LolaKatze846 Beiträge · seit 201430. Juli 2016 · #41
Hallo Chamäleon,
oh je, der Verlust des Kamerazubehörs wäre ja wirklich eine Tragödie gewesen 😮 . Zum Glück hat sie eine ehrliche Finderin gefunden und alles war dann gut 🤩 . Ich hatte ja bei einem Gamedrive "nur" meine Tasche mit den Reserveakkus verloren. Schon das war ja schon furchtbar für mich. Und wer hat´s gefunden? Ein ehrlicher Guide auch unterwegs im Niemandsland hat sie gesehen und eingesteckt. Und auch That´s Africa. Da hattet ihr echt Glück, dass ihr eure schöne Reise so unbeschwert fortsetzen konnten.
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201130. Juli 2016 · #42
Hallo Nina und Lothar,
ja, das war schon besonders, vor allem, wenn man bedenkt, wie breit das Tal dort ist und wie viele Fahrspuren es gibt. Dass die netten Südafrikaner genau die selbe Fahrspur benutzt haben und die Tasche gesehen haben, die weder riesig noch in Signalfarben ist, war ein wahrer Glücksfall.
Und ich habe mir selber auf die Schulter geklopft, dass ich auf die eher abwegige Idee gekommen bin, die Dame anzusprechen, obwohl ich eigentlich dachte, kann fast nicht sein. 😊 Ich finde, mein Mann kann ganz schön froh sein, dass er mich hat. 😛 😛 😛
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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heuchef911 Beiträge · seit 200730. Juli 2016 · #43
Elde schrieb:da zeigt es sich das es überall auf der Welt auch erhliche Menschen gibt. Das sind echte Glücksmoment auf einer solchen Reise.
Das erinnert mich an einen "Glücksmoment" leicht anderer Art vor einigen Jahren, den ich aber nie vergessen werde: Wir kamen von Epupa und wollten im OK-Markt in Opuwa für anschließende 6 Tage "in the middle of nowhere" einkaufen. An der Kasse, mit vollem Wagen, hörten wir, dass alle Telefonleitungen nach Opuwa unterbrochen seien, keine Kreditkarte geht, der ATM nicht geht und die Bank geschlossen habe, möglicherweise noch Tage. Bargeld hatten wir nur noch wenig dabei. Der Chef des Marktes, dem wir das Problem schilderten, fragte, ob wir später durch Outjo kämen und dann " I trust you, nehmt alles mit und zahlt es dann beim OK-Markt in Outjo, der zu uns gehört." Es waren immerhin mehr als 1.000 N$. So unerwartetes Vertrauen brennt sich ins Gedächtnis und die Seele. (Ich denke, dass niemand fragt, natürlich haben wir bezahlt) . Auch das ist Afrika. Helgi
....aber wir verbessern uns doch alle gerne, wo wir nur können. 😊
Hallo Karin, das war ein Späßle! Bele versteht das schon - schließlich verleiht sie auch bereitwilligst und lange Zaunpföschdle....
Da habt Ihr ja großes Glück gehabt mit Eurer Kamera! Mir ist beim Lesen eingefallen, dass man mal einen Threat aufmachen könnten (wenn's einem gaaaanz langweilig ist) mit dem Thema: VERLOREN/WIEDERGEFUNDEN/VERGESSEN/WIEDERBEKOMMEN. Dazu hätten wir einiges beizutragen.... Schöne Fotos übrigens - und den Roidrompaß fanden wir auf dem Rückweg auch gar nicht mehr soo schlimm! Herzliche Grüße Friederike
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201130. Juli 2016 · #45
Hallo Helgi,
das ist aber mal eine besonders schöne Geschichte. 🤩 🤩 Und natürlich habt Ihr bezahlt, da wäre sicher niemand drauf gekommen, dass Ihr das anders handhabt. 🤪 So viel Vertrauen hätte mich auch umgehauen.
