März 2013 - 2x Big Five in Kenia/Tansania

79 Antworten · 15,6k Aufrufe · gestartet 08. Mai 2013 von Seven
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3'700 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 ·
Hallo Sven,

also Geparden sieht man m. E. öfter, da tagaktiv und oft in offenen Savannen unterwegs. Aber Deine Leo-Dame mit Nachwuchs ist ein Lottogewinn! 🤩

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
6'384 Beiträge · seit 201115. Mai 2013 ·
Hoi Sven
Seven schrieb:Oo-hoo, der Picco wird nervös. 😄
Ich? Nevös??? Niiiiiiiiieeeeee!!!!....odrr nur ein bischen... 😗
Seven schrieb:Bei dir waren's 10 Leo's wenn ich deinen Bericht richtig gelesen habe, stimmt's?.
Ja!!! 🤩 Aber im Durchschnitt aller Reisen sinds bis heute doch 'nur' 3 pro Reise... 😊 (Marina Butterblümchen bringt kein Leopardenglück...mit ihr hab ich keinen einzigen gesehen!!! Das will was heissen!!! 😈 )
Seven schrieb:Tja, das könnte noch eng werden, wer weiss... 😉
Uiuiui.... 😵
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2013
Themenstarter241 Beiträge · seit 201015. Mai 2013 ·
Hoi Picco
picco schrieb: Marina Butterblümchen bringt kein Leopardenglück...mit ihr hab ich keinen einzigen gesehen!!! Das will was heissen!!! 😈 )
Und trotzdem kommst du auf durchschnittlich 3 Leo's. Das ist doch eine gute Quote. Ich arbeite dran, meinen Schnitt zu erhöhen. 😉

Hallo Marina
Butterblume schrieb:
also Geparden sieht man m. E. öfter, da tagaktiv und oft in offenen Savannen unterwegs
Die Voraussetzungen wären ja gegeben (tagaktiv, offene Savanne), aber offenbar flüchten die vor mir. 😐
Butterblume schrieb:
Aber Deine Leo-Dame mit Nachwuchs ist ein Lottogewinn!
Stimmt! Das entschädigt zumindest die Nichtsichtungen von Geparden 🙂

Trotzdem (ja ich weiss, ich quengle... 😗 ): Geeee-paaaar-deeeeeen, wo seid ihr??
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
Themenstarter241 Beiträge · seit 201015. Mai 2013 ·
06.03., Samburu – Lake Nakuru
Um 7:00 Uhr stehen wir auf und packen unsere Sachen. Nach dem Frühstück wird das Gepäck verladen und Patrick, unserem Camp-Assistent, „Adieu“ gesagt. Wir machen uns auf für einen letzten Gamedrive im Samburu, ehe es dann weitergeht zum nächsten Nationalpark. Die Pirschfahrt kann aber nicht die vorherigen übertreffen - wir sehen zwar mit einem Sekretär und zwei Schakalen neue Tiere, ansonsten halten sich unsere Sichtungen in Grenzen. Unsere Ansprüche sind nach den letzten beiden Tagen erheblich gestiegen… 😉

Samburu_Warzenschwein.jpg


Samburu_Sekretr2.jpg


Samburu_Schakal.jpg


Die Fahrt geht Richtung Lake Nakuru. Bei Isiolo machen wir einen längeren Stopp für Wassereinkauf und andere Habseligkeiten. Bei Diane ist die Kamera ausgestiegen und sie braucht nun eine neue (sie macht zwar auch Fotos mit dem iPad, aber das Ding sieht in ihren Händen ziemlich unhandlich aus und bis sie endlich soweit ist um auszulösen, ist die Szene längst vorbei). Da ich in der Gruppe der einzige mit einer Spiegelreflex und grosser Kanone bin, scheine ich für sie der ideale Berater zu sein. Wir rennen die Bude voll wegen der Kamera. Beim ersten Verkäufer ist sie unentschlossen, welches Modell sie wählen soll. Auch hat sie festgestellt, dass sie nicht genügend Geld bei sich hat und so geht's zum ATM. Patricia schaut kurze Zeit später vorbei und fragt, wo Diane ist. Keine Ahnung, ich dachte, die wäre bei dir. Nöö, ist sie nicht. 😮
Einmal sehe ich Diane zwischen den Regalen herumlaufen, dann wieder Patricia, dann wieder Diane bei einem anderen Regal; Patricia hier, Diane da, Patricia da, Diane hier, usw. Mir fällt dabei spontan Benny Hill ein, bei dessen Auftritten jeder jedem hinterherläuft. Jetzt noch die Laufgeschwindigkeit erhöhen, die entsprechende Musik einbauen und fertig ist die Slapstick im Supermarkt. Nach geschlagenen 25 Minuten taucht Diane wieder bei mir auf; sie hat offenbar bei einem zweiten Anbieter ein günstigeres Modell gefunden. Wir gehen also zum zweiten Anbieter. Dummerweise hat der ebenfalls zwei Modelle und die Wahl fällt schwer. Aber um endlich weiterzukommen empfehle ich ihr die günstigere Kamera und treffe damit ihr Killer-Kriterium. Kein technischer Schnickschnack, einfach günstig soll die Kamera sein. Wenn ich das am Anfang gewusst hätte... 🤨 somit aber habe ich meine Aufgabe als pflichtbewusster und seriöser Berater erfüllt! 🙂
Danach komme ich auch noch dazu, für mich einzukaufen – da sind schon über 45 Minuten seit unserer Ankunft vergangen. Nebst Wasser kaufen wir noch eine kleine Kühlbox und Eis. Wir erhoffen uns ein kühles Bier am Abend. So vergeht über eine Stunde, bis (fast) alle wieder beim Wagen sind. Der obligate Gang zum stillen Örtchen muss natürlich auch noch sein. Immer fehlt jemand, wenn wir abfahren wollen, Slapstick Teil 2. Denise wird langsam ungeduldig, kein Wunder, die anderen warten sicher schon eine ganze Weile beim Auto.
Doch tatsächlich setzt sich unser Trupp nach über einer Stunde wieder in Bewegung. Peter scheint die verlorene Zeit wieder aufholen zu wollen. Die Strasse wechselt bald von Asphalt in Schotter. Es stäubt und raucht; bei einem entgegenkommenden Fahrzeug sieht man mal gar nichts mehr von der Strasse. Der Wagen wird ordentlich durchgeschüttelt und jemand fragt nach, ob es denn auch schon Pannen gegeben hätte. Patricia beruhigt uns, wenn Pannen vorkommen, dann nur in der Masai Mara. Ok, wir nehmen’s zur Kenntnis, Masai Mara liegt ja noch in weiter Ferne... 😐
Nach 20km ist der Schotter-Spuk vorbei und mit einem lauten „Yiipppiii“ der Afrika-Erstlinge (das wären alle ausser mir) haben wir den Asphalt wieder. Den Lunch-Stop nehmen wir bei einem Souvenir-Shop ein, direkt im Grenzverlauf des Äquators. Nach Pasta, Beef, Kohl und Wassermelone zeigt ein Mitarbeiter, welche Auswirkung der Äquator auf das Wasser hat. Je 20m neben der Grenze schauen wir in einen Kessel und sehen die Drehrichtung des Wassers, gegen oder im Uhrzeigersinn. Für 400 kenianische Schilling gibt’s noch ein Zertifikat, dass man den Äquator überquert hat, die feierliche Übergabe des Diploms findet im Shop statt.
Die Gruppe will weiterfahren, aber wir müssen wieder warten. Na, auf wen denn? 🤨 Offenbar will Diane den ganzen Laden kaufen, aber am Schluss ist es ihr dann doch zu teuer (war ja heute nicht das erste Mal, dass es am Preis scheiterte 🙂 ).
Kurz vor Nyahururu halten wir auf einer Aussichtsplattform und geniessen die Landschaft.

KeniaPano.jpg


Natürlich dürfen da die Souvenirstände nicht fehlen und schon werden wir umlagert von Händler. Mehr oder weniger können wir standhaft bleiben, bis auf...? Ein Händler „entführt“ Diane ins Reich der Holzschnitzereien und Strickereien. Nachdem Patricia eher energisch nach ihr ruft, kommt sie zurück, mit dem Händler im Schlepptau. Wir sind eingestiegen, aber der Händler gibt nicht auf. Schlussendlich wird er für seine Hartnäckigkeit belohnt und kriegt für ein Holzzebra und eine kleine Masai-Statue 1000kS (der Startpreis lag bei 6000kS).
Die letzte Etappe verbringen wir ohne Pause (ausser einem Tankstop) und um 16:30 Uhr kommen wir im Camp ausserhalb des Lake Nakuru Parks an. Wir haben noch Zeit für eine erfrischende Dusche und Kleiderwaschen. Ausserhalb des Camps streifen Kinder umher und beobachten uns neugierig. Unsere kleinen Geschenke, Bleistift und Kugelschreiber, werden freudig angenommen.
Pünktlich zum Sonnenuntergang setze ich mich zu den anderen auf die Veranda. Das gekaufte Eis von heute hat seinen Dienst ausgezeichnet geleistet. Das Bier ist gut abgekühlt. Diane sponsert einige Snacks und so steht dem Apero nichts mehr im Wege. Dabei geniessen wir den Sonnenuntergang.

LakeNakuru_Camp1.jpg


LakeNakuru_Camp2.jpg


Koch Francis ist unterdessen fertig geworden mit dem Nachtessen. Heute muss wieder ein Huhn dran glauben, zusammen mit Reis und Gemüse landet es auf unseren Tellern.
Die Nacht gehört den Tieren. Hunde bellen aus allen Himmelsrichtungen, Hühner gackern und vom Park her ertönen Hyänen.
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
699 Beiträge · seit 201016. Mai 2013 ·
Hallo Seven,
danke für deinen wunderbaren Reisebericht und auch die schönen Bilder

Werde deinen Reisebericht intensiv verfolgen und bin gespannt wie es weitergeht. Habe im Januar 2014 eine ähnlich Tour vor, wenn auch nicht so lang.

Viele Grüße Giselbert
1'271 Beiträge · seit 200717. Mai 2013 ·
Hallo Seven,

vielen Dank für Deinen Bericht. Ich bin auch mit dabei und verfolge gespannt Eure Reise. Da wir dieses Jahr auch einige Stationen Deiner Reise besuchen werden, bin ich natürlich sehr gespannt, was Ihr alles so erlebt und gesehen habt.

Und Dein Schreibstil ist sehr kurzweilig.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Schönes Pfingstwochenende,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
Themenstarter241 Beiträge · seit 201017. Mai 2013 ·
Hallo Giselbert und Nicole

Danke euch beiden für die lieben Worte. Werde mich ranhalten... und Giselbert: habe dich nicht vergessen (s. PM). E-Mail folgt. 😉

Viele Grüsse und allen ein schönes Pfingstwochenende
Sven
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Themenstarter241 Beiträge · seit 201017. Mai 2013 ·
Die Nacht war kalt, bzw. frisch. Hätte ich nicht gedacht. Bei unserer Ankunft wurden uns Decken gereicht und ich dachte, das reicht schon als Kälteschutz. Habe mich getäuscht. Ein zusätzlicher Pullover half ein wenig, dass ich bis zu den Morgenstunden durchgeschlafen habe (den Schlafsack extra auszupacken hat mich ein wenig "aagschesse" wie wir das nett ausdrücken 😄 ). Aber jetzt am Morgen, wenn die Sonne aufsteigt, wärmt es ziemlich schnell.
Heute werden wir den ganzen Tag im Lake Nakuru verbringen. Nach dem Morgenessen fahren wir um 8:00 Uhr ab und biegen kurz nach dem Parkeingang ab auf eine grosse Weide. Herden von Zebras und Büffel grasen hier.

LakeNakuru_Zebra1.jpg


Während der Weiterfahrt in den Wald hinein zeigen sich Giraffen, Störche, Impalas und Gazellen. Einen besonders spannenden Moment erleben wir, als eine grosse Herde von Büffeln direkt vor uns den Weg kreuzt (vielleicht dieselben Tiere, die wir vorhin auf der Weide gesehen haben). Sie kommen vom Hügel her hinunter, durchqueren die Strasse und laufen weiter Richtung See. Einige schauen uns ein wenig skeptisch an, als wollten wir sie gleich überfahren. Eigentlich müssen wir ja Respekt erweisen vor diesen imposanten Tieren. Im Hintergrund schliessen sich Wasserböcke den Büffeln an und laufen ebenfalls zum See.

LakeNakuru_Bffel2.jpg


LakeNakuru_Bffel3.jpg

Auch im Park gilt: Rechtsvortritt!

Wir machen uns auf Richtung See. Auf einer grossen Ebene sehen wir heute das erste Mal Nashörner, am grasen oder faul rumliegen, jedoch ein bisschen fernab der Strecke. Gross Action ist bei denen nicht angesagt. Am Seeufer können/dürfen wir aussteigen und so unsere Glieder strecken. Jedoch sollte man bei den Dehnübungen oder beim Yoga nicht zu tief einatmen, denn ein Gestank aus Mischung Vogel/Fisch/Müll liegt in der Luft. Yep, Müll 😮 ! Ein wenig erschrocken bin ich schon, als am ganzen Ufer überall Abfall verstreut liegt. Hätte ich jetzt nicht unbedingt in einem Naturschutzpark erwartet. Das Wasser ist trübe und zeugt ebenfalls von Verschmutzung. Schade um die schöne Landschaft. 🙁

LakeNakuru_Landschaft1.jpg

Viele Vögel versammeln sich am Lake Nakuru...

LakeNakuru_Pelikan.jpg

... unter ihnen auch Pelikane, aber...

_DSC0111.jpg

... leider auch Abfall am Ufer. Da nützt auch "Hände-zum-Himmel" nichts.

Bei der Weiterfahrt zurück ins Landesinnere wechseln sich Baumgruppen und Grasebene ab, nicht sehr spektakulär – und auch nicht sehr tierreich. Vereinzelt ein paar Gazellen, Warzenschweine und Büffel. Von Grosskatzen keine Spur; dabei suche ich praktisch sämtliche Bäume von unten nach oben ab. (Picco: die Leozählung läuft momentan für dich... 😉 ). Zeit für einen nächsten Stop. Wir halten bei einem Wasserfall namens Makalia. Eine italienische Reisegruppe ist ebenfalls anwesend und Diane kommt mit ihnen ins Gespräch. Ich staune ab ihrer Offenheit, so auf andere (und auch anderssprachige) Personen zuzugehen. Eigentlich sollten wir sie in der Gruppe als Kommunikationschefin vorschlagen…
Bald darauf: alles einsteigen, wir fahren nochmals zum See, allerdings an eine andere Stelle. Bei der Fahrt dahin liegt ein Nashorn im Schatten unter einem Baum, diesmal zur Freude von allen ziemlich nahe der Strasse.
Im/beim See sind viele Kormorane und auch Nilpferde tummeln sich nahe am Ufer. Wir beobachten die Tiere in aller Ruhe. Unterdessen hat sich das Nashorn erhoben und zeigt Bewegungsfreudigkeit. Das nutzen wir aus und fahren wieder zurück zu ihm. Es eilt ihm offenbar nicht, gemütlich schlendert es durch die Grasebene.

LakeNakuru_Nashorn1.jpg


LakeNakuru_Nashorn2.jpg


Langsam wird es Zeit für den Lunch. Für unseren vorgesehenen Platz fährt Peter weiter durch baumlose Ebenen. Hier ist aber nichts los. Beim Seeufer herrschte eindeutig mehr Betrieb. Aber jemand anderes hat auch noch eine Rundfahrt gebucht wie wir... 😁

_DSC0211.jpg

Taxi Pavian, wohin darf ich Sie bringen...?

Peter fährt einen Hügel hoch und offenbar sind wir nicht die einzigen, die den Lunch auf einem Aussichtspunkt geniessen. Wir werden von einem anderen Auto überholt. Ist schon wieder Formel 1 Zeit? Oben angekommen scheint mir, dass die Plattform von allen Fahrer zum obligaten Picknickplatz erkoren ist. Wir finden noch eine kleine Stelle unter einem Baum, der aber nicht besonders viel Schatten hergibt. Zum Lunch gibt es Chicken Wings, kalte Kartoffelschnitze, Salat und eine Art Gemüsetapas. Das Essen ist wie die Aussicht fantastisch.

LakeNakuruPano.jpg


Nach den obligaten Fotos geht es den Hügel runter und den nächsten gleich wieder hoch. Sowas regt die Verdauung an… 🙄 Baboon Cliff nennt sich der Aussichtspunkt, auf dem wir jetzt sind. Und der gefällt eigentlich allen viel besser, weil wir erstens alleine sind und zweitens mehr Platz und Schatten bietet. Nur, meint Patricia, der Hügel heisse nicht umsonst so, weil die Viecher ziemlich dreist sind und manchmal mehr vom Lunch erhalten als die Besucher. Unten im „Tal“ mit Sicht auf den See sehen wir Büffel, Zebras und Flamingos.

LakeNakuru_Landschaft4.jpg


Im Wasser, ca. 10 Meter vom Ufer entfernt, steht eine weisse Plattform. Patricia erklärt mir, die sei damals für den kenianischen Präsidenten gemacht, als er hier zu Besuch war. Da sass er nun und liess sich das Land zeigen. Als dann Tänzerinnen eine Darbietung vorgetragen haben, sei er eingeschlafen. Manieren hat der Mann… 😣
Zurück in die Gegenwart. Die wird momentan beherrscht von Diane’s Gefluche, Gepolter und Gekreische. Der Name des Hügels hat alle Ehre gemacht. Ein Pavian ist in unseren Wagen eingedrungen (kein Kunststück, die Seitentüre war offen) und hat Diane ihre Chips geklaut. Naja, vielleicht gar nicht so schlecht, tut ihrer Figur sicher gut 😗 . Wir finden das ziemlich amüsant, jedoch heisst das für uns, dass der Apero heute Abend ausfällt. Nun, an der Kommunikation mit den Pavianen hat sie noch zu arbeiten…
Nach diesem Intermezzo machen wir uns auf den Rückweg. Der Nationalpark umfasst den ganzen See, also fahren wir um diesen nahe am Ufer herum. Zu Beginn sehen wir das nachmittägliche Highlight: ein Nashorn mit ihrem Jungen. Naja, so jung ist es zwar nicht mehr, aber dennoch; sehr schön zu beobachten, wie die Mutter immer in der Nähe des Jungen verweilt und Sorge trägt.

LakeNakuru_Nashorn4.jpg


Ach übrigens: Gazellen gibt es auch noch im Park

_DSC0295.jpg


Und Flamingos...

LakeNakuru_Flamingo6.jpg


Anschliessend, auf der Fahrt durch den Wald, passiert nicht mehr Aufregendes. Wir sehen wiederum die gleichen Tiere wie am Vormittag, daher gibt es weniger Stops. Einmal mehr beeindrucken uns die Paviane, diesmal mit der neuen olympischen Disziplin "Synchron-Hinternstrecken":

LakeNakuru_Pavian4.jpg

"1... 2... 3..., hoch der Hintern. Du auch!" "Ich kann nicht weiter hoch." "Pfeife!"

