Hi Bele und Matthias, Ja, diese hinterlistigen, plötzlich und unerwartet rumhüpfenden Bäume sind nicht zu unterschätzen und in keinem Reiseführer wird davor gewarnt. Auch beim Auswärtigen Amt habe ich keinen Hinweis gefunden. Oder liegt es vielleicht an der anziehenden Kraft der Matthiassen ? Meinem Matthias hat sich vor einiger Zeit heimlich still und leise eine uralte Kastanie hinter das Auto gestellt. Matthias (meiner) schwört noch heute, dass diese hinterhältige Kastanie nie im runden Leben vorher hinter unserem Auto stand. Viiiielen Dank für deinen Bericht, könnte mich ab und zu kringeln vor Lachen LG Claudia
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201026. Aug. 2022 ·
panther schrieb: Purros scheint ein Unfallschwerpunkt zu sein
Und niemand warnt davor, das ist ein Skandal 🤩 - und passt zu dem Beitrag von Claudia weiter unten 😎 !
Falls ihr mal in Opuwo was schweißen lassen müsst ... wir können einen "DermitdemSchweißgerätausdemRestaurant" empfehlen.
Danke, das sind die wirklich wertvollen Tipps hier im Forum 😘 !
Danke für deine lebendige Schilderung und die schönen Bilder 🙂
Gern geschehen! 🙂
Mabe schrieb:Hahaha...herrliche Unterhaltung!! Das Nachlesen hat mir eine längere Autofahrt deutlich kurzweiliger gemacht- natürlich nicht am Steuer! Wer hätte gedacht, dass sich auch in den Niederlanden "die Strecke etwas ziehen kann".
Da siehste mal – man muss gar nicht so weit reisen 😗 !
Von solchen "Störungen " gerne mehr 🙂
🤩 😮 Oh ne danke, das hat uns eigentlich gereicht! Es kommt nur noch ein kleineres, aber eher typisches Problemchen…. 😉
@Zugvogel schrieb: Hallo Bele Hach! Dieses Bild würde ich mir gleich im Grossformat ins Wohnzimmer hängen 🤩 Ich bin aktuell nicht besonders viel im Forum unterwegs, aber für deinen Bericht mache ich eine Ausnahme und lese regelmässig nach 🙂 Herzliche Grüsse Stefanie
Liebe Stefanie – das ehrt und freut mich wirklich sehr 🙂 😘 ! Ich hoffe, es geht eurer kleinen Familie bestens! Hab mal eben die Forumssuche bemüht: für euch geht’s ja bald wieder los, richtig? Das wird sicher spannend! Viel Spaß und gute Reise!
BMW schrieb: ich wundere mich immer, wieso es gerade dieser einzige Baum so prachtvoll schafft und ringsum nur Gras...... LG.............BMW
Hoffen wir mal, dass er noch lange dort steht. Die Koordinaten konnte ich übrigens nicht eindeutig zuordnen, Google maps braucht da mehr Stellen… :dry
Markandi schrieb: Bin etwas spät dran mit meinem Kommentar, aber von mir aus gerne noch ganz, ganz viel "Gelaber". Einfach herrlich 😄 😄 😄
Ich greif mal ein bisschen vor 😉 : einen Teil des Gelabers übernimmt im nächsten oder übernächsten Kapitel (weiß noch nicht, ob ich den nächsten Tag aufteile oder nicht) jemand anderes aus unserer Gruppe 🤪 !
bayern schorsch schrieb:Servus liebe Bele, also man kann ja viel von Euerer (Klein-) Gruppenreise behaupten, eines aber ist sicher: LANGWEILIG WAR ES NICHT !!! Wunderschöne Schilderungen der einzelnen Abenteuer, da bist Du spitzenmäßig! 😘 Herzl. Grüße vom bayern schorsch
Danke Schorsch, das geht runter wie Öl 🙂 😘 . Und nein, Langeweile ist auf unsere Touren eher ein Fremdwort 😗 .
BerndW schrieb: LG Bernd
Bernd, dir habe ich ja schon weiter vorne geantwortet – danke nochmal für deinen interessanten Input!
Clamat schrieb:Hi Bele und Matthias, Ja, diese hinterlistigen, plötzlich und unerwartet rumhüpfenden Bäume sind nicht zu unterschätzen und in keinem Reiseführer wird davor gewarnt. Auch beim Auswärtigen Amt habe ich keinen Hinweis gefunden.
Jetzt wo du es sagst: das ist eigentlich ein Skandal 🤩 . Schreibt nicht travelnamibia bei einem Reiseführer mit 😕 ? Vielleicht könnte er den Warnhinweis in die nächste Auflage übernehmen? Und jemanden mit einem Draht zum AA finden wir hier sicher auch noch 😎 ! Das kann und darf so nicht weitergehen 😈 !
Oder liegt es vielleicht an der anziehenden Kraft der Matthiassen ?
Darauf bin ich noch gar nicht gekommen, Matthias fotomatte hat ja einen baumaffinen Beruf, vielleicht liegt es auch daran? 😐
Meinem Matthias hat sich vor einiger Zeit heimlich still und leise eine uralte Kastanie hinter das Auto gestellt. Matthias (meiner) schwört noch heute, dass diese hinterhältige Kastanie nie im runden Leben vorher hinter unserem Auto stand.
Unser Anabaum auch nicht, ganz sicher! 🤨
Viiiielen Dank für deinen Bericht, könnte mich ab und zu kringeln vor Lachen
Gern geschehen 😘 - und ich hab erst heute wieder an eure tolle GT-Bar gedacht vor 2 Wochen (+1 Tag) 🙂 .
