Liebe Konni mit Eurem Leoparden setzt Ihr noch eine Schippe auf mein Fernweh drauf. Ein vom Baum runterkletternder/springender Leopard, dieser Klassiker fehlt uns doch in unserer „Sammlung“. Und badende Elefanten, da werde ich nie müde beim Zusehen. Ein tiefes Seufzen und ein großes „sich freu“ auf die nächsten Kapitel. Viele Grüße, Elisabeth
DaxiangThemenstarter5’069 Beiträge · seit 201417. Nov. 2017 ·
28.09.2017 Etosha NP (Mushara Lodge) Fortsetzung
Während der Fahrt, via Koinachas und Namutoni nach Klein Namutoni entdecken wir Springböcke, Gnus, Oryx, Rotschnabeltokos, Kaptäubchen, Trauerdrongos, Zebras, Giraffen, Dik-Diks, Perlhühner und Graulärmvögel. Wir kommen gerade rechtzeitig bei Klein Namutoni an, um den Anmarsch einer Elefantenherde zu erleben. Die Elis laufen zielstrebig zum Wasser.
Nachdem die grauen Riesen ihren Durst gelöscht haben, gibt es noch eine erfrischende Dusche mit anschließendem Staubbad. Neben den Elefanten beobachten wir auch noch Starrbrust-Pelomedusen, Raubadler,
Kampfläufer, Nilgänse, Kapturteltauben und Kaplöffelenten.
Auf dem Weg zum Ausgang meldet einer der Radsensoren einen leichten Druckabfall im Reifen. Wir fahren langsam weiter und hoffen, dass der Reifen noch bis zum Tor hält. Während der Fahrt sehen wir zwar Grauducker, Zebramangusten, Dik-Diks und diverse Vögel, aber auf ein Fotoshooting verzichten wir wegen dem schleichenden Plattfuß. Am Von Lindequist Gate begutachten wir erst einmal den Reifen. Zum Glück entweicht die Luft nur sehr langsam, sodass wir ohne Probleme das kurze Stück bis nach Mushara kommen. Gegen 18:30 Uhr erreichen wir, bei immer noch 35°C, die Lodge und werden herzlich von Helena begrüßt. Helena kennen wir schon seit unserem ersten Besuch in Mushara Outpost. Mittlerweile ist sie jedoch ins Management aufgestiegen. Nach einem Smalltalk organisiert sie gleich ein paar Helfer, die unseren Reifen wechseln und auch morgen nach Tsumeb zur Reparatur bringen. So steht nun einer erfrischenden Dusche und einem Sun Downer Gin Tonic an der Bar nichts mehr im Wege. Kurze Zeit später rufen dann auch schon die Trommeln zum Braai in die Boma. Neben diversen Salaten und einer gekühlten Karottensuppe gibt es Kuduchops, Chicken Kebab und Elandsteak vom Grill. Auf dem Weg zu unserem Chalet begegnen uns Grauducker und Dik-Diks. Bei einem Absacker lassen wir den recht elefantenlastigen Tag mit dem Leo als Krönung noch einmal Revue passieren.
Ich hinke etwas hinterher, möchte aber trotzdem anmerken, was für ein tolles Bild das ist
Daxiang schrieb:
Schöne Grüße
Sandra
DaxiangThemenstarter5’069 Beiträge · seit 201419. Nov. 2017 ·
29.09.2017 Etosha NP (Mushara Lodge)
In der Nacht gibt es ein Gewitter mit Regen. Mit 24°C ist es am Morgen schon recht warm. Nach dem Frühstück fahren wir zum Von Lindequist Gate. Um 7 Uhr sind wir im Park und starten zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Auf dem Weg nach Klein Namutoni entdecken wir Giraffen, Rotschnabelfrankoline, Gelbschnabeltokos, Perlhühner, Schopffrankoline und eine Tüpfelhyäne, die sich aber gleich ins dichte Gebüsch verzieht. Bei Klein Namutoni erwarten uns eine Löwin,
Schakale, Waffenkiebitze und Enten. Nachdem die Löwin das Wasserloch verlassen hat fahren auch wir weiter. Auf dem Weg nach Twee Palms begegnen uns Springböcke, Perlhühner, Weißrückengeier, Raubadler, Dik-Diks, Gelbschnabel- & Rotschnabeltokos, Kapturteltauben, Trauerdrongos, Zebras, Gnus, Riesentrappen, Mahaliweber, Warzenschweine und eine Schlankmanguste.
