Swakop19522'664 Beiträge · seit 201213. Juni 2013 · #21Hi Guido,
Wenn ich wieder nach Mana Pools fahre, dann werden wir andersherum die Strecke ablegen, wie wir es dieses Jahr taten:
Den Transit durch Zambia.
Von Vic Falls/ Livingstone durch Zambia nach Kariba.
Die Strecke südlich des Kariba See von Binga nach Karoi tue ich weder mir noch meinem Auto wieder an; sie ist es einfach nicht wert. Der Umweg lohnt sich wirklich. Trotz LKW-großer Schlaglöcher ist der größte Teil der Strecke OK.
Außerdem liegt an der Strecke die Farm einer (schwarzen) zambischen Farmerin, wo ich unbedingt wieder hin will. Sie hat uns eingeladen um sie wieder zu besuchen auf ihrer vollprofessionell betriebenen Farm, etwas, was ich so niemals in Afrika erwartet hätte, mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Ja, wir alternden Säcke lernen halt auch nie aus, und so etwas gibt Hoffnung! Aber, wie überall in Afrika, sind es wieder einmal die Frauen!
Gruss
H.
URUrlauber218 Beiträge · seit 200713. Juni 2013 · #22Hallo Jambotessy, wir waren diesen April im Hwange und haben es sehr genossen. Unmengen Elefanten, Zebras und Giraffen in ausreichender Anzahl, Böcke und Gnus ebenso. Hippos, Crocs und Wasservögel (Kronenkraniche). Was wir nicht hatten waren katzen, wir haben das Löwengebrüll vermisst. Richtung Sinmatella wurde es wirklich weniger mit den Tieren, vo oben haben wir nur eine Büffelherde gesehen und ein Elefant war im Camp. Auffallend waren die fehlenden Menschen, so das wir die Hides und CS für uns hatten. Wir waren begeistert.
Jutta
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201213. Juni 2013 · #23Jambotessy schrieb:Hallo,
ich klinke mich einfach kurz ein:
wir waren im Oktober im Hwange und haben dort vor allem Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen gesehen. Mana Pools hatte ebenfalls viele Tiere. Matusadona haben wir kurzfristig gestrichen weil uns die Anfahrt zu haarig war. In Kariba war es wahnsinnig heiß, Great Zimbabwe war wirklich beeindruckend und Matopo hat uns wegen der Tollen Felsen sehr gefallen. Wir haben uns in Windhoek mit lebensmitteln eingedeckt und unterwegs , wenn möglich aufgefüllt. In Kariba hatte der Spar nichts, aber wirklich nichts in den Regalen. Direkt nebenan in einem winzig kleinen Laden konnten wir Getränke, Eier, Brot und Joghurts kaufen. Auf dem Markt gab es eine ausreichende Auswahl an Frischzeugs. Bulawayo hatte eine große Auswahl von allem, nach 2 1/2 Wochen Zimbawe hätte ich in einen Kaufrausch verfallen können.
Nun zu meiner Frage:Im Aprl 2014 werden wir wieder nach Afrika reisen. Bei uns steht CKGR und Hwange im Vordergrund. War von euch schon jemand im April im Hwange und kann mir sagen, wie ihr ihn erlebt habt?
Danke schon einmal
Jambotessy
Es ist alles Glücksache. Wir waren gegen Ende April dort, und es regnete nachts, mit schweren Gewittern und Stromausfall in ganz Nord-Zimbabwe für 3 Tage. So hatten wir dann auch keinen Strom im gemieteten Bungalow im Main Camp.
Wild haben wir eigentlich nur sehr wenig gesehen. Es war enttäuschend.
Guido, der nach uns dort war, hat dagegen viel gesehen.
Es lag wohl daran, daß Wasser im Veld war. Elefanten gab es auch, aber vielleicht 10 Zebras, keine Büffel, ein paar Kudus und sehr scheue Säbelantilopen, d.h. nahezu kein Kleinwild.
Schaue mal die Bilder Guido: am Damm gab es bei uns 2 Hippos, ein Krokodil und 3 scheue Säbelantilopen, die beim kleinsten Geräusch losrannten. Das ist schon ein Unterschied!
H.
Montango1'667 Beiträge · seit 201113. Juni 2013 · #24Hallo Fleur,
einkaufen kannst Du in Zim besser in den TM Märkten (Kariba, etwas schwer zu finden, noch lange vor dem Ort links oder Karoi, mitten im Ort auf der linken Seite, wenn ihr von Binga kommt) , die waren gut und vor allem besser sortiert als die Sparmärkte. In Karoi gibt es im Ort eine sehr gute Metzgerei. In Bulawayo gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten. Ausser in Binga, wo es nicht einmal Wasser in Plastikflaschen gab, ist die Versorgung in Zim durchaus ausreichend. Die meisten Lebensmittel kommen aus Südafrika und sind entsprechend teuer auch für deutsche Verhältnisse. Günstig ist Fleisch und Obst / Gemüse sowie das allgegenwärtige matschige Weißbrot.
Die Strecke Binga- Karoi fanden wir wunderschön, man sollte sich halt Zeit dafür nehmen und einmal übernachten. Mir gefällt es einfach besser abgelegene Routen zu fahren und nicht von Highlight zu Highlight durchzurauschen.
Ende Mai haben wir im Hwange viele Tiere gesehen, in Mana Pools eher weniger. Trotzdem würde ich sofort wieder nach Mana Pools fahren, für mich landschaftlich der schönste Park, den ich kenne.
Nach Matusadona würde ich für eine Nacht nicht fahren. Vielleicht stattdessen eine Nacht in Chizarrira übernachten, die Campsite Mucheni View ist ein Traum und Du bist ganz alleine dort. Anfahrt von der Hauptstrecke ca. 1 h.
LG
Montango
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201013. Juni 2013 · #25Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure zahlreichen Meldungen. Ich werde diese mal in Ruhe durchlesen und verwerten. Ich komme dann an dieser Stelle wieder auf Euch zurück 🙂
Ganz liebe Grüße
Fleur
AHahoberg14 Beiträge · seit 201213. Juni 2013 · #26ich will hier keinen Streit lostreten, aber ich kann so gut wie nichts von dem bestätigen, was hier teilweise bemängelt wird über die Versorungslage in Zimbabwe.
Der Supermarkt in Kariba war bei unserer Reise ordentlich gefüllt im letzten Oktober genauso wie die in Hwange Stadt, Matobo oder auch Great Zimbabw, von Harare und Bulawayo ganz zu schweigen.
Lebensmittel sind relativ teuer und das Fleisch im Angebot war vielleicht nicht das Beste, kA, aber von leeren Regalen habe ich nichts entdecken können. Die Strassen waren alle gut in Schuß, da wir mit einem Kleinwagen unterwegs waren, haben wir aber die Feldwege gemieden.(bzw. auf unserer Reise auch keine entdeckt ausser in hwange!). Bargeld konntest Du von allen Barclays Automaten ziehen, in Bulawayo leider nur 100USD Noten, so dass zu empfehlen ist, ist Geld nur waehrend der Oeffnungszeiten zu ziehen um ggf. gleich umtauschen zu können.
Wir haben fuer 3 Wochen je 2000 EURO verbraucht, wobei wir den Kanutripp und die Unterkünfte in Hwange vorausbezahlt hatten. Wir hatten je 700USD mit und haben dann noch je 2x 300 USD gezogen. Etwas unklar war bei unserer Reise, ob das Benzin bleifrei war oder nicht (unleaded), da wir keinen Diesel tanken konnten und unser Auto natuerlich auch durchhalten sollte.
n Hwange haben wir im Oktober tausende von Elefanten gesehen, Hippos am Strassenrand!, Löwen und auch viele Wildhunde.
Es kann aber auch sein, daß die Ansprüche zu hoch bzw. zu niedrig sind.
I
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201018. Juni 2013 · #27Hallo nochmals,
melde mich zurück. Nochmals vielen Dank für Eure Meldungen.
@Panther:
schweren Herzens werden wir auf Nxai verzichten, werden aber von den Erlebnisse 2011 dort zehren 😛
@Guido:
geplant ist Mitte April bis Anfang Mai
@alle Anderen:
vielen Dank für Euer Input. Wir sind nochmals in uns gegangen und haben die Strecke etwas umgestrickt. Ich hoffe, dass diese nun entspannter geplant ist, da wir Nxai und Matusadona nun weglassen.
Ich hoffe, ich krieg sie richtig zusammen (Chefe ist nicht da 😗 )
Sodele:
Tag 1: Ankunft JNB, Fahrzeugübernahme, Einkaufen,
Tag 2: Übernachtung in Mokopane ca.250 km
Tag 3: Grenzübergang nach 200km Fahrt ZAR-BOTS in Martinsdrift (6-22Uhr) anschl. via Francistown nach Nata (Elephant Sands) ca. 700 km (tarred)
Tag 4: Fahrt nach Senyati (Kasane / Chobe) ca. 260 km
Tag 5: Senyati / Chobe Pirschfahrt
Tag 6: Senyati / Chobe Pirschfahrt + Einkaufen Kasane + Tanken
Tag 7: Fahrt Richtung Grenzübergang Pandamatenga nach ZIM. Grenze nach 120 – Ziel Robins Camp/Hwange ca. 180 km
Tag 8: Hwange Tag 1
Tag 9: Hwange Tag 2
Tag 10: Hwange Tag 3
Tag 11: Hwange Tag 4
Tag 12: Hwange via Main Camp in Richtung Lake Kariba / Chizarrira NP ca. 300 km
Tag 13: Fahrt nach Kariba via Karoi & Makuti ca. 470 km
Tag 14: Fahrt in Richtung Mana Pools ca. 170 km
Tag 15: Mana Pool Tag 1
Tag 16: Mana Pools Tag 2
Tag 17: Mana Pools Tag 3
Tag 18: Fahrt nach Süden, Lake Manyare, Übernachtung Lake Chivero (?) ca. 330 km
Tag 19: Lake Chivero nach Great Zim Ruins ca. 360 km
Tag 20: Besichtigung Great ZIM Ruins + Relax
Tag 21: Fahrt via Beitbridge nach Joha mit Zwischenstopp, wo???? ca. 530 km
Tag 22: Ankunft Joha / Besichtigung Joha + Pretoria ca. 370 km
Tag 23: Abgabe Fahrzeug / Abflug
Tag 24: Ankunft FFM
Was denkt Ihr über die geänderte Route?
Vorschläge für Unterkunft Tag 21 zwischen Beibridge und Joha?
Wie sieht es eigentlich aus mit den Vet Fences zwischen Martins Drift und Kasane aus?
Die Vic-Falls lassen wir übrigens bewusst aus, da wir dort 2011 schon einmal waren.
Vielen Dank vorab fürs Kommentieren und sonnige Grüße aus dem heißen Süden
Fleur
FSausS466 Beiträge · seit 201020. Juni 2013 · #28Hallo Fleur,
meine Gedanken zur Tour...
Tag 3
scheint mir seeehr stressig zu werden - kann man abschätzen wie lange man an der Grenze festhängt? Selbst auf Teer sind 700km ein langes Stück...
Übernachtungsstopp anstatt in Nata vielleicht in Woodlands Stop-over - kurz hinter Francistown?
Tag 12
Weiterfahrt nach 4Tagen Hwange NP ohne Einkaufen/Tanken? Vielleicht ein Zwischenstopp in Binga?
Übernachten auf der Campsite der Masuma Lodge wäre hier mein Tipp!
Hab fertig 😉
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201020. Juni 2013 · #29Hallo Frank,
danke schön für Dein Feedback. Ja, der dritte Tag ist immer noch voller KM, aber dafür Gravel Road.
Da wir immer früh unterwegs sind, dachten wir, dass es machbar sein sollte. Die BOTS Grenzübergänge bzw. ZA-Übergänge gingen immer relativ zügig. Bei einem Grenzübertritt ZIM hätten wir das vermutlich anders geplant 🤪 Aber ich schau mir mal Deinen Tipp an.
Tag 12: Tanken/Einkaufen ist wichtig und das wird u.A. das Nächste sein, was wir checken. Jetzt haben wir erst mal grob die Route festgelegt. Masuma Lodge hatte ich mir auch schon mal angeschaut. Und irgendwann sind wir dann bei Chizarrira NP gelandet, um ein paar KM weiter zu kommen. Schaue ich mir aber gerne auch nochmal an.
Schönen sonnigen Nachmittag
Fleur
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200920. Juni 2013 · #30Hallo Fleur,
hinsichtlich der Strecke Mokopane - Nata: Zwischen Francistown und Palapye wurde eine lange Baustelle eingerichtet (ca. 40 bis 50 km). Die Chinesen sind dort am Werk... Ich würde das in die Planung einbeziehen. Grenzübertritt Bots/SA bei Martins Drift hat bei uns ca. 35 Minuten gedauert. Hängt immer davon ab, wie viele vor Dir stehen.
Wunderbar dass Ihr so viel Zeit für den Hwange einplant. Uns hat es dort ausgesprochen gut gefallen und wir kommen sicher auch wieder.
Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
FSausS466 Beiträge · seit 201020. Juni 2013 · #31Hallo Fleur,
Chizarira NP - Mabolo Platform und Mucheni View als Übernachtungstipp (wir hatten nicht vorgebucht).
Leider sieht man im Park nur wenig bis gar kein Wild - Wasserböcke als "Großwild" sind (selten) zu sehen...
Wir hatten diesen Park im Dezember letzten Jahre für 2 Übernachtungen besucht - 1. Nacht Mabolo Platform (nicht Mabolo Camp!) , 2. Nacht Mucheni view. Nachts haben wir an der Mabolo Platform ein Röhren gehört - und wir dachten an die Wasserböcke...Bei der Abreise nach der 2. Nacht von Mucheni haben wir Leute aus Sambia getroffen, die die Nacht vorher auf Mabolo verbracht haben - sie fanden morgens Löwenspuren im Camp und das Röhren wären Löwen gewesen...Wir hatten nachts in Nossop (KTP) Löwen brüllen gehört...das klang aber anders. 😕
Wie dem auch sei, Chizarira ist toll wegen der Aussicht, der Tiere ehr nicht da man fast keine sieht!
Wir hatten nur eine Nacht bezahlt bei den Rangern, aber gleich mitgeteilt dass wir eventuell eine zweite Nacht bleiben wollen. War kein Problem, wir haben dann die zweite Nacht direkt beim Torwächter bei der Abreise bezahlt!
Weiter viel Spass bei der Planung 😉
Grüßle aus dem Remstal
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201029. Juni 2013 · #32Hallo Ihr Lieben,
nochmals vielen Dank. Wir haben nun vor, vielleicht doch einen Tag früher zu fliegen. Das würde bedeuten, wir
hätten noch einen Tag, welchen wir in die Tour einbauen könnten. Wo würdet Ihr diesen Tag einbauen?
Wir diskutieren immer noch, ob wir die 700 km-Tour aufteilen oder uns vielleicht diesen Tag in einen der Parks einzubauen.....
Wie sieht es eigentlich mit Vorreservierung Senyati aus? Hwange und Mana scheint nicht kritisch...aber wie schaut es in Senyati aus? Alles Andere scheint, als ob wir da ohne Vorbuchung auskommen.
Nochmals zu meinen vorherigen Fragen:
Vorschläge für Unterkunft Tag 21 zwischen Beibridge und Joha?
Wie sieht es eigentlich aus mit den Vet Fences zwischen Martins Drift und Kasane aus?
Vielen Dank für Eure Geduld und Feedback
Schönes WE, LG
Fleur
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201001. Juli 2013 · #33*nachobenschubs 😗
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200901. Juli 2013 · #34Hallo Fleur,
wir sind von Martins´Drift über Orapa, Rakops gefahren und sind an den Vet Fences immer durch gewunken worden. Dies gilt ebenso für die Strecke Nata - Kasane und Francistown - Martin´s Drift.
Ende Mai hatte es auf Senyati genügend freie Campsites und auch sogar freie Chalets. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen wollen, dass das immer so ist.
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de