abend allein, schmeißen gegen 19.30h das Oryx auf den Grill und bereiten das Foto Geraffel für die nächtliche Foto Session vor. Der Mond steht, wie seit Tagen, pünktlich zum Essen am Himmel, so dass wir fast kein weiters Licht brauchen. Aufpassen muss man allerdings höllisch, dass man sich bei den ganzen Erdhörnchen Bauten, bzw. deren Eingängen nicht die Hacken bricht. Die Vorwitzigen Kerlchen haben uns bereits den Nachmittag versüßt, jetzt zur Dunkelheit, ist aber ruhe im Bau. Es ist echt ein lauer Abend, perfekt eigentlich, um später in der Nacht, wenn der Mond sich dann weitestgehend verzogen hat, ein paar Sterne zu fotografieren.
Denkste Puppe !!! Gerade, als wir ins Bett wollen, ist es zu hören, unverkennbar - Löwen!!! Na toll, den ganzen Tag sieht man keinen, aber wenn man mal vor hat, Nachts rumzugeistern, verderben sie alles 😛 Somit hat sich unser Plan, ein paar Sterne zu fotografieren, hier an dieser Stelle in Luft aufgelöst – wir wollen doch kein Katzenfutter werden.
Gefahrene Kilometer: 168,4 km (wie gesagt, kein muss) CKGR – Sun02
Morgen bereits verlassen wir die CKGR wieder - wirklich 😗 lasst Euch überraschen
ich folge auch mal unauffällig. Das ist doch zum einen eine Route die Erinnerungen an unsere Tour dort Ende letzten Jahres erinnert und zum anderen scheint es hier auch rasant voran zu gehen 🙂 Ich lese ja nach wie vor gerne den einen oder anderen Reisebericht, sei es zur Unterhaltung oder zur Inspiration, aber wenn die Pausen zu lang werden, bleib ich irgendwie auf der Strecke...
Ganz toll auch eure Fotos. Mir gefällt die Schärfeverteilung sehr gut !
So, und nun freue ich mich auf die Fortsetzung 😗
Gruß
Mabe
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
Hi Mabe und herzlich willkommen 😘
und lieben Dank, für Dein Feedback zu den Bildern 😊
Mabe schrieb: Ich lese ja nach wie vor gerne den einen oder anderen Reisebericht, sei es zur Unterhaltung oder zur Inspiration, aber wenn die Pausen zu lang werden, bleib ich irgendwie auf der Strecke...
das Problem kenn ich, denn wenn es irgendwann zu lange dauert bin ich raus, was natürlich keine Absicht ist 😣
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201205. Aug. 2018 ·
Herzstillstand – für einen Augenblick 27. April 2018
Zwei Mal hören wir die Löwen noch, dann ist Ruhe. Mit dem 1. Licht sind wir auf den Beinen, kneifen uns den Morning Drive und frühstücken gemütlich in der Sonne.
Um 8.00h sind wir startklar und fahren zur Leopard Pan. Oryx‘, Gnus, Springböcke, Schakale… aber keine Löwen (wundert uns jetzt auch nicht wirklich) Wir nehmen den Pad auf die Pan und wollen einen Augenblick die Ruhe und die grasenden Tiere genießen.
eigentlich kein besonderes Bild - aber es war das letzte, bevor unser Herz kurz stehen blieb 😣
In dem Augenblick, als Axel den Motor abstellt, hören wir nen kurzen Piep-Ton, den wir nicht orten können, gucken uns an und denken noch, egal… das böse Erwachen kommt Minuten später, als Axel den Wagen wieder starten will – nichts! absolut gar nichts!!! Kein Mucks gibt die Karre von sich – Schxxxe! Wir stehen mitten auf der Pan, in der prallen Sonne Im ersten Affekt möchte ich aus dem Fenster kotzen, mir ist schlecht 🤢 Dann aber setzt der Verstand wieder ein: Essen u. Wasser für die nächsten Tage – check; Sat-Phone – check… O.K. sollte irgendwie gehen. Nach nem Rundumblick, steigen wir aus und gucken mal unter die Motorhaube – hat aber ein wenig was von ner Blondine am Straßenrand 😣 : jaaa, der Motor ist noch da… 😗 ...und dann erscheint am Horizont plötzlich ein Fahrzeug! Die Australier? Nein, es sind David und Eva, die beiden, denen wir ja schon mehrfach begegnet sind. Mann, sind wir happy, sie zu sehen. Und so stehen wenig später beide Männer kopfüber im ‘Maschinenraum‘ – Batterie? Nöö, das ist mit nem Überbrückungsversuch schnell geklärt. Ein bisschen hier gewackelt, ein bisschen dort gezuppelt, mal ne Sicherung raus und wieder rein gesteckt… noch mal mit ein bisschen mehr Nachdruck am kompletten Sicherungsblock gerappelt… 😈 “Halt! Da ist das Piepen wieder! – wackel noch mal“ Auf einmal leuchten ein paar der Symbole am Armaturenbrett wieder – “aahhh ja - und, versuch mal zu starten“ Jep! Zündung, und die Karre springt wieder an Was bitte war das denn? Wir nennen es mal Riiiesen-Glück, trauen dem Braten aber nur bedingt, so dass wir das Angebot, bis Rakops Konvoi zu fahren, gerne annehmen 😘 Lustiger, oder auch komischerweise ist alles auf Reset (Uhr, Kilometerzähler, Radio… nur der Gesamtzähler nicht), dafür funktioniert Axel’s Fensterheber zum 1. Mal einwandfrei… Und so nehmen wir Kurs auf das Matswere Gate, Pause machen wir nur mit laufendem Motor.
Aber als wir ne Stunde später dort ankommen, trauen wir uns sogar diesen abzustellen. Beim auschecken fällt sogar die Doppelbuchung auf. Ein ‘sorry for that‘ bekommen wir zu hören, obwohl wir ja gar keinen Stress damit hatten. Einen kritischen Blick auf unsere Unterlagen müssen wir uns dennoch gefallen lassen, haben wir zwar nen Voucher von BigFoot, mit dem Hinweis, dass auch Park & Vehicle Fee inklusive ist, dennoch fehlt irgendwie die DWNP Unterlage (auch die anschließende Suche zu Hause, brachte kein entsprechendes Dokument hervor 🙄 ) Und so verlassen wir nach vier viel zu kurzen Tagen die CKGR… Nicht aber, ohne vorher mit unseren ‘Rettern‘ die Mail Adressen auszutauschen 😘 mit ganz viel Glück sehen wir uns vielleicht in ein paar Tagen noch mal in Kasane… Wir fahren noch das Stück Tiefsand bis zur B300 und dann trennen sich unsere Wege… wir steuern die Gegend von Letlhakane an, die anderen beiden fahren nach Maun – Tschöööö und noch mal 1000 Dank für Eure Hilfe
Vom Matswere Gate bis nach Rakops haben wir ungefähr ne Stunde gebraucht, dort angekommen wollen wir (ja, wir sind zu faul, den Kompressor in Gang zu bringen) den Reifendruck wieder erhöhen, haben aber an der ortsansässigen Tanke kein Glück (am Tyre Repair sind wir mal gepflegt vorbeigerauscht 😣 ) und so müssen wir das Ding doch mal rausholen. Ne knappe viertel Stunde später setzen wir gegen 13.00h unsere Fahrt über die B300 gen Osten fort, passieren 2 Vet-Fences, bei denen aber nicht kontrolliert wird und stehen gegen 14.30h an der Tuu Thebe Lodge, die auch eine Campsite hat.
Vet-Fence voraus
Auch wenn es noch sehr früh ist, haben wir die Weiterfahrt nach Kubu Island nicht geplant, schließlich wollen wir vorher noch Tanken und evtl. ein paar Lebensmittel einkaufen… das machen wir dann morgen. Wir sind nach den paar Tagen im Off wieder in der Zivilisation, laden die Batterien, Akkus und machen den Wassertank für die nächsten Tage wieder voll und nutzen den freien Nachmittag mal zur Daten- und Körperpflege, sogar Wifi hat’s hier, da können wir mal wieder mit der Heimat kommunizieren. Der ein oder andere Klönschnack mit den Nachbarn ist natürlich auch selbstverständlich.
die Campsite der Tuu Thebe Lodge kurz vor Letlhakane
Am Abend gibt’s nen lekker Eintopf, ein wenig der Tatsache geschuldet, dass das Obst und Gemüse ziemlich durchgeritten ist und weg muss. Und so lassen wir uns wenig später Strauß mit Möhren, Süßkartoffeln und Birnen mit dem lekker Weißwein schmecken. So aufregend wie der Tag begonnen hat, so ruhig endet er; abgesehen von der Straße, die natürlich gut zu hören ist, aber das haben wir einfach mal billigend in Kauf genommen und bereits morgen geht’s ja schon wieder in die Einsamkeit – Kubu Island wartet. Bleibt zu hoffen, dass das heutige Manöver von unserem Boliden ein einmaliger Ausrutscher war.
Gefahrene Kilometer: 248,6 km Tuu Thebe Lodge & Campsite – 90 Pula pP
Ich hoffe, Ihr habt wenigstens ein bisschen mitgelitten 😄 ist ja noch mal gut gegangen
Ich hoffe, Ihr habt wenigstens ein bisschen mitgelitten 😄 ist ja noch mal gut gegangen
Ohja, doch, durchaus...
Wir hatten im CKGR beim Frühstück Wasseraustritt unter dem Fahrzeug festgestellt....es gibt echt bessere Orte für sowas. Zum Glück hatte sich nur der Schlauch der Wischeranlage aufgelöst.
Ich kann daher gut nachvollziehen, wie ihr euch gefühlt haben müsst.
Die Tuu Thebe Lodge sieht ja nett aus, so schön grün. Ist das hinter dem Grill ein Teich oder gar ein Pool?
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201206. Aug. 2018 ·
Hallo Mabe
Die Tuu Thebe Lodge sieht ja nett aus, so schön grün. Ist das hinter dem Grill ein Teich oder gar ein Pool?
es war wohl eher ein Ententeich 😉 obwohl... was hält einen davon ab, darin zu baden 🤪
LG Claudia
P.S.: es ist immer wieder nervenaufreibend, wenn was mit dem Auto nicht stimmt, besonders dann, wenn es am AdW passiert müsste ich jetzt auch nicht noch mal haben
ClaxThemenstarter837 Beiträge · seit 201206. Aug. 2018 ·
Kubu Island – ein Traum im Nirgendwo 28. April 2018
Obwohl wir an der B300 campen, wird es in der Nacht ruhig und wir haben einen entspannten Tagesbeginn, frühstücken und machen uns um 8.15h auf den Weg. Zunächst tanken wir bei Engen in Letlhakane Schrotti auf und ziehen bei der Gelegenheit direkt mal Bares, da bei Engen gleich ein ATM steht. Danach fahren wir nach Letlhakane rein. Vorsichtshalber wollen wir noch ein neues Abschleppseil kaufen, da unseres so gut wie durchgerissen ist (haben wir bei der Übergabe nicht kontrolliert). Nach einer kleinen Irrfahrt werden wir bei ‚Midas‘ fündig. Zuerst allerdings waren wir bei Spar und was da kam, war wieder so typisch… 😄 wir parken den Wagen und sofort kommt ein Typ angeschossen, der uns während wir einkaufen, die Scheiben vom Fahrzeug putzen will. Na gut, dann mal los… Als wir wenig später zurückkommen, trauen wir unseren Augen kaum – noch nie hatten wir so blinde und verschmierte Scheiben – OMG, wir können uns das Lachen kaum verkneifen dabei hat der Typ sich bestimmt die allergrößte Mühe gegeben. Uns aber bleibt nichts anderes übrig, als noch mal bei Carltex reinzufahren und die Scheiben reinigen zu lassen.
