MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202306. Sept. 2024 ·
Da wir noch etwas Zeit hatten, suchte Roy den Löwen, den wir in der Nacht gehört hatten. Und tatsächlich: Da lag er faul im Schatten eines Baumes.
Roy fuhr um den Löwen herum, dem immer wieder müde die Augen zufielen …
Schließlich machten wir uns auf den Weg zum Camp und hörten den lauten Hubschrauber mit neuen Gästen der Mogotlho Safari Lodge. Ich weiß nicht, was ich von der „neuen“ Art des Transfers von Camp zu Camp in Botswana halten soll 🤩
Nochmal über die Brücke und dann erreichten wir das Camp.
Beim Bruch saßen alle Gäste an verschiedenen Tischen und auch unser Guide Roy aß nicht mit uns zu Mittag, was wir sehr schade fanden. Nach dem Essen begrüßten wir eine Familie aus Kanada, deren Sohn Hubschrauberpilot in Maun ist. Er selbst hatte den Hubschrauber zum Camp geflogen. An einem anderen Tisch saßen Rob und Grace, die an ihrem Laptop saß und arbeitete. Beide sind Inhaber einer Reiseagentur in São Paulo/Brasilien und waren unterwegs, um eine Reiseroute für eine Gruppe von Selbstfahrern mit Jeeps auszuarbeiten. Auf Anhieb waren wir uns sympathisch und unterhielten uns angeregt eine ganze Zeit lang.
Danach liefen den weiten Weg zu unserem Zelt und hielten Siesta.
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202321. Sept. 2024 ·
Als wir nach der langen Mittagspause im Jeep Platz genommen hatten, stellte ich Roy eine Frage, die mir auf der Seele brannte: Wie sollten wir uns verhalten, wenn wir einem Löwen oder Leoparden auf dem relativ weiten Weg zu unserem Zelt oder zur Main Area begegneten? Roy meinte trocken, wir sollten stehen bleiben, den Tieren fest in die Augen schauen und ihnen signalisieren, dass wir die Bosse sind. Okay - Nichts leichter als das 🤩 Und so hofften wir, dass wir nie in die Verlegenheit kamen unsere „Stärke“ unter Beweis stellen zu müssen.
Dann ging es los zum nächsten Gamedrive in Richtung Mababe River. Dort angekommen, begegneten wir zwei durstigen Kudus.
Anders als in der Khwai Concession ist der Mababe River nicht mit einem Schilfgürtel umgeben und man hat freien Blick auf den Fluss, was mir hier besonders gut gefiel.
Wir überquerten den River über die Brücke und Roy lenkte den Jeep zu der Stelle, wo wir am Morgen den Löwen antrafen.
Jetzt lag er ausgestreckt am Boden und döste vor sich hin.
Als der Löwe auch nach einer längeren Zeit keine Anstalten machte, sich zu bewegen, setzten wir unsere Fahrt fort.
An diesem Nachmittag war es ungewöhnlich ruhig, was Tiersichtungen betraf. Und so witzelten wir mit Roy, ob der Hubschrauber am Morgen vielleicht die Tiere verscheucht hat. Wer weiß… 😐
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202321. Sept. 2024 ·
So fuhren wir durch die Gegend und trafen doch noch auf eine Gruppe Perlhühner und eine kleine Herde Zebras im späten Nachmittagslicht.
Eine Weile beobachteten wir die Zebras und dann war es auch schon Zeit für unseren Sundowner. Roy suchte eine idyllische und übersichtliche Stelle am Fluss und baute Getränke und Kekse auf.
Sundowner unter dem Himmel Afrikas liebe ich und kam in der Mababe Concession voll auf meine Kosten 😘
Als wir im Camp ankamen, machte Bebedi für Stefan und mich einen Amarula auf Eis. Das Feuer der Boma brannte und so setzten wir uns auf einen der Stühle darum und genossen unseren Drink.
Auch die anderen Gäste kamen vom Gamedrive zurück und am Feuer tauschten wir unsere wenigen Erlebnisse des Nachmittags aus. Sie waren beim Löwe, als dieser laut auf der Suche nach einer potentiellen Partnerin brüllte. Grace spielte uns die aufgenommene Szene vor und wir stauten darüber, was wir verpasst hatten.
Auch beim Dinner saßen alle Gäste an getrennten Tischen und ich sehnte mich zurück in die familiäre Atmosphäre des Sango Safari Camps. 😕
Nach dem Abendessen brachte uns Roy mit dem Landcruiser zu unserem Zelt und wir schliefen schnell ein. In der Nacht hörten wir lachende Hyänen in der Nähe während wir von Afrika träumten …
Zuerst ein herzliches Dankeschön für den tollen Bericht. Schade, dass in der Mogotlho Lode die Guide nicht mehr mit am Tisch sind. Als ich im Juni 2018 dort war war das noch so und wir haben sehr von deren Wissen profitiert und vieles interessantes erfahren. Weisst du warum dies geändert hat? Viele Grüsse Tessi
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202322. Sept. 2024 ·
@Tessi Hallo Tessi, es freut mich sehr, dass du unsere Reise begleitest. Ja, es war wirklich sehr schade, dass die Guides in der Mogotlho Lodge nicht mit am Tisch saßen, um uns mit ihnen intensiver zu unterhalten Unser Guide Roy erzählte uns, dass es so wie du sagst, früher anders war und seit dem neuen Management geändert wurde. Liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202322. Sept. 2024 ·
Montag, 18. März 2024
Bereits früh am Morgen wachte ich auf und lauschte den Stimmen aus dem Busch. Als Stefan später die Augen aufschlug, ahnten wir nicht, dass dieser Tag ein besonderes Erlebnis für uns bereit hielt 😄
Nach dem Frühstück verließ Roy mit uns das Camp zur Abwechslung mal über den Haupteingang in Richtung Mababe.
Auf der Hauptroute angekommen, wurden wir von einer einzelnen Giraffe begrüßt.
Im Morgenlicht fuhren wir durch die Mababe Depression und bald darauf passierten wir einen Pool mit Hippos, die vergnügt im Wasser umher schwammen.
Auch ein African Jacana (Jesusbird) war auf dem Weg zum Wasser.
Wir genossen die morgendliche Atmosphäre, um dann die Fahrt durch die Landschaft fortzusetzen.
Ein Hippo watete am gegenüberliegenden Ufer durch den Fluss.
Auf einmal rief Roy ganz erfreut: „ It has a baby with it.“ Und da sahen auch wir das kleine Hippo ganz dicht bei der Mutter, die ihm Schutz bot 🙂
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202322. Sept. 2024 ·
In Mababe war so früh weit und breit noch kein Mensch zu sehen.
Nachdem wir das Dorf und die Brücke Richtung Khwai hinter uns gelassen hatten, bogen wir wieder links in den Busch ab.
Roy hatte in der Nacht auch die Hyänen gehört und am Morgen Löwen aus der Gegend, in der wir uns befanden. Er wollte sich mit uns auf die Suche nach ihnen machen. Lange cruisten wir durchs Gebüsch und Äste schlugen uns entgegen. Stefan und ich hatten längst die Orientierung verloren 😐 , während Roy den Jeep selbstsicher und entspannt durchs Gestrüpp lenkte. Es war eine spannende Pirschfahrt, aber ausser Löwenspuren fanden wir nur noch den Schädel eines toten Elefanten.
So beschloss Roy das Gebiet für unsere Kaffeepause zu verlassen. Am Wasserloch vom Vortag unterhielten wir uns beim Kaffee angeregt mit unserem Guide und ich lenkte das Gespräch zu dem Thema „Gemeinsames Essen mit allen Gästen und Guides in der Lodge“ und Roy erzählte uns, dass dies bis zum Wechsel des Managements auch so wie in vielen anderen Lodges gehandhabt wurde. Nach der Pause überquerten wir die nahe Transit Road und fuhren in Richtung Mababe Gate. Ein Straußenpaar lief uns über den Weg und verschwand sehr schnell im Busch. Roy fuhr weiter, um dann auf einem Parallelweg zurückzufahren. Und da waren sie plötzlich wieder:
Es war faszinierend, welch gutes Gespür Roy für Tiere hat 🙂
Quer durch die Mababe Concession fuhren wir zurück Richtung Camp und beim Überqueren des Mababe Rivers beobachteten wir einen Klaffschnabel beim Fressen.
Nach dem leckeren Brunch und einem Kaffee in der Main Area begaben Stefan und ich uns gemeinsam zu unserem Zelt.
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202329. Sept. 2024 ·
Während der Siesta machten wir es uns auf unserer Holzterrasse gemütlich und schauten Busch-TV. Zwei Elefanten vergnügten sich im River, fraßen frisches Grün und genossen die Abkühlung im Wasser.
Dann kamen zwei Paviane dazu und plötzlich begann ein lautes Spektakel. Die Affen schrien wir verrückt und rannen aufgeregt hin und her. Was war da los? 🤩
Stefan nahm das Fernglas, doch ausser einer Gruppe Impalas am gegenüberliegenden Ufer konnten wir nichts sehen.
Das Geschrei der Paviane hielt an, es war spannend wir ein Krimi … Da die Affen bis zur Main Area zu hören waren, kam der Managementassistent Moss vorbei, um zu schauen, ob bei uns alles in Ordnung war. Auch er konnte nichts sehen und meinte, es könnte ein Leopard sein. Moss fuhr wieder davon und wir behielten den Busch bis zum HighTea im Auge. Ein Leo ganz in der Nähe bereitete uns auf dem Weg zur Main Area ein etwas mulmiges Gefühl. Dort sicher angekommen, hörten wir wie Moss die Campmitarbeiter über die Verhaltensweisen beim Zusammentreffen mit einem Leoparden aufklärte. Im gesamten Camp herrschte Aufregung und auch die kanadische Familie und das brasilianische Paar hatten das Geschrei der Affen mitbekommen. Roy hatte uns am vorigen Tag erzählt, dass erst kürzlich ein Leopard im Camp ein Impala gerissen hatte und alles voll Blut war.
So kletterten wir zu Roy in den Jeep und erzählten ihm von unseren Beobachtungen während der Siesta. Gelassen startete er das Fahrzeug und fuhr ausserhalb des Camps direkt an der Fluss vor unser Zelt.
Stefan zeigte Roy den Baum, unter dem die Impalas standen. Inzwischen waren sie und auch die Paviane verschwunden und der Busch lag ruhig vor uns. Roys Leidenschaft als professioneller Guide war geweckt und los ging es …
Als wir an einem Kameldornbaum vorbeigefahren waren, bat ich Roy nochmal kurz zurückzufahren. Ich erkannte einen Impala im Stamm und Roy meinte, dass er schon so oft vorbei gefahren sei, dies aber noch nie sah und freute sich über meine Entdeckung 😄
Über die Holzbrücke ging es zum anderen Ufer und dann in die Richtung, in der das Spektakel stattfand. Eine Herde Gnus kreuzte unseren Weg und wir hielten kurz an. Roy meinte, Gnus seien die hässlichsten Tiere überhaupt.
Wir setzten die Fahrt fort und verließen kurz darauf den Hauptweg in ein Gebiet mit dichtem Buschwerk und ein paar Bäumen. Roy warnte uns jedesmal, bevor uns Äste entgegen schlugen. Das war eine Pirschfahrt, wir Stefan und ich sie mögen - spannend und abenteuerlich 🤩
Schließlich konnten wir unser Zelt aus einer neuen Perspektive sehen. Für uns war es erneut ein Rätsel, wie Roy den Weg hierhin fand.
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202329. Sept. 2024 ·
Mit seinen geschulten Augen suchte Roy die Gegend ab und plötzlich lenkte er den Jeep an eine Böschung Richtung Flussufer. Roy hatte die Ursache für das Geschrei der Paviane gefunden 🙂
Eine große Python umschlang ein Impala und hatte den Kopf bereits im Maul.
Dies war für uns das absolute Highlight und übertraf alles, was wir bisher in Afrika gesehen hatten 😄
Auch für Roy war die Szene neu, obwohl er schon so viele Jahre als Guide tätig war und hielt sie als Foto mit seinem Handy fest. Eine ganze Weile standen wir mit dem Jeep im Hang, in der Hoffnung, die Schlange würde sich bewegen. Aber sie schien wie erstarrt … In der Zwischenzeit hatte Roy die Sichtung und unsere Position seinem Kollegen per Funk durchgegeben.
Also verließen wir die Gegend wieder und begegneten einer Pavianfamilie.
Roy suchte einen geeigneten Platz für unseren „letzten“ Sundowner.
Wir hielten an einem idyllischen Platz direkt am Mababe River, wo Stefan und ich die tolle Atmosphäre im Licht der untergehenden Sonne genossen.
Dann wurden wir durch ständigen Funk gestört, Roys Kollege konnte die Python nicht finden. Und so fragte uns Roy, ob es für uns ok wäre, wenn wir ihm bei der Suche helfen. Da wir den Kanadiern und Brasilianern die Sichtung der Schlange gönnten, stimmten wir zu. Wir packten alles schnell zusammen und kurz nachdem wir losfuhren, kam die Durchsage, dass die Python gefunden wurde 🙂
Also konnten wir direkt zurück zur Lodge - eine letzte Fahrt entlang der idyllischen Galeriewälder am Mababe River.
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202329. Sept. 2024 ·
Im Camp begrüßte uns Bebedi mit einem kühlen Amarula und bis zum Eintreffen der anderen Gäste sogen wir die schöne Abendstimmung auf.
Nachdem alle da waren, versammelten wir uns um das Feuer der Boma und unterhielten uns angeregt über die Ereignisse des Tages. Die Stimmung war locker und entspannt und so wurden wir gefragt, ob wir gemeinsam zu Abend essen wollten. Das war eine prima Idee 🙂
Die angenehme Atmosphäre übertrug sich auf das Servicepersonal und die Mitarbeiter boten uns vor dem Essen spontan eine kleine Gesangs- und Tanzeinlage.
An der langen Tafel schmeckte das Essen und ein Glas Rotwein noch besser. Mit den anderen Gästen führten wir sehr interessante und auch lustige Gespräche. Und so wurde der Tag und auch der Abend zum perfekten Abschluss unserer Reise 🙂
Roy brachte uns zu unserem Zelt und wir verabschiedeten uns von ihm und bedankten uns von Herzen für sein professionelles Guiding in der Mababe Concession. Er hatte am nächsten Morgen einen Termin im Maun und musste das Camp schon sehr früh verlassen. Ein letztes Mal schliefen wir mit den Stimmen des Afrikanischen Busches ein …
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202329. Sept. 2024 ·
@ CuF Guten Abend Friederike, zunächst Danke für dein Interesse an meinem Reisebericht. Was Moss da den Angestellten sagte, hörten wir gar nicht mehr richtig zu. Unser Guide Roy hatte uns ein Tag vorher schon über die Verhaltensweise aufgeklärt: Du bleibst stehen und schaust dem Leopard oder Löwe fest in die Augen. Das signalisiert den Raubtieren , dass du der Chef bzw. die Chefin bist. Klingt doch ganz easy. Oder?? 🤩
In deinem Reisebericht habe ich von eurer Begegnung mit einem Leopard in der Nähe eures Zeltes gelesen. Das war bestimmt spannend … Viele Grüße, Sabine
Hallo Sabine, jaaa……natürlich verfolge ich Deinen Bericht von Anfang an und ziemlich neidisch 😗 … Nein, tolle Reise, von den Erlebnissen gar nicht zu reden…. Danke dafür! Gruß Friederike PS: Ob ich die Nerven hätte, einem Löwen oder Leoparden via Augenkontakt zu zeigt, dass ich der Boss bin….???? Normalerweise hört man immer, dass langsamer Rückzug besser wäre…
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202304. Okt. 2024 ·
Dienstag, 19. März 2024
An diesem Morgen konnten wir eine Stunde länger schlafen, doch das wunderschöne Konzert der Vögel draußen weckte mich früh auf. In der Morgendämmerung trat ich auf unsere Terrasse und blickte wieder zuerst in die Baumkrone über unserem Zelt - ein perfekter Rückzugsort für Leoparden. Am Horizont kam langsam die Sonne zum Vorschein und ich atmete die frische Luft tief ein.
Dann ging ich ins Bad und nahm eine erfrischende Dusche. In der Zwischenzeit war auch Stefan aufgestanden und ging ebenfalls ins Bad, bevor wir unsere Sachen für die Heimreise packten. Gegen 7:00 Uhr holte uns ein Angestellter des Camps ab, lud unser Gepäck in den offenen Jeep und brachte uns zur Main Area. Dort trafen wir auf die kanadische Familie und das brasilianische Paar, die vor ihrer Weiterreise gegen Mittag noch einen kleinen Gamedrive unternehmen sollten. Es war ein herzlicher Abschied von diesen sympathischen Gästen.
Nach unserem Frühstück suchte ich ein letztes Mal die tolle Buschtoilette auf 🙂 , bevor wir uns von den Angestellten und Managern der „Mogotlho Safari Lodge“ verabschiedeten. Dann kletterten wir in den Jeep und zwei junge Frauen des Camps gesellten sich dazu. Sie wollten mit nach Maun zum Einkaufen. Wir winkten dem Camppersonal zu und schon starteten wir.
Als unser Fahrer nicht den Weg in Richtung Haupteingang des Camps, sondern den in den Busch nahm, waren wir etwas irritiert. Wo wollte er hin? 🤩 Er meinte, das sei der kürzeste Weg und als wir die Hauptstraße Richtung Maun erreichten, waren wir erleichtert. In beide Richtungen herrschte reger Verkehr und so wurde viel Sand aufgewirbelt. Im offenen Jeep setzten Stefan und ich zum Schutz der Augen die Sonnenbrille auf und ich band mir noch ein Tuch um den Kopf.
Am FMD Disifection Point stiegen wir aus, um mit den Schuhen durch das Desinfektionsmittel zu laufen. Eine ältere Dame kam aus ihrem Häuschen und spritzte das Fahrzeug ab.
Nach dem Prozedere ging die Fahrt auf der Sandpiste weiter, bis wir in Shorobe die Teerstrasse erreichten.
Planmäßig kamen wir gegen 12:00 Uhr am Flughafen in Maun an.
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202304. Okt. 2024 ·
Als wir unser Gepäck am Airlink-Schalter aufgaben, baten wir das Gepäck bis Frankfurt/Main durchzuchecken. Bis zum Abflug um 14:30 Uhr hatten wir noch genügend Zeit die Lunchbox der Mogotlho Lodge auszupacken und Sandwiches, gekochte Eier etc. zu essen. Der Flug Maun-Johannesburg mit Airlink verlief problemlos und zum Snack gönnten wir uns einen Südafrikanischen Rotwein 🙂 Der Weiterflug mit Condor nach Frankfurt startete gegen 21:05 Uhr und war zum Glück ruhiger als der Hinflug.
Am Mittwochmorgen, 20. März 2024 landeten wir bei kühlem Frühlingswetter in Frankfurt am Main.
Als wir unser Gepäck auf dem Band entdeckten, fiel uns ein Stein vom Herzen. Am Condor-Schalter in Johannesburg, wo wir unsere Bordkarten für den Weiterflug abholten, wurde uns gesagt, dass unser Gepäck nicht mit nach Johannesburg gekommen sei 🤩 Zufrieden verließen Terminal 1 und fuhren mit dem Shuttlebus zum Parkhaus. Dort luden wir unsere Reisetaschen ins Auto und nach rund einer Stunde Fahrzeit waren wir wieder zu Hause 🙂
Fazit unserer Reise „Erlebnis Khwai und Mababe“
Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die uns auf dieser Tour begleitet haben und besonders an die, die den „Danke“-Button betätigt haben. Denn das hat mich motiviert, den Reisebericht zu Ende zu schreiben 🙂
Es war eine kurze, aber sehr erlebnisreiche Safari und von Anfang an hat alles gepasst. Die beiden Unterkünfte „Sango Safari Camp“ (klein und familiär) und „Mogotlho Safari Lodge“ (weitläufig und für unsere Verhältnisse luxuriös) waren sehr unterschiedlich und wir fanden jedes Camp auf seine Weise schön. Auf unseren Gamedrives in der Khwai Concession, dem Moremi Narionalpark und in der Mababe Concession sahen wir die „Big Five“ (ohne Nashorn) und viele andere Tiere und Vögel. Wir mögen die Green Season, wenn nur wenige Touristen unterwegs sind, die Preise der Lodges moderat sind und das Grün der Natur einen tollen Kontrast zu den Tieren bildet. Das Wetter war für März ungewöhnlich heiß und trocken. Mit Jacks und Roy hatten wir professionelle Guides an unserer Seite, die uns viele spannende und unvergessliche Momente bescherten. Wir hatten auch das Glück, mit ihnen immer alleine unterwegs zu sein, was für uns eine neue Erfahrung war. Auch die Mokoro-Tour in Khwai erwies sich als ein besonderes Erlebnis. Und nicht zu vergessen sind die interessanten Begegnungen und Gespräche mit vielen lieben Menschen: Two unser Fahrer ins Sango Safari Camp, die Mitarbeiter und Guides der Camps, unser Poler der MokoroTour und die Gäste aus verschiedenen Ländern der Erde. Wir haben sehr viel über Tiere, Land und Leute in Botswana (und andere Länder) erfahren und unseren Horizont wieder ein Stück erweitert 🙂
Viele liebe Grüße, Stefan & Sabine
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202308. Okt. 2024 ·
@CuF Liebe Friederike,
du hast geschrieben (sorry, hab das mit dem Zitieren noch nicht raus) : jaaa……natürlich verfolge ich Deinen Bericht von Anfang an und ziemlich neidisch 😗 … Nein, tolle Reise, von den Erlebnissen gar nicht zu reden….
Dann sehe ich das mal als Kompliment an und danke dir herzlich dafür 🙂 Aber neidisch musst du nicht sein, wir hatten einfach nur Glück mit dem Wetter, der Unterkünfte, der Guides, der Tiersichtungen .... Zu deinem "PS" habe ich dir ja schon in deinem aktuellen Reisebericht geantwortet.
Es hat mich sehr gefreut, dass du dich gemeldet hast. Ich dachte schon alle Mitfahrer seien eingeschlafen, so still wie sie sind 🤩
Es hat mich sehr gefreut, dass du dich gemeldet hast. Ich dachte schon alle Mitfahrer seien eingeschlafen, so still wie sie sind 🤩
ist ein übliches Phänomen - je länger der Reisebericht ist, umso mehr springen ab 😗 - weil es dann weitere RBs gibt, die einen interessieren….nimm‘s nicht persönlich. Dein RB hat mich nicht nur deshalb interessiert, weil er mich an bekannte Orte geführt hat, sondern auch, weil Du so engagiert und begeistert berichtet hast und die Dinge trotzdem hinterfragst. Von daher nochmals: Danke (auch für den Beitrag bei uns)! Schöne Grüße Friederike
Reisemaus1’007 Beiträge · seit 200809. Okt. 2024 ·
Hallo Sabine, Ich kann mich erst jetzt wieder melden, weil ich inzwischen auch in Botswana und unteranderem in der Mababe Concession war. Ich kann Deine Begeisterung teilen, es ist eine tolle Ecke. Vieles habe ich wiedererkannt, obwohl es gerade dort auch sehr trocken ist. Vielen Dank für Deine Eindrücke. Zwei schöne Unterkünfte habt Ihr ausgesucht und wirklich viel gesehen in der kurzen Zeit. Danke fürs Berichten! Viele Grüße Doro
So schön! Ich habe Deinen Bericht gerade in einem Rutsch gelesen und so Sehnsucht nach Afrika bekommen. Tolle Reise! Und die Python ist echt großartig! Vielen Dank fürs Schreiben, kostet ja doch immer viel Zeit. Herzliche Grüße Elisabeth
MakalaniThemenstarter220 Beiträge · seit 202311. Okt. 2024 ·
CuF schrieb:
...ist ein übliches Phänomen - je länger der Reisebericht ist, umso mehr springen ab 😗 - weil es dann weitere RBs gibt, die einen interessieren….nimm‘s nicht persönlich ...
... Du so engagiert und begeistert berichtet hast und die Dinge trotzdem hinterfragst...
Liebe Friederike,
es stimmt, für unsere kurze Reise habe ich sehr lange für den Reisebericht gebraucht 🤩
Du hast ein sehr gutes Gespür für dein Gegenüber - Vielen Dank! Ja, ich hinterfrage die Dinge, auch wenn mein Reisebericht manchmal vielleicht etwas oberflächlich wirkt.