ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #1Hallo,
nachdem ich mich am Anfang der Woche im Mitgliederbereich schon vorgestellt habe und in den letzten Tagen ein wenig recherchiert habe und auch schon sehr nette Nachrichten erhalten habe, möchte ich Euch meinen ersten Planungsentwurf für unsere erste Tour in Namibia vorstellen. Wir wollen als sog. "Selbstfahrer" unterwegs sein.
Wie in meiner Vorstellung schon erwähnt, wird unser Sohn ab September 2014 für ein Jahr ein FSJ in Windhoek verbringen und wir möchten natürlich auch in WDH ein paar Tage mit ihm gemeinsam verbringen. Daher haben wir relativ viele Tage in WDH eingeplant.
Es hat sich nun auch schon herauskristallisiert, dass wir sowohl Auto (4x4) als auch Unterkünfte von D aus über eine Agentur im voraus buchen werden.
So und nun die geplanten Etappen vom 9.2.-2.3.2015:
Tag 1 Ankunft WDH (Abends)
Tag 2+3 WDH / Terra Africa Gästehaus
Tag 4 Harnas, Naankuse Lodge
Tag 5 Waterberg, Frans Indongo Lodge
Tag 6+7 Etosha Ost Onguma Game Reserve, Aoba Lodge
Tag 8+9 Etosha West Okaukuejo
Tag 10 Damarland Twyfelfontei, Camp Kipwe
Tag 11 Cape Cross/Skeleton Coast, Cape Cross Lodge
Tag 12+13 Swakopmund, Hotel Eberwein
Tag 14+15 Sossusvlei, Desert Homestad,
Tag 16+17 Klein Aus Vista, Eagles Nest
Tag 18 Kalahari, Bagatelle Kalahari Game Ranch
Tag 19-21 WDH Terra Africa Gästehaus
Tag 22 Rückflug nach Deutschland (Abends)
Über Anmerkungen/Hinweise/Änderungsvorschläge freuen wir uns sehr!
Die Reisezeit Februar mussten wir leider wählen, da es beruflich sich nicht anders einplanen lässt. Sonst wären wir vermutlich lieber im März/April/Mai geflogen... Aber so ist es nun manchmal 🙁
Liebe Grüße!
Vielen lieben Dank!
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #2Servus,
Februar ist doch gut.. wäre mir lieber als März, wenn ich unten bin.. und Glück und Pech mit dem Wetter kann man immer haben...
Gruß
Alex
franzicke2'085 Beiträge · seit 201205. Juni 2014 · #3Hallo Applegreen,
das klingt doch alles rund und gut! Im Terra Africa haben wir im März 2012 auch unsere erste Station in Namibia gemacht - sehr nett und ein guter Platz zum Ankommen.
Die einzige Frage, die bei mir aufkommt: Habt ihr mal drüber nachgedacht, die Tour umzudrehen? Dann hättet ihr Etosha und die Tiere als echtes Highlight ziemlich am Schluss. Ich fand das von der Dramaturgie ehrlich gesagt schöner und ich war einfach davon auch sooo geflasht, dass ich danach für die großartige Landschaft und Natur nicht mehr so richtig ein Auge gehabt hätte ... das muss aber für euch nicht auch so sein.
Viel Spaß bei der finalen Planung,
Grüße Franzicke
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #4Hallo Franzicke,
danke für das positive Feedback - ja das Umdrehen ist definitiv ein Thema - da sind wir flexibel. Ist ja die erste Planung, es wird sich sicherlich noch das ein oder andere ändern. Ich dachte eigentlich nur, ich drehe die Tour um, weil alle Anbieter im Uhrzeigersinn anbieten. Aber das hat dann wohl auch einen Sinn 😉
Ich habe gelesen, dass im Februar die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen, eher schlechter ist. Oder ist das "viel" dann eher relativ?
Grüße
franzicke2'085 Beiträge · seit 201205. Juni 2014 · #5... da lass dich mal nicht "kirre" machen. Das mit den Tieren kommt ja gerne mal anders als man so denkt und lässt sich so gar nicht planen. Und genau das ist eigentlich das so Großartige dran. Ihr werden welche sehen!!!
Grüße Franzicke
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #6Hallo,
das Wetter (Regen, Pfützen, Trockenheit..) kannst Du eh nicht beeinflussen. Auf jeden Fall seht ihr im ganzen Land die "Standardtiere": Oryx, Springbock, evtl. Kudu, Haartebeest, Gnu.
