Hallo Hanne
Dnke für die Blumen, na wenn ich gewust hätte das das nur Termitenhüglchen sind hät ich da ruhig mehr platwlzen können 😈 😗 ich dacht immer die sind viel grösser und nicht blos so 20 - 30 cm.
na egal, und hier gleich den gestrigen Tag
4.6.
Nach den nächtlichen Unruhen wird’s heute auch wieder Später mit Aufstehen. Die Sonne hat die Temperaturen schon in einen angenehmen Bereich gebracht, der Wind bläst aber weiter kräftig. Da wird der Campingtisch halt zum Windschutz umfunktioniert.
Als ich am zusammenpacken bin kommt der Platzwächter, als er erfährt das ich Holländisch spreche führen wir das Gespräch er auf Afrikaans und ich auf Holländisch weiter, geht ganz gut 😄 da ich plötzlich wieder ins Englische zurückfalle fragt er mich ob ich nicht auf Holländisch weitersprechen könne, das verstehe er viel besser als mein Englisch, Oops na klar doch, Babylon lässt Grüssen. Er fragt mich, ob er mir zwei Biere abkaufen könne, schenke ich ihm diese dafür erklärt er mir genau wo ich das Mobilhome von MTC finde und das ich die SIM-Karte besser bei der Post kaufen würde da sei schon Gesprächsguthaben drauf.
Zum Glück hat er mich nach dem Bier gefragt dadurch hab ich gemerkt das ich vorhin beim einräumen ein Ei zerdeppert habe, das hätte eine schöne Schweinerei gegeben beim fahren, so hält es sich in Grenzen. Was sich noch nicht verteilt hat vom Ei bekommt der „scharfe“ Wachhund vom Platz.
Der hat mich gleich schon gestern als ich ankam in sein Herz geschlossen und bekam nicht genung vom Flatieren. Beim Nachtessen kochen wich er mir nicht von der Seite und hat mich genau beobachtet. Als ich fertig war mit Essen und zusammenräumte, hat er alles was mir beim Kochen runtergefallen war sauber aufgeleckt. Memo: Ein gut erzogener Staubsauger, so einen muss ich mir auch zulegen wenn ich wieder zu Hause bin!
Eine Plastiktüte die ich an der Heckklappe zum Trocknen aufhänge, hängt Waagrecht im Wind.
Das Einpacken des Dachzeltes wird so zum Geduldsspiel, das Band über die Abdeckung zu werfen will einfach nicht gelingen der Wind Bläst es gleich wieder zurück also muss ich erst das Auto Wenden. Bevor ich aber nach Keetmanshoop fahren kann, muss ich noch alle Figuren auf der Campsite abknipsen.
In Keetmanshoop kann ich endlich eine MTC-SIM-Karte erwerben da ich in der Software von meinem Data-Stick, obwohl bereits G4 Generation, keine Zugangsnummer einrichten kann, muss nun doch ein Netman her, nachdem dann alle Sicherheitseinschränkungen von Windows 7 überwunden sind funktioniert nun mein Mobiler Internetzugang (sofern Empfang vorhanden, im Buschcamp von Mesosaurus hat‘s leider keinen Empfang).:) So werden dann im Auto gleich die 2 Letzten Tage online gebracht.
Da ich nun zeitig dran bin entschliesse ich mich nicht beim Köcherbaumwald zu übernachten, sondern fahre weiter zum Mesosaurus Camp die Pad ist gut da muss ich aufpassen das ich nicht zu schnell fahre! An der Rezeption ist Keiner obwohl die Türe sperrangelweit offen Steht, dann mal das Anschlagbrett studiert, zurück ins Auto zum warten, alsbald kommt der Juniorchef auf dem Motorrad angefahren und erzählt, dass sein Vater gerade mit anderen Gästen unterwegs sei. Wir erledigen die Formalitäten und bezahle gleich die Übernachtung. Ob ich am anderen Morgen um 9 mit seinem Vater eine Rundfahrt machen möchte, dauert eine ca. Stunde. Na klar doch! Als ich im Auto noch schaue wie ich morgen weiterfahren kann möglichst ohne Asphalt, kommt de Seniorchef zurück. Als er erfährt, dass ich aus der Schweiz komme kramt er sogar ein paar Brocken Schweizerdeutsch hervor, wow. Er erzählt mir das gerade mit einem Schweizerpaar, mit einem Wohnlastwagen mit Zürcher Kennzeichen die Farmundfahrt gemacht habe, und die auch zu Buschcamp wollen. Als ich beim Buschcamp ankomme, begrüssen wir uns. Sie kommen von Winterthur sind mit Ihren beiden Kindern seit 10 Monaten unterwegs, und sind über Türkei, Syrien, Ägypten die Ostküste runter gefahren bis Südafrika und tummel sich jetzt noch ein wenig in Namibia rum.

Da es noch ca. 1,5 -2 Stunden hell ist, begebe ich mich zuerst noch auf den 4x4 self drive. Der ist weiter nicht schwierig aber ohne Geländefahrzeug nicht machbar. Wunderschöne, einsame Landschaft, ausser einigen Schwarzkopfschaffe und etlichen Vögel sehe ich nicht viele Tier. Bei 3 - 4 Bachbettdurchquerungen schalte ich dann mal auf Low um, 2 Zauntore gilt es zu durchqueren, bei denen nicht sicher bin ob ich da noch auf dem Tichtigen weg bin, da das 4x4 Schild kaum noch lesbar ist. Im hinteren Teil sehe ich plötzlich doch noch andere Tiere, eine einsame Antilope scheuche ich auf und als ich meine ein Murmeltier oder so was gesehen zu haben halt ich mal an. Es ist definitiv keine Murmeltiere, Sie scheinen etwas grösser zu sein. Immer mal wieder huscht eins herum, aber sie Sind jeweils so schnell wieder weg das ich sie nicht identifizieren kann, geschweige denn eine Chance habe sie abzulichten. Da ich nicht schon wieder im Dunkeln das Dachzelt aufstellen möchte, fahre ich ohne Bild weiter.
Zum Glück habe ich mir dieses Mal nicht an mein Motto gehalten. Der 4x4 Drive scheint schon länger nicht mehr befahren worden zu sein. Die Spur ist zeitweise kaum zu sehen, und einige Male muss ich trotz Tageslicht sogar aussteigen und rumlaufen um herauszufinden wo ich da weiterfahren muss. Bei drei Verzweigungen fehlt dann noch ein Richtungshinweis. Da ich bis jetzt im Uhrzeigersinn gefahren bin halte ich jeweils rechts, bis ich schliesslich wieder auf dem Hauptweg zum Buschcamp lande
Zurück beim Buschcamp herrscht bei den 2 Grossen Webervogelkolonien ein reges Treiben. Inzwischen ist noch ein Deutscher hier angekommen, Da hiess es doch das Buschcamp sei schon länger nicht mehr benutz worden und jetzt sin da schon 3 Autos und 6 Personen. Na den, hat ja Platz genug. Simon Tobias (ja ich hab da doch tatsächlich auch non einen Namensvetter angetroffen, gibt den Namen ja nicht so Oft) kommt zu mir bei den Duschen komme kein Wasser ob mir das anschauen kann. Kein Problem, ich hab ja Zeit!
Bin ja als gelernter Elektriker handwerklich begabt, und mit Sanitären Installationen auch ein wenig erfahren. Als Mc Giver 2 und Schweizer hab ich natürlich mein Schweizer Sackmesser, und einen grossen Leatherman dabei! Im Wasserfass hat’s auch Wasser, am Hahn unterm Fass kommt Wasser raus. Einige Verschraubungen am Boiler sind neuer, sind sie doch mit Teflonband gedichtet. Ein versteckter Hahn lässt sich auch nicht finden. Na wenn
ICH das Problem nicht finden kann, währe MC Giver sicher auch gescheitert! Dann wird heute halt wieder Italienisch geduscht, beim Dachzeltabbauen werd ich eh wieder Staubig und in meinen Höhlen gibt es ja auch keine Duschen, also werd ich's überleben.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher