Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018

Reisebericht 241 Antworten · 40,2k Aufrufe · gestartet 16. Feb. 2019 von Fortuna77
Themenstarter839 Beiträge · seit 201419. Apr. 2019 ·
21.12.2018 - "Etosha - wir kommen..." - Zumindest sind wir auf dem Weg.

Gut ausgeschlafen, wachen wir um halb sieben auf, bereiten uns einen Tee bzw. Kaffee zu, duschen und packen alles zusammen, so dass wir pünktlich um halb acht auf dem Weg zum Frühstück sind... 😛

Das Frühstück wird nicht im Restaurant serviert, sondern auf einer zweiten Terrasse am anderen Ende des Grundstücks. Von dort schaut man auf den Fluss bzw. die nächtliche Partylocation.

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Wir sind die ersten Gäste am Morgen und werden freundlich begrüßt. Neben einem "English Breakfast" gibt es auch hier wieder traditionelle Speisen, wie z. B. Muhora und Pancakes sowie den hervorragenden Hibuskussaft, der uns am Vortag schon so gut geschmeckt hat. Eine Mitarbeiterin erklärt uns alles ausführlich am Buffet und freut sich sichtlich, dass wir auf Eier und Co. komplett verzichten und das traditionelle Frühstück bevorzugen.

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Gut gestärkt und gut gelaunt machen wir uns um viertel vor neun auf den Weg. Noch immer ist es bewölkt und mit 22 Grad verhältnismäßig kühl. Ab und an kommt sogar ein Tropfen Regen runter...

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Erneut liegen über 400 Kilometer vor uns und wir sind schon sehr gespannt, was uns in den kommenden Tagen im Etosha erwarten wird. 🤪

Wie auch in den letzten Tagen, ist hier an der B8 immer wieder einiges los... Die Menschen transportieren Wasser und Lebensmittel in Kanistern und Körben, Esel und Rinder sind im Einsatz oder stehen am Straßenrand, Ziegen überqueren die Straße und selbst die kleinsten Kinder sind selbstverständlich eingespannt.

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Und in regelmäßigen Abständen sehen wir auch die typischen "Shebeens", die um diese Uhrzeit jedoch noch geschlossen sind.

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Um kurz nach zehn erreichen wir den Animial Disease Checkpoint und reihen uns in die Schlange ein, um durch das Desinfektionsbecken zu fahren, welches jedoch wohl nur Alibi-mäßig gefüllt ist. 😗 Im Anschluss werden vier Taschen sowie der Kühlschrank kontrolliert, doch bei unserer Vorräten gibt es nichts zu beanstanden.

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Für die nächsten 100 Kilometer darf ich wieder ans Steuer (soviel wie in diesem Urlaub, bin ich wohl in Afrika noch nie gefahren... 😄 ), bevor wir in Grootfontein erneut an der Mall halten, so dass ich die Einkäufe erledigen kann, während Markus auftankt.

Da wir gut in der Zeit sind - und wohl so schnell auch nicht mehr in die Ecke kommen werden - machen wir den kleinen Umweg und steuern den nahe gelegenen Hoba Meteoriten an.

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Die ganze Anlage ist gut gepflegt und aktuell sind wir die einzigen Gäste hier und so schauen wir uns in aller Ruhe um und lesen uns durch die Infotafeln...

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... bevor wir den Weg zum Meteoriten einschlagen.

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Wie schon so oft zuvor in Berichten gelesen, ist es nicht wirklich spektakulär - trotzdem irgendwie faszinierend, das dieses tonnenschwere "Ding" vor so langer Zeit hier gelandet ist. Am meisten erstaunt mich jedoch, dass die Oberfläche dieses "nickelreiche Ataxit" recht kühl ist, obwohl die Sonne mittlerweile wieder kräftig scheint und sich alle Steine ringsum aufgeheizt haben. Im ersten Moment habe ich nämlich damit gerechnet, dass man ihn gar nicht anfassen kann, aufgrund seiner Farbe etc. Also doch ein kleines Wunder! 😉

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Und so machen wir ein paar Bilder von allen Seiten und ärgern uns über diese Idioten, die überall auf der Welt Zeichen ihres Besuches hinterlassen müssen (unten rechts im Bild zu sehen) und damit soviel zerstören. 😈

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Ja und nach ein paar Minuten reicht es uns dann auch - zwar gibt es Picknicktische im Schatten, doch so spektakulär finden wir es hier dann auch nicht, dass wir länger verweilen möchten... Im Shop kauft Markus noch ein Souvenir und so ziert nun eine dieser bemalten "Monkey Apples" unsere Fensterbank im Wohnzimmer. 😛

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Die nächsten 180 Kilometer verlaufen recht unspektakulär. Überall ist es ziemlich trocken und wir sind froh, dass es kurz vor dem Etosha wieder etwas grüner zu werden scheint...

Ein einzelner Springbock weist uns den Weg.

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Gegen 15.00h taucht schließlich vor uns das Lindequist Gate auf und wir fragen freundlich nach, ob wir irgendwo eine Karte erstehen oder bereits unser Permit für morgen kaufen können. Beides wird umständlich verneint und so drehen wir unverrichteter Dinge wieder um.

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Ein paar Blessböcke liegen im Schatten eines Baumes unterhalb der Pad, anscheinend stammen sie aus einer der angrenzenden Lodges.

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Die Einfahrt zur Tamboti Campsite, die wiederum zur Onguma Gruppe gehört, liegt quasi in Sichtweite zum Gate. Dort werden wir freundlich von einem jungen Mann empfangen und in die richtige Richtung verwiesen.

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Ein automatisches Gate innerhalb der Anlage schützt den Campingbereich vor wilden Tieren - von denen wir übrigens keins während unseres Aufenthaltes dort - gesehen haben.

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An der Rezeption, die auch einen kleinen Shop beherbergt, checken wir ein und uns wird die Campsite Nr. 14 zugewiesen.