Je nach Grashöhe noch Hunderte Warthogs.
Im Etosha sicher dazu noch Zebra, Giraffe. Mit etwas Glück (bei uns immer) Rhino und Elefant, und sehr viele Vögel (in ganz Namibia). Löwen hatten wir jedes Mal, sonstige Katzen weniger, Hyäne einmal.
Schmankerl sind Honigdachs, Chamäleon etc, je kleiner, desto seltener 😉
Einfach geniessen, ihr seht genug, und sei es der weite Himmel und die unterschiedliche Landschaft!
Gruß
Alex
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Juni 2014 · #7Hallo Applegreen,
ich finde Eure Tour sehr ausgewogen und ich würde sie im Februar NICHT drehen. Ihr werdet bestimmt viele Tiere in der Etoscha sehen, aber es ist Regenzeit. Das heißt, dass möglicherweise Elefanten kaum oder sehr selten gesichtet werden, Nashörner ja, Löwen ja, aber mit viel Glück, da normalerweise das hohe Gras einen liegenden Löwen nicht erkennen lässt. Und tagsüber ruhen sie nun mal meistens.
Deshalb könnten auch die Sossusvlei-Dünen und die Kalahari der bessere Abschluss sein.
Liebe Grüße
Gerd
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #8Gerd1942 schrieb:aber es ist Regenzeit.
Es KANN Regenzeit sein, immer der Optimismus der Südwester 😉 Nach dem Regen dieses Jahr muss es nächstes Jahr nicht so sein, eigentlich müssten jetzt mal wieder ein paar trockene Jahre kommen...
So oder so war ich noch nie unzufrieden über Tiersichtungen in Namibia, wobei die "umgedrehte" Version den krönenden Tierabschluss für sich hat, die nicht gedrehte Version die sehr schöne Landschaft im Süden, und die "Wüstentiere" Oryx und Springbock in weiter Leere...
Gruß
Alex
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Juni 2014 · #9Hallo Alex,
Nach dem Regen dieses Jahr muss es nächstes Jahr nicht so sein, eigentlich müssten jetzt mal wieder ein paar trockene Jahre kommen...
mal den Teufel nicht an die Wand. Die vorletzte Regensaison ist fast ganz ausgefallen und auch die letzte Regensaison war nicht "überschäumend". Es dürfen ruhig ein paar gute bis normale Regenjahre kommen. Aber - da hast Du ja Recht - das Wetter auf so lange Frist kann niemand voraussagen. Ich bin auch immer zufrieden, aber beim ersten Mal, da würde ich mir dann doch ein paar Elefanten wünschen.
Übrigens - ich bin kein Südwester. Die Kölner würden mich (Teil-)Immi nennen, weil ich a) nicht das ganze Jahr da lebe und b) von "Overseas" komme.
@ Applegreen
A propos Elefanten. Vielleicht baut Ihr auf dem Weg nach Norden noch zwei Nächte auf Erindi ein. Da solltet Ihr eine relativ große Chance haben, welche zu sehen. Dafür müsstet Ihr dann aber entweder Waterberg und Cape Cross sein lassen oder Ihr verzichtet auf Klein Aus. Egal, was Ihr streicht - es ist schade, aber Ihr kommt so wie so wieder.
Liebe Grüße
Gerd
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #10@all: vielen lieben Dank für die vielen Posts.
Es ist schon lange her, aber in Kenia haben wir damals, übrigens auch im Februar, so viele Tiere gesehen, dass es schon unheimlich war. Auch Löwen, in rauhen Mengen und extrem nah... Von daher wären wir nicht allzu enttäuscht, wenn es in Namibia dann eher weniger Arten zu sehen gibt, da man es auch vorher quasi einplant,
@ Gerd: würden 2 Tage für Erindi ausreichen? Ich könnte auch Naankuse streichen (das schafft man glaube ich auch gut in einem Tagesausflug von WDH aus?) und noch einen ganzen Tag in WDH opfern, dann würde es ja noch reinpassen....
Liebe Grüße
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #11Servus,
ich finde die Runde "rund", weil sehr viel unterschiedliches enthalten ist. Wenn ihr keine gedankliche Strichliste über Sichtungen führt, sondern einfach geniesst (wir waren manchmal bei Kudus oder Zebras begeistert, obwohl schon 100erte dawaren, wegen irgendeines Verhaltens oder Motivs), dann würde ich die Route so fahren.