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201027. Aug. 2022 ·
23.07.2022: Vom Signal Hill zum Elephant Song Camp oder Kulinarische Genüsse im Feinschmeckerrestaurant „Hoanib-Blick“ (Teil1)
Nach einem gemütlichen Start in den Tag machen wir uns gegen 9.30 Uhr auf den Weg. Zunächst versuche ich, Matthias in die Irre zu führen. Ich bin mir total sicher irgendwo im Forum gelesen zu haben, dass das kleine grüne Schild HVC, das zu der Spur zeigt, die Matthias fahren möchte, bedeutet, dass es sich hier um einen Privatweg handelt, der am Hoanib Valley Camp endet (was natürlich völliger Quatsch ist, um zum HVC zu kommen, muss man nämlich genau die Strecke durch den Obias fahren, die auch wir vor uns haben und dies soll wohl den selberfahrenden Lodgegästen mit diesem Schildchen gesagt werden).
Voller Überzeugung versuche ich Matthias zu überreden, nach rechts abzubiegen, denn in meiner Vorstellung geht es dort dann später links in Richtung Hoanib. Irgendwie ist mir nicht klar, dass wir uns gar nicht so weit nördlich befinden, wie ich denke 🙄 und außerdem sieht ein Weg in die andere Richtung gefahren ganz anders aus als andersrum (oder? 😕 ), woher soll ich also wissen, dass dies die direkte Strecke ist, die wir gestern vom Fearless Pass gekommen sind 😗 ? Fast hätte ich es geschafft, ihn zu überzeugen, aber dann hält auch noch Uwe zu ihm und – zack - schon hab ich verloren 😠 . Kurz bricht mein Weltbild, oder zumindest das, welches ich von den Giribis Plains habe, zusammen. Leider bin ich in Sachen Orientierung vor Ort eine komplette Niete 😊 und meine Karte, die mich oft vor Schlimmerem bewahrt, ist mir an dieser Stelle auch keine Hilfe. Bleibt mir nichts anderes übrig, als zu erkennen und zuzugeben, dass ich mich gleich zweimal geirrt habe: das mit dem Schild war falsch abgespeichert und ich habe uns zudem an einer anderen Stelle verortet 🤩 .
Danach geht es dann aber ohne Irrwege Richtung Hoanib, vorbei an schöner Landschaft und zwei einsamen Vögelchen.
Bei dem Loch im Felsen machen wir einen Stopp, aber ich habe heute keine Lust, mich zum Deppen zu machen (zumal ich das für heute bereits erledigt habe mit meiner Streckendiskussion 😊 ) und in dem Loch komisch herum zu wanken, weil meine Arme und Beine zu kurz sind, um mich vernünftig abzustützen für ein attraktives Foto.
Stattdessen schau ich mich lieber ein bisschen um. Wer war denn hier unterwegs (Spurenlesen kann ich gar nicht)?
Erfreut entdecke diesen Falter. Erstens beweist er einen sehr guten Geschmack in der Wahl seines farblich perfekt abgestimmten Ansitzes (außer beim letzten Bild), und dann diese Augen, sind die nicht krass?
Keine Ahnung, was das für einer ist, vielleicht ist Matthias da schlauer als ich?
Blümchen gibt’s hier auch…
So, Fotosession beendet, weiter geht’s mit tollen Ausblicken,
in der Ferne sieht man schon den Hoanib.
Hier eine Neusichtung für mich (wenn die Merlin App nicht lügt): Yellow-bellied Eremomela, ein richtiger Irrwisch, der nicht stillsitzen kann! Dazu noch Gegenlicht und fertig sind die schlechten Bilder. Aber eine Erstsichtung braucht Beweisfotos…
Je näher wir dem Hoanib kommen, desto wildromantischer wird die Landschaft.
Kurz vor der Mündung des Obias sitzt ein Double-banded-Sandgrouse (Nachtflughuhn)-Männchen am Wegesrand.
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201027. Aug. 2022 ·
23.07.2022: Vom Signal Hill zum Elephant Song Camp oder Kulinarische Genüsse im Feinschmeckerrestaurant „Hoanib-Blick“ (Teil2)
Diese Stelle erkenne ich wieder, hier mündet der Obias in den Hoanib – 2017 sind wir hier nach Norden abgebogen, um danach aus Zeitnot eine Nacht am Signal Hill zu verbringen (statt wie geplant in Puros) – witzig, wie sich die Geschichte wiederholt (nur in umgekehrter Richtung).
Und noch ein funfact: damals haben wir hier in den Büschen einen Falter entdeckt, ich habe gestern meine alten Bilder angeschaut und bin erstaunt: es war auch ein Erdbeerbaumfalter, nur ein sehr abgeflogenes und nicht so farbenfrohes Exemplar wie meines in Opuwo – außerdem hieß er damals laut Matthias Foxy Emporer 😎 . Ich hätte in Opuwo wetten können, dass ich diesen hübschen Falter – der ja auch einen ganz anderen Namen trug 😛 - noch nie in meinem Leben gesehen habe 😗 .
Wir biegen nun links ab, denn wir wollen heute im Elephant Song Camp übernachten. Gerade mal eine einzige Giraffe (mit einer sehr hellen Fellfarbe) begegnet uns.
Unterwegs machen wir zwei Stopps, einmal zum Blümchenfotografieren, und einmal, um ein Schwätzchen mit einem sehr netten Schweizer Ehepaar zu halten, das auch im Forum aktiv ist. Sie sind mit ihrem riesigen Wohnmobil unterwegs und die Eulenmuckels und sie kennen sich schon von früheren Reisen her (keine Fotos).
Ansonsten muss man auf der Strecke, die sich auch heute ziemlich zieht, aufpassen, dass man nicht in dem tiefen fluffigen Sand stecken bleibt. Von diesen Stellen gibt es logischerweise keine Fotos, anhalten wäre doof gewesen 😄 und aus dem Auto knipsen ging auch nur auf den Abschnitten mit festem Untergrung:
Suchbild mit Augurbussard
Uwe und Matthias lenken unsere Toyotas aber routiniert durch den Hoanib 🙂 und so erreichen wir ohne Zwischenfälle bereits um ca. 14 Uhr die Community Campsite. Auch wenn wir heute nicht schrecklich lange unterwegs waren: wären wir die Strecke von Puros bis hierher in einem Rutsch gefahren, wäre es wieder ein ewig langer und anstrengender Fahrtag geworden 😣 – unser Zwischenstopp am Signal Hill war definitiv die richtige Entscheidung 🙂 !
Um zu dem Camp zu gelangen, muss man durch den Uferbereich auf eine Hochebene über dem Hoanib fahren, von wo aus man einen grandiosen Weitblick hat.
Dort sind wir – abgesehen vom Camp Attendant Magnus (laut Uwe heißt er so, ich hab keinerlei Erinnerung mehr daran), der uns freudestrahlend willkommen heißt – ganz alleine. Wir werden es auch bleiben, einmal kommt zwar ein Gamedrivefahrzeug hoch auf die Campsite für eine Pippipause, aber das war’s dann auch.
Nachdem wir uns installiert haben, besuchen wir Magnus in seiner Rezeption und testen das Satelliten-Wlan. Magnus zeigt uns auf seinem Smartphone ein Video, das von hier aus gefilmt wurde und den reißenden Hoanib Anfang des Jahres zeigt. Unglaublich, welche Wassermassen in hoher Geschwindigkeit durch das Flussbett geschossen sind 🤩 ! Wir checken auch die Einträge der letzten Tage: aha, Markus (Dillinger) war tatsächlich letzte Nacht hier, also sind wir wohl aneinander vorbeigefahren im Hoanib. Dieser hat einige Parallelstrecken in Seitenarmen, da wird es vermutlich passiert sein, obwohl ich mir die Augen aus dem Kopf geschaut habe. Schade…. 🙁
Da wir heute viel Zeit haben, widmen wir diese – abgesehen von ausgiebigen Reinigungs-Sessions (ist dieser Blick aus der Dusche nicht sensationell?)
- dem Backen und Kochen 🙂 🙂 🙂 .
Zunächst bereitet Uwe unter Mithilfe seiner bezaubernden Assistentin Ruth die bereits legendären Apfelpfannkuchen für uns zu, wovon es sogar ein mit viel finanziellem und logistischem Aufwand produziertes Tutorial (das meinte ich mit Gelaber 😗 ) zu sehen gibt 😎 . Selbst die hier zahlreich vertretenen Bergstare haben akustisch mitgewirkt, am Anfang haben sie Uwe beinahe überstimmt 😄 . Leider wurden die Dreharbeiten aus unerfindlichen Gründen abgebrochen (ich glaube, mir taten die Arme weh 😣 🤪 ), daher müsst Ihr euch die restliche Zubereitung entweder selbst zusammendenken oder aus den drei Fotos ableiten, die ich noch schießen konnte, bevor wir uns alle auf die Köstlichkeiten gestürzt haben! Und ja, Magnus bekam auch einen Pfannkuchen ab und hat sich sehr darüber gefreut!
Für das Abendessen ist heute ein gulaschähnlicher Eintopf geplant, der sehr lange auf dem Campfire köcheln muss und um den sich Matthias und ich kümmern werden. Dies gestaltet sich insofern etwas schwierig, weil wir mal wieder recht viel Wind haben und uns daher Sorgen um Funkenflug machen.
Aber es geht alles gut und wir können vor dieser herrlichen Kulisse das Ganze so lange auf dem Feuer lassen, bis das Fleisch schön zart und wir wirklich sehr hungrig sind.
Wir überlegen uns schon während des Kochens, worin wir die Reste verstauen können (der Potjie ist nämlich am Schluss randvoll, hier sieht man nur die Grundmasse aus Fleisch und Sauce, dazu gesellen sich aber später viel Gemüse, Kartoffeln und Zwiebeln) aber dazu kommt es gar nicht: wir leeren tatsächlich den kompletten Topf 🤩 !
Nach dem Spülen, das sich hier dank Spülbecken mit allem Pipapo recht einfach gestaltet, fallen wir pappsatt in unsere Betten! Gute Nacht 🙂 !
franzicke2’085 Beiträge · seit 201228. Aug. 2022 ·
Na, da isser ja, der Hoanib - dem bin ich ja ein bisschen verfallen und würde ihm so gerne mal bis zur Mündung folgen. Und wenn's ein nächstes Mal in dieser Ecke gibt, würde mir ein Restaurant-Besuch mit dem Blick aufs Tal auch sehr gefallen. Das Menü überzeugt mich auf Anhieb und für Getränke ist bei uns ja immer gesorgt 😎 Ich hatte schon gehört, dass Elephant Song wieder bewirtschaftet sei und man hört ja auch immer, dass sich dort gern ein paar Löwen rumtreiben ... aber man sollte halt schon sicher sein, dass da grad keine Tanz-Aufführung aus dem Nachbarland stattfindet. Immer noch und immer wieder schön! Schöne Grüße Ingrid
Dort sind wir – abgesehen vom Camp Attendant Magnus (laut Uwe heißt er so, ich hab keinerlei Erinnerung mehr daran), der uns freudestrahlend willkommen heißt – ganz alleine. Wir werden es auch bleiben, einmal kommt zwar ein Gamedrivefahrzeug hoch auf die Campsite für eine Pippipause, aber das war’s dann auch.
Nachdem wir uns installiert haben, besuchen wir Magnus in seiner Rezeption und testen das Satelliten-Wlan. Magnus zeigt uns auf seinem Smartphone ein Video, das von hier aus gefilmt wurde und den reißenden Hoanib Anfang des Jahres zeigt. Unglaublich, welche Wassermassen in hoher Geschwindigkeit durch das Flussbett geschossen sind 🤩 ! Wir checken auch die Einträge der letzten Tage: aha, Markus (Dillinger) war tatsächlich letzte Nacht hier, also sind wir wohl aneinander vorbeigefahren im Hoanib. Dieser hat einige Parallelstrecken in Seitenarmen, da wird es vermutlich passiert sein, obwohl ich mir die Augen aus dem Kopf geschaut habe. Schade…. 🙁
obige Textpassage über "Magnus" bringt mich zum Schmunzeln. Ist aber ein Schweizer Insider (Stichwort Siegermuni "Magnus"). Liebe Grüsse Kudu
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho
das sind ja wieder wunderbare Landschaftseindrücke - vielen Dank fürs Teilen! Am meisten gefesselt hat mich aber heute die Backschule im Nirgendwo. Zu nett! Das macht Lust, es nachzumachen. Eine gut abgehangene Zimt-Zucker-Mischung haben wir auf jeden Fall auch im Hause... 😛
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201029. Aug. 2022 ·
franzicke schrieb:Na, da isser ja, der Hoanib - dem bin ich ja ein bisschen verfallen und würde ihm so gerne mal bis zur Mündung folgen.
Das könnte ich mir auch sehr gut gefallen 😘 ! Wie ich den Aufenthalt am/im Hoanib in Summe fand, schreibe ich vermutlich im nächsten Kapitel (das es aber noch nicht gibt).
Ich hatte schon gehört, dass Elephant Song wieder bewirtschaftet sei und man hört ja auch immer, dass sich dort gern ein paar Löwen rumtreiben ...
Ich habe nach meiner Rückkehr mal so ein bisschen über das Camp nachgelesen. Markus (Dillinger) hatte mir schon vorab erzählt, dass Carsten Möhle wohl gerne erzählt, wie von einem der Campbetreiber nur noch das künstliche Hüftgelenk gefunden wurde, der Rest fiel den Löwen zum Opfer. Danach wollte keiner mehr den Job machen 😣 . Cruiser, der sich ja gut in Sachen Wüstenlöwen auskennt, hatte in dem Thread, in dem von der Neueröffnung des Camps berichtet wird, allerdings angemerkt, dass wohl einige Löwen getötet wurden, um für die Sicherheit der neuen Betreiber zu sorgen 🙄 . Was daran stimmt, weiß ich natürlich nicht, fände es aber schade, wenn es so wäre. Aktuell befindet sich die Löwen mit den 3 Jungen, die durch die Presse ging, aber am ganz anderen Ende des Hoanibs. Das zumindest weiß man. Aber wir haben natürlich weder sie noch andere gesehen.
aber man sollte halt schon sicher sein, dass da grad keine Tanz-Aufführung aus dem Nachbarland stattfindet.
Ja, da hatten wir wirklich Glück dieses Mal – die Campsite gehörte uns alleine 🙂 !
Kudu schrieb: obige Textpassage über "Magnus" bringt mich zum Schmunzeln. Ist aber ein Schweizer Insider (Stichwort Siegermuni "Magnus"). Liebe Grüsse Kudu
Ich hab jetzt mal gegoogelt und bin auf einen Stier 😐 und irgendwelche Schweizer Nationalsportarten gestoßen 😮 ….. erstens bekomme ich diese zwei Komponenten aber in meinem Kopf nicht zusammen 🤩 und zweitens kann ich weiter auch nicht folgen, da fehlt mir wohl doch zu viel Insider-Wissen 😎 😗 .
H.Badger schrieb:Liebe Bele, Am meisten gefesselt hat mich aber heute die Backschule im Nirgendwo. Zu nett! Das macht Lust, es nachzumachen. Eine gut abgehangene Zimt-Zucker-Mischung haben wir auf jeden Fall auch im Hause... 😛 Lieber Gruß (auch an das Küchenteam) Sascha
Ah, prima, wenn Du diese ZZ-Mischung hast, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen 😎 😄 .
Ich hab jetzt mal gegoogelt und bin auf einen Stier 😐 und irgendwelche Schweizer Nationalsportarten gestoßen 😮 ….. erstens bekomme ich diese zwei Komponenten aber in meinem Kopf nicht zusammen 🤩 und zweitens kann ich weiter auch nicht folgen, da fehlt mir wohl doch zu viel Insider-Wissen 😎 😗 .
Also... Am ESAF (eidg. Schwinger und Älplerfest) findet so eine Art Schweizermeisterschaft im Schweizer National-Sport "Schwingen" statt. --> esaf2022.ch. Der Sieger dieses Festes (Wettkampfs) ist dann der Schwingerkönig und erhält als ersten Preis (nebst Bar-Geld) einen Muni (=Stier) - und dieser Muni heisst dieses Jahr grad ausgerechnet "Magnus". Für das ESAF, welches alle 3 Jahre stattfindet wird jeweils eine mobile Arena gebaut (für 2 Tage... hmmm) in welchem dieses Jahr 50900 Zuschauer Platz haben. (es heisst, das sei die grösste mobile Arena.) Auf dem Festgelände hat man ca 400000 Festbesucher geschätzt... So, jetzt widmen wir uns aber wieder dem Reisebericht und dem Camp-Care-Taker "derWieDerMuniHeisst".
Liebe Grüsse Urs
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201029. Aug. 2022 ·
Kudu schrieb:Bele schrieb:
Ich hab jetzt mal gegoogelt und bin auf einen Stier 😐 und irgendwelche Schweizer Nationalsportarten gestoßen 😮 ….. erstens bekomme ich diese zwei Komponenten aber in meinem Kopf nicht zusammen 🤩 und zweitens kann ich weiter auch nicht folgen, da fehlt mir wohl doch zu viel Insider-Wissen 😎 😗 .
Also... Am ESAF (eidg. Schwinger und Älplerfest) findet so eine Art Schweizermeisterschaft im Schweizer National-Sport "Schwingen" statt. --> esaf2022.ch. Der Sieger dieses Festes (Wettkampfs) ist dann der Schwingerkönig und erhält als ersten Preis (nebst Bar-Geld) einen Muni (=Stier) - und dieser Muni heisst dieses Jahr grad ausgerechnet "Magnus". Für das ESAF, welches alle 3 Jahre stattfindet wird jeweils eine mobile Arena gebaut (für 2 Tage... hmmm) in welchem dieses Jahr 50900 Zuschauer Platz haben. (es heisst, das sei die grösste mobile Arena.) Auf dem Festgelände hat man ca 400000 Festbesucher geschätzt... So, jetzt widmen wir uns aber wieder dem Reisebericht und dem Camp-Care-Taker "derWieDerMuniHeisst".
Liebe Grüsse Urs
Oh Urs - Ihr Schweizer seid schon ein besonderes Völkchen 😄 😄 😄 ! Was hat das Wort „Muni“ denn bitteschön mit „Stier“ zu tun?
Ich bin ja eigentlich Kummer gewohnt mit meiner in die Schweiz ausgewanderten Verwandtschaft und komme bis heute nicht mit der Vorstellung von einem Kloster voller autistischer Mönche in Thun klar 😕 (auch wenn denen das viele Schweigen ja nicht so viel ausmacht), schon irgendwie komisch, dass es die gerade wohl so oft trifft…. Auf jeden Fall dachte ich seeehr lange in der Kirche über die Zielgruppe des Opfers (also des gespendeten Geldes, Opfer klingt in diesem Zusammenhang schon wieder komisch) im Konfi-Gottesdienst meines Patensohnes nach, bis ich nach ein paar entsprechend blöden Fragen dann aufgeklärt wurde, dass es sich um autistische „Mönsche“ (also Menschen) handelt 🤩 .
Aber die Vorstellung, was erwachsene Männer bei einem Eidgenössischem Schwinger- und Älblerfest so treiben 😣 🤢 🙄 😊 , schlägt meine Mönche um Längen…. 🤪
Guten Morgen Bele Das Magnus-Thema soll jetzt aber nicht ablenken vom Weiterschreiben des Reiseberichtes. Aber so viel Kurzinfo kann ich dazu noch geben.
Bele schrieb:
Oh Urs - Ihr Schweizer seid schon ein besonderes Völkchen 😄 😄 😄 ! Was hat das Wort „Muni“ denn bitteschön mit „Stier“ zu tun?
Aus Wiki: Muni = alemannische und schweizerdeutsche Bezeichnung für den (gemeindeeigenen) Zuchtstier (Munizipalstier)
Bele schrieb:
Aber die Vorstellung, was erwachsene Männer bei einem Eidgenössischem Schwinger- und Älblerfest so treiben 😣 🤢 🙄 😊 , schlägt meine Mönche um Längen…. 🤪
zu viel Kopfkino! Das Schwingen ist eine abgewandelte Form des Ringens mit speziellen Regeln, Kampfplätzen (Sägemehlring) und Bekleidung. --> Wiki: Schwingen (auch Hose(n)lupf genannt) ist eine in der Schweiz beliebte Variante des Freistilringens, die auf Sägemehl ausgeübt wird. Das Schwingen gilt, noch vor dem Hornussen und dem Steinstossen, als Schweizer Nationalsport. Es ist vor allem in der Deutschschweiz verbreitet.
so, fertig geschwungen...
Liebe Grüsse Kudurs
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho
fotomatte2’530 Beiträge · seit 200930. Aug. 2022 ·
Hallo Bele,
zu der Frage nach dem Nachtfalter, den ich nicht gesehen habe, kann ich nicht viel beitragen, außer, dass ich ihn für eine tagaktive Eule halte. Und ich würde anfangen zu suchen bei den Heliothis, oder Sonneneulen, aber das ist nicht viel mehr als nur ein Gefühl.
Zum Foxy Emperor nur soviel: mir war schon klar, dass du den schon zuvor gesehen hast. 😉 Ich bevorzuge den englischen Namen, denn Erdbeerbäume gibt es in Namibia nicht. Daran lebt die Nominatform Charaxes jasius im südlichen Europa (Spanien, Portugal bspw. ), im südlichen Afrika gibt es die Unterart Charaxes jasius saturnus, die aber genauso aussieht, deren Larven aber an anderen Pflanzen fressen. Deshalb ist Erdbeerbaumfalter in deinem Fall eigentlich irreführend. Deutsche Namen halt mal wieder. 🤢
Was aber wirklich offensichtlich ist: bei dieser Tour war es in Ermangelung grösserer Tiere ( Wild ) nötig, sich mit Kleinvieh zu beschäftigen. Und so möchte ich noch einen Burschen vom Signal Hill nachreichen, den ich zuvor noch nie gesehen habe ( da bin ich mir sehr sicher 😛 ), eine ungeflügelte Monsterschrecke, ein wahrer Riese.
Und auch ein Foto von der Tonne mit dem darauf befindlichen Telefon kann ich bieten.
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201030. Aug. 2022 ·
Kudu schrieb:Guten Morgen Bele Das Magnus-Thema soll jetzt aber nicht ablenken vom Weiterschreiben des Reiseberichtes.Liebe Grüsse Kudurs
Nein Kudurs ( 😛 , diese Variante kannte ich noch nicht), keine Sorge, das haben andere Dinge und Personen erledigt 😉 Ich sollte eigentlich, solange ich Bericht schreibe, nichts anderes unternehmen und vor allem nicht dabei fotografieren, das bringt mich immer völlig aus dem Konzept 🤪 .
Hier zieht es sich gerade zu, vielleicht gibt mir das den nötigen Kick, um mich ans nächste Kapitel zu machen, sonst wachsen wir noch fest am Hoanib 🙄
fotomatte schrieb:Hallo Bele, zu der Frage nach dem Nachtfalter, den ich nicht gesehen habe, kann ich nicht viel beitragen, außer, dass ich ihn für eine tagaktive Eule halte. Und ich würde anfangen zu suchen bei den Heliothis, oder Sonneneulen, aber das ist nicht viel mehr als nur ein Gefühl.
Ah, vielen Dank – das schau ich mir mal bei Gelegenheit an!
Zum Foxy Emperor nur soviel: mir war schon klar, dass du den schon zuvor gesehen hast. 😉 Ich bevorzuge den englischen Namen, denn Erdbeerbäume gibt es in Namibia nicht
Das hattest du mir vor Ort sogar gesagt, dass die keine Erdbeerbäume falten in Namibia 😛 , aber dass es der Bruder von dem am Obias 2017 ist, kam meines Wissens nicht zu Sprache. Aber jetzt weiß ich es ja! 🙂
Und so möchte ich noch einen Burschen vom Signal Hill nachreichen, den ich zuvor noch nie gesehen habe ( da bin ich mir sehr sicher 😛 ), eine ungeflügelte Monsterschrecke, ein wahrer Riese.
Iiihhhh 🤩 , der sieht aber gruselig aus 🤢 . Warum hat der keine Flügel 😕 ?
Und auch ein Foto von der Tonne mit dem darauf befindlichen Telefon kann ich bieten.
Ah, dann ist das Telefon doch noch da! Aber die Tonne steht schon an einem anderen Platz als früher? Oder hab ich da auch was Falsches abgespeichert 😐 ?
Das war´s mal wieder.
Von meiner Seite aus auch 😉 !
Jetzt mach‘ ich mich mal an die weitere Arbeit - uff 😊 😣
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201030. Aug. 2022 ·
24. Juli 2022: Vom Elephant Song Camp (Hoanib) zur Theun’s Campsite (Crowthers Trail / Palmwag Concession) - Teil 1
Heute haben wir wieder eine recht lange Strecke vor uns, aber !!! sie ist weniger als 100 km lang 😉 . Das sollte doch zu schaffen sein 🙂 . Tatsächlich wird auch nichts Nennenswertes passieren unterwegs, so dass ich heute mal nicht so viel tippen muss.
Der Morgen hier ist herrlich – ich würde fast sagen, dass es mein Sunrise-Platz Nr.1 der Reise war. Zunächst wieder das Vorglühen, heute mit der schmalen Mondsichel am Himmel,
und dann sitzt man mit einem Kaffee gemütlich in seinem Stühlchen und wartet auf den Sonnenaufgang,
der etwa eine halbe Stunde später stattfindet!
Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, gibt es noch schnell ein paar Fotos von der Campsite. Sicher kein sehr lieblicher Platz, auch die einzelnen Häuschen versprühen keinen afrikanischen Charme und sind bar jeder folkloristischen oder naturnahen Deko – aber alles ist sehr sauber und zweckmäßig.
Wie gesagt ist die Lage hoch über dem Hoanib mit dem tollen Weitblick ein absolutes Plus (hier die Rückansicht einer Einheit).
Hier hatten wir gestern unsere beiden Tische und die Stühle stehen gehabt, da es sehr windig war. Das war wirklich sehr angenehm.
Die nach vorne offene Dusche (links, unsichtbar) mit warmem Donkey-Wasser und das WC (rechts, unsichtbar) bieten - wie gestern gezeigt - einen sensationellen Ausblick, funktionieren prima und sind sauber und es gibt auch ein schönes Waschbecken (Mitte) und einen Spiegel.
Nur unser Garbageproblem - wir fahren jetzt schon seit Tagen diverse Mülltüten mit uns rum - wird hier auch nicht gelöst 🤢 . Es gibt zwar einen Mülleimer, aber eben auch die Bitte, den Abfall mitzunehmen. Das ist natürlich verständlich, und so hoffen wir auf Palmwag in zwei Tagen.
Um kurz vor 9 Uhr sind wir bereits wieder im Hoanib und brettern – unterbrochen von ein paar Fotostopps – ca. 2,5 Stunden lang durch das Flussbett bis zur Mündung des Mudoribs, über den wir das Gebiet verlassen.
Spuren des reißenden Flusses Anfang des Jahres:
Blick aus unserem Auto - hier sieht man auch mal unsere Beifahrerin, die wir 2019 von Ulrike und Erwin (Hilux im Forum) im Camp Syncro geschenkt bekommen haben 😉
Ein Habichtsadler klaut einem Augurbussard (ich glaube, so war's 😐 ) sein Hühnchen (es liegt links auf der Uferböschung) ! Leider wurde ich von der Aktion total überrascht, wir standen weit entfernt und das Licht war dazu noch ungünstig, aber die Aktion an sich war toll 😮 !
Weiter geht's:
Wieder ein paar der sehr wenigen Vögelchen....
Mit Perlhühnern hätte ich hier gar nicht gerechnet - sonst haben wir so gut wie keine gesehen!
Hier wachsen sogar Palmen!
Reine Willenskraft!
Ganz weit hinten die Muckels - so kann man die Dimension des Hoanibs kurz vor "Die Poort" ein bisschen erkennen:
Besonders gefallen hat mir die geschmackvolle Bepflanzung der Uferterrassen 🙂
So, jetzt kommen sie (hat auch lange genug gedauert 😛 )
Nicht nur ich mit meiner Kamera, sondern auch diese Bergstare
und unsere Drohne Matthias warten schon eine Weile auf sie 😎 :
Und ab geht es durch die Engstelle, die ziemlich tiefsandig ist:
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201030. Aug. 2022 ·
Und zack - schon geht es weiter 🙂 !
24. Juli 2022: Vom Elephant Song Camp (Hoanib) zur Theun’s Campsite (Crowthers Trail / Palmwag Concession) - Teil 2
Zunächst gibt es noch ab und zu Wasser,
doch dann kommen wir in das Gebiet mit dem trockenen Flussbett und den vielen Anabäumen.
Auch hier gibt es wieder jede Menge Treibholz
Ich liebe diesen Anblick mit den Bergen im Hintergrund
Hier machen wir auch wieder einen kurzen Fotostopp
Und wieder auf Strecke - und wieder Treibholz um den Baum gewickelt!
Und Treibholz im Uferbereich
Und endlich sehen wir auch ein paar Tiere, zunächst eine recht große Herde von Springböcken ("groß" auf jeden Fall für unsere bescheidenen Ansprüche 😉 ), die meisten liegen ganz entspannt in diesem Seitenarm, den man leider nicht sehr gut einsehen kann.
Und sogar Giraffen geben uns die Ehre:
Mit Blümchendeko 😘 🙂 !
Nochmal Springböcke, etwas aktiver:
Diese Giraffe trägt einen Sender
Sie gehört vermutlich zu dem Projekt der GCF-Organsiation, hier der Link und die letzte Datenaufbereitung von Ende 2021:
Ich hatte davon ja schon in meinem 2019er-Bericht geschrieben, damals haben wir eine besenderte Giraffe im Khumib gesehen und parallel dazu war zufällig Joel Nambuli (von den African Vocals) bei so einer Besenderungsaktion dabei gewesen als Fahrer.
Die letzte Giraffe hier im Hoanib ist eine ganz süße, wie ich finde 😘
Nun verlassen wir den Fluss über ein steiles Ufer
Als wir oben stehen, sehen wir unten recht weit entfernt das Schweizer Ehepaar vom Vortag vorbeifahren.
Wir winken uns zu und dann geht es für uns Richtung Süden bis zu unserer heutigen Campsite auf dem Crowthers Trail, die wir ja bereits aus 2019 kennen. Davon ein paar Fotos im nächsten Kapitel und ein paar Worte dazu, ob es uns gefallen hat oder ob es ein Fehler war, auch heute wieder einen uns schon bekannten Ort aufzusuchen!
Mein Fazit zum diesjährigen Hoanib-Besuch: irgendwie ist dieser ziemlich an mir vorbeigerauscht, viel Zeit zum Genießen der Landschaft unterwegs blieb nicht und leider haben wir - trotz vieler Spuren derselben - auch keine Wüstenelefanten gesehen 🙁 . Dafür hatten wir eine sehr entspannte Zeit auf der Elephant Song Campsite, was nach unseren vielen anstrengenden und sich ziehenden Strecken an den Vortagen dringend nötig war, vor allem für unsere Fahrer, die ganz schön zu arbeiten hatten auf den bisherigen Pisten 🤩 !
Hallo Bele, tatsächlich waren auch wir am 13. Juli in Frankfurt am Airport, doch unser Flug ging nach Jo`burg, 😉
Du zeigst wieder viele bezaubernde Bilder von einer Landschaft, die nur schön ist! Ich bin seit einer Woche zurück, unser diesjähriges Ziel war der Norden Sambias. Aufgrund der Kälte in Namibia zog es uns gleich in den Norden. Vielleicht schaffe ich irgendwann einen Bericht, aber jetzt muss ich den Urlaub 2023 planen - Namibia! 😘 Wir werden wieder durch Namibia fahren, weil deine Bilder so toll sind. Sicherlich nicht so tief wir ihr durchs Kaokoveld, es sei denn wir finden noch Mitfahrer bzw. ein Begleitfahrzeug. Die Landschaft ist einfach umwerfend, doch die vielen Südafrikaner nehmen immer mehr zu und nicht nur in Namibia. Aber auch wir haben nicht das Recht, die Natur für uns alleine zu genießen. Doch das Verhalten einiger Menschen passt aber gar nicht. Dieses Jahr haben die Italiener Kubu Island zur Partyzone erklärt. Es gibt weltweit Reisende, die die Ruhe der Natur stören. ...
Besonders gefallen hat mir die geschmackvolle Bepflanzung der Uferterrassen 🙂
Mir auch 😄 Aber nicht nur die gefällt mir - nein, dein Bericht ist wieder mal die perfekte Mischung aus Information, Witz, Stimmung und sehnsuchtmachenden Fotos. Vielleicht komme ich ja irgendwann auch mal in diese Gegend, deine Bilder machen jedenfalls seeehhr Lust darauf. Und auch wenn ihr dieses Mal nicht viele Tiere gesichtet habt: die, die da waren, hast du schön erwischt. Ich liebe z.B. die Giraffen! Und natürlich den Erdbeerbaumfalter (oder wie auch immer sein passenderer Name ist, sowas kann ich mir ja nicht merken 😗 )
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und was ihr noch erlebt habt - ich hoffe, es gibt keine Enttäuschungen mehr 🤨
Viele liebe Grüße von Tanja und "Demderzuhört" 🤪
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201031. Aug. 2022 ·
tiggi schrieb:Hallo Bele, tatsächlich waren auch wir am 13. Juli in Frankfurt am Airport, doch unser Flug ging nach Jo`burg, 😉
Hallo Biggi, wie schade, dass wir uns am 13.7. nicht getroffen haben in Frankfurt. Wir waren wahrlich lange genug im T1, bevor wir durch den Security Check durch sind, da wir ja auf den Zug am Mittag umgebucht wurden.
Du zeigst wieder viele bezaubernde Bilder von einer Landschaft, die nur schön ist!
Danke 😘
Vielleicht schaffe ich irgendwann einen Bericht, aber jetzt muss ich den Urlaub 2023 planen - Namibia! 😘
Für deine Namibiaplanungen wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg 🙂 , für mich ist Botswana nächstes Jahr schon eingetütet 🤪 .
Die Landschaft ist einfach umwerfend, doch die vielen Südafrikaner nehmen immer mehr zu und nicht nur in Namibia. Aber auch wir haben nicht das Recht, die Natur für uns alleine zu genießen. Doch das Verhalten einiger Menschen passt aber gar nicht. Dieses Jahr haben die Italiener Kubu Island zur Partyzone erklärt. Es gibt weltweit Reisende, die die Ruhe der Natur stören. ...
Wegen der Südafrikaner: ich will die natürlich nicht alle über einen Kamm scheren, und unsere waren ja zum Beispiel überhaupt nicht unfreundlich, sie haben auch immer wieder Kontakt aufgenommen und uns erklärt, was sie vorhaben und ob das okay ist - und für sie war dieses Gruppenerlebnis wirklich schön, da bin ich mir sicher 😉 . Es sind einfach Welten, die aufeinander prallen 😈 , und auch die jeweilige Größe der Gruppe macht viel aus. Ich finde es auch schwierig zu sagen, wann der Punkt erreicht ist, wo es zu viel wird. Wenn man aber richtig Party macht an einer Stelle wie Kubu Island, dann ist das Maß wohl übervoll 😣 . Dagegen tun kann man leider wenig. Im Elephant Song Camp war zum Beispiel ein Schreiben an der Wand der Hütte, wo stand, dass man von lauten Veranstaltungen bitte absehen möchte. Auf so etwas könnte man dort dann zum Beispiel verweisen, auf Kubu Island wird das sicher schwierig 😵 .
Tanja schrieb:Liebe Bele, Aber nicht nur die gefällt mir - nein, dein Bericht ist wieder mal die perfekte Mischung aus Information, Witz, Stimmung und sehnsuchtmachenden Fotos. Vielleicht komme ich ja irgendwann auch mal in diese Gegend, deine Bilder machen jedenfalls seeehhr Lust darauf. Und auch wenn ihr dieses Mal nicht viele Tiere gesichtet habt: die, die da waren, hast du schön erwischt. Ich liebe z.B. die Giraffen! Und natürlich den Erdbeerbaumfalter (oder wie auch immer sein passenderer Name ist, sowas kann ich mir ja nicht merken 😗 )
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und was ihr noch erlebt habt - ich hoffe, es gibt keine Enttäuschungen mehr 🤨
Viele liebe Grüße von Tanja und "Demderzuhört" 🤪
Hallo Tanja, über „Denderzuhört“ musste ich sehr lachen 😄 , ich wäre ja gerne mal Mäuschen, wenn die Vorleserin für ihn in Aktion tritt. Wie wär’s denn mal mit einem kleinen Videoclip 😐 😗 😎 ? Bei den Muckels ist übrigens Uwe der Vorleser, eure Vorgehensweise scheint also kein Einzelfall zu sein.
Danke auch für dein „Perfekte Mischung“-Lob 😘 .
Dir wünsche ich, dass du es mal in den Nordwesten schaffst, aber jetzt hast du ja erstmal zwei andere Afrikareisen vor dir, das sollte erstmal reichen, oder 😛 ?
Wegen der Enttäuschungen: spontan fällt mir keine mehr ein, zumindest keine größere, eine kleinere in Swakopmund hab ich noch im Hinterkopf, aber die kommt viel später, und ist auch Jammern auf hohem Niveau, zumal sie von mehreren schönen bzw. netten Aktionen überstrahlt wurde. Bin mal gespannt, ob mich meine Erinnerung nicht trügt, mir fallen viele Dinge erst beim Fotosortieren und Schreiben ein (und manchmal auch gar nicht mehr 😊 ).
Jetzt muss ich mich aber erstmal darum kümmern, dass wir zu unserer nächsten Campsite in der Palmwag Concession gelangen, daran kann ich mich noch recht gut erinnern 😉 und versuche das mal schnell zu Papier zu bringen...
fotomatte2’530 Beiträge · seit 200931. Aug. 2022 ·
Hallo,
ein kleiner Nachteil vom Elephant Song Camp sei noch angemerkt: die Sonne verschwindet ziemlich bald hinter den Bergen.
Von der Engstelle im Hoanib kann ich noch die Fotos von oben zeigen. Man kann schön sehen, dass die Elefanten alle schön in einer Spur bleiben, nur der weiße Mann braucht das ganze Tal.