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Die Campsites liegen verteilt zwischen Büschen und Sträuchern, so dass man ein wenig Privatsphäre hat und seinen Nachbarn nicht auf den Füßen herumtrampelt. Außerdem gibt es jeweils einen eigenen (sauberen) Sanitär- und Küchenblock, wodurch die Wege kurz sind. Wir, als Erstcamper, stufen diesen Platz als ziemlich komfortabel ein, platzieren unser Auto und bauen das Dachzelt auf, da wir befürchten, dass es nach den zwei Regennächten evtl. ein wenig nass sein könnte. Doch alles ist gut! 🙂

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Wir nutzen die Zeit und erfrischen uns in dem kleinen Pool nahe der Rezeption, wo wir uns im Übrigen für den kommenden Abend gleich für's Restaurant anmelden, dass der Campsite angeschlossen ist.

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Ein wenig Weihnachtsdeko darf zu diesem Zeitpunkt natürlich auch nicht fehlen!

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Lange halten wir es am Pool jedoch nicht aus, da es grünen Gras kribbelt und krabbelt und wir uns direkt ein paar neue Stiche einfangen. 😣

Also kehren wir bald zurück zur Campsite, um unser Abendessen zuzubereiten, solange es noch hell ist...

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Wir bereiten uns ein vegetarisches Essen aus Reis, Bohnen, Paprika, Schafskäse und Chakalaka Sauce zu - schließlich müssen wir unser Vorräte mal so langsam runterfahren. Sicher kein Gourmetessen, aber es schmeckt und wir werden satt. 😄

Der "Chefkoch" bei der Arbeit

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Hier benötigen wir übrigens unseren Campingtisch (den wir in Windhoek vor der Abreise ja zum Glück nochmal kontrolliert haben) zum ersten Mal.

Schon beim Abwasch wird klar, dass wir mit der Entscheidung, früh zu kochen und zu essen, alles richtig gemacht haben. Innerhalb weniger Minuten zieht es sich nämlich zu und bald schüttet wie aus Eimern. 🤨 Schnell platzieren wir unsere Stühle in der halboffenen Küche und sind froh, über das feste Dach über dem Kopf. Dies ist genau eins der Szenarien, die Markus im Vorfeld immer vom Camping abgeschreckt hat!

Zum Glück bin ich nochmal schnell ins Dachzelt gekrabbelt und habe alle Reißverschlüsse geschlossen, bevor es richtig anfängt zu regnen. Auf der Campsite nebenan bauen unsere Nachbarn gerade erst ihr Zelt auf - Prost Mahlzeit! 😣

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Wir genießen hingegen ein kühles Bierchen im Trockenen, beobachten das Szenario, schreiben ein wenig Reisetagebuch und rätseln, ob es eine gute Idee ist, bei Gewitter im Dachzelt zu schlafen?! 🙄

Nach 20 Minuten ist der Spuk schließlich wieder vorbei und so krabbeln wir um neun in unser (trockenes) Zelt. Kurze Zeit später fängt es zwar erneut an zu regnen, zum Glück jedoch ohne Blitz und Donner... 😉

Und so endet ein eher unspektakulärer Tag dieser Reise - morgen wird es wieder spannender... Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 453
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2019
Themenstarter839 Beiträge · seit 201427. Apr. 2019 ·
22.12.2018 Onguma Tamboti Campsite

Der Regen lässt in der Nacht nach und so schlafen wir - wieder mal - sehr gut in unserem Dachzelt bis wir um viertel nach fünf hinaus krabbeln. Nach kurzer Dusche und einem schnellen Kaffee, packen wir unser Zelt zusammen und fahren um halb sieben los in Richtung Gate.

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Das Einreiseprozedere verläuft unkompliziert, auch wenn die Dame am Gate nicht ihren besten Tag zu haben scheint... 😕

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Zwanzig Minuten nach Gateöffnung sind wir somit im Park und schon gespannt, was der Etosha für uns bereit hält! 🤪

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Zuerst einmal geht es nach Namutoni, wo wir unser Parkfee bezahlen müssen. Bereits auf den ersten Kilometern sehen wir ein Dik-Dik Paar und freuen uns sehr über diese Miniantilopen mit der coolen Punkfrisur. 😎

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Wir lassen es gemütlich angehen und werden von etlichen Autos überholt. Ich begreife es mal wieder nicht, warum so viele Gäste durch die Parks rasen... 😠 Eine kleine Giraffe nutzt die Chance, die Straße zu überqueren.

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Der Impala Bock am Wegesrand ist da schon etwas gelassener...

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Und dieser Bursche steht hinter einem Busch und lässt sich sein Frühstück schmecken.

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Nach einer halben Stunde erreichen wir das Camp und zahlen unser Tagespermit an der Rezeption. Statt einer Sichtungstafel gibt es hier ein Sichtungsbuch, die Einträge sind jedoch mehrere Tage alt und somit relativ wenig aussagekräftig.

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Da es Markus' erster Besuch im Etosha ist, schauen wir uns auch ein wenig im Camp um. Eine perfekte Tageszeit, denn viele Gäste sind bereits unterwegs und somit sind wir am Wasserloch ganz alleine...

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... aber auch nur fast - denn tatsächlich trottet auf der anderen Seite ein Bl@ck Rh*no durch's Gras. 🤩

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Was sind wir doch für Glückspilze!

Außerdem stehen etliche Zebras am Wasserloch, flankiert von einigen Marabus.

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Auch dem Fort statten wir einen kurzen Besuch ab. Der Zustand ist jedoch bemitleidenswert. Alles sieht etwas verlassen und verwahrlost aus... 😕 Schade, man könnte dieses Gebäude sicherlich besser nutzen.

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Wir verlassen das Camp und steuern erstmal den Dik-Dik Drive an. Hier ist wenig los - d.h. wir sehen kaum Autos, allerdings auch kaum Tiere. Markus ist ein wenig entsetzt und fragt, was die Tiere im Etosha denn fressen?! So karg die Landschaft im Dezember auch ist, ich habe sie von meinem ersten (und einzigen) Besuch im Dezember 2010, fast noch karger in Erinnerung... 😣

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Unser Weg führt uns anschließend weiter nach Norden, wo wir die Fisher's Pan umfahren. Statt auf Säugetiere treffen wir hier vermehrt auf Vögel...

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Kori Bustard

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Southern pale chanting Goshawk

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Red-billed Queleas

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sowie Blue cranes.

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Sehr dekorativ, jedoch auch etwas deplatziert, wirkt diese Ansammlung von Palmen auf uns.

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Dies sollte nicht der letzte Northern black korhaan bleiben, den wir in den nächsten Tagen zu Gesicht bekommen. 😗

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Die Luft flirrt in der Ebene, von Wasser ist keine Spur zu sehen...

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Herr und Frau Strauss

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Damit wir unsere Ruhe haben, lassen wir einen Konvoi passieren...

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... und freuen uns über ein fotogenes Oryx am Wegesrand.

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Viel Busch zum kratzen ist da ja nicht, aber Hauptsache, es hilft! 😄

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Majestätisch steht dieses Blue Wildebeest in der Gegend herum - man könnte fast meinen, es steht am Meer... Doch der Eindruck täuscht. 😣

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Cape turtle dove

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Namaqua dove

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Die Grasflächen werden größer und so treffen wir auf größere Oryx und Springbock Herden.

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Kori Bustard/Riesentrappe

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Lilac-breasted roller/Gabelracke

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Wir sind erstaunt und erfreut über die gute Beschilderung im Park...

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Auf dem Loop um Klein und Groot Okevi, sehen wir etliche Zebras mit unglaublich hübschen Jungtieren. 😘

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Auch einige, dunkel gefärbte Giraffen kommen uns vor die Linse.

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Der weitere Weg nach Norden gestaltet sich als äußerst unspannend. Bis wir dann auf 2 Fahrzeuge treffen, deren Insassen in die Büsche starren. Tatsächlich "verstecken" sich dahinter einige Elefanten. Ihre Tarnung ist allerdings so gut, dass es für Fotos nicht reicht und da sich die Fahrerin des einen Gamedrive Fahrzeuges so rücksichtslos verhält und die Tiere quasi aus dem Versteck locken will, in dem sie auf und abfährt und ruft, tritt Markus lieber schnell die "Flucht" an, bevor ich meine imaginäre Pistole raushole... 😈

Aargh, dieses Erlebnis nervt mich so sehr, dass ich eine gute Stunde kein einziges Foto mache. 😣 Allerdings gibt es auch nicht viel zu sehen und viele Vögel ergreifen die Flucht, sobald wir auf dem Schotter abbremsen. Dabei sind wir doch schon so langsam unterwegs... 😕

Es ist schließlich weit nach elf Uhr, als wir den Picknickplatz kurz vorm Mpingana Gate erreichen.

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Dieser ist in einem so erbärmlichen Zustand, dass mir die Lust endgültig vergeht... Warum in aller Welt nimmt NWR so geringe Eintrittspreise, anstatt diese anzupassen und auch etwas reinvestieren zu können?! 😐 Die Umzäunung stellt allenfalls noch eine Verletzungsgefahr für die Wildtiere dar und bei mehr als drei Autos ist man gut beraten, wenn man eigene Stühle dabei hat... Die verschiedenen Mülleimer zur Trennung wirken hier einfach nur lächerlich!

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Wir sind froh, als wir diesen unwirtlichen Ort wieder verlassen und steuern das Andoni Wasserloch an. Auf dem Weg dorthin queren drei junge Oryx unseren Weg. Sie sind allein unterwegs... Von älteren Tieren ist keine Spur zu sehen. Hoffentlich finden sie ihre Herde bald wieder! 🙄

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In der Ferne sehen wir einige Gnus...

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... und am Wasserloch erwarten uns Zebras, einzelne Springböcke, weitere Blue Cranes sowie einige Wasservögel.

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Wir beobachten das Treiben eine ganze Weile, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Als wir auf diesen Wegweiser treffen kriegen wir einen kleinen Schreck! 😮 So weit kann es doch gar nicht sein...

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Ein kurzer Blick in die Karte stellt dann jedoch schnell klar, dass sich hier wohl jemand mit der "1" einen Scherz erlaubt hat. 😄

Steenbok im Schatten eines Busches.

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Red-crested korhaan

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Ein junges Kudumännchen stillt an einer Pfütze in nahe der Pad seinen Durst.

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Wie schön es hier wohl sein muss, wenn die Pfanne mit Wasser gefüllt ist!

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Am Wasserloch Tsumcor haben wir mehr Glück, als dieses Kudu, welches am Wegesrand liegt...

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... und treffen dort auf einige Giraffen, die ihren Durst stillen.

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Außerdem sehen wir noch hübsch gemusterte Laughing doves.

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einen Jacobin cuckoo

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sowie ein Warzenschwein, mit nahezu perfekter Tarnung! 😉

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Kurz bevor wir Namutoni wieder erreichen, sehen wir in einiger Entfernung einen Elefanten. Leider entfernt er sich jedoch mit jedem Schritt von uns.

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Wenn man sich dem Camp von Norden nähert, findet man die beiden Grab- bzw. Gedenksteine, die an die Auseinandersetzungen und Gefallenen in dieser Region erinnern.

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Es ist zwei Uhr und so legen wir am Camp erneut eine kleine Pause ein und vertreten uns ein wenig die Füße.

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Fortsetzung folgt
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2019
17,0k Beiträge · seit 201227. Apr. 2019 ·
Hahaha, an diesem Tisch der Picknick-Site saßen wir im Dezember auch!

Und das Tsumcor-Kudu sah noch etwas "fülliger" aus:




LG
Logi
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2019
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Logi schrieb:Hahaha, an diesem Tisch der Picknick-Site saßen wir im Dezember auch!

Und das Tsumcor-Kudu sah noch etwas "fülliger" aus:




LG
Logi
Hallo Logi,

oh je... ich hatte vermutet, dass es schon etwas "älter" war... 😕 aber dann hat sich in wenigen Tagen anscheinend ganz schön was getan! 😗

Liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
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2. Teil - 22.12.2018 - Etosha, rund um Namutoni

Es ist heiss, sehr heiss, als wir wieder im Camp sind. Wir schleppen uns zu den Toiletten und besuchen den kleinen Shop, um uns kühle Getränke zu kaufen. Der Pool erscheint uns verlockend, doch da wir "nur" Tagesbesucher sind, verzichten wir auf eine kurze Abkühlung.

Als wir wieder im Auto sitzen und uns auf den Weg machen, laufen einige Mitarbeiter aufgeregt um einen Baum herum. Kurz zuvor saßen und lagen sie noch alle im Schatten und erholten sich in ihrer Mittagspause.

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Wir können uns im ersten Moment nicht erklären, was da los ist, doch irgendetwas attackieren sie mit Flaschen und Steinen. 😮 Und dann entdecken wir die Schlange, die sich zwischen den Stämmen windet.

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Es ist übel anzusehen, wie die Schlange mitten im Camp mit Hilfe von Spaten getötet wird. Natürlich ist es ein Schock, eine (vermutlich giftige) Schlange in der Nähe zu entdecken, doch hat nicht auch sie ein gutes Recht, in einem Nationalpark zu (über)leben?! 😕

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Wir verlassen das Camp mit gemischten Gefühlen...

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... und steuern das nahe gelegene Chudop Wasserloch an.

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Dort erwartet uns eine Tüpfelhyäne, die kurz den Kopf hebt und nach dem Rechten schaut.

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Kudus, eine Giraffe sowie ein paar Impalas warten in gebührendem Abstand und weitere Hyänen nähern sich schließlich von allen Seiten...

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So richtig traut sich niemand heran - kein Wunder bei der Belagerung!

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Umso mehr erstaunt es uns, als eine Herde Impalas sich von der anderen Seite tatsächlich dem Wasser nähert und ihren Durst stillt.

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Die größeren Tiere sind zu beeindruckt und überlassen den Hyänen lieber den Platz.

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Und diese genießen ihrerseits ihren Status und gönnen sich ein erfrischendes Bad.

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Auch wenn wir uns kaum trennen können, wollen wir noch ein Stück weiter fahren und beschließen auf dem Rückweg nochmal vorbei zu schauen.

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Die meisten Tiere suchen zu dieser Tageszeit Schutz im Schatten.

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Ein paar ganz "Harte" sind jedoch trotzdem unterwegs...

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Wir nehmen den Weg nach Kalkheuwel, hier sind tatsächlich noch Überbleibsel des Regens vom Vorabend zu sehen.

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Als wir um eine Ecke kommen, verschwindet vor uns ein Rh*no im Gebüsch. Auch wenn diese Sichtung nur recht kurz ist, freuen wir uns sehr darüber!

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Southern pale chanting Goshawk

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Obwohl die Landschaft so unwirtlich erscheint, sind wir erstaunt über die Vielzahl an Tieren, der wir begegnen.

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Crowned lapwing/Kronenkiebitz an Springbock

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Und nochmal einer dieser Schreihälse: Northern black korhaan 😉

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Wir erreichen Chudop um viertel nach fünf und noch immer herrscht "Hyänenalarm".

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Vier Tiere stehen am Rand, während eine Hyäne im tieferen Wasser "sitzt" und uns ein herrliches Schauspiel bietet...

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Ist das nicht ein süßer Fratz?! 😄

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Immer wieder taucht sie ab, während die Kumpanen unschlüssig am Rand auf und ab laufen...

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Eine einzelne Giraffe beobachtet das Schauspiel ebenfalls mit Respekt.

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Wonach die Hyäne taucht oder welchen anderen Auftrag sie hat, erschließt sich uns nicht, aber sie scheint auf irgendwelche "Reste" gestoßen zu sein.

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Erneut fällt uns der Abschied schwer, doch wir müssen los, da wir für halb acht im Restaurant angemeldet sind...

Für einen kurzen Stopp bei Klein Namutoni reicht die Zeit jedoch noch. 😉

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Neben einigen Giraffen treffen wir dort auf Marabous, Yellow-billed storks, Egyptian gooses, Red-billed teals u. a. Wasservögel...

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Auf dem Weg zum Gate kommen uns etliche Schwarznasen-Impalas entgegen und wir wundern uns, wie relaxed sie über die Teerstraße laufen, obwohl einige Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit hier entlang rasen. 🤨

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Die kleinen Dik-diks verabschieden uns, was für ein schöner Tagesabschluss! 😘

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Um sechs Uhr erreichen wir wieder unsere Campsite. Spülen, bauen das Dachzelt auf, duschen kurz und machen uns um halb acht auf den Weg zum Restaurant. Nur ein weiteres Paar ist vor Ort und so erhalten wir zügig unsere Bestellung. Neben einem Salat entscheiden wir uns jeweils für eine Biltong Pizza. Die Portionen sind riesig und es ist viel zuviel!!! 😄

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Die dicke Käseschicht tut ihr übriges und da ich nach der Hälfte pappsatt bin, lassen wir uns die Reste tatsächlich einpacken...

Auf unserer Seite der Campsite sind wir diese Nacht ganz alleine. Es ist immer noch ziemlich warm und so gönnen wir uns ein weiteres kaltes Getränk, bevor wir ins Dachzelt krabbeln. Es sind viele Motten unterwegs, die um uns herum schwirren und die Dosen ständig in Beschlag nehmen wollen. 🙄

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Um kurz nach neun heißt es schließlich: Licht aus! Gute Nacht... 😘

gefahrene Kilometer: 246
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2019
573 Beiträge · seit 201428. Apr. 2019 ·
Liebe Nadja,
Ich bin euch immer noch mit Begeisterung auf den Fersen. In chudop hatten wir glaube ich 2015 großes Kino.
GlG aus Südfrankreich
Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
1’885 Beiträge · seit 201628. Apr. 2019 ·
Hallo Nadja,
jetzt habe ich bei euch aufholen können. Ihr hattet ja schöne und aufregende Erlebnisse am Kwando. Und Etosha lässt sich ja auch gut an. Für badende Hyänen scheint Chudop ein verlässlicher Platz seit Jahren zu sein. Wir sahen dort 2013 welche.

Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter839 Beiträge · seit 201428. Apr. 2019 ·
Martina56 schrieb:
Ich bin euch immer noch mit Begeisterung auf den Fersen. In chudop hatten wir glaube ich 2015 großes Kino.
GlG aus Südfrankreich
Martina
Hallo Martina,

viele Grüße zurück nach Südfrankreich! 🙂 Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass es für euch in 3 Wochen nach Afrika geht?!? 🤨 Chudop war auf alle Fälle sehr unterhaltsam 😄
H.Badger schrieb: jetzt habe ich bei euch aufholen können. Ihr hattet ja schöne und aufregende Erlebnisse am Kwando. Und Etosha lässt sich ja auch gut an. Für badende Hyänen scheint Chudop ein verlässlicher Platz seit Jahren zu sein. Wir sahen dort 2013 welche.
Hallo Sascha,
ja, der Kwando hatte es wirklich in sich... 😄 Das war schon toll!
Bei den Chudop-Hyänen scheint es sich dann ja wirklich um echte Wasserratten zu handeln. 😉

Viele liebe Grüße - auch an Deine Familie!

Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201428. Apr. 2019 ·
23.12.2018 - Etosha - Die Fahrt nach Halali

Die Nacht ist ruhig und nachdem es zu Anfang noch ziemlich warm war, wird es irgendwann sogar richtig frisch. 🤨 Als um sechs Uhr der Wecker klingelt, kochen wir Kaffee und packen alles zusammen. Um sieben heißt es dann: Abfahrt!

Erneut fahren wir den Dikdik Drive und auch an diesem Morgen werden wir nicht enttäuscht, denn die hübschen Namensgeber stehen mal wieder parat. 😊

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Bei Klein Namutoni ist tote Hose, bis auf ein paar Wasservögel sowie einige Tauben und Webervögel sehen wir nix.

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Erst als wir schon wieder auf dem Rückweg sind, kommt uns ein einzelner Elefant entgegen.

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Die Zebramangusten sind meist zu schnell, um sie vernünftig abzulichten - diese hat ein Einsehen mit uns, wenn auch nur von hinten... 😗

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Schwarznasen Impala

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Cardinal Woodspecker 😕

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Die nächste Sichtung erwärmt unser Herz. Das kleine Springbockbaby muss erst vor kurzem das Licht der Welt erblickt haben und ist noch etwas orientierungslos... 😊

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Während es die richtige Stelle zum "andocken" sucht, schaut sich seine Mutter immer wieder wachsam um und stupst es sanft in die richtige Richtung.

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"Ah, geschafft!"

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In Chudop haben die Hyänen vom Vortag ihr Revier aufgegeben und Zebras haben übernommen, allerdings machen auch sie sich auf den Weg, als wir eintreffen...

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Und so fahren auch wir weiter in Richtung Westen.

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Wir fahren den Loop, der am Wasserloch Ngobib vorbeiführt. Dort treffen wir auf viele, viele Springböcke sowie etliche Giraffen, die ihren Durst stillen.

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Ein Southern pale chanting Goshawk überwacht die Lage

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ebenso wie dieser African Pipit (?)

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Auch bei Familie Gnu freut man sich bereits über Nachwuchs. Dieses Kleine sieht jedoch schon ein paar Tage älter aus und liegt zwischen den ausgewachsenen Tieren im Schatten.

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An der Kreuzung wählen wir die Pad entlang der Pfanne (Richtung Okerfontein), an der ausgeschilderten Picknicksite wollen wir frühstücken, denn nach guten zwei Stunden Fahrt meldet sich ein erstes Hungergefühl. 😉 Bereits wenigen hundert Metern ist uns klar: das war die absolut richtige Entscheidung!

Als wir einen Busch passieren, sehe ich aus dem Augenwinkel auf der rechten Seite etwas verdächtig "Hellbraunes" im Schatten liegen und rufe laut: "STOPPP!!!" Tatsächlich, wir trauen unseren Augen kaum, aus unserer Fahrtrichtung zwar schwer zu sehen, aber dennoch nur wenige Meter von der Pad entfernt, liegt eine ganze Gruppe Löwen! 🤩

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Es handelt sich um einen richtigen Familienverband mit Jungtieren unterschiedlichen Alters und alle liegen so eng zusammen, dass wir nicht ausmachen können, um wie viele Tiere es sich handelt... 🤪

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Eine Löwin erhebt sich aus der Masse und läuft in unsere Richtung...

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... die Kleinen verfolgen sie gespannt mit ihren Blicken...

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... während sie sich (nicht ganz ladylike) zwischen ihre Familie und unser Auto setzt und ihr Geschäft verrichtet. 😄

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Danach dreht sie sich einfach wieder um und legt sich zu den anderen.

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Wir sind hin und weg, bekommen jedoch mit, wie hinter uns ein Auto einfach vorbei fährt. 🙄 Nun gut, es kommt ebenfalls aus unserer Richtung und wir versperren zusätzlich die Sicht, aber kurz anhalten und nachfragen wäre in dieser Situation nicht das Schlechteste gewesen... 😗

So beobachten wir ungestört, wie die Kleinen rumturnen und sind einfach happy.

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Schweren Herzen trennen wir uns und setzen den Weg fort - es ist gerade mal halb zehn und schon wieder ziemlich heiß. Viel Action ist hier momentan also nicht zu erwarten...

Nur 3 Minuten später treffen wir auf diese Zebraherde, die uns auf der Pad entgegen kommt. Die werden doch wohl nicht bei den Löwen vorbeispazieren?! 🙄 Außerdem steht ein alter Elefantenbulle weiter vorne mitten auf der Pad. Was ist denn hier los?!

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Wir wägen kurz ab, entscheiden uns jedoch dafür, den Zebras einen kleinen Vorsprung zu geben und uns zuerst um den Elefanten zu "kümmern", bevor er sich vom Acker macht. Nach den intensiven Elefantenbegegnungen in Botswana sind sind die Elefanten hier bisher recht rar gesät, da muss man Prioritäten setzen! 😎

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Es handelt sich um einen stattlichen, alten Bullen, der nur noch über einen Stoßzahn verfügt. Armer Kerl!

Doch nach ein paar Bildern siegt unsere Neugierde, was auf der Löwen/Zebra Front so abgeht und wir drehen um. Trauen unseren Augen jedoch kaum, als uns schon wieder ein Auto entgegen kommt... Das gibt es doch gar nicht! Warum sieht niemand dieses Löwenrudel?!

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Vorsichtig überholen wir die Herde, fühlen uns ein wenig schlecht dabei, sie wohl möglich ins Verderben zu begleiten. 😕 Es sind einige hochtragende Stuten dabei, die schon jetzt genug mit sich "rumschleppen"...

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Bei den Löwen ist die Lage hingegen unverändert - kein Wunder, ohne störende Touris und so... 😗

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Dieser Blick - einfach zum dahin schmelzen... 😊

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Wir warten und warten, doch es tut sich nix - von den Zebras ist nichts zu sehen. Anscheinend haben sie doch noch Lunte gerochen und eine andere Richtung eingeschlagen. So schön ein wenig Action auch gewesen wäre, atme ich innerlich auch ein wenig auf... 😗

Also drehen wir erneut und verlassen Familie Löwe nun endgültig. So kommen wir erneut an dem alten Bullen vorbei, der noch nicht wirklich viel weiter gezogen ist und wir können ihn in aller Ruhe beobachten und fotografieren.

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Wir wünschen ihm noch viele schöne Jahre, zu furchtbar ist die Vorstellung, dass die alten Elefanten irgendwann einfach verhungern, weil alle Zähne abgenutzt sind. 🙁 Aber auch das gehört natürlich zum (natürlichen) Leben und Sterben dazu.

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Dieses Zebra hat wohl in den letzten Tagen nähere Bekanntschaft mit einer Katze gemacht. 😕

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Es ist bereits viertel nach zehn, als wir hungrig den Picknickplatz erreichen.

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Er ist in ähnlich desaströsem Zustand wie die Picnic Site im Norden - allerdings gibt es hier noch nicht einmal Schatten. 🙄 Also parken wir unseren Hilux am Rand und nutzen das bisschen Schutz, welches das Auto uns gibt. Da die Sonne fast senkrecht steht, hält es sich in Grenzen. 😣

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Während wir unsere Käsebrote und ein wenig Müsli mit Obst verspeisen, trifft ein weiteres Auto ein. Zwei Damen aus Südafrika (Mutter und Tochter), die ebenfalls eine kurze Rast einlegen. Wir sprechen sie an, aus welcher Richtung sie kommen und da sie auf dem Weg nach Osten sind, erzählen wir natürlich von dem Löwenrudel am Wegesrand. Sie freuen sich sehr und bedanken sich ausgiebig. Schön, solch' nette Menschen zu treffen!

Kurze Zeit später trifft eine Kolonne von drei Fahrzeugen ein. Wir haben sie am Morgen bereits gesehen und werden ihnen in den kommenden Tagen auch noch des Öfteren begegnen. Die Sympathiepunkte steigen jedoch nicht, als zwei Männer neben dem Toilettenhäuschen, aber in unserem Sichtfeld pinkeln, während wir frühstücken. 🤢 Na, danke auch!

Fortsetzung folgt
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2019
74 Beiträge · seit 201728. Apr. 2019 ·
Hallo Nadja,
da habt ihr mit der Routenwahl ja super Glueck gehabt.
Was fuer eine Lövensichtung!
Ich bin schon gespannt, was ihr noch alles im Etosha und auf dem Rest eurer Reise erlebt habt.
Liebe Gruesse aus Stockholm
Svea7638
Themenstarter839 Beiträge · seit 201429. Apr. 2019 ·
svea7638 schrieb:Hallo Nadja,
da habt ihr mit der Routenwahl ja super Glueck gehabt.
Was fuer eine Lövensichtung!
Ich bin schon gespannt, was ihr noch alles im Etosha und auf dem Rest eurer Reise erlebt habt.
Liebe Gruesse aus Stockholm
Svea7638
Hallo Svea7638,

ja, die Löwenfamilie war wirklich ein Highlight! 🤪 Umso schöner, da wir sie alleine beobachten konnten, obwohl wir gar nicht ab vom Schuss unterwegs waren... Aber so ist das nun mal, manchmal hat man einfach Glück! Die vielen Kilometer und Stunden, in denen man nix oder nur sehr wenig sieht, vergisst man in solchen Momenten wieder.

Viele liebe Grüße in den hohen Norden,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201429. Apr. 2019 ·
Teil 2 - 23.12.2018 - Rund ums Halali Camp

Wir setzen unseren Weg nach Westen weiter fort und treffen auf einen Roadblock nach dem nächsten... 😄

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Auf der Pad hat sich an einigen Stellen noch Regenwasser gesammelt, so dass die Zebras hin und wieder eine kleine Trinkpause einlegen.

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Anscheinend ist das einer der Gründe, warum die Strecke so beliebt ist. 🙄

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Als wir bei Okerfontein ankommen, trifft zeitgleich eine weitere Herde Zebras ein. Eins nach dem anderen "verschwindet" in der Senke, so dass irgendwann wohl zig Zebras unten am Wasser sind.

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Da wir von unserer Position aus leider nicht hineinschauen können, begnügen wir uns mit den Mitgliedern der Herde, die "Wache" schieben und sich dabei äußerst fotogen präsentieren.

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Auf unserem Weg entlang der Pfanne, treffen wir immer wieder auf Tiere... Einzeln oder in Gruppen. Die Landschaft ist einfach wunderschön.

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Bei diesem Gnu steht die Niederkunft wohl kurz bevor.

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Der Rest der Herde drängt sich derweil im Schatten zusammen.

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Kurz vor Springbokfontein stehen etliche Autos und die Insassen starren in eine Richtung. Wir bleiben mit etwas Abstand stehen und schauen ebenfalls, doch wir sehen nix. 😕 Als wir ein wenig weiter vorfahren, entdecken wir dann den Grund für diesen kleinen Stau...

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In einer Senke liegt ein Wh*te Rh*no und hält Mittagsruhe. 🙂

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Bei Springbokfontein sind dann wieder viele Zebras, aber auch einige Red Hartebeest am Start.

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Da wir gut in der Zeit sind, entscheiden wir uns gegen die kürzeste Strecke und wählen statt dessen den Eland Drive, der später in den Rh*no Drive übergeht.

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Diese Strecke entpuppt sich als "Strecke des Elends"... 😣 Für diese 50 Kilometer, die sich die Strecke bis zum Camp zieht, benötigen wir fast zwei Stunden, sehen jedoch so gut wie nix. 😵

Eine Gruppe Zebras, von denen eins einen Sender trägt, entpuppt sich noch als Highlight auf dieser rumpeligen Strecke- und das, wo wir bereits hunderte Zebras an diesem Tag gesehen haben. 😉

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Gegen halb drei erreichen wir das Halali Camp und erhalten in der Rezeption für unser Chalet Nr. 52. Das Camp erscheint uns rummelig und irgendwie auch ziemlich runtergekommen, es ist karg, aber es ist halt auch sehr trocken hier in der Gegend. Schnell erreichen wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht, laden aus und ziehen uns Badesachen an, um uns kurz im Pool zu erfrischen. Das Chalet ist sauber, wirkt durch die riesigen Sessel jedoch ziemlich überladen. Warum sie bei diesen Temperaturen dicke Bettdecken bezogen haben, verstehen wir nicht. Bei über 40 Grad ziemlich überflüssig und zudem muss das Ganze dann ja trotzdem immer wieder gewaschen werden. 😕

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Dafür haben wir nette Nachbarn! Der Toko klopft sogar gegen die Terassentür... 😄

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Wir machen uns auf den Weg zum Pool, sind jedoch ziemlich erschrocken über das riesige Becken, welches von Menschenmengen geradezu bevölkert ist. 🙄 Wir kommen uns vor, wie im Freibad während der Ferienzeit (nun gut, Ferien sind ja nun auch hier gerade... 😎 ). Wir schwimmen zwei Bahnen und entfliehen diesem Tohuwabohu schnell wieder. 😗

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Es reicht noch nicht mal für ein Bild, trotzdem freue ich mich während des Rückweges zum Chalet darüber, meine Kamera dabei zu haben... so kann ich zumindest diese süßen Squirrels im Bild einfangen. 😘

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Wir verspeisen die Reste unserer Pizza und entscheiden uns für eine weitere Runde. Schließlich sind wir nur für eine Nacht hier in der Ecke und wollen wir noch ein bisschen was von der Gegend sehen.

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Wir starten über Helio (trocken) in Richtung Helio Hills.

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Auch das Wasserloch Noniams ist trocken, dafür gibt's bei Goas Wasser sowie Besuch in Form von Impalas und Zebras.

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In der Nähe sehen wir zudem eine Giraffe sowie einige Springböcke.

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Auch diese "herumkrähenden" Northern black korhaans begegnen uns in regelmäßigen Abständen. 😁

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Als wir die Pad entlang der Pfanne wieder erreichen, entdecken wir zwei Hyänen, die sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung bewegen und bald aus unserem Blickfeld verschinden.

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Lobend erwähnen möchte ich auch die Picnicsite, an der wir vorbei kommen. Zwar halten wir hier nicht an, aber schon von Weitem scheint sie in einem hundertmal besserem Zustand zu sein, als die beiden Sites, die wir während der letzten beiden Tage hier im Park besucht haben. 😉

Kurz bevor wir den Abzweig zum Etosha Lookout erreichen, verschwindet ein großes, graues Hinterteil im Feld. Wow! Mit so häufigen Sichtungen dieser Dickhäuter haben wir hier überhaupt nicht gerechnet und sind begeistert! 🤪

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Die Fahrt zum Lookout Point erscheint uns, wie eine Reise ins Nichts - unwirklich, bizarr und trotzdem einfach wunderschön!

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Zwar ärgern wir uns ein wenig über die Fahrspuren außerhalb der Begrenzung (anscheinend gibt es überall und immer wieder Menschen, die ihre Spuren hinterlassen müssen 😈 ), versuchen es jedoch auszublenden und genießen den Moment. Obwohl man im Grunde NICHTS sieht, ist einfach nur toll hier!!!

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Es ist bereits nach sechs, als wir diesen magischen Ort wieder verlassen und wir freuen uns, dass das Rh*no sogar noch näher gekommen ist.

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Und direkt im Anschluss folgt ein weiteres Highlight, eine kleine Gruppe Blue Cranes bewegt sich elegant durchs Gras. Diese Vögel sind einfach wunderschön und unheimlich elegant! 😘

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Ein Kori Bustard ist die letzte Sichtung, die es auf die Speicherkarte schafft, denn plötzlich ereilen mich üble Magenkrämpfe, so dass ich im Liegendtransport in Richtung Halali gefahren werde. 🤢

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Zum Glück ist es nicht mehr allzu weit und wir erreichen um kurz vor sieben das Camp.

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Woher meine Übelkeit kommt, kann ich nicht sagen... Mit Schrecken denken wir an Markus' Magenprobleme während seiner letzten Tage in Südafrika 🙄 und so verabschiede ich mich nach zwei Tassen Tee um acht Uhr ins Bett. Schlaf soll bekanntlich gegen alles helfen... 😉

gefahrene Kilometer: 212
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2019
74 Beiträge · seit 201729. Apr. 2019 ·
Liebe Nadja,
Die Tiersichtungen sind einfach traumhaft. Den Eli haben wir beim letzten Besuch auch gesichtet. Schön zu sehen, dass der alte Herr immer noch unter uns ist.
Ich habe Freunde, die während ihres Etoshabesuches keine Zebras gesehen haben. Für mich ein Rätzel.
Zum Camp Halali - uns gefiel das Wasserloch, der Rest war gewöhnungsbedürftig. Die Riesensessel im Chalet hab ich auch nicht verstanden. Klassischer Raumfüller!
Vielen Dank, dass du eure Momente mit uns teilst. Ich freu mich, schon weiterzulesen.
Hoffe, deine Magenverstimmung war nach einmal schlafen verschwunden. Aber davon erzählst du bestimmt bald weiter.
Liebe Grüße
Svea7638
5’490 Beiträge · seit 200930. Apr. 2019 ·
Hallo Nadja,

