Tag 12: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1Der Wow-Tag! An diesem Tag jagte ein Highlight das nächste und es war einer der spektakulärsten Safari-Tage, die wir je hatten. 😁
Schon morgens kurz nach dem Aufstehen gab’s ein Highlight, denn zwei Dik Diks schlichen um unser Zelt herum. Sie waren vielleicht 3 Meter vor dem Zelt und ich konnte sie beim Zähneputzen beobachten. Also ich hab Zähne geputzt, nicht die Dik Diks. 😄 Ein Dik Dik hatte wohl den Morgenwahnsinn, denn es fing an, wie verrückt um unser Zelt herumzurennen. Runde um Runde. Das andere Dik Dik (ich vermute, es war das Weibchen 😉 ) blieb stehen und beobachtete den Partner. Ihr Blick sagte so viel wie: “Jetzt ist er endgültig durchgeknallt.”
Wir machen heute keinen Game Drive vor dem Frühstück, sondern frühstücken gegen 7 Uhr und machen dann unseren Check am Auto. Dabei fällt auf, dass zwei Reifen etwas Luft brauchen. Wir haben erst Angst, dass wir uns die bei der Aktion gestern auf der Schei… Straße kaputt gefahren haben, aber nachdem wir mit dem Kompressor Luft aufgefüllt haben, sollte alles ok bleiben.
Übrigens hatte ich Gift am Vorabend nach einem alten Besen gefragt, mit dem ich die hübschen Schlamm-Sprenkeleffekte am Auto wegbürsten konnte. Mir ist ja wurscht, wie das aussieht, aber es hing so viel Schlamm am Auto, auch auf dem Tritt, dass ich mich immer komplett einsaute, wenn ich ausstieg oder einstieg. Es endete nach einer kleinen Diskussion darin, dass er drauf bestand, das Auto zu waschen! Per Hand! 😕 😮 Er war einfach nicht davon abzubringen. Auch auf meine Warnung hin, dass es vermutlich keine 2 Tage dauern wird, bis das Auto wieder aussieht, wie Sau (eine prophetische Aussage!), ließ er sich nicht davon abbringen. Und so begrüßte uns morgens ein strahlend gelber Vern! Sogar den Ersatzreifen hatte er gewaschen. Verrückt! 🤪
Wir fuhren los und nach der Zufahrtsstraße zum Camp schon das erste Highlight! Drei Schakalkinder auf der Straße! Als wir angefahren kamen, rührten sie sich keinen Millimeter! Der eingerollte blieb sogar eingerollt liegen. 😊
Seronera, Serengeti, Tanzania
Seronera, Serengeti, Tanzania
Seronera, Serengeti, Tanzania Das gehört mit dem putzigsten, was wir je gesehen haben.
Seronera, Serengeti, Tanzania
Seronera, Serengeti, Tanzania
Seronera, Serengeti, Tanzania
DSC01609 Einer lag neben der Straße im Gras, zwei lagen mitten auf der Straße. Die Eltern schienen in einiger Entfernung unterwegs zu sein, denn wir sahen zwei erwachsene Schakale. Wir haben unsere liebe Müh irgendwann mal weiterzufahren, denn sie machen einfach überhaupt nicht Platz. Irgendwann gibt zumindest einer seinen Widerstand auf und wir trennen uns schweren Herzens.
Kurz darauf ein paar Weißstörche.
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DSC01621 Und dann, zack!, zwei Löwinnen direkt neben der Straße. 🙂
DSC01625 Diese ganzen Fliegen … 😮
DSC01677 Diese Löwin ist vermutlich auf einem Auge blind.
DSC01653 Direkt daneben (auf der anderen Seite der Straße) liegen zwei Schakale.
DSC01631 Danach biegen wir rechts ab auf die Hauptstraße Richtung Seronera und sehen Elefanten! 🙂
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DSC01689-2 Recht schnell ziehen sie weiter und so tun wir das auch. Wir waren heute ambitioniert und wollten runter bis zur Simba Kopje. Schlicht und ergreifend, weil man dann lange an den Plains vorbeifährt und wir haben ja noch eine Rechnung mit den Geparden offen. Kurz davor machen wir noch mal einen Abstecher zum River Valley, aber nicht, weil wir uns die Straße noch mal antun wollen, sondern weil recht schnell ein Leberwurstbaum kommt und wir wollten mal gucken, ob da nicht doch ein Leo zu sehen ist. Aber leider nicht …
Kaum sind wir bei den Plains angekommen, sehen wir einen Geparden! Selbst entdeckt und ohne andere Autos! Läuft doch! 😁
DSC01702 Wir sind schon jetzt in einem kleinen Sichtungsrausch!
Leider verzieht sich der Gepard sehr schnell und läuft in die Plains rein. Da das Gras sehr hoch steht, sieht man ihn nicht mehr. Wir sind schon mehr als zufrieden mit dieser Sichtung! 🙂
Als wir die Straße weiterfahren, erfahren wir, warum die ganzen Lkw hier riesige Mengen Erde durch die Steppe donnern. Alles wird in riesigen Haufen auf der Hauptstraße ausgekippt … Natürlich MITTEN auf der Straße, sodass an der Seite noch ein kleiner Streifen zum fahren übrig bleibt. Sogar wir kommen nur mit Mühe und Not vorbei. Wenn man mal bedenkt, dass sogar Linienbusse unterwegs sind, ist es uns ein Rätsel, wie die hier durchkommen. 🙄
Bis zur Simba Kopje sehen wir tatsächlich nicht mehr viel und bei der Kopje sehen wir nicht ein Tier. Wir essen hier trotzdem unsere Lunchbox und machen Pause. Ein Safari-Guide hält neben uns und sagt, dass auf der gegenüberliegenden Kopje ein männlicher Löwe liegt. Was hat der bitte für Adler-Augen??? Die Kopje ist ewig und drei Tage entfernt. Selbst mit Fernglas kann man das nur erkennen, wenn man es weiß. An ein Foto ist natürlich nicht zu denken und es gibt keine Straße, die dorthin führt. Na toll! Den nächsten Guide halten wir an und fragen nach Leoparden-Sichtungen. Ja, ein Leopard ware heute Morgen im Baum ganz in der Nähe von Seronera. Er beschreibt uns die Stelle. Später sollten wir da vorbei fahren. Ja, wir entdecken die Tiere 1000 x lieber selbst, aber bevor wir keinen Leoparden sehen, nehmen wir lieber eine weitererzählte Sichtung, als gar keine. 😎
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DSC08595 Wir fahren wieder zurück in Richtung Seronera und sehen eine riesige Herde Gnus, die die Straße quert.
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DSC01736 Ich versuche mich an Panning Fotos, aber wie bei meinen vorherigen Versuchen kriege ich das einfach nicht so richtig hin. 500 Fotos gemacht, 2 sind “nun ja” geworden. Ich vermute, die Belichtungszeit war zu lang von mir gewählt.
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DSC01829 Dann kommen wir zur Stelle mit den furchtbaren Erdhaufen auf der Straße und stellen fest: a) es sind noch mehr geworden und b) niemand macht irgendwas damit! 🤨 Die Arbeiter haben wohl Feierabend und überlassen die Fahrer hier ihrem Schicksal. Die Toyotas, Lkw und Busse passieren die Haufen mit teilweise sehr waghalsigen Manövern und uns wird Angst und Bange … Wir wollten hier eigentlich gar nicht herfahren, aber uns bleibt nichts anderes übrig. 🤪 Wir stehen hier also und warten bis ein Guide im Toyota mit Vollgas herausgeschlittert kommt. Er bleibt stehen, steigt aus und begutachtet das Auto. Noch mal alles gut gegangen. Er dreht sich halb zu uns und warnt uns vor der Durchfahrt und dreht sich dann rüber zu uns und guckt unser Auto an. Er sagt begeistert: “Oh, Landrover!!! Landrover OK!” und gibt seinen Daumen hoch! 😄 Ja, Landrover ok, aber Driver not so ok. 😏 Na ja, wat mutt, dat mutt! Wir schlittern und schlittern und Vern wird einmal aus der Spur geschleudert, die Straße links hoch. Wir können zurückrollen lassen und finden wieder in die Spur rein und kommen dann gut durch. Uns fällt ein Stein vom Herzen.
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