Hallo Friederike,
so ein Thread wäre vielleicht wirklich spannend. Und zum Pass: wir sind ihn nur einmal gefahren, aber da kommen wir erst in ein paar Tagen hin. 😄
Und dass die Bele immer Spass macht, weiß ich doch, darum lieben wir sie doch so. 🤩 😗
Viele Grüße Karin
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take-off1'674 Beiträge · seit 201201. Aug. 2016 · #46
Hallo Karin,
ich bin eben mal noch schnell zugestiegen 🤨 🤨 Auch wir lieben dein "Seelenland" und sind schon wieder in der Vorbereitung. Kaokoveld und der Norden ist einfach unbeschreiblich schön. Es macht Freude deinen Bericht zu lesen. Da kommen so viele Erinnerungen an unsere Tour letzen Jahr zurück. Bin gespannt, was ihr noch alles erlebt habt
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201102. Aug. 2016 · #47
Hallo Dagmar,
Ihr ward eine unserer Hauptquellen der Inspiration, daher freue ich mich besonders, dass Du noch zugestiegen bist. 😄
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201102. Aug. 2016 · #48
Die Weiterfahrt bis zum Tagesziel war nach dem Pass nicht mehr sehr anspruchsvoll, aber wir hatten im Marienflusstal solch einen Nebel oder Sand in der Luft oder wer weiß was, dass wir dachten, wenn jetzt ein Elefant (oder eine Kuh 😛 ) im Weg steht, fahren wir da einfach drauf.
Da ging´s noch
Da war´s dann nicht mehr so schön
Zum Schluss gab´s noch mal ordentlich Wellblech
Und dann das inzwischen berühmte Schild am Camp Syncro
Man sieht links im Bild, dass schon Ryan angeflitzt kommt, kurze Zeit später kam Sarah mit den beiden Hunden nach und wir wurden zu unserer großen Überrachung mit unseren Vornahmen begrüßt. Wir hatten reserviert und waren für den Tag die einzigen Gäste mit Reservierung und daher hatte man sich die Namen gemerkt. Sehr aufmerksam, wie wir fanden und das hielt so die ganzen zwei Tage, die wir dort waren.
Die beiden sind von einer entwaffnenden Herzlichkeit, geben Infos, wo sie nur können, pflegen einen auffallend respektvollen Umgang mit den Himba, die in der Umgebung leben und teils auch für sie arbeiten, machten immer wieder auf Vögel aufmerksam, brachten Kostproben von ihren Zitronen- und Orangenbäumen und vor allem Peperonisträuchern (achtung, sehr scharf 😈 ). Die Donkeys wurden morgens und abends beheizt, es gibt pro Platz eine Feuerstelle, einen Wasserhahn, wir hatten sogar ein Schattendach und einen herrlichen Ausblick auf den Kunene.
Aussicht von unserem Platz
Haustier 🤢
Links unser Auto, rechts andere Gäste, vom Fluss aus gesehen.
Die festen Häuser, die man mieten kann, durfte ich auch bewundern und fotografieren, sehr schön, sehr großzügig. Verpflegung gibt es hier allerdings nicht, nur Getränke können die Gäste haben. Essen muss man also selber mitbringen.
Am nächsten Tag haben wir gefaulenzt 😎 , sind ein wenig rumgelaufen, haben fotografiert, erzählt, gegrillt, ... Ein paar Eindrücke:
Ihr merkt sicher schon an der Menge der Bilder, dass ich ganz verliebt in diesen Ort bin. Hier möchte ich unbedingt hin zurückkehren. 🤩
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LolaKatze846 Beiträge · seit 201402. Aug. 2016 · #49
chamäleon2011 schrieb:
Ihr merkt sicher schon an der Menge der Bilder, dass ich ganz verliebt in diesen Ort bin. Hier möchte ich unbedingt hin zurückkehren. 🤩
Obwohl ich noch nicht dort war, kann ich mich einfach anschliessen - och wie schön 🤩
Hallo Karin, wie schade, dass das Marienflusstal im starken Dunst lag, als Ihr durchgefahren seid! Die Weite dieses Tals, die Farben und der Himmel darüber hatten mich total begeistert. Ebenso wie übrigens Camp Syncro und seine liebenswürdigen Betreiber. Gruß Friederike
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Aug. 2016 · #51
Hallo Nina,
dann weißt Du jetzt schon mal, wo es nächstes Jahr hingeht. 🤩
Hallo Friederike,
wir hatten ja noch den Weg zurück, und da war das Wetter uns gewogener. Wenn es so sehr verhangen ist, rede ich mir einfach immer ein, es hat was Mystisches. 😊 🤪
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201105. Aug. 2016 · #52
Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen vom Camp Syncro und von Ryan und Sarah und es ging auf den Weg zurück zum Marble Camp, diesmal aber nicht über den Pass sondern die Tonnenroute entlang (ich glaube, der Begriff stammt von Tinochica 🤩 ).
