Champagner8'717 Beiträge · seit 201008. Aug. 2012 ·
Ahhh, wenn ich es mir genau überlege, bin ich 1988 in Alaska zwischengelandet auf dem Weg nach Japan - gilt das? Namibia war dann bissle später - nämlich 2011. 😉
Steffi, ich wünsch dir gute Besserung - mach dir keinen Stress!
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201108. Aug. 2012 ·
18. Mai 2012 Swakopmund - Sesriem oder auch: Es lebe der Sport! 😗 Teil 1: „Einmal quer durchs Nirgendwo“
Nachdem wir am vorhergehenden Tag ja ausgiebigst bis 7 Uhr hatten ausschlafen können 😛 , hieß es an diesem Morgen wieder früh raus aus den Federn! Der Wecker klingelte also mal wieder viel zu früh, Steffi jauchzte, Gabi grummelte 😗 , wir packten unsere sieben Sachen in die Peggy und tuckerten gemächlich gegen halb sieben aus Swakopmund heraus direkt hinein in den Berufsverkehr. 😵
Die Strecke Swakopmund – Wavis Bay am frühen Morgen, wenn alles zur Arbeit will, zu fahren, ist wirklich ein Erlebnis. Glücklicherweise fuhren wir antizyklisch, da der meiste Verkehr nicht aus Swakopmund hinaus, sondern eher hinein wollte. Aber auch so klappten uns das ein oder andere Mal die Kinnladen herunter. Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen für die meisten auf dieser Strecke ein eher theoretisches Konzept zu sein. Gepaart war das Ganze noch mit einer schier unbändigen Risikofreude am Überholen 😣 . Kurzum: Wir waren so froh Walvis Bay erreicht zu haben, dass wir vor Freude gleich mal an der richtigen Abfahrt vorbeifuhren 😎 … öhm ja, … kann ja mal passieren 😗 . Also umgedreht, zurückgetuckert und diesmal trafen wir dann die Abfahrt auch! Juhuuu!
Danach folgte Kilometer um Kilometer durch die Wüste auf der C14. Damit es nicht ganz so eintönig wurde bekamen wir noch ein bisschen Bodennebel geschickt, was das Fahren so richtig lustig macht. Folglich verbrachten wir die nächsten 20 Minuten damit zu raten, ob wir uns noch auf der Straße befänden oder nicht – im Nebel war hier nämlich teils die Straße ein recht theoretisches Konzept 😉 (die Höchstgeschwindigkeit von 80km/h aber auch).
Irgendwann lichtete sich aber der Nebel und wir kamen wieder zügiger voran.
Straße ins Nirgendwo…
Gegen 9 Uhr hatten wir dann den Kuisib Pass erreicht… Vorsicht Kurve 😄
Peggy im Nirgendwo…
Nach mehreren kleinen Fotostopps ging es dann weiter in Richtung Solitaire, wo man scheinbar schon nach uns Ausschau hielt 😄 …
Nachdem wir ja gefühlte Ewigkeiten keine Erdhörnchen mehr hatten 😗 ,mussten die kleinen Kerlchen bei der Tankstelle ausgiebigst begrüßt werden…
Danach genehmigten wir uns einen kleinen Imbiss in der Bäckerei, bevor wir uns wieder auf die Straße begaben…
Unser Ziel für den heutigen Tag war die Sossus Dune Lodge. Bevor wir uns allerdings dorthin begaben stürmten wir gegen 14 Uhr zuerst einmal das Adventure Center der Sossusuvlei Lodge. Wir hatten uns für den darauffolgenden Tag nämlich mit Thorsten und Frau hier im Forum für einen Rundflug verabredet. Da die beiden an den gleichen Tagen wie wir die Sossus Dune Lodge besuchten, passte das perfekt. Wozu so ein Forum nicht alles gut ist 🙂 ! Der Rundflug für den späten Nachmittag am nächsten Tag war dann auch schnell gebucht und vor Vorfreude dick grinsend schlenderten wir kurze Zeit später wieder aus dem Adventure Center hinaus.
Die Sossus Dune Lodge liegt bekanntermassen ja im Park. Bis Ende vergangenen Jahres war bei einer Übernachtung in der Sossus Dune Lodge der Eintritt für den Park mit inkludiert. Das ist seit Anfang 2012 nicht mehr der Fall. Soviel wussten wir bzw. hatte unser Reisebüro uns darauf hingewiesen.
Allerdings scheint Kommunikation also solche beim NWR etwas schwierig zu sein und so gestaltete sich die Sache mit dem Eintritt rückblickend gesehen zu einer wahren Lachnummer. Aber von vorne...
Wer zu den Dünen im Sossuvlei will muss durch zwei Tore. Hinter dem ersten liegt eine kleine Tankstelle, die Permitstelle und ein kleiner Kiosk sowie der Campingplatz und die Abfahrt zum Sesriem Canyon und der Sossus Dune Lodge. Die Sossus Dune Lodge hat dann auch noch einen privaten Weg in und aus den heraus Park für die Gäste der Lodge. D.h. diese müssen gar nicht durch das zweite Tor fahren, wo normalerweise die Permits kontrolliert werden.
Da wir nicht wussten, ob wir deswegen irgendwelche speziellen Permits bekommen (der deutsche Touri denkt bei sowas ja immer viel zu kompliziert 😉 …) beschlossen erst einmal einzuchecken, da man uns da bestimmt sagen würde, was mit den Permits wäre.
Also ab zur Sossus Dune Lodge, Auto am Parkplatz abgestellt und uns samt Gepäck die wenigen Meter hoch zur Lodge fahren lassen. Der Parkplatz der Lodge liegt hinter einem großen Felsen, sodass man die Autos von der Lodge aus nicht sieht, was eigentlich ganz nett ist. Vom Parkplatz dürften es ca. 200m Fußweg bis zur Rezeption sein. Wem das zu weit ist oder wer Gepäck hat, kann auf ein Shuttle zurückgreifen. Soweit so gut. Die Lodge ist wirklich, wirklich hübsch. Eigentlich mit Abstand die hübscheste Lodge unserer Reise 🙂 . Die Begrüßung war auch sehr freundlich, allerdings ergab die Musterung von uns zwei Grazien dann scheinbar, dass wir dringend, dringend Sport bräuchten 😵 😗 😣 . Uns so bekamen wir Zimmer 11 zugeteilt 🙄 .
Und jetzt kommt das erste ABER (yap, es werden noch einige folgen 😉 ): Zimmer 11 liegt kurz vor Zimmer 12 am linken Ende der Lodge. Dorthin führt ein schmaler Holzsteg, der wiederum nett aussieht, allerdings auch rekordverdächtigen Lärm macht, wenn man ihn entlang schreitet. Und um zu Zimmer 11 zu kommen, schreitet man ihn doch recht lange entlang. Aber okay, ein bisschen Bewegung schadet ja keinesfalls, dachten wir uns und nachdem wir vor dem Knirschen der Dielen unter uns bedingungslos kapituliert hatten, waren wir dann doch wieder froh, ganz am Ende zu sein, wo kaum einer an uns vorbeiknirschen musste 😎 (… da hatten wir aber auch noch nicht vom Weckdienst mit Eigenleben erfahren…😗 ).
Der Steg des Knirschens samt einiger Zimmer 😉
Die Zimmer der Lodge sind wirklich wunderschön und geräumig, mit eigener kleiner Terrasse. Wirklich schön 🙂 .
Wir machten uns ein wenig frisch, knirschten dann wieder zur Rezeption, ließen uns den privaten Weg in und aus den Park hinaus kurz erklären und begaben uns wieder zu Peggy.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201108. Aug. 2012 ·
...
Achja, vom Permit, Eintritt oder sonst irgendwas hatte man bis dato zu uns gar nichts gesagt 🙄 . Gut, da wir sowieso noch tanken wollten, bevor wir ihn den Park fuhren, entschlossen wir uns die Gebühren in der offiziellen Bezahlstelle zu entrichten. Da waren wir dann auch an der richtigen Stelle 🙂 . Wir erklärten, dass wir zwei Nächte in der Sossus Dune Lodge übernachten würden, heute Nachmittag, morgen und übermorgen frühmorgens in den Park wollten. Das machte nach meiner Rechnung drei Mal Permit zahlen pro Nase und Peggy.
Zuerst einmal wurden wir jedoch kritisch angesehen … sehr kritisch 🙄 … und noch kritischer gefragt, ob wir denn gleich zur Permitstelle gekommen seien, denn ohne Permit dürfe man ja gar nicht zur Sossus Dune Lodge 🙄 . OOPS! 😗 Öhm ja, natürlich versicherten wir der Dame mit den kritischen Blick, dass wir noch nicht eingecheckt seien *hust* 😗 … was sie besänftigte. Dann mussten wir zwei Mal Permit zahlen, nicht drei Mal. Erklärung: Wir hätten zwei Nächte Sussus Dune Lodge gebucht, das macht zwei Mal Permit. Ja, aber wir wollten doch an drei Tagen in den Park?!? 🙄 Dies schien die Dame zu überfordern – sie meinte zwei Nächte wären zwei Mal Permit, den Rest sollten wir an der Lodge nachfragen (also dort, wo wir gar nicht draufhin gewiesen worden waren, dass wir ein Permit bräuchten 🤨 ). Nun gut, egal … ab in den Park … 😉
vielen Dank für die Fortsetzungen. Ich bin immer hoch erfreut, wenn Dein Bericht weitergeht. Du hast wirklich eine herzerfrischende Art zu schreiben. Köstlich. 🙂 Und ... schöne Fotos!! Diese knirschenden Stege kann ich nachvollziehen. Im Etosha/Namutoni Camp ist es so ähnlich. Da ruckeln dann noch Gepäckwagen rüber und machen Lärm. Wer sich so was einfallen lässt...🤔
na, Chalet Nr. 11 - das ist ja sehr lustig, war auch unseres 😎 Wir haben uns nach anfänglichem Murren, dass es so weit und wirklich arg laut bis dahin ist, gefreut, dass wir nicht mittendrin schlafen mussten. Vor allem am nächsten Morgen, als wir um 4.30 Uhr zum Haupthaus wanderten um ins Sossusvlei zum Sonnenaufgang zu fahren 🤩
Und zum Reise"gebahren" - wir waren 2010 in Ostkanada, 2011 im Westen dieses wunderschönen Landes und 2012 in Namibia. Nächstes Jahr wollen wir in den Yukon bzw. nach Alaska - das wird wohl verbunden. Ist auch eigentlich ganz einfach - nach der afrikanischen Hitze muss man doch das Gemüt ein wenig abkühlen 😎
Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt (1769-1859)
Reisebericht Namibia 2012:
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/239518-diesmal-namibia-26-mai-13-juni-2012.html Reisebericht Alaska 2013 - Link auf Anfrage ;-)
New York - 2007, 2010, 2013, 2015
Ostkanada - 2010
Westkanada - 2011
Namibia - 2012
Alaska - 2013
Frankreich - 2014
Südwest-USA - 2015
Steffi82 schrieb:Erklärung: Wir hätten zwei Nächte Sussus Dune Lodge gebucht, das macht zwei Mal Permit. Ja, aber wir wollten doch an drei Tagen in den Park?!? 🙄 Dies schien die Dame zu überfordern – sie meinte zwei Nächte wären zwei Mal Permit...
Kann es sein dass die Permits 24h Geltungsdauer haben?;)
Jetzt habe ich also die letzten Abende damit verbracht, diesen Reisebericht zu lesen und Euch einzuholen !!! Da ja schon einige wieder abgesprungen sind, ist für mich sicherlich auch noch ein Plätzchen frei in der Peggy, oder ?
Steffi: Wieder mal super toll geschrieben & echt super geniale Bilder !!!! Ich freue mich, dass Du soooooo oft Urlaub im südlichen Afrika machst und mich/uns mit so tollen Berichten & Bildern erfreust !
Gute Besserung für Deie Hand !
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung 🙂 Jetzt kann ich endlich in Ruhe mitlesen, ohne nachhecheln zu müssen !!! 🙂
Bis bald dann - freue mich schon, wieder Deinen Bericht zu lesen !!!
LG Antje
PS: Ich bräuchte auch mal noch so einen "Antje lernt Antilope Kurs" - denn wir hatten auch nur "Standard-Tiere" - da wird's bei Tieren, die nicht Zebra, Elefant, Giraffe, Schakal & Böckli heißen auch schwierig ! OK - waren auhc nicht-ANtilopen dabei ... Wollte zeigen, dass ich die wenigstens auseinander halten kann 🙂 Aber bei den Antilopen da ist noch Übung & einfach mehr Erfahrung erforderlich ! *g* ich glaube, ich muss dringend wieder ins südliche Afrika 🙂
Hallo Antje, warte mal, ich rutsch en Stückchen, vielleicht reicht dir der Platz?😄
Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt (1769-1859)
Reisebericht Namibia 2012:
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/239518-diesmal-namibia-26-mai-13-juni-2012.html Reisebericht Alaska 2013 - Link auf Anfrage ;-)
New York - 2007, 2010, 2013, 2015
Ostkanada - 2010
Westkanada - 2011
Namibia - 2012
Alaska - 2013
Frankreich - 2014
Südwest-USA - 2015
Hallo Steffi, nachdem ich jetzt tagelang Peggy hinterhergehetzt bin, habe ich den Anschluß doch geschafft 🙂 . Da es aber schon ziemlich voll ist,habe ich mich auf's Dach verzogen.Hier säuselt mir der Fahrtwind um die Ohren. Deshalb meine Bitte : Fahr schöön laaaangsam 🤪 🤩 🤪 . Dein Bericht ist mal wieder extraklasse.Da er sehr die Lachmuskeln anregt, ist er sogar noch gesund... 😄 .Ich freue mich auf eine laaaaange Behandlung 🤪 🤪 .
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-)
Reisebericht Namibia 2013
"Nur" eine Einsteiger-Tour
Hallo Purzel, hier kommt sie, die große😜 😘 🙁 😎 Tüte Mitleid für Dich, aber du musst dich einfach damit trösten, dass auch andere Foris nicht jedes Jahr einen so großen Urlaub machen (können). Die Vorfreude und Vorbereitung ist es doch, die einem den Alltag versüßt. Und das Lesen hier im Forum steigert das Ganze noch einmal.
Wir sind auch schon ein Jahr in Vorbereitung, freuen uns jetzt aber ganz doll, dass wir mit den erwachsenen Kindern Namibia noch einmal im kommenden September "erfahren".
LG aus dem Hamburger Umland uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Hallo uschisiggi, herzlichen Dank für die große Tüte Mitleid 😄 .Du hast ja sooo recht.Natürlich freue ich mich für alle, die eine schöne Reise machen können. Auf jeden Fall wünsche ich euch von ganzem Herzen eine wunderschöne Reise .
Hummel,hummel und liebe Grüße,
Purzel
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-)
Reisebericht Namibia 2013
"Nur" eine Einsteiger-Tour
ist die Peggy so voll geworden, dass für Fahrer und Beifahrer, also Steffi und Gabi, kein Platz mehr ist und die Reise nicht weiter geht? Wir rücken gerne etws zusammen und sind gespannt, wann und wie es weiter geht.
Oder gab es eine Panne und wir haben nichts davon mitbekommen? Sollte es an Steffis Hand liegen, so wünsche ich gute Besserung und freue mich auf die baldige Weiterreise.
Gruß Thomas
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 ·
Hallo miteinander,
es tut mir unglaublich leid, dass ich mich solange nicht gemeldet habe und der Reisebericht hier brach lag, aber bei uns hat sich im August die Welt urplötzlich gewissermassen Kopf gestellt und alles ein bisschen durcheinandergewürfelt.
Aber - und das ist die Hauptsache - mittlerweile ist sie fast wieder gerade gerückt, es geht uns gut und es ist endlich auch wieder Zeit und Muße für dieses Forum und natürlich dem Reisebericht.
Vielen lieben Dank an die, die gewartet haben und mir auch so manch liebe Nachricht geschrieben haben - das motiviert unendlich. Ich rede mittlerweile nun schon seit gut vier Wochen davon, dass ich endlich mal diesen Reisebericht weiterschreiben müsse, allerdings bin ich forumstechnisch in der letzten Zeit meist nicht mal bis Namibia gekommen, sondern bin bei den Südafrika-Reiseberichten versumpft 😊 .
Aber jetzt! 🙂
Insofern: Bitte wieder in die Peggy steigen - es geht weiter (und ohne weiteren längeren Pausen, ich versprech's) 😛
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 ·
18. Mai 2012 Swakopmund - Sesriem oder auch: Es lebe der Sport! Teil 2: „… ein bisschen Abendstimmung“
Nachdem wir bis zum 2x4 Parkplatz gefahren waren und vergeblich die in der Ferne umherziehenden Springböcke beschworen hatten im schönen Abendlicht näher an uns und Peggy heranzutraben, beschlossen wir den Sonnenuntergang von einer Düne aus zu genießen.
Auswahl gab es ja genug 😄 !
Da vor der Düne 45 bereits zwei, drei Autos parkten fuhren wir etwas weiter zur Düne 40. Diese soll wohl zukünftig auch mit Parkplatz bis vor die „Tür“ versehen werden, um das schnelle „Besteigen“ zu ermöglichen. Bei uns war der Weg dorthin für Autos jedoch noch gesperrt, sodass wir am pittoresk in die Landschaft gestelltem Klohäuschen (dazu später noch mehr… 🙂 ) hielten und die paar Meter zur Düne liefen.
Zugegebenermassen: Ganz rauf sind wir auf die Düne nicht 😗 . Hatten ja schon von der Lodge genug Sportprogramm verordnet bekommen 😎 . Außerdem ist Dünenbesteigen nun wirklich keine Freude, wie ich finde! Vor allem wenn man zu der Kategorie Leute gehört, die zu kurze Füße haben 😣 . Aber oben ist es schon schön – oder in unserem Fall – halb oben 😁 …
Und so pflatschten – entschuldigt 😉 – glitten wir elegant in den Sand und genossen von unserem schönen Dünenplatz in völliger Stille den Sonnenuntergang.
Schöööönnnn…
Auch nachdem die Sonne aus hinter den Dünen abgetaucht war, leuchteten einige Dünen und der Himmel noch farbenfroh....
Nach unserem Abstieg durften wir dann noch feststellen, dass zum ominösen Klohäuschen auch zwei Elstern (oder Ähnliches) als Klowächter gehörten 🤩 . Und – ihr müsst wirklich zugeben – ein Klohäuschen in romantischerer Lage, - das geht doch gar nicht, oder? 😄
Als wir in der Dämmerung zurück Richtung Lodge fuhren, stellten wir außerdem fest, dass die Springböcke doch noch unserer Bitte näher an die Straße heran zu kommen, nachgekommen waren. Und lustig vor uns über die Straße flitzten, was das Fahren bei einsetzender Dunkelheit nicht wirklich angenehm machte 🙄 . Letzten Endes waren wir aber zufrieden, gut besandet 😉 und hungrig wieder zurück an der Lodge. Thorsten und Sabine, unsere Mitflieger für den nächsten Tag, hatten lustigerweise auch Sportprogramm verordnet bekommen und waren im Zelt neben uns untergebracht. So saßen wir, nachdem wir eine halbe Düne Sand aus unseren Schuhen geschüttelt hatten 😗 und eine Trainingseinheit später zu viert im Restaurant und harrten der Dinge, die da kommen sollten…
Was soll ich sagen? Wir wählten drei Mal das Impala und einmal – mangels vegetarischen Angebots – das Impala-Gericht ohne Impala. Das Impala war auch absolut in Ordnung und gut – es war nur nicht viel davon auf dem Teller 🙄 . Auf Sabines Teller aber, die das Impala ohne Impala bestellt hatte, hatte die fehlende Antilope auch keineswegs zu einem Zuwachs an Beilagen geführt – eher im Gegenteil 😐 . Das Essen war gut, aber satt geworden sind wir vier damit leider nicht… 🙁 die arme Sabine noch am Wenigsten.
Also Plan für den nächsten Tag: Mittags bereits irgendetwas Essen (was rückblickend tatsächlich die Idee des Urlaubs war 😗 ). Danach meldeten wir uns noch schnell für die Sossusvlei und Dead Vlei-Tour am nächsten Morgen an und sanken dann müde und erwartungsvoll, was der nächste Tag bringen möge, in unsere Betten.
Und der nächste Tag sollte wirklich ein „Highlight“ nach dem nächsten bringen 😎 . In den nächsten Teilen dieses Reiseberichts erwartet euch daher:
- die einzigartige „Missing People“-Tour 😎 - und ein gaaaaanz toller Rundflug über die Dünen inkl. Videos 🙂 - achja, und dann war noch das Beef alle und die Mafia hielt Einzug 😗 …