Zeit für ein kleines Nickerchen, was beim Geholper der Strasse fast ein Kunststück ist. Für die Affen ist aber keine Zeit zum Schlafen, bei ihnen herrscht mehr Betrieb als bei mir.

LakeNakuru_Affe1.jpg


Im Camp angekommen geht’s auf eine Dusche. Frisch gewaschen treffen wir alle auf der Veranda ein, lesen und geniessen einen kühlen Drink. Ebenfalls eingetroffen ist eine hier wohnhafte Facebook-Freundin von Diane (die scheint in jeder Pampa ihre Connections zu haben). Die Gesichtsbuch-Freundin wird auch zum Nachtessen bleiben und übernachtet bei uns, weil ein Taxi um diese Zeit kaum aufzutreiben ist. Zum Nachtessen gibt es Spaghetti Bolognese und Kabis, zum Dessert Wassermelone.
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
zuletzt bearbeitet 17. Mai 2013
65 Beiträge · seit 201018. Mai 2013 ·
Hoi Sven
Danke für den schönen Reisebericht obwohl du manchmal echt
nette Ausdrücke brauchst 😉

schöni Pfengschte 🙂
Conny
6'384 Beiträge · seit 201118. Mai 2013 ·
Hoi Sven
Seven schrieb:Von Grosskatzen keine Spur; dabei suche ich praktisch sämtliche Bäume von unten nach oben ab. (Picco: die Leozählung läuft momentan für dich... 😉 ).
Ja-Ja-Ja-Ja!!! 🤩

Ist aber auch kein Wunder wenn Du die Bäume von unten nach oben absuchst...tststs...von oben nach unten, das bringt Leo-Sichtungen!!! 😈 😎 😗
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter241 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 ·
Hallo Conny
connych schrieb:
Danke für den schönen Reisebericht obwohl du manchmal echt
nette Ausdrücke brauchst 😉
Welche meinst du denn? 😗 Bin doch soooo charmant 🙂

Hoi Picco
Picco schrieb:
Ja-Ja-Ja-Ja!!! 🤩
Freu dich nicht zu früh... 😉
Aber danke für den Hinweis, werde ihn mir nächstes Mal beherzigen. Und noch mehr sehen und entdecken! 😛

Viele Grüsse
Sven
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Themenstarter241 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 ·
08.03., Lake Nakuru – Masai Mara
6:00 Uhr ist Tagwache. Der Haus-Gockel kräht allerdings schon früher, der sollte mal neu eingestellt werden (oder er landet im Topf…). Nach dem Frühstück fahren wir um 7:15 Uhr Richtung Masai Mara los. Verschiedene Stops sind geplant: Getränke, Pinkelpause und Geldbezug. Diane wieder mal im Pech: ihre Kreditkarte wird erst beim 2. ATM akzeptiert, so fahren wir halt wieder ein Stück retour. Für die Umstände entschuldigt sie sich am Abend beim Nachtessen mit einem Gläschen Amarula. Eigentlich ist sie auch sonst der Pechvogel unserer Gruppe: verspätete Koffer, Pass-Probleme, Kamera kaputt, Schlafsack und weitere Utensilien vergessen (ihren Reiseberater würde ich sofort feuern! 😈 ). Dazu kommt noch ihre Gutmütigkeit, es jedem Souvenirhändler recht zu machen und etwas abkaufen. Ihr Sitzplatz ist bald übersät von Statuen, kleinen Tiere und weiterem „Gerümpel“. Mit ihrem Souvenir-Arsenal könnte sie bald einen eigenen Shop eröffnen.
Jetzt zum ungeplanten Stop: mitten in der Pampa tut sich am Auto gar nichts mehr; ausrollen, fertig! Nur noch ein Piepston, wenn Peter den Schlüssel dreht, ist zu hören. Und was sagte Patricia vor ein paar Tagen: wenn Pannen, dann nur in der Masai Mara. Recht hatte sie. Hätte aber trotzdem nicht sein müssen. Trotzdem bleibt die Stimmung ruhig, keine Nervosität, keiner der irgendwie mit erhobenen Händen aus dem Auto springt, wegrennt und schreit: „wir werden alle sterben!!“ Stattdessen wird die Zeit genutzt um die Beine zu vertreten. Unsere Truppe wird von einem Gnu und einer Gazelle beobachtet. Ein grosser Vogel stolziert im Gras herum und Patricia wettet mit uns 10$, dass niemand den Namen des Bodenadlers kennt. Beim Versuch, klammheimlich mein Bestimmungsbuch zur Hilfe zu nehmen, werde ich leider erwischt. 🤨 Nichts war’s mit den 10$, aber für die anderen auch nicht; ein kleiner Trost (wie der Vogel hiess habe ich vergessen). So langsam sehe ich unseren nachmittäglichen Gamedrive davonziehen, da läuft unser Wagen wieder, als wäre nie etwas anderes passiert.
Unser Zeltcamp liegt knapp ausserhalb der Masai Mara und sieht sehr gemütlich und gut eingerichtet aus. Für Camp-Erkundung bleibt keine Zeit, der Lunch wird sogleich aufgetischt: Pasta, Beef, Bohnen und Rüebli, zum Dessert Wassermelone. Danach haben wir Zimmerstunde. Diese nutze ich für Kamerareinigung und ausruhen. Um 16:00 Uhr starten wir unsere Pirschfahrt, sofern alle da wären. Aber die afrikanische Zeitangabe mit plus minus 30 Minuten Toleranz (eher plus) nimmt sich der eine oder andere sehr zu Herzen und so fahren wir verspätet ab.
Am Eingangstor werden wir von Masai’s empfangen, die ihre Ware zu „good price“ verkaufen wollen, aber wir (und surprise: sogar Diane! 😮 ) bleiben standhaft. Im Park sehen wir zuerst die üblichen Verdächtigen: Gnus, Zebras, Elefanten und Gazellen. Da die grossen Herden um diese Zeit aber in Tansania weiden, sind nicht sehr grosse Gruppen von ihnen hier in der Mara.

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Plötzlich ist wie im Samburu der Teufel los. Offenbar hat wieder jemand was spannendes entdeckt und es per Funk weitergegeben. Die Schotterstrassen verwandeln sich in Rennstrecken. Als wir ankommen, ist der Platz praktisch überfüllt von Fahrzeugen. Die Stars diesmal: eine Löwenfamilie mit Jungtieren, die vor kurzem ein Elefantenbaby gerissen haben. Das Buffet ist schon eröffnet, die Jungen geniessen das Mahl und manchmal wird auch um das beste Fleischstück gekämpft.

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Diane ist ein wenig schockiert über die Szene, vor allem hat sie grosses Mitleid mit der Elefantenmutter, die ihr Junges verloren hat. Naja, ist halt Natur, da wird nun mal gefressen und selbst gefressen werden. Wir beobachten weiter. Ein paar Meter neben dem Riss, unter einem Baum, liegt ein weiterer Löwe und döst, nebenan sitzt ein Junges. Aber sie stossen bald zur Essensgruppe hinzu und bedienen sich am Elefanten. Männliche Löwen sind nicht zu sehen. Dafür Geier, die darauf warten, dass der Elefant ihnen gehört.

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Genug gesehen, wir fahren morgen nochmals hin. Jetzt geht es erst mal weiter zum nächsten Gebiet. Eine Gruppe von Giraffen steht ein wenig Abseits in einer Vertiefung, die wohl in guten Zeiten Wasser führt. Sie lassen sich nicht von uns stören und fressen weiter.

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Dann quakt der Funk wieder. Peter vergisst sämtliche Radarwarnungen… aber auch den Weg 😕 . Wir irren auf der falschen Seite umher, immer in der Hoffnung, endlich mal über eine natürliche oder künstliche Brücke den trockenen, aber steilen Bachlauf zu durchqueren. Aber meist ist am Ufer Endstation und wir müssen wieder umkehren. Zum Trost sind wir nicht die einzigen, die probieren, auf die andere Seite zu kommen. Zu dritt wechseln wir uns an der Spitze ab. Viel kostbare Zeit ist schon verloren gegangen. Schliesslich fahren wir wieder alles zurück und kommen so auf die richtige Seite. Für die Szenerie bleibt tatsächlich nicht mehr viel übrig, aber hier steht er und ich denke, die Welt falle um: ein Gepard! 🤩 🤩 Am liebsten möchte ich den gleich umarmen. Jedoch verabschiedet er sich mit grossen Schritten ins hohe Gras. Aber immerhin: nach 26 Tagen (1. Reise mit eingerechnet) sehe ich zum ersten Mal dieses elegante Tier. Damit hat Patricia ihr Versprechen eingehalten, dass ich ein Gepard sehen werde.

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Die gelungene Pirschfahrt neigt sich dem Ende zu. Wir fahren raus aus dem Park, zurück ins Camp. Bei der Rückfahrt zeigt Patricia auf ein kleines weisses, unscheinbares, aber irgendwie unsauberes Gebäude und fragt uns, was das wohl sein könnte. Alle passen bei der Antwort. Sie erklärt, dass dies die örtliche Metzgerei ist. Jeden Morgen wird in diesem Haus ein Tier geschlachtet. Allen wird’s ein wenig mulmig bei der Vorstellung, aber vielleicht sehen wir ja am nächsten Tag, wenn wir vorbei fahren, mehr.
Im Camp wird vor dem Nachtessen geduscht. Die Einrichtung ist wirklich gut, die fest eingerichteten Zelte sind mit einem Unterstand geschützt, die Toiletten- und Duschanlagen sind sauber. Schade ist bisher nur, dass wir jedesmal unser Nachtessen nicht draussen zu uns nehmen, sondern in einem Essraum. Heute gibt es panierten Fisch, Kartoffelstock, Rüebli und Erbsen. Wie schon erwähnt hat Diane uns eine Runde Amarula spendiert, dazu gibt’s lauwarmes Bier. Und sie, Diane, ist (auch mit der Unterstützung der Getränke ab 18 Jahren… 😉 ) wieder in Hochstimmung. Sie will mich mit zwei Damen aus einer anderen Reisegruppe verkuppeln und gibt mir Tipps dazu. Ich nehme ihre Ratschläge dankbar an, verzichte aber auf die Umsetzung. Aber eine Kanadierin gibt wohl nie auf und so erteilt sie einen Tip nach dem anderem. Noch einen Amarula bitte…
Die Nacht ist sehr ruhig, ab und zu fällt Regen, aber kein Geheule und Gegrunze wie in der letzten Zeit.
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
373 Beiträge · seit 200721. Mai 2013 ·
Vielen Dank für deinen tollen RB und die schönen Bilder Sven! Das macht gleich noch mehr Lust auf die Planung unserer Reise 😄

Schönen Abend und bitte rasch weiterschreiten!
Namibia07
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Themenstarter241 Beiträge · seit 201025. Mai 2013 ·
Hallo Namibia07

Ich eile 😁 . Weiter geht's...

09.03., Masai Mara
Am Morgen stehen wir um 7:00 Uhr auf. Und mit „wir“ meine ich Diane, unsere Guides und mich. Shihomi, Denise, Harry und Ian haben sich für eine Ballonfahrt angemeldet und sind daher sehr früh aufgebrochen. Um 8:00 Uhr fahren wir zur Pirschfahrt los, der zusätzliche Platz im Wagen wird ausführlich genossen. Wir fahren, bevor wir in den Park kommen, zuerst noch an den „Metzgerei“ vorbei und tatsächlich: da steht ein angebundenes Schaf vor dem Haus. Ein ziemlich älterer Mann läuft zum Gebäude, scheint der Metzger zu sein. Diane ist wieder ein wenig schockiert; sie hatte heute Morgen eine feine Wurst auf dem Teller und versucht das nun irgendwie in Kombination mit dieser Metzgerei zu bringen.
Weil wir hinten nun mehr Platz haben, setzt sich Patricia zu uns. Peter steuert den Wagen weg von der grossen Schotterstrasse auf einen kleinen Holperweg. Hinten sitzend oder stehend macht Spass, so sieht man, wie die Mitreisenden auf den Sitzen herum hüpfen, wenn wir über ein Schlagloch fahren. Eine Gruppe Topis säumt den Weg, nett, wieder ein neues Tier auf der Liste.

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Doch Diane hat für die kein Interesse. Stattdessen hat sie von gestern Blut geleckt und will mich immer noch verkuppeln; meine Absage lässt ihr keine Ruhe, sie probiert es weiter. Zuerst will sie, dass ich nach Vancouver, bzw. in einen Vorort bei ihr ziehe, weil es da viele Frauen und wenige Männer hat. Ich sage zu ihr, der Grund dafür sei wohl, dass das alles böse Frauen 😈 sind und die Männer deswegen flüchten. 😛 Da ich zum Glück nicht in ihrer Greif- und Reichweite sitze und sie nicht so bewegungs- und reaktionsfreudig ist, komme ich mit meiner Bemerkung glimpflich davon. 🤩
Als das mit Vancouver nichts fruchtet, findet sie ein anderes „Opfer“ (und Land) für mich: Shihomi aus unserer Gruppe. Ich sage ihr, sie hat schon einen Freund, was Diane aber partout nicht glaubt, obwohl mir das Shihomi gesagt hat (oder ich glaubte, dies so verstanden zu haben). Peter und Patricia jedenfalls amüsieren sich köstlich ab unserer Unterhaltung. Allgemein kann gesagt werden, der Spassfaktor heute Morgen ist ziemlich hoch. 😄
Zurück zum eigentlichen Grund, weshalb wir unterwegs sind. Unser eingeschlagener Weg führt auch zum Löwenrudel von gestern. Diese liegen satt im Gras und schlafen. Stattdessen ist der Kadaver (oder was davon noch übrig ist) von Geiern umgeben.

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Zwei Schakale probieren zwischendurch einen Happen zu ergattern. Wir parken unseren Wagen nicht wie gestern direkt vor dem toten Elefantenbaby, sondern weiter entfernt. Peter erklärt uns, dass der Pfad eigentlich nicht befahren werden darf. Wenn man erwischt wird, zahlt man läppische 10‘000 k$ - pro Person 😮 . Das wollen wir natürlich nicht riskieren. Aber wir haben Glück; kurze Zeit später treffen die Ranger ein, prüfen die Situation und geben uns grünes Licht, näher heranzufahren. Jetzt wird die Szenerie klarer: Unter dem Baum liegen drei erwachsene und neun junge Löwen. Alle schauen dem lauten Treiben der Fahrzeuge desinteressiert zu oder schlafen unter dem Schatten des Baumes.

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Nach diesem längeren Zwischenstop fahren wir weiter, den Hügel hoch zum Airstrip. Dieser scheint ein beliebter Treffpunkt für Pinkelpausen zu sein. Natürlich darf da ein kleiner Markt nicht fehlen, welcher – oh Wunder – eine magische Anziehungskraft für Diane hat. So verlängert sich unsere Pause. Geschlagene 30 Minuten später hat sie sich entscheiden können, was sie kaufen will. Die Zeit, in der ich warte, nutze ich, um das emsige Treiben zu beobachten. Zum Glück landet ein Flugzeug, das macht die Sache spannender.
Unsere private Pirschfahrt neigt sich dem Ende zu. Wir holen die anderen vier Mitreisenden irgendwo im Nirgendwo ab. Alle schwärmen von der Fahrt und auch vom Champagnerfrühstück. Der Lunch rückt näher, doch vorher halten wir noch auf einem Aussichtspunkt. Die weite Ebene der Masai Mara fasziniert. Überall sind Tiere auszumachen und an einer Stelle bei einer grossen Buschgruppe eine kleine Blechlawine. Da muss was sein, da müssen wir hin. Unten angekommen treffen wir wiederum auf eine Löwenfamilie. Auch sie waren in den letzten Tagen erfolgreich auf der Jagd, ein Topi liegt im Gebüsch.

MasaiMara_Lwe14.jpg


Das anzuschauen macht mich nur noch hungriger. Patricia und Peter erahnen wohl meine Gedanken. Keine 5 Minuten Fahrzeit später halten wir mitten auf einer leicht erhöhten Ebene unter einer Akazie zum Lunch. Einige sind skeptisch, da waren doch noch Löwen in der Umgebung?! 😕 Egal, unser Lunch schmeckt wie immer ausgezeichnet: gefüllte Omelette mit Gehacktem und Gemüse, Sandwich und Chicken Wings. Zebras und Thompson Gazellen schauen uns aus weiter Entfernung zu; oder das, was von ihnen noch übrig ist...

MasaiMara_Picknick1.jpg


Nach dem Lunch fahren wir weiter zum Fluss, wo Gnu’s ins Verderben laufen – jedenfalls im TV bei der grossen Migration, aber nicht heute. Hippos und Krokos dösen im Wasser, ohne Aussicht auf Action.

MasaiMara_Krokodil.jpg


Der spätere Nachmittag wird wettermässig unbeständig, was Harry und mich zum Fitnesssport animiert. Dachluke schliessen, Dachluke öffnen, immer wieder. Durch den Regen und die Wolken zeigt sich die Landschaft noch spannender und intensiver. Auf dem Rückweg fahren wir nochmals bei den Löwen vorbei. Die Mädels und Jungen sind offenbar weitergezogen; der Ort wird nun von zwei ausgewachsenen Männchen bewacht.

MasaiMara_Lwe15.jpg


Anschliessend halten wir noch bei einer Elefantenherde, in der zwei Teenies einen Machtkampf bestreiten.

MasaiMara_Elefanten3.jpg


Um 17:00 Uhr sind wir im Camp zurück. Die Zeit bis zum Abendessen wird zum Frischmachen und Chillen genutzt. Es ist nun der letzte Abend in der Wildnis, bevor es morgen nach Nairobi zurückgeht. Entsprechend werden die Biervorräte aufgebraucht. Zum Abendessen gibt es Meatballs, Reis und Krautgemüse. Die Nacht ist wiederum angenehm ruhig, wenn man von zwei Regenschauern absieht.
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2013
Themenstarter241 Beiträge · seit 201029. Mai 2013 ·
10.03., Masai Mara – Nairobi
Heute heisst es Abschied nehmen von der Masai Mara. Nach dem Morgenessen fahren wir für eine letzte Pirschfahrt in den Park. Jetzt, mit all dem Gepäck im Kofferraum und den Wasserflaschen ist unsere Bewegungsfreiheit im Innern stark eingeschränkt. Kurz nach der Einfahrt in den Park sehen wir drei Schakale, die uns neugierig beobachten. Sie kommen immer wieder ein Stück näher, aber sobald sich von uns jemand bewegt oder in die Hände klatscht, huschen sie in Deckung.

