herzlich willkommen zurück ins Ländle. Ich freue mich, dass du wieder wohlbehalten da bist und die ersten Chapters lassen offensichtlich auf einen schönen Urlaub schließen. 🙂 🙂 Ich habe ja fest vorgehabt wieder ins Forum einzusteigen wenn du wieder RB schreibst. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass du in bester Usain Bolt Manier aus den Startblöcken rauscht. Mann o Mann da kann ja keiner mithalten. 🤩 Jetzt räum mal im Casa Chaos ein bisschen auf , ich ziehe ein und mache die Tour als nichtzahlender Begleiterin mit! 😉
Aaah, wie schön die ersten Fotos sind; nicht schlecht wenn man solche Sichtungen hat beim Spaziergang über das Lodgegelände hat. Soooo schöne Bääds, über fehlende Bee-Eater kannst du nicht mehr klagen und das hässliche Selbstmordhuhn gefällt mir ganz toll. Habe ich noch nicht geschafft so abzulichten. Bei mir sind sie entweder auf dem Weg in oder aus dem Bild.
Ach, und deine Fotos von Schilf und Papyrus erinnern stark an meine Fotos von Mavunje. Ich tauche ein und kann es hören, riechen, spüren……………*sigh*
Danke dir meine Liebe, schreib weiter in bester Egon Erwin Kisch Manier. Ich habe viel Zeit zum Lesen und freue mich sehr auf deine Botswanischen Meriten.
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201008. Sept. 2014 ·
Ein ruhiger Tag im Okavango-Delta (Sonntag, 24.8.3014)
So, die erste Nacht im Zelt liegt hinter mir! Schööööön war’s –trotz leichtem Linksdrall 😐 , weil ich natürlich nicht so wirklich auf einen ebenen Platz geachtet hatte beim Aufbau (Anfängerfehler - dabei habe ich immer noch einen Griechenlandurlaub im Kopf, bei dem ich mich jeden Morgen zur Hälfte außerhalb des zwangsweise in Hanglage aufgestellten Zeltes wiedergefunden hatte – einfach runtergerutscht in der Nacht!). Die Temperaturen waren moderat und ich hatte es kuschelig warm mit meinem Th..-Unterhemd unter dem Schlafanzug (nichts hasse ich mehr als wenn ich mich bis zum Hals zudecken muss....)
Nachts ist es strikt untersagt, das Zelt zu verlassen. Nachdem ich in meinem Übermut den äußersten Platz gewählt habe, neben dem es nur noch Schilf, Wasser und sonst nichts, bzw. ganz viel, aber Unsichtbares gibt, kommt mir das Verbot sehr entgegen. Zumal nachts einer meiner Spezialfreunde mampfend am Rand des Camps entlang schlurft 😠 ....
Wenigstens habe ich das Campfire im Blick – und sobald dieses brennt oder man die Guides hört, darf man raus (und hechtet dann natürlich sofort auf die Toilette). Danach schnell eine kleine Fotorunde – ich bin wie schon in Maun fasziniert von der liegenden Mondsichel.
D.T. röstet Brot auf dem Grill und wir bedienen uns im fahlen Morgenlicht am Mokoro-Büffet. Es gibt verschiedene Aufstriche, Kaffee (Pulver mit heißem Wasser), Tee, Cornflakes, Milch.
Die Poler sitzen etwas abseits – es sind übrigens zum Teil Cousins von D.T., alles ganz junge, nette Burschen (außer natürlich dem Headpoler Alco, der ist älter, aber irgendwie zeitlos – ich könnte sein Alter niemals schätzen). Der Plan für heute ist ein ganz unaufgeregter: morgens eine Mokorofahrt mit Ziel „andere Insel“. Dort ausgedehnter Bushwalk , dann „daheim“ Lunch und Mittagspause und nachmittags noch mal eine Sunset-Fahrt. Klingt sehr gut, denn uns ist alle danach, mal ein bisschen zu relaxen. Bisher hatten wir doch ein recht straffes Programm mit so viel Neuem – das will erst mal verarbeitet werden.
Zehn vor Sieben geht die Sonne auf
Bei wunderschönem Morgenlicht geht es kurz nach 7 Uhr los
Übrigens: Der junge Herr ganz links musste kurz nach der Abfahrt nochmal kurz an Land zum Umkleiden - er war doch tatsächlich in den Okavango gefallen bei einem etwas übermütigen Manöver 😄 ! Für seine Kollegen natürlich DAS Highlight und DER running gag des Tages!!!
Wieder genieße ich die Stille und das sanfte Dahingleiten, Ch. ist eifrig damit beschäftigt, Selfies zu schießen und Filme zu drehen, die sie sich dann sofort mit Ton anschaut (zum Glück gabs ja nicht so viele störende Geräusche aufzunehmen).
Durch das wechselnde Licht gibt es immer wieder neue Eindrücke
Nach einer halben Stunde sind wir an unserem Ziel
und schlagen uns unter Führung von Alco und Spencer in die Büsche.
Ich bin von der Ursprünglichkeit dieser Insel begeistert, vor allem die weiten offenen Flächen, übersät mit Elefantendung beeindrucken mich.
Wir bekommen einiges erklärt - woran man erkennen kann, ob ein Elefantenbulle oder eine Kuh seine Ausscheidungen hinterlassen hat (kommt auf die Distanz zwischen Pinkelsee und Elefantenknödel an – kurz=Kuh, lang=Bulle – eigentlich logisch), wer wohin gelaufen ist usw.....
Sehen tun wir aber den ganzen Tag über keinen einzigen der Protagonisten – so viel sei schon mal verraten!!! Darüber sind wir höchst erstaunt. Ja – erstaunt, nicht enttäuscht, denn wir hatten sowieso nicht damit gerechnet. Aber es ist einfach unglaublich, wie gut sich die ganzen Verursacher der „droppings“ und „tracks“ verstecken!!! Sie müssen doch irgendwo sein – aber wo??? 😕 😐 🙄
Dafür gibt es aber Bäääds und Landschaft!
Hadeda Ibis
Crested Barbet
Little Bee-Eater getarnt
Landschaft
Am Treffpunkt erwarten uns schon die Jungpoler (Daniel cool wie immer 😉 !)
und es gibt den obligatorischen Fruitbreak.
Von den Schalen und Obstabfällen wird übrigens nichts liegengelassen – auch wenn wir Europäer sagen würden, das verrottet doch eh als Kompost – nein, das kommt nicht von hier und bleibt deshalb auch nicht hier! Danach schippern wir heim – dabei entdecke ich noch dieses herrliche Nest-Konstrukt!
Daheim auf unserer Insel (man kommt nicht umhin, sich ein bisschen wie Robinson und Freitag zu fühlen.....) werden wir von D.T. mit leckeren Spiegeleiern, Würstchen usw. – alles überm Campfire zubereitet, empfangen. Mhhhh, das schmeckt so was von gut!!! (Achtung: das Tablet auf dem zweiten Foto wurde nicht zum Servieren verwendet..... 😎 😛 😗 )
Die Mittagspause nutzen wir zum Duschen, In-den-Himmel-und-aus-dem-Zelt-Schauen, Jo nimmt am VHS-Kurs „Mokoro for beginners“ teil (erfolgreich – alle warten, dass er reinfällt, aber er tut uns den Gefallen nicht!).
Nach Kaffee und Keksen geht es nach 16 Uhr wieder los – geplant war eigentlich nur eine Fahrt ohne Walk, aber Alco und Spencer scheint es keine Ruhe zu lassen, dass wir keine Tiere gesehen haben. Also legen wir noch mal an einer anderen Insel an. Dumm nur, dass einige Sandalen anhaben, denn hier geht es durch dunkelgrauen, fiesen Matsch. Fotos hab ich keine gemacht.... Auch hier sehen wir viele Spuren, aber keine Tiere!
Stopp – das stimmt natürlich nicht ganz – Vogel geht immer:
White faced Duck (zum 1.Mal bewusst wahrgenommen – ich finde sie sehr hübsch!)
Wieder ein African Jacana auf Kollisionskurs
African Fish-Eagle (Pflicht – denn so heißt ja unsere Tour)
Wieder fahren wir mal auf weiten, offenen Wasserwegen, mal auf engen, vorbei an knorrigen Bäumen, Palmen, Papyrus......
Alco bastelt unterwegs noch die obligatorische Kette aus den Waterlilys,
den Hut dagegen kannte ich noch nicht.
Alco ist eine ganz besondere Art Mensch – sehr liebenswürdig und irgendwie haben wir den Eindruck, dass er trotz immer wieder bimmelnden Handys am Gürtel nicht so ganz in dieser Welt des Tourismus angekommen ist. Spencer unterstützt ihn immer wieder in seiner Rolle als Headpoler und dem, der hier im Delta für die Reisegruppe das Sagen hat, er schiebt ihn in den Vordergrund und lässt ihn vieles erklären – nur so richtig wohl scheint sich Alco dabei nicht zu fühlen. Das lässt sich an Körperhaltung, verlegenem Lächeln und Stimme ablesen – vermutlich wäre er zehnmal lieber alleine mit seinem Mokoro hier unterwegs....
Um 18 Uhr sind wir wieder daheim und werden von D.T. lecker bekocht (auch wenn ich nicht mehr weiß, was es war – gut geschmeckt hat es immer!).
Am Campfire lege ich mich dann zum ersten Mal mit Jo. an. Dazu muss man sagen, dass Jo. und Je. ja beide aus der Reisebranche kommen – wobei Je. ihr recht großes Wissen vor allem über Süd- und Ostafrika sehr sympathisch und kompetent rüberbringt, Jo. dagegen eher der Typ „Verkäufer“ (böse Zungen sagen auch „Schwätzer“) ist und uns damit doch ein bisschen on the cookie goes (zumindest wir drei Süddeutschen empfinden das einhellig so). Ich denke oft: Mensch, ist doch nicht schlimm, wenn du das nicht weißt, aber dann halt lieber die Klappe. Wobei ich es auf der einen Seite ja toll finde, wie freundlich, nett, engagiert und begeistert er bei der Sache ist – bereits nach 2 Wochen ist er im „Wir-Modus“ (er spricht also ständig im Namen von Bush Ways) , auf der anderen Seite aber doch öfters an den Spruch „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ denken muss (ohne dabei zu vergessen, dass dieser auch manchmal für mich gilt......).
Also, es geht darum, dass Ch. überlegt, ob sie doch noch weiter mit uns fährt nach dem Delta und sie ihre Wunschziele auflistet. Da sie vor allem in die Nxai-Pan und in den Makgadikgadi will, passt unsere Route aber nicht (und im Chobe war sie eh schon). So kommen wir auf die Bush Ways Routen im Allgemeinen zu sprechen und Jo. will mir doch tatsächlich verkaufen, dass diese auch in den Makgadikgadi NP führen. Da hat er sich aber die falsche Gesprächspartnerin ausgesucht!! Erstens habe ich die Touren ziemlich genau im Kopf und zweitens hatte ich mich eh schon irgendwo mal drüber gewundert/geärgert, dass man damit wirbt, dass man durch den Makgadikgadi NP kommt, obwohl man nur die Transitstrecke fährt (im Zusammenhang des Besuchs der Nxai-Pan, wo tatsächlich auch übernachtet wird). Ich glaube, dieser Satz ist inzwischen gelöscht, zumindest hab ich ihn nicht mehr gefunden in den diversen Portalen. Egal, ich schweife ab: Jo. behauptet steif und fest: „Wir (damit ist natürlich nicht unsere Gruppe gemeint) übernachten auch im M.“. Ich bleibe dickköpfig bei meiner Meinung NEIN.... Ich höre, wie er leise zu Je. sagt: Ich hab die Tourpläne doch alle dabei, die hol ich jetzt mal!“. Nach einiger Zeit kommt er aus seinem Zelt zurück, setzt sich auf sein Campingstühlchen und das Thema M. hat sich stillschweigend erledigt.
Ich war von Anfang an nicht 100%ig begeistert darüber, dass wir Mitarbeiter an Bord haben werden, denn solche Sonderrollen sind für eine Reisegruppe oft ein Problem (verstehen tu ich es natürlich, dass sie in unsere Tour gesteckt wurden, weil einfach noch viel Platz frei war). Leider gab es deshalb zwischendurch auch tatsächlich immer mal wieder ein paar kleine Missstimmungen (die wir aber mit einem doofen Touristen an Bord auch und vielleicht sogar viel mehr gehabt hätten, also Schwamm drüber) und am Ende dann noch einen etwas größeren Ärger (ich werde berichten!).
Trotzdem haben wir noch einen netten Abend (ich spendiere meine in Maun erworbene Flasche Rosé) und sind alle der Meinung, dass der heutige Tag perfekt war, um zu entspannen und gefühlsmäßig tief in das Naturwunder und 1000.Unesco-Welterbe Okavango-Delta einzutauchen.
Ich schlafe wieder selig auf meinem schiefen Matratzenlager ein und nutze in der Nacht zum ersten Mal (unfallfrei) mein privates Mini-Pissoir Uriwell (Casimodo, das ist der Sanitärtrakt für Arme 🤪 😛 ) . Sehr empfehlenswert für alle, die auch mit dem Campinggedanken liebäugeln und sich dabei über das nächtliche Ausgangsverbot Sorgen machen!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201308. Sept. 2014 ·
Hallo Bele,
das sind wieder wunderschöne Bilder! Mir gefällt vor allem das Vogelnest im Papyrus. Solche Kleinigkeiten zu entdecken macht mir persönlich mehr Freude, als wenn mir eine Herde Elefanten vor der Nase herumspaziert.
Vielen Dank für den Tipp "Uriwell"! Ich habe gleich mal gegoogelt und werde mir so ein Produkt für die nächste Reise kaufen. In Camp Aussicht wird das bestimmt auch recht praktisch sein. 😉
Auch daheim beim Pilzesammeln werde ich es ausprobieren, denn mit zunehmendem Alter machen meine Knie Probleme, da ist so ein Hilfsmittel von Vorteil.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201008. Sept. 2014 ·
Berg-Eule schrieb: Mir gefällt vor allem das Vogelnest im Papyrus. Solche Kleinigkeiten zu entdecken macht mir persönlich mehr Freude, als wenn mir eine Herde Elefanten vor der Nase herumspaziert.
Hallo Namensvetterin,
danke für das Lob - und ja, das geht mir inzwischen auch so! Und gerade deshalb hat mir auch dieser Deltateil so gut gefallen - man hat einfach sehr viel Ruhe für solche Beobachtungen!
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201008. Sept. 2014 ·
Guggu schrieb: Danke dir meine Liebe, schreib weiter in bester Egon Erwin Kisch Manier. Ich habe viel Zeit zum Lesen und freue mich sehr auf deine Botswanischen Meriten.
Liebe Grüße Gudrun
Meine liebe Gudrun,
na wenn das keine Motivation ist.....!! Danke schön! 😊 Den Vergleich mit Kisch möchte ich nun aber doch nicht wagen....
Dafür freu ich mich natürlich um so mehr, dass ich dich aus deinem "Loch" locken konnte - zum Glück arbeiten da ja aber auch noch andere daran 😉 !
Ganz liebe Grüße aus dem inzwischen sonnigen Kirchheim (puhhh, dann sollte ich mich wohl tatsächlich mal von meiner Couch hieven, oder??? Im Nebel war's irgendwie ganz gemütlich..... 😗 - frau sieht dann den Staub auch nicht so genau! )
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201208. Sept. 2014 ·
Hallo Champagner,
ein sehr hübsch geschriebener Bericht, garniert mit schönen Bildern, das gefällt dem stillen Genießer - mein Kompliment! Was aber ein wenig bedrückt (weil es für mich schon zeitnah ist): Die Sache mit dem Löffel.
Eigentlich möchte man sich "betreutes Wohnen" anders vorstellen, taktvoller. Doch was lese ich: Löffel weggenommen! Das ist noch eine ganze widrige Kategorie schlechter als: Löffel abgeben, weil einem selbst dieser letzte "freie Wille" noch genommen ist. Conclusio fürs erste: Ich bleibe Selbstfahrer und verzichte auf die Betreuung ;))
Tausend Dank für deinen wunderbaren Bericht und die vielen schönen Fotos. Beim Okavango kommen mir Erinnerungen auf. Meine Tour im Delta verlief ähnlich wie deine. Wir durften uns sogar noch abkühlen im Okavango. Konntet ihr auch baden?
Wir bekommen einiges erklärt - woran man erkennen kann, ob ein Elefantenbulle oder eine Kuh seine Ausscheidungen hinterlassen hat (kommt auf die Distanz zwischen Pinkelsee und Elefantenknödel an – kurz=Kuh, lang=Bulle – eigentlich logisch), wer wohin gelaufen ist usw.....
DAS habe ich dieses Jahr auch gelernt - allerdings nicht im Okavango, sondern im Lower Zambezi. Der Guide wollte mich gleich behalten, weil ich viele seiner Fragen richtig beantwortet konnte (ok, mehrheitlich geraten 😗 ).
ABER: wie ist das möglich, dass du - kaum zu Hause durch die Tür rein - schon den Reisebericht hier drin hast? Entweder bin ich zu langsam oder du zu schnell (tendenziell eher zweiteres... 😉 ). Aber vielleicht hast du ja einen geheimen Trick...
schon beeindruckend was Du für ein Tempo an den Tag legst 🙂
Dein Schreibstil - wie immer - ein Träumchen und Deine Fotos sind einfach der Oberhammer 😘 (hast Du ne neue Kamera ?)
Um diese Landschaft und Erlebnisse dort beneide ich Dich sowas von 🙂
Grüßle Soni
take-off1'674 Beiträge · seit 201208. Sept. 2014 ·
Huhu Bele,
du legst vielleicht einmal ein Tempo vor. 😄 Da komme ich ja kaum beim Nachlesen mit.
Wieder genieße ich die Stille und das sanfte Dahingleiten,
Bei diesem Bild kann ich das so richtig nachempfinden.
Ich finde es so super toll, dass du dich zu einer Campingtour (und dazu noch mit Bodenzelt) entschieden hast. Aus deiner Begeisterung darüber, "mitten in der Natur zu sein" schließe ich, dass dir diese Campingtour seeehr gut gefallen hat. 😄 😄 😄 (Und ein paar Besserwisser und Dummschwätzer gibt es immer 🙄 )
Ich freue mich, nun da ich an Bord bin, auf die Fortsetzung
nachdem ich erst einmal geschaut habe was der Unterschied zwischen Mekoro und Mokoro ist (den kannte ich nämlich nicht 😉 ), bin ich gleich mal mit eingestiegen. Deine Fotos von der bzw. den Mokoro-Touren sind einfach wunder-, wunderschön 🤩 🤩 ., ich kann garnicht sagen, welches Bild mir am besten gefällt. Das möchte ich im nächsten Jahr auf jeden Fall auch machen. Eigentlich sollte ich hier auch keine Reiseberichte lesen, sondern sehen, dass ich mit unserer eigenen Planung für Botswana fürs nächste Jahr vorankomme 😊 .
Aufgeschnappt habe ich gleich einmal Deinen Tipp mit dem Uriwell 😉 . Wir werden zwar nicht im Bodenzelt nächtigen, aber auch im Dachzelt dürfte sich das gleiche Problem ergeben 😗 . Hat das gut geklappt mit dem Teil? (Antwort gerne per PN 🤪 ).
Eine weitere Frage hätte ich auch noch einmal. Wir haben im September vor unserem Weiterflug nach Windhoek rd. 6 Stunden Aufenthalt in Jobu und wollten auch die Lounge aufsuchen. Jetzt habe ich gelesen, dass du Plätze dort vorgebucht hast. War das erforderlich. Ich wäre da jetzt einfach so hingelatscht, ohne Reservierung 🤨 .
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201008. Sept. 2014 ·
Vielen Dank für die netten Kommentare, das Lob, die Dankedrücker und und ich freue mich über die vielen Mitreisenden - Euch ist aber schon klar, dass wir nur EINE Dusche und EINE Toilette haben???? 🤩 😎
Ein paar Antworten:
Generell: dass ich relativ zügig schreibe hat mehrere Gründe. Erstens ist das eben so meine Art 🙂 ! Zweitens schreibe ich unterwegs nie auch nur ein Wort Tagebuch (da muss ich hören und riechen und schauen.....- vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu faul 😗 ) und muss mich daher mit Hilfe der Fotos erinnern. Und wehe, ich hab mal was nicht fotografiert (z.B. das Essen - da hab ich schon viel vergessen....). Wenn ich nun zu lange warte mit der Schreiberei, ist alles weg, was sich nicht völlig selbsterklärt durch die Fotos 🤩 ! Drittens bin ich gerade etwas angeschlagen und kann keine Bäume ausreißen - also tipp ich eben auf meiner Couch so vor mich hin. Viertens ist heute auch der Große in Urlaub gefahren und es herrscht endlich mal Ruhe hier (wobei ich natürlich froh bin, dass die beiden "Jungs" sich um die Katzenviecher und rudimentär um den Garten gekümmert haben während meines Urlaubs). Fünftens: ich hab noch FERIEN 😄 !!!
So, nun zu dem Löffel, @Rolf: das war ja noch gar nicht während der Betreuung, sondern mutig wie wir sind haben wir ganz alleine dort übernachtet. Ja, und schon war's passiert 😈 . Spencer hätte denen sicher eins auf die Finger gegeben, wenn er dabei gewesen wäre....
@ Susi: zu Uriwell hast du ne PM (ich möchte dann doch nicht vor aller Öffentlichkeit die Hosen runterlassen 😄 😊 ). Bidvest Lounge in Joburg war online ein bissle günstiger (da hat die Schwäbin natürlich zugeschlagen) - aber viel war nicht los, da kommt man sicher auch so unter. Ist angeschrieben und auch ganz einfach zu finden nach Pass-Stempeln und Security Check links die (etwas versteckte) Rolltreppe kurz vorm Out-of-Africa-Laden hoch.
@ Sven: wir hätten vermutlich baden können, wenn es uns danach gewesen wäre - Jo hätte ja auch "gebadet" wenn er reingeflogen wäre - aber das Wasser war doch recht frisch. So ganz stark hatte wohl niemand das Bedürfnis!
@ Soni: zur Kamera ein klares "Jein". Ich habe inzwischen das Nachfolgemodell - da meine Freundin unbedingt meine alte wollte und wir also einen Deal gemacht haben. Win-win sozusagen. Wobei sie sich nicht sonderlich unterscheidet - den Wahnsinnszoom kannst du im Auto, wo immer einer meint, sich bewegen zu müssen, eh nicht freihand nutzen, Stativ hab ich keins dabei - aber ich bin schon zufrieden mit der Kamera wie mit der anderen auch. Klar hat sie ihre Grenzen - aber ich eben auch 😄 😄 Also passen wir ganz gut zusammen 😎
@ Dagmar: du liest das richtig zwischen den Zeilen: das Campen hat mir seeeeehr gut gefallen 😘 und ich werde das bei Gelegenheit sicher wiederholen! Ich hab da so meine Ideen im Kopf.... 🙄 aber erst gehts nächstes Jahr zu einer Lodgetour nach Namibia, da ist es mir im August definitiv zu kalt fürs Zelt und meine beiden Freundinnen wollen bzw. können nicht campen (dazu dann mal mehr, wenn die neue Reise das Thema ist.....)
@ Anja
Mach bitte gaaanz schnell weiter...
: Heut wird das glaub nichts mehr - zu viel Ablenkung! But I'll do my very best - will ja auch vorankommen!
Liebe Grüße von Bele
Ups, Guggu, wo kommsch du jetzt her??? Okay, unter dem therapeutischen Aspekt werde ich mich natürlich noch ein bisschen mehr beeilen!!! 😘
ein wunderbarer Reisebericht mit tollen Fotos. Auch wenn ich mir die Sache mit dem Camping für mich ja eigentlich nicht wirklich vorstellen kann (und Bodenzelt schon dreimal nicht!), kann ich angesichts Deiner Erzählungen und Detailfotos gut verstehen, wie wunderbar es sich anfühlen muss, so dicht an der Natur zu sein. Das ist schon nochmal etwas deutlich anders als die Übernachtung in Camps oder Lodges.
Mein Mann hat übrigens am Wochenende Deinen ersten Reisebericht hier im Forum entdeckt und hängt seitdem jeden Abend grinsend vor seinem Laptop.... 😉
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201009. Sept. 2014 ·
Flug über das Okavango-Delta - oder - Ein verlusstreicher Tag (Montag, 25.8.2014)
Und wieder bricht so ein schöner botswanischer Tag an – endlich mal durchgängig wolkenloser Himmel - das habe ich nach dem vielen Grau in (Süd)Deutschland (laut KarstenB war es im Norden besser...) vermisst.
Heute geht es wieder zurück nach Maun. Schon vor 7 Uhr ist das Camp nahezu vollständig abgebrochen. Mein Zelt hat Spencer mal eben schnell zusammengefaltet – huch, ich wusste gar nicht, dass ich hier so bedient werde 🤨 . Aber er macht das bei allen, denn angeblich passen sie sonst nicht in die Schutzhüllen (wenn wir Dödel sie „schwanger“ zusammenfalten, wie er immer meint 😉 ).
Überall legt er mit Hand an – ich muss das jetzt mal deutlich sagen: ein sehr ernsthafter Guide im positiven Sinne mit einem umwerfenden Wissen, fleißig bis zum Gehtnichtmehr und immer auskunftsfreudig.
Hier schaut er allerdings nur semifröhlich drein, denn seit gestern ist er sehr erkältet, die Nase läuft dauernd, er hustet ein bisschen und wir machen uns schon Sorgen, ob wir wohl einen neuen Guide brauchen. Schnell organisieren wir Hilfe – die Okavango-Apotheke eröffnet innerhalb weniger Minuten und Spencer steht ein breites Spektrum an deutschen und südafrikanischen Medikamenten bereit. Dankbar bedient er sich – auch über meine „Ipalat ohne Zucker“ freut er sich sehr (und ich werde sie später vermissen 🙁 ). Er beruhigt uns aber und meint, er würde sich heute Nachmittag in Maun ein bisschen „Chemie“ besorgen, das würde der Erkältung dann den Garaus machen. Okay, schaunmermal.....
Noch gibt es heißes Wasser aus unseren beiden Kannen – aber um 7.15 Uhr ist Abfahrt! Wieder das selbe Spiel – unsere ganze Ausrüstung verschwindet auf geheimnisvolle Weise in den Mekoro. Keine Ahnung wie – aber es funktioniert! Ohne viel Wirbel – effektiv wird zusammengearbeitet und es wird zwar viel palavert und diskutiert - aber es fallen keine lauten, unfreundlichen Worte. Beeindruckend!
Zurück geht es wieder durch Schilf und Papyrus
danach wieder über die Insel und alles ab ins Motorboot
und vor 9 Uhr sind wir wieder bei unserem „Wohnzimmer“.
Dieses fährt dann aber um 9.15 Uhr ohne uns ab!! 🤩 Nur DT und Spencer, ein Poler, der in Etsha abgesetzt wird und Ch., von der wir Abschied genommen haben, sitzen im Landy.
Wir 6 restlichen Glücklichen dürfen nämlich mit dem Flugzeug zurück nach Maun reisen 🙂 - wir drei Schwaben hatten uns schon vor der Abreise dazu entschieden, den Scenic Flight dazu zu buchen, Daphne haben wir recht schnell überzeugt, es auch zu tun und die beiden Mitarbeiter von BW und SD bekommen das Okay von ihren Arbeitgebern, da ein großer Buschflieger eingesetzt wird.
Und jetzt kommt ein gaaaaanz öder Abschnitt der Reise: wir müssen 6 Stunden bis zu unserem Abflug warten 🙄 , Alco bleibt als Betreuung bei uns. Der Grund: erstens muss unser Guide ja erst wieder in Maun sein, um uns abholen zu können und zweitens ist Nachmittag einfach die schönere Zeit zu fliegen als in der prallen Mittagssonne.
Nun hängen wir also in der Bar der Nguma Island Lodge und auf dem Gelände rum.... So wirklich prickelnd ist es dort nicht 😵 .
Daphne brütet mit Alco über den Vogelbildern auf der Shellkarte – bitte achtet jetzt ganz genau darauf, was neben Alco liegt.....
Später unternimmt Alco mit Daphne, Jo. und Je. einen kleinen Spaziergang, Schwerpunkt Vogelbeobachtung. Ich ziehe alleine los (will ein bisschen meine Ruhe haben 😉 ) und knipse die üblichen und auch unüblichen Verdächtigen.
Vor allem ein Mitglied der Thorn-Familie (alles Akazien) interessiert mich – hier der Knop-Thorn, der mich mit seiner Stachelrinde ein bisschen an einen Dinosaurier erinnert. Seine Blüten sind auch recht auffällig.
Anschließend machen wir uns über den Lunch (verschiedene leckere Salate, Käse und Brot) her, den D.T. uns hier gelassen hat (wieder eine super Organisation!). Danach wird es so richtig zäh. Wir sind müde, aber es gibt keine Möglichkeit, sich gemütlich abzulegen.
An diesem Punkt sind wir froh, Jo dabei zu haben (auch wenn es uns nichts, aber vielleicht unseren Nachfolgern einiges nutzen wird), denn er wird seinem Arbeitgeber berichten, dass es hier Optimierungsbedarf gibt. Es würde schon reichen, wenn ein paar einfache Liegestühle vorhanden wären. Dann könnte man die Zeit sinnvoll mit einem Nickerchen überbrücken.
So rühren wir uns immer wieder Instantkaffee an, benutzen folglich die recht nette Toilette häufig und versuchen irgendwie zu dösen – ich schaffe es mit dem Kopf auf dem Tisch liegend....bequem geht anders 😕 .
Dann endlich, 15.15 Uhr machen wir uns auf Richtung Airstrip.
Jo hatte schon den ganzen Tag über Bedenken, ob er den Flug gut überstehen wird, er hat wohl Probleme bei unruhigen Fortbewegungsarten (egal ob Auto, Schiff, Flugzeug) und die entsprechenden Medikamente nicht dabei. Zum Glück wartet ja ein recht großer Buschflieger auf uns (von Mackair) – mit 2 Piloten.
Sie sind sehr nett wie üblich und erklären uns recht ausführlich auf einer Karte die Strecke. Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt und glücklich, denn einen richtigen Scenic-Flight habe ich noch nicht mitgemacht, bisher waren es alles Transferflüge. Und dann noch eine solch tolle Strecke – in einem großen S, nicht etwa einfach geradeaus wird das Delta überflogen.
Schon vorab – so einen tollen Deltaflug habe ich noch nie erlebt!! Die Sicht war klasse – auch wenn man natürlich ab und zu durch die tiefstehende Sonne starkes Gegenlicht hatte, der Pilot hat sein Bestes gegeben, Jo hat durchgehalten (dafür aber leider Je nicht – mir macht ja das Fliegen nichts aus, aber wenn ich dann jemanden würgen und spucken höre und mir der entsprechende Geruch in die Nase steigt....ihhh.... 🤢 🤢 🤢 war aber zum Glück erst gegen Ende.)
Hier kommentarlos ein paar Fotos, wer genau hinschaut, sieht auch Tiere, sehr oft Elefanten, mal Büffel (leider keine schönen Fotos) und ganz klein unten rechts Hippos, die Antilopen und Giraffen erspare ich euch wegen Unschärfe. Ich bin ja was „Spotten“ betrifft ein blindes Huhn (dazu später noch mehr) und war voll und ganz auf Daphne angewiesen, die mich ständig auf dem Laufenden hielt (elephants on the right, giraffes straight ahead...), nur dauert es einfach zu lange, bis ich die Botschaft verstanden, das Objekt der Begierde gefunden und dann noch die Kamera stillgehalten habe. Und das, obwohl der Pilot uns ja auch informiert und das Flugzeug immer wenn möglich entsprechend positioniert. Aber auch so ein Buschfliegerle ist ganz schön schnell.....schneller als ich reagieren kann auf jeden Fall!! Egal, die Landschaft hält still und ich bin mal wieder total begeistert von derselben – immer wieder gibt es andere Anblicke!
Wahhhh, ich kann mich mal wieder nicht entscheiden..... 😵 (Der Flug war halt auch so lang .... 😗 😎 )
Ja, und irgendwann kommt dann leider Maun in Sicht, wir landen, suchen unser Zeug zusammen (ein Teil ist in den Frachträumen der Maschine deponiert) – und da kommt der schreckliche Moment, wo A und W merken, dass sie ihre Jacken in der Nguma Island Lodge vergessen haben!!! 🤩 😈 Ihr erinnert Euch – neben Alco??? Diese Bank stand etwas erhöht, und dort waren die Beiden nur ganz am Anfang und dann nicht mehr........Tja, shit happens, Verlust Nr.1 und Nr.2 ...
Wir werden von Spencer abgeholt – der schaut auch nicht gerade glücklich aus der Wäsche.... Zwar hat er inzwischen ein gutes Medikament und fühlt sich besser, aber auf der Fahrt gab es auch einen - zeitweisen – Verlust (Nr.3) : Ch. hatte beim Lunch irgendwo im Nirgendwo ihre Sonnenbrille liegen lassen. Statt nun zu sagen „Dumm gelaufen – kauf ich mir ne Neue“ bat sie Spencer, die 45 km (auf afrikanischen Straßen!!!) wieder zurück zu fahren, die Brille zu suchen (er musste sich auch erst dran erinnern, wo die Lunchpause war) und dann wieder in Richtung Maun zu starten 😠 . Wir anderen waren alle der Meinung, dass sie sich da nicht richtig verhalten hat, aber der gutmütige Spencer hat diesen Mehrweg auf sich genommen. Dadurch ist nun alles zeitlich etwas im Verzug, wir müssen erst noch den Flug bezahlen und gehen dann schnell einkaufen (es gilt ja Wasservorrat für die restlichen 6 Tage zu fassen, außerdem noch ein bisschen Schoki, Wein, Amarula).
Während dessen war der Trailer mit DT im Lager von BW, wurde neu bestückt (auch hier funktioniert die Logistik von BW perfekt!!!) und dann zum Audi Camp gefahren. Als wir dort ankommen, ist Spencer nicht glücklich über die Lage, nahe bei den WC’s und den Duschen – aber wird genießen es durchaus, kurze Wege zu haben und freuen uns über eine Tiefenreinigung 😎 . Unsere Zelte sind auch schon aufgebaut – nur unsere Matratzen und Schlafsäcke müssen wir noch suchen. Die sind nummeriert und jeder muss sich das merken – ich hab mir einen Spickzettel geschrieben, Je. hat’s abfotografiert und nun ist ihr Akku leer 😮 . Zum Glück gibt es ja aber eine Ladestation im Landy, die jederzeit benutzt werden kann. In diesem Zusammenhang komme ich darauf zu sprechen, dass mir dieses dauernde Tablet- und Smartphonegedaddel auf der Insel nicht gefallen hat. Jo. stimmt mir zu, er meinte, gut dass ich es sage, seine Freundin würde da nicht auf ihn hören, Je. ist etwas betroffen und meinte, das hätte ich doch früher sagen sollen. Wollte ich aber nicht, weil’s einfach nicht gepasst hatte – ich warte da lieber immer auf einen Zeitpunkt, wo das Thema eh aktuell ist. Da Ch. nicht mehr an Bord und Je. jetzt wesentlich rücksichtsvoller ist, ist ab sofort alles gut 🙂 !!!
Stop – nein, nicht alles ist gut – Jo vermisst sein Handy 😮 !!! Verlust Nr.4! Es muss ihm im Flugzeug aus der Hosentasche gerutscht sein! Nun wird hin und her telefoniert und die verschiedenen Vermissten an BW gemeldet. Damit ich nicht so ganz ohne Verluste dastehe, melde ich den anderen ein kleines Stück Backenzahnfüllung (Verlust Nr.5), das mir am Vortag auf der Insel abhanden gekommen ist 🤪 . Später (ich glaube am nächsten oder übernächsten Tag) gibt es irgendwann die gute Nachricht, dass alles gefunden wurde (außer meiner Füllung – haha 😄 – zum Glück macht der Zahn übrigens keinerlei Probleme).
Allerdings muss sich Jo. gedulden, bis er wieder zurück von der Reise ist und A. und W. können ihre Jacken erst in Kasane wieder in Empfang nehmen 🙁 . Also muss ein Notfallplan erstellt werden: A. hatte zum Glück nur die Fleecejacke liegen lassen und hat noch eine zweite, W. aber hat seine „3 in 1“-Jacke nicht mehr, d.h. er steht ziemlich nackt da.... Ich habe zwei Fleecejacken, eine dicke Daunenweste (last minute noch unter Zuspruch von Frau Miebach in die Tasche gestopft, zum Glück lassen sich Daunen gut komprimieren) und eine gute Windjacke dabei. Diese ist recht groß (weil ja drei andere Jacken drunter passen müssen), W. ist unwesentlich größer als ich – passt - und somit leihe ich ihm diese Jacke bis Kasane (immerhin bekomme ich sie im Gegensatz zu dem geliehenen Löffel wieder zurück 😛 ). Schließlich gibt es ja auch noch Decken im Auto – das wird schon irgendwie gehen.
Das Highlight des Abends ist dann das Dinner: DT hat uns Pfefferrindersteaks gegrillt, dazu Kartoffeln und Gemüse vom Backblech – ich habe selten etwas Besseres gegessen! Dazu die nette Art von unserem Koch 😘 , völlig unaufgeregt werkelt er still vor sich hin, erzählt auf Nachfrage stolz, welche Gewürze er verwendet und anschließend spült und räumt er mit Hilfe von Spencer (und ein bisschen von uns - abtrocknen dürfen wir) alles perfekt wieder auf.
Wir beobachten und belauschen noch eine Reisegruppe in unserer Nähe, deren Hauptthema Hüftoperationen und ihre Folgen sind – diskutiert in einer solchen Lautstärke, dass auch wir etwas davon haben....aber so haben wir wenigstens was zu lästern 😎 😗 ! Die Nacht ist suboptimal – die künstlichen Hüftgelenke geben zwar Ruhe 😉 , aber ein paar Hunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, uns wach zu halten.... 😈 😠
franzicke2'085 Beiträge · seit 201209. Sept. 2014 ·
Wahhhh, ich kann mich mal wieder nicht entscheiden.....
... musst du auch gar nicht - die Bilder vom Flight sind alle ganz große Klasse!!! Und euer Inselleben gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut. So ein kleines bisschen schmunzeln muss ich schon auch darüber, wie sich so unweigerlich eine kleine Gruppendynamik ausbreitet - das ist wohl ein fester Baustein bei der Buchung 🤪 Und jetzt bin ich ja sooo gespannt wie's weitergeht auf der Reise in Richtung Moremi und Chobe. Toll, dass du darüber berichtest! Danke-Grüße Ingrid
ChampagnerThemenstarter8'725 Beiträge · seit 201009. Sept. 2014 ·
franzicke schrieb: So ein kleines bisschen schmunzeln muss ich schon auch darüber, wie sich so unweigerlich eine kleine Gruppendynamik ausbreitet - das ist wohl ein fester Baustein bei der Buchung 🤪
Ingrid
Ich auch 😉 - sonst wär's ja auch ein bisschen langweilig, oder??? 😛 Von daher hab ich auch wenig Probleme, in Kleingruppen zu reisen, ich beobachte doch ganz gerne die verschiedenen Charaktere 😎 ! Alleinereisen wäre gar nichts für mich - da müsste ich ja über mich selbst nachdenken 😈 🤪 !
Wahhhh, Bele wie geil ist das denn. 😄 Die Bilder vom Senic Flight sind einTraum und es ist keins zu viel, die anderen übrigens auch. 🙂 Das haben wir noch nicht gemacht, weil der Guggumann sich weigert, aber das nächste Mal mach ich es alleine. 😉 Du beschreibst das alles so toll, deine Schreibe war ja schon immer outstanding, und ich habe wirklich das Gefühl dabei zu sein. Ich währe dir übrigens eine gute Lästerschwester – das kann ich gut!!
Nach dem gestrigen Zwischenhoch ist es hier wieder neblig, ich hoffe bei dir auch 😵 , dann kannst du gleich weiterschreiben. 😄