Aus wäre auch das, was ich am ehesten streichen würde.. und dafür entweder richtig nach Süden (Fish River), oder direkt in die Kalahari...
@Gerd: Sorry, hatte Dich als "reinen Südwester" in Erinnerung 😉
Ich gönne den Leuten ja den Regen, die Dämme waren letzten Oktober wirklich leer, der Regen im Februar/März war dringendst nötig. Aber: a) Warum wenn ich unten bin? 😉 b) kommt das Wüstenland nicht von ungefähr, ein alter Freund, leider verstorben, sprach immer von 7 Jahren schlecht und einem Jahr gut... hoffen wir mal, dass es bis Kaisers Geburtstag zu regnen begonnen hat!
Gruß
Alex
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200806. Juni 2014 · #12Hallo und guten Abend,
@ Applegreen
Ja - zwei Tage Erindi müssten gut reichen. Wenn Ihr auf dem Hinweg nach Erinde fahrt, dann sind es von WDH aus etwa drei Stunden, d. h. Ihr könnt schon am ersten Tag den Nachmittag Game Drive machen. Am nächsten Morgen würde ich ebenfalls einen Drive machen und je nach Erfolg am Abend entweder am großen Wasserloch vor dem Haupthaus sitzen oder noch einen Drive. Das könnt Ihr vor Ort entscheiden. Von da zum Waterberg sind es maximal zwei Stunden, so dass Ihr auch am Morgen des Abfahrttages noch einmal viel Zeit für Tierbeobachtungen habt.
@ Alex
Musst Dich nicht entschuldigen. Ich möchte nur nicht, dass die echten Südwester meinen, ich würde mir etwas anmaßen, was mir nicht zusteht.
Liebe Grüße
Gerd
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201406. Juni 2014 · #13Guten Morgen,
nochmals lieben Dank an alle für die vielen Informationen!
Wir haben die Route leicht geändert - die Elefanten überlassen wir dem Zufall 😉 Erindi wird es nicht werden, dafür befolgen wir den Tip von Alex, Fish River noch mit dazu zu nehmen. Dafür musste die Ü auf Naankuse weichen und 1 von 2 Ü in Aus. Naankuse machen wir dann von WDH aus als Tagestrip. Drehen werden wir auch nicht.
So sieht die Planung jetzt aus - und ich glaube, das ist dann auch schon der finale Plan:
Tag 1 Ankunft WDH (Abends)
Tag 2+3 WDH / Terra Africa Gästehaus
Tag 4 Waterberg, Frans Indongo Lodge
Tag 5+6 Etosha Ost Onguma Game Reserve, Aoba Lodge
Tag 7+8 Etosha West Okaukuejo
Tag 9 Damarland Twyfelfontei, Camp Kipwe
Tag 10 Cape Cross/Skeleton Coast, Cape Cross Lodge
Tag 11+12 Swakopmund, Hotel Eberwein
Tag 13+14 Sossusvlei, Desert Homestad,
Tag 15 Klein Aus Vista, Eagles Nest
Tag 16+17 Fish River, Canon Lodge
Tag 18 Kalahari, Bagatelle Kalahari Game Ranch
Tag 19-21 WDH Terra Africa Gästehaus
Tag 22 Rückflug nach Deutschland (Abends)
Liebe Grüße und einen schönen Tag!
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201306. Juni 2014 · #14Hallo Applegreen,, ich hatte schon mal einen Text an dich geschrieben und bin dann dummerweise auf den DANKE Button gekommen!
Darum jetzt noch mal!
Ich persönlich würde anders herum fahren, aber das ist halt Geschmackssache!
Bei nur 15Nächten außerhalb von WDH würde ich den Süden ganz weg lassen und dazu Cape Cross(lieber Bootstour machen in Walvis Bay) und die gewonnen Nächte auf Swakop/Kipwe/Bagatelle/Waterberg verteilen oder noch die Vingerklip Lodge ansteuern und/oder eine Gästefarm buchen!
1Nacht Aus Eagles Nest lohnt m.E.gar nicht( wir waren gerade da...es war traumhaft unsere 3Tage inkl.Besuch von Lüderitz), sonst schlaft ihr ja nur dort!
Bei Sossusvlei würde ich näher ans Tor ziehen, z.Bsp. Desert Camp mit Verpflegung bei Bedarf in der Lodge!
Sonst denke ich wirds zu stressig, aber ich gehöre halt zur Fraktion der weinger Fahrer!
Wenn unbedingt der Süden nehmt Cape Cross zu Aus dazu und Frans Indongo zu Bagatelle!
Viel Spaß beim Planen!
LG NOGRILA
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201406. Juni 2014 · #15Hallo Nogrila,
danke für Deine Anmerkungen - ich sehe schon, ich muss sicherlich noch ein wenig abwarten, denn jeder von Euch hat interessante Aspekte, die in Betracht gezogen werden können. Evtl. mögen sich ja noch mehr an der Ausgestaltung unserer Route beteiligen 😎
Drehen werden wir nicht. Den Süden möchte ich jetzt eher auch nicht weglassen, ich denke die Strecke passt noch gut rein. Cape Cross wegzulassen ist eine Variante und dafür dann wieder 2 Nächte Eagels Nest einzuplanen.
Desert Camp möchte ich sofern wir überhaupt noch ein Zimmer bekommen wirklich gerne machen, weil ich Reiterin bin und hoffe, dort einen Ausritt in die Wüste machen zu können.
Ggfls. kann man noch einen Tag am Ende in WDH abzwacken, um so noch einen Tag mehr in Swakop zu haben oder an Bagetelle ranzuhängen....
Ich werde nochmal in mich gehen - Zeit ist ja ohnehin noch genug 🙂
Liebe Grüße
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201306. Juni 2014 · #16Hallo Applegreen, so viel ich weiß kann man im Desert Camp welches zur Soosusvlei Lodge gehört nicht reiten...dafür liegt es nah beim Gate!
Aber fahrt doch für 2Tage von WDH auf die Kambaku Lodge gleich "hinter" Frans Indongo...dort ist es richtig klasse vor allem für Reiter...uns hat es dort sehr gut gefallen! 🙂
Auf Elisenheim,Düsternbrook,Okapuka,Erindi,Hohenwarte, bei Swakop, auf Bagatelle!!! kannst du auch reiten!
LG NOGRILA
Randfontein568 Beiträge · seit 201407. Juni 2014 · #17Vor dem Februar muss man keine Angst haben.
Ist vielleicht anders, als von den meisten beschrieben, aber dafür auch besonders - wenn tatsächlich Regenzeit ist.
Mit Dauerregen und komplettem Tierverzicht musst du trotzdem nicht rechnen.
Wasserlöcher sind in der Regenzeit meist verweist, Wasser gibt's überall.
Dafür ist es umso spannender, herumzufahren und Tiere zu entdecken.
Eine Anmerkung noch zu Camp Kipwe:
sieht im www. hammermäßig aus, wenn man ankommt, auch noch ganz gut.
Dann wird schnell klar, dass hier mehr "Schein" als "Sein" geboten wird.
Außendusche und Außentoilette sind toll, aber hier gibt es die "Innenalternative" nicht.
Es sollte also besser nicht regnen, kalt sein, feuchtwarm mit Moskitos oder sonst was.
Aus Designgründen auch nur einen Stuhl im Zimmer etc.
Schlimmer:
das Essen ist unterdurchschnittlich, Tischsets schmuddelig, die "Show" bestimmt alles:
du wirst laufend gefragt, ob man deinen Teller mitnehmen darf - vier Mal innerhalb 6 Minuten bei meinem Frühstück.
Bis es mir zu bunt wurde und ich sagte: ich bin zum Frühstück hier, nicht um Teller zu klauen!
Zum Trost:
Kipwe hätte ein Highlight werden sollen und war's nicht.
Dafür war alles andere in Namibia besser als erwartet.
Und "richtig schlecht" ist es natürlich auch nicht, aber Erwartungen 'runterschrauben.
Dafür ist die Aoba Lodge etwas ganz Schnuckeliges.
Klasse Essen, liebe Leute und viele Tiere auf dem Gebiet, das ja an Fisher's Pan angrenzt und doch seinen eigenen Charakter hat.
Okaukujo hat einen zweifelhaften Ruf, da staatlich und relativ groß.
Das Wasserloch wird euch im Februar wenig nützen, falls die Regenzeit stattfindet.
Ansonsten ist es aber besser als sein Ruf.
Man kann sich dort wohlfühlen und eine Autorunde vor dem Frühstück oder vor Sonnenuntergang liefert allemal unvergessliche Tierbeobachtungen.
Sossusvlei:
gibt es sicher tolle Möglichkeiten, die ich nicht kenne.
Absolut überzeugend, wenn auch ca. 20 km vor Sesriem ist die Hoodia Desert Lodge und v.a. ihr Tagesausflug ins Sossusvlei. Klar, machen andere auch und vielleicht genauso gut - aber das war für uns (im April diesen Jahres) ein absoluter Höhepunkt von Service, Atmosphäre und Preis-/Leistungsverhältnis.
An Swakopmund scheiden sich ja die Geister.
Die Stadt ist schnell angesehen, mit dem Wetter muss man auch Glück haben.
Aber mit oder ohne "little four", mit oder ohne Delphinzirkus in Walvis Bay - vom Relaxen bis zur - atemberaubenden - Mondlandschaft gibt die Gegend schon was her.
Nicht verzagen, wenn die Fahrt vom Damaraland nach Swakop ein Stück durch die wohl langweiligste Landschaft Namibias führt (ich verstieg mich zur Aussage "hier hat der liebe Gott die Landschaft vergessen einzubauen" - diese eine Stunde bereitet nur auf neue Höhepunkte vor...
Falls es an der Kalahari "klemmt" ist übrigens die Kalahari Red Dunes Lodge bei Kalkrand eine charmante Alternative. Windhoek über die B1 schnell zu erreichen, aber dennoch friedlich, wildreich und gut geführt.
Viel Spaß und seid sicher:
was nicht in euren Trip passt, ihr werdet froh darüber sein.
Wie wir (fast?) alle, werdet ihr bald zu Wiederholungstätern werden 🙂
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Juli 2014 · #18Hallo liebe Forumsmitglieder!
Zunächst einmal Danke für die vielen hilfreichen Informationen!
Nun steht unsere Route fest und alle Unterkünfte sind gebucht und bestätigt. Jetzt würde ich gerne in die Feinplanung gehen und vorab die einzelnen Routenabschnitte planen.
Ich freue mich über Eure Anregungen, welche Straßen und wichtige Spots Ihr für die einzelnen Etappen empfehlen würdet!
Hier unser Reiseplan:
Tag 1 Ankunft WDH (Abends)
Tag 2+3 WDH
Tag 4 Windhoek --> Waterberg, Frans Indongo Lodge
Tag 5 Frans Indongo Lodge --> Etosha Ost, Aoba Lodge
Tag 6 Etosha
Tag 7 Etosha Ost --> Etosha West Okaukuejo
Tag 8 Etosha West --> Damarland Twyfelfontei, Camp Kipwe
Tag 9 Camp Kipwe --> Swakopmund
Tag 10 Swakopmund
Tag 11 Swakopmund
Tag 12 Swakopmund --> Sesriem, Sossus Dune Lodge
Tag 13 Sossus Dune Lodge
Tag 14 Sossusvlei --> Klein Aus, Eagles Nest
Tag 15 Aus --> Fish River Lodge
Tag 16 Fish River Lodge
Tag 17 Fish River --> Bagatelle
Tag 18 Bagatelle
Tag 19 Bagatelle --> Windhoek
Tag 20-22 Windhoek
Wie gesagt, wäre ich für alle Informationen zur Gestaltung unserer Route dankbar.
Wir haben einen 4x4, so dass wir flexibel sein sollten, was die Streckenführung betrifft.
Ganz liebe Grüße und vielen Dank im voraus!
Sabine
margret.riegel17 Beiträge · seit 201402. Juli 2014 · #19fahrt ihr mit einem 4x4 Auto? Sollten die Strassen nach Twyfelfontein wegen Regen zu unwegsam sein, könnte ihr alternativ die Farm Omburo West besuchen. Felszeichnungen,Brandmalerei und Führungen gibt es dort. Die Farm liegt bei in der Nähe der Ugab Fingerklippe. Gute Reise 🙂
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200802. Juli 2014 · #20Hallo Sabine,
so wie gebucht ist die Tour eine runde Sache. Ich würde mich auf keinen Fall mehr davon abbringen lassen. Das sage ich, obwohl ich einige Dinge anders gemacht hätte, aber Ihr habt Eure Linie von Anfang an gehabt und da solltet Ihr jetzt nichts mehr ändern.
Meine Tipps für die Strecke:
Tage 2 und 3: Ich würde auf jeden Fall eine 6-stündige (oder längere) Stadtrundfahrt bei Bwana Tucke Tucke buchen. Wenn Carsten an dem Tag selbst Zeit haben sollte (müsst Ihr bei Buchung schon klären), dann würde ich unbedingt auch mit ihm fahren wollen. Er kennt sehr viel, er ist ein guter Entertainer und - das ist das Wichtigste - er fährt mit Euch zu Stellen, wo andere Guides nicht hinfahren. Ich habe die Tour mit ihm schon mehrfach mitgemacht und war jedes Mal begeistert.
Einen der beiden Tage könnt Ihr auch dazu nutzen, einen Tagesbesuch bei Düsternbrook zu machen. Die Show lohnt sich, auch wenn es eben eine Show und nicht natürlich ist.
Tag 4: Ist zwar Standard, trotzdem der Hinweis. In Okahandja gibt es an beiden Ortsenden wunderschöne Schnitzermärkte. Für jeden braucht man maximal 30 Minuten, wenn man nicht in längere Verkaufsgespräche verwickelt ist. Die Händler auf beiden sind relativ anhänglich, aber das ist zu ertragen. Ich persönlich finde den am Ortsausgang in Richtung Otjiwaronge liegenden Markt interessanter. Ist aber Ansichtssache.
Tag 5: Wenn Ihr Zeit und Lust habt, würde ich auf dem Weg zur Etoscha Aoba nach Tsumeb reinfahren. Außer dem Museum bietet auch die Hauptstraße ein paar schöne Fotomotive - vor allem mit dem Förderturm.
Tage 6 und 7: Ich gehe mal davon aus, dass es (hoffentlich) einigermaßen gut geregnet hat. Wenn ja, lohnt es sich kaum an den Wasserlöchern zu bleiben. Dann fahrt mal nach Andoni und auf dem Rückweg von dort über Stinkwater an der Pfanne entlang. Dann müssten dann eine Menge Flamingos - leider weiter weg als lieb - sein. Rund um Namutoni im Umkreis von bis zu 15 km habe ich auch des öfteren tagsüber Nashörner gesehen. Allerdings meist morgens bis 10.00 Uhr.
Tag 8: Wenn Ihr die Felsgravuren von Twyfelfontein besucht, dann lasst Euch von Eurem Guide den Dancing Kudu Trail zeigen. Wenn der Andrang groß ist bei Eurer Ankunft, dann wartet, bis die Gruppe weg ist und nehmt einen eigenen Guide. Fragt mal, ob "Memory" da ist. Diese junge Dame kennt einen sehr schönen Fotografierpunkt.
Tag 9: Ihr fahrt ja sicherlich die D 2612 bis zur C 35. Kurz vor Uis geht rechts ab die Pad zum Brandberg und zwar zu dem Punkt, von dem man die geführte Wanderung zur White Lady machen kann. Hier ist aber der Weg das Ziel - zumindest für mich. Hin und zurück braucht Ihr ca. 90 Minuten.
Tage 10 und 11: Macht mal eine besondere/andere Wüsten-Tour und lasst Euch von Volker von Magic Vibes überraschen. Traumhafte schöne Landschaft, die Ihr sonst nicht sehen werdet. Ansonsten die üblichen "Verdächtigen" wie Delfin Tour oder Little Five.
Tage 12+13: Eine schöne Strecke ist die von Swakop über die C 28 bis zur Blutkuppe und von dort über die gebührenpflichtige Pad über Ganab und Hotsas zur C 14 nach Sesriem. Das Namib-Naukluft-Straßen-Permit bekommt Ihr in Swakopmund beim Met (gelbes Gebäude an der Ecke Sam Nujoma/Bismarckstraße, erster Stock). Die Strecke ist zeitlich nicht sehr viel länger als die über Walvis Bay und die C 14 von Anfang an, aber wesentlich schöner. Wenn Ihr Euch die Zeit nehmt, könnt Ihr auch an der Blutkuppe Rast machen und mal den Berg hoch laufen. Dauer ca. 2 Stunden.
Tage 15 - 17: Ich gehe mal davon aus, dass Ihr einen 4x4 habt, denn den braucht Ihr bei der An- und Abfahrt.
Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Tour.
Liebe Grüße
Gerd