freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201115. Okt. 2017 ·
Clamat schrieb:Hi Freshi, Herzlichen Dank für deinen sehr informativen Reisebericht der etwas anderen Art 😄
Zum einen ist der Erfahrungsbericht aus der Einsicht geboren, dass es zur Zeit einige lesenswerte RBs gibt, zum anderen, dass ich an die Fotoberichte unserer professionellen Fotografen im Forum nicht heranreiche.
Deine Fazits und Anmerkungen sind einfach nur klasse, den Schlafsack habe ich auch schon mal in Australien getestet, dort hat er auch funktioniert 🤩
Du wirst es nicht glauben, aber wir haben erstmals in Australien unseren Reistopf in die Schlafsäcke eingewickelt, um Gas zu sparen, weil es sich zu Ende neigte. 🙂
Hast du das Moskitonetz für den Einstieg selbst genäht oder gibt es so was fertig? Hält denn das (ich denke mal) selbstklebende Klettband innen?
Es ist selbst genäht. Das Klettklebeband hält an Metall und anderen glatten Flächen. Wir haben am Buschcamper von Africamper über der Tür zur Kabine bisher immer einen Metallrahmen gefunden, an dem wir die Hakenseite des Klettbandes aufkleben konnten. Müssen wir jedes Jahr neu kaufen. Die Flauschseite wurde oben an das Netz genäht. Irgendwann habe ich eine genaue Anleitung im Forum eingestellt und aufgrund deiner Frage danach gesucht. Ich finde den Thread leider nicht wieder 😠 .
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201116. Okt. 2017 ·
😠 Argh, nun hat's mir die Fotos zerschossen, warum auch immer! Deshalb erst einmal nur Text, der Rest kommt morgen. Tut mir leid! freshy
Auf ein Neues, hoffentlich klappt es heute mit den Fotos.
Katima Mulilo, Mutoya Lodge Einfahrt zur Mutoya Lodge Wie anderen Fomis auch, wurde uns für die geschlossene Kalizo Lodge Mutoya angeboten. Die Stellplätze haben dichten Rasen als Untergrund, hohe alte Bäume spenden Schatten. Als eine Overlandergruppe ihre Plätze räumt, können wir uns ausbreiten, denn wir sind die einzigen Campinggäste. Wasserhahn, Stromanschluss und Braaiplatz sind vorhanden. Die Ablutions sind großzügig und sauber. In der Rezeption gibt es superschnelles Wifi. Die Lodge liegt zwar an einem Wasserarm, hat jedoch keinen Zugang zum Fluss. Leider nehmen die Arbeiter ihren Weg von und zur Arbeitsstelle über die Campsite, beobachten uns, wir werden angebettelt. Andere wollen uns kleine Dienstbarkeiten aufdrängen. Es sind immer dieselben, die um uns herumschleichen, wir fühlen uns unsicher. Nachdem wir auf eigene Faust und trotz GPS vergeblich nach der Kolonie der Karminspinte gesucht haben, mieten wir für den nächsten Morgen ein Boot und lassen uns hinfahren. Das wird von der Mutoya Lodge organisiert, wir zahlen auch dort. Das Boot startet jedoch von der Island View Lodge. Das nenne ich eine gut funktionierende Nachbarschaft. Taxi ist da! Auf dem Weg zu den Karminspinten
Er ist der Goliath unter den Eisvögeln
Enten fliegen auf
Kommentar zur Kalizo Lodge:Auf unserer Irrfahrt sind wir dort gewesen, haben den Baufortschritt gesehen und können uns nicht vorstellen, dass die Lodge ab November wieder öffnet. 160N$
Kazungula, Senyati Safari Camp Das Senyati Safari Camp ist größer geworden und hat einen Pool bekommen. Unser Stellplatz mit eigenen Ablutions und einer überdachten Terrasse liegt nah am Wasserloch und Bistro. Die Einrichtung des Stellplatzes ist top in Ordnung. Wir haben Wasser, Strom und einen Baum mit drei Mülleimern, die ich brav entsprechend ihrer Bestimmung füttere, bis Herbert sieht, dass ein Arbeiter alles in denselben schwarzen Müllsack entleert. Das Camp ist voll belegt. Unser Stellplatz im Senyati SC Wie eh und je stellen sich bis tief in die Nacht große Gruppen von Elefanten am Wasserloch ein. Wir wollen eine Bootsfahrt ordern, aber noch immer muss man im Senyati bar bezahlen. Also fahren wir am Sonntagmorgen nach Kazungula an ein ATM. Wir haben gezielt ein kleines Boot gechartert. Die Taxifahrt mit einem normalen Pkw zum Jetty geht über Semola. Der Zustand der Fahrbahn ist so katastrophal, dass ich unterwegs mehrmals glaube, es zerreißt die Achse. Wir sind nicht allein auf dem Chobe, es geht zu wie auf dem Jahrmarkt. Oft hat man neben den Tieren andere Boote im Bild. Wurzelgewirr am Ufer Vor uns ragt ein Koloss auf Zwischendurch ein Schoppen zur Stärkung Hippo im abendlichen Rotlicht
So ein Foto zum Abschluss der Bootsfahrt muss sein 234 Pula + 13 Pula Levy
Nata, Elephant Sands Elephant Sands bietet das, was der Name verspricht: Elephanten und Sand, massig Sand. Die Stellplätze haben keinen Schatten, Braaigestelle stehen in Reih und Glied dicht beieinander, die Ablutions sind okay, denn nur wenige Plätze sind belegt. Das Dinner wird als Buffet angerichtet. Endlich mal kein Drei-Gänge-Menü! Wir nutzen den Pool und ziehen uns unter das Schattendach der Lodge zurück, von wo aus wir einen guten Blick auf das Wasserloch haben. Hier tummelt sich eine Gruppe Elefantenbullen. Ich muss nach der Nachricht von GinaChris, dass zwischen Nata und Gweta neun Elefantenbullen getötet wurden, immer daran denken, ob die Tiere von Elephant Sands dazu gehört haben. 117 Pula
Nxai Pan, Baines Baobabs Unser nächstes Ziel ist jene Gruppe imposanter Baobabs, die Thomas Baines vor ca. einhundertfünfzig Jahren malte und ihnen damit künstlerische Unsterblichkeit eintrug. Um 13:00 Uhr fahren wir in den Nxai Pan NP ein. Erforderlicher Reifendruck, betont die Rangerin, beträgt One.Point.Five. Strictly! Auf einer abgegriffenen Fotokopie zeigt sie uns den Weg, den wir zu Baines Baobabs fahren sollen. Nein, mitnehmen dürfen wir die Zeichnung nicht, sie hat nur die eine. Glücklicherweise können wir uns nicht verfahren, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Mobile Campingküche unter einem Baobab
Von unserer Campsite aus Baines Baobabs in der Ferne
Die Ablutions
Inmitten der Baumgruppe
Mann, ist der dick Mann!
