Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,6k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
1’867 Beiträge · seit 201614. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,
von deinem Berichtbeginn wurde ich sehr gut unterhalten und freue mich auf mehr aus deiner Feder!
Und bei flickr habe ich schonmal gespinxt: Schöne Fotos!

Beste Grüße aus dem Rheinland ins Rheinland
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
541 Beiträge · seit 201214. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,

Brillant geschrieben. Das war die perfekte Frühstückslektüre.
Voller Erwartung auf baldige Fortsetzung wünsche ich Euch alles Gute!

LG
Dieter
Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
Erst einmal möchte ich sagen, dass ich total begeistert sind, dass hier so viele dabei sind! Das freut mich total! 🙂 Herzlichen Willkommen an alle! Wird schon jetzt recht kuschelig in der Hermine. 😎
BikeAfrica schrieb:

Was habt ihr denn angestellt, um so dreckige Finger zu bekommen?
Und Dreck und Arbeit? Geschirr spülen?
Hallo Wolfgang! Na das empfindet ja zum Glück jeder anders und wenn du das alles hinbekommst ohne schmutzige Hände, dann freut mich das ehrlich und aufrichtig. 😄 Wenn man selbst schon zig mal begeistert mit Camper unterwegs war, kann man mein Gesülze selbstredend nicht nachvollziehen und das ist auch vollkommen in Ordnung.
binca75 schrieb:Moin Nadine,

ich sollte wahrscheinlich direkt - jetzt - sofort - und auf der Stelle hier aufhören zu lesen... 🙁 , aber es wird mir wahrscheinlich nicht gelingen... 😗
So werden wir - als absolute Camping-Neulinge im nächsten Jahr den großen Schritt "2 Dachzelte in Namibia und Botswana" im Juli wagen (falls C. uns lässt)... mit zwei 13jährigen Pubertieren... 🙄
Ach, das wird schon Bianca! Wenn man da mit der richtigen Einstellung dran geht, dann kann das auch toll werden. Es muss ja einen Grund geben, aus dem so viele begeistert sind von dieser Reiseart.
Blende18.2 schrieb:😄 😄 😄

So… wenig erfährt man also per PN. 😗

Beim Porta Pottie habe ich ja schon gelacht, aber von einer beiheizbaren Dusche lese ich echt zum ersten Mal. Ich stelle gerade fest, dass der grad an Katastrophe für euch anscheinend ganz andere Dimensionen annimmt, als ich das vermutet habe. 🤨 😄
😄 😄 😄
Ja, ich dachte "Wo soll ich da anfangen? Ach egal, soll er halt den RB lesen, um die ganze Katastrophe zu sehen." 😉
TinuHH schrieb:Hi Nadine,

ohje, da habt Ihr ja in Eurem vorweggenommenen Fazit deutlich andere Erfahrungen gemacht, als wir!
Eigentlich steckt schon alles im Titel. 😄 Schön, dass du auch dabei bist, Martin! Und mit Robin und Mara habt ihr natürlich deutlichen Expertenvorsprung gehabt. 😄
Superfanti schrieb:
aber nach deinen Intro sehe auch ich für uns realistisch schwarz...
Hallo Silke! Also aktiv würde ich niemandem vom Camping abraten, aber man muss schon wissen, worauf man sich einlässt (und damit man sich ein Bild machen kann, hilft dieser Bericht hoffentlich ein wenig!). Insgesamt muss mal wohl sagen, dass wir mittlerweile in zu vielen guten Hotels schon waren und die Annehmlichkeiten unterm Strich schon einfach toll sind. 😎 Aber mit ein paar eingestreuten Camping-Nächten zwischendurch kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die Frage wäre da für mich eher, ob sich dann noch ein Camper lohnt - ist ja auch nicht ganz billig das Ding.
Gabi-Muc schrieb:Hallo Nadine,

Deinen Bericht verfolge ich gerne. Botswana steht auch noch auf meiner Wunschliste. Nach Deinem Bericht wahrscheinlich nicht mehr als Camper, wir wären da nämlich auch absolulte Beginners. WEnn ich mir so die Berichte von Robin oder Eulenmuckels durchlese, dann macht das echt Lust darauf. Ich vermute mal, dass Dein Bericht mich erden wird. 😗
Hallo liebe Gabi!
Na DAS sind natürlich die absoluten Profis! 😄
Ich will das Campen wie gesagt niemandem ausreden, das kann sicher wirklich toll sein. Aber für uns persönlich überwiegen die Nachteile. Ich hoffe, dass sich da Leute, die in einer ähnlichen Position sind wie wir vorher (also Afrika-Fans, die noch nie gecampt haben und nicht wissen, ob das was für sie ist), ein realistisches Bild machen können. Und dann kann man immer noch für sich entscheiden, ob das nun was ist oder nicht.
Gabi-Muc schrieb:Aber Afrikaverrückt seit Ihr schon oder? Wie war das? Uganda im Frühsommer, Tansania im Spätsommer und Botswana im November. Oder verwechsele ich da was?
i
Fast! In Uganda waren wir im Mai 2021, in Tansania im November 2020, Bostwana war dann im November 2021. Davor hatten wir eine lange (7 Wochen) Tour vom KTP, dann durch Namibia, Caprivi, Chobe und Vic Falls und davor waren wir 3 x in Südafrika.
casimodo schrieb:
Den Teil habe ich gerne und auch zweimal gelesen. Man kann ja nicht sagen, dass Du außen rum geredet hast 😎 Sehr ehrliche Meinung und ich habe bei Deinem Bericht einige Male gelacht. So gefällt mir das gut ! 🙂 Also ich bin gerne dabei !

Wir waren bei all unseren Afrika Urlauben bisher auch nur einmal mit dem Camper unterwegs. Unser Urteil fiel nicht ganz so drastisch aus, ein gewisses Verständnis habe ich aber für Euch 😉
Ich bin wirklich froh zu lesen, dass wir nicht die einzigen sind. 😄

Das eine oder andere formuliere ich natürlich überspitzt (soll ja auch lustisch sein hier), aber im Kern haben wir alles so empfunden.
picco schrieb:Hoi Nadine

Könnt ich nachliefern...soll ich?

Dann freu ich mich auf eine schöne Reise durch Botswana, hau in die Tasten!
Hi Picco! Ja, mach mal! 😄 sitzt du drauf?
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
699 Beiträge · seit 201014. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,

Wer spektakuläre Tiersichtungen erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Das war unsere 7. Afrika-Reise und ich kann schon mal vorweg nehmen, dass wir auf keiner Reise so wenige Tiere gesehen haben.

Bei deinem lebendigen Reisebericht lese ich gerne mit.
Schade, dass ihr so wenig Tiere gesehen habt. Das kann daran liegen, dass es zu eurer Reisezeit schon etwas geregnet hat. Wir waren bis ca. 10. November 2,5 Wochen in Botswana und haben sehr sehr viele Tiere gesehen, fast täglich Löwen, manchmal sogar zwei Mal am Tag. Elefanten ohne Ende. Wir kamen aus Namibia und sind auch dort wieder zurück, auch dort haben wir sehr viel gesehen.
Gruß Giselbert
7’328 Beiträge · seit 200614. Jan. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:
BikeAfrica schrieb:

Was habt ihr denn angestellt, um so dreckige Finger zu bekommen?
Und Dreck und Arbeit? Geschirr spülen?
Hallo Wolfgang! Na das empfindet ja zum Glück jeder anders und wenn du das alles hinbekommst ohne schmutzige Hände, dann freut mich das ehrlich und aufrichtig. 😄 Wenn man selbst schon zig mal begeistert mit Camper unterwegs war, kann man mein Gesülze selbstredend nicht nachvollziehen und das ist auch vollkommen in Ordnung.

… ich kann das durchaus nachvollziehen, dass einem Camping nicht gefällt. Mir gefällt umgekehrt die ein oder andere Form des Urlaubs ja auch nicht. Ich habe mich nur über die schmutzigen Finger gewundert.

Übrigens war ich selbst auch nur einmal mit Dachzelt unterwegs und ein zweites Mal mit einem Land Rover und da hatten wir ein Bodenzelt mit, konnten notfalls im Auto schlafen oder oben im Freien auf dem Dach. Ansonsten war ich ja immer mit dem Rad unterwegs und da ist man wahrscheinlich einfach daran gewöhnt, dass es manchmal beschwerlich wird. Der Umstieg von Lodges auf Camping ist sicherlich anders …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
Giselbert schrieb:Hallo Nadine,

Wer spektakuläre Tiersichtungen erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Das war unsere 7. Afrika-Reise und ich kann schon mal vorweg nehmen, dass wir auf keiner Reise so wenige Tiere gesehen haben.

Bei deinem lebendigen Reisebericht lese ich gerne mit.
Schade, dass ihr so wenig Tiere gesehen habt. Das kann daran liegen, dass es zu eurer Reisezeit schon etwas geregnet hat. Wir waren bis ca. 10. November 2,5 Wochen in Botswana und haben sehr sehr viele Tiere gesehen, fast täglich Löwen, manchmal sogar zwei Mal am Tag. Elefanten ohne Ende. Wir kamen aus Namibia und sind auch dort wieder zurück, auch dort haben wir sehr viel gesehen.
Gruß Giselbert
Ja, das hat bestimmt daran gelegen. Ich hab im Vorfeld einige Berichte aus dem November gelesen. Ich glaube, keiner hat über so viel Regen berichtet 😄 . Und als wir Mitte Oktober 2019 an der Chobe Riverfront waren, haben wir praktisch das komplette Gegenteil erlebt, von dem, was wir dieses Mal gesehen haben.
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
Exkurs: Karten und Reiseführer

Kaum hat der Bericht angefangen, schon gibt’s einen Exkurs. Zur Beruhigung: es wird vermutlich der einzige sein. Aber ich dachte, dass für Ersttäter vielleicht interessant ist, wie wir uns auf die Reise vorbereitet haben, welche Reiseführer wir hatten und welches Kartenmaterial.

1. Reiseberichte
In erster Linie bekommt man natürlich die besten Infos aus erster Hand, spricht von Leuten, die eine ähnliche Reise gemacht haben. Insofern sind Reiseberichte natürlich die beste Quelle. Was Routenführung, Anzahl der Übernachtungen angeht, habe ich mich in erster Linie an Reiseberichten orientiert.

2. Reiseführer
Da hatten wir zum einen den deutschsprachigen Klassiker von Hupe. Den hatte ich vor Ort nicht dabei, was aber keine Kritik am Buch sein soll. Ich fand’s schon sehr gut zur Vorbereitung, aber was die Strecken und Routen im Detail angeht, fand ich die beiden nachfolgenden einen Tick besser, daher hatten wir nur diese dabei.

IMG_4422 by Nadine, auf Flickr

Travel und Field Guide of Botswana von Shell (Englisch). Leider schon etwas in die Jahre gekommen und soweit ich das gesehen habe, gibt es immer noch keine aktualisierte Auflage. Diese hier ist aus 2006. Gerade die Strecken, Fahrzeiten usw. sind aber immer noch gut zu gebrauchen. Auch die Beschreibung der Nationalparks konnte uns einen realistischen Eindruck vermitteln. Den Reiseführer hatten wir uns 2019 in Kasane gekauft.

IMG_4423 by Nadine, auf Flickr

Am besten jedoch fand ich den Botswana Safari Guide (Englisch) von Bradt. Wirklich durchgehend tolle, nützliche Infos (na ja, vielleicht abgesehen von der Aussage, dass der November eine gute Reisezeit sei 😄 ), viele praktische Tipps vor allem auch für Camper.

IMG_4424 by Nadine, auf Flickr

3. Karten
Wir gehörten zu den wenigen, die sich Tracks4Africa nicht runtergeladen haben. Warum? Weil ich vorab häufiger gelesen habe, dass MapsMe völlig ausreichend sei. Vor Ort hatten die meisten anderen, mit denen wir gesprochen haben, mit T4A navigiert. Wir hatten vorab die Botswana-Karte von MapsMe runtergeladen, ich hatte vor der Reise sämtliche Punkte, die wir so hatten (also Campsites, wichtige Orte wie Bushlore, besondere Punkte in den Nationalparks) gespeichert. MapsMe kannte da eigentlich alle, sodass ich nicht mit Koordinaten rumfummeln musste, sondern einfach im Suchfeld den Namen eingegeben habe und den dann Punkt gespeichert habe.
Dann hatte ich zusätzlich noch eine App mit den Botswana-Karten gefüttert, die wir eigentlich für Wanderungen nutzen, nämlich Maps 3D. Das Runterladen der Karten ist hier deutlich aufwendiger, da man nur kleine Karten-Ausschnitte runterladen kann. Wenn man also die gesamte Route runterladen will, ist man eine Weile beschäftigt und man braucht viel freien Speicherplatz auf seinem Handy.
Wir fanden beide Apps absolut top und nützlich! Wir haben nicht bereut, dass wir T4A nicht hatten. MapsMe ist gratis, Maps 3D kostet (glaube ich) um die 4 €.

Dann hatten wir natürlich noch physische Karten dabei. Da waren zum einen die Shell-Karten

IMG_4421 by Nadine, auf Flickr

und die Tinker’s Karten:

IMG_4420 by Nadine, auf Flickr

Wir fanden sowohl Shell als auch Tinker’s gut, haben aber hauptsächlich die Tinker’s Karten genutzt, einfach weil sie praktischer zu handeln sind aufgrund der Größe. Wir wussten ja bereits vorher, dass die Wege besonders im Moremi etwas unberechenbar sind, es einige geben wird, die auf keiner Karte verzeichnet sind (weder auf den Tinker’s Karten noch auf den Apps) und andererseits Wege, die auf Karten existieren, in der Realität ganz und gar nicht existieren. Das war dann auch so! Sowohl die Shell- als auch die Tinker’s Karten haben wir 2019 in Kasane gekauft.
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335 Beiträge · seit 201414. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine
Gerne fahre ich auch mit. Der Anfang des Reiseberichts macht Lust auf mehr.
Ihr beide seid richtig mutig. Vielleicht wäre für Campingneulinge Namibia oder Südafrika vorteilshafter gewesen.
2015 befassten mein Mann und ich uns auch mit einer Campertour durch Botswana und die Zentralkalahari. Vorher waren wir schon mehrmals im südl. Afrika unterwegs und haben schon viel Erfahrung mit Camping in Übersee. Doch vor dem Tiefsandfahren hatte mein Mann grossen Respekt. So haben wir uns 2016 einer geführten Selbstfahrertour (7Fahrzeuge) angeschlossen. Im Grossen und Ganzen war das ok, doch ich nervte mich gewaltig, dass unsere Führer Spätaufsteher waren und wir erst gegen 9 Uhr die Campsite verliessen. Der Weg sei das Ziel wurde mir erklärt.
Ich freue mich auf eure weiteren Erlebnisse.
Liebe Grüsse
Grosi
403 Beiträge · seit 202114. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,
ich freue mich auf die Fortsetzung Deines Reisebericht! Wir waren bis letztes Jahr auch bekennende Ost-Afrika-Lodge-Urlauber und sind nur deshalb auf die Idee gekommen zu campen, weil wir (so es C. zulässt) für 2023 eine zweimonatige Tour durch SA und BOT planen. Das ist als Lodge-Urlaub finanziell natürlich jenseits von gut und böse und so sind auch wir auf die Idee mit dem Camping gekommen. Wir haben den ersten Probelauf mit Dachzelt letztes Jahr in Namibia unternommen und kommen zu einem gemischten Fazit. Dieses Jahr wollen wir einen neuen Versuch mit Bushcamper im KTP wagen…
Viele Grüße
Elke
www.fotognu.de Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
7’328 Beiträge · seit 200614. Jan. 2022 ·
picco schrieb:
Nadine3112 schrieb:Hi Picco! Ja, mach mal! 😄 sitzt du drauf?
Du wolltest es so...logisch sitz ich drauf, wofür hat man denn ein Porta Potti sonst dabei?! 🤩

… als Ersatz für einen Amboss in der Steppe.
Wenn ein Löwe kommt, wirft man das Ding weg und kann schneller rennen. 😉

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
FotoGnu schrieb:Dieses Jahr wollen wir einen neuen Versuch mit Bushcamper im KTP wagen…
Viele Grüße
Elke
Hallo Elke! Im KTP haben wir oft diese Bushlapa-Anhänger gesehen, die fänden wir tatsächlich noch ganz interessant. Da könnte man es sich tagsüber auf der Campsite gemütlich gemachen, alles in Ruhe aufbauen und dann alles stehen lassen und nur mit dem Auto noch mal zum späten Game Drive aufbrechen. Ich glaube, die Dinger kann man in Upington mieten. Im Nxai Pan Nationalpark haben wir auch ein paar Südafrikaner gesehen, die damit unterwegs waren. Alles, was zu tiefsandig ist, ist vermutlich etwas schwierig mit Anhänger, aber KTP würde ich mir damit zutrauen.
picco schrieb:
Du wolltest es so...logisch sitz ich drauf, wofür hat man denn ein Porta Potti sonst dabei?! 🤩
😄 😄 😄 Ich bin irgendwie froh, dass du noch eine Hose anhast. 😎
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
12. November 2021 - Wer zu spät kommt, den bestrafen die Franzosen

Maun - Central Kalahari Game Reserve, Sunday Pan

Sorry, dieses Kapitel wird noch mal sehr textlastig. Danach verschiebt sich das Text-Foto-Verhältnis - versprochen!

Die Nacht war wenig erholsam, da ich eine furchtbare Kopfschmerzattacke habe, die ich so quasi noch nie hatte. Ich kann kaum schlafen vor Schmerzen und mir ist speiübel. Zum Glück ist der Spuk am nächsten Morgen vorbei.

Noch vor dem Frühstück räumten wir unsere Hermine ein und verstauten sämtliche Einkäufe in der riesigen Schublade, die wirklich sehr praktisch ist. Den Kühlschrank hatten wir natürlich gestern schon befüllt. Ach und hier ist Hermine in ihrer ganzen Pracht!

IMG_2523 by Nadine, auf Flickr

IMG_2524 by Nadine, auf Flickr

IMG_2518 by Nadine, auf Flickr

Wie gestern bei der Fahrzeugübergabe erklärt, hatten wir den Kühlschrank für die Nacht (und wenn das Fahrzeug länger steht) hoch gedreht auf die mittlere Kältestufe. Sonst kann es sein, dass man die separate Kühlschrank-Batterie leer saugt, wenn der Kühlschrank zu kalt eingestellt ist und der Motor länger nicht läuft. Ich habe mir hierfür jeden Tag auf dem Handy eine Erinnerung eingestellt, denn sonst hätten wir das garantiert irgendwann mal vergessen.

Das Frühstück im Waterfront ist super. Hier die Terrasse:

IMG_2519 by Nadine, auf Flickr

Wir unterhalten uns mit Patrick und 2 botswanischen Gästen über unsere Reisepläne. Sie warnen uns: In der Central Kalahari ist tiertechnisch komplette tote Hose derzeit, da fast alle Pumpen abgestellt wurden und bis auf das Sunday Pan Wasserloch alle trocken sind. Leider sollten sie Recht behalten. 😕 Und Sunday Pan, unsere Campsite, sei zwar toll, aber leider würde es dort derzeit eine Mäuseplage geben, die schon mal gerne Kabel von Fahrzeugen anfressen. Jedenfalls kauften wir uns auf ihren Rat hin Mottenkugeln, die wir im Motorraum verteilen sollten. Dann gehen die Mäuse wohl nicht mehr ran.

Für die weiteren Besorgungen in Maun lassen wir das Gepäck erst mal im Waterfront stehen. Wir kommen es später wieder abholen.

Wir fahren zu Midas, wo wir Lederhandschuhe kaufen (die sich fürs Feuer als äußerst nützlich erweisen sollten), eine Trittleiter (damit ich überhaupt mal den Hauch einer Chance habe, beim Zeltauf- und abbau zur Hand zu gehen) und kleine Lämpchen, die wir auf der Campsite verteilt aufstellen.
Dann zu Delta Meat, wir wir uns mit Fleisch für die ersten Nächte eindecken. Wir kaufen jedoch äußerst zurückhaltend ein, da wir vermeiden wollen, was wegschmeißen zu müssen. Trotzdem wird der klassische Campersatz “das Fleisch muss weg” regelmäßig fallen auf dieser Reise. 😄

Dann folgte der zeitliche Super-Gau, der SIM-Kartenkauf. Mein Gott, was für ein Drama! Vor jedem Mobilfunkladen Schlangen ohne Ende (WARUM???). Kleiner Tipp an dieser Stelle: erledigt diesen Punkt früh morgens als Erstes. Hinterher ist man immer schlauer. Bei Mascom warte ich über eine Stunde, kann die Wartezeit aber gut mit einem netten Gespräch mit einer Botswanerin überbrücken. Martin erledigt in der Zeit noch ein paar Sachen im Supermarkt, die wir vergessen hatten. Jedenfalls erzählt mir die nette Dame so allerhand interessante Dinge über das Leben hier und wir die Pandemie hier so verlaufen ist. Was ich interessant finde: die Impfbereitschaft ist sehr hoch in Botswana. Dass es bei uns in Deutschland zu diesem Zeitpunkt impftechnisch überhaupt nicht mehr voran geht, quittiert sie mit einem trockenen “urg, first world problems!”, womit sie natürlich nicht unrecht hat. Irgendwann reißt aber selbst ihr der Geduldsfaden und sie macht etwas Druck beim Sicherheitsmann (der macht die Tür!) und fragt, wann wir denn endlich mal drankommen. Es dauert noch … lautet die wenig erbauliche Antwort. Leute, so langsam hab ich keine Zeit mehr! Es ist fast Mittag und wir müssen noch bis Sunday Pan fahren! Die Frau meinte daraufhin, warum ich denn überhaupt eine Mascom-Karte haben wollte. Na ja, weil die Schlange in den anderen Läden noch länger war! Ach so, na in diesem Fall solle ich doch einfach zu BTC fahren, da würde es nie eine Schlange geben und die Netzabdeckung sei viel besser, als bei Orange oder Mascom. Damit hätte man sogar in Khwai Internet. Diese Information wäre natürlich vor eine Stunde schon sehr nützlich gewesen 😄 , aber dann hätte ich diese tolle, inspirierende Unterhaltung verpasst. Außerdem kam Martin just in diesem Moment wieder zurück. Wir düsen also mit wehenden Fahnen und einem fetten Dankeschön davon!

Bei BTC war tatsächlich keine Schlange, aber trotzdem dauerte es noch mal gute 25 Minuten, bis der ganze Papierkram und die Aktivierung mit afrikanischer Gelassenheit erledigt war. Ich sollte es nicht bereuen, denn die Netzabdeckung war tatsächlich erste Sahne und tatsächlich hatte ich in Khwai immerhin so viel Internet, dass es für Whatsapp reichte.

Als das alles erledigt war, rauschten wir bei der Nationalparkverwaltung fast in die Mittagspause hinein, aber nur fast! Hier erledigten wir alle Permits für die kommenden 3 Wochen. Im Nachhinein weiß ich gar nicht, ob sich das zeitlich überhaupt gelohnt hat. Die Ausstellung des Permits hat auch hier ewig gedauert, war oben drauf noch fehlerhaft, und außerdem hat die Überprüfung des total chaotisch zusammengekritzelten Permits an den Gates für mein Dafürhalten genauso lange gedauert wie wenn man einfach vor Ort zahlt. Der einzige Vorteil: man kann hier mit Kreditkarte zahlen, während man an den Gates bar zahlen muss.

Nun sind wir zeitlich endgültig in der Bredouille. Als wir nach Abholung des Gepäcks am Waterfront endlich loskommen, ist schon 12:30 Uhr. Bereits am Morgen hatte Patrick uns dringend dazu geraten, die Route über Rakops zu fahren, das ginge wesentlich schneller. Da wir nun zeitlich schon mächtig die Kacke am dampfen hatten, folgten wir dem Rat natürlich und fuhren nicht, wie geplant, nach Makalamabedi und dann über Kuke Corner. Die Strecke über Rakops ist zwar länger, aber dafür durchgängig asphaltiert und in gutem Zustand.

An der Vet Fence Kontrolle kommt es natürlich wie es kommen muss. 😐 Bei der Kontrolle scheint erst mal alles gut zu laufen, ein netter Kontrolleur winkt uns quasi durch. Wir desinfizieren die Schuhe. Alles gut soweit. Dann kommt ein windiger Typ anmarschiert, der nette geht sofort weg. 🙄 Und da stehen wir nun mit dem Abzocker und er fängt an zu diskutieren. Nein, Fleisch dürfen wir auf keinen Fall mitnehmen, Eier auch nicht. Mein Einwand, dass wir sehr wohl wissen, dass er unrecht hat und wir das in dieser Richtung sehr wohl mitnehmen dürfen, interessiert ihn naturgemäß nicht. Was wir denn gedenken zu tun? Ja was wohl? Wenn wir hier nicht noch mehr Zeit verlieren wollten, einfach was in die Hand drücken und gut ist. Ja ich weiß, dass das nicht richtig war, wir hätten das nicht tun dürfen. Wir waren jedoch innerlich so gestresst, weil wir zu diesem Zeitpunkt schon ahnten, dass wir im Hellen wohl nícht mehr in Sunday Pan ankommen würden, dass wir die Nummer einfach schnell hinter uns bringen wollten. Mit 100 Pula gab er sich sofort zufrieden und wir fuhren weiter und ärgerten uns. Sowas ist uns tatsächlich noch nie passiert …

Korrektur:
Ihr habt natürlich recht! Wir hätten tatsächlich kein Fleisch mitnehmen dürfen! Denn wir sind von westlicher Richtung gekommen, nach Osten gefahren, somit durften wir das Fleisch tatsächlich nicht dabei haben. 😊 Dann sind wir so gesehen mit den 100 Pula richtig gut weggekommen! 😄

In Rakops machten wir einen Fehler und tankten, was noch mal unnötig Zeit kostete. Denn entgegen unserer Erwartung fährt man nicht automatisch in Rakops durch, man muss einen kleinen Umweg dorthin fahren. Dann fanden wir die Tankstelle nicht. Die ist nämlich total unscheinbar und von nördlicher Richtung kommend, etwas schwer zu sehen. Wir mussten uns im Supermarkt erst mal durchfragen. Die ganze Aktion hat sicher 30 Minuten mit dem Umweg gekostet und war vollkommen unnötig. Der Sprit hätte auch so locker gereicht.

Als der Asphalt zu Ende ist, reduzieren wir den Reifendruck von 3 auf 2 bar. Dauert natürlich auch noch mal …

Es war schon gut fortgeschrittener Nachmittag, als wir endlich am Gate ankommen. Ich glaube, es war schon etwa 17 Uhr. 🙄 Totaler Supergau, da viel zu spät. Wir haben das planungstechnisch tatsächlich zum ersten Mal so richtig verbockt auf all unseren Reisen. Noch nie sind wir irgendwo im Dunkeln angekommen, immer mit ordentlich Puffer geplant. Aber dieses Mal haben uns die Besorgungen in Maun echt das Genick gebrochen. Rückblickend wären 2 Nächte in Maun zu Beginn besser gewesen. Als Camper muss man doch deutlich mehr Geraffel kaufen (Sparschäler, Grillbürste, Trittleiter, Lederhandschuler und Lampen haben wir als Lodge-Urlauber natürlich nie gebraucht; hinzu kommen die ganzen Lebensmittel).
Am Gate großes Erstaunen.
Bis Sunday Pan wollt ihr noch fahren?
Ähm, ja. 😊
Das wird aber knapp!
Ja, wissen wir.

Aber Moooment! Erst mal müssen wir noch Holz kaufen, denn entgegen der Infos, die ich bisher so gelesen hatte, hatten wir am Straßenrand keinen einzigen Stand gesehen, der Holz verkauft. Also am Gate quasi den ganzen Holzbestand leer gekauft und erst mal diverse Geckos verscheucht. Zum Glück waren keine Skorpione drin. Bis der ganze Kram verstaut war, ging natürlich noch mal wertvolle Zeit flöten.

DSC08882 by Nadine, auf Flickr

Als wir ENDLICH bei Sunday Pan ankommen, ist es natürlich schon zappenduster. Nicht nur, dass es mega-ätzend gewesen wäre, wenn wir gewusst hätten, was wir tun müssen mit diesem Monster von Camper, nein, wir hatten noch NIE in der Wildnis übernachtet, waren noch nie campen und jetzt rauschen wir im Stockdustern erst auf unsere Campsite. Großartig. 🤪 Die Laune war eigentlich schon ziemlich im Keller. Aber dann suchten wir erst mal wie bescheuert unsere Campsite, die Nummer 4. Irgendwann stellte ich fest, dass Mapsme tatsächlich sogar die einzelnen Stellplätze auf der Karte hat, na gut zu wissen! Aber Halt, das kann sie nicht sein, denn da steht ja schon jemand. Na ja, mal vorsichtig in die Nähe fahren. Siehe da, Nummer 4 stand da und da stand aber definitiv schon jemand. Kann dieser 1. Tag eigentlich noch viel schlechter anfangen? Ich hatte nen ziemlichen Hals, Martin war auch gut genervt, der wollte nur noch ankommen. Aaaber, wer zu spät kommt, den bestrafen die Franzosen! Aber zugegebenermaßen sehr nette Franzosen. Denen war das Ganze ziemlich peinlich. Es stellte sich heraus, dass sie eigentlich Piper Pan gebucht hatten, dort aber quasi kein einziges Tier zu sehen war (alle Pumpen abgestellt und so), und sie deswegen zu Sunday Pan gefahren sind, da hier das Wasserloch in der Nähe ist. Da hier bei Einbruch der Dunkelheit noch niemand stand, dachten sie, es kommt keiner mehr. Tja, Leute! Da habt ihr die Rechnung ohne uns gemacht. 😎 Ihr Feuer brannte schon, alles war aufgebaut, trotzdem boten sie an, den Platz wieder zu räumen (sie waren wirklich total nett). Aber das wollten wir auf keinen Fall. Sie boten an, dass wir uns zusammen auf den Platz stellten. Aber ich wusste schon, wie das endet. Die würden sehen, dass wir überhaupt keinen Schimmer haben, was wir tun, dass wir absolute Camping-Nulpen sind, keine Ahnung haben, wie man das ganze Geraffel jetzt wirklich aufgebaut bekommt und dann würden sie sich entweder totlachen oder für immer bereuen, dass sie sich auf diesen Platz gestellt haben, weil sie uns alles zeigen müssen. Nein, danke, diese Schmach muss ich mir heute nicht mehr geben und somit stellen wir uns eben auf die Nummer 3, die noch mal recht weit weg ist. Man hört sich noch, aber ist immerhin so weit weg, dass es für uns nicht mehr allzu peinlich werden kann. 😗

Nachteil ist jetzt für uns: Jetzt müssen wir wirklich selbst Feuer machen. 🤪 Haben wir natürlich auch noch nie gemacht. Gott sei Dank haben wir so viel Grillanzünder gekauft, dass wir die halbe Kalahari damit abfackeln könnten. Somit brennt das Zeug schon mal ganz gut. Die folgenden Ereignisse, die sich Campaufbau nannten, kann man nur als absolute Katastrophe bezeichnen. Jeder echte Camper hatte vermutlich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Na ja, aber irgendwie bekommen wir das Zelt dann doch noch aufgebaut, die blöde Matratze bezogen (eigentlich nur ein bisschen Schaum und Matratze würde ich das eigentlich nicht nennen) und üben uns im Panik-Grillen. Was das ist, haben wir ja in Robins Reiseberichten gelernt. 😄 Einfach alles ins Feuer geschmissen, auf Glut können wir nicht mehr warten. Wir sind fix und fertig mit der Welt. Die marinierten Chicken Wings sind gar nicht übel haben aber den Nachteil, dass wir uns mit der Sauerei schon an Tag 1 den Braai Grid komplett versauen. Immerhin sind wir so schlau, das Teil noch am Abend sauberzumachen, wer weiß was da sonst noch in der Nacht vorbeigekommen wäre.

DSC08885 by Nadine, auf Flickr

Ich weihe noch das Plumpsklo ein (hey, weniger schlimm als befürchtet! 😎 ), Alkohol muss auch sein, schließlich haben wir die klassische Sundowner-Zeit verpasst, aber die Bettschwere kommt nicht umsonst und gegen 22 Uhr liegen wir endlich beschwipst im Zelt. Wir rätseln, was der gewiefte Camper wohl mit dem Feuer macht. Später bestätigten uns einige: man lässt es einfach runterbrennen. Ist in der Central Kalahari bei Sturm aber so eine Sache, finden wir … Ich hatte echt Angst, dass die Funken einen Buschbrand auslösen, die flogen nämlich ganz schön weit; es stürmte. Also noch mal aus dem Zelt gekrochen in Unterhose, was uns auf der Wildkamera ein paar unterhaltsame Aufnahmen bescherte. 😄 Tipp für die 2. Nacht an uns selbst: gebrauchtes Brauchwasser neben das Feuer stellen, damit man es damit löschen kann. Im Aufbrauchen des gebrauchten Brauchwassers sollten wir im Laufe der Reise noch richtige Profis werden!

Fazit des 1. Urlaubstages: Zeitlich komplett verzettelt in Maun, Simkarten-Kauf gestaltete sich ähnlich kompliziert wie das Besorgen des Passierscheins A38 und dann auch noch Bakschisch gelöhnt. Den ersten Sturm erlebt. Läuft weiterhin top!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2022
350 Beiträge · seit 201414. Jan. 2022 ·
Nadine 3112 schreibt:
An der Vet Fence Kontrolle kommt es natürlich wie es kommen muss. 😐 Bei der Kontrolle scheint erst mal alles gut zu laufen, ein netter Kontrolleur winkt uns quasi durch. Wir desinfizieren die Schuhe. Alles gut soweit. Dann kommt ein windiger Typ anmarschiert, der nette geht sofort weg. 🙄 Und da stehen wir nun mit dem Abzocker und er fängt an zu diskutieren. Nein, Fleisch dürfen wir auf keinen Fall mitnehmen, Eier auch nicht.
Hallo Nadine,
mein Wissensstand ist aber, dass tatsächlich an dieser Vet Kontrolle kein Fleisch von Maun Richtung Nata/Rakops mitgenommen werden darf. Darum auch der Rat von vielen hier im Forum, Fleisch in Rakops zu kaufen.
Viele Grüße, Michael
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
MichaelAC schrieb:

Hallo Nadine,
mein Wissensstand ist aber, dass tatsächlich an dieser Vet Kontrolle kein Fleisch von Maun Richtung Nata/Rakops mitgenommen werden darf. Darum auch der Rat von vielen hier im Forum, Fleisch in Rakops zu kaufen.
Das Thema hat mich im Vorfeld komplett irre gemacht und vollkommen verwirrt. Daher würde ich einen Irrtum mit Sicherheit nicht ausschließen. Allerdings wäre es dann schon komisch, dass für den ersten Kontrolleur alles ok war (der hatte das Fleisch schon gesehen). Auch andere Touristen wurden von einem anderen Kontrolleur praktisch durchgewunken und die hatten definitiv auch Fleisch dabei. Ich hatte dazu folgende Aussage gefunden im 4x4-Forum:

You can take raw meat from East to West and from South to North. You can not take meat the other way around (unless it is cooked).

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das nicht allzu lange vor der Reise hier im Forum auch durch einen Thread so bestätigt. Aber wie gesagt, ich schließe einen Irrtum nicht aus. Diese Thema ist einfach nur komplett verwirrend.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2022
160 Beiträge · seit 201114. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine
You can take raw meat from East to West and from South to North. You can not take meat the other way around (unless it is cooked).
Die Aussage stimmt meiner Meinung und Erfahrung nach auch. Aber du bist von Maun Richtung Rakops zum einen von Norden nach Süden und auch von Westen nach Osten gefahren. Dies bestätigt also genau das was in deinem Zitat steht: dass es eben nicht erlaubt ist und der Beamte mit dem Konfiszieren von Fleisch eigentlich alles richtig gemacht hätte 😉


Gruss Pascal
Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Jan. 2022 ·
Da habt ihr natürlich vollkommen Recht, jetzt hab ich es auch geschnallt! 🤪 Vermutlich hatte ich das vorher gar nicht richtig geprüft, weil wir ja eigentlich anders fahren wollten und wenn ich mich richtig erinnere, wären wir dann vor der Kontrolle abgebogen bzw. am Frence entlang gefahren...

Aber dann umso seltsamer, dass für den ersten alles ok war. 😐 Egal, dann werde ich das mal mit einem Einschub korrigieren.

Danke für den Hinweis!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2022
4’984 Beiträge · seit 201614. Jan. 2022 ·
Hi Nadine,

ich hatte mit dem Merken der erlaubten Transportrichtungen von Fleisch ect. auch so meine Probleme,
bis ich das hier gebastelt habe

📎 VeterinärzäuneBotswana.pdf


Gruß Gina
P.S. Die Fotos von der Nachtkamera kommen noch? 😄
8’796 Beiträge · seit 201014. Jan. 2022 ·
Guten Abend Nadine,
Nadine3112 schrieb:
Bei BTC war tatsächlich keine Schlange, aber trotzdem dauerte es noch mal gute 25 Minuten, bis der ganze Papierkram und die Aktivierung mit afrikanischer Gelassenheit erledigt war. Ich sollte es nicht bereuen, denn die Netzabdeckung war tatsächlich erste Sahne und tatsächlich hatte ich in Khwai immerhin so viel Internet, dass es für Whatsapp reichte.
Damit klärt sich einiges für mich - ich hatte mich damals gewundert, wie du so oft online sein konntest 😮 .
Und Sunday Pan, unsere Campsite, sei zwar toll, aber leider würde es dort derzeit eine Mäuseplage geben, die schon mal gerne Kabel von Fahrzeugen anfressen. Jedenfalls kauften wir uns auf ihren Rat hin Mottenkugeln, die wir im Motorraum verteilen sollten. Dann gehen die Mäuse wohl nicht mehr ran.
Da bin ich mal gespannt, wie das bei euch gelaufen ist - erstens, ob es Mäuse gab und zweitens, ob die Mottenkugeln geholfen haben. In anderen Foren wurden diese als völlig wirkungslos bezeichnet und es wurde Liqui Moly Marderspray empfohlen, was dann eine zeitlang wohl sehr schwer zu bekommen war 😄 .
GinaChris schrieb:Hi Nadine,
Gruß Gina
P.S. Die Fotos von der Nachtkamera kommen noch? 😄
😎 Ich häng mich da mal dran 😛 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
796 Beiträge · seit 200714. Jan. 2022 ·
Hi Nadine,

ich quetsche mich auch noch schnell dazu. Schon 7 Seiten vorhanden, obwohl erst gestern gestartet, Wahnsinn! Das liegt sicher daran, dass das einfach mal ein herzerfrischend ehrlicher Camping-Reisebericht der ganz anderen Art ist. Musste schon gut lachen dabei und freue mich auf weiteres. Der Titel "Ich fress nen Besen, es geht endlich los", habe ich mir bei der Uganda-Reise dieses Jahr auch eins zu eins gedacht wegen anderer Schwierigkeiten. 😄 Schade natürlich, dass Ihr nicht die geborenen Camper seid, aber es gibt ja viele Wege durch Afrika zu reisen und nun habt Ihr es immerhin probiert. Meinem Freund darf ich den Bericht gar nicht zeigen, dass würde ihn vermutlich bestärken, es niemals zu versuchen. Ich arbeite noch daran, ihm vom Campen zu überzeugen. 🤪 Wobei ich beides mag. Den Komfort einer Lodge, aber auch das totale Wildnis-Gefühl beim Campen.

Und noch eins. Den Hund Marley aus dem Hotel in Maun würde ich glatt auf der Stelle adoptieren, wenn ich könnte. Der ist ja einfach unverschämt süß. Zum Verlieben!

LG und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html