In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania

Reisebericht 185 Antworten · 32,1k Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2021 von Nadine3112
2’401 Beiträge · seit 201126. Jan. 2021 ·
Und schon wieder ich:
Hallo Christa,
So ganz kann ich leider Deine Angabe zu den Kosten in der Serengeti nicht nachvollziehen.

Park Fee $60 x 2 = $122 plus 18% VAT = $141.60
Auto TZS 35.000 = $15.10 plus 18% VAT = $17.82
[ ... ]
Für Camper gibt es definitiv kein Concession Fee.
Vielleicht liest Du Dir noch mal den Titel des RBs duch?
LG,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1’739 Beiträge · seit 201026. Jan. 2021 ·
Ach Karsten, lesen kann ich gerade noch. Ich habe also mitbekommen, dass Nadine in Lodges übernachtet hat. Ich denke es hilft aber dem einen oder anderen, den vermeintlich "günstigen" Preis einer Lodge besser einschätzen zu können - ist er mit oder ohne diesem Concession Fee.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
407 Beiträge · seit 202126. Jan. 2021 ·
@ Nadine
Das war schon so gemeint, ob man die Concession Fee und das Auto jeden Tag bezahlt (Camp ist ja eh logisch).
Es ist halt teuer und nein, jedes Mal zum Gate zurückfahren zum Bezahlen muss man hoffentlich nicht!

Schönen Abend
Clawi
407 Beiträge · seit 202126. Jan. 2021 ·
Aber für das Camp ist der Preis dann gut 🙂
Themenstarter460 Beiträge · seit 201827. Jan. 2021 ·
Botswanadreams schrieb:Ach Karsten, lesen kann ich gerade noch. Ich habe also mitbekommen, dass Nadine in Lodges übernachtet hat. Ich denke es hilft aber dem einen oder anderen, den vermeintlich "günstigen" Preis einer Lodge besser einschätzen zu können - ist er mit oder ohne diesem Concession Fee.
Hallo! Die Lodges sind OHNE Concession Fee. Früher haben die Lodges diese Fee abgeführt, entsprechend war sie teil des Übernachtungspreises. Das wurde irgendwann in 2020 (oder sogar schon 2019) geändert, da viele Lodges damit Schindluder getrieben haben und die Fee nicht an Tanapa abgeführt haben. Seitdem müssen die Besucher diese Fee direkt an Tanapa zahlen. Meine Meinung: auch ohne Concession Fee ist der Übernachtungspreis des SoS-Camps äußerst günstig. 🙂 Für die Verhältnisse in Tansania wohlgemerkt.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2021
Themenstarter460 Beiträge · seit 201828. Jan. 2021 ·
Tag 11: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1

Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, um 5:45 Uhr aufzustehen und wachen schon von alleine auf. In der Nacht hörten wir Löwen und Hyänen. Gift meinte, dass die Löwen vielleicht 1 km entfernt sind. Mal sehen, ob wir sie finden.

Wir machen uns vor dem Frühstück auf zu einem Game Drive. Nach der Zufahrtsstraße zum Camp fahren wir in westliche Richtung (Richtung Ndabaka Gate). Hier sahen wir schon recht viele Tiere! Sogar 2 Elefanten waren unterwegs. 😁

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Und Dik-Dik-Alarm!!! 😄 Der Tag ist gerettet.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Wir fuhren ca. 1 Stunde in westlicher Richtung und drehten dann wieder um und fuhren zurück. Auf dem Rückweg waren diese wunderschönen Massai-Giraffen auf dem Weg. 🙂 Die hintere war mit Abstand die dunkelste Giraffe, die wir je gesehen haben. Und auch eine der größten! Giraffen werden dunkler je älter sie werden.

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Kurz vor dem Abzweig zurück zum Camp fanden wir dann doch noch eine Löwin! 😁

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Sie schien alleine zu sein und als sie vor uns über die Straße lief, fiel uns auf, dass sie ganz schön schwanger war. Zumindest tippen wir mal auf schwanger und nicht auf vollgefressen, da sie alleine war.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Außerdem fiel uns auf, wie klein und kompakt sie war. Als wir später weitere Löwen sahen fiel uns die relativ geringe Größe immer wieder auf. Uns kamen die Löwen, die aus dem südlichen Afrika kennen, viel größer vor. Zuhause recherchierte ich das und tatsächlich: die Löwen im südlichen Afrika (insbesondere die der Kalahari) gelten als die größten. Wir hatten den gleichen Eindruck von den Elefanten, die uns in Tansania auch deutlich kleiner vorkommen, das sollte sich bei der späteren Recherche nicht bewahrheiten.

Als wir zurückkommen zum Camp möchte Gift natürlich sofort wissen, was wir gesehen haben. Mit strahlendem Gesicht erzähle ich von unserer Dik-Dik-Sichtung. 😁 Er guckt mich an, als ob sie nicht mehr alle hätte und sagt “okaaaaaaaaay!”. 😐 Ich erkläre ihm, dass Dik Diks meine Lieblingstiere sind. Keine Änderung des Gesichtsausdrucks erkennbar. 😐 Dann ziehe ich den Joker: “Ach, und eine Löwin! Direkt unten an der Straße!” JACKPOT, genau DAS wollte er hören! Unter Löwensichtung zählt hier nix! 😄

Das Frühstück im Camp konnte sich sehen lassen!

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Es war nur ein weiteres Zelt belegt, aber es wurde voll aufgefahren! In der Küche konnte man Eier auf Wunsch bestellen.

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Danach duschen wir, nehmen die Lunchboxen mit und fahren zum Retima Hippo Pool. Auf den Plains auf dem Weg dorthin sehen wir immer wieder Gazellen und Hyänen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Kurz vor dem Pool sehen wir dann den ersten und leider einzigen afrikanischen Fischadler.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Am Pool kommen wir nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt an. Was sind hier viele Hippos! 🤩

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Serengeti National Park, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Sogar deutsche Touristen aus einer Gruppe sehen wir hier. Die ersten deutschsprachigen Touristen der ganzen Reise (es sollten auch die letzten bleiben). Insgesamt sind sicher 5 oder 6 Autos hier, als wir da waren. Also ganz schön viele. Insgesamt war hier unten in der zentralen Serengeti deutlich mehr los, als in Lobo, wo wir quasi niemanden gesehen hatten. Aber von den hier üblichen 1.000 Autos pro Tag waren wir zum Glück (!) wohl weit entfernt. Ehrlich gesagt stellen wir uns das normalen Bedingungen hier nicht so prickelnd vor.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Ein einsames Krokodil sehen wir auch noch. Aber es dreht uns ungünstig den Schwanz zu, daher erspare ich euch das Bild.

Auf dem dazugehörigen Picknickplatz essen wir unsere sehr gute Lunchbox unter ständiger Beobachtung einer Grünmeerkatze, die unseren Platz natürlich gründlichst untersucht, nachdem wir weg sind.

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Zum Glück gibt’s hier sogar eine Toilette! Toilettenpausen muss man in der Serengeti seeeeeehr gut planen! Zumindest, wenn man eine richtige Toilette benutzen möchte. Kein Vergleich z. B. zum Krüger, wo man sich die Toilette quasi aussuchen kann. Wir sind manchmal Touren gefahren, wo wir den ganzen Tag über nicht eine Toilette auf dem Weg hatten. Dafür sind sie in deutlich besseren Zustand, als im südlichen Afrika. Selbst am A… der Welt gibt’s fließendes Wasser, alles sauber, immer Seife bzw. Desinfektionsmittel und Toilettenpapier da! Welch Luxus! Da machen sich die 270 Schleifen pro Tag für die Parkgebühren doch bemerkbar. 😄

Weiter geht's im 2. Teil
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2021
Themenstarter460 Beiträge · seit 201830. Jan. 2021 ·
Tag 11: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Nach dem Besuch des Retima Hippo Pools fahren wir zur Hauptstraße in Richtung Seronera und sehen einen hübschen Büffel.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Pünktlich zum Nachmittag zieht der Himmel dramatisch zu.

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Wir sehen auch einen Falkenbussard (?), der sich gerade putzt.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir passieren Seronera und fahren ein Stück weiter südlich. Entlang des Seronera Rivers führt in östlicher Richtung eine Straße. Hier stehen einige Leberwurstbäume und ich hatte gelesen, dass hier viele Leoparden in der Gegend auf Bäumen gesehen werden. Also nix wie hin! War aber alles leichter gesagt, als getan, denn es wurde sehr schnell nass und schlammig …

Wir passieren aber erst einmal einen weitere Hippo Pool direkt an der Hauptstraße.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Die Krokodile wollten sich auf dieser Reise einfach nicht richtig zeigen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Dann bogen wir auf den Weg links am River Valley entlang ab. Rückblickend hätten wir das Ganze nach den ersten Metern abbrechen sollen. Wenn die Straße schon scheiße anfängt, lässt sich daraus im späteren Verlauf kein Gold mehr gewinnen. Wenn wir eins in der Serengeti lernen sollten, dann das! 😄 Aber wir waren ja stur und zu Beginn noch der Meinung, dass das alles nicht so schlimm sein kann. Ooooh, wie Unrecht wir doch haben sollten! 🤪
Mist war schon mal, dass die Straße überhaupt nicht direkt an den Leberwurst-Bäumen vorbei führte, sondern mit einigem Abstand. Die Vegetation der Bäume war aber so dicht, dass man außer der unteren Astgabel gar nichts sehen konnten. In den Bäumen konnten 20 Leoparden Macarena Tanzen und wir würden das nicht sehen. 🙄
Der nächste Mist war, dass die Straße immer mehr zum Sumpfgebiet wurde.

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Und außer einem Reedbuck und einigen Vögeln sollen wir hier absolut nichts sehen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Und eine Leopardenschildkröte möchte ich auch nicht unterschlagen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania


Wir schlittern und kämpfen immer mehr, Vern stellt sich immer mal wieder quer. Der rückblickend total naive Plan war bis zu den Massai Kopjes zu fahren. 😄 Wir haben noch nicht mal die Hälfte des Weges geschafft (“Ich hab soooo’n Puls!”), als eine lecker Flussdurchfahrt auf uns wartet. Abbruch, Abbruch, Abbruch. Keine Fahrspuren auf der anderen Seite zu sehen, die Tiefe lässt sich null bestimmen und insgesamt wirkte die Erde auch neben der Straße sehr sumpfig und aufgeweicht. Nicht gut. Nun kommen wir endlich zur Vernunft und kehren um. Das hätten wir schon nach den ersten Metern tun sollen.

Interessanterweise kommt uns der Rückweg gar nicht mehr so schlimm vor wie der Hinweg. Der Fahrer kämpft nicht mehr so gegen Vern an, sondern lässt ihn einfach machen. Der kennt sich besser hier aus, als wir, denken wir und lassen rollen ohne großartig zu lenken. Mit der Taktik fahren wir ziemlich gut und kommen heil wieder an der Hauptstraße an. Schwein gehabt.

Am Hippo Pool an der Hauptstraße Richtung Seronera ist ganz schön was los:

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Auf den abenteuerlichen Seitenstraßen war meist kein Mensch unterwegs, auf der Hauptstraße und auf den einfachen Seitenloops rund um Seronera war immer ordentlich was los. So wie auf dem Bild oben sah es dort regelmäßig aus. Da muss ich ehrlich sagen: damit hatten wir 2020 im Pandemie-Jahr überhaupt nicht gerechnet.

Wir fahren nach Seronera für eine Pipipause, zum Auftanken und statten dem winzigen Gift Shop einen Besuch ab. Wenn man mal überlegt, dass der Kruger mit allen Giftshops zusammen eine ganze Mall füllen könnte, ist es doch erstaunlich, dass man in der Serengeti noch nicht mal einen Kühlschrankmagneten kaufen kann. 🙄 Die Auswahl ist doch sehr übersichtlich … Karten könnte man hier kaufen. Für ca. 15 USD das Stück! Holla. Nun verstehen wir, warum die Karten von Shaw Safaris schon so abgegrabbelt sind. Die hüten sie wie einen Schatz.

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Da es nun schon 16:20 Uhr ist, machen wir uns auf den Weg zurück zum Camp. Wir sehen noch einen Hornbill und wieder große Gnu- und Zebraherden.

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Kurz vorm Camp lassen wir uns gerne 🙄 von den Tsetses fertigmachen, denn diesen Impalas kann ich nicht widerstehen. 😗

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Gift erzählte es uns, aber ich muss zugeben, ich hatte so meine Probleme ihm zu glauben: Tsetses verfolgen die fahrenden Autos. Und wenn man anhält und einige Minuten wartet, bevor man aussteigt, lassen die Biester auch nicht ab. Paul bestätigte uns das später. Die Biester sind echt asoziale Ärsche und mein Hasslevel war mittlerweile in schwindelerregenden Höhen. 🤩 Klar, die Alternative wäre gewesen, das Fenster zuzumachen, aber dann können wir die Tiere weder richtig sehen geschweige denn fotografieren können und dafür sind wir doch da. 😕 Am Camp selbst waren sie übrigens nicht, wir haben sie immer von der Hauptstraße mitgebracht, von wo aus sie uns verfolgten und zerfraßen.