Wir nehmen uns vor, uns eine Weile bei den Baobabs aufzuhalten, bevor wir zu unserer Campsite Nr. 1 weiterfahren. Doch wir wagen weder anzuhalten, noch auszusteigen, weil uns ein riesiger Schwarm Wildbienen zornig umsummt. Also fahren wir auf die andere Seite der Salzpfanne, wo sich unter einem weiteren imposanten Vertreter der Baobabs unsere Campsite befindet. Es ist phantastisch hier, der Blick hinüber zu der berühmten Baumgruppe wie aus einem Bilderbuch. Toilette und Dusche liegen wenige Meter entfernt im Busch. Beides trocken, Wasser ist mitzubringen. Das füllen wir in den Eimer, der an einem Draht hängt, drehen ein Hähnchen auf und können duschen, ein Muss nach der staubigen, anstrengenden Autofahrt! Wir betrachten nach Sonnenuntergang den Sternenhimmel und lauschen der Stille. Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass wir Besuch von einem Elefanten hatten, dessen Fußabdrücke nur wenige Meter neben dem Fahrzeug im Sand zu erkennen sind. 50 US$ + 13 Pula Levy+NP-Gebühren
Tiaans Camp Es wird spannend, denn wir müssen mit einer kleinen Fähre zu unserem Camp übersetzen. Mit mulmigem Gefühl sehen wir, wie ein Safarifahrzeug von der anderen Seite herüberkommt. Dann sind wir dran. Auf zwei Schienen wird unser Auto auf die Fähre gelotst. Wir müssen anschließend ganz nach vorn fahren, damit sie sich vom Ufer lösen kann. Und jetzt bitte vooorsichtig zurücksetzen, damit sich die Front anheben kann! Uns wird schwindelig, weil die Fähre gleichzeitig vorwärts fährt. Der Fährmann winkt uns an Land, wir setzen mit dem Hinterteil auf, dann sind wir drüben. Heute relaxen wir in Tiaans Camp. Es ist alles gut gepflegt, wir haben Schatten, es gibt einen Pool und die Wirtin ist eine nette Deutsche. Wir unterhalten uns über Lesotho, den Sani Pass, Liphofung und Malealea, wo sich Herbert am Wasser vergiftet hatte. Heute bleibt die Küche kalt, wir werden am Dinner teilnehmen. Nur vereinzelte Stellplätze sind belegt. 150 Pula+13 Pula Levy
Maun, Restcamp, zum Ersten Maun Restcamp liegt zehn Kilometer außerhalb Mauns direkt am Thamalakane. Hohe Bäume spenden unserer Riverside Campsite großzügig Schatten. Am Ufer steht ein stabiler Tisch mit Bank, von wo aus wir den Fluss und die Umgebung beobachten können. Ein Service, den längst nicht jedes Camp bietet. Wenige Meter neben uns liegt eine Badestelle, von der fröhliches Treiben herüberdringt. Als die Dämmerung hereinbricht, finden sich Angler ein, die erfolgreich für eine Mahlzeit mit Fisch sorgen. Das Camp bietet Free Wifi, das wir nutzen, um Tagebuch samt Fotos hochzuladen. Es ist gut gesichert, die Ablutions sind teilweise behelfsmäßig, aber sauber und intakt. Trinkwasser gibt es nur in der Bar. Einziger Nachteil: Kein Restaurant in der Nähe. Von den ca 8 – 10 Campsites sind nur zwei belegt.
Gut ausgestattete Riverside Campsite Auf der Matlapaneng Bridge, der "Old Bridge" Kaum zu glauben, dass dies bis 1995 die einzige Brücke über den Thamalakane war, über die der Verkehr ins Okavangodelta lief. Wir werden nach unserer Tour durchs Okavangodelta hierher zurückkommen. 130 Pula
Zusatz von GinaChris: Da das Camp zur Alte Brücke Backpackers Lodge gehört, besteht die Möglichkeit, über die alte Brücke dorthin ins Restaurant zu gehen (wenige Meter Fußweg) oder sich etwas bringen zu lassen.
