Neuland Südafrika

24 Antworten · 5'229 Aufrufe · gestartet 17. März 2018 von pcb
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Themenstarter130 Beiträge · seit 201717. März 2018 · #1
Hallo Leute,
nach unseren tollen Erfahrungen letztes Jahr in Namibia, auch mit der hervorragenden Unterstützung in diesem Forum, hoffen wir auch heuer auf eure Hilfe.
Wir fliegen im Oktober für 23 Tage nach ZA. Ankunft in Joburg und planen den Norden - Pretoria, Krüger NP, Hluhluwe, Durban, Drakensberge, und unbedingt den Tiger Canyon in Philipolis - zu Bereisen.
Da wir das, noch nicht gebuchte, Auto in Joburg übernehmen werden, und gleich Richtung Pretoria fahren unsere
1. Frage: Wo kann man in der Gegend von Pretoria eine nette Guestfarm finden?
2. Da wir den KNP von Norden Anfahren wollen, sind wir nicht sicher, ob wir innerhalb oder außerhalb des Parks eine Guestfarm suchen sollen. Was würdet ihr Empfehlen? Vor allem, wie viele Nächte sollen wir für den KNP Einplanen?
Gibt es auch noch Tips, was zum Thema Auto zu Beachten ist, zB. empfehlenswerte Autovermietung.

Fürs Erste reicht es... weitere Fragen kommen sicher noch 😗
Vielen Dank aus Wien
Christine und Peter
8'054 Beiträge · seit 200817. März 2018 · #2
Hallo Christine und Peter,

Wollt ihr den Wagen wieder in Joburg zurückgeben?

Müsst ihr unbedingt nach Pretoria?

Was den Krüger Park anbelangt, ich kenne Leute die bleiben eine Woche im Krüger und auch länger!........Sie wechseln die Camps. Ich würde auf jeden Fall im Park übernachten und mindestens 4 Nächte bleiben.. Google mal bei Sanparks Kruger. Da bekommst du viele Infos.

Hatte nie über Tiger Canyons Philippolis gehört. Habe mir gerade die Webseite angeschaut.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter130 Beiträge · seit 201717. März 2018 · #3
@ANNICK
Da wir wieder in Joburg Abfliegen werden wir das Auto auch dort wieder Zurück geben.
Pretoria ist kein muß. Je weniger Stadt, desto lieber.
LG
1'014 Beiträge · seit 201617. März 2018 · #4
Der Krüger NP ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Es lohnt sich wirklich, so lange wie möglich dort zu bleiben und jeweils 2-3 Tage in einem der Camps zu übernachten und dann in ein anderes Camp zu wechseln.
Gästefarmen gibt es im Park nicht, nur offizielle Camps mit Häuschen verschiedener Kategorien (mit Küche und Bad, nur mit Bad ohne eigene Küche, mit ohne alles). Unbedingt innerhalb des Krüger übernachten, alles andere macht keinen großen Sinn (anders als beim Etosha z.B.). In den Camps gibt es Restaurants, Swimmingpool etc. Alternativ kann man in privaten Game-Reserves außerhalb aber angrenzend an den Parks Quartier beziehen. Die sind recht luxeriös, 2xtägliche Pirschfahrten innerhalb des Reserves und Verpflegung in aller Regel inklusive, aber die Preise 🤩 Viele Leute gönnen sich ein oder zwei Übernachtungen als highlight in einer solchen Lodge.

Yanjep
8'054 Beiträge · seit 200817. März 2018 · #5
@pcb

Wenn du nicht zu spät in Joburg landest kannst du bis nach Dullstroom fahren. Es ist ein niedliches Kaff, Am nächsten Tag dann Richtung Blyde River Canyon bevor du zum Krüger fährst.

Wenn du später ankommst wäre da auch Middelburg eine Möglichkeit.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter130 Beiträge · seit 201717. März 2018 · #6
@yanjep
Schön wieder von dir zu Hören. Das mit dem KNP ist gut zu Wissen. Eine teure Lodge ist sicher cool, aber ich verbringe die Zeit lieber mit Pirschen.
Sagt mal, gibt es in ZA auch Autovermieter, in deren Autos auch eine Kühlbox eingebaut ist. Ein schönes Lagerfeuer mit Grillen am Abend hat schon was. Deswegen habe ich mich in Namibia verliebt, eben wegen dieser romantisch, kitschigen Einsamkeit.
@ANNICK
Die Ankunftszeit hängt jetzt von der Fluglinie ab. Wir versuchen einen Nachtflug zu bekommen. 2,5h nach Dullstrom sind absolut OK.
LG
8'054 Beiträge · seit 200817. März 2018 · #7
@pcb

Wenn es bei Dullstroom bleibt kann ich dir dieses Restaurant empfehlen.

www.mrssimpsons.co.za

Es ist klein, fein, ein echtes Bijou.