Nicht nur, dass die Stiche total weh taten, sie schwollen auch einfach extrem an und juckten wie die Sau. Ok, dagegen half unsere Salbe ganz gut, aber die Schwellung bekamen wir mit der Salbe quasi gar nicht weg. Na ja, zum Glück hatte das Camp keinen Pool. Wenn man aussah, als ob man die Beulenpest hat, will man da nicht so gerne rein.

Wir saßen mit Gift und Esther noch eine Weile am Lagerfeuer und sie erzählten uns ein paar lustige Geschichten aus dem Busch. Das Abendessen war wieder grandios!

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Übernachtung: Sound of Silence Tented Camp, Tent 205 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee: 271 USD für 2 Personen für je 24 Stunden
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6’408 Beiträge · seit 201130. Jan. 2021 ·
Hoi Nadine

Immerhin habt Ihr eine Leopardenschildkröte gesehen!
Wobei in der Seronera keine Leoparden zu sehen schon eine Leistung ist! 😛
Ich werde wohl Steffis Frage 'Hats denn hier keine Zebras, nur Leoparden?' nie vergessen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
393 Beiträge · seit 202130. Jan. 2021 ·
in der Serengeti hatten wir bzw. K eigentlich keine Probleme mehr mit den Tsetse-Fliegen. Es gab da andere Fliegenarten, die weniger lästig für uns waren.

Ja, die Tsetse-Fliegen verfolgen Autos und lassen nicht locker, das mussten wir auch im Tarangire schmerzhaft erfahren. Sobald man aber auf Elefanten trifft, kann man sie an die Elis übergeben.
128 Beiträge · seit 201830. Jan. 2021 ·
Hallo Nadine,
Ich freue mich jedes mal auf ein neues Kapitel von Dir. Wir waren im Oktober, mit Guide, in der Serengeti unterwegs. Bei uns gab es insgesamt drei Leoparden Sichtungen. Aber Beschweren dürfen wir uns nicht, wir sahen Leoparden bei der Paarung.
LG Uschi
8’057 Beiträge · seit 200831. Jan. 2021 ·
Hallo Nadine,

Endlich komme ich dazu deinen Reisebricht nachzulesen!

Es ist immer interessant zu vernehmen wie andere Fomis ihrer Reise empfunden haben.

Wir haben ungefähr dieselben Ziele angesteuert und Lake Natron war auch ein super Highlight für uns.

Freue mich auf mehr.
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
picco schrieb:
Wobei in der Seronera keine Leoparden zu sehen schon eine Leistung ist! 😛
Das hab ich vor dem Besuch auch gedacht! Bis ich dann die dichte Vegetation sah. 🙄 Da war dann schon klar, dass das nix wird. Da braucht man dann schon einen guten (!) Guide, der genau weiß, wo die Leoparden sind. Aber da wir auch an Pillendreher-Sichtungen Spaß haben, wäre es uns das nicht wert. 😁
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
JP K schrieb:in der Serengeti hatten wir bzw. K eigentlich keine Probleme mehr mit den Tsetse-Fliegen. Es gab da andere Fliegenarten, die weniger lästig für uns waren.

Ja, die Tsetse-Fliegen verfolgen Autos und lassen nicht locker, das mussten wir auch im Tarangire schmerzhaft erfahren. Sobald man aber auf Elefanten trifft, kann man sie an die Elis übergeben.
In der Serengeti war es für uns ganz punktell. Leider war der Punkt genau an der Zufahrt zu unserem Camp, somit kamen wir nicht drum herum. 😄 Im Tarangire war es bei uns deutlich besser (wir waren ganz im Norden in der Tarangire Safari Lodge).
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Vielen Dank, Uschi!
ANNICK schrieb:

Wir haben ungefähr dieselben Ziele angesteuert und Lake Natron war auch ein super Highlight für uns.

Freue mich auf mehr.
Annick
War das der erste Besuch am Lake Natron für euch? Du warst ja schon häufig in Tansania, wenn ich da richtig liege. Bin auch in deinem RB dabei uns freue mich schon! 😁
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33 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Tag 9: Lobo, Serengeti, Lobo Wildlife Lodge TEIL 2
Nadine3112 schrieb:Auf auf dem zweiten Game Drive des Tages sehen wir wieder viele Tiere!
Das war wirklich eine schöne Ausbeute.
Nadine3112 schrieb:Zu 80 % saßen da Schildkröten drin. Sie schwammen dann panisch weg.
Oh, da muss man ja wirklich arg aufpassen.
Nadine3112 schrieb:Wenn Elefantendung mitten auf der Straße so aussieht, weiß man, dass hier eine Weile niemand mehr langgefahren ist: 😄
Herrlich fotografiert 😄
Nadine3112 schrieb:Und dann … ganz plötzlich … LEOPARD!!!!
😠 😠
Nadine3112 schrieb:Sie beobachten uns aufmerksam und zeigen uns deutlich, was sie von uns halten, indem sie uns einen Haufen vor unser Zimmer setzen. 80 Zimmer, davon 79 nicht belegt, der Haufen liegt vor UNSERER Tür - muss ich noch mehr dazu sagen? 😄
Das würde mir echt zu denken geben 😉
33 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Tag 10: Fahrt in die Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp
Nadine3112 schrieb:Dabei fiel uns auf, dass der Ölstand nun bei deutlich über dem Maximum lag. Sehr seltsam, denn wir hatten vorgestern in der World View Campsite Öl nachgefüllt und danach lag es definitiv unter dem Maximum und beim gestrigen Check ebenso.
Ihr habt das Perpetuum Mobile kreiert 😉
Nadine3112 schrieb:Auch ein paar Topi-Kinder waren dabei.
Die sind aber goldig.
Nadine3112 schrieb:Wir googeln. Dabei kommt heraus, dass es für den Motor nicht so toll ist, wenn das Auto zu viel Öl hat - könnte zu einem Motorschaden führen. 🙄 Upsi, einen Motorschaden wollen wir hier am A… der Welt nun wirklich nicht haben.
Da wäre uns sicher auch mulmig geworden... ABER:
Nadine3112 schrieb:Ich denke, das ist so wie mit dem Googeln von Krankheiten. Da kommt auch immer gleich Krebs oder Gehirntumor raus und der Arzt sagt dann “leichter Infekt” oder so.
Da hast Du absolut recht 😄 😄
Nadine3112 schrieb:Wir checken danach aus und machen uns auf den Weg in die Central Serengeti zum Sound of Silence Tented Camp. Wir sollen für die 70 km 6,5 Stunden brauchen! Die Gründe liegen auf der Hand: Tiere, Tiere, Tiere! Los geht es schon mal mit einer recht großen Giraffen-Gruppe. Und die Impalas, die sich aufs Bild gedrängelt haben, möchte ich nicht unterschlagen.
Dafür nimmt man die längere Zeit doch gerne in Kauf. Tolle Sichtungen!
Nadine3112 schrieb:Kurz vor dem Abzweig in Richtung Ndabaka sehen wir zum ersten Mal Geparden! 😮 Ich muss dazu sagen, dass wir trotz 4 Afrika-Reisen noch nie Geparden in freier Wildbahn gesehen haben. Die standen auf unserer Sichtungs-Wunschliste wirklich ganz weit oben .... unser “Jagdtrieb” wird nicht so richtig befriedigt ...
Ich glaube, da geht noch was 😄
Nadine3112 schrieb: Ab hier ging die Schnitzeljagd los. Wir hatten im Prinzip nur die Koordinaten im T4A GPS-Gerät und fuhren nach Nase; der Beschreibung vom Camp vertrauten wir nun nicht mehr so richtig.
Hat ja zum Glück funktioniert.
Nadine3112 schrieb:Jedenfalls kamen wir an und ich war schon nach 10 Sekunden froh, dass wir nun ganze 5 Nächte hier sein durften! Wir sahen gleich die Zelte und waren begeistert!
Das sieht ja wirklich sehr einladend aus.
Nadine3112 schrieb:So kann man es aushalten.
Absolut!
Nadine3112 schrieb:Wir gönnen uns im Hauptzelt einen Gin Tonic und genießen dann ein wirklich tolles 3-Gänge-Abendessen, wo Gift und Esther uns ganz nebenbei ein bisschen Swaheli beibrachten.
Haben die auch so Klick-Laute wie einige in Namibia?
33 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Tag 11: Central Serengeti, Sound of Silence Tented
Nadine3112 schrieb:Die hintere war mit Abstand die dunkelste Giraffe, die wir je gesehen haben. Und auch eine der größten! Giraffen werden dunkler je älter sie werden.
Das wusste ich nicht - interessant!
Nadine3112 schrieb:Kurz vor dem Abzweig zurück zum Camp fanden wir dann doch noch eine Löwin!
Toll, aber ich glaube, Euer Jagdinstinkt ist noch nicht vollständig befriedigt, oder?
Nadine3112 schrieb:Am Pool kommen wir nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt an. Was sind hier viele Hippos! 🤩
OMG Nadine, was sind das für tolle Bilder. Du rettest meinen Tag - ich liebe Hippos.
Nadine3112 schrieb:Hier stehen einige Leberwurstbäume und ich hatte gelesen, dass hier viele Leoparden in der Gegend auf Bäumen gesehen werden. Also nix wie hin!
Schade, dass Ihr keinen gesehen habt, aber Ihr seid ja noch ein paar Tage dort...
Nadine3112 schrieb:Wenn die Straße schon scheiße anfängt, lässt sich daraus im späteren Verlauf kein Gold mehr gewinnen. Wenn wir eins in der Serengeti lernen sollten, dann das! 😄 Aber wir waren ja stur und zu Beginn noch der Meinung, dass das alles nicht so schlimm sein kann. Ooooh, wie Unrecht wir doch haben sollten!
🤪 🤪
Nadine3112 schrieb:denn diesen Impalas kann ich nicht widerstehen.
Das ist ja wirklich ein zauberhaftes Bild.
Nadine3112 schrieb:Gift erzählte es uns, aber ich muss zugeben, ich hatte so meine Probleme ihm zu glauben: Tsetses verfolgen die fahrenden Autos. Und wenn man anhält und einige Minuten wartet, bevor man aussteigt, lassen die Biester auch nicht ab. Paul bestätigte uns das später.
Schwarmintelligenz?
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2021
Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
ElkeS schrieb:Haben die auch so Klick-Laute wie einige in Namibia?
Zum Glück nicht! 😄 Klick-Laute gibt es meines Wissens nach nur in den Sprachen des südlichen Afrikas.
ElkeS schrieb: Toll, aber ich glaube, Euer Jagdinstinkt ist noch nicht vollständig befriedigt, oder?
Och, das war schon keine schlechte Ausbeute an diesen Morgen. War aber noch steigerungsfähig. 😎
ElkeS schrieb:OMG Nadine, was sind das für tolle Bilder. Du rettest meinen Tag - ich liebe Hippos.
Dann hab ich später noch was für dich!
ElkeS schrieb:Schwarmintelligenz? .
Oder der Lemmingeffekt. 😄
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Tag 12: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1

Der Wow-Tag! An diesem Tag jagte ein Highlight das nächste und es war einer der spektakulärsten Safari-Tage, die wir je hatten. 😁

Schon morgens kurz nach dem Aufstehen gab’s ein Highlight, denn zwei Dik Diks schlichen um unser Zelt herum. Sie waren vielleicht 3 Meter vor dem Zelt und ich konnte sie beim Zähneputzen beobachten. Also ich hab Zähne geputzt, nicht die Dik Diks. 😄 Ein Dik Dik hatte wohl den Morgenwahnsinn, denn es fing an, wie verrückt um unser Zelt herumzurennen. Runde um Runde. Das andere Dik Dik (ich vermute, es war das Weibchen 😉 ) blieb stehen und beobachtete den Partner. Ihr Blick sagte so viel wie: “Jetzt ist er endgültig durchgeknallt.”

Wir machen heute keinen Game Drive vor dem Frühstück, sondern frühstücken gegen 7 Uhr und machen dann unseren Check am Auto. Dabei fällt auf, dass zwei Reifen etwas Luft brauchen. Wir haben erst Angst, dass wir uns die bei der Aktion gestern auf der Schei… Straße kaputt gefahren haben, aber nachdem wir mit dem Kompressor Luft aufgefüllt haben, sollte alles ok bleiben.

Übrigens hatte ich Gift am Vorabend nach einem alten Besen gefragt, mit dem ich die hübschen Schlamm-Sprenkeleffekte am Auto wegbürsten konnte. Mir ist ja wurscht, wie das aussieht, aber es hing so viel Schlamm am Auto, auch auf dem Tritt, dass ich mich immer komplett einsaute, wenn ich ausstieg oder einstieg. Es endete nach einer kleinen Diskussion darin, dass er drauf bestand, das Auto zu waschen! Per Hand! 😕 😮 Er war einfach nicht davon abzubringen. Auch auf meine Warnung hin, dass es vermutlich keine 2 Tage dauern wird, bis das Auto wieder aussieht, wie Sau (eine prophetische Aussage!), ließ er sich nicht davon abbringen. Und so begrüßte uns morgens ein strahlend gelber Vern! Sogar den Ersatzreifen hatte er gewaschen. Verrückt! 🤪

Wir fuhren los und nach der Zufahrtsstraße zum Camp schon das erste Highlight! Drei Schakalkinder auf der Straße! Als wir angefahren kamen, rührten sie sich keinen Millimeter! Der eingerollte blieb sogar eingerollt liegen. 😊

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Das gehört mit dem putzigsten, was wir je gesehen haben.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Einer lag neben der Straße im Gras, zwei lagen mitten auf der Straße. Die Eltern schienen in einiger Entfernung unterwegs zu sein, denn wir sahen zwei erwachsene Schakale. Wir haben unsere liebe Müh irgendwann mal weiterzufahren, denn sie machen einfach überhaupt nicht Platz. Irgendwann gibt zumindest einer seinen Widerstand auf und wir trennen uns schweren Herzens.

Kurz darauf ein paar Weißstörche.

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Und dann, zack!, zwei Löwinnen direkt neben der Straße. 🙂

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Diese ganzen Fliegen … 😮

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Diese Löwin ist vermutlich auf einem Auge blind.

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Direkt daneben (auf der anderen Seite der Straße) liegen zwei Schakale.

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Danach biegen wir rechts ab auf die Hauptstraße Richtung Seronera und sehen Elefanten! 🙂

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Recht schnell ziehen sie weiter und so tun wir das auch. Wir waren heute ambitioniert und wollten runter bis zur Simba Kopje. Schlicht und ergreifend, weil man dann lange an den Plains vorbeifährt und wir haben ja noch eine Rechnung mit den Geparden offen. Kurz davor machen wir noch mal einen Abstecher zum River Valley, aber nicht, weil wir uns die Straße noch mal antun wollen, sondern weil recht schnell ein Leberwurstbaum kommt und wir wollten mal gucken, ob da nicht doch ein Leo zu sehen ist. Aber leider nicht …

Kaum sind wir bei den Plains angekommen, sehen wir einen Geparden! Selbst entdeckt und ohne andere Autos! Läuft doch! 😁

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Wir sind schon jetzt in einem kleinen Sichtungsrausch!

Leider verzieht sich der Gepard sehr schnell und läuft in die Plains rein. Da das Gras sehr hoch steht, sieht man ihn nicht mehr. Wir sind schon mehr als zufrieden mit dieser Sichtung! 🙂

Als wir die Straße weiterfahren, erfahren wir, warum die ganzen Lkw hier riesige Mengen Erde durch die Steppe donnern. Alles wird in riesigen Haufen auf der Hauptstraße ausgekippt … Natürlich MITTEN auf der Straße, sodass an der Seite noch ein kleiner Streifen zum fahren übrig bleibt. Sogar wir kommen nur mit Mühe und Not vorbei. Wenn man mal bedenkt, dass sogar Linienbusse unterwegs sind, ist es uns ein Rätsel, wie die hier durchkommen. 🙄

Bis zur Simba Kopje sehen wir tatsächlich nicht mehr viel und bei der Kopje sehen wir nicht ein Tier. Wir essen hier trotzdem unsere Lunchbox und machen Pause. Ein Safari-Guide hält neben uns und sagt, dass auf der gegenüberliegenden Kopje ein männlicher Löwe liegt. Was hat der bitte für Adler-Augen??? Die Kopje ist ewig und drei Tage entfernt. Selbst mit Fernglas kann man das nur erkennen, wenn man es weiß. An ein Foto ist natürlich nicht zu denken und es gibt keine Straße, die dorthin führt. Na toll! Den nächsten Guide halten wir an und fragen nach Leoparden-Sichtungen. Ja, ein Leopard ware heute Morgen im Baum ganz in der Nähe von Seronera. Er beschreibt uns die Stelle. Später sollten wir da vorbei fahren. Ja, wir entdecken die Tiere 1000 x lieber selbst, aber bevor wir keinen Leoparden sehen, nehmen wir lieber eine weitererzählte Sichtung, als gar keine. 😎

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Wir fahren wieder zurück in Richtung Seronera und sehen eine riesige Herde Gnus, die die Straße quert.

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Ich versuche mich an Panning Fotos, aber wie bei meinen vorherigen Versuchen kriege ich das einfach nicht so richtig hin. 500 Fotos gemacht, 2 sind “nun ja” geworden. Ich vermute, die Belichtungszeit war zu lang von mir gewählt.

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Dann kommen wir zur Stelle mit den furchtbaren Erdhaufen auf der Straße und stellen fest: a) es sind noch mehr geworden und b) niemand macht irgendwas damit! 🤨 Die Arbeiter haben wohl Feierabend und überlassen die Fahrer hier ihrem Schicksal. Die Toyotas, Lkw und Busse passieren die Haufen mit teilweise sehr waghalsigen Manövern und uns wird Angst und Bange … Wir wollten hier eigentlich gar nicht herfahren, aber uns bleibt nichts anderes übrig. 🤪 Wir stehen hier also und warten bis ein Guide im Toyota mit Vollgas herausgeschlittert kommt. Er bleibt stehen, steigt aus und begutachtet das Auto. Noch mal alles gut gegangen. Er dreht sich halb zu uns und warnt uns vor der Durchfahrt und dreht sich dann rüber zu uns und guckt unser Auto an. Er sagt begeistert: “Oh, Landrover!!! Landrover OK!” und gibt seinen Daumen hoch! 😄 Ja, Landrover ok, aber Driver not so ok. 😏 Na ja, wat mutt, dat mutt! Wir schlittern und schlittern und Vern wird einmal aus der Spur geschleudert, die Straße links hoch. Wir können zurückrollen lassen und finden wieder in die Spur rein und kommen dann gut durch. Uns fällt ein Stein vom Herzen.

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Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2021
Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2021 ·
Tag 12: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Schon ein paar Meter weiter werden wir für die Tortur belohnt! Hier sitzt ein Gepard wie ein Afrika-Klischee auf einem Erdhügel und thront über sein Reich! 🤩 Ja, wir haben ihn selbst entdeckt (was zugegebenermaßen nicht schwer war 😄 ) und wir haben ihn ganz für uns alleine!

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Wir sind im 7. Himmel! Er guckt sich sehr genau um und beobachtet alles. Dann steht er auf und läuft zum nächsten Erdhügel.

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Ein Lkw kommt vorbei (viel Glück bei den Erdhügeln! 😄 ) und der Fahrer macht ein Handy-Foto. Er fährt schnell weiter und wir haben den Geparden wieder für uns. Dann geht es langsam weiter und er läuft direkt hinter uns über die Straße!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Und rauf auf den nächsten Erdhügel, der direkt schräg hinter unserem Auto war! Das war jetzt echt ein Knaller! Nur wenige Meter von unserem Auto entfernt. 😮 🤩 🤩 🤩

Seronera, Serengeti, Tanzania

Meins! 😎

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wie muskulös so ein wildes Geparden-Männchen doch ist! Wenn wir das mit den Geparden aus dem Kölner Zoo vergleichen … sorry, aber die reinsten Waschlappen. Wozu sollten sie auch Muskeln haben. Bekommen das Fleisch auf dem Silbertablett gereicht. 😉

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania


Schon die ganze Zeit stand am Horizont ein einzelnes Topi. Wir sagen noch im Scherz “das wär doch was, wenn er jetzt noch das Topi jagt, ha, ha!” Ja, ha, ha. Ha, ha, ha. 😐 Er läuft wieder zurück auf die andere Straßenseite. Da wo auch das Topi ist. Er läuft immer weiter ins hohe Gras rein. Nun kommt noch ein weiteres Safari-Auto an. Der Gepard geht nun in den Schleichmodus über. Der Wahnsinn! Der will es echt versuchen. 🤩 Wir sind beide der Meinung, dass ein ausgewachsenes Topi für einen einzelnen Geparden nun wirklich eine Nummer zu groß ist, aber der Gute ist wohl etwas übermütig.

Er schleicht sich immer weiter an. Für mein Objektiv ist das nun alles zu weit weg, aber mit dem Fernglas kann man den Geparden immer noch gut sehen. Er schleicht sich so nah heran, dass er nur noch wenige Meter entfernt ist. Das Topi grast nichtsahnend. Wir sind angespannt bis in die Fingerspitzen. Die Spannung ist wirklich zum Greifen nah! 🤩

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Blitzschnell springt er auf und sprintet auf das Topi zu! Topi kapiert nun, was los ist und die Geschwindigkeit eines Topis ist auch nicht von schlechten Eltern! 😄

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Die Jagd läuft nun - wie man sich vorstellen kann - verdammt schnell ab und einmal hat der Gepard das Topi wirklich kurz erwischt, aber das Topi rennt weiter und so hat der Gepard das Nachsehen. Der Gepard lässt ab und das Topi rennt immer weiter bis wir es nicht mehr sehen können. Auch den Geparden sehen wir jetzt nicht mehr. Das war vielleicht aufregend! 🤩 Wir waren schon mit der Gepardensichtung am Morgen mehr als zufrieden und dann auch noch sowas!

Nun kommt ein Auto nach dem anderen angefahren. Der Buschfunk hat die Jagd durchgegeben, aber die Show ist vorbei. 😎

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