SA 2015:Elefanten satt - Dach von Afrika (Fazit)

Reisebericht 54 Antworten · 13,6k Aufrufe · gestartet 16. Nov. 2015 von freshy
Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201101. Dez. 2015 ·
CuF schrieb:....."Ob den Basotho, den Menschen in Lesotho, klar ist, dass die Chinesen im Monopolispielen nicht zu schlagen sind?"

...das ist eine sehr gute Frage!
Gruß
Friederike
Ich fürchte, dass die Fragen derjenigen, die von den Hegemonieansprüchen der Chinesen betroffen sind, nicht angehört werden. Diejenigen aber, die davon profitieren, wollen nicht fragen.

LG freshy
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Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201101. Dez. 2015 ·
Die Reise ist hiermit zu Ende. Danke an alle, die mit uns gereist sind, egal ob als Schwarzfahrer oder öffentlich; etappenweise oder während der gesamten Reise. Ihr könnt jetzt aussteigen und euch die Beine vertreten. Schaut euch um, da warten schon andere Mitfahrgelegenheiten durch das südliche Afrika.
Morgen stelle ich noch ein Fazit unserer Tour ein mit Höhe- und Tiefpunkten sowie einer kurzen persönlichen Bewertung der Campingplätze.

1. November:
Relaxen auf der Campsite der Malealea Lodge – denkste!
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Im Hochgebirge zieht der Frühling ein
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Wir nähern uns den Regionen, in denen Ackerbau betrieben wird

Es heißt Abschied nehmen von Lesotho und Südafrika. Wie auf jeder Reise wollen wir auch diesmal die Tour an einem besonderen Platz beschließen. Eine der wenigen Lodges in Lesotho, die der südafrikanische Campingführer erwähnt, ist die Malealea Lodge mit Campsites. Da sie gelobt wird, freuen wir uns auf eineinhalb Tage Relaxen. Zum letzten Mal werden wir heute und morgen unsere Fotos sichten, auswählen für das Tagebuch und mit Unterschriften versehen. Wir hoffen, dass wir wieder ins WWW können, sobald wir übermorgen die Grenze nach Südafrika überschritten haben.
Trotz Navi, das wieder einmal seine eigenen Ansichten durchsetzt, und zwei Straßenkarten verfahren wir uns und brauchen vier statt drei Stunden Fahrzeit.
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Die Bebauung wird dichter, Bäume und Büsche verbreiten Grün
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Wer zur Lodge will, muss durch diesen Durchbruch

Die Lodge liegt bei weitem in keiner so grandiosen Landschaft, wie wir sie in den letzten Tagen gesehen haben, aber sie bietet komfortable Einrichtungen und touristische Angebote wie Ponytrekking, Hiking und Tennisspielen an. Das Restaurant und die Rondavels machen wie die gesamte Anlage auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Das Leitungswasser, informiert der Mann an der Rezeption, ist nicht trinkbar und kommt erst einmal rotbraun aus dem Hahn, weshalb man das Wasser eine Weile laufen lassen müsse. Kein Problem, wir haben Trinkwasser dabei.
Vor der Einfahrt haben sich Souvenirbuden etabliert, die meisten während unseres Aufenthalts zugenagelt. Trotzdem tauchen einige junge Männer auf, die uns mit Angeboten bedrängen, sobald wir die Anlage verlassen wollen. Ausnahmsweise sind wir nicht allein in der Unterkunft, eine Gruppe junger Leute bricht zu einer Ponytrekkingtour auf. Ob wir morgen ebenfalls eine Tour machen? Mal sehen. Der Himmel zeigt heute mehr Grau als Blau, ein Sturm fegt in Böen Staub über den Platz und wirft unsere Campingstühle um. Wir trinken im Café einen guten Cappuccino und essen Möhrchenkuchen dazu, dann tun wir eine Zeitlang nur eins: Nämlich nichts!
Gegen Nachmittag starte ich zur Dusche, Haare waschen ist angesagt. Leider ist es halb dunkel in den Ablutions und Licht mit dem Generator gibt es erst ab 17:00 Uhr. Deshalb will ich mich vor dem Wohnmobil am Handspiegel frisieren – und erschrecke. Meine silberweißen Haare fühlen sich rau an, haben einen eindeutigen Rotton bekommen, der sich nicht wegbürsten und auch nicht mit Wasser aus unserer Reserve abspülen lässt. Auch die Handtücher haben Farbflecken. So viel zur Aussage, das Wasser sei nur am Anfang braun und würde dann klar! Inzwischen ist es 17:00 Uhr und überall gehen die Lichter an, doch die Steckdose, die uns zugewiesen wurde, ist leider tot. Für eine andere müssten wir das Dach absenken, zusammenpacken und einen neuen Stellplatz auswählen. Nein, es reicht, wir sind stinksauer. Morgen fahren wir weiter! Nachträglich hinzuzufügen ist, dass in den Lodgeunterkünften klares Wasser aus den Hähnen lief.