Wir freuen uns jetzt erst einmal über unseren Abstecher ins Okavangodelta über die neue Brücke.
GinaChris4’984 Beiträge · seit 201616. Okt. 2017 ·
Guten Morgen freshy,
kleine Anmerkung zu deiner Ausführung über das Maun rest camp: Es steht ja unter der selben Leitung wie Old Bridge Backpackers, welches ein Restaurant hat, und nur 5 Autominuten entfernt liegt. Wer nicht selber fahren möchte, kann sich ohne Aufpreis die Gerichte des OBP-Restaurant, ins Maun rest camp liefern lassen. (Stand März 2017) Toller Bericht; danke! Gruß Gina
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201116. Okt. 2017 ·
GinaChris schrieb:Guten Morgen freshy,
kleine Anmerkung zu deiner Ausführung über das Maun rest camp: Es steht ja unter der selben Leitung wie Old Bridge Backpackers, welches ein Restaurant hat, und nur 5 Autominuten entfernt liegt. Wer nicht selber fahren möchte, kann sich ohne Aufpreis die Gerichte des OBP-Restaurant, ins Maun rest camp liefern lassen. (Stand März 2017) Toller Bericht; danke! Gruß Gina
Danke für die Info, Gina, die ich beim Ändern mit einbauen werde. Wir wussten, dass das Old Bridge Backpackers unter derselben Leitung steht, nicht aber, dass wir uns eine Mahlzeit hätten kommen lassen können oder das Restaurant hätten nutzen können. Muss man über die historische Brücke gehen, um hinzukommen? Die Chalets sind ja zu sehen. Mich wundert, dass es an der Rezeption des Restcamps, keinen Hinweis dazu gibt. LG freshy
GinaChris4’984 Beiträge · seit 201616. Okt. 2017 ·
freshy schrieb:
GinaChris schrieb:Guten Morgen freshy,
kleine Anmerkung zu deiner Ausführung über das Maun rest camp: Es steht ja unter der selben Leitung wie Old Bridge Backpackers, welches ein Restaurant hat, und nur 5 Autominuten entfernt liegt. Wer nicht selber fahren möchte, kann sich ohne Aufpreis die Gerichte des OBP-Restaurant, ins Maun rest camp liefern lassen. (Stand März 2017) Toller Bericht; danke! Gruß Gina
Danke für die Info, Gina, die ich beim Ändern mit einbauen werde. Wir wussten, dass das Old Bridge Backpackers unter derselben Leitung steht, nicht aber, dass wir uns eine Mahlzeit hätten kommen lassen können oder das Restaurant hätten nutzen können. Muss man über die historische Brücke gehen, um hinzukommen? Die Chalets sind ja zu sehen. Mich wundert, dass es an der Rezeption des Restcamps, keinen Hinweis dazu gibt. LG freshy
Ja genau, du gehst beim MRC gleich rechts, dann über die alte Brücke, und danach wieder rechts. Hier noch der Hinweis dazu von der hp des MRC: MRC does not have a bar or restaurant but you can ask at reception for directions to the nearby “Old Bridge Backpackers” a pleasant 5 minute stroll away, residents are welcome to use the facilities there. During the day you may ask at reception for the possibility of transport, as often wehave boats going back and forward on which you may hitch a ride. Gruß Gina
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201116. Okt. 2017 ·
GinaChris schrieb: Ja genau, du gehst beim MRC gleich rechts, dann über die alte Brücke, und danach wieder rechts. Hier noch der Hinweis dazu von der hp des MRC: MRC does not have a bar or restaurant but you can ask at reception for directions to the nearby “Old Bridge Backpackers” a pleasant 5 minute stroll away, residents are welcome to use the facilities there. During the day you may ask at reception for the possibility of transport, as often wehave boats going back and forward on which you may hitch a ride. Gruß Gina
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201117. Okt. 2017 ·
Moremi WR, Camp Southgate Wir sind gespannt auf das Wiedersehen mit dem Moremi WR. Das Camp am Southgate erreichen wir nach kurzer Asphaltstrecke über Gravelroad und schließlich Sandpiste. Stellplatz im Camp Southgate Das Camp ist fast leer, aber neben uns lässt sich eine Overlandergruppe Franzosen nieder. Wir brechen erst einmal erwartungsvoll zu unserem ersten Gamedrive Richtung Hippo Pool auf. Dickhäuter schmusen Die Campsite ist wie alle Campsites im NP ohne Extras, was es erschwert, das Essen herzurichten. Herbert geht derweil auf Affenjagd. Als wir am Lagerfeuer sitzen, raschelt es heftig im Gebüsch neben uns, ein Elefant. Er zieht sich jedoch in den Busch zurück, als wir ihn anleuchten. Die Overlander (Franzosen unserer Altersgruppe) haben dem Wein oder dem Gin Tonic zu heftig zugesprochen. Sie grölen, kreischen, und benehmen sich völlig daneben. Überraschung am nächsten Morgen: Ein Elefant hat den Wassertank zerstört. 10.000 Liter sind ausgelaufen und das Camp liegt trocken: Keine Dusche, keine Klospülung, nichts. Wir brechen ungeduscht auf zur Khwai Campsite. 40 US$ + 13,00 Pula Levy
Khwai, Camp Northgate Auf dem Weg nach Khwai Auf der Northgate Campsite müssen wir feststellen, dass wir nicht, wie gehofft, eine Nacht länger bleiben können. Die Rangerin zeigt uns ihre Liste – es ist alles voll belegt. Damit haben wir nach den wenigen ausgebuchten Campsites auf unserer bisherigen Tour nicht gerechnet. Wir werden zur Campsite 10 geschickt. Diese wenigen Meter Fahrt sind eine Herausforderung fürs Auto und den Fahrer. Wir brauchen mehrere Anläufe, bis wir einen Weg finden, der unser Auto nicht zerlegt. Während viele Stellplätze Schatten haben, liegt der unsrige groß und staubig in der Sonne. Nach dem Abendessen haben wir erneut Elefantenbesuch, doch dieser Herr trampelt nur kurz um uns herum, bevor er wieder verschwindet. Am nächsten Morgen wundere ich mich, wer unseren lila Eimer mit Wasser zwanzig Meter weit in den Busch verschleppt hat. Ein Wächter vielleicht? Die kleinen Velvet Affen können es nicht gewesen sein. Wir trödeln ein wenig herum, versuchen, eine Stelle am Khwai zu finden, von wo aus wir noch einen letzten Blick auf ein paar Hippos werfen können, haben aber kein Glück. 50 US$ + 13 Pula Levy
Mankwe Lodge Bushcamp Der Weg von der Main Road zur Lodge ist hardcoremäßig. 2x4-geeignet, behauptet die Homepage der Lodge Darüber kann ich nicht lachen! Irgendwann ist diese Lodge abgebrannt, das großkotzige offene Beduinenzelt vermutlich nur eine vorübergehende Lösung. Nach der anstrengenden Fahrt an diesem heißen Tag haben wir auf den im Internet aufgeführten Pool gehofft, doch der ist im September noch mit Baustellenband abgesperrt. Auf den pompösen Sitzmöbeln im Zelt lümmeln der Manager und ein zweiter Mann, ohne von uns Notiz zu nehmen. Die „Bardame“ kümmert sich um uns, weist uns Campsite 2 zu, nachdem wir explizit nach Schatten gefragt haben. Aufgrund des hochpreisigen Camps rechnen wir mit einer attraktiven Campsite im Busch. Wir schleudern zum Bushcamp, das mehrere Kilometer von der Lodge entfernt liegt. Ich liebe Bushcamping, habe mich sehr auf einen ruhigen Tag gefreut, um vor der Rückkehr nach Maun zu relaxen. Doch der Platz ist so basic wie er teuer ist. Wenig Schatten und unattraktive Ablutions Die Warmwasserzubereitung Er bietet eine Eimerdusche, deren Aufhängung defekt ist, und keinerlei Extras wie Licht, Schattendach, Abstelltisch oder dergleichen. Schatten? Fehlanzeige! Die Ablutions sind aus Brettern zusammengenagelt. Ein Witz, dass nur für die erste Nacht Feuerholz geliefert wird, für die nächste müsste es in der Lodge gekauft werden. Das Wasser für die Dusche wird nämlich erwärmt, indem man einen großen Behälter ins Feuer stellt und hofft, dass die Hitze bis zum nächsten Morgen anhält. Für den Preis der Campsite ist das nicht originell. Sie hat nichts, was den Aufenthalt interessant machen könnte. Der weite, holprige Weg zur Lodge und der distanzierte Empfang halten uns davon ab, noch einmal zurückzufahren und uns nach einem Game Drive oder Dinner zu erkundigen. Die Lodge liegt nicht direkt im Einzugsgebiet des Moremi WR oder der Khwai Region, die Anfahrt wäre vermutlich lang geworden. Wir haben außerdem den Eindruck, dass die Stellplätze abseits liegen, um die Camper vom Lodgebetrieb fernzuhalten, und beschließen, nur eine Nacht zu verbringen, und einen Tag früher nach Maun zurückzukehren. 325 Pula pP/Nacht – für nichts! (Auf der Homepage steht etwas anderes.)
Maun, Restcamp, zum Zweiten Auch wenn wir die Entscheidung teuer bezahlt haben, war es eine gute Idee, das Mankwe Bushcamp nach einer Nacht zu verlassen und früher als geplant, auf die Campsite am Thamalakane im Maun Restcamp zurückzufahren. Wir erhalten die letzte freie Riverside Campsite. Wir checken ein, stellen unsere „Möbel“ auf der Campsite ab und fahren nach Maun, um einzukaufen und zu tanken. Danach suchen wir eine neue Gaststätte am Flughafen Maun auf, wo wir indisch essen. Danach machen wir es uns auf der Campsite gemütlich. Herbert setzt sich zur Abkühlung in den Pool, ich fotografiere den Vögeln hinterher – mit mäßigem Erfolg. Halsband-Bartvogel Die Ruhe tut gut vor der langen Fahrt zum Grenzposten Dobe und weiter zur Country Lodge in Tsumkwe. Wir beschließen, das Fahrzeug am nächsten Tag nicht zu bewegen. Stattdessen machen wir Spaziergänge in die Umgebung. Herbert findet an der historischen Brücke über den Thamalakane einen Cache, während ich das Bauwerk fotografiere.
Herbert sucht einen Geo-Cache Die Alte Brücke aus der Ferne Hatten wir wenige Tage zuvor die Kinder und Jugendlichen beobachtet, die dort ihren Spaß im Wasser hatten, gruselt es uns heute. Überall liegt Abfall. Neben uns haben sich Neuseeländer niedergelassen, mit denen wir ein Schwätzchen halten. Da wir den gesprächigen Mann nur teilweise verstehen, wird die Unterhaltung etwas anstrengend. Nachmittags vervollständigen wir das Tagebuch und laden es hoch, nachdem Strato wieder arbeitsbereit ist. Abends grillen wir ein saftiges Stück Rind und lassen Botswana im Feuerschein ausklingen.
130 bzw. 145 Pula
Tsumkwe, Country Lodge Um 05:30 Uhr verlassen wir anderntags das Bett im Obergeschoss unseres Campers und rüsten uns für die siebenstündige Fahrt. Es ist viertel nach Sieben, als wir vom Platz rollen und uns in den Berufsverkehr nach Maun einklinken. Erst stadtauswärts lässt der Verkehr nach und wird noch schwächer, als wir auf die Main Road Richtung Norden abbiegen. Streckenweise ist die Fahrbahn gut, dann wieder kommen so viele Potholes, dass wir die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Ab dem Abzweig zur Grenze finden wir nur noch Gravel und teilweise Trackqualität vor. Aber wir kommen gut voran, sind schon um die Mittagszeit am botswanischen Grenzposten. Die beiden Gatter nach Namibia müssen wir selbst öffnen. Als wir das verklinkerte Kontrollgebäude betreten wollen, stellen wir fest, dass es noch nicht bezogen ist. Auch die namibischen Grenzer müssen sich mit einer engen, heißen Behausung bescheiden. Noch jedenfalls! Auf schnurgerader Gravelroad fahren wir weiter nach Tsumkwe zur Country Lodge und ziehen eine dichte Wand aus Staub hinter uns her. Die Fahrt zieht sich, die Klimaanlage pustet gegen die trockene Hitze an. Wir finden eine kleine Lodge vor, die jedoch einen gut ausgerüsteten Campingplatz bietet. Die Anlage ist liebevoll gepflegt, und es gibt einen Pool. Kaum haben wir das Auto abgestellt, taucht neben uns ein Bettler auf. In ganz Botswana hat uns niemand angebettelt, aber sowohl in der letzten namibischen Lodge vor der Grenze, als auch jetzt in der ersten nach der Grenze wird gebettelt. Später hören wir, wie der Mann von einem Angestellten weggeschickt wird. Eine Campsite ist mit Overlandern belegt, die jedoch leise sind. Wir lernen ein norddeutsches Ehepaar unseres Alters kennen, das wie wir allein und recht unorthodox unterwegs ist. Am Morgen unterhalten wir uns noch eine Weile, so dass wir erst um zehn Uhr abreisen. Der Himmel ist bedeckt, und es riecht auffällig nach Regen, obwohl alles trocken ist. 130 N$
Tsumeb, Ghaub Guestfarm Die verzögerte Abfahrt rächt sich, denn es ist Freitag und in Grootfontein, wo wir uns mit ein paar Lebensmitteln versorgen, der Teufel los. Überall stehen Pfützen auf den Wegen, hier muss es kräftig geregnet haben. Es ist immer noch diesig, kein Fotowetter, aber die Temperaturen sind angenehm. Erst um drei Uhr kommen wir ziemlich genervt auf der Ghaub Guestfarm an. Die Lodge ist ein Traum. Sie liegt in einer hügeligen Landschaft, hat genügend Wasser, um großflächig begrünt zu sein. Sie liegt in einem ausgedehnten Park, dessen Bäume einst von den Missionaren gepflanzt wurden, die hier gewirkt haben. Der Park in der Abenddämmerung Der Pool ist der größte, den wir auf unserer Tour kennengelernt haben. An dem eigenen Wasserloch fühlen sich Nashörner wohl. Leider verpassen wir eine Nashornmama mit ihrem Sprössling, weil wir zu spät davon erfahren. Auch die Campsite ist sehr schön gelegen. Wir haben ein gemauertes Häuschen mit allem, was das Camperherz begehrt: Überdachte Terrasse mit großem Steintisch und „Kücheneinrichtung“, davor ein kleiner Rasenplatz mit einer gemauerten Feuerstelle, Dusche und Toilette auf der Rückseite des Gebäudes sind groß und intakt. Campsite Nr. 1 Wir haben elektrisches Licht, aber das Wasser müssen wir im Donkey erhitzen. Die Zufahrt auf den Stellplatz gestaltet sich schwierig. Steil bergauf muss Herbert rückwärtsfahren. Ich stehe auf der falschen Seite, als er eine Macke ins Auto fährt. Mist, das kostet uns einen weiteren Teil der Kaution! Die beiden anderen Campsites sind nicht belegt, auch nur zwei Chalets sind bewohnt. Schade, dass wir nur eine Nacht bleiben, hier würde ich gerne längere Zeit verbringen. Baumhörnchen tollen um uns herum Für den Abend haben wir ein Dinner vorbestellt. Morgen fahren wir weiter zur letzten Campingübernachtung. Die Reise geht definitiv zu Ende. 180 N$
Okonjima, Omboroko Campsite Auf geht’s nach Okonjima, einem privaten Reservat, das sich dem Schutz der Wildkatzen in Namibia verschrieben hat. Wir werden am Gate kontrolliert, fahren durch mehrere Schleusen und suchen dann eine Rezeption. Wegweiser informieren über den Weg zum Daycenter, zu den Campsites und zum Main Camp. Dort fragen wir nach der Rezeption und werden zum Daycenter geschickt, das diese Funktion einnimmt. Die Omboroko Campsites liegen mitten im Busch, sind für mehrere Camper groß genug und haben Bäume, die Schatten spenden. Riesige Campsite ganz für uns allein Da wir allein sind, nennen wir einen riesigen überdachten Aufenthaltsraum mit Küche und großzügige Sanitäranlagen, die für eilige Situationen zu entfernt liegen, unser eigen. Zum Pool sind es 30 – 40 Minuten Fußweg, wie uns ein Angestellter verrät, der sich nach dem Rechten erkundigt. Gut, dass kein Poolwetter ist, der Weg wäre uns zu weit. Wir haben einen Game Drive mit Infoveranstaltung zur Africat Foundation gebucht und betrachten mit ungutem Gefühl die dunklen Wolken, die sich über den Hügel wälzen. Gewitterwolken Der Guide holt uns im offenen Safarifahrzeug von der Campsite ab. Wenig später blitzt und donnert es, und ein tropisches Gewitter geht über uns hernieder. Obwohl die Seitenwände des Fahrzeugs geschlossen werden, bleiben wir nicht trocken. Im Nu ist es kalt geworden, und wir frieren in unseren T-Shirts und Westen. Leider zieht sich der Vortrag über Africat hin, weil der Regen nicht nachlässt. Wir verstehen den Guide nur teilweise, denn sein Englisch harmoniert nicht mit unseren Kenntnissen. Als es endlich ins Gelände geht, wo uns an einem Beobachtungsstand die Fütterung eines Leoparden vorgeführt wird, dunkelt es bereits. Trotz der günstigen Gelegenheit, einen Leoparden zu fotografieren, kann ich mich für solche Aktionen nicht begeistern. Inzwischen ist es dunkel geworden und für meine Lieblingskatzen, die Cheetas, die wie bestellt am Weg sitzen, genügt das Licht kaum noch. Ihn stört das Klicken der Kameras wohl nicht Schade, dass wir für ihn keine Zeit haben Ich bin froh, als wir zurück auf der Campsite sind und mache mich an unser letztes Abendessen der Reise. Da Samstag ist gibt es was? Richtig geraten: Gemüsesuppe! Anschließend räumen wir alles aus unserem Fahrzeug, was wir nicht mehr brauchen, und packen es in den Wäschekorb. Die Putzkolonne hat sicherlich Verwendung für die Utensilien. 330 N$
Windhoek, Guesthouse Tamboti Da sind wir wieder! Heute ist Sonntag, der 1. Oktober. Hinter uns liegen fünf spannende Wochen, in denen wir 5.500 km zurückgelegt haben. Wir packen unsere Reisetaschen und erkundigen uns nach einer Gaststätte, die am „Tag des Herrn“ geöffnet ist. Das ist schwierig in Windhoek, so dass wir schließlich in Joe’s Beerhouse landen. Morgen fliegen wir nach Deutschland zurück, wo es laut Auskunft unserer Tochter nass und kalt sein soll. Ein guter Grund, trotz des auch in Windhoek kühlen Wetters den Pool zu nutzen. 410 N$
Auf besonderen Wunsch meiner "besseren" Hälfte veröffentliche ich als letztes Foto das Portrait eines Saltys, wie die Australier zu Salzwasserkrokodilen sagen. Sie treiben trotz ihrer Bezeichnung auch in Flüssen und Seen ihr Unwesen. Im Gegensatz zu den Freshys haben sie menschliches Fleisch auf ihrer Speisekarte. Freshys sind kleiner, haben ein spitzes Maul und beißen nur, wenn sie geärgert werden. Alles klar?
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201118. Okt. 2017 ·
Nachtrag zum Thema "Probleme mit dem Camper": Wir haben die Rechnung für die Dellen an den beiden Fahrzeugen erhalten. Für die Unannehmlichkeiten wurden uns zwei volle Tage abgezogen und nur die tatsächlichen Reparaturkosten der Schäden (Rechnungen liegen bei) berechnet. Da kann man nicht meckern, oder?
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201120. Okt. 2017 ·
Resümee Ein Erfahrungsbericht leidet zwangsläufig darunter, dass die Schilderungen über die Empfindungen und Gedanken zum Erlebten zu kurz kommen. Unsere Reise 2017 war eine Mischung aus bekannten und neuen Orten, Tiersichtungen, Landschaften und dem Managen von Problemen. Wir haben bis auf letzteres alles genossen, träumen von kitschig schönen Sonnenuntergängen, einsamen Tracks durch den Busch, dem Geruch und dem Knistern von Lagerfeuern und von Wildtieren sowieso. Dass wir bei den Game Drives nicht so erfolgreich sind wie Natur-und-Weg, liegt – wie sie in ihrem Bericht richtig schreiben – daran, dass wir morgens erst einmal frühstücken. Sonst sind wir sehr, sehr schlecht gelaunt! Blick zur Blutkuppe
Spur auf der Fahrt zum Messumkrater In sechs Reisen ins südliche Afrika sind wir nachdenklicher geworden, sehen Namibia und Botswana heute anders als nach unserer ersten Tour. Auf einer Fahrt von Camp Kwando nach Kongola fällt mir in einem Dorf eine Ansammlung bunter Kinderstühlchen aus Plastik auf, die in Reih und Glied unter einem Schattendach stehen. Schule? Kindergarten? Auf der Rückfahrt sehe ich, wie kleine Kinder ihre Stühlchen schultern und damit heimgehen. Mich erschüttert, dass der namibische Staat in die Bildung und Betreuung seiner Kinder möglichst wenig investiert, nicht einmal bescheidenste Mittel. Es macht uns traurig zu lesen, dass Nashörner aus purem Aberglauben abgeschlachtet werden, Elefanten als Zerstörer gesehen und umgebracht werden, weil politische Grenzen und stabile Zäune ihrem natürlichen Wandertrieb Grenzen setzen. Statt Farmer zu informieren, wie sie das Vieh präventiv gegen Wildkatzen schützen können, werden diese erschossen. Die AfriCat Foundation in Okonjima zeigt zu diesem Thema eine aufrüttelnde Ausstellung. Wie viel Zeit bleibt den letzten ihrer Art, bis wir sie nur noch in Zoos und Wildreservaten „besichtigen“ können? Oft haben wir nachts das „Nöff-Nöff“ der Hippos gehört, von denen jetzt Hunderte dem Milzbrand zum Opfer fallen. Die Menschen, die an den Flüssen leben, sind ebenfalls stark gefährdet. Selbst geangelter Fisch ist infiziert. Mächtiger Baum am Straßenrand Auch das ist einer von Baines Baobabs Es war unser besonderer Wunsch, noch einmal ins Okavangodelta zu fahren. Nachdem schon Anfang Februar unsere Wunschcamps 3rd Bridge und Xakanaxa ausgebucht waren, entschieden wir uns für eine Variante, die uns leider enttäuschte: Southgate – Northgate – Mankwe Bushcamp. Vor Ort spontan freie Campsites in einem der Wunschcamps zu ergattern - Fehlanzeige. Es war alles voll. Viel Staub um nichts Schwarznasenimpalas Roadblock im Mudumu NP Wir haben den Eindruck, dass sich der Gruppentourismus in den letzten Jahren verstärkt hat. Das ist erfreulich für die Betreiber von Gaststätten, Lodges und Camps, doch wir als Selbstfahrer machen mit Overlandern nicht immer gute Erfahrungen. Eine Gruppe von vierzig Menschen erhöht den Lärmpegel in einer Gaststätte wesentlich stärker als z. B. zwanzig Paare.
Noch so klein und schon flügge Besondere Erlebnisse waren die Fahrten durch den Messumkrater, zu Baines Baobabs, entlang des westlichen Teils der Chobe Riverfront bis Ihaha und entlang des Boteti. Die Einfahrt in den Chobe NP schon am Ngoma Gate entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer. Auf Campsites wie Onguma Tamboti, Ghaub Guestfarm, Tiaans Camp und anderen fühlten wir uns im Gegensatz zu den teuren Camps im Etosha NP oder der Mankwe Lodge als willkommene Gäste. Sehr abwechslungsreich fanden wir die Landschaften am Kavango, Kwando, Sambesi, Chobe, Linyanti, Boteti und Khwai, der für uns Überraschungen bereithielt. „Das Wasser sucht sich immer neue Wege, deshalb ist es im Okavangodelta schwierig, Fahrwege anzulegen und Brücken zu bauen“, erzählte uns vor Jahren ein Ranger. Diesmal haben wir es erleben „dürfen“. Unsere Sicherheit war während der Reise nie wirklich bedroht, auch wenn wir uns manchmal unsicher fühlten. Hornraben Hippos an der Chobe Riverfront Das Resümee ist länger geworden als vorgesehen; entschuldigt, dass ich ins Plaudern gekommen bin. Zur Auflockerung des trockenen Berichts streue ich ein paar Fotos zum Angucken hinein. Hübsches Büffelmädchen
Eine von vielen Libellen Don't feed the wildlife!
Merke: Reisende, die in Namibia und Botswana waren, haben viel mehr zu erzählen, als andere hören oder lesen wollen 😄 .
Ein herzliches Dankeschön, an alle, die sich für unsere Erfahrungen interessieren! Wer tiefer in unsere Tour einsteigen will, kann das in unserem Reisetagebuch tun: http://www.fydrich.de/tagebuch/
Danke Dir für Deine Zusammenfassung! Abgesehen von den schönen Bildern steht da viel interessantes und nachdenkliches. Einiges davon (Busreisende) fiel uns schon vor fünf Jahre, als wir das letzte Mal in NAM waren, negativ auf. Mal sehen, wie das nächstes Jahr wrid. Danke! LG Martin
Champagner8’810 Beiträge · seit 201020. Okt. 2017 ·
Meine Lieben,
das Nette, wenn man die Schreibenden persönlich kennt, ist ja die Tatsache, dass man sie beim Lesen quasi sprechen hört und vor sich sieht 🙂 . Im vorliegenden Falle führte dies (auch wenn du sehr treffend Unschönes ansprichst) oft dazu, dass sich ein Grinsen über mein Gesicht zog, während ich durch euren Erfahrungsbericht "blätterte" 😄 . Zu gut kenne ich ja eure mit viel Augenzwinkern versehenen schelmischen Live-Erzählungen 😘 !
Liebe Freshy Herzlichen Dank für deinen Erfahrungsbericht und das Resumée. Vieles darin hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Doch was können wir alten Hasen (so hast du uns letztes Jahr in Büsnau genannt) daran ändern? Ich glaube nicht viel. Geld regiert die Welt! Wenn halt mit dem „neuen“ Tourismus Geld verdient wird, wollen alle ein Stück davon. Uns bleibt zumindest die Erinnerung wie es einmal war. Liebe Grüsse Grosi
franzicke2’085 Beiträge · seit 201220. Okt. 2017 ·
Liebe freshy das da:
Merke: Reisende, die in Namibia und Botswana waren, haben viel mehr zu erzählen, als andere hören oder lesen wollen 😄 .
ist wirklich ein hinreißender Merksatz und wahrscheinlich hast du damit auch ziemlich recht 😄 allerdings gilt der ganz sicher nicht hier im Forum, wo sich wahrscheinlich alle freuen, wenn du ein bisschen ausführlicher wirst ... Auch von mir ein ganz herzliches DANKE für deine aktuellen Einschätzungen und Erfahrungen. Viele Grüße Ingrid
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201120. Okt. 2017 ·
Liebe Freshies,
wow - das ging ja fix! Vor 10 Tagen begonnen und heute schon das Resümee. Es war schön, mit Euch zu reisen. Ich würde mir wünschen, mir auch noch in " Weißen Jahren" solche Reisen (und Strecken) zuzutrauen! Meinen tiefen Respekt!
Herzliche Grüße Strelitze
(PS: Im "besonnten" Bericht fehlt Einiges, zB. Etosha und diverse Unterkünfte. )
Liebe Freshy, da kann ich mich Ingrid nur anschliessen: Wir alle können glaube ich gar nicht genug erzählt und bebildert bekommen 🤩
Danke für die vielen aktuellen Erfahrungen und Informationen.
Das Wasser sucht sich immer neue Wege, deshalb ist es im Okavangodelta schwierig, Fahrwege anzulegen und Brücken zu bauen“, erzählte uns vor Jahren ein Ranger. Diesmal haben wir es erleben „dürfen“.
Und genau deshalb ist es für die Planung so interessant, wo es gerade weitergeht und wo man mit Wasserdurchfahren zu rechnen hat. Ganz liebe Grüsse Nina
freshyThemenstarter3’883 Beiträge · seit 201120. Okt. 2017 ·
Oooh, so viele Kommentare auf einen Streich, ich danke euch!
@Bele: Stimmt, wenn ich eine Person kenne, höre und sehe ich sie ebenfalls bei schriftlichem Kontakt. Dich auf jeden Fall auch *ggg*. Ab sofort mit dieser windumtosten Frisur, die mich an einen ergrauten Gaukler erinnert. (Duckunwech)
@Grosi: Ach ja, wir Alten 😉 . Was haben wir schon erlebt 🤪 . Am schlimmsten bei diesem Touristenboom finde ich, dass nur wenige Große daran verdienen, den Kleinen lediglich Jobs als Küchenhilfe, Gärtner usw. bleiben. Von Ausnahmen abgesehen. Bei der Schulpolitik in Namibia wird sich daran so schnell auch nichts ändern.
@TinuHH: Glaub mir, es ist schlimmer geworden! Wir waren vor sechs Jahren das erste Mal in Namibia.
@franzicke: Die Fomis sind in dieser Hinsicht schon ein besonderes Völkchen. Es erstaunt mich immer wieder, mit welcher Begeisterung Reiseberichte gelesen und kommentiert werden. Ich habe mich extra kurz gefasst, weil das RB-Lesen bei mir bisher zu kurz gekommen ist. Ich schnaufe regelrecht hinterher. Als Nächstes ist fotomatte dran, dann ... mal sehen.
@Strelitzie: Nein, Respekt muss nicht sein. Es gibt Dinge, die wir zu zweit nicht unternehmen würden, da sind wir vorsichtig. Beispielsweise die Hammertour unseres Kleeblatts durch das Kaokoveld. Übstdu nicht jetzt schon? Ich bin sicher, von dir noch zu lesen, wenn du weißhaarig durch Afrika fährst. (Es sei denn, ich erlebe das aus biologischen Gründen nicht mehr.)
@Lolakatze: Bei dir muss ich mich nochmals wegen der Infos zum Messumkrater bedanken. Wir hätten vor Frust in die Felsen gebissen, wenn wir hätten durchbrausen müssen. Hast du gesehen, dass wir brav dort gecampt haben, wo schon andere eine Feuerstelle hinterlassen hatten? 😉 Nachtrag: Herbert hat die Umfahrungen und das Brückle an das T4A-Team weitergegeben. Sie werden die Änderungen im nächsten Update berücksichtigen.
@Lolakatze: Bei dir muss ich mich nochmals wegen der Infos zum Messumkrater bedanken. Wir hätten vor Frust in die Felsen gebissen, wenn wir hätten durchbrausen müssen. Hast du gesehen, dass wir brav dort gecampt haben, wo schon andere eine Feuerstelle hinterlassen hatten? 😉 Nachtrag: Herbert hat die Umfahrungen und das Brückle an das T4A-Team weitergegeben. Sie werden die Änderungen im nächsten Update berücksichtigen.
Ich helfe immer gerne, aber der Tipp zum Messumkrater kommt nicht von uns 😵 Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken 😈
auch von mir ein herzliches Dankeschön für die hilfreichen Infos! Meinen Respekt für eure Tour habt ihr sowieso.
Aber eines ging mir ja schon in der Kurzversion eures Reiseberichtes ab: ein Video mit der Herberts toller Erzählstimme - immer ein absolutes Highlight!
Wünsche euch noch viele tolle Reisen, herzliche Grüße, Nette