Außer den zwei namensgebenden Makalani Palmen ist an der Wasserstelle nichts zu sehen. Auf der Weiterfahrt, vorbei an den tierlosen Wasserlöchern Klein Okevi, Groot Okevi und Koinachas, nach Chudob sehen wir Gnus,
Springböcke, Giraffen, Gelbschnabeltokos, Strichelracken, Rotschulterglanzstare, Weißflügeltrappen, Warzis, Elefanten, Steinböckchen, Riesentrappen, Kaptäubchen, Perlhühner, Zebras und Oryx. Bei Chudob beobachten wir Zebras, Gnus,
Kudus,
Oryx, Springböcke, Impalas, Senegaltauben, Zwergtaucher, Waffenkiebitze, Kapturteltauben, Raubadler und Streifenskinke.
Als wir um 10 Uhr weiter fahren, zeigt das Thermometer schon 28°C und es fallen ein paar Tropfen aus dem wolkenverhangenen Himmel.
In Kalkheuwel lassen sich lediglich ein paar Kudus, eine Giraffe, Kapturteltauben, Namaflughühner und Perlhühner blicken. Nach einem kurzen „tierlosen“ Zwischenstopp in Okerfontein geht die Fahrt weiter mit einer Straußenfamilie mit 16 Küken,
Hallo Ihr Beiden, diese ganzen Tiersichtungen würden locker für mindestens drei Namibiareisen reichen. Unglaublich, was ihr da alles zu sehen bekommen habt. Und ein Strauß, der Pipi macht, habe ich auch noch nie gesehen. 😄 Liebe Grüße Anne
Sachma, noch 10 cm und du hättest dem Eli die Camera ins Maul gesteckt 😉, oder?! Habe einem Elefanten noch nie von so nah ins Maul geguckt. Da tun sich ja Schlünde auf 🤨, gruselt sich Gertraude.
DaxiangThemenstarter5’069 Beiträge · seit 201420. Nov. 2017 ·
@ pleuro
diese ganzen Tiersichtungen würden locker für mindestens drei Namibiareisen reichen. Unglaublich, was ihr da alles zu sehen bekommen habt. Und ein Strauß, der Pipi macht, habe ich auch noch nie gesehen. 😄
Hi Anne, so schlimm war es mit den Sichtungen nun auch wieder nicht. Die nächste Tour ist zumindest schon mal gebucht! Die pieselnde Straußendame hat Silke aufgenommen, dafür hat ihr auch der Sekretär was gesch....... 😄
@ freshy
Sachma, noch 10 cm und du hättest dem Eli die Camera ins Maul gesteckt 😉, oder?! Habe einem Elefanten noch nie von so nah ins Maul geguckt. Da tun sich ja Schlünde auf 🤨, gruselt sich
Hi Gertraude, die Idee ist gar nicht schlecht - und wenn man dann noch den Selbstauslöser drückt .................Gibt bestimmt tolle Bilder "am Ende des Tunnels" 😈
@Flash2010
dieses Bild der Dame ist aber weder sehr charmant, noch vorteilhaft 😄 Ich an ihrer Stelle würde es euch bestimmt übel nehmen
Hi Laura, da muss ich dir Recht geben. 😊 Aber "damenhaft" war ihr Benehmen wohl auch nicht - selbst unsere Hunde drehen sich um, wenn sie mal müssen.
DaxiangThemenstarter5’069 Beiträge · seit 201420. Nov. 2017 ·
29.09.2017 Etosha NP (Mushara Lodge) Fortsetzung Beim Wasserloch Nuamses spielen heute Kudus und Impalas nur eine Nebenrolle.
Hauptakteure sind Waffenkiebitze, die einen Singhabicht vom Wasser, oder besser gesagt von ihrem Nachwuchs vertreiben wollen.
Auf der Weiterfahrt entdecken wir Kronenkiebitze
und ein, unter einem Baum liegendes Spitzmaulnashorn.
Der graue Hornträger sieht nicht so aus, als wenn er sich die nächste Zeit großartig bewegen würde. Nach einem kurzen Tankstopp in Halali fahren wir weiter nach Goas, wo schon ein paar Giraffen, Mahaliweber, Waffenkiebitze mit Küken, African Jacanas, Teichhühner, Kammblesshühner, Blutschnabelweber und Wiedehopfe auf uns warten. Auf dem Weg nach Kalkheuwel sehen wir Steinböckchen (eins mit abgebrochenem Horn),
Zebras, Springböcke, Gnus, Trauerdrongos, Singhabichte, Kronenkiebitze, Red Hartebeester, Kudus, Oryx, Giraffen, Grautokos, Impalas, Namaflughühner, Kapkrähen, Weißscheitelwürger und Elefanten,
sowie an der Wasserstelle selbst, Perlhühner, Impalas, Stachelagamen
und viele kleine Vögel (Sperlinge & Co.). Bei Chudob beobachten wir Riesentrappen, Zebras, Impalas, einen Elefantenbullen, Kapturteltauben, Perlhühner, Raubadler und Zwergtaucher. Gegen 17:30 Uhr machen wir uns langsam auf den Rückweg. Dabei sehen wir Rot-& Gelbschnabeltokos, Gnus, Giraffen, Zebras,
Perlhühner, Springböcke,
Riesentrappen,
Oryx, Impalas, Strichelracken,
Rotschnabelfrankoline, Graulärmvögel, Steinböckchen und Dik-Diks.
Bevor wir den Park verlassen, machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Klein Namutoni. Hier lassen sich allerdings nur die üblichen Verdächtigen wie Giraffen,
Springböcke, Graulärmvögel, Zwergtaucher, Enten, Perlhühner, Kapturteltauben, Waffenkiebitze und Pelomedusen blicken. Gegen 18:10 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Tor und fahren zur Mushara Lodge zurück. Unterwegs sehen wir Dik-Diks, Grauducker, Steinböckchen und Warzis am Straßenrand. Nach einer erfrischenden Dusche gibt es einen verspäteten Sundowner Gin Tonic an der Bar und dann wird es auch schon Zeit fürs Abendessen. Für uns war der Koch heute zu experimentierfreudig. Beim Rote Beete Carpaccio hat er für unseren Geschmack zu viel vom frischem Koriander verwendet und die „seifige“ Vorspeise geht komplett zurück. Auch die recht eigenwillige Kreation vom Seehecht als Hauptgericht und das süße Sorbet mit Baiser - Törtchen trifft nicht unseren Geschmack. So läuft das Essen heute eher unter dem Motto „Das bisschen was wir essen, können wir auch trinken“.
du machst mich ganz neidisch mit euren vielen Sichtungen. Das ist schon großes Kino. Bei den Fotos aus Etoscha habe ich das Gefühl wir waren erst gestern da. Danke für Erinnerungen und Sehnsucht erzeugen.
Nach dem Frühstück verlassen wir die Mushara Lodge und fahren gegen 7 Uhr durch das Von Lindequist Gate in den Park. Die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft im Rastlager Okaukuejo verbinden wir mit einer ausgiebigen Pirschfahrt. Auf dem Weg via Klein Namutoni (nichts los) nach Koinachas sehen wir Perlhühner,
Schopffrankoline, Giraffen,
Gelbschnabeltokos, Rotschnabelfrankoline,
Graulärmvögel, Impalas,
Trauerdrongos, Kuhreiher und Springböcke, sowie am Wasserloch selbst, Negerrallen, Blutschnabelweber, Graukopfsperlinge, Rotschulter-Glanzstare, Waffenkiebitze und Kapturteltauben. Bei der Weiterfahrt beobachten wir zwei Löwenmänner (einer mit Funkhalsband), die neben der Pad entlang laufen.
Bei Chudob entdecken wir
Zebras, viele Kapturteltauben und das ortsansässige Raubadlerpärchen. Mit Springböcken, Gnus, Riesentrappen, Trauerdrongos, Zebras, Oryx und Mahaliwebern geht es weiter nach Kalkheuwel. Hier werden wir schon von Goldbugpapageien,
vielen kleinen Vögeln (Blutschnabelweber, Graukopfsperlinge), sowie Kapturtel- und Senegaltauben erwartet.
Auf der Weiterfahrt nach Goas wird unsere Entscheidung für den Abstecher über den Eland Drive mit einer Nashornsichtung belohnt.
Außer der Spitzmaulnashornmutter mit ihrem Nachwuchs sehen wir noch Giraffen, Oryx, Strauße, Steinböckchen,
Perlhühner, Trauerdrongos, Riesentrappen, Rotschulterglanzstare, Singhabichte, Zebras, Gnus, Kaptäubchen, Impalas, Gelbschnabeltokos, Gnus, Sekretäre, Red Hartebeester, eine Elefantenherde, Rotbauchwürger, Kudus
und Grautokos. Gegen 10:45 Uhr sind wir in Goas und beobachten dort Zebras, Impalas, Nilgänse, Jacanas und Mahaliweber.
Mit Zebras, Springböcken, Rotschulterglanzstaren, Gelbschnabeltokos und Elsterdrosslingen geht es weiter nach Nuamses, wo eine Impalaherde ihren Durst löscht.
Obwohl das Thermometer schon die 30°C Marke geknackt hat, lassen sich die jungen Böcke nicht von kleineren Raufereien abhalten. Neben den Impalas zeigen sich auch noch Trauerdrongos, Rotschulterglanzstare,
Kapturteltauben, Namaflughühner und die Waffenkiebitz-Familie. Nach einer kurzen Pause in Halali, sehen wir auf der Weiterfahrt einen Brillenwürger,
Doppelbandrennvögel, Strauße, Springböcke, Gnus, Zebras, Kudus, Oryx und Weißflügeltrappen. In Rietfontein liegen am Wasserloch zwei Löwinnen.
Außer den Katzen beobachten wir hier auch noch einen Sekretär,
Nilgänse, Waffenkiebitze, Kaptäubchen und Rotnackenlerchen. Auch wenn sich heute rund um Salvadora nur Springböcke, Zebras, Fiscalwürger, Weißscheitelwürger und Kronenkiebitze blicken lassen, lohnt sich die Fahrt hierher schon wegen der schönen Aussicht auf die einzeln stehende Schirmakazie und die endlos weite Fläche der Pfanne.
Auch der Stopp bei Charitsaub gehört bei uns zum „Pflichtprogramm“. Fast immer trifft man hier auf Riesentrappen, Nilgänse und mit etwas Glück auch auf Rothalsfalken und Zirplerchen. Wir haben heute Glück und entdecken neben Gänsen und Trappen
auch ein Rothalsfalkenpaar,
sowie einige Vertreter der helleren „Etosha-Variante“ der Zirplerche.
Auf dem Weg nach Homob kommen wir an Sueda vorbei. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Pfanne. Bei Homob sehen wir
Springböcke, ein Gnu, Nilgänse, Waffenkiebitze, Kapkrähen, einen Sekretär, Weißrückengeier und Kammblesshühner. In Aus lassen sich nur Waffenkiebitze, Kaptäubchen und viele kleine Vögel wie Rotkopfamadinen, Blutschnabelweber und Graukopfsperlinge blicken. Auf der Fahrt nach Olifantsbad entdecken wir Kudus, Grautokos, Rotschulterglanzstare und Mahaliweber, sowie an der Wasserstelle selbst, Nilgänse, Rotschnabelenten, Waffenkiebitze und Impalas. Mit Springböcken, Impalas, Red Hartebeestern, Kudus, Zebras und Doppelbandrennvögeln
geht es weiter nach Gemsbokvlakte. Rund ums Wasserloch sind ein Spitzmaulnashorn,
viele Springböcke, Oryx, Schakale, Zebras, Strauße und Waffenkiebitze versammelt. Obwohl das Thermometer die 35°C Marke überschritten hat, geht jedoch kein Tier zum Trinken. Das Einzige was wir am Wasser sehen, ist ein gelblicher Grasbüschel, direkt bei der Pumpe. Als ich mir das Gewächs mit dem Fernglas etwas näher anschaue, entpuppt sich das Gras als die Mähne eines Löwen.
Auf der Weiterfahrt sehen wir Schakale, Springböcke, Kapkrähen, Gnus, Oryx, Weißflügeltrappen,
Waffenkiebitze, Strauße
und Doppelbandrennvögel. Von den erhofften „weißen Elefanten“ in Nebrownii ist nichts zu sehen, stattdessen beobachten wir Springböcke, Schakale, einen Ohrengeier,
Auf dem Weg nach Okaukuejo entdecken wir Weißflügeltrappen, Giraffen, Springböcke, Kapkrähen, Gnus, Riesentrappen und eine Schlankmanguste. Gegen 16:30 Uhr haben wir das Rastlager erreicht und checken erst einmal ein. Am Wasserloch lassen sich lediglich eine Giraffe und ein paar Waffenkiebitze blicken. Nachdem wir unsere Sachen ins Premier Waterhole Chalet Nr. 33 gebracht und einen Cappuccino getrunken haben, geht es noch mal auf die Piste. Unterwegs sehen wir Zebras, Erdhörnchen, Springböcke, Gnus, Kapkrähen, Schildraben, Riesentrappen, Ameisenschmätzer, Weißscheitelwürger, Waffenkiebitze mit ihrem Nachwuchs
und mehrere Doppelbandrennvögel,
von denen einer deutlich heller gefärbt ist. Bei Okondeka sind
Gnus, Strauße, Springböcke, Schildraben, Waffenkiebitze, Nilgänse und Enten versammelt. Nachdem wir die Umgebung leider vergeblich nach Löwen abgescannt haben, machen wir uns auf den Rückweg. Neben den üblichen Verdächtigen entdecken wir dabei Raubadler,
Steppenfalken, eine Fuchsmanguste
und einen Elefantenbullen,
der auch in Richtung Okaukuejo unterwegs ist. Um 18:20 Uhr sind wir wieder zurück.
Nach einer erfrischenden Dusche köpfen wir zum Sundowner eine Flasche Sekt.
Vom Balkon aus beobachten wir dabei das Wasserloch, wo mittlerweile der Elefant angekommen ist. Der Himmel ist recht bewölkt und die Sonne lässt sich nicht blicken. Wir lassen uns trotzdem den Sekt schmecken und gehen dann zum Abendessen. Außer, dass das Buffet jetzt im Außenbereich aufgebaut ist, hat sich hier nichts geändert. Es gibt wieder das übliche Chaos, da nicht genügend Teller vorhanden sind. Aber letztendlich werden wir auch diesmal satt und machen uns bald auf den Rückweg zu unserem Chalet. Vom Balkon aus beobachten wir das Treiben am Wasserloch. Neben einer Elefantenherde sind auch einige Giraffen und Schakale da.
Während des Abends kommen dann noch 5 Spitzmaulnashörner zum Wasser.
DaxiangThemenstarter5’069 Beiträge · seit 201424. Nov. 2017 ·
01.10.2017 Etosha (Okaukuejo)
Nach einer kurzen Nacht gehen wir zum Frühstück und sind so pünktlich zur Toröffnung um 6:40 Uhr abfahrbereit.
Als Erstes fahren wir nach Nebrownii, wo, bei angenehmen 20°C, Springböcke, Schakale, Schildraben und Waffenkiebitze auf uns warten.
Ähnlich sieht es bei Gemsbokvlakte aus, wo zusätzlich noch ein paar Kronenkiebitze zu sehen sind. Olifantsbad liegt zu dieser Tageszeit im Gegenlicht. Das ist aber nicht sonderlich schlimm, denn außer Perlhühnern und vielen kleinen Vögeln, wie Gelbbauchgirlitze, Rotkopfamadinen und Co. ist hier nichts los und so drehen wir um. Nachdem die meisten Tiere wohl bei der Hinfahrt noch geschlafen haben, ist jetzt schon deutlich mehr los. Bei der Rückfahrt entdecken wir Schakale, Springböcke, Weißflügeltrappen, Red Hartebeester,
Strauße, Ameisenschmätzer, Zebras, Strichelracken, Steppenfalken, Kapturteltauben, Giraffen, Oryx, Gnus, Senegaltauben, Raubadler, Weißrückengeier, Kronenkiebitze und, auf halber Strecke zwischen Gemsbokvlakte und Nebrownii, zwei Löwinnen mit einem Jungtier. Begleitet wird das Trio schon von mehreren Autos. In der Hoffnung, dass die Löwen ihre Richtung beibehalten, fahren wir ein kurzes Stück zurück um auf die Parallelstraße zu gelangen. Auf der anderen Pad fahren wir dann so weit vorwärts, bis wir die Löwen von weiten sehen. Wir haben Glück und die Katzen kommen direkt auf uns zu und wir stehen quasi in der Pole Position. Die erste Löwin (mit Halsband) geht zielstrebig Richtung Pad und schaut nur mal kurz zum Springbock in ihrer Nähe.
Gut 20 Minuten nachdem wir die Katzen entdeckt haben, läuft die erste Katze direkt vor unserem Auto über die Pad.
Kurze Zeit später kommt auch die zweite Löwin an, allerdings bleibt sie erst einmal an der Pad stehen, um sich nach ihrem Jungen umzuschauen. Der kleine Kerl hat es aber überhaupt nicht eilig. Nachdem auch die zweite Löwin vor uns die über die Pad gelaufen ist, kommt so langsam auch der Junior an.
Statt über die Pad zu laufen, schaut er sich aber erst einmal sein Publikum genauer an. Den putzigen Kerl könnte ich direkt einpacken! Die Löwinnen sind mittlerweile schon außer Sichtweite, bis sich der Pascha in Spe auch wieder in Bewegung setzt. Nachdem auch der Kleine hinter einem Busch verschwunden ist, fahren wir weiter.