Und die Preise ganz OK.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'680 Beiträge · seit 200717. März 2018 · #8
pcb schrieb: Was würdet ihr Empfehlen? Vor allem, wie viele Nächte sollen wir für den KNP Einplanen?
ganz ehrlich? diesen Tiger Canyon ganz auszulassen und die Zeit lieber im KNP verbringen, wenn es um Afrikanische Erlebnisse/Fauna gehen soll, warum dann Tiger Canyon mit Asiatischen Tigern? Übernachten im KNP auf jeden Fall im Park, die Auswahl an Unterkünften ist groß und das Buchungssystem von SAN Parks wirklich easy und benutzerfreundlich. Einen eingebauten Kühlschrank braucht man m.E. im Kruger nicht, da nahezu jede Unterkunft im Park eigene Kühlschränke (zumeist auch mit FreezerFach) hat, CoolerBox (ohne Strom) reicht meist völlig.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
960 Beiträge · seit 201317. März 2018 · #9
Hallo pcb,
ich bin Südafrikafan, aber
"die romantisch kitschige Einsamkeit"
wirst du im Land kaum noch finden.
Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern in punkto Dullstrom und Sanparks-Buchungssystem voll zu. Auch richtig, das du keinen Kühlschrank brauchst.
Und natürlich soviel Kruger wie möglich in verschiedenen Camps.
Faustregel Kruger: Je südlicher, desto bessere Sichtungen, aber auch mehr Menschen.
Viel Spass beim planen
wünscht Graskop aus Graskop
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
1'014 Beiträge · seit 201617. März 2018 · #10
Für unterwegs bzw. Unterkünfte / Gästehäuser außerhalb des KNP ohne Kühlschrank: Wir bringen immer eine Kühltasche von zu Hause mit. Eis bekommst Du an jeder Ecke oder man hebt leere 1/2 Liter Flaschen auf, füllt Wasser rein und bittet die Betreiber der Gästehäuser, die über Nacht in das Gefrierfach zu legen. Das reicht als Kühlung erfahrungsgemäß für den ganzen Tag. Alternativ kann man vor Ort eine preiswerte Kühlbox kaufen, betrieben über den Zigarettenanzünder oder mit Eis / Kühlelementen / gefrorenes Wasser in Flaschen.

Ach ja, in etwa Deine Route handele ich gerade in meinem Reisebericht ab (versehentlich unter Botswana eingestellt statt Südafrika)

Yanjep
zuletzt bearbeitet 17. März 2018
37 Beiträge · seit 201717. März 2018 · #11
Hallo Christine und Peter,
Da habt ihr Euch eine schöne Route ausgesucht.
Zur Kühlbox, wir kaufen immer im 1. Supermarkt für ca. 100 Rand eine einfache Kühlbox, und frieren leere Wasserflaschen als Akkus ein. Wir hatten eigentlich immer einen Kühlschrank in der Unterkunft oder den Vermieter gefragt und was einfrieren können. Zum Schluss verschenken wir die Box dann.
Zum KNP, ihr wollt ja anscheinend im Norden einfahren. Dort hat man zwar nicht soo viele Großtiersichtungen (aber durchaus welche) und es ist landschaftlich unheimlich schön. Das nördlichste (bezahlbare) SanPark Camp ist Punda Maria, ein Birders' Paradise (hier unbedingt ein Safari Zelt nehmen). Ein Tagestrip ganz in den Norden Richtung Parfuri und Crooks Corner mit vielen Baobabs und FeverTree Wald ist sehr lohnenswert wenn ihr die Zeit habt. Wenn ihr von Nord nach Süd durch den KNP wollt, ergibt sich die Zahl der Übernachtungen schon aus den Tagesstrecken und ob ihr eher 1 oder 2 Nächte pro Station verbringen wollt. Bei Sanparks gibt es eine Tabelle mit TravelTimes und Distanzen, von Punda Marina bis z.B. zum südlichen Malelane Gate sind es 408km (wenn Ihr den direkten Weg über die Teerstrasse nehmt) und 16:20h reine Fahrzeit (und das ist realistisch) ! Ihr müsst Euch also Etappen einteilen. Wir planen inzwischen so daß wir so 14-15 Uhr das nächste Camp erreichen, um ggf. die Unterkunft reklamieren und wechseln zu können. Manche haben Tierbefall, und Fledermäuschen können bestialisch stinken 😵 . Ansonsten haben wir uns aber immer wohl gefühlt in den Camps.
Zur Frage, ob innerhalb oder ausserhalb übernachten, für morgendliche Pirschfahrten (dann hat man meist die besten Sichtungen) ist es natürlich schön, direkt vor Ort zu sein. Im November darf man sogar 1h früher aus den Camp Gates als von den Aussengates rein. Ist natürlich nur für Frühaufsteher interessant 😉
Zum Mietwagen, in SA kann man ganz gut die großen Vermieter nehmen, wir vergleichen z.B. meist über RentalCars und hatten gute Erfahrungen mit Bidvest und Avis. Wir achten immer auf die Versicherung (Unterboden, Reifen), da wir Nebenstrecken und Gravel lieben und die Autos dann auch entsprechend aussehen bei der Rückgabe.
Viel Spaß beim weiteren Planen, 🙂
Gabriele
If we kill off the wild, then we are killing a part of our souls. -Jane Goodall 1x Namibia, 5x Südafrika, 3x Nigeria. Nächstes Ziel Kruger pur 2020 (und träume schon wieder vom KTP)
938 Beiträge · seit 201317. März 2018 · #12
ANNICK schrieb:@pcb
Wenn es bei Dullstroom bleibt kann ich dir dieses Restaurant empfehlen.
www.mrssimpsons.co.za
Es ist klein, fein, ein echtes Bijou.
Und die Preise ganz OK.
Es grüsst
Annick
Hallo Annick, danke für diesen Tipp. Ich hoffe Lunch ist gensaugut und werde es im Mai testen 😉
LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
27 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #13
Hallo Christine und Peter,
wenn Ihr im Norden in den KNP einfahren wollt, dann ist es aus meiner Sicht nicht ideal, von Johannesburg nach Dullstrom zu fahren, da kommt Ihr ja dann eher in der südlichen Hälfte rein. Insofern würde ich eher von Johannesburg gleich nach dem Landen nach Norden losdüsen. Wir würden dann in Tzaneen im Kings Walden Manor übernachten, am besten zwei Nächte zum An- und Runterkommen. Dann in Tzaneen einkaufen und nach zwei Stunden Fahrt wäre man am Gate von Punda Maria. Das ist, wie mein Vorredner schon sagt, ein schönes kleineres Camp und dort unbedingt ein Zelt nehmen. In Punda Maria ist der Shop sehr klein und übersichtlich, so dass man da eher nicht das volle Abendessen einkaufen kann. Daher kaufen wir immer außerhalb des Parks ein, insbesondere das Fleisch.
Wie die anderen auch schon geschrieben haben, Kühlbox kaufen, Eis gibt es überall oder Kühlakkus mit Wasserflaschen bauen. Reicht wunderbar. Im Camp alles in den Kühlschrank legen und fertig. Je nach dem, wie lange wir im KNP unterwegs sind ohne dazwischen einkaufen zu können, kaufen wir uns auch mal zwei Kühlboxen. Beim letzten Tanken dann verschenken, da haben sich immer noch alle total gefreut. Wir würden dann weiter in den Süden ziehen und wohl von Letaba aus nochmal zum Einkaufen nach Phalaborwa rausfahren. Wo wir immer sehr gerne sind, weil nach unserer Erfahrung die Tiersichtungen rund rum wirklich klasse sind, ist Sahara. Ist zwar ein größeres Camp und man sollte versuchen, nicht zwischen Freitag und Sonntag dort zu sein, aber es verläuft sich doch gut und wir haben dort rund rum immer wunderbar gesehen. Was wir letzten Herbst als sehr störend empfunden haben im KNP waren die externen Jeeps. Da strömen bei Gate-Öffnung massenweise Jeeps in den Park und die fahren auch manchmal grenzwertig aggressiv. Da ist Sahara wieder ein Vorteil, da die Jeeps mindestens eine Stunde brauchen, bis sie überhaupt dort sind und wenn Ihr bei Camp-Öffnung rausfahrt, habt Ihr noch lange Eure Ruhe. Und, wie ja auch schon gesagt wurde, im November machen die Camps eine Stunde vor dem Gate auf. Rund um Skukuza sind diese Jeeps eine Katastrophe. Abgesehen davon, können wir von Skukuza nur abraten. Zu groß und definitiv viel zu viel los rund rum.
Wenn Ihr dann weiter Richtung Durban oder Hwluhwle fahren wollt, dann würden wir Euch empfehlen, durchs Swaziland zu fahren. Dort in Reillys Rock übernachten, auch am besten 2 Nächte. Das ist eine Unterkunft im Mlilwane Wildlife Sanctuary und hat so richtig netten alten englischen Charme. Und Mlilwane ist insofern auch schön, da es Antilopen, Zebra, Giraffen etc. hat, aber keine Katzen, so dass man auch dort rumlaufen kann. Danach bietet sich in Kwa Zulu Natal auch noch der Mauze Nationalpark an. Auch ein kleinerer Park, aber sehr nett und nicht so überlaufen. Und wenn Ihr in den Hwluhwle fahren wollt, dann würden wir immer Mpila empfehlen, also das Camp im Umfolozi Teil des Parks. Wir haben bisher immer dort wesentlich besser gesehen wir im Hwluhlwe -Teil und das Camp hat auch sehr nette Zelte -unbedingt ein Zelt nehmen! Das Camp ist nicht eingezäunt und uns hat tatsächlich schon mal eine Hyäne das Fleisch vom Grill geklaut. Aber wir waren selber schuld, ich wollte sie fotografieren und daher haben wir sie zu spät verscheucht. Prinzipiell sind die nämlich recht scheu und lassen sich sofort verscheuchen. Und dann, vielleicht über St. Lucia (im Herbst ist Wal-Zeit) und Drakensberge zurück nach Johannesburg.
Oder von Richardsbay oder Durban nach Johannesburg zurückfliegen.
Das ist nämlich unser Plan für Oktober 2018: Von Johannesburg nach Hoedspruit fliegen, dann 3 Nächte Balule, dann KNP, Swaziland, Kwa Zulu Natal mit Zimanga (ein neueres Reserve, das laut Internet super für Hobbyfotografen ist - ich werde es mal testen, kennt das schon jemand?), Mpila und dann zurück von Richardsbay.

Liebe Grüße
Sophie
Themenstarter130 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #14
Vorerst recht herzlichen Dank an alle, die in diesem Thread geantwortet und uns nützliche Tipps gegeben haben.
Ich bin froh, dass wir nun einige Hinweise bezüglich der Route und der Unterkünfte bekommen haben.
Ursprünglich wollten wir das komplette ZA Programm Abspulen....von Joburg in den KNP, nach Durban, weiter Garden Route, bis nach Kapstadt. Mit einem Wort......STREßßßß pur.
@Sophie
Herzlichen Dank für deine sehr detaillierte Beschreibung. Das mit den Zelten ist einfach super.
Gibt es auch Permits für längere Aufenthalte im Park, oder muss man nach jedem Verlassen des Parks (zB. fürs Einkaufen), jedesmal neu Zahlen?
Kann es sein, dass Du nicht SAHARA sondern SATARA gemeint hast?
Wir werden wahrscheinlich nach Tzaneen und danach gleich in Letaba beginnen.

Hat jemand eine Ahnung ob es zwischen Bloemfontein und Johannesburg etwas sehenswertes gibt?
LG
7'296 Beiträge · seit 200618. März 2018 · #15
pcb schrieb:
Gibt es auch Permits für längere Aufenthalte im Park, oder muss man nach jedem Verlassen des Parks (zB. fürs Einkaufen), jedesmal neu Zahlen?

... gibt auch ein Permit für unbegrenzten Aufenthalt. Lohnt preislich ab ca. 5 Tage und man darf zwischendurch auch rausfahren.

Gruß
Wolfgang

Ergänzung:
Schau mal hier ... gibt verschiedene Varianten:
https://www.sanparks.org/wild_new/
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 18. März 2018
1'014 Beiträge · seit 201618. März 2018 · #16
Die Wild Card gilt für 1 Jahr und alle SanParks (es gibt auch Parks anderer Betreiber) und lohnt, wie schon geschrieben, ab 5 geplanten Aufenthaltstagen.
Im Kruger gilt eine etwas gewöhnungsbedürftige Permit Politik. Du brauchst ein Permit zum reinfahren und ein Permit zum rausfahren. Auch wenn Du zum einkaufen "mal eben" rausfährst, mußt Du vorher am Gate ein Permit ausstellen lassen. Die letzte Unterkunft am Abreisetag stellt Dir automatisch ein "Ausreisepermit" aus.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 18. März 2018
27 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #17
Klar, ich meinte Satara, aber die liebe Autokorrektur

Ich glaube auch, ab dem 6. Tag lohnt sich die Wild Card. Das mit dem Rausfahren zum Einkaufen ist kein Problem, einfach am Gate sagen, dass Ihr nur zum Einkaufen fahrt und dann schreiben die das auf Euer Permit und alles ist gut. Wir hatten da noch nie Probleme. Höchstens die Frage, ob wir ein Coke mitbringen - machen wir doch gerne.

Die volle Tour kann man schon machen, aber das ist dann Stress pur. Lieber nochmal hinfahren und das werdet Ihr ganz sicher. Kenne keinen, der nur einmal im südlichen Afrika war 🙂

Wie gesagt, in Tzaneen kann ich das Kings Walden Manor empfehlen. Schöne Lodge mit schönen Zimmern und sehr leckerem Abendessen. Das Frühstück ist auch toll.
Wenn Ihr in Letaba beginnt, dann könnt Ihr wunderbar in Tzaneen oder in Phalaborwa einkaufen. Je nachdem, wie lange Ihr bleiben wollt, reicht das dann auch.
zuletzt bearbeitet 18. März 2018
1'680 Beiträge · seit 200718. März 2018 · #18
Idube2011 schrieb:Abgesehen davon, können wir von Skukuza nur abraten. Zu groß und definitiv viel zu viel los rund rum.
also hier möchte ich doch mal vehement widersprechen, ich war gerade eine Woche in Skukuza.... klar, tagsüber im Shop- und Restaurantbereich ist es trubelig, weil viele Tagesgäste dort sind (und nur dort, ins eigentlich Camp dürfen sie nämlich nicht), aber das ist in nahezu jedem Restcamp so, aber sind sie weg, ist es selbst dort ruhig! im Camp kann ich die Semi Luxus Riverside Bungis westlich vom Restaurant empfehlen, sie liegen direkt am Sabie River und haben Ausblick und es herrscht dort wirklich Ruhe und auch sonst.... man kann auch rund um Skukuza stundenlang fahren ohne auch nur einem Auto (egal ob OSV oder sonstiges) zu begegnen und gerade der Lake Panic Birdhide am frühen Morgen ist einfach ein Gedicht.

Am Gate... ich bin auch ein paar Mal zwischendrin zum Einkaufen gefahren, war überhaupt kein Problem, du bekommst auf deinen "Ausweis" einen Stempel und gut ist, dieser wird dann bei Wiedereinfahrt kontrolliert, aber du brauchst nicht beim täglichn Verlassen des Parks exta ein Exit-Permit.

Die Wild Card lohnt sich nur für den Kruger ab 6 Übernachtungen, sie hat ein Jahr Gültigkeit und wird meist jeweils zum 1.11. teurer, sie kann entweder vorab, wenn der Kruger der erste NP ist auch dort am Gate bzw ersten Camp gekauft werden - den Confirmation-Letter ausdrucken lassen! die eigentliche Karte wird dann zugeschickt, der Confirmation-Letter dient als vorläufige WildCard in allen beteiligten Parks (Touris bekommen nur die "International All Parks Cluster)
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
37 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #19
pcb schrieb:
Hat jemand eine Ahnung ob es zwischen Bloemfontein und Johannesburg etwas sehenswertes gibt?
LG
Hallo Christine und Peter,
wenn Ihr nicht die direkte Route über die A1 nehmt und etwas Zeit investert, könnt Ihr die Maloti Route entlang der Grenze zu Lesotho fahren via Ladybrand oder Ficksburg und Clarens. Ist eine landschaftlich sehr sehr schöne Strecke. Clarens ist ein nettes kleines Städtchen, in dem man auch im Dunklen herumspazieren kann, gut z.B. als letzte Übernachtung vor dem Rückflug. (Restaurant-Tip Clementines, v.a. am Wochenende unbedingt vorreservieren). Hat auch eine gute Micro Brewery. Clarens liegt sehr nah am Golden Gate NP, ein nicht übermäßig tierreicher, aber landschaftlich sehr schöner Park mit besonderen Arten wie z.B. Weißschwanzgnu und Blessbock.
Gabriele
If we kill off the wild, then we are killing a part of our souls. -Jane Goodall 1x Namibia, 5x Südafrika, 3x Nigeria. Nächstes Ziel Kruger pur 2020 (und träume schon wieder vom KTP)
Themenstarter130 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #20
@Feuerspatz
Ja genau darum geht es, vor dem Heimflug noch etwas Natur zu Genießen und ein Zwischenstop.
zuletzt bearbeitet 18. März 2018