19.02.2024 Gharagab über Nossob (Tanken und Einkaufen) nach Grootkolk
Ich kann gar nicht sagen mit welcher Hochstimmung wir uns auf den Weg zurück ins Nossob Tal machen. Wir verabschieden uns von dem wortkargen Isaac und fahren durch die sandige Ausfahrt um den Aussichtsturmhügel herum. Und genau dahinter liegt das vertriebene Löwenrudel unter einem Busch.

Etwas weiter stehen Oryxe in der Landschaft.

Dann geht es über die herrlich rotsandige Fahrspur durch diese so friedlich wirkende Graslandschaft der geliebten Kalahari.
Dort fahren wir zig Kilometer einer frischen Löwenspur hinterher. Natürlich hoffen wir, den Verursacher zu sehen.
Und schließlich tut er uns den Gefallen, direkt an der Pad zu liegen. Ein toller Mähnenlöwe, vermutlich der, der am Morgen bei unserem Rudel war.

In guter alter Löwenmanier wirft er nur einen kurzen Blick auf uns und ignoriert uns ansonsten.

Wir betrachten ihn kurz und machen dann Platz für Eva und Tork. Ihr Landy ist richtig cool! Ein schönes, schon etwas älteres Auto.
Zwei Böckchen liegen im Schatten. Ansonsten genießen wir die herrliche Landschaft.

Am Ende kommen dann die rumpeligen Dünenüberquerungen, die inzwischen richtig Spaß machen.
In Liejersdraai gibt es dann einen Frühstücks-Stopp. Es ist heiß wie in einem Kochtopf und ich bin froh dass die Social Weavers mir heute nicht auf den Kopf kacken! 😵 😣


Wir frühstücken und reden noch einmal über das gemeinsame, tolle Erlebnis!
Dann verabschieden wir uns von den netten zwei Norddeutschen und fahren ziemlich strack nach Nossob.
Auf dem Weg ereignet sich nichts berichtenswertes.

So sieht es übrigens während der Fahrt aus.
Wir haben stets einen der vieldiskutierten Wechselrichter am Start und Kerstin erträgt tapfer das Gewicht der Kameras.
In Cubietje Kwap sitzt ebenfalls ein hübscher Bateleur.

In Nossob tanken wir, stocken Feuerholz und einige andere Kleinigkeiten aus dem Shop auf und fahren dann die gleiche Strecke wieder zurück in Richtung unseres heutigen Ziels Grootkolk. Wir wollten dort mit einem möglichst vollen Tank unterwegs sein, deswegen entschlossen wir uns zu der zuerst etwas unsinnig wirkenden Hin.- und Herfahrt.
An Polentswa sitzt ein Bateleur im Baum. Er plustert sich auf, ein schönes Motiv.


Die Gegend hier ist schon sehr, sehr trocken.
Dann erreichen wir Grootkolk, wo uns Franco begrüßt. Er ist ja etwas speziell. Wir hatten vor einigen Jahren mal eine Aussprache mit ihm. Seitdem ist er echt nett zu uns. Amerikaner erzählten uns vor einigen Tagen, dass ihre Nachbarn in der (war es die 2 oder 3?) zwei Kapcobras hatten und sich nicht mehr aus der Hütte trauten. Das bräuchten wir nun wirklich nicht!
Und so sind wir doppelt Happy, als uns die Hütte ganz links außen zugeteilt wird. Ist es die 1 oder die 4? Die hatten wir noch nie!
In Grootkolk hatten wir bei unseren Reisen im Februar oder März eigentlich immer die irrsten Wolkenstimmungen. Und das ist auch heute wieder so. Hier am Braii zu stehen, die Blicke schweifen zu lassen und nur durch einen Zaun von der Wildnis getrennt zu sein, das hat schon etwas!
Auch Grootkolk könnte dringend Regen gebrauchen! Den gibt es aber auch heute nicht!
In der Ferne bewundern wir die tollen Wolkenformationen, die örtlich begrenzten Regen wie aus einer großen Gießkanne bringen.
Auch wenn am Wasserloch nichts los ist genießen wir die Ruhe und das Braii !
Was war das für ein Tag!



























































































































































































































