ANNICKThemenstarter8’060 Beiträge · seit 200810. Sept. 2013 ·
@Guggu: Danke danke! 🙂
@Soni: unbedingt ganz vorne auf deiner To-Do Liste schreiben! 😎
@Matthias: du bist mir ja ein Filou! 😄 Habe mich kaputtgelacht..... 🤪 Ja ja die Franzosen sind ja schon bekannt dass sie so Alles essen. Dieses Mal habe ich aber nur loocky loocky gemacht!! 😄
ANNICKThemenstarter8’060 Beiträge · seit 200811. Sept. 2013 ·
@Danke Picco! 🙂
03.08.2013
Während der Nacht haben wir 2 Löwen brüllen hören. Sie waren ganz in der Nähe.... 😎
Um 7 Uhr 30 frühstücken wir gemütlich mit einem Schweizer Ehepaar. Es fährt Heute dieselbe Route mit Ihrem Guide und übernachtet auch im Savannah Resort. Vor der Terrasse spaziert eine Manguste.
Manche Touris müssen es unbedingt füttern obwohl das Personal uns davon abgeraten hat!
Um 9 Uhr verlassen wir Mweya. Auf dem Weg zum Katunguru Gate erblicken wir noch kurz einen Eli.
Dann kommt wieder die Teerstrasse und wir überqueren eine Brücke. Laut unserer Karte sollen wir gleich nach einem Kilometer dann nach rechts abbiegen, da fängt nämlich die Hauptpiste nach Kisenyi - Kikarara an. Es gibt aber nur einen winzigen Weg......Laut Kompass kann es sich nicht um diese Piste handeln..... 🙄 Ihr könnt wieder grinsen! 🙂 Die Annick verwendet nie ein GPS. Sie bevorzugt weiter mit Kompass und Karte zu arbeiten! 😁 Wir erkundigen uns bei verschiedenen Einheimischen die uns begegnen. Leider wiedersprechen sie sich... 😗 Zum Glück hält ein Game Drive Wagen mit Touris an. Juhu es ist ja das Schweizer Ehepaar von der Mweya Lodge. Josef, der Guide, schlägt einfach vor das wir Ihnen folgen. Wir haben ja dasselbe Programm und er kennt sich im Ishasha Park sehr gut aus. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Und so fahren wir schön hinter her. 🙂
Die Piste bis zum Katokye Gate lässt sich sehr gut fahren. Erster Stop im Ishasha NP auf der Campsite nr 2. Von da überblickt man den Fluss Ishasha.
Da ist kein Mensch. Einige Hippos vergnügen sich im Wasser.
Wir machen da unser Picknick.
Josef will anschliessend noch zur Campsite nr 1. Vielleicht ist ja Jemand der die Climbing Lions Heute Morgen gesehen hat. Auf der Campsite befindet sich eine grössere Gruppe.
Niemand hat aber einen Löwen gesehen.... 😵 Wir fahren anschliessend das Southern Circuit in der Hoffnung doch irgendwo Einen zu erwischen. Ausser einem Topi
und verschiedene Vögel
bekommen wir nichts auf die Linse.... 😣
Gegen 15 Uhr erreichen wir das Savannah Resort.
Von aussen sieht die Anlage mit dem grossen Garten einmalig aus.
Das Schwimmbad kann sich auch sehen lassen.
Wir bekommen Hütte nr 123
Das Zimmer ist klein aber fein.
Das Badezimmer finden wir auch in Ordnung.
Auf einmal fängt es an zu donnern und zu schütten. So viel Wasser auf einmal habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Wir lesen bis zum Abendessen auf der Restaurant Terrasse. Den Abend teilen wir mit dem schweizer Ehepaar. Zum essen bestellen wir Avocado Salat - Chicken Masala - Crème Caramel. Gehört zur Halbpension und schmeckt sehr gut.
Morgen früh fahren wir mit Josef's Auto und den Schweizern noch einmal in den Park. Vieilleicht erblicken wir doch noch Löwen... 😎 Danach geht es weiter nach Bwindi!
Preis für die Hütte in HP 140 US $ Als Zwischenstop bestens geeignet.
Mensch Annick, dann müssen wir uns ja nur um wenige Stunden verpasst haben. Wir sind so am frühen Nachmittag auf Camp Nr. 1 angekommen, Hat da auch ein blaues Zelt gestanden "direkt" vor den Hippos ? Sind dann ja wohl zur gleichen Zeit auf der Pirsch gewesen. Bin mal gespannt ob Ihr die Löwen noch gesehen habt.
Gruss Christian
ANNICKThemenstarter8’060 Beiträge · seit 200812. Sept. 2013 ·
@chris p: ich kann mich nicht an ein blaues Zelt erinnern.... 😎 Wir wurden leider nicht fündig! 😊
04.08.2013
Um 7 Uhr frühstücke ich ohne meinen Toni mit den Schweizern. Mein Mann verzichtet auf den Game Drive und meint wir würden ja sowieso keine Löwen sehen. 🙄
Trotz des Regens ist die Piste absolut nicht schlammig. Die Erde hat das ganze Wasser in sich genommen. Heute Morgen scheint auch wieder die Sonne. Wir fahren im ganzen Park herum, fragen auch die Rangers ob sie die Climbing Lions gesehen hätten. Da heisst es no Lions seit 2 Tagen.... 😣 Um 10 Uhr 30 müssen wir uns leider wieder auf den Rückweg zum Resort machen. Unterwegs beobachten wir noch
eine Büffelherde
Geier die gerade ein Kob verspeisen
verschiedene Vögel
Kobs
und ein Vervet Affe.
Eine halbe Stunde später treffen wir in der Lodge ein. Mein Mann erwartet uns neugierig. Natürlich wusste er dass wir keine Löwen sichten würden. Die Männer sind ja Hellseher.... 😎
Wir verabschieden uns von Josef und dem schweizer Ehepaar und fahren gleich weiter Richtung Bwindi. Die Piste bis Bulema lässt sich einigermassen noch gut befahren. Die Landschaft ist auch schön.
Die letzten 25 Kilometer werden zu einem horror Trip. Sie bestehen praktisch nur aus Steinen.
Dafür benötigen wir 1,5 Stunden! 🤢 Wir wollen ja unsere "Limousine" schonen. Um 14 Uhr erblicken wir endlich das Schild unserer nächsten Unterkunft: die Silverback Lodge!
Für den Preis denn wir hier bezahlen kann man echt eine bessere Zufahrt erwarten! 😗
Wir erfahren vom Manager der uns begrüsst, dass die Hälfte der Touris es nicht bis nach oben schaffen.... 🙄
Die Anlage liegt wunderschön.
Der Garten vor den Zimmern sieht herrlich aus.
Gegenüber erblickt man auch schon das Gebiet der Berggorillas.
Da wir spät dran sind begeben wir uns gleich zum Restaurant.
Das Beef Carpaccio, das Chicken/Pommes und die Crème Brûlée schmecken fabelhaft.
Die Silverback Lodge gehört seit einem Jahr der Marasa Gruppe. Leider entsprechen die Zimmer nicht dem Standard und die Preise sind gesponnen... 🤩 Unser Zimmer nr 7 ist klein, finster. Es gibt keinen Platz für das Gepäck und dessen Inhalt.
Im Badezimmer wird es zu zweit sehr eng. Beim Duschen ist uns der Vorhang am Hintern klebben geblieben... 🤢
Sorry für die Einzelheiten..... 😄
Die Terrasse wirkt auch nicht gerade romantisch. Der Nachbar kann mir direkt über die Schulter gucken...
Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Auto putzen. Wir haben wieder einen Haufen Staub zu uns genommen. Danach unterhalten wir uns eine Weile mit Belgier die gerade von Ihrem Gorillatrecking zurückgekommen sind. Sie zeigen uns Fotos. Neid! Mein Mann meint: mit deinem Pech wirst du nicht einen einzigen Gorilla vor die Linse morgen bekommen... 😈
Punkt um 19 Uhr 30 wird das Abendessen für die 18 Hotelgäste serviert. Die frische Dodosuppe, der Tilapia mit Gemüse und die Crème Caramel geniessen wir.
Draussen wird es sehr schnell kalt.
Morgen früh geht es also zum Gorilla Trecking. Ich freue mich riesig. Habe ein Permit für die Mubare Gorilla Familie.
Preis für das Zimmer in VP: 280 US $ (normalerweise 320 US$) Viel zu teuer. Kann ich nicht weiter empfehlen... 😎
ANNICKThemenstarter8’060 Beiträge · seit 200813. Sept. 2013 ·
05.08.2013
Der langersehnte Tag ist endlich gekommen! 😎
Um 7 Uhr frühstücke ich allein. Mein Mann macht sich leider nichts aus Gorillas.....Ich glaube aber mehr er hat Schiss davor!! 😛 Wird er aber nie zugeben. Anschliessend laufe ich runter zum Bwindi NP. Es sind nur 10 Gehminuten.
Permit und Pass nehme ich mit. Zum Glück bin ich die erste am Head Office. Die Formalitäten gehen zügig so dass ich mir noch dort die Gorillas DVD anschauen kann. Um 8Uhr15 beginnt das Briefing mit unserem Guide Eddy. Er wird uns mit einem anderen Ranger zur Mubare Gorilla Familie begleiten. 2 Trackers sind schon eine Stunde früher gestartet um die Gorillas aufzuspüren. Per Funk wird Eddy später avisiert wo sich die Gorillas befinden. Ausser mir kommen noch 7 Amerikaner mit. Eddy erklärt uns dass wir nicht näher als 7 Meter ran dürfen. Man soll den Gorillas auch nicht in die Augen schauen. Eine halbe Stunde später geht es los. Wir laufen schon seit 2 Stunden den Berg hoch. Die Amerikaner schnaufen wie verrückt. Sobald sie eine Pause einlegen, höre ich sie fluchen. Sie beginnen auch zu tanzen. Dieses Verhalten kenne ich aus Budongo Forest. Die Ameisen hatten mich dort nicht verfehlt.... 😣 Tanzen werde ich bestimmt Heute nicht! 🤪 Ich laufe dich hinter Eddy. Auf einmal kommt der erhoffte Funkspruch. Die Gorillas befinden sich nur noch 800 Meter von uns entfernt. Nach 5 Minuten erreichen wir die 2 Trackers.
Unsere Sachen lassen wir dann einfach stehen und folgen Ihnen. Mit einer Machete, haben sie uns einen Weg durch den Dschungel frei gemacht. Die Mubare Familie besteht jetzt aus 9 Mitgliedern.
Sie wird vom dem Silberrücken Kanyonyi angeführt.
Im Gebüsch erblicke ich zuerst Kyirinvi, die älteste Dame in der Gruppe.
Wir nähern uns immer mehr. Sie scheint uns nicht zu beachten.
Auf einmal kommt sie auf uns zu und setzt sich um weiter zu fressen. Sie befindet sich maximum 4 Meter von uns. Wir rühren uns nicht vom Fleck. Wir sind von dieser Gestalt wie hypnotisiert! 🙄
Auf einmal kracht es im Gebüsch. Es ist Malaika, eine jüngere Lady.
Sie setzt sich auch hin aber die Fliegen plagen sie.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201013. Sept. 2013 ·
Hallo Annick,
ich hab eben etliche Seiten nachgelesen - und bin begeistert! Vorallem dass ich pünktlich zum Gorilla-Trekking (oder Tracking?) live dabei bin, find ich klasse! Ich war ja soooo gespannt darauf - und wie schön, dass dein Mann nicht Recht hatte!
Jetzt warte ich natürlich voller freudiger Spannung darauf, wie es weitergeht!
franzicke2’085 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 ·
WOW - was muss das für ein Gefühl sein!!! Schon deine Fotos vermitteln die Faszination bei der Begegnung ... und dann in unmittelbarer Nähe - Wahnsinn! Inzwischen hab ich zu Hause auch schon mal vorgesprochen, ob denn Uganda als Reiseziel in Frage kommen könnte. Ich bin mit durch zwei aktuellen Selbstfahrer-Reiseberichte total angefixt. Danke dafür! Und fürs Weiterschreiben 😉 Grüße Franzicke
ANNICKThemenstarter8’060 Beiträge · seit 200814. Sept. 2013 ·
@franzicke und Take off: es ist ein einmaliges Gefühl. Kann man absolut nicht mit einem Game Drive voller Miezen vergleichen. Das Gorilla Tracking gehört zu den Highlights in meinem Leben. 🙂
@panther: das Land kann ich nur weiter empfehlen. 2015 plane ich wieder dort hin zu reisen. 😎
Ich bin von den Gorilladamen echt begeistert. Inzwischen habe ich mich auch hingesetzt und schaue Ihnen weiter zu. Auf einmal höre ich Eddy sagen: Anni don't move. Die Amerikaner neben Ihm machen ein entsetztes Gesicht. Hinter mir kracht es wie verrückt im Gebüsch. Ich spüre auf einmal eine Anwesenheit. Eddy erklärt mir das Kanyonyi hinter mir steht! 😗 Ich solle ja nicht aufstehen oder mich umdrehen. Die Amerikaner bleiben wie versteinert. Keiner fotografiert.... 😎
Endlich nach ein paar Minuten ruft Eddy ich soll jetzt nach vorne laufen und mich nicht umdrehen. Lasse ich mir nicht zweimal sagen. Mein Hertz klopft wie noch nie.... 😣
Jetzt kann ich mich endlich umsehen was da los ist! Ach du meine Güte. Der Silverback stand gerade hinter mir und jetzt dreht er uns den Rücken... 🤩
Ein Monster sage ich euch. Zum Glück musste ich Ihm nicht in die Augen schauen......Ich glaube ich wäre bestimmt ausgeflippt! 😊 Monsieur dreht sich nach einer Weile wieder um. Wouah!
Auch er bekommt auf einmal Appetit.
Die Fliegen scheinen Ihn dann auch zu stören. Seine Gymnastik finde ich so köstlich.
Punkt um 12Uhr30 gibt uns Eddy das Signal die Gorillas zu verlassen. Mensch, eine Stunde geht zu schnell vorbei! 😵
Habe noch vergessen zu erwähnen dass der Rest der Mubare Gruppe ganz oben auf den Bäumen war. Das Fotografieren war nicht günstig.
Ich realisiere erst jetzt richtig was ich da erlebt habe. Dieses Abenteuer muss ich wiederholen. Das verspreche ich mir. Der Dschungel fasziniert mich ebenfalls.
Inzwischen ist es schön heiss geworden und die Sonne scheint wie noch nie. Die Farben klingen beim runterlaufen magisch!
Nach einer Stunde machen wir eine Mittagspause. Die Lodge hatte mir eine Lunchbox vorbereitet. Ich bin aber noch sehr aufgeregt und kann nichts essen. Ich schenke sie den Trägern. Sie freuen sich riesig.
Um 14Uhr30 erreichen wir das Head Office. Da wird auch gleich ein Gruppenbild geschossen.
Jeder bekommt von Eddy eine Gorilla Tracking Urkunde als Souvenir. Eddy hofft auch dass wir für Bwindi werben. Wird mir bestimmt nicht schwer fallen! 😄
Ich rufe noch meinen Mann an und wir treffen uns im Dorf. Da besuchen wir das Bwindi Community Centre und die Kinder.
Wir werden mit Tänzen begrüsst.
Was für eine Gaudi!
Später laufen wir wieder zur Silverback Lodge hoch. Heute Abend sind wir die einzigen Gäste. Bis 19 Uhr gibt es kein Licht und heisses Wasser. Eine Frechheit! 😵 Das Personal hat uns ein Lagerfeuer vorbereitet.
Die Wärme tut gut. Es wird sehr kalt. Das Abendessen schmeckt sagenhaft.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201014. Sept. 2013 ·
ANNICK schrieb: Auf einmal höre ich Eddy sagen: Anni don't move. Die Amerikaner neben Ihm machen ein entsetztes Gesicht. Hinter mir kracht es wie verrückt im Gebüsch. Ich spüre auf einmal eine Anwesenheit. Eddy erklärt mir das Kanyonyi hinter mir steht! 😗 Ich solle ja nicht aufstehen oder mich umdrehen. Die Amerikaner bleiben wie versteinert. Keiner fotografiert.... 😎
Endlich nach ein paar Minuten ruft Eddy ich soll jetzt nach vorne laufen und mich nicht umdrehen. Lasse ich mir nicht zweimal sagen. Mein Hertz klopft wie noch nie.... 😣
Jetzt kann ich mich endlich umsehen was da los ist! Ach du meine Güte. Der Silverback stand gerade hinter mir und jetzt dreht er uns den Rücken... 🤩
Annick, ich muss da unweigerlich an King Kong denken, wenn ich das lese! 🤩 Hat man dir gesagt, was passiert wäre, wenn du dich bewegt hättest? Was für Reaktionen sind da zu erwarten??
Auf jeden Fall eine tolle Sache - so schnell wirds bei mir sicher nichts mit Uganda - aber auf die Liste kommt es mit Sicherheit!
Fleur de Cap1’409 Beiträge · seit 201015. Sept. 2013 ·
Coucou Annick,
habe grad voll die Luft angehalten. Wow, Silberrücken im Rücken 🤩 Das sind beeindruckende Erlebnisse, toll!!!
@Panther: Du merkst auch alles 😗 Es gibt 2 Möglichkeiten: 2 Reisen in 2014 ins südl. Afrika oder eben 2015 erst nach Uganda.... 🤪 Ich tendiere zu Variante 1 😛
Hallo Annick, ich hab immer gewusst, dass dein Charme überall anziehend wirkt 😄 ! Tolle Fotos und sicher ein once-in-a-lifetime Erlebniss. Ich beneide dich! Viele Grüße, Nenette