MasaiMara_Schakal3.jpg


MasaiMara_Schakal2.jpg


Wir fahren weiter und sehen in der grossen Ebene Zebra-, Topis- Gazellen- und Elefantenherden, eigentlich alles, was wir in den letzten Tagen auch gesehen haben. Mmmhh..., mit den Leoparden happerts im Moment... 😐

MasaiMara_Landschaft5.jpg


Durch den Regen sind die Strassen vielerorts unterspült, manchmal kommen wir mit unserem Fahrzeug durch, manchmal müssen wir umkehren. An einer Stelle wird es besonders interessant: Peter ist nicht sicher, ob wir es zur anderen Seite schaffen werden. Zwei Rangerover sind uns gefolgt, die probieren es als erstes. Sie kommen durch. Jetzt sind wir dran. Die Herausforderung ist umso grösser, dass wir nicht so Bodenfreiheit haben wie der Rangerover und wir total vollgeladen sind. Also Augen zu und Stossgebete zum Himmel. 😮 Peter nimmt Anlauf, der Wagen fährt, plumpst in den Wassergraben und mit hochtourigem Motor schrauben wir den Hügel hoch. Geschafft! 🤩 Ein Reisender im Rangerover zeigt auf den Graben. Da liegt doch tatsächlich ein Rad obenauf im Schlamm. Das wird doch nicht unseres sein? 😕 Als Peter den Wagen checkt, gibt er Entwarnung. Aber komisch riecht es aus unserem Wagen, eine Mischung aus Schlamm, warmen Motor und Altöl. Egal, wir machen uns auf den Weg, wir haben das letzte Abenteuer in der Masai Mara unbeschadet überstanden. Kurz vor dem Gate sehen wir noch einen einsamen Marabu.

MasaiMara_Marabu.jpg


Dann heisst es: Auf Wiedersehen, Masai Mara, es war schön bei dir. Und ich verabschiede mich auch noch von der Elektronik meines grossen Objektivs; dieses hat nämlich heute den Geist aufgegeben. 🙁 Dieser Abschied schmerzt dann doch mehr, nun muss ich die restlichen Tage meine Bilder ohne Autofokus auskommen und manuell scharf stellen.
Wir fahren kurz auf der Schotterpiste weiter, als Peter stoppt. Auf dieser Rumpelpiste hat er doch tatsächlich festgestellt, dass wir einen Platten haben. Tja, Masai Mara und Pannen, da war doch schon mal was…😗 Da das Ersatzrad zuunterst auf dem Boden im Kofferraum liegt, müssen jetzt erst mal die Gepäckstücke raus.

DSCN1014.jpg


Das Rad an sich ist aber schnell gewechselt und die Fahrt geht weiter. Die restliche Zeit bis zu unserer Ankunft in Nairobi verläuft ereignislos. Kurz vor der Hauptstadt halten wir für einen Lunch. Wir merken schnell, als wir in die Stadt hineinfahren, dass die Wahlen vorbei sind. Der Alltag hat wieder Einzug gehalten, das emsige Treiben auf der Strasse und am Strassenrand geht seinen gewohnten Weg.
Kurz nach 15:00 Uhr treffen wir im Hotel Boulevard ein. Duschen, Karten schreiben und Batterien aufladen. Um 17:00 Uhr treffen sich alle nochmals für das gemeinsame Abendessen. Patricia hat für uns einen Tisch in einem kenianischem Restaurant reserviert. Das Essen ist sehr fein und wir geniessen die restlichen Stunden zusammen. Zurück im Hotel heisst es dann Abschied nehmen. Denise, Harry und Ian fliegen am nächsten Tag nach Hause. Shihomi reist weiter nach Namibia. Diane und ich werden nach Tansania weiterreisen. Vor allem der Abschied von Patricia fällt (einigen) schwer, bei Diane kullern ein paar Tränen. Ich erhalte zum Abschied eine Halskette, denn im Gegenzug habe ich ihr versprochen, ein Bestimmungsbuch über Tiere in Ostafrika sowie Milchschokolade zu senden. Sie spricht noch über ihre Zukunftspläne. Gerne möchte sie Unternehmerin für Safaritouren werden. Wenn es dann soweit ist, melde ich mich bei ihr an, verspreche ich ihr. Mit ihrer aufgestellten, positiven und fröhlichen Art sowie ihrer Hilfsbereitschaft war sie in unserer Gruppe sehr beliebt und geschätzt. Wir hoffen auf ein Wiedersehen.
Gleichzeitig zu Patricia’s Abschied lernen wir unseren neuen CEO kennen, Bill. Er wird uns ab morgen zur Verfügung stehen und uns in Tansania begleiten.
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65 Beiträge · seit 201029. Mai 2013 ·
Hoi Sven
Deinen Reisebericht zu lesen ist eine
schöne Abwechslung, während ich der
Swissporarena sitze und darauf warte
bis das Spiel beginnt 😛
Lg Conny
2'400 Beiträge · seit 201129. Mai 2013 ·
Hallo Sven,

zum Ende des Kenia-Abschnitts muss ich schon mal dringend meinen Dank loswerden für Deinen interessanten RB und die schönen Fotos. Hotel Boulevard kennen wir noch, als es in Schweizer Hand war. Später fanden wir es dann etwas verbesserungswürdig, was den Service betraf.
Aber eine ganz andere Frage: Wie seid Ihr von Nakuru in die Masai Mara gefahren. Die direkte Route über das Mau Escarpment? Ich tippe mal, dass nicht, da Du die Strecke nicht erwähnst 😗 . (Die Strecke war Gegenstand einer Nachfrage hier im Forum.)

LG aus Hamburg,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
6'384 Beiträge · seit 201129. Mai 2013 ·
Hoi Sven

So wie's ausschaut hab ich bisher Glück gehabt und werd von Dir nicht zu sehr bedrängt was die Leo-Parade angeht...phu!!! 😈 😗 😎

Und endlich hab ich's geschaft Deinen Reisebericht auch in die Zusammenfassung Reiseberichte Kenya einzubauen...manchmal dauerts etwas länger bis ich's realisiere... 😕

Tante Edit meint: Und nun auch in der Zusammenfassung Reiseberichte Tansania, da es da ja bald losgeht...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2013
Themenstarter241 Beiträge · seit 201030. Mai 2013 ·
Hoi Conny
Ich denke, das Warten hat sich gelohnt. 😁 Hopp Lozärn!
War schon lange nicht mehr in der Swisspor-Allmend, jetzt wo die Meisterschaft fertig ist, lohnt es sich wieder, den Herren in Blau zuzuschauen. Manchmal waren mir die 3.50 Fr. im Teleclub schon zuviel für das Gebotene... 😈

Hallo Karsten
Danke für dein Feedback. Wusste gar nicht, dass das Hotel in Schweizer Hand war. Ich fand's trotzdem i.O., auch über den Service kann ich mich nicht beklagen. Ok, wir waren ja nur kurze Zeit vor Ort und mussten nichts organisieren oder dergleichen.
Wegen der Route: gebe ich dir noch Bescheid, muss ich zu Hause nochmals nachschauen.

Edit: Karsten, Hier ist der Weg, den wir gefahren sind. So direkt sieht der nicht aus...

Nakuru-Mara.jpg


Salüü Picco
Vielen Dank für den Service betr. den Reiseberichten. Ist wirklich toll von dir die zusammenzufassen.
picco schrieb:
So wie's ausschaut hab ich bisher Glück gehabt und werd von Dir nicht zu sehr bedrängt was die Leo-Parade angeht...phu!!! 😈 😗 😎
Freu dich nicht zu früh, noch habe ich Tansania vor mir....! 🤩 "spannungaufrechthalten*
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zuletzt bearbeitet 30. Mai 2013
Themenstarter241 Beiträge · seit 201002. Juni 2013 ·
11.03., Nairobi – Arusha
Heute beginnt der 2. Teil der Reise. Sie startet mit der Überlandfahrt von Nairobi nach Arusha. Ebenso wechselt die Gruppe, neue Reisegefährten, Gruppenführer und –helfer stossen dazu. Bill haben wir gestern schon gesehen. Als weitere Teilnehmerin lernen Diane und ich Alyson kennen, sie ist 28 und kommt aus England. In Arusha wird noch ein viertes Mitglied zu uns stossen und dann sind wir komplett. Also eine sehr kleine Reisegruppe, schon fast Privatreise. Ich hoffe, wir passen alle gut zusammen und haben eine tolle Woche. Alyson jedenfalls ist mir sympathisch und aufgeschlossen, das stimmt mich schon mal zuversichtlich. 🙂
Wir fahren ohne Unterbrechung (abgesehen von der Pinkelpause unseres Taxifahrers an den nächstbesten Baum) Richtung Grenze zu. Die Passformalitäten sind bei allen beidseitig der Grenze schnell erledigt. Sehr viel ist aber auch nicht los. Einzelne Lastwagen warten auf ihre Weiterfahrt und wir sind nebst einer Grossgruppe die einzigen Touristen.
Nach ca. 5 Minuten Fahrzeit kommen wir in eine Polizeikontrolle. Was die genau wollen, weiss ich nicht. Sie diskutieren mit unserem Fahrer und der muss schliesslich aussteigen und zum Polizeiwagen gehen. Nach ca. 10 Minuten ist der Spuk vorbei und wir können weiterfahren. Aber nicht lange und es hält uns eine weitere Kontrolle auf. In diesem Land gibt es mehr Polizisten als Einwohner… 🤨 Dieses Mal geht es aber ziemlich schnell und auch überaus freundlich. Ein Beamter schaut zu uns auf die Rücksitze, begrüsst uns mit einem Lachen in „seinem wunderschönen Land“ und „wünscht uns eine gute Reise“. Sehr nett.
In der Rushhour so gegen Mittag kommen wir in Arusha an. Es herrscht ein Durcheinander, so richtig vorwärts kommen wir nicht. Die Mädels müssen noch Geld wechseln und so nehmen wir nicht den direkten Weg zur Lodge, sondern fahren, wie mir scheint, einfach der Blechlawine nach.
Geschätzte zwei Stunden, nachdem wir in Arusha eingefahren sind, erreichen wir die Outpost-Lodge. Nach dem Zimmerbezug sitzen wir zusammen im hoteleigenen Restaurant, um eine Kleinigkeit zu essen. Hier stösst nun auch unser viertes und letztes Mitglied zu unseren Reihen: Hank aus Amerika. Und ich denke, ich habe es ziemlich gut mit der Gruppe erwischt. Wir sind alle als Singles unterwegs, wer uns aber von aussen her betrachtet, müsste meinen, wir seien eine Familie: da sind mit Diane und Hank zwei der älteren Generation, während Alyson und ich als ihre Kinder durchgehen könnten. 😁
Während Hank und Diane im Hotel bleiben, unternehmen Alyson und ich zusammen mit Bill und Peter (Freund von Bill) am späteren Nachmittag eine Stadtbesichtigung. Wer in Arusha alt werden will, braucht Nerven und Gasmaske. Der Verkehr ist chaotisch und stinkig (aus Sicht des Europäers).
Peter führt uns von einer Sehenswürdigkeit zur anderen, während Bill sich zurückhält. Der Höhepunkt ist sicherlich der einheimische Markt, wo wir bestaunt werden. Offenbar verirren sich nicht so viele Weisse oder Touristen hierhin. Der Markt ist sehr lebendig und bunt. Teilweise riecht es herrlich (bei den Gewürzen), an anderen Stellen sollte man die Nase zuhalten (bei den dörren Bachforellen) und manchmal staune ich einfach, wie die Ware verkauft wird (z.B. beim Fleisch).

Arusha_Markt1.jpg


Arusha_Markt2.jpg


Arusha_Markt3.jpg


Arusha_Markt4.jpg


Arusha_Markt5.jpg

"Darf's ein bisschen mehr sein?" "Jo, ich nehm die ganze Sau..." 😛

Gegen Abend bedeckt sich der Himmel mit Wolken, ein Zeichen, langsam zur Lodge zurückzugehen. Wir verabschieden uns von Peter; es bleibt gerade noch Zeit für eine Dusche vor dem Meeting für die morgen startende Tour. Alle sind pünktlich versammelt, nur eine fehlt natürlich wieder. Ich frage mich, ob es hier einen Souvenirstand gibt? 😮 Aber dann trifft Diane doch noch ein und Bill beginnt mit dem Briefing. Dieses ist schnell erledigt und bald kann es zum gemütlichen Teil übergehen. Vorher muss ich aber noch meinen offiziellen Auftrag erfüllen: das Paket von Foumskollege Picco an der Rezeption abgeben. Nun habe ich noch mehr Platz für Souvenirs im Koffer. So ein Platzhalter ist praktisch, wenn ich nächstes Mal nach Afrika gehe, biete ich gerne meinen Paket-Service wieder an… 😄
Das Nachtessen nehmen wir im hoteleigenen Restaurant ein. Mein Chicken-Medaillon auf Gemüsebett mit Pommes ist sehr lecker. Auch den anderen schmecken ihre Gerichte. Da haben wir eine gute Wahl getroffen. Die Nacht ist laut, aber diesmal ist es nicht der Verkehr, sondern Hunde, die das Viertel unterhalten.
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
zuletzt bearbeitet 02. Juni 2013