MIMimi89Themenstarter5 Beiträge · seit 201514. Sept. 2015 · #1Hallo zusammen,
ich bin ein Namibia-Neuling und plane für September/Oktober 2016 die erste Namibia Selbstfahrerrundreise zusammen mit meinen Eltern (Mitte 50) und meiner Schwester (21 Jahre).
Da es unsere erste Rundreise in Afrika ist haben wir uns nun mal für ca. 2 Wochen entschieden und planen die folgende Route:
1. Tag: Windhoek
Stadtbesichtigung
2. Tag: Abfahrt Windhoek --> Sossusvlei
Sesriem Canyon, Sonnenuntergang zur Elimdüne
3. Tag Sossusvlei
Sanddünen
4. Tag Abfahrt Sossusvlei --> Swakopmund
Walvis Bay
5 Tag: Swakopmund
6. Tag Abfahrt Swakopmund
Hier die erste Frage: Was würdet ihr als Zwischenstopp Richtung Etosha empfehlen?
Ich bin so unschlüssig und habe mir folgende Sachen raus gesucht:
- Mount Etjo Safari Lodge in Okonjati “Erholung” + Löwen-/Gepardenfütterung
- Spitzkoppe
7. Tag Okonjati/Spitzkoppe
8. Tag Abfahrt Okonjati/Spitzkoppe --> Etosha West
Hier habe ich mir die Vreudgen Guestfarm (außerhalb überlegt) oder ist es als „Neuling“ empfehlenswert in einem der staatlichen Camps im Park zu übernachten?
9. Tag
Tour durch Etosha
10. Tag
Abfahrt Etosha West --> Etosha Ost
11. Tag
Tour durch Etosha
12. Tag Abfahrt Etosha Ost
Hier die zweite Frage: Würdet ihr das Waterberg Plateau oder die Africat Foundation empfehlen? Bzw. welche weiteren „Zwischenstopps“ nach Windhoek könnt ihr empfehlen?
13. Tag Waterberg Plateau / Africat Foundation etc.
14. Abfahrt Waterberg Plateau / Africat Foundation etc. --> Windhoek
15. Tag Rückflug
Was haltet ihr Allgemein von der Tour?
Meine Mutter würde noch total gerne den Fish River Canyon sehen. Ich denke aber in unserer Zeit ist es nicht zu machen oder? Den Etosha Park will ich natürlich auf keinen Fall auslassen!
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Tipps und Erfahrungen
Viele Grüße
Mimi
DoNo312 Beiträge · seit 201314. Sept. 2015 · #2Hallo Mimi,
Ihr habt ja nicht viel Zeit - Fish River ist damit wirklich draußen. Ggf. wollt Ihr einen Tag länger in Etosha bleiben und lieber den Waterberg auch weg lassen. Die Zufahrt zieht sich und Ihr hättet ja keinen kompletten Tag dort. Du kommst von Etosha an einem Tag gut nach Windhoek und wenn der Flug abends geht, wäre das auch eine Option.
Mir hat Waterberg übrigens gut gefallen, aber wir hatten auch 2 Nächte, so dass wir einen kompletten Tag dort verbringen konnten...ansonsten wäre mir die Fahrerei dafür zu viel.
Ich würde auf jeden Fall versuchen mindestens 1 Nacht im Etosha Park zu sein - ggf. auch 2, wenn Ihr am Ende Waterberg weg lasst. Dafür bietet sich u. a. wg. des Wasserlochs Okaukuejo an. Ihr seid ja zu viert - versucht ein Premier Waterhole Chalet (hat 2 Schlafzimmer und Bäder) zu bekommen, da habt Ihr Euren privaten Ausblick aufs Wasserloch vom Balkon.
Viel Spaß beim Planen
DoNo
Okaukuejo203 Beiträge · seit 200614. Sept. 2015 · #3Sag Deiner Mutter, wenn Ihr noch eine Woche anhängt, kann sie auch den Fish River Canyon sehen. 🙂 Zwei Wochen sind sehr wenig Zeit für Namibia, Namibia ist einfach riesig groß, und die Entfernungen sind gigantisch. Überlegt doch, ob Ihr nicht vielleicht wenigstens drei Wochen bleiben könnt. Je länger, desto besser. Man verschätzt sich mit der Größe des Landes. Wenn Ihr nur zwei Wochen hier seid, seid Ihr praktisch nur im Auto unterwegs, das ist schade. Die Schönheit Namibias erschließt sich am besten, wenn man mehr Zeit hat, sonst wird das eine sehr anstrengende und ermüdende Erfahrung mit nicht viel Genuss.
MIMimi89Themenstarter5 Beiträge · seit 201514. Sept. 2015 · #4Ja das habe ich ihr auch gesagt, aber so wirklich hat sie es mir nicht geglaubt 😄 Ich weiß, dass 2 Wochen für Namibia nicht viel Zeit sind. Deswegen wollte ich solche Sachen wie Fish River Canyon erst einmal weg lassen. Es ist unser erster Urlaub überhaupt als Selbstfahrer und wir wollten erstmal klein anfangen 😉
Meine Eltern sind schon panisch vor dem Linksverkehr und ob alles so klappt wie ich das buchen will. Und was ist wenn wir mit dem Auto stehen bleiben etc. 😕 Aber eine organisierte Reise wollen sie auch nicht machen 😄
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201314. Sept. 2015 · #5Hallo Mimi,
dann gäbe es als Mittelweg die Möglichkeit einen Fahrer zu buchen. Damit bleibt man immer noch unter sich, hat aber eine gewisse Sicherheit: Der namibische Fahrer kennt die Wege, kennt die Autos und den Linksverkehr, er weiß wo man tanken /einkaufen kann, er weiß, wie lange man zum nächsten Ziel braucht, ...
Ist halt eine Frage des Geldbeutels. 😉
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200914. Sept. 2015 · #6Wegen einer Autopanne braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen. Ihr werdet bei Eurer ersten Selbstfahrer-Tour ja auf den üblichen Touristenstrecken bleiben. Dort ist die Netzabdeckung inzwischen schon recht gut und Ihr ruft im Fall einer Panne Euren Autovermieter an, der sich dann um alles weitere kümmern wird. Außerdem werden immer vorbei fahrende Fahrzeuge anhalte und Euch Ihre Hilfe anbieten. Somit seit Ihr selbst dann nicht auf Euch allein gestellt, wenn Ihr kein Netz habt. Ausreichend Trinkwasser sollte aber immer an Bord sein.
MIMimi89Themenstarter5 Beiträge · seit 201514. Sept. 2015 · #7Hallo Berg-Eule,
danke für den Tip. Ich habe persönlich keine Angst ohne Fahrer. Ich bereite mich auf meine Urlaube immer sehr genau vor und wie ich gelesen habe ist ja Namibia ein sehr sicheres Land. Das bekommen wir schon hin 😉
Hallo Topobär,
genau wir decken uns immer mit genügend Trinkwasser ein und tanken auch an jeder Tankstelle voll. Wir haben ja wirklich eine typische Touristen-Route d. h. es sollte immer mal ein Auto an uns vorbei kommen falls wir da stehen bleiben
Würdet ihr empfehlen ein Satellitentelefon auszuleihen oder kommt man mit einem normalen Handy in den meisten Teilen Namibias durch?
Topobär5'479 Beiträge · seit 200914. Sept. 2015 · #8Bei einer Tour wie der Euren würde ich mir kein Sat.Fon ausleihen. Da reicht ein Handy mit namibischer SIM-Karte.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201414. Sept. 2015 · #9Hallo Mimi89,
für den Fish River Canyon bleibt bei zwei Wochen inkl. Etosha keine Zeit. Das haben wir in 3 Wochen mit viel Fahrerei geschafft.
Wir kommen gerade von 14 Tagen Namibia zurück und auch dieses Mal saßen wir viel zu viel im Auto für meinen Geschmack (wenn Du magst schau in meinen RB - dort findest Du die Routenplanung gleich auf der ersten Seite).
Zwischen Swakop und Etosha empfehle ich Dir eher eine Lodge im Damaraland zu suchen (Camp Kipwe z.B.) oder aber im Erongo Gebirge (z.B. Ai Aiba) und auf der Rückfahrt von Etosha nach Windhuk dann die Mount Etjo Safari Lodge anzusteuern. Alternativ kämen für die Rückfahrt noch Erindi oder Frans Indongo in Frage.
Liebe Grüße
Sabine
BarbaraZ133 Beiträge · seit 201315. Sept. 2015 · #10Hallo Mimi,
wir waren vor zwei Jahren auf einer ähnlichen Route unterwegs (wir hatten auch leider nur zwei Wochen Zeit).
Ich würde dir auf alle Fälle eine besser noch zwei Übernachtungen im Ethosa empfehlen. Wir waren
damals zwei Nächte vor dem Park (Ostseite) eine Nacht in Halali und eine Nacht Okaukuejo.
Wir haben damals leider keine zwei Nächte in Okaukuejo bekommen. Das Wasserloch war damals richtig toll.
Auf Halali hatten wir den einen Abend nicht so viel Glück.
Noch viel Spaß beim Planen.
Gruß
Barbara
MIMimi89Themenstarter5 Beiträge · seit 201515. Sept. 2015 · #11Super vielen, vielen Dank für eure vielen Tipps!
Hat von euch auch jemand Erfahrungen mit 3-er Zimmern auf der Reise? Eventuell will sich noch eine Person anschließen und dann bräuchten wir ein 3er und ein 2er Zimmer. In der Nähe vom Sossusvlei konnte ich nicht wirklich eine Unterkunft finden mit einem 3er Zimmer...
Olifanten5 Beiträge · seit 201516. Sept. 2015 · #12Beim MIC z.B. in der Maerua Mall in Windhoek bekommst Du eine SIM-Karte für 100 N$ mit 1 GB Datenvolumen.
Nach jeweils einer Woche musst Du mit einer SMS dein restliches Volumen neu aktivieren.
Aber das bekommst Du dort alles ganz genau erklärt.
Die Übertragung hat überall in Namibia funktioniert, in den Städten ist die Übertragungrate allerdings größer.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201416. Sept. 2015 · #13Hallo nochmal,
wir waren gerade zu dritt unterwegs und häufig wurde einfach ein drittes Bett in das Zimmer gestellt, teilweise hatten wir 2 Zimmer bzw. Bungalows.
Ich würde einfach bei den Wunschunterkünften direkt danach fragen, wird auch im Sossusvlei einer der Möglichkeiten geben.
LG
Sabine
IBIbis52 Beiträge · seit 201424. Sept. 2015 · #14Sind seit 9.9. von unserer ersten 3 wöchigen Selbstfahrer Namibiareise zurück und ganz begeisert (Kombi aus Dachzelt , Lodges, Guestfarm und Hotel). Es hat alles wunderbar geklappt. Ich muss aber auch sagen, Dank zahlreicher guter Tips aus dem Forum und vor allem auch einer super Hilfe von Ute und Volker von Magic Vibes!!! Auch ich wollte keine Tour, die mir vorgegeben wird. Magic Vibes hat mit uns zusammen alles gemacht.
Wirklich wichtig! Tanken und Geld abheben, wenns geht auch schon weit im Voraus. hatten wirklich gerade am Ende des Monats Probleme Bargeld an den ATMs zu bekommen und im Etosha gabs kein Diesel.
Im Erongogebiet waren wir in der Omandumbaguestfarm. Wirklich klasse um mal etwas Farmleben zu schnuppern. Herrliche Landschaft, supernette Familie, Camingplätze sind auch toll. Wir waren hier aber in den neuen Zimmern um besser am Farmleben teilhaben zu können. Sehr schöne Landschaft und auch Felsenmalereien bei dem Game Drive zu sehen. Das Living Museum der San ist gleich um die Ecke und absolut einen Besuch wert!!
Auf dem Weg zurück nach Windheok vom Etosha haben wir uns 2 Nächte in der Frans Indongolodge und eine Nacht in der Mount Etjofarm gegönnt. Beide Lodges sehr, sehr schön, ganz unterschiedlich. Vom Wasserloch her würde ich die Mount Etjo wählen, aber die Terrasse von der Frans Indongo und die ganze Anlage wunderschön. Wir waren auch am Waterberg die kurze einstündige Wanderung machen. Wirklich ein Klettersteig teilweise, sehr schön, aber um hinzukommen schon zeitaufwendig bei 2 Wochen, aber machbar.
Liebe Grüße
Susanne
Lotta401 Beiträge · seit 201124. Sept. 2015 · #15Hallo, haben 2011 eine ähnliche Anfänger-Route zu Dritt gemacht:
2 Ü Waterberg (direkt im Schutzgebiet; 4-Bett Bungalow),
2 Ü Mushara Lodge (östl. Etosha; da mussten wir 2 Zimmer buchen);
2 Ü Halali (Familienzimmer);
2 Ü Vigerklipp (Familienzimmer);
1 Ü Cape Cross (Familienzimmer);
2 Ü Swakopmund Prinzessin Ruprecht (Familienzimmer; aber fanden wir nicht so schön-gibt´s bestimmt netteres); 2 Ü Desert Homestead Lodge Sossusvlei (Familienzimmer);
1 Ü Windhoek Hilton (Familienzimmer - hatte damals gerade eröffnet und war super günstig!
Dieses Jahr haben wir zu Dritt im Familienzimme rauf Ondekaremba am Flughafen übernachtet - war sehr ok).
Insgesamt 14 Nächte
Die Route war sehr schön und stimmig; einzig den Waterberg würde ich nicht mehr unbedingt machen, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.
Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Planung 🙂
MIMimi89Themenstarter5 Beiträge · seit 201524. Sept. 2015 · #16Super vielen, vielen Dank euch allen für eure Tipps!
Wir stehen jetzt auch in Kontakt mit Magic Vibes und Ute und Volker helfen uns super weiter 🙂