@ BriZA - soooo süüüüüß 😘 ich glaub der November ist besser als der Mai nach einer fetten Regenzeit (beim nächsten Mal
😗)
ich mach dann auch gleich mal weiter... 😄
03. Juni 2011
von Kasane/Kazungula - Tour zu den Victoria Falls - 11 km
“NON Guided Tour“ (war aber doch irgendwie “guided“)
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Nach einer viel zu lauten Nacht sind wir pünktlich startklar. Wir haben vorsorglich mal das Dachzelt zusammengepackt, so dass wir ggf. heute Abend noch ins Senyati Safari Camp fahren können. Hier ist es uns eindeutig viel zu laut und ungemütlich. Kurz vor 8.30h holt Mike uns ab. Er ist für heute unser Fahrer, wie sich aber im Laufe des Tages herausstellt, auch unser Guide, der irgendwie jeden kennt, was ziemlich lustig ist und auch viel Zeit spart - wirklich angenehm. Zunächst fahren wir zur Toro Lodge, picken noch eine Mitfahrerin auf und dann geht’s los. Tiffany (aus den USA) ist nett, aber sehr speziell. Ein Typ Catcher (Axel: “aber kein Eye-Catcher“
😗) und ziemlich verpeilt, so haben wir über Tag immer mal wieder Grund zum Schmunzeln. Nur wenige Minuten, nachdem wir losgefahren sind, passieren wir die Grenze von Botswana. Hier brauchen wir nur das Ausreisedokument abzugeben und bekommen nen Stempel in den Pass.
Auf der Zimbabwe-Seite hingegen müssen wir für die Einreise und das Visum 30,-U$ pro Person hinlegen.
Dank Mike geht das alles ziemlich schnell und so betreten wir den Boden von Zimbabwe. Jetzt sind es noch 60 km Asphaltstraße nach Victoria Falls.
Dort kommen wir gegen 10.00h an und buchen direkt bei Shearwater nen Heli Flug für heute Nachmittag... und fangen bereits hier an, unser Geld zusammen zu kratzen. Da kommt ganz schön was zusammen, aber egal, das wussten wir vorher. Gegen 10.30h schmeißt Mike uns am Eingang zu den Victoria Falls raus. Jetzt haben wir zwei Stunden Zeit, diese zu erkunden.
Leider ist es gar nicht so einfach richtig gute Fotos zu machen, da der Sambesi ziemlich viel Wasser führt. An manchen Stellen kann von Sicht gar keine Rede sein, so stark ist die Gischt.
gut, wenn man klein ist, dann werden die Füsse nicht nass 🤪
Bild mit Schirm 😄
Bild ohne Schirm 🤪
Gut nur, dass wir uns vorher mit Regenponchos eingedeckt haben, so bleiben wir einigermaßen trocken. Axel’s Schuhe allerdings haben die volle Ladung Wasser abbekommen, bei mir hing der Poncho bis über die Füsse. Einen Schirm, den wir zusätzlich mitgenommen haben, erweist sich, im Gebrauch mit der Camera, als notwendig und hilfreich. So machen wir doch noch das ein oder andere gute Bild, bevor wir nach zwei Stunden, völlig begeistert und ein wenig durchnässt, zurück am Wagen sind.
🤢
Nun fahren wir mit Mike zur Grenze nach Sambia. Wir lassen den Wagen im Grenzbereich stehen und laufen den einen Kilometer über die Grenzbrücke nach Sambia zu Fuß. Die Brücke spannt sich über den Sambesi und wird von allen gleichzeitig genutzt: Fußgänger, Autos, LKW’s und sogar die Bahn hat ein Gleis.
Auch hier scheint Mike wieder fast jeden zu kennen, so kommen wir ohne großen Aufwand, leider aber ohne Stempel im Pass, nach Sambia. Hier, zwischen Zimbabwe und Sambia spüren wir zum ersten Mal ein Gefühl von dem Afrika, das man aus den Dokus kennt: schmutzig, stinkig, schlechte Straßen und viele Menschen (klingt irgendwie total übertrieben
😗). Trotzdem sind wir fasziniert. Natürlich haben wir sofort Straßenhändler an den Fersen, natürlich nerven die mit der Zeit und natürlich kaufen wir schlussendlich doch was bei ihnen (Salatbesteck, hihihi).
Auf der anderen Seite der Brücke, wir sind jetzt in Sambia, sind wir auf einen “Gorge-Slide“ verabredet. Au weia, was tun wir bloß. Zusammen, in einem Geschirr, an einem Drahtseil, werden wir von der sambischen Seite rüber auf die simbabwische Seite sliden – ÜBER die Schlucht des Sambesi, unterhalb der VicFalls. Ein bisschen zittern uns schon die Knie, aber es ist toll und fast ein bisschen zu schnell vorbei
Nachdem wir zurück sind geht, es auch schon wieder zurück zur Grenzstation und zurück in den Ort, da wir bereits um 14.15h im Büro von Shearwater zu unserem Heli-Flug verabredet sind. Der Versuch, schnell noch was zwischen die Zähne zu bekommen scheitert, da “schnell“ ja nicht zu den afrikanischen Eigenschaften gehört. So muss ein Müsli Riegel, den wir uns auf dem Weg zum Heli Startplatz gönnen, reichen. Wir müssen nur kurz warten und dann geht’s schon los.
Kaum zu glauben, aber das ist unser 1. Heli Flug und wir sind begeistert – ist das Klasse. Total ruhig hebt der Heli ab und sofort können wir die Gischt der VicFalls in der Ferne erkennen. Atemberaubend schön ist der Anblick von oben. Unser Pilot kreist 3 oder 4x über die Fälle, so dass wir genügend Zeit haben, Bilder zu machen und die Sicht zu genießen. Leider ist aber auch hier nach 15 Minuten Schluss und wir sind wieder unten.
Dort angekommen wird uns (wir haben es befürchtet) sofort ein Video unsers Flugs angeboten, welches wir für 30U$ kaufen können. Nee, lass mal, heute nicht, außerdem haben wir unser eigenes Video gemacht und so langsam auch das Gefühl, hier genug Devisen gelassen zu haben.
Bei YouTube ansehen ↗
Wir werden zurück ins Büro von Shearwater gebracht, wo bereits Mike und Tiffany auf uns warten, so dass wir jetzt auch die Heimreise antreten können. Auf den Souvi-Markt hatte keiner von uns Lust und für’s Museum waren wir auch nicht mehr zu begeistern, also ab nach Hause. Das dauert, mit Grenzformalitäten, Vet-Fence, etc. eine gute Stunde, so dass wir um 16.45h wieder zurück auf der Kubu Lodge sind. Prima, früh genug, um den Standort zu wechseln. Wir sind uns einig, dass wir hier nicht noch eine Nacht bleiben wollen und checken kurze Hand aus. Wir verabschieden uns noch von unseren südafrikanischen Nachbarn, die wir aller Voraussicht in zwei Tagen wieder treffen werden und fahren die 11 Kilometer, raus aus Kazungula ins Senyati Safari Camp.
Wow, kaum zu glauben, als wir von der Teerstraße abbiegen und über einen Sandpad ins dahinter gelegene Valley fahren, eröffnet sich eine ganz neue Welt. Wir sind direkt hin und weg. Im Camp angekommen, lassen wir den Wagen erst mal stehen und betreten die Aussichtsplattform, die gleichzeitig eine große Bar ist.
Wir werden sogleich von Louw, dem Besitzer, begrüßt und dürfen uns nach Herzenslust hier aufhalten und uns bedienen. “Schreibt einfach auf, was Ihr getrunken habt und wir rechnen ab, wenn Ihr abreist. Alles kein Problem.“ Super, dennoch haben wir fast keine Augen für ihn, denn an der Wasserstelle hat sich gerade eine Herde Elis eingefunden. Wir trauen unseren Augen kaum, es ist noch besser hier, als von allen beschrieben.
Die aller-erste Wahl 🤩 da sind wir uns einig. Wir sollen so lange gucken, wie wir mögen (tun wir auch
😗) und bekommen anschließend unsere Campsite für die nächsten 2 Tage gezeigt. Der Donkey brennt bereits (heiß duschen, prima) und alles ist perfekt. Wir richten uns ein und kochen heute mal Nudeln mit Bolo-Rotwein-Soße. Anschließend gehen wir noch mal an das, nun beleuchtete, Wasserloch. Kaum, dass wir da sind, kommt eine Herde Büffel – Wahnsinn. Doch so schnell sie hier waren, so schnell sind sie nach dem Trinken wieder weg. Das müssen wir morgen noch mal haben, dann machen wir auch Bilder. Da uns nach dem wirklich langen und erlebnisreichen Tag die Augen zufallen, gehen wir gegen 21.00h zurück und verkriechen uns ins Dachzelt. Zuerst ganz angenehm, wird die Nacht gegen Morgen doch wieder recht frisch, außerdem bekommen wir allerhand zu hören: Schakale, Hyänen, Löwen und natürlich Elis, lassen uns in der Nacht von der Tierwelt Afrikas träumen. Sooooo schööööön 😘
Morgen gibt's nen Ruhetag (öööhmmm Eli-Tag) im Senyati Safari Camp...
wenn Ihr Lust habt, kommt doch mit auf die Besucherplattform 😄
Bis Morgen
Claudia