Morgenstimmung
Verhangen, aber deutlich besser als auf der Hinfahrt
Rote Tonne
Blaue Tonne
Fata Morgana
Einsamer Wanderer
Gute Nacht im Marble Camp
Diesmal waren wir die einzigen Gäste im Camp und nach Einbruch der Dunkelheit verließ auch der "Campwart" das Camp Richtung seines in der Nähe liegenden Dorfes. Mein Mann hat sich immer gefreut, wenn wir irgendwo ganz allein waren und wenn ich sicher war, dass uns keiner gesehen hatte, war es auch für mich ok, aber wenn wir irgendwo standen, wo vorher ein ganzes Dorf mitbekommen hatte, das wir da waren, hatte ich immer ein mulmiges Gefühl und musste an unseren Guide Andi Maier denken, der wenige Monate zuvor auf solch einem einsamen Platz erstochen worden war.
Ich schlief also schon nicht so gut ein und wurde später geweckt durch Musik und Motorengeräusche. Ein Trupp Leute mit einem Auto hielt in der Nähe der Anmelde-Hütte und leuchtete mit den Scheinwerfern die Gegend aus. Dann begann eifriges hin- und hergelaufe. Ich saß wie ein aufgeschrecktes Kaninchen im Camper und starrte nach draußen. 🙄 Mein Mann meinte was von wegen Hasenfuß und ich solle mich mal nicht so anstellen. Als ich aber nach der Taschenlampe griff, zischte er mir zu: "Kein Licht!!!" Das fand ich in der Situation dann echt mal beruhigend. 🤢
Nach einer ganzen Weile fuhr das Auto einfach wieder weg und alles war ruhig. Mir war die Zeit lang vorgekommen, wahrscheinlich war´s aber gar nicht so lange gewesen. Am nächsten Morgen hatten wir das Gefühl, die jungen Leute hatten Party gemacht und ihren Kumpel nur wieder zurück zum Camp gebracht. Ich bin schon ein rechter Angsthase. 😵
Das witzige Dach der Anmeldung, eine alte Satellitenschüssel
Nach der unruhigen Nacht ging es los nach Opuwo.
Die Strecke war landschaftlich durchaus abwechslungsreich und schön, Berge, Flusstal, Weite ... leider war der Straßenzustand teilweise schlecht und daher nicht schwierig aber sehr anstrengend zu fahren, abwechselnd steinig und sandig. Wir haben recht lange für die Strecke gebraucht, sind aber auch keine Schnellfahrer. Die Tabelle meines Mannes sagt, wir haben 6 1/2 Stunden reine Fahrzeit gehabt.
Da hatten wir zum ersten Mal kein Glück mit Diesel
Auf dem Weg
Die Campsite der Opuwo Country Lodge ist so wie schon oft hier beschrieben, eng und staubig und ohne Charme. Es gibt Strom und auch warme Duschen, aber man steht sehr dicht beieinander. Man darf aber die Einrichtungen der Lodge mitbenutzen und so habe ich nachmittags mal die Füße in den Pool gehalten und abends sind wir, da wir nach der langen Fahrt keine Lust mehr hatten, uns selber um´s Abendessen zu kümmern, in der Lodge essen gewesen. Es gab ein Buffet und das war sehr ordentlich: viele Sorten Fleisch, verschiedene leckere Beilagen und Nachtische. Nur der Kulturschock zwischen mehreren Reisegruppen war nach dem einsamen Kaokovelt etwas befremdlich, aber da kann die Lodge nun nichts zu. 🤪
Der Blick von der Terrasse über den Pool in die Landschaft ist das Highlight der Lodge
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201109. Aug. 2016 · #53
Am Morgen haben wir all unsere Sachen "blickdicht" im hinteren Teil des Autos verpackt und sind ins Städtchen einkaufen gefahren. Da es im Supermarkt kein Game gab, mussten wir auf Rind ausweichen, das aber sehr günstig war. Ich dachte, für das bisschen Geld kann ich nicht viel erwarten und wurde am Abend eines Besseren belehrt: das riesige T-Bone Steak war ganz hervorragend, so tolles Fleisch habe ich in Deutschland lange nicht mehr gehabt.
Der Weg zum nächsten Ziel, der Etosha Roadside Halt Campsite war mäßig spannend. Dafür waren wir von der Campsite sehr angenehm überrascht. Die Plätze sind um einen Hügel aus riesen Steinen angeordnet, es gab einfache aber saubere Ablutions und warmes Wasser.
Von dort kann man zu einem Ausguck oberhalb eines Wasserlochs gehen und beim ersten Besuch hatten wir schon reichlich Zebras, Giraffen, Warzenschweine und anderes. Auf dem Weg dorthin gab es Klippschliefer und auch die Ausbeute an Vögeln war gut. Später liefen noch Paviane herum und in der Dämmerung näherten sich mehrere Löwen dem Wasserloch.
Zunächst waren wir alleine, eine größere Reisegruppe, deren Guide den Leuten den Platz schmackhaft machen wollte, verschwand zur großen Freude meines Mannes wieder, da der Guide nicht erfolgreich war. Die wollten wohl irgendwie Rasen und Schatten und Bar. 😛 Später kam noch ein junges Paar, sodass wir nicht ganz alleine waren.
Wir wurden vor nächtlichen Löwenbesuchen gewarnt, haben aber keine gesehen oder gehört, ganz gut, weil mein Mann nachts mal zur Toilette musste. 😗
Ich bin schon sehr gespannt, wie es dieses Jahr dort aussehen wird, weil man eifrig expandieren wollte und inzwischen Pool, feste Zelteinheiten etc. fertig sein sollen.
Campsite
Der Ausguck
Von den Löwen gibt es nur "Belegfotos", da es schon zu dunkel war.
Der Weg am nächsten Morgen zum Etosha war ein Katzensprung. Wir bestaunten den neuen Zufahrtsbereich am Galton Gate, den wir noch nicht kannten und fuhren mit vielen Stops an Wasserlöchern zum Olifantsrus Camp. Das fanden wir ganz schön, mit ordentlichen Ablutions, einem Hide zum Beobachten der Tiere des Campeigenen Wasserlochs und ausnehmend netten Lueten, die sich wirklich alle Mühe gegeben haben, uns den Aufenthalt angenehm zu gestalten. Man kam zum Beispiel extra zu unserem Platz um uns Bescheid zu sagen, dass ein Elefant am Wasserloch sei. Einkaufen kann man außer ein paar Getränken und Holzkohle nichts, wir hatten aber auch alles, was wir brauchten. Nach einer Mittagspause sind wir noch mal auf "Gamedrive" gefahren.
Ein paar Eindrücke des Tages Eingang zum Etosha
Schönheiten 😄
Und unser Highlight des Tages
Gute Nacht
Am nächsten Tag: Der Hide
von unten (leider hinter recht schmutzigem Glas)
von oben
von unserem Platz aus
Am nächsten Tag geht´s durch den Etosha zum Etosha Safari Camp in der Nähe des Anderson Gates.
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LolaKatze846 Beiträge · seit 201409. Aug. 2016 · #54
Oh ja, das Beef aus dem Sparmarkt in Opuwo war mit das Beste was wir dieses Jahr hatten. Und spottbillig. Und jetzt geht es in den Etosha - wie schön 🤩 Tiere anschauen 😗
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201109. Aug. 2016 · #55
Hallo Nina,
ist ja nett, dass Ihr auch dort eingkauft habt und belegen könnt, dass die Qualität dort gleichbleibend hoch ist. 🤩 🤪 Das müsste mancher teure Edelladen auch mal von sich behaupten können.
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201113. Aug. 2016 · #56
Auf dem Weg raus aus dem Etosha Park halten wir an einem Picknickplatz, von dem wir wussten, dass dort ein riesiges Webervögelnest ist. Da hatten sich schon 2013 die Tierchen sehr über Wasser gefreut. Das war diesmal nicht anders. Sie kommen auf den Tisch geflogen, auch wenn man dort sitzt.
Er mag Obst
Später haben wir noch Löwenglück ... Der Arme sah ziemlich mager aus 🙁
... und wieder Nashornglück (da waren wir oft zur richtigen Zeit am richtigen Wasserloch in diesem Urlaub)
Der Campingplatz am Etosha Safari Camp war gepflegt, mit Rasen, ordentlichem Sanitärgebäude, Strom, Wasser am Platz und recht nah an der Lodge und dem Restaurant. Wir haben hier zu Abend gegessen, Vorspeise und Nachtisch wurden serviert, der Rest war in Buffetform. Es hat uns gut geschmeckt und alle waren sehr freundlich und zuvorkommend. Der Curioshop ist gut sortiert, vor allem gab es eine große Auswahl an Büchern. Zudem gab es abends Livemusik. Einzig der Kulturschock nach Kaokovelt und doch recht ruhigem Olifantsruscamp war für uns ein wenig gewöhnungsbedürftig. Für diejenigen, die viel Ruhe mögen, ist das glaube ich nicht die ideale Unterkunft, wir würden hier aber wieder Halt machen, denn die Lage und die Einrichtungen waren gut.
Am nächsten Morgen vor der Weiterfahrt "schießt" Klaus-Achim noch etliche Vögel und ist damit erst mal ganz glücklich.
... und kann am Eingang des Waterberg Camps gleich weitermachen.
Wir mögen den Waterberg sehr, man kann sich auch mal ein bisschen bewegen, braucht das Auto nicht, es gibt immer Tiere um einen herum. Der Campground ist groß mit vielen Plätzen und man ist nicht für sich, dafür sind die Ablutions sauber und der kleine Shop am Eingang hat alles Nötige, was vielleicht noch fehlt. Als wir auf den Platz fuhren, wurden wir schon erwartet.
Die Lumpen drehen sich die Wasserhähne selber auf, nur leider dann nicht wieder zu. 😈 Jedes mal, wenn wir über den Platz gegangen sind, haben wir unzählige Wasserhähne zugedreht. 🤪
Dann sind wir noch zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen und hatten Glück, denn eines der ansich eher scheuen Dickdicks hat lange für uns Modell gestanden.
Vögel gab es auch wieder
Und Landschaft
Und diesen Anblick, als wir zum Auto zurückkamen 😛
Ich hatte dafür plädiert, die Vorratsbox ins Auto zu stellen, da halt viele Paviane da waren, aber mein Gatte meinte, 1. sei die Box gut verschlossen, 2. stehe auf dem Tisch "da drüben" auch die Vorratsbox auf dem Tisch und 3. überhaupt. Ich habe leider lachen müssen, als wir das sahen, endlich hatte ich mal recht behalten mit meiner Vorsicht. 🤩 "Da drüben" sah es übrigens nicht anders aus als bei uns. 🤪
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201120. Aug. 2016 · #57
Früh am nächsten Morgen haben wir uns einen Early Morning Drive gegönnt. Es ging mit Safarifahrzeug hoch auf´s Plateau und von dort gab es einen schönen Ausblick mit leider etwas verhangenem Sonnenaufgang, einige Rappenantilopen, später noch Büffel an einem Wasserloch und sogar ein Frühstückspaket für jeden. Da man diese Wege nicht selber fahren kann, fanden wir den Drive ganz nett.
Später sind wir auf den Waterberg gekraxelt und haben die Aussicht genossen, ganz alleine nur für uns. 🤩
Auf dem Campingplatz gab es auch noch mal Tiere.
Die Zebramangusten haben sich über den Rasensprenger gefreut. 🤩 🤩
Und wenn die klein sind, sind die süß und kriegen auch noch keine Vorratsboxen auf. 😛 😗
Am Abend haben wir ein letztes Mal vor unserem Camper gebraait und sind ein letztes Mal in unser "Bett" geklettert.
Am nächsten Morgen ging es nach Windhoek, das Auto wieder hergeben, was zügig und unproblematisch geklappt hat und dann hat uns ein Savanna-Mitarbeiter zum Flughafen gefahren. Hier haben wir einen Polo in Empfang genommen und sind noch für vier Tage zu Freunden auf die Farm gefahren.
Thomas war im Jahr zuvor einer unserer Guides gewesen und seine Frau Sabine hatten wir am letzten Abend noch kennengelernt. Nun durften wir bei Ihnen den Urlaub ausklingen lassen. Die ersten Tage waren wir mit Sabine und einer der Töchter allein, da Thomas noch auf Tour war. Es war sooooo schön, voller Herzlichkeit, mit Familienanschluss, Sabine hat sich riesen Mühe gegeben, uns die Zeit schön zu machen, ist mit uns rumgefahren, rumgelaufen, hat gekocht, uns mit zu Freunden und Nachbarn genommen ... Danke für diese wundervollen Tage.
Auf dem Farmgelände gibt es natürlich auch Tiere, wilde und nicht so wilde und vor allem viele, viele Vögel. Klaus ist meist schon vor dem Frühstück eine Runde durch´s Veld gegangen und hat nach Fotomotiven Ausschau gehalten.
Raubkatze
Wildhunde
Sehr wilde Wildhunde, wie man sieht
Und Vögel
Und natürlich Antilopen und Schakale und Warzenschweine, davon gibt es aber schon genug Bilder. Geparden haben wir nur gehört abends, Sabine hatte einen Tag vor unserer Ankunft einen von einem ihrer Kälber runtergejagt, gerade noch rechtzeitig.
Ich habe jetzt ein Diplom im Tore Öffnen!!
Wir freuen uns riesig, dass wir dieses Jahr unseren Urlaub auch wieder auf der Farm ausklingen lassen dürfen. Bald geht es los! 🤩 🤩
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Champagner8'684 Beiträge · seit 201020. Aug. 2016 · #58
Guten Morgen Karin,
tolle Sichtungen hattet Ihr da noch auf der Farm 😎 - und auch wenn sie nicht mit Wildhunden und Raubkatzen mithalten können gefällt mir dieses Foto besonders gut - irre wie die in den Palmwedeln hängen 🤩
Ich weiß jetzt nicht, ob dies das offizielle Ende deines Reiseberichtes war - aber ich bedanke mich auf jeden Fall schon mal ganz herzlich und wünsche Euch viel Spaß bei der nächsten Reise!!! Und natürlich freue ich mich auch schon wieder auf den Bericht davon 😉
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201120. Aug. 2016 · #59
Liebe Bele,
das hast Du richtig erkannt mit dem Ende. Schön, dass es Dir gefallen hat und Du dabei warst. Ich habe immer ein wenig Bedenken, weil so viele hier im Forum (unter anderem Du 🤩 ) so besonders tolle Fotos haben, bei denen wir gar nicht mithalten können.
Ich hoffe aber, dass unsere Tourbeschreibung durch das Kaokovelt dem ein oder anderen ein paar Ideen geliefert hat, das war auch der Teil der Reise, nach dem Nachfragen kamen.
Nächste Woche geht es wieder los, ich hab schon gepackt. 🤩 😄 🤪
Viele Grüße Karin
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Daxiang5'050 Beiträge · seit 201420. Aug. 2016 · #60
Hallo Karin,
für die bevorstehende Tour wünsche ich Euch eine lekker Pad und viele tolle Erlebnisse!