MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201519. Apr. 2017 · #1
Hallo liebe Fomis, wir sind wieder in Hamburg nach gut 3 Wochen in Namibia und Botswana. Nachdem wir im November 2015 absolute Trockenheit und Hitze erfahren haben, sah es dieses Mal etwas anders aus.
Aber zunächst die Tour: 12.3. Abflug von Hamburg über London und Johannesburg nach Windhoek mi BA. 13.3. Ankunft in Windhoek, Rivendell Guest House 14.3. Autoübernahe, 1. Einkauf und Fahrt bis Spreetshogte 15.3. Sesriem Campsite 16.3. Blutkuppe Campsite 17.3. Swakopmund, Tiger Reef Campsite 18.3. Swakopmund, Tiger Reef Campsite 19.3. Ugab Rhino Camp 20.3. Aba Huab Rest Camp 21.3. Etosha, Olifantsrus 22.3. Etosha, Halali, Campsite 23.3. Grootfontein, Maori Campsite 24.3. Mahangu Safari Lodge, Campsite 25.3. Mahangu Safari Lodge, Campsite 26.3. Mudumu, Camp Kwando, Inselzelt 27.3. Mudumu, Camp Kwando, Inselzelt 28.3. Livingstone Campsite 29.3. Kasane, Chobe Safari Lodge, Campsite 30.3. Ihaha 31.3. Savuti 1. bis 3.4. South Gate 4.4. Maun, Autorückgabe, Rileys Hotel 5.4. Rückflug, wieder über Johannesburg und London mit BA
Die 3 Übernachtungen in South Gate waren nicht freiwillig, aber dazu später mehr….
12.3. Hund und Katze sind bestmöglich wegorganisiert. Die Koffer sind gepackt, mit gar nicht so viel Klamotten sondern mehr mit „was wir bestimmt, vielleicht unbedingt brauchen könnten…“ Wir haben für den langen Flug Plätze oben am Notausgang gebucht, nicht ganz billig, aber sehr empfehlenswert. Viel geschlafen haben wir aber trotzdem nicht 🙁
13.3. Am Flughafen in Windhoek werden wir schon erwartet und ins Rivendell Guest House gefahren. Diesen Transfer und die erste Übernachtung hatte ich vorgebucht. Fest entschlossen, nicht den selben Fehler wie bei der letzten Reise zu machen – also erstmal ankommen. Rivendell ist nett und entspannt. Es gibt kein Restaurant aber eine gut ausgerüstete Küche für Selbstversorger. Neben dem Geränkekühlschrank ist eine Strichliste vorbereitet. Unser Zimmer hat eine kleine Terrasse und das servierte Frühstück am nächsten Tag war prima. Lediglich die Baustelle direkt daneben hat etwas gestört. Am Nachmittag sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen. Geld am ATM gezogen und dann zu Joes Beerhouse. Die Stadt hat uns nicht gefallen, laut und staubig. Joes Beerhouse war dagegen fast eine Oase. Obwohl sehr groß und definitiv für Touris gemacht. Das Essen war lecker (bis auf das Krokodil auf der Grillplatte) und der Preis absolut ok. Mit einem Taxi wieder zum Rivendell und nur noch schlafen… auch wenn die Bauarbeiter nebenan noch aktiv gewesen wären, wir hätten nix gemerkt.
kOa_Master391 Beiträge · seit 201519. Apr. 2017 · #2
Na die weshalb ihr drei Nächte in South Gate übernachtet habt, kann ich mir schon in etwa vorstellen. Zum Glück habt ihr die Tour nicht in umgekehrter Reihenfolge gemacht 😉
Ich bin gespannt auf die weiteren Berichte, vielen Dank!
hallo Mischa, machs mir schon mal gemütlich und freu mich auf den Reisebericht , trotz Wasser seit Ihr wieder wohlbehalten in Hamburg angekommen. Hau in die Tasten damit wir mehr erfahren. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hanne schrieb:hallo Mischa, machs mir schon mal gemütlich und freu mich auf den Reisebericht , trotz Wasser seit Ihr wieder wohlbehalten in Hamburg angekommen. Hau in die Tasten damit wir mehr erfahren. Beste Grüsse Hanne
...dem schließe ich mich uneingeschränkt an! Gruß Friederike
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201523. Apr. 2017 · #5
@ kOa_Master: du hast natürlich recht, es hatte was mit dem Wasser zu tun. Umgekehrt hätte aber vermutlich weder genutzt noch geschadet. 😉
@ kOa_Master, Hanne und CuF: danke für Euer Interesse, ich werde mich bemühen zügig voranzukommen. Norbert bastelt auch schon an einem neuen Film. Da wir in diesem Jahr aber sooo viel auf dem Zettel haben, wird es immer mal wieder stocken. 🙁
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201523. Apr. 2017 · #6
Nach dem Frühstück warten wir auf den Fahrer von AVIS Safari Rental….der nicht kommt. Mit der Hilfe vom Rivendell stellt sich nach einigen Telefonaten heraus, dass der Fahrer am Flughafen auf uns wartet. Meine Mails aus Hamburg sind also irgendwo untergegangen.
Mit entsprechender Verspätung verläuft die Übernahme des Autos. Aber wir sind entspannt und haben Zeit. Das Auto hat 120.000 auf dem Tacho und wirkt schon auf den 1. Blick nicht sehr gut gewartet. Während uns das Auto erklärt wird, stellen sich einige Mängel heraus. Andere herumstehende Autos müssen spontan als Ersatzteillager herhalten. Besonders interessant wird es bei unserer Frage nach dem Inhalt des Dieseltanks. Als ich das Auto gebucht hatte, wurde mir ein Tankinhalt von 260 Litern versprochen. Außerdem eine Winsch und ein Schnorchel – beides Fehlanzeige. Laut eines Papiers, das uns gegeben wird, fasst der Tank 170 Liter, der Typ in Windhuk schätzt, dass wir 110 Liter haben Mit nur 110 Litern ist unser Plan von Kasane bis Maun zu fahren nicht machbar. Wir schauen uns den Tank also etwas genauer an und sind uns ziemlich sicher, dass er groß genug ist für mindestens 200 Liter. Nach etwa 2 Stunden fahren wir, etwas genervt, vom Hof. Wir haben den Eindruck, dass es absolut keinen Sinn machen würde, hier noch zu diskutieren – das Auto wird es schon schaffen… hat es in wesentlichen Teilen auch… 😛
Unser erstes Ziel ist die Merua Mall. Dort verbringen wir noch mal 2 Stunden mit dem Füllen von 2 großen Einkaufswagen. Nachdem erst mal alles irgendwie verstaut ist, geht es gegen 14:30 Uhr endlich wirklich los.
Unser Ziel heute ist die Campsite in Spreetshogte. Schon kurz hinter Windhuk endet die Teerstraße und wir fahren über die C 26 und die D 1261. Die Landschaft wechselt von schön zu schöner. Fotos habe ich aber erst an der Campsite gemacht. Sie liegt weit oben am Berghang mit einem wunderbaren Blick ins Tal. Es gibt 3 Plätze, einer ist belegt. Die Besitzer wohnen unten im Tal. Da runter und dann wieder rauf, es wäre dunkel bis wir zurück wären. Wir richten uns also erst mal ein, jeder Platz hat ein eigenes Häuschen mit Schattenplatz, WC und Dusche (Donkey). Dann kommt von unten ein kleines Auto angefahren. Die Schwester der Besitzerin. Wir dürfen natürlich gerne bleiben.
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201524. Apr. 2017 · #7
Mittwoch, 15.3. Zunächst noch ein paar Bilder von Spreetshogte:
Diese Tiere laufen hier recht zahlreich herum. Sie können wohl eine rechte Plage darstellen. Uns haben sie nicht weiter gestört, wir fanden sie eher spannend:
Die Sonne geht hinter dem Hang auf. Wir lassen uns Zeit mit dem Frühstück und versuchen das beginnende Chaos im Auto zu ordnen.
Hier hat es uns sehr gut gefallen – unbedingt empfehlenswert !!! Dann geht es weiter nach Süden. Der Pass ist steil, aber durch Betonplatten „entschärft“ und somit völlig problemlos zu fahren.
In Solitaire machen wir eine Kaffeepause und sehen uns ein wenig um.
Dann geht es weiter
nach Sesriem. Dieses Camp hatte ich vorgebucht. Es wäre aber wohl nicht nötig gewesen. Etwa ¼ der Plätze bleiben frei. Wir bekommen einen Platz im äußeren Ring mit diesem Ausblick:
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201508. Feb. 2018 · #8
Oh jeeh, jetzt habe ich schon so lange nicht mehr weitergeschrieben! Bei uns war einfach zu viel los, sorry Ich will den Faden aber jetzt wieder aufnehmen…
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201508. Feb. 2018 · #9
Da wir schon recht früh hier angekommen sind, beschließen wir uns heute noch auf den Weg zu den Dünen zu machen. Im Forum wird immer mal wieder diskutiert welches Licht besser sei – abends oder morgens. Egal, wir fahren einfach jetzt los. Und wir haben alles für uns – es ist wirklich niemand sonst da. Wir lassen am 1. Parkplatz Luft ab und fahren weiter. Laufen einfach so herum und genießen den Ort.
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201510. Feb. 2018 · #19
Kurz vor Sonnenuntergang sind wir wieder im Camp. Norbert grillt eingelegtes Beef, dazu gibt es Salat und Brot. Danach ziehen wir uns satt und zufrieden in unser Dachzelt zurück. Im Camp sind mehrere größere Reisegruppen – z.T. mit diesen lustigen Schubladenbussen. 😄 🤪 😄 Sie feiern bis spät in die Nacht, aber die Stimmung ist fröhlich und entspannt, es stört uns nicht wirklich.
16.3. Wir stehen erst mit dem Sonnenaufgang auf. Das Camp ist fast leer. Alle haben sich auf die Jagt zu den Dünen gemacht. Wir lassen uns Zeit, frühstücken und packen zusammen.
Dann fahren wir das kurze Stück zum Sesriem Canyon. Dort laufen wir eine ganze Weile herum und sind wieder alleine.
MischaThemenstarter258 Beiträge · seit 201510. Feb. 2018 · #20
Unser heutiges Ziel ist die Blutkuppe. Das Permit dafür haben wir in Sesriem bekommen, vorzeigen mussten wir es nirgendwo, gekostet hat es aber auch nichts. Wir fahren wieder zurück über Solitäre und durch karge und schöne Landschaft. Die Gravelroad ist sehr gut zu fahren.
Wir sehen ein paar Zebras mit auffällig großen Ohren: