Dem Lockruf gefolgt.. ein Landy Abenteuer!

Reisebericht 292 Antworten · 57,7k Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2014 von tiggi
1'667 Beiträge · seit 200911. Jan. 2015 ·
Hallo, Biggi

begeistert lese ich deinen Bericht.

Auch Afrika , hier Sambia, wird immer moderner.
Über die neue Brücke und beleuchteter Teerstrasse wären wir sicher auch ganz erstaunt gewesen.
Wir kennen noch die ganz alte Fähre, die noch per Hand und Muskelkraft gekurbelt wurde. Kosten 5 $

h2be315e.jpg

Foto aus 2005

und die neue Fähre aus 2007

h9fe6cbc.JPG


die weiterführende Strasse sah damals so aus,

hf36e0c9.jpg




auch in der Mvuu Lodge wurde scheinbar viel renoviert.

LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2015
1'128 Beiträge · seit 201111. Jan. 2015 ·
Hallo Biggi,

obwohl wir ja die ganz Geschichte und die ganzen Fotos vor rd. 6 Wochen schon gehört und gesehen haben (haben wir da wirklich alle Bilder gesehen 🤨 ), bin ich heute noch einmal gern zu euch in den Landy gestiegen und lese mit Begeisterung alles noch einmal in Ruhe nach 🙂 .
So ein paar Informationen, die vorher ein bisschen untergegangen sind, nehme ich für unseren Bot/Zim. Urlaub im Herbst dabei zusätzlich noch mit. Vielen Dank dafür 😘 .

Liebe Grüße....auch an Manfred

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Jan. 2015 ·
Hallöle,

@Birgitt, die Entwicklung von 2005 bis heute (10 Jahre) ist rasant schnell weitergegangen. Die erste Fähre war aber 100 mal abenteuerlicher, als die langweilige Brücke. Gerade das ist der Grund, weshalb wir nach Afrika kommen und eigentlich noch die ursprüngliche Wildnis suchen, dazu gehört auch eine rückständige Infrastruktur. Selbst wenn wir die Modernität zu schätzen wissen. Gerne hätte ich auch die Fähre benutzt. Die Preissteigerung von damals 5 US$ zu vor zwei Jahren 21 US$ ist aber besonders heftig!
Vielen lieben Dank für deine Bilder!

@Susi, dir habe ich die ganze Zeit einen Platz freigehalten 🤪 und freue mich, obwohl du schon mitgereist bist, dass du noch einmal dabei sein kannst.

@ Montago, der Landy läuft und säuft. 😄 😈 😄
Es geht ihm sehr gut und er verlässt uns auch nicht.
Leider muss ich im Januar immer viel rechnen und Zeugnisse ausstellen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch. Den Reisebericht habe ich weitestgehend auch schon länger fertig, jedoch ist das Hochladen der Bilder sehr zeitaufwändig.
Aber es geht weiter....

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
1'667 Beiträge · seit 201112. Jan. 2015 ·
Danke Biggi,

da bin ich aber froh, dass der Landy noch lebt. Gerne will ich glauben, dass er noch läuft, aber dass er säuft ? Nie und nimmer. Wenn das Ding einen Vorteil hat, ist es der geringe Verbrauch. Bei uns braucht sogar ein Hilux mehr als ein Landy, aber vielleicht machen wir auch was falsch 😉

Wir freuen uns auch immer am meisten in Afrika über "kein" (kein Asphalt, keine Brücke, kein Strom, kein Handynetz,
sogar manchmal über kein warmes Wasser bzw. gar kein Wasser, nur keine Tiere ist nicht ganz so schön)

Damit Du siehst, warum ich dem Landy misstraue 🙁 War zum Glück aber am letzten Tag zurück in RSA.

h0abcc64.jpg


Freue mich auf die Fortsetzung

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2015
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Jan. 2015 ·
Bilderbuchlandschaft, aggressive Elefanten und wo sind die Katzen?

Am nächsten Morgen starten wir unseren Gamedrive durch den 18 km entfernt liegenden, Lower Sambesi NP. Um 8.00 Uhr geht es los. Wir brauchen eine gute Stunde bis zum Chongwe Nationalpark - Gate. Zunächst folgt die Gravel Road über ein Savannenfeld mit einzelnen Sträuchern und Büschen. Wir sehen die Spuren der vielen Elefanten, aber auch einige Buschböckchen lassen sich sehen. Zum Gate hin verschlechter sich die Piste immer mehr. Viele Flussdurchquerungen müssen bewältigt werden. Meistens sind es ausgetrocknete, steile und sehr schiefe Fahrspuren, die immer abenteuerlicher werden.
hed18924.jpg


Parallel zur 3 kilometerlangen Landebahn des Flughafens ist die Strecke etwas besser, aber gleich dahin wird es wieder, in bekannter Manier löchrig und steil. Der Landy ist geradezu ideal und meistert alle Streckenabschnitte.

ha199a6e.jpg

h31314b3.jpg


(Kurz vor dem Gate erwartet uns diese harmlose Wasserdurchfahrt. Julian wollte mit seiner Go-Pro-Kamera zu Fuß vorangehen und die Durchfahrt filmen. Doch als er ausstieg, machte sich gerade ein Krokodil davon. Wir haben es vorher nicht gesehen und an so seichten Stelle auch keine vermutet! Also: Be carefull!)
hb12bb38.jpg

h7f87e8e.jpg


Am Chongwe-Gate entrichten wir unsere Gebühr. Samb. Kwacha oder US$ werden genommen, mit 30 US$/Pers. und 15 US$ fürs Auto ist das sehr teuer. Individualtouristen werden hier nicht so gerne gesehen. Die Parks in Sambia sind aber ausgesprochen ursprünglich und wild.

h75ee351.jpg


Dem Main Track folgen wir einige Kilometer in den Park hinein, bevor wir Kurs auf die Uferpiste nehmen. Am Gate empfiehlt der Ranger diese Route. Uns begegnen erste alte Büffel mit Madenpickern,
h1eb0b5d.jpg

wenig später erreichen wir einen großen freistehenden Baobab, der gerade von einem Elefanten ausgehöhlt wird.
h74bf782.jpg

So etwas sehen wir zum ersten Mal. Wir umfahren den Bullen, halten aber entsprechenden Abstand, bis er langsam von dannen zieht. Dann betrachten wir diesen Baum näher und wundern uns nur, wie kräftig und fest er noch steht, obwohl ihm ein Riesenloch angebissen wurde.

hb3248ea.jpg


h8014bde.jpg


h5661cdb.jpg


h8989a53.jpg


h07d4015.jpg

Bevor uns die nicht vorhandenen Löwen fressen, hier noch ein letztes Familienfoto!

Irgendwie kommen wir hier nicht weiter. Viele Büsche, erodierte und abgebrochene Erde lassen ein Fahren nicht zu. Wir müssen zum Main Track zurück, finden aber wenig später durch einen engen Wald hindurch eine große freie Fläche. Der Park ist durch eine enorm abwechslungsreiche Landschaft gezeichnet. Hinter uns begrenzen die bewaldeten Berghänge den Park und vor uns liegen wüstenähnliche Sand- und Savannenlandschaften. Palmen in unterschiedlichen Größen gibt es, aber auch Akazien und Anabäume, Grasland oder wieder der Fluss mit seinen vielen Lagunen ist wahrhaft ein Traum.

hb90f58e.jpg


h447c194.jpg


had12ec5.jpg

Impalas, wie an einer Perlenkette, laufen quer.

h88d5aaf.jpg


hcfe29de.jpg

In stärker bewachsenen Gebieten treffen wir auf sehr unterschiedliche Tiere. Sie alle strahlen so etwas Friedvolles aus, sie grasen völlig entspannt. Es gibt keine anderen Fahrzeuge, nur wir sind hier - allerdings ändert sich das friedvolle Verhalten bald.

h4812a95.jpg


hd2b3094.jpg


h98e6310.jpg


Was ist das? Eine Makalaninuss, die den Verdauungstrakt des Elefanten durchlaufen hat! 🤩

hcc6c4fa.jpg


h26ad94c.jpg


h04f230b.jpg


Vögel gibt es hier auch...

he809b70.jpg


In den Lagunen tummeln sich Nilpferde, Elefanten oder Wasserbüffel. Blühende Wasserhyazinthen oder die gelben Blüten der Akazien färben diese Umgebung.

hdb1b3be.jpg


hc492664.jpg


h27494f0.jpg


h6da1d65.jpg


he817e90.jpg

Besonders schön, ist die Landschaft, in der sich die Tiere tummeln. Es sind nicht immer nur die Portraits, die als Erinnerung schön sind.

hd41c0cb.jpg

Diese Elefanten wollten uns einfach nicht hindurch lassen.
Wir schleichen durch enge Waldwege, erreichen das Ufer des Sambesi, welches wie am Mittelmeer weiß aussieht und müssen immer wieder anhalten, weil uns die vielen Elefanten oder Büffel den Weg versperren.

h08960df.jpg


h5881d63.jpg


Hier spürt man deutlich, wem das Land gehört. Die alles dominierenden Dickhäuter jagen uns und trompeten mit aufgestellten Ohren hinterher. Immer wieder erleben wir wirklich sehr kritische Situationen. So viele, so aggressive Elefanten haben wir in Afrika noch nicht erlebt.

h0a33e09.jpg

Es ist Zeit für eine Mittagsrast. An diesem Platz campieren häufiger die Kanuten.

hecb26f6.jpg

Da werden wir aber schon wieder beobachtet und kommt auch noch ein Gast vorbei....
h3295a4f.jpg


h1f8c08e.jpg

Er ist aber zum Glück sehr friedlich!!!!
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2015
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Jan. 2015 ·
Teil 2 Lower Sambesi Nationalpark
Langsam wird es langweilig. Wir sehen immer noch keine Löwen. Wir bezweifeln, ob es hier überhaupt welche gibt?
Nach unserer Rast folgen wir dem Ufer des Sambesi in westlicher Richtung. Die Landschaft ist immer noch berauschend schön.

h5606892.jpg


hc27866d.jpg

Interessante Wurzeln oder ...
h6f8b564.jpg

...Aufsitzerpflanzen.

Das entschädigt für den Mangel an Katzen.
Wir biegen vom Plateau immer wieder ab, teilweise sind es nicht nur Pads, große Flächen kann man befahren und dann stoßen wir auch immer wieder auf die extrem steil zum Ufer abfallenden Wege. Wir sind vorsichtig, steigen aus, gehen zu Fuß voraus, um zu schauen, ob der Landy hier entlang fahren kann. Er kann! Nun wissen wir, warum wir einen Landy haben!

h9a60e91.jpg


he79f995.jpg


hc3c18cf.jpg

Was für eine Frage?

Hier noch ein paar Impressionen...

h6632301.jpg

und wieder eine Wegsperre! 😈

h93c143c.jpg

"Ach, wenn ich schon fotografiert werde, muss ich mich auch ordentlich setzen und lächeln!" 🤩 😘
h4f5517d.jpg


h2e9ed64.jpg


hd774366.jpg

Hippo-Schlaf-Gymnastik : Popöchen und Beinchen strecken!

hf0792cf.jpg


h2970c63.jpg


h39bba1e.jpg

und wenn es hinunterging, muss man auch wieder hinauf....

h971d159.jpg


he33222f.jpg


h821ca7e.jpg

Gegen 16.00 Uhr geben wir die Suche nach Löwen oder Leoparden auf. Es gibt sie hier, aber offensichtlich machen sie gerade Urlaub, schade! Dafür hatten wir einen grandiosen Tag mit laut schimpfenden Elefanten, unter faszinierenden Bäumen, umgeben von herrlichen Landschaften und oftmals sind wir Wege gefahren, die eigentlich keine waren. Es war auch ohne Löwen aufregend! Und wir sind uns sicher, dieses war nur der sogenannte Einstiegsbesuch. Wir müssen wieder kommen.
Zurück auf der Lodge... genießen wir einen tollen Abend...
h5972f69.jpg


... und den wünsche ich jetzt auch allen fleißigen Reisebegleitern

eure Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2015
1'362 Beiträge · seit 201112. Jan. 2015 ·
Huhu Biggi,
das ist ja der Hammer mit diesem riesigen Baobab; hätte mich wahrscheinlich gar nicht getraut so nah dran zu parken... 😵
Hab' erst vor kurzem irgendwo ein Foto eines Elefantenkadavers unter einem umgestürzten Baobab gesehen; jetzt weiß ich, warum: erschlagen vom eigenen Futter 🙄 😵 😕 ...
Ansonsten super Abenteuer, euer Parkbesuch 🤩 🤩 !!
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
43 Beiträge · seit 201414. Jan. 2015 ·
😎 😄 😁
1'249 Beiträge · seit 201215. Jan. 2015 ·
Liebe Biggi,
nachdem ich nun endlich mit meinem eigenen Bericht fertig bin habe ich wieder viel Zeit für andere Berichte und neue Pläne und da kommt Dein Bericht genau richtig, daher bin ich schnell noch aufgesprungen und habe alles nachgelesen! Ein wirklich toller Bericht, sehr informativ und mitreißend! Wir haben so eine ähnliche Tour ganz grob für die Zukunft mal im Auge nachdem uns unser letzter Guide so sehr von den Mana Pools vorgeschwärmt hat und wir aber auch gerne nochmal nach Botswana möchten. Allerdings waren wir bis auf Botswana im Dachzelt bisher eher Afrika Light-Reisende wenn ich mir Eure Reise so ansehe 😕 , mal sehen, ob wir uns sowas zutrauen...
Auf jeden Fall ist Dein Bericht sehr schön und ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht!
Danke und liebe Grüße, Alexa
Meine Reiseberichte: Südafrika 2011 Südafrika 2012 Botswana/Südafrika 2013 Südafrika 2014 Südafrika/Botswana 2014 Südafrika 2015 FACEBOOK
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201118. Jan. 2015 ·
@ Alexa: Es freut mich, dass dir mein Bericht gefällt. Obwohl wir auch ein Bett zu schätzen wissen, ist der Urlaub im Dachzelt doch für uns eine spannende Alternative. Man ist den Tieren so nah, die nächtlichen Geräusche, die Abende am Lagerfeuer oder einfach das Leben mit so wenigen Dingen. Man kann mal in einer staubigen Hose herumlaufen und muss nicht frisch gekleidet, gestylt und geduscht schon am Frühstückstisch sein. Es ist so entspannend, mitten drin zu sein. Gerade Mana Pools oder auch die NP in Sambia sind ideal für diese Art von Urlaub.

Vielleicht entschließt ihr euch auch dazu. 🙂
Lieben Gruß
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201118. Jan. 2015 ·
Auf nach Lusaka ...

Heute bricht der letzte Tag für Isa und Julian an. Die schöne Zeit geht zu Ende, aber noch liegt ein Tag Afrika vor uns....

hf65dbd4.jpg


Ein kleiner Gast bewacht unseren Toiletten-Wasser-Kasten.
Zum Abschied schlendern wir noch einmal über das Gelände...

h0d15188.jpg


h7589526.jpg

...und genießen den letzten Blick über den Sambesi.
Wir müssen diese schöne Ecke Sambias verlassen. Zuvor verabschieden wir uns noch von Patrick, der die drei Tage lang unseren Abwasch erledigt, für neues Gas an der Dusche sorgte und sich auch sonst um uns kümmerte. Wir haben noch ein paar T-shirts, Pullover und Jacken für ihn, die er zum Trinkgeld dazu bekommt. Er erzählt von seiner Familie, die er nur alle vier Wochen sieht, wenn er frei hat, den vielen Brüdern und nun hat er für jeden etwas zum Anziehen. Ganz stolz nimmt er den Stapel Bekleidung und geht.
Wir haben uns auf der Lodge ausgesprochen wohl gefühlt und werden bestimmt wieder kommen.

hdfb7765.jpg

17 Kilometer vor Chirundu passieren wir das Gate und kommen durch viele Dörfer. In diesen Dörfern leben teilweise die Angestellten der Mvuu Lodge.

ha294b25.jpg


Wir halten hin und wieder an und schauen den Menschen bei ihrer täglichen Arbeit, am Brunnen oder beim Steineschlagen, zu.

h48ba923.jpg


Ich probiere die Arbeiten auch aus, stelle mich aber nicht so geschickt an.

hf077804.jpg


h1b64e1b.jpg


Das führt zur Belustigung der Dorfbewohner, zeigt mir aber, wie schwer es ist, die Steine klein zu schlagen. Die Menschen finden das offensichtlich sehr lustig und wirken trotz ihrer harten, einfachen Arbeit sehr stolz. Es gibt hier nur wenige oder vielleicht gar keine Touristen, die einfach mal anhalten und sich für das Leben der Leute interessieren.

h8a8c76f.jpg

Schöne Hütten stehen vor diesen herrlichen Bergen.
he594f51.jpg


h5b8569f.jpg


Mit den Kindern blasen wir Luftballons auf und spielen miteinander und ein paar Sweeties gibt es auch.

h8f4124f.jpg


h82ce9a7.jpg

Die Kleine ist besonders goldig, mit ihren Perlen im Haar, aber auch erstaunlich schüchtern. Sie hatte sogar Angst vor dem Ballon.

h653379e.jpg


h267f569.jpg

Die Mutti der Kleinen war beim Wäschewaschen.

h9286898.jpg


hf77001f.jpg


h3f2952a.jpg


Ein Billardtisch, Beschäftigung für die jungen Erwachsenen...

heb88b26.jpg

An dieser Strecke sehen wir viele dieser Wasserpumpen. In anderen Regionen suchten wir die Pumpen vergeblich.

h9bd2bfc.jpg

Nicht alle Hütten sahen bunt aus.
h5d777ec.jpg

Bis kurz vor Chirundu führt die Gravelroad an endlos langen Plantagen vorbei.
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2015
43 Beiträge · seit 201418. Jan. 2015 ·
🤪
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201118. Jan. 2015 ·
Lusaka - ein herrliches Chaos
Gegen Mittag erreichen wir Chirundu und müssen nun direkt bis Lusaka durchfahren.

hb4ff008.jpg

Einige Potholes erschweren das Fahren.

hd78a7ec.jpg

Tankstellen gibt es hier nicht, die Einheimischen nutzen die Notlage und bieten Sprit aus Kanistern an.
h3a4bbae.jpg


30 Km hinter Chirundu am Checkpoint der Polizei befindet sich eine Waage für die LKWs. Hier herrscht ein echtes Afrikachaos.

h07b80d7.jpg


Die Straße ist verstopft und jeder scheint hier seine eigenen Regeln zu haben. Die Polizisten fragen uns nach der Bescheinigung der Roadlevy. Wir erklären, dass wir aus dem National Park kommen und bisher keine Möglichkeit hatten , diese zu kaufen. Es scheint ihnen auch egal zu sein. Wir werden weiter gewunken. Links und rechts der Straße liegen verunglückte LKWs und sogar das Kleinflugzeug liegt immer noch hier. Die letzten Kilometer vor Lusaka befindet sich die Straße im Bau, Hoch lebe das letzte Stück Chaos!
Wir erreichen das Eureka Camp, südlich des Zentrums. Es sieht ganz gut aus, Zebras grasen vor den Hütten und Campsites. Wir sprechen mit dem Verwalter und überlegen uns, ob wir hier vielleicht übernachten.

h6eda6d3.jpg

Im Eureka Camp
Nun müssen wir aber erst zum Flughafen. Quer durch Lusaka führt die Straße. Der Flughafen liegt am anderen Ende nach Osten hinaus. Wie jede Großstadt stockt auch hier der Verkehr. Bettler oder Straßenverkäufer nutzen den Stau oder die Wartezeit an der Ampel, um den gesamten Hausstand zum Kauf anzubieten.

hca78473.jpg


Jungen führen Blinde umher und bitten um eine Spende. Ein trauriges Bild! Unterhalb des Samsungtowers befindet sich ein Markt aus Papphütten für die ärmere Bevölkerung.

hca5432e.jpg


h85c2844.jpg


Wir kehren in die Manda Hill Shopping Mall ein. Die sich auf der Great East Road befindet. Ein großes, modernes Einkaufszentrum mit einem Shoperite, Fast Food Ketten , Curioshop und diversen anderen brauchbaren Läden. Das Parkhaus ist gut bewacht. Nach dem Großeinkauf, möchten die Kinder bei einer sambischen Fast Food Kette, dem "Hungry Lion" essen und noch haben wir genug Zeit, um das Pioneer Camp anzusteuern.

h0f1dcad.jpg

Eingangsbereich
Dieses gefällt uns auf Anhieb so gut und der Empfang ist so freundlich, dass wir spontan beschließen, hier zu nächtigen.

hefed506.jpg

Lapa

h050c261.jpg


h31c1f45.jpg

Der Garten wirkt sehr idyllisch, aber ohne Schallschutz!! 😈

Aber vorher müssen wir zum Flughafen. Mit der Emirates-Maschine aus Mosambik fliegen die Kinder heute Abend über Dubai zurück.
Der Flughafen ist wirklich kuschelig, klein und wie wir später erfahren, muss man zu Fuß zum Flieger gehen. Der Abschied fällt uns allen sichtlich schwer. Es war eine so schöne Zeit mit so vielen Abenteuern und tollen Erlebnissen, auch wenn sich die Leos gar nicht und die Löwen nur einmal kurz zeigten.
Nun sind wir allein! Irgendwie fühlt man sich plötzlich ziemlich einsam, wenn man zwei Wochen so eng beieinander gelebt hat.
Im Pioneer Camp setzen wir uns an die Bar und werden von Paul, dem Eigentümer und seiner Freundin herzlich empfangen. Wir unterhalten uns gleich über den Landy. Mit dem Auto ist man irgendwie immer Gesprächsthema. Als wir von den anfänglichen Schwierigkeiten berichten, gibt Paul uns gleich seine Handy- und Festnetznummer. Wir sollen bei weiteren Schwierigkeiten anrufen. Er würde uns helfen. Super nett von ihm! Zum Glück müssen wir dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen, nur fast wäre es so weit gekommen.... Das aber erst später!
Den Abend verbringen wir mit zwei deutschen Ehepaaren am wärmenden Lagerfeuer. Die Vier sind gerade aus dem Norden kommen. Sie sind zwar alleine gefahren, übernachtet haben sie aber in festen Unterkünften. Sie haben noch ein paar Tipps auf Lager für die Strecke nach Chipata und die Parks.
Wir fühlen uns nun nicht mehr so alleine und in dieser netten Gesellschaft müssen wir auch nicht so oft am Julian und Isa denken. Eigentlich wollen wir früh ins Bett, denn am nächsten ist unsere längste Strecke des Urlaubs geplant. Nun ist es doch später geworden, aber das ist ganz ok.
Es ist der Mitte August und zu dieser Zeit wird von einigen religiösen Gruppierungen das Ernte-Dank-Fest gefeiert. Schon zwei/drei Kilometer vor dem Camp, noch auf der Sandpad, treffen wir auf Wegweiser zu einer christlichen Veranstaltung. Dass dieses Gelände genau an das des Pioneer Camp grenzt, können wir die ganze Nacht über lautstark hören.
Es wird hier gesungen, sehr ausdauernd, dann folgen lange Predigten, sehr enthusiastisch und engagiert und das bis weit nach Mitternacht. Um 4.30 Uhr geht es dann weiter. Verstärker und Mikrofone stellen sicher, dass auch im Umkreis von 1-2 Kilometern Entfernung noch jedes Wort verstanden wird.
Tja, genau so habe ich mir eine ruhige Nacht vorgestellt! Dieses Fest erstreckt sich über mehrere Wochen, wie wir miterleben dürfen.

Am nächsten Morgen fahren wir in Richtung South Luangwa National Park....

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2015
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201119. Jan. 2015 ·
Auf zum South Luangwa


h0d39da2.jpg


Unser erstes Frühstück alleine, ohne die Kinder

h6dc3827.jpg

Unsere Akkus konnten wir hier aufladen und dürfen sie jetzt natürlich nicht vergessen.
Eine schöne warme Dusche und die Aussicht auf viele Tiere lässt uns bald in alter Frische starten. Neben uns hat eine italienische Familie gecampt. Sie planen die gleiche Strecke wie wir zu fahren und wollen ebenfalls nach Malawi. Wir unterhalten uns noch ein wenig und nach einem Reifen- und Autocheck soll es dann losgehen.

h2b9300e.jpg

Außerdem bekommt unser Landy noch ein paar Streicheleinheiten, denn heute soll er lange durchhalten. Ob er das schafft?
567 Km müssen wir bis zu Mama Rula B&B in Chipata zurücklegen. Die ersten Kilometer lassen sich auf guter Straße mit wenig Verkehr fahren. Viel kleine Dörfer befinden sich an der Strecke, die Landschaft ist bewaldet und bergig.

heeb5302.jpg


Nach 54 Km ein erster Polizeicheckpoint. Wir werden durchgewunken, nach weiteren 40 Km hält uns wieder ein Polizist an, erneut stehen wir vor einem der vielen Checkpoints und man überprüft die Autoversicherung. Ca. 225 km nach unserem Start erreichen wir die Luangwa Bridge. Interessant ist der kleine Markt hier. (Fotos habe ich aber erst auf dem Rückweg gemacht)

ha080de4.jpg


h9f25815.jpg


Die Brücke ist unspektakulär, aber eine willkommene Abwechslung. Nun beginnt eine der zahlreichen Baustellen. Wir fahren auf festem Sand und es staubt fürchterlich.
Zwischendurch stoppt uns wieder ein Checkpoint. Die Polizisten sind wie immer sehr freundlich und nett und wollen lediglich wissen, was unser Ziel sei.
Noch 264 Kilometer bis Chipata. Wieder eine kurze Baustelle. Die alte Straße mit Teerbelag hat uns wieder. Es ist 11.40 Uhr, als uns ein Blick in den Rückspiegel verrät, es ziehen viele dunkle Wolken auf. Es wird fast schwarz. Eigentlich wollten wir eine Pause nach der Hälfte der Strecke einlegen, aber nun müssen wir schnell weiter.
Wir haben großes Glück und entweder sind wir so schnell, dass das Wetter an uns vorbeizieht, nicht hinterher kommt oder die Wolken haben sich aufgelöst.
Noch knapp 200 Km bis Chipata und wieder ist eine Baustelle da. Die gesamte Great East Road wir erneuert und verbreitert.

hb3a6667.jpg


Die nächsten 7 Kilometer hoppeln wir über eine Gravel Road und erhalten eine kostenlose Schlaglochmassage.
Danach wird die langweilige Landschaft endlich interessant. Viele Berge, alle aus einzelnen Felsen bestehend, bereichern das Bild, bis 155 Km vor Chipata.

hf7ff4e7.jpg


h0322137.jpg


he0ccb0a.jpg


Kleine Straßenmärkte oder viele Menschen auf der Straße erfordern wieder einmal unsere ganze Aufmerksamkeit.
Ein letzter Bauabschnitt folgt über 14 Km bis kurz vor Chipata. Wir müssen immer wieder über Behelfswege ausweichen, erreichen aber dennoch gegen 15.30 Uhr die Stadt. Von hier sind es noch 2 Stunden bis in den South Luangwa NP. Diese Stadt bietet die Möglichkeit noch einmal den Tank zu füllen, einzukaufen und Geld zu besorgen.
Unser Landy läuft perfekt über alle Bauabschnitte, sieht inzwischen etwas rot eingefärbt aus, aber er will so wir in den South Luangwa.
Die heutige Etappe ist durch die vielen Baustellen ganz schön anstrengend zu fahren, wir bleiben deshalb im Mama Rula Camp ...

h1f031a9.jpg

Grillbereich mit Bar und Rezeption

h29993a0.jpg

Und viel Stellflächen für die Camper

h4d141a6.jpg


und teilen uns die Wiese mit einer sehr netten und kleinen Overlander-Gruppe. Wieder erfahren wir tolle Dinge über ihre Tour. Sie sind gestartet in Kenia und sie endet in Südafrika, nach drei Monaten. Allerdings fahren nur wenige Gäste die gesamte Strecke mit. Man kann zwischendurch dazu kommen oder eher abreisen.
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2015
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201119. Jan. 2015 ·
Am nächsten Morgen lernen wir, die weniger netten Affen der Umgebung kennen (und sie uns!) und verlassen um 8.00 Uhr das Camp.
Die völlig neu gebaute Straße bis Mfuwe lässt sich ganz entspannt fahren.

h5ca40e2.jpg

Kleine Feuer sind in Sambia täglich zu sehen, meistens bleiben sie auch recht klein.
Viele Menschen sind mit ihren Fahrrädern unterwegs. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Die Fahrräder sind hoffnungslos überfüllt. Nicht selten sehen wir bis zu drei lebende Ziegen auf dem Gepäckträger.
Unterwegs besuche ich den kleinen Dorfladen "Uncle Sam" kurz vor Mfuwe. Das ist super spannend, denn die Menschen kaufen nicht, wie bei uns in Europa, ganze Tüten mit Backpulver, Kaffee oder Öl in Flaschen. Hier wird alles, mit einer Engelsgeduld, in kleine Tütchen abgepackt. Man lernt das Warten!
Ich wollte Waschpulver kaufen, bekomme auch das gewünschte kleine Paket (5 Kw), die Einheimischen lassen sich hingegen nur für eine Wäsche ein Becherchen abfüllen. (Oh man, sind wir verschwenderisch!) Ein Stück Stoff (10 Kw) nehme ich auch noch mit. Die Frauen binden sich dieses Stück um die Hüften, wir haben eine weitere neue Tischdecke.

hd53c840.jpg

Fahrradschläuche gibt es in allen Farben und Größen.

h6d2a249.jpg

Aber das Angebot ist auch an Textilien reichhaltig und bunt.

hba0be4c.jpg


Kurz nach 10.00 Uhr erreichen wir das Wildlife Camp, welches wunderschön in einem Wäldchen liegt. Viele Mopanebüsche wachsen hier.

h157745d.jpg

Der rechte Weg führt zur Rezeption, folgt man der linken Pad gelangt man zur Campsite.

h7f5d024.jpg


An der Rezeption melden wir uns an. Ich habe per Internet reserviert, aber man kann unsere Buchung nicht finden. Zum Glück habe ich allen Schriftverkehr ausgedruckt dabei und es ist gar kein Problem mehr. Wir dürfen uns ein Plätzchen aussuchen. Und beziehen unsere Campsite direkt am Steilufer des Luangwa.

h2ce1e3b.jpg


he7747c3.jpg


hb680458.jpg


Ein toller Blick!
Ich wasche ein bisschen Wäsche (die Geschirrtücher riechen immer noch nach saurer Milch!! 🤢 😈 ) , wir faulenzen mit einem Buch und einige Bilder werden auch noch gesichert. Ein Tag, der sich so dahin zieht. Wir sind einfach faul und genießen! Hier besuchen die Tiere uns.
An der Rezeption, die man nach einem Kilometer Fußweg erreicht, gibt es einen Wifi Point und wir können Kontakt zur außerafrikanischen Welt aufnehmen, außerdem habe ich für den nächsten Tag einen Nightgamedrive gebucht.
Julian und Isa sind wieder gut gelandet, erfahren wir.

Seitdem wir in Sambia sind, ergänzen wir die abendliche Malariaprphylaxe, bestehend aus Gin Tonic, um eine Malarone-Tablette. Heute erleben wir auch erstmalig eine so schreckliche Mückenattacke, dass wir glauben, bei der Größe der Viecher, können auch Anopheles dabei sein. Ich habe in den nächsten Tagen meine wahre Freude mit einem zu geschwollenen Auge. Die nächsten vier Morgende starte ich mit einer eisgekühlten Dose Tonic Water auf meinem Auge in den Tag, damit ich es wieder öffnen kann und die tollen Ausblicke genießen kann. Es ist hier traumhaft schön, ich könnte ewig hier sitzen!

h5cbfc12.jpg


h6f75fb6.jpg

Abendstimmung am Luangwa
hfbd24e3.jpg


Elefanten- und Affenbesuch auf der Campsite ist obligatorisch. Die Meerkatzen sind auch hier etwas diebisch veranlagt.
Neben uns zeltet eine Familie aus Südafrika mit kleinen Kindern, die wie wild umher tollen. Die Kleinen laufen mit Möhre im Mund über den Platz, krabbeln auf Papas Auto oder verstecken sich hinter den Bäumen. Über ihnen turnen die Meerkatzen durch den Baum und da passiert es plötzlich, dass sich so ein Äffchen einfach eine Möhre aus dem Mund des Kleinsten stibitzt. Nicht ganz ungefährlich die Situation, aber so sind sie - die Affen! Obwohl sie immer so unschuldig dreinschauen!

h1011258.jpg

Und so endet irgendwann der erste Tag mit einem leckeren Braai, Salat und Kartoffeln an wärmenden Feuer. Hier ist es übrigens schon deutlich wärmer als in Botswana.

hb2173d9.jpg




Morgen Früh starten wir zu einem ausgiebigen Gamedrive in den Park...

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2015
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201124. Jan. 2015 ·
Tiere, Tiere und Tiere, wohin man auch schaut!

Der nächste Tag bricht mit herrlichem Sonnenschein herein, die Temperaturen steigen schnell und ich stelle so nebenbei fest, dass mein Augenlid juckt.
Wir starten in aller Ruhe zum Gamedrive in den South Luangwa NP.
h1ab08cd.jpg
(Das Foto habe ich erst am nächsten Tag aufgenommen)
Am Gate findet das übliche Ritual statt, persönliche Daten eintragen und lange auf die Quittung warten. Wir sind um 460 Kwacha ärmer, aber dürfen nun endlich über die große Brücke in den Park. Und schon befinden wir uns mitten in der Arche. Es gibt hier viele, sehr viele Tiere und wir müssen nicht einmal lange fahren, suchen oder warten. Sie sind einfach da!
Nach wenigen Metern sehen wir bereits rechts, in einem sehr dreckig wirkenden Tümpel Nilpferde ruhen,...
h8478d79.jpg

.... als sich im selben Moment ein besonders, altes und ungepflegtes Exemplar von links nähert.
hfd4c1f6.jpg

Es kommt genau auf uns zu, fühlt sich aber gar nicht gestört. "Mann, der sieht wirklich mitgenommen aus!" 😮 🤢

hefa8979.jpg


hbb26d56.jpg

Er trabt langsam zu seiner Familie in den verschlampten See.

h73c6c06.jpg

Immer wieder putzig sind die kleinen Hörnchen anzuschauen! 😊

Wir halten uns flussaufwärts und biegen nach rechts von dem Main Track ab. Eine gute Entscheidung, wie sich bald zeigen wird. Wenige Augenblicke später befinden wir uns zwischen einer Pukuherde, in der sich auch Jungtiere befinden.

h9c048d1.jpg

Und wer genau schaut, entdeckt auch Impalas zwischen den Moorantilopen oder Pukus.
h59cee09.jpg


hada47ed.jpg


h40ec33d.jpg


Im Morgendunst ist das ein schöner Anblick. Auf den nächsten Kilometern folgen viele Zebras, Giraffen lassen sich beim Trinken beobachten und ein paar Perlhühner picken vor sich hin ...
he7f084e.jpg

Eine Gabelracke leuchtet im Morgenlicht wunderschön!
h57f372c.jpg


h1aaff63.jpg


h0dc6c58.jpg


he47fa42.jpg


....und dann erreichen wir eine Stelle mit zwei schönen Bäumen, umgeben von trockenem braunem Gras. Das Gras lebt, hin und wieder erkennen wir einen Kopf, ein Pfötchen wird in die Höhe gestreckt oder ein Maul öffnet sich zum Gähnen. SUCHBILD! 🤩
h599b0a2.jpg

Hier bleiben wir nun stehen und beobachten fast 2 Stunden das Löwenrudel. Wir können nicht erkennen, wie viele es sind. Das Gras versperrt uns die Sicht und die Bande ist völlig entspannt, so entspannt, dass sie sich kaum rühren und sich erst recht nicht durch uns oder andere Safarifahrzeuge stören lassen. Langweiliger geht kaum! Aber endlich stehen wir vor Löwen, darauf mussten wir dieses Jahr wirklich lange warten!

he686811.jpg


h8cb0137.jpg


h7a5ac34.jpg

Geduldig haben wir viele hundert Bilder fotografiert, aber kaum eines ist wirklich zu gebrauchen. Immer wieder ist das Gras im Wege!

hd27f834.jpg


he968101.jpg


h3850e08.jpg

h2355a43.jpg

Die netten Katzen stellen aber unsere Geduld auf eine harte Probe und nach zwei Stunden geben wir vorerst auf.
Wir beschließen, ein Plätzchen für eine Cappuccino-Pause zu suchen und wollen später noch einmal vorbeifahren. An der Uferböschung geht es weiter flussaufwärts. Die dichte Buschlandschaft öffnet sich, vor uns grasen unzählige Pukus und Impalas im Flussbett. Ein großer Teil des Luangwa ist bereits ausgetrocknet, viele Sandbänke sind entstanden. Dahinter oder dazwischen fließt der Luangwa als breiter Bach.
h7c219e5.jpg


h5c4e3b1.jpg

Hier ist doch viel mehr Action!
hba13931.jpg

Einen Augenblick später sehen wir eine Wiese mit einem Akazienbaum und einem Termitenhügel davor. Das scheint ein geeignetes Plätzchen zu sein. Wir fahren näher heran und sind dann doch arg erstaunt. Das Plätzchen ist bereits belegt. Es war vom Weg her nicht zu erkennen. Können wir so blind sein?
h26dd48f.jpg

Wir fahren näher heran...
h26297da.jpg

Upps, das war es dann mit der Pause! Wir möchten nicht so gerne teilen. 😈

hc30a158.jpg

Wir fahren dichter heran, hier ist das möglich und betrachten sie. Sie hebt gelangweilt den Kopf und schließt wieder die Augen. "Sind hier alle Löwen so langweilig" , denken wir uns? Ich scanne die Umgebung ab, ob sich eventuell noch mehr Löwen oder gar ein Männchen in der Nähe befindet. Sie scheint aber alleine zu sein. Ältere Löwinnen ziehen häufig ohne Anhang umher.
h6ec571a.jpg

Auch diese Dame lässt sich nicht in ihrem Vormittagsschläfchen nicht stören.
Wir warten noch geduldig, aber die Löwin befindet sich schon wieder im Land der Träume und rührt sich nicht mehr. Unser Cappuccino muss noch warten, denn wir wollen die Löwen nicht verleiten, auch auf den Geschmack zu kommen.
Wir schauen noch ein bisschen nach hier und dort und fahren schließlich weiter. Aber die Löwen werden uns noch bis zum Einbruch der Nacht beschäftigen....

Die Tierpopulation ist sehr dicht im South Luangwa und überall ist Bewegung zu sehen.

h126e2b0.jpg


he7281df.jpg


h4fce114.jpg


h30a65f8.jpg


hc1cddf4.jpg


Störche (Nimmersatt) stehen in größeren Gruppen im Wasser, bilden ein schönes Motiv, Buschböckchen, ob männlich oder weiblich, ziehen als Einzelgänger umher,

h402e161.jpg


h0f68f97.jpg


ha1dfa6f.jpg


h0633d7f.jpg


Pinselohr- und Buschschweinchen liegen genauso faul in der Sonne wie die Löwen, Kudus fressen die ersten frischen grünen Blätter ab und tun es den Giraffen gleich. Wasserböcke sind auch noch da usw.
Weiter geht es demnächst mit allerlei Nachtgetier.....
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2015
4'130 Beiträge · seit 200824. Jan. 2015 ·
Hallo, tiggi,

Boah, wat für'ne erlebnisreiche Reise und soo vielseitig.
Und lang! Da hatten eure "Kinnings" aber Glück, mit euch!

Vielen Dank an Euch für die viele Mühe uns teilhaben zu lassen.
Vieles werden wir uns beizeiten zur eigenen Planung erneut zu Gemüte führen!

Grüße von den lilytrotters
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201125. Jan. 2015 ·
Liebe Lillytrotters,
danke für euren Kommentar und die Teilnahme an unserer Reise.
Gerne schreibe ich einen Bericht, denn damit archiviere ich ihn auch gleich online.
Obwohl kaum Raubtiere in den ersten Wochen zu sehen waren, hatten die Kiddis eine sehr schöne Zeit mit uns, das ist wohl wahr!!

Herzlichst
Biggi
Meine Reiseberichte