2. und 3. November:
Das dicke Ende der Reise
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Ausblick von der Passhöhe

Herbert verlässt sehr früh am Morgen in Eile das kuschelige Hochbett und kommt lange nicht zurück. Montezuma hat zugeschlagen! Gut, dass wir Imodium dabei haben! Das Frühstück schmeckt ihm noch, so dass wir in der Hoffnung aufbrechen, es sei nicht so schlimm. Bis zur Grenzstation nach Südafrika in Maseru hält er gut durch, doch dann wird es dramatisch, das Frühstück bleibt auf dem Parkplatz vor der Passkontrolle zurück.
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Hier standen Rondavel, traditionelle Hüte und typische Hügelformationen Pate

Wir fahren durch eine völlig gesichtslose platte Landschaft, die ein starker Wind mal in gelbe, mal in rote Staubwolken hüllt. Riesige Ackerflächen wie in den USA liegen brach und stellen dafür Material im Überfluss zur Verfügung. Weiter geht es an drei Zufahrten zu Diamantenminen vorbei, und wir sind froh, die Tikwe Lodge mit Campingplatz in Virginia zu erreichen. Herbert geht es schlecht, er legt sich sogleich für ein paar Stunden flach. Ich versuche, dem scharfen Wind zu trotzen und erledige ein paar „Hausfrauenarbeiten“. Danach will ich Mails abrufen, werde jedoch belehrt, dass „Airtime“ abgelaufen ist und neu gekauft werden muss. Sch***, ein Monat ist vorbei und die übrigen Einheiten sind futsch. Das südafrikanische Internet und wir werden keine Freunde mehr werden! Nachmittags geht es Herbert halbwegs so gut, dass wir in den Ort zum Einkaufen fahren können. Wir finden einen Vodacomladen, wo uns klar wird, dass das mit der Airtime zu kompliziert für uns ist, und sind froh, dass die beiden Inder sehr hilfsbereit sind. Mit einer Angestellten schicken sie uns zum Airtime einkaufen in ein Textilgeschäft und richten mit ihrem Handy(!) unseren Stick neu ein.
Vergeblich suchen wir in dem Ort, der aussieht wie kurz vor dem Ende der Zeit, nach einem Supermarkt. Merke: Wo Supermarket draufsteht, ist in Virginia mitunter ein kleiner Gemischtwarenladen mit unnützen Dingen wie Süßigkeiten, Zigaretten und Softdrinks drin. Ich finde Cola und eine Knorr Hühnersuppe und hoffe, sie bekommt Herberts Magen. Wo es Schwarzen Tee und Sprudel gibt, kann ich nicht herausfinden. Vielleicht im Möbelgeschäft?
Zurück auf dem Campingplatz gibt es zum Abendbrot die Suppe, eine pampige Angelegenheit, von der Herbert gerade mal drei Löffel voll probiert und dann ins Bett geht.
Die Nacht ist so kalt, dass ich zum ersten Mal friere und nicht schlafen kann. Irgendwann ringe ich mich dazu durch, aufzustehen und das Vlies überzuziehen, dann endlich schlafe ich ein.
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Oryxweber

Heute scheint Herbert das Schlimmste überwunden zu haben. Die Auszeit auf dem Campingplatz tut uns beiden gut. Hin und wieder treibt der heftige Wind einen bestialischen Gestank in unsere Richtung, weil eine Herde Ziegen, die zum Teil aus Böcken besteht, als Rasenmäher ihre Arbeit verrichtet. Eine Herde Pferde, Ponys samt einem Zebra kommt ebenfalls vorbei und rupft noch ein paar Grasstängel ab, freundlicherweise stinkt keines der Tiere.
Nachmittags vertrauen wir uns der T4A-Karte an, die den nächsten Supermarkt in 18,5 km Entfernung ausweist. Die Stadt heißt Welkom. Hier wird offensichtlich das Geld ausgegeben, das in den Minen verdient wird: Palmengesäumte breite Straßen, eine palastähnliche Spielbank, Supermärkte, Hardwareshops, beeindruckende Autoläden und last but not least Sauberkeit. Arme Bevölkerungsschichten wurden offensichtlich nach Virginia verbannt.
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Mahnung zwischen Virginia und Welkom
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Kilometerlange Abraumhalden prägen das Landschaftsbild

Es ist Zeit, den Inhalt unserer Behausung zu sichten, zu sortieren und einzupacken, was wir mit nach Hause nehmen. Morgen werden wir zu Huberta und Walter fahren, dort übernachten und danach ist endgültig Schluss mit der Reise.
Vom unschönen Ende abgesehen, war sie wieder spannend, erlebnisreich und nicht ohne Herausforderungen. Doch es ist Zeit, heimzufahren, sonst verwildern wir total.
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zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2015
Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201102. Dez. 2015 ·
Wie versprochen zum Schluss ein FAZIT, vielleicht hilft es dem einen oder der anderen beim Planen einer Südafrikareise.
Wer bis zum Schluss meines langen Berichts durchgehalten hat, den erwartet als Dankeschön zum Schluss noch ein kurzes Video über unseren Ausflug an den Pafuri Loop.
Ab jetzt mache ich es mir gemütlich und schmökere in diesem und im Südafrikaforum, was andere erlebt haben.

Höhepunkte:
Long Tom Pass (Landschaft)
Panoramaroute (Landschaft)
Haenertsburg Azaleenblüte (Landschaft),
Mapungubwe NP (schöner 4x4-Track, Heritage Tour),
Kruger NP: im Norden (bis Satara) landschaftlich schöne Loops, viele Tiersichtungen, wenige Besucher;
iSimangaliso Wetland Park von Kosi Bay bis St. Lucia („Südsee-Paradies“),
die Midlands, Underberg (Landschaft),
Swasiland (Ndlovu Restcamp im Hlane NP (Tiere) und Grand Valley Route (Landschaft),
Lesotho Auffahrt zum Sani Pass (Herausforderung) und 6-Pässe-Tour (Landschaft)

Weniger schön:
Kruger NP: im Süden sehr trocken, Wasserlöcher teilweise ausgetrocknet, Tiersichtungen hielten sich in Grenzen, viele Besucher,
Tembe NP als Tagesbesucher, keine Infos am Gate, außer einem Cappuccino keine Bewirtung in der Lodge,
betonierte Urlaubsorte am Indischen Ozean wie Ballito (haben wir auch in Europa),
Informationen (z.B. Pläne der Tracks) in den NPs außer Kruger: mangelhaft oder Fehlanzeige
Free State: Minen, verschandelte Landschaft, in Virginia fühlten wir uns unsicher

IT-Angelegenheiten
Wegen der Netzabdeckung war der Provider Vodacom für den Mobilfunk die richtige Wahl.
Für das Internet bestand meistens eine 3G(UMTS)-Verbindung vom PC zum Funkmast. Das Routing nach Deutschland war Glückssache. Es gab zeitweise keine freien Kanäle nach Europa, um unseren Reiseblog zu pflegen. Am ehesten ging es abends und morgens. Wir suchten verzweifelt am Grund für die Fehlermeldungen. Vermutungen wie falsche DNS-Server usw. waren falsch.
Der Service verschiedener Vodacomniederlassungen (außer in Virginia) war mangelhaft.

Fahrzeug
Der Buschcamper von Africamper hat sich auch diesmal bewährt. Wir würden ihn wieder mieten, allerdings niemals während der Regenzeit. Er bietet zwar besseren Schutz gegen Kälte und Nässe als ein Dachcamper, aber die Kabine ist zu klein, sollte schlechtes Wetter längere Zeit anhalten.
4x4 war erforderlich: 4x4-Tracks im Mapungubwe NP, Game Drive Hlane NP Swasiland, Tembe NP, Kosi Mouth, Black Rock, Auffahrt Sani Pass

T4A-Karten fürs Navi

Außerhalb der Städte brauchbar. In Johannesburg kannte die Karte die Straße unseres Mietwagenverleihers Africamper nicht. In Swasiland war das T4A-Routing mangelhaft. Die Karte ignorierte gut geteerte Nebenstraßen.
In Lesotho war die Angabe des Straßenbelags Teer/Gravel teilweise nicht aktuell. Bis auf ein Teilstück vom Katse Dam bis Thaba Tseka und die letzten Kilometer bis zur Malealea Lodge war unsere Route asphaltiert.

Grenzübergänge, Bankkarten und Straßengebühren
An allen Grenzübergängen wurden nur Pässe verlangt, keinerlei Autopapiere, die Abfertigung verlief jedes Mal zügig und freundlich. Die Grenzer in Maseru (Lesotho –> RSA) warteten mit einer Besonderheit auf: Wir standen lange an in einer Schlange mit dunkelhäutigen Einwohnern beider Staaten. Als wir die Pässe vorlegten, sagte die Beamtin: „Sie hätten nicht anstehen müssen, sondern gleich nach vorne kommen können.“
Große Akzeptanz der VISA-Karte beim Einkaufen und Tanken in SA
Autobahngebühren waren kein Problem, die Kosten an den eGates übernahm der Vermieter.

Unsere Übernachtungs- bzw. Campingplätze:

Panorama Restcamp in Graskop: kleiner familiärer Platz in sehr schöner Lage, sauber, freundlich, sehr empfehlenswert
Blyde River Canyon Forever Resort: Große Anlage, toller Swimmingpool, Durchgangsstraße für Busse führt an den Stellplätzen entlang (viel Verkehr!), unfreundliches Personal im Restaurant, dröhnende Musikbeschallung abends aus einer Hütte, morgens ab 7:00 Uhr aus einem Veranstaltungszelt neben dem Spielplatz
Bali Will Will Guesthouse in Haenertsburg: abseits gelegener, gepflegter Bauernhof mit FeWo und traumhafter Campsite, Sanitäranlagen und Abwaschküche – fast wie daheim. Wir waren die einzigen Gäste.
Mazhou Campsite, Mapungubwe NP: Im Westteil des NP, Zufahrt durch Tomatenplantagen, bis Haupteingang 50 km, schattige Stellplätze, Strom und Wasser am Stellplatz, saubere Sanitäranlagen

Punda Maria, Krüger NP: zu wenige Stromanschlüsse, wenig Schatten, Wasserloch mit Tiersichtung, gut besuchter Pool, Küchenblock ungepflegt, Sanitäranlagen zum Teil sauber, nettes Restaurant noch ohne Systemgastronomie
Tsendze Bushcamp, Krüger NP: Plätze nummeriert, sehr empfehlenswert
Satara, Krüger NP: großer, unübersichtlicher Campingplatz ohne Einteilung, wenige Wasser- und Stromanschlüsse, teilweise weiter Weg zu den Sanitärgebäuden, Service könnte besser sein
Lower Sabie, Krüger NP: Stellplätze parzelliert mit Wasser und Strom, keine Mängel, kurzer Weg zum Hauptgebäude

Ndlovu Camp, Hlane NP, Swaziland: gepflegtes großzügiges Restcamp mit Hütten und Campsites mit wenig Schatten, Liegestühle am Wasserloch, offenes Rondavel mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, statt Strom Petroleumlicht, Wasser wird in riesigen Containern über Holzfeuer erhitzt, sehr empfehlenswert
Shemula Lodge in Shemula: schmutzig, laut, kein Schutz vor neugierigen Dorfbewohnern, nicht empfehlenswert. Wir waren die einzigen Gäste.
Casitas (fr. Cabanas) in Kosi Bay: freundlicher Betreiber, Strom- und Wasseranschlüsse nur z. T. funktionsfähig, dgl. Dusche und Toilette, Anlagen sauber aber vernachlässigt, Tiefsand, gute Köchin. Wir waren die einzigen Gäste.
Bushbaby Lodge in Hluhluwe: wunderschönes gepflegtes Restcamp, sympathische Betreiber, sehr empfehlenswert

Sugarloaf in St Lucia: tolle Lage an der Lagune, riesiger Platz, trotz Beteuerung im Tourist-Office war auch das einzige intakte Sanitärgebäude nur teilweise funktionsfähig. Außer uns waren 2 kleinere Gruppen dort.
Dolphin Resort in Ballito: groß, liegt im Ort neben Betonbauten, Freizeitangebote, 10 min Fußweg zum Strand, bestens ausgestattet und geführt
Dragon’s Restcamp bei Underberg: herrliche Lage mit Blick auf die Drakensberge, Spülmöglichkeit und sogar Waschmaschine vorhanden (wird vom Besitzer mit benutzt), großzügige Stellflächen auf Gras, Einrichtungen völlig verwahrlost, Männerbereich verdreckt, Frauenbereich lange nicht benutzt. Wir waren außer einem Dauercamper in einem verfallenen Campingwagen die einzigen Gäste. Überteuert! Nur zu empfehlen, falls die Sanitäreinrichtungen nicht gebraucht werden.
Sani Pass Mountain Lodge, Lesotho: Halbpension in der Lodge, die Unterkunft bietet einigen Komfort, ist sehr gut geführt

Liphofung, Lesotho: auf Parkplatz bei Cave mit Sanitärnutzung in leerer Hütte
Marakabei, Lesotho: Camping bei Lodge mit Sanitärnutzung in unbewohnter Hütte, nicht sehr sauber
Malealea Lodge, Camping, Lesotho: Lodge scheint okay zu sein, Campingeinrichtungen ungepflegt, Achtung: Leitungswasser verdreckt! Von 5 – 9 Uhr pm Strom durch Generator, trotz Angabe von Power Sites nur an 2 Sanitärgebäuden je eine freie Steckdose, unsere war defekt
Tikwe Lodge mit Camping, Virginia, Free State: professionell geführte Lodge mit Konferenzräumen, Restaurant und Bar in Flussnähe, großer Campingplatz, die Sanitärräume wurden nach Kritik gereinigt, Abwaschküche und Waschbecken für Handwäsche vorhanden, aber verwahrlost

Video mit planschenden Elefanten am Pafuri Loop:
https://www.youtube.com/watch?v=7D-rU05QM6g&feature=youtu.be
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zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2015
447 Beiträge · seit 201102. Dez. 2015 ·
Hallo Freshy
danke für deinen schönen und informativen Reisebericht und insbesondere auch für dein abschließendes Fazit. Da kann man doch was mit anfangen, wenn man nächstes Jahr zumindest einige Punkte davon auch anfahren möchte.
Gruß Wilfried
138 Beiträge · seit 200802. Dez. 2015 ·
Hallo freshy,

auch ich sage DANKE für den ausführlichen Reisebericht und die beeindruckenden Fotos. Was habt Ihr für ein Glück mit dem Wetter auf der Fahrt zum Sanipass gehabt... Wir wurden Ende Oktober 2014 kurz vor Underberg von einem Hagelsturm erwischt und mussten zeitweise am Straßenrand anhalten. In Nullkommanix war die Straße weiß und rutschig, an Weiterfahren war nicht zu denken.
Erst in Kapstadt bei der Wagenrückgabe haben wir dann festgestellt, dass Dach und Motorhaube kleine Hagelschäden hatte. 😠 (Gottseidank Kasko ohne Selbstbeteiligung).

Kleine Anmerkung zum Freestate: Ihr seid wahrscheinlich von Maseru über Blomfontein direkt Richtung Welkom gefahren. Wenn es zeitlich passt, gibt es ab Maseru, Ladybrand eine landschaftlich sehr schöne Strecke parallel zur Grenze Lesotho bis vor oder durch den Golden Gate NP, dann Richtung Joburg. Ich glaube, die Strecke heißt Maluti-Road oder Highland-Road oder ähnlich. In der Gegerichtung führt die Strecke ab Ladybrand immer mit Blick auf Lesotho über Zastron, Lady Grey und den Barkley-Pass durch die Transkei bis runter an den Ozean. Zwischendrin gibt es auch einige Grenzübergänge nach Lesotho.

Die Anmerkung ist für Fomis gedacht, die eine ähnliche Tour planen. Und wer das Abenteuer Lesotho scheut, die Strecke parallel zur Grenze Lesotho ist super - immer mit Blick auf die Bergkette (wenn das Wetter mitspielt)! Es gibt also auch im Freestate schöne Landschaften. 😉

Gruß afra
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2015
Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201102. Dez. 2015 ·
afra schrieb:
Kleine Anmerkung zum Freestate: Ihr seid wahrscheinlich von Maseru über Blomfontein direkt Richtung Welkom gefahren. Wenn es zeitlich passt, gibt es ab Maseru, Ladybrand eine landschaftlich sehr schöne Strecke parallel zur Grenze Lesotho bis vor oder durch den Golden Gate NP, dann Richtung Joburg. Ich glaube, die Strecke heißt Maluti-Road oder Highland-Road oder ähnlich. In der Gegerichtung führt die Strecke ab Ladybrand immer mit Blick auf Lesotho über Zastron, Lady Grey und den Barkley-Pass durch die Transkei bis runter an den Ozean. Zwischendrin gibt es auch einige Grenzübergänge nach Lesotho.

Die Anmerkung ist für Fomis gedacht, die eine ähnliche Tour planen. Und wer das Abenteuer Lesotho scheut, die Strecke parallel zur Grenze Lesotho ist super - immer mit Blick auf die Bergkette (wenn das Wetter mitspielt)! Es gibt also auch im Freestate schöne Landschaften. 😉 Gruß afra
Hallo afra,
vielen Dank für deine ergänzende Anmerkung. Es freut mich für die Bewohner im Freistaat, dass es nicht überall so trostlos ist wie in der Umgebung von Virginia.
Wir sind von Maseru aus so schnell wie möglich über Winburg nach Virginia gefahren, da es meinem Mann nicht gut ging. Ursprünglich war sogar geplant, länger in der Malealea Lodge zu bleiben und in einem Rutsch nach JNB zu fahren, weil wir mit Freunden noch etwas unternehmen wollten - was sich jedoch zerschlagen hat.
Die 6-Pässe-Tour durch Lesotho heißt übrigens auch Maluti-Tour.

Liebe Grüße
freshy
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Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201102. Dez. 2015 ·
Hallo Konny,
dein besonderes Dankeschön hat mir ein paar Tränen in die Augen getrieben. Wunderschön!!!!!
Weißt du, dass die Proteablüte von mir als schönstes Foto der diesjährigen Reise auserkoren wurde? Sie blühte in Haenertsburg im Gebüsch zusammen mit anderen Pflanzen. Ich musste Einiges wegdrücken, um sie so ins Bild zu bekommen.

Herzliche Grüße
freshy
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1'796 Beiträge · seit 201403. Dez. 2015 ·
Liebe Freshy,

vielen Dank für den schönen, ausführlichen Bericht - insbesondere auch für die Videos 🙂

Ich habe sehr gerne mitgelesen und geschaut!

Insbesondere haben es mir Eure Erlebnisse in Lesotho und die Fahrt auf den Sani Pass angetan - ob ich das nochmal erleben darf 😮 Wir hatten darüber in Büsnau ganz kurz gesprochen - was für eine tolle und abenteuerliche Fahrt den Pass hinauf!

Leider kann ich meinen Mann für eine Reise nach Lesotho nicht wirklich begeistern - aber wir haben ja hoffentlich noch ein bisserl Zeit und ich kann ihn eines Tages überzeugen 😗

Ich wünsche Euch beiden noch viele schöne Reisen!

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201103. Dez. 2015 ·
Hallo Sabine,
sag deinem Mann, dass er sich ein einzigartiges Erlebnis entgehen lässt!!! Die 6-Pässe-Tour durch Lesotho möchten wir keinesfalls missen.
Solltet ihr das nächste Mal in Büsnau dabei sein, könnten wir vielleicht deinen Mann überzeugen??? 😄

LG freshy
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1'471 Beiträge · seit 200817. Jan. 2016 ·
freshy schrieb:
Kurzfristig entschließen wir uns, nicht direkt nach Thaba Tseka zu fahren, sondern einen Umweg über das Dach Afrikas zu machen, der einen Tag länger dauert. Bis Mokhotlong gibt es eine nagelneue Asphaltstraße, an der Arbeiter noch Feinarbeiten erledigen. Ihre asiatischen Gesichtszüge identifizieren sie als Chinesen. Ob den Basotho, den Menschen in Lesotho, klar ist, dass die Chinesen im Monopolispielen nicht zu schlagen sind?
Wir lernen die extreme Bergwelt des Landes kennen, die Straßen führen uns steil bergauf bis auf 3250 m.ü.NN. und wieder bergab, die Kurven kommen nicht nur einmal unvermittelt und haben einen engen Radius.
Hallo Freshy,

wie Du weißt, fahren wir ja im September auch durch Lesotho. Habe wahrlich Euren Bericht und auch das Sani Pass-Video verschlungen.
Sag mal, ist die komplette Straße vom Sani Pass oben bis Mokhotlong asphaliert? Wie lange braucht man für die Strecke?

Unser Plan sieht momentan vor:
wir schlafen bei Underberg, fahren früh den Sani Pass rauf und übernachten oben in der Sani Mountain Lodge Dann haben wir noch eine Nacht auf dem Weg zur Maliba Lodge (gebucht!) auf halber Strecke, wahrscheinlich am Katse Dam, geplant. Sollte wetterbedingt der Sani Pass nicht befahrbar sein, ist unsere Alternativroute:
wir schlafen auch bei Underberg, fahren dann über Qacha's Nek nach Lesotho rein und haben dann 2 Nächte Puffer bis zur Maliba Lodge.

Habe noch ein paar Probleme, die Reisezeiten in Lesotho abzuschätzen.

Liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201117. Jan. 2016 ·
Hallo Moose,
wir sind an einem Tag ohne Probleme bis Liphofung gefahren, vielleicht 50 km weg von Butha Buthe. In aller Regel sind die Straßen in Lesotho geteert, dafür sorgen die Chinesen, die viel durchs Land transportieren. Das Problem sind die heftigen Steigungen und Gefälle bis in höchste Höhen. Wir haben öfters kurzfristig Low Gear verwendet, um auf die notwenige Drehzahl zu kommen.

Wenn ich dich richtig verstehe, wollt ihr von Mokhotlong nach Taung und weiter nach Thaba Tseka fahren und von dort Richtung Butha Buthe. Dabei überquert ihr den Menoaneng Pass (3030m). Zwischen Linakaneng und Taung ist auf unserer Karte (Geschenk vom Border Post auf dem Sani Pass) angegeben: "only slegs 4x4". Keine Ahnung, wie alt das Ding ist, die A 31 Sani Pass - Mokothlong trägt den Vermerk ebenfalls. Wir kennen jedoch nur die weiterführende Strecke von Thaba Tseka nach Maseru, die geteert ist.

Stell deine Frage, ob die A3 zwischen Mokhotlong bis Thaba Tseka von wo bis wo nicht geteert ist, doch mal hier ein: http://www.4x4community.co.za/forum/forumdisplay.php?f=173

Lange Erklärung, kurzes Fazit: Sofern nicht diese Strecke überwiegend aus Gravel besteht, schafft ihr es ohne Probleme mit einer Übernachtung bis zur Maliba Lodge. In Lesotho ist der Weg das Ziel. Wir haben Pausen und Foto Stopps eingelegt, mussten nicht hetzen.

Noch ein Hinweis zu Campsites: Einfach bei Lodges anfragen, ob du dort campen kannst, das scheint in Lesotho häufig der Fall zu sein, auch wenn es nicht gesondert ausgewiesen ist.

Viel Erfolg wünscht beim Planen
freshy,
die hofft, ihr legt auf den Pässen Gedenksekunden für sie ein. 🙂
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1'471 Beiträge · seit 200817. Jan. 2016 ·
Danke Freshy für die Infos.

wir werden einen 4x4 Ford Ranger mieten, aber ohne Campingequipment. Wir brauchen also feste Unterkünfte.
Da wir sehr viel fotografieren, brauchen wir auch immer viel länger als andere Leute, um Strecke zu machen. Ich würde daher auch lieber großzügig planen. Ich versuche mal rauszufinden, was es mit dieser Straße zwischen Linakaneng und Taung auf sich hat. Notfalls können wir aber auch immer über Oxbow fahren, um die Maliba Lodge zu erreichen.

Sehr gern legen wir Gedenkpausen für Euch ein. 😉
Liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga