kalachee1’061 Beiträge · seit 200617. Okt. 2023 · Hallo reisebob
Guter Plan und gute Idee mit der Fahrt bis Tsumeb, um es etwas zu entzerren für den nächsten Tag. Guckt euch mal noch «einen Schluck» weiter Grootfontein an, das Seidarap Guesthouse wäre allenfalls noch eine Alternative, ist echt nett da.
Das mit Etosha sehe ich ein wenig anders, für mich ist das überhaupt nicht «ein besserer Tierpark», wenngleich ich nachvollziehen kann, dass man aufgrund der grossen Camps und teils grösseren Reisegruppen diesen Eindruck bekommen kann. Es ist und bleibt trotzdem ein ganz normales Schutzgebiet wie andere Nationalparks aus, notabene halb so gross wie die Schweiz, die Tiere bewegen sich in ihrem angestammten, natürlichen Umfeld und nirgendwo sonst hat man wohl so gute Chancen auf Nashorn-Sichtungen wie dort. Ich bin kein grosser Fan vom Etosha, aber die beleuchteten Wasserlöcher sind schon etwas ganz besonderes und deshalb würde ich auch immer im Park übernachten, die Möglichkeiten für Pirschfahrten und Sichtungen grenzenlos und in jedem Fall eine Reise wert.
Und: ich würde ebenfalls unbedingt im / am Moremi / Khwai bleiben wollen. Tagesausflüge von Maun aus würde ich nicht machen wollen ausser vielleicht eine Mokoro-Tour, wobei man auch da wohl zuerst noch mit dem Auto (des Touranbieters) hinfahren muss, schätze ich mal.
Vielleicht wäre auch eine mehrtägige, geführte Camping-Safari von Maun aus eine prüfenswerte Alternative? Mietauto in der Unterkunft stehen lassen und dann eben mit einem Anbieter wie Bushways o.ä. zwei, drei Übernachtungen im Moremi und Khwai oder sowas.
Liebe Grüsse
Sam
helen1’497 Beiträge · seit 200617. Okt. 2023 · Wie ich schon mal am Anfang geschrieben habe, habe ich (noch) keine Erfahrung mit dem Reisen mit Kindern in Namibia/Botswana. Aber ich verfolge diesen Thread sehr interessiert, da wir vermutlich in den nächsten Jahren die gleichen Fragen haben werden.
@reisebob
Ich habe das Gefühl, dass bei den sicherlich tollen Vorschlägen vergessen wird, dass ihr mit einem sechsjährigen Kind reist. Und im ersten Beitrag steht ja auch, dass ihr das Land möglichst intensiv kennenlernen wollt. Mit langen Fahrstrecken und häufigem Wechsel der Unterkünfte stelle ich mir das eher nicht so gut vor.
Aber entscheiden müsst ihr letztendlich selbst.
Ich hoffe, auch in meinem eigenen Interesse 😉 , dass es im nächsten Jahr dann ein Reisebericht gibt.
Liebe Grüße
helen
Reisemaus1’007 Beiträge · seit 200817. Okt. 2023 · Hallo Reisebob,
Ich würde auch unbedingt zu Khwai raten und
verstehe das Problem günstige Unterkünfte zu finden, das ist da echt nicht einfach.
Wie Bele gesagt hat, gibt es auf der Hippo Pool Campsite ein Zelt mit Dusche/Wc das nächstes Jahr im September 1980pula für 2 kostet. Ich könnte mir vorstellen, dass die unkompliziert eine Matratze für Euren Sohn reinlegen würden. Es sollen auch noch mehr dieser Zelte gebaut werden. Der Campingplatz ist wohl 10 min von Khwai weg.
Viele Grüße
Doro
Champagner8’793 Beiträge · seit 201017. Okt. 2023 · kalachee schrieb:
Vielleicht wäre auch eine mehrtägige, geführte Camping-Safari von Maun aus eine prüfenswerte Alternative? Mietauto in der Unterkunft stehen lassen und dann eben mit einem Anbieter wie Bushways o.ä. zwei, drei Übernachtungen im Moremi und Khwai oder sowas.
Liebe Grüsse
Sam
Hi Sam, daran hatte ich auch kurz gedacht, aber dann zahlst du ja doppelt, die Automiete und die Campingtour. Da müsste man mal genau durchrechnen, ob ein Rückflug ab Maun und Einwegautomiete sich nicht doch lohnt.
Das intensivste Erlebnis wäre so ne Campingtour allemal, ich meine, da werden auch kleinere Kinder mitgenommen nach Absprache bzw. je nach Veranstalter.
Mokorotour ab Maun würde ich eher nicht empfehlen, das ist zwar schon was Schönes, aber vielleicht nicht das, was man als erstes macht, wenn man in Botswana ist. Man hat viel Stille und Natur, aber eher weniger Tiere.
Reisemaus schrieb:
Wie Bele gesagt hat, gibt es auf der Hippo Pool Campsite ein Zelt mit Dusche/Wc das nächstes Jahr im September 1980pula für 2 kostet. Ich könnte mir vorstellen, dass die unkompliziert eine Matratze für Euren Sohn reinlegen würden. Es sollen auch noch mehr dieser Zelte gebaut werden. Der Campingplatz ist wohl 10 min von Khwai weg.
Viele Grüße
Doro
Hi Doro, ich hatte das Thema neulich schon mal bezüglich Third-Bridge-Tents, es ist halt blöd, wenn du kein Auto mit Küchenausrüstung dabei hast, denn zumindest die festen Zelte in Third Bridge haben ja gar nichts an Ausstattung, also auch keinen Kocher oder so, ich denke, bei Hippo Pool wird das auch so sein.
Älles ned so oifach - würde der Schwabe sagen 😎
LG Bele
Maecs576 Beiträge · seit 201317. Okt. 2023 · kalachee schrieb:ist das überhaupt nicht «ein besserer Tierpark»,
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb:
"...wirkt im Vergleich zu Botswana wie ein besserer Tierpark"
Natürlich ist Etosha toll, natürlich ist Etosha riesig, natürlich kann man da sehr tolle Sichtungen haben und selbstverständlich ist das ein essentieller Bestandteil einer Namibia-Reise, keine Frage! Für mich allerdings, nach 2 Botswanareisen, wirkt Etosha eben wie...siehe oben!
LG Marcus
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201117. Okt. 2023 · Hallo Reisebob,
gerade frisch eingeflogen aus Namibia meine Gedanken zu Deiner angedachten Tour - mit einem sechsjährigen Kind. Die 300-400 km von denen hier so locker gesprochen werden, können gern gut 5 - 6 Std. Rumpelfahrt auf staubiger Piste (bei max. 60-70 erlaubten kmh) bedeuten (Swakop -Sesriem war teilweise ganz schlimm). Und zur Klassik-Route noch bis in den Caprivi …finde ich eine Zumutung für ein Kind, das spielen, klettern, rennen, erleben möchte.
Aber ein wichtiger Punkt / ich habe nur überflogen und weiß nicht, ob schon angesprochen wurde: Caprivi ist Malaria-Gebiet! Habt ihr das berücksichtigt?
Viele Grüße
Strelitzie
Maecs576 Beiträge · seit 201317. Okt. 2023 · Strelitzie schrieb:Hallo Reisebob,
gerade frisch eingeflogen aus Namibia meine Gedanken zu Deiner angedachten Tour - mit einem sechsjährigen Kind. Die 300-400 km von denen hier so locker gesprochen werden, können gern gut 5 - 6 Std. Rumpelfahrt auf staubiger Piste (bei max. 60-70 erlaubten kmh) bedeuten (Swakop -Sesriem war teilweise ganz schlimm). Und zur Klassik-Route noch bis in den Caprivi …finde ich eine Zumutung für ein Kind, das spielen, klettern, rennen, erleben möchte.
Aber ein wichtiger Punkt / ich habe nur überflogen und weiß nicht, ob schon angesprochen wurde: Caprivi ist Malaria-Gebiet! Habt ihr das berücksichtigt?
Viele Grüße
Strelitzie
Na, das werden doch die Eltern am besten wissen, oder? Sie schreiben doch, dass sie Ihren Sohnemann von Anfang an auf Ihren Reisen dabei haben und er ein richtiger Reisefan ist!
LG Marcus
Malbec661 Beiträge · seit 201517. Okt. 2023 · Hallo Reisebob
So wie du kenne ich Südamerika sehr gut und der Vergleich mit Patagonien zu Namibia fällt für deinen Sohn für Namibia besser aus. Die vielen Tiere werden ihn begeistern und das Leben für ihn in einer Lodge ist viel spannender als in Patagonien . Nachdem ihr Iguazu kennengelernt habt muss es euch nicht reuen Vic Falls nicht zu besuchen. Ich kenne beide Wasserfälle. Dieses Jahr besuchen wir Vic Falls zum 2. mal, aber nur weil wir sowieso in der Nähe sein werden und genügend Zeit zur Verfügung haben. Iguazu ist viel eindrücklicher!!
Viel Spass beim Planen.
Liebs Grüessli
Malbec
Superfanti808 Beiträge · seit 201717. Okt. 2023 · Hallo Reisebob,
Auch ich kenne mich in Familienreisen nicht so aus, kann Dir aber die Reiseberichte von Binca, H. Badger oder auch anderen empfehlen. Es steht meistens im Titel.
Auch wir wollten anfangs in der ersten Reise viel zu viel - und am Besten noch die Vicfalls dazu. Nach Einstellen der Reiseroute sind wir schnell davon abgekommen.
Unsere 2. Route war so ähnlich, wie ihr es euch vorstellt. Coronabedingt mussten wir Botswana/ Vicfalls streichen und werden dies nun auf die dritten Tour nächstes Jahr machen.
Euro Route würde ich eher auf Namibia belassen- einfach noch andere Zwischenübernachtungen einplanen.
Bsp. Glaube ich, dass eine Katamaranfahrt sowie auch die Living Desert Tour in Swakop für euren Kleinen toll ist. Hier würde ich zu einer Nacht mehr tendieren.
Auch würde ich 2 Nächte Erongo einplanen- auf der Hinfahrt auf den Felsen bei der Spitzkoppw rumklettern oder das Living Museum der San besuchen. Die Omandumba ist da bestimmt die richtige Wahl.
Und viell. Wäre ja auch die Vingerklip was.
Wir reisen nächstes Jahr auch wieder in den wunderschönen Caprivi und nehmen dann die Vicfalls mit.
Viel Spass beim Reisebericht lesen und planen.
LG Superfant
NamTraveler75 Beiträge · seit 202317. Okt. 2023 · Hallo,
wir waren dieses Jahr in Namibia mit Kind unterwegs. Zwischen Swakop und Etosha waren wir in der Erongo Region, das hat uns sehr gut gefallen. An der Spitzkoppe kann man wunderbar klettern, z.B. beim Rock Arch.
reisebobThemenstarter106 Beiträge · seit 202318. Okt. 2023 · Wow, was für eine Menge Beiträge ... ich versuche mal auf so viele Punkte wie möglich einzugehen:
Marcus & Bele & Sam & Doro: Ich hatte es mir fast gedacht, dass Tagestouren keine sinnvolle Alternative zu einer Übernachtung im Park sind. Danke für eure Ausführungen. Der von mir erwähnte Preis von 650-700€ pro Nacht für das Khwai Guest House stammte aus einer Anfrage über African Reservations. Der Preis direkt über die Homepage liegt mit 560€ merklich darunter, was schon mal positiv ist und uns 2 Nächte hätte buchen lassen.
Vorhin kam aber auch die Antwort der von mir erwähnten noch relativ neuen Selbstversorger-Unterkunft in Khwai. Es handelt sich dabei um "The Termite Mound". Bei einer Anmietung bekommt man das gesamte Haus mit 3 Schlafzimmern, 3 Bädern und einer gut ausgestatteten Küche. Es müssen mindestens 2 Erwachsene für 2 Tage buchen zu einem Preis von 150 USD pP/Nacht (bis maximal 8 Gäste). Da unser Sohn kostenlos ist, zahlen wir somit "nur" 300 USD pro Nacht. Da es mir anfangs fast zu gut bzw. günstig erschien um wahr zu sein, suchte ich nach Haken, fand aber bisher keine. Es gibt sowohl auf Google als auch AirBnB Bewertungen die durchweg super sind. Kennt hier zufällig jemand die Unterkunft? Aufgrund des Preises werden wir 3 Nächte buchen. Am 4. Tag werden wir am späteren Nachmittag nach Maun zurückfahren und dort nochmals im Discovery Bed and Breakfast übernachten.
Für die Rückfahrt nach Windhoek werden wir vermutlich zwei Zwischenübernachtungen einplanen, 1x bei Ghanzi (evtl. Plot 19: Deluxe Familienzimmer) und 1x in Buitepos (evtl. East Gate Rest Camp: Familienbungalow). In Windhoek dann auch nochmal eine Nacht (vermutlich nochmal das Chameleon Backpackers & Guesthouse) bevor es an Tag 25 Abends zurück nach Deutschland geht.
Würdet ihr die Rückfahrt anders einteilen bzw. in Windhoek evtl. etwas außerhalb übernachten? Da der Rückflug erst abends gegen 21:00 geht, hätten wir an diesem Tag auch noch viel Zeit um etwas zu unternehmen.
Bele: Dagha Boys hatte ich gesehen, allerdings ist über deren Homepage ein größerer Zeitraum bis Ende Oktober nicht buchbar. Keine Ahnung ob ausgebucht oder wegen zeitweiliger Abwesenheit geschlossen ist ?!?
Auch die Hippo Pools habe ich mal angeschaut, die Unterkunft wäre für uns aber vermutlich eher eine Notlösung geworden, da die Essensversorgung/-zubereitung ein Problem geworden wäre.
Sam: Danke für den Tipp mit dem Seidarap Guesthouse in Grootfontein, die sieht echt gut aus. Wobei wir spät ankommen und recht früh wieder abfahren und somit nicht viel davon haben würden. Ich werde mit meiner Frau besprechen, welche Fahr-Variante ihr lieber ist.
Helen: Wenn auch nicht in Afrika, sind wir jedes Jahr immer 3-4 Wochen mit dem Auto in europäischen Ländern unterwegs. Dabei sind wir alle 1-3 Tage weitergefahren, so dass am Ende immer 10 oder mehr Unterkünfte mit 2.500 bis 5.000 Fahrkilometer zusammenkamen. Unser Sohn macht das sehr gut mit, sonst würden wir natürlich nicht in dieser Form Urlaub machen.
Bzgl. Reisebericht muss ich dann mal schauen, aber bei unseren früheren Reisen habe ich dies als Dankeschön ans unterstützende Forum gerne getan.
Marcus & Bele & Sam: Bei unserem Südafrika-Urlaub waren wir fast eine Woche im Kruger National Park in mehreren staatlichen Unterkünften. Uns hat das damals sehr gut gefallen und wir haben dabei bei einem Mix aus Selbstfahren und Game Drives unendlich viele Tiere inkl. zigmal die Big 5 gesehen. Ich stelle mir den Etosha ähnlich dem KNP vor. Oder gibt es hier größere Unterschiede?
Strelitzie: Auch danke für deine Anmerkungen. Das Thema Caprivi ist zwischenzeitlich vom Tisch, hast du vermutlich überlesen?!? Und ich kann dich beruhigen: unser Sohn kann und wird sich sehr klar und deutlich äußern wenn ihm etwas nicht passen sollte oder wenn es ihm zuviel wird. Klar muss dann die geplante Route dennoch irgendwie bewältigt werden, aber wie auch schon bei unseren Touren in den letzten Jahren wird er selbstverständlich ausreichend berücksichtigt, Pausen bekommen, etc. Dieses und letztes Jahr gab es am Ende des Urlaubs zwar auch Gemecker, aber nur weil wir nach Hause mussten 😄
Malbec: Vielen Dank für deinen Beitrag, das liest sich beruhigend 😉
Superfanti & NamTraveler: Danke für eure Anregungen. Wir haben anfangs auch überlegt nur in Namibia unterwegs zu sein, uns dann aber bewusst dagegen entschieden. Klar gibt es dort noch viele Möglichkeiten die man in unsere Tour anstatt Botswana aufnehmen könnte, wie gesagt haben wir uns aber bewusst für unsere jetzige Route entschieden.
So, ich hoffe ich habe keinen Beitrag übersehen und freue mich schon auf die neuen Rückmeldungen 🤩
fidel925 Beiträge · seit 201618. Okt. 2023 · Hi,
paar Anmerkungen meinerseits:
- mir wäre die erste Hälfte auch als Erwachsener viel zu gehetzt. Ihr habt fast Null von den Orten und sitzt zum größten Teil nur im Auto
- Das Fahren ist nur bedingt (je nach Strecke) mit einem klassischen europäischen Roadtrip zu vergleichen. Ihr plant aktuell (geraten) ~6-7000km in 3-4 Wochen mit z.T. Gravel u. Grenzübertritten und >15 Stationen in 3,5 Wochen. Das ist eine vollkommen andere Dimension als die von dir angesprochenen Roadtrips durch Europa.
- Du schreibst, Caprivi sei raus, planst aber Ndhovu? Die von Strelitzie angesprochenen Problematiken bestehen in Botswana in gleichem Maße (wenn nicht sogar noch mehr). Ich kann mir auch vorstellen mit 6-jährigem dort hin zu fahren (und beabsischtigte es auch, sobald unsere Kinder groß genug sind), man muss sich halt nur der Risiken und Probleme bewusst sein und entsprechend vorbereiten. Mir erscheint eure Route bisher (s.o.) selbst für Erwachsene anstrengend, jedoch alles andere als kindgerecht. Man kann m.E. das südliche Afrika auch kindgerecht bereisen, so ist es m.E. too much, auch wenn natürlich jedes Kind anders ist und andere Erfahrungen hat.
- KNP ist deutlich abwechslungsreicher, hat mehr Straßen, mehr Tiervielfalt, bessere Camps/Shops und Straßen und ist weniger staubig als Etosha. Es ist schwer zu vergleichen, da Etosha in vielen Danken edit: Dingen einmalig ist. Ich würde wie ihr auch, immer im Park übernachten.
Viele Grüße
fidel
NamTraveler75 Beiträge · seit 202318. Okt. 2023 · fidel schrieb:selbst für Erwachsene anstrengend, jedoch alles andere als kindgerecht
Dem kann ich nur zustimmen. Selbst bei einer Fahrzeit von 4h ist man mit ein paar Foto-Stopps und Pause schnell bei 5h. Und da sind dann Reifenpannen noch nicht mit eingerechnet.
Wir hatten unsere Tour so geplant, dass wir max. 4h Fahrzeit haben und das auch nicht jedes Mal. Die Schotterpisten können teilweise recht anstrengend sein. Manche Strecken sind auch sehr eintönig, das ist für Kinder nicht sonderlich spannend.
Ich persönlich finde, dass man mit Kind lieber länger bei den einzelnen Unterkünften einplanen sollte, damit genügend Zeit zum Entdecken, Baden etc. bleibt.
reisebobThemenstarter106 Beiträge · seit 202318. Okt. 2023 · fidel & NamTraveler: Danke für eure ehrlichen und offenen Einschätzungen. Wir sind uns natürlich bewusst, dass man die Straßenverhältnisse in Europa nicht mit denen in Namobia und Botswana vergleichen kann und dass unsere Route nicht jedermanns Geschmack trifft. Wir für uns haben dennoch kein schlechtes Gefühl bei der Sache und aus der bisherigen Erfahrung glauben wir auch nicht, dass wir unseren Sohn damit überfordern werden. Vermutlich wird es immer wieder Überraschungen geben und es wird auch nicht immer alles wie geplant verlaufen, durch die zahlreichen Urlaube in aller Welt haben wir aber auch damit schon Erfahrungen gesammelt. Und grundsätzlich werden wir auch in diesem Urlaub den gesunden Menschenverstand nicht am Flughafen zurücklassen, so dass man flexibel auf eintretende Situationen reagieren kann 😉
fidel: Ich habe die aktuell im Raum stehende Route zwar erstmal nur mit Google Maps und ADAC geplant und komme dabei auf insgesamt ca. 3.700 bis 3.800 Kilometer (natürlich ohne Ausflüge, Game Drives, Umwege,...). D.h. selbst wenn die tatsächliche Route (ich werde mir noch Tracks4Africa besorgen) länger sein sollte, sind es bei Weitem keine 6-7000km wie von dir geraten/grob überschlagen. Nichtsdestotrotz hast du natürlich Recht, dass es eine lange und sicherlich herausfordernde Strecke wird, vor allem unter Berücksichtigung der von euch angesprochenen Straßenverhältnisse. Aber auch dem sind wir uns im klaren und haben uns bewusst dafür entschieden unter Abwägung von pros und contras.
Dass Caprivi raus ist, hatte ich dahingehend gemeint, dass wir z.B. nicht über Kwando Core Area bis Kasane fahren.
Das Thema "Malaria bzw. Krankheiten im Allgemeinen" haben wir schon vor Eintritt in die Planung mit der Kinderärztin unseres Sohnes besprochen. Sie hat es nicht verharmlost und erläuterte verschiedene Aspekte, hatte aber insgesamt keine Bedenken oder Hinderungsgründe (wegen genauem Vorgehen sollen wir uns dann ein paar Monate vor der Reise melden). Da sie im Laufe der Jahre einen sehr fähigen und äußerst pragmatischen/realistischen Eindruck vermittelte und zudem unseren Sohn auch gut kennt, vertrauen wir ihrer Einschätzung.
Reisemaus1’007 Beiträge · seit 200818. Okt. 2023 · Hallo Reisebob,
An den Reisen mit Kinder scheiden sich hier die Geister, auch an den Entfernungen insgesamt. Wir gehören auch zur Fraktion lieber mal etwas längere Strecken machen. Wir waren mit unserem Sohn ab 7 Jahren sehr oft auf ähnlichen Strecken in 3 Wochen unterwegs wie du es jetzt planst. Das ging immer super mit ein paar Hörbüchern. Denke, das sollte jeder selbst entscheiden.
Die Unterkunft in Khwai sieht doch super aus! Ausprobieren und dann hier berichten 🙂
Discovery B&B ist auch toll, einfach, aber super nette Besitzer und lockere Atmosphäre und ganz viele (Haus)katzen.
Die Strecke Maun Windhoek gibt meiner Meinung nach nicht viel her und es gibt kaum nette Unterkünfte dazwischen. Wir fahren sie deshalb immer mit nur einer Übernachtung. Vielleicht lieber am Ende dann 2 Übernachtungen dranhängen?
Mit Kind hat es uns auch nie in die Stadt Windhoek gezogen, lieber die letzte Nacht auf eine Farm mit Tieren.
Wir waren schon auf der Okambara Elephant Lodge und auf Voigtland. Letzteres ist aber extrem teuer geworden. Schau Dir mal die Moonraker Farm an. Die ist nicht weit vom Flughafen und hat viele Tiere. Kenne ich leider ( noch) nicht, hört sich aber gut an.
Zwischen Windhoek und Ghanzi übernachten wir auch gerne im Xain Quaz Camp bei Gobabis. Super neue günstige Zimmer mit Klimaanlage, tolles Essen, Swimmimgpool und einige Tiere für Deinen Sohn. 🙂
Viele Grüße
Doro
NamTraveler75 Beiträge · seit 202319. Okt. 2023 · Wir waren diesen Jahr bei Moonrakers. Eine schöne Farm mit vielen (Haus-)Tieren, die man alle streicheln darf. Es gibt dort nur 2 Familienzimmer, die teilweise schnell ausgebucht sind.
Bei der Vogtland Lodge kann man m.W. erst mit Kindern ab 12 Jahren übernachten.
MÄMätes21 Beiträge · seit 202319. Okt. 2023 · reisebob schrieb:
Ich habe die aktuell im Raum stehende Route zwar erstmal nur mit Google Maps und ADAC geplant und komme dabei auf insgesamt ca. 3.700 bis 3.800 Kilometer (natürlich ohne Ausflüge, Game Drives, Umwege,...). D.h. selbst wenn die tatsächliche Route (ich werde mir noch Tracks4Africa besorgen) länger sein sollte,
Hier unter Know-How -> Karten findest Du übrigens die T4A-Karten, dort kannst Du reinzoomen und siehst dann sowohl km als auch Zeitangaben für einzelne Streckenabschnitte.
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201119. Okt. 2023 · Die G-Maps Zeitangaben stimmen... 😗 wenn man ca. 80-100 kmh auf Gravel fährt. (unser Sohn "testet" es gerade)
Aber bei erlaubten 60-70kmh (unser Autovermieter gab 70kmh als "Richtgeschwindigkeit auf unbefestigten Straßen" an) - reichen die G-Zeiten nicht.
reisebobThemenstarter106 Beiträge · seit 202322. Okt. 2023 · Doro: Vielen Dank für deine Sichtweise. Ich sehe es wie du: eine allgemeingültige Wahrheit gibt es bei diesen Themen nicht, jeder muss es für sich entscheiden und jedes Kind und damit jede Familie ist nunmal anders. Aber wie auch schon geschrieben, kann ich die eher skeptischen Argumente mancher Forumsmitglieder durchaus verstehen und bin auch dankbar für diese Beiträge.
Ebenfalls danke für die Einschätzung zur Strecke von Maun nach Windhoek. Ich hatte schon zuvor verschiedene Varianten durchgespielt und mich letztendlich für eine Zwischenübernachtung in Ghanzi im Plot 19 (Deluxe Familienzimmer) entschieden. Von da aus geht es dann weiter ins von dir vorgeschlagene Xain Quaz Camp (Familienzimmer mit Gartenblick) wo die letzte Übernachtung erfolgt. Am letzten Tag müssen wir dann nur noch im Laufe des Tages ~150km bis zum Flughafen fahren und können es somit an diesem Tag sehr entspannt angehen lassen bis am Abend der Flieger geht.
Den dabei gewonnen Tag würden wir in Swakopmund dranhängen, so dass wir dort 3 anstatt 2 Übernachtungen haben 🤩
Mätes: Danke für den Hinweis, damit kann ich dann in der Tag einige Abschnitte genauer anschauen. Ich habe mir für unser Navi auch mal die "iGo-Karten Here Afrika 2022-Q4" besorgt, dann kann ich in der Vorbereitung schauen, welche Route vorgeschlagen wird und ob dies auch vermünftig ist. Ich werde mir alternativ auch noch die Garmin-Karten für Afrika besorgen, da es dort die Tracks4Africa-Routendetails gibt. Unser Mietwagen ist zwar auch mit einem Navi ausgestattet, mir ist es aber lieber, dass ich mein eigenes dabei habe und die Handhabung, POIs,... kenn.
Strelitzie: Die Erfahrung, dass Google teilweise zu optimistische Zeiten für bestimmte Routen angibt, haben wir auch schon in früheren Urlauben wie z.B. Patagonien oder in Island abseits der Ringstraße gemacht. Von daher gebe ich immer ausreichend Puffer obendrauf.
Insgesamt:
Da heute Morgen endlich auch der Rückflug bei Lufthansa buchbar war, habe die Sache finalisiert: los geht es am 22.9., zurück am 16.10. Netto verbleiben somit 24 Tage bzw. 23 Übernachtungen. Als Mietwagen habe ich über Check24 als Vermittler und Cars&Camper als Anbieter beim Vermieter Europcar einen Toyota Fortuner (oder ähnlich) gebucht. Inkl. Vollversicherung, 2. Fahrer,... kostet dieser knapp über 2.200 Euro. Ich habe zwar auch einige lokale Vermieter angefragt, dort wäre ich aber bei mindestens 3.000 Euro (oder sogar deutlich mehr) gelandet und das bei teilweise schlechteren Versicherungskonditionen. Ich habe im Forum natürlich die Vorteile der lokalen Vermieter gelesen, aber 800 bis weit über 1.000 Euro Preisunterschied gaben dann doch den Ausschlag für den Großanbieter. Ich habe den Wunsch nach einem 2. Ersatzreifen mal platziert und zudem angefragt, wie es mit Kompressor und Luftdruckmessgerät aussieht. Gemäß den Beiträgen im Forum mache ich mir zwar keine allzu große Hoffnung, aber mal sehen, vielleicht werde ich ja positiv überrascht 😉
Ein Teil der Unterkünfte sind bereits gebucht, der Rest folgt im Laufe der nächsten Tage, so dass quasi der Urlaubs-Rahmen steht. SOmit kann ich mich im Laufe der nächsten Monate ganz entspannt an die Detailplanung machen, im Forum gibt es ja auch dazu mehr als genügend hilfreiche Tipps und Erfahrungen.
An alle, die sich hier beteiligt haben nochmals ein ganz dickes DANKESCHÖN!!!
Logi16,9k Beiträge · seit 201222. Okt. 2023 · reisebob schrieb:... Europcar einen Toyota Fortuner (oder ähnlich) gebucht.
Hat der auch tatsächlich 4x4?
Oftmals werden bei den großen Vermietern die Fortuner nur als 4x2 angeboten.
LG
Logi