kurz vor Mmatshumo sehen wir diesen Trümmer
Danach geht es für uns weiter nach Kubu Island, zunächst steuern wir in Mmatshumo das Office von denen an, zeigen unsere Reservierung und lassen uns noch mal bestätigen, dass wir hinkönnen, wenn auch nur über den Detour, denn die Pan, von Süden kommend, ist noch nicht befahrbar. Also an km 17 nicht rechts auf/über die Pan. Genauso die Strecke Richtung Gweta, also diagonal nach Nordwesten ist nicht befahrbar, also werden wir die immer befahrbare Strecke Richtung Nata nehmen, wenn wir dann morgen wieder von Kubu Island wegfahren. Im Dorf holen wir noch Feuerholz und fahren dann gegen 10.15h los. Nach ca. 5 km halten wir an einem Viewing Deck, aber die Weite der Pan lässt sich hier nur erahnen. Die knapp 60 Kilometer (ist ja wg. des Umweges etwas mehr) sind sehr abwechslungsreich, buschig, holprig, sandig und ein Stück über die Pan geht’s auch, ohne besondere Vorkommnisse. Dass das auch anders sein kann, können wir anhand der Fahrspuren gut erkennen – Hammer! Am schlimmsten sieht’s aus, wenn die Matsche über die Wiese umfahren wurde – Drama inklusive – man sieht die Kampfspuren und möchte nicht wissen, was sich hier vor ein paar Wochen abgespielt hat (Videos im Netz gibt’s ja reichlich).
die Dramen lassen sich nur erahnen 😣
hier auf keinen Fall die kurze Strecke nehmen
Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichen wir Kubu Island und sind sofort hin und weg. Das ist ein Traum hier und genau unser Geschmack. Wir checken erst mal ein (bezahlen können wir später) und dürfen uns nen Platz raussuchen, der uns gefällt (Nr. 6 soll schön sein, so der Tipp von Mula dem Camp Attendant) Nachdem wir das Eiland (es ist in Wirklichkeit ja eher eine Landzunge) umrundet haben, suchen wir uns ein Plätzchen und es wird tatsächlich die Nr. 6 (Palapye).
keine Angst, so schnell werdet Ihr mich nicht los 😄
Da es zum Laufen noch viel zu warm ist, machen wir erst mal ausgiebig Siesta im Schatten des Wagens. Dennoch hält es uns bei der schönen Landschaft nicht lange auf unseren Plätzen, so dass wir festes Schuhwerk anziehen, was zu trinken einpacken und losziehen. Kreuz und quer marschieren wir über das Gebiet, bestaunen die vielen Baobabs von allen Seiten und natürlich den Weitblick über die Pan – einfach toll.
Die Zeit vergeht wie im Flug und nachdem wir die Gebühren bei Mula ganz unkompliziert beglichen haben, ziehen wir zum Sonnenuntergang noch mal los. Im letzten Licht genießen wir von unserem Platz den Sundowner – einfach grandios.
Erst als die Sonne endgültig am Horizont verschwunden ist, machen wir Feuer und bereiten das Essen vor. Das letzte Stück Fleisch aus Windhoek (Zebra) geht wenig später auf’s Feuer, dazu gibt’s nen Couscous Salat. Lange, lange sitzen wir draußen, genießen die Stille, die vom Mond angestrahlten Baobabs und den ein oder anderen Absacker, bevor wir bei Vollmond irgendwann im Bett verschwinden.
Gefahrene Kilometer: 109,9km Kubu Island: Nr. 6 – Palapye – 150 Pula pP (hinzu kommen Eintritt u. Steuer – insg. 478 Pula)
Anhand der vielen Bilder könnt Ihr gut erkennen, dass es uns hier wirklich gut gefallen hat 🤩
und 'Zitronenfalter' hat's hier auch, obwohl böse Zungen ja behaupten es wär ein 'Zitronenquetscher' 😄
Ich glaub, ich hab die letzten gut 24 Stunden einigermaßen abgeliefert... 😎 in dem Tempo wird's wahrscheinlich nicht weiter gehen, aber: 'sie ist stets bemüht' 😉