das Verhalten der Campmitarbeiter gegenüber der Schlange finde ich nicht akzeptabel. Das Camp ist Teil des Nationalparks und der Nationalpark soll nicht nur die harmlosen und niedlichen Tiere schützen. Auch gibt es für Campmitarbeiter keine Ausnahmeregelungen für das Verhalten im Park. Habt Ihr das Töten der Schlange gemeldet? Ich denke, dass nur arbeitsrechtliche Konsequenzen zu einem Umdenken der Mitarbeiter führen.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5’069 Beiträge · seit 201401. Mai 2019 ·
Hallo Nadja,

jetzt bin ich auch bei deinem Bericht wieder auf dem neusten Stand und freue mich nun wieder live dabei zu sein. Hoffentlich war dein Magen am nächsten Morgen wieder ok und ihr konntet unbeschwert mit den schönen Sichtungen fortfahren!

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Mai 2019 ·
svea7638 schrieb:
Die Tiersichtungen sind einfach traumhaft. Den Eli haben wir beim letzten Besuch auch gesichtet. Schön zu sehen, dass der alte Herr immer noch unter uns ist.
Ich habe Freunde, die während ihres Etoshabesuches keine Zebras gesehen haben. Für mich ein Rätzel.
Zum Camp Halali - uns gefiel das Wasserloch, der Rest war gewöhnungsbedürftig. Die Riesensessel im Chalet hab ich auch nicht verstanden. Klassischer Raumfüller!
Vielen Dank, dass du eure Momente mit uns teilst. Ich freu mich, schon weiterzulesen.
Hoffe, deine Magenverstimmung war nach einmal schlafen verschwunden. Aber davon erzählst du bestimmt bald weiter.
Hallo Svea7638,
ja, dann drücken wir mal die Daumen, dass dem alten Herren noch ein paar schöne Jährchen bleiben! 😊
Das Deine Freunde keine Zebras gesehen haben, kann ich kaum glauben - ich hoffe, sie hatten dafür andere schöne Sichtungen?! 😗 Wir haben im Vorfeld schon nicht viel vom Halali Camp erwartet... Aber wenn man einmal von Ost nach West fährt, dann kommt man ja nicht drumherum... 😉
Topobär schrieb: das Verhalten der Campmitarbeiter gegenüber der Schlange finde ich nicht akzeptabel. Das Camp ist Teil des Nationalparks und der Nationalpark soll nicht nur die harmlosen und niedlichen Tiere schützen. Auch gibt es für Campmitarbeiter keine Ausnahmeregelungen für das Verhalten im Park. Habt Ihr das Töten der Schlange gemeldet? Ich denke, dass nur arbeitsrechtliche Konsequenzen zu einem Umdenken der Mitarbeiter führen.
Hallo Thomas,
wir hätten es tatsächlich melden sollen! Haben wir jedoch in diesem Moment leider nicht getan... 😕 Schon unser Hinweis nach dem ersten Tag bei der Ausfahrt am Gate, dass viele Leute mit überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs sind, hat dort niemanden besonders interessiert. 😣
Daxiang schrieb:
jetzt bin ich auch bei deinem Bericht wieder auf dem neusten Stand und freue mich nun wieder live dabei zu sein. Hoffentlich war dein Magen am nächsten Morgen wieder ok und ihr konntet unbeschwert mit den schönen Sichtungen fortfahren!
Hallo Konni,
der Magen war leider länger etwas verquer... Ein paar schöne Sichtungen hatten wir dennoch! 😉 Ich lese bei Dir/euch natürlich auch gespannt mit - schließlich steht der KTP auch wieder auf unserer Planungsliste für 2020. 😗

Viele liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Mai 2019 ·
24.12.2018 - Heiligabend - Von Halali geht's weiter nach Westen...

Als um sechs Uhr der Wecker klingelt, bin ich immer noch müde, fühle mich jedoch wieder bessert. Wir trinken einen Tee, bevor wir uns auf den Weg zum Wasserloch machen, welches ein ganzes Stück entfernt liegt... Da merkt man erst mal, wie weitläufig diese Camps sind. 😉

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Außer uns sind nur 2-3 weitere Gäste vor Ort - klar, um diese Zeit drehen die meisten wahrscheinlich bereits die erste Runde im Park oder frühstücken gerade.

Auch sonst ist nicht viel los, doch zwei Blacksmith Lapwings/Waffenkiebitze sorgen für Unterhaltung, es geht ganz schön heftig zur Sache. 😕

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Wir sehen, wie sich ein Impala sowie ein Kudu dem Wasserloch nähern. Obwohl die Kudus soviel größer sind, sind sie einfach richtige "Schisser". 😄 Während das Impala Männchen bereits seinen Durst stillt, läuft das Kudu immer wieder auf und ab, verharrt und kann sich erst nach Minuten dazu durchringen, ebenfalls zu trinken.

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Ein African red-eyed Bulbul sitzt im Baum und schaut sich das Geschehen ebenfalls an.

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Und ich habe immer wieder Magenkrämpfe... 🤢

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... also machen wir uns nach einer halben Stunde wieder auf den Weg zurück zum Chalet.

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Dabei läuft uns ein Red-billed Spurfowl über den Weg bzw. verschwindet flink im Gebüsch.

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Als wir zum Frühstück im Restaurant eintreffen, ist dort verhältnismäßig wenig los. Wir schieben das darauf, dass wohl viele Gäste früh frühstücken oder nach einer Ausfahrt kurz vor Ende... Das Frühstück ist sogar recht gut und wir sind positiv überrascht! Statt Kaffee, trinke ich jedoch lieber Tee und verzichte auf Milchprodukte.

Markus bietet mir an, dass ich mich bis zum Check-out nochmal hinlege, doch wir packen zusammen und fahren um halb neun los. Das Thermometer zeigt 26 Grad an, doch es ist bewölkt und bald kommen auch ein paar Tropfen runter.

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Der dunkle Himmel erzeugt immer wieder andere Stimmungen, der helle Sand blendet fast, während der Himmel zum Teil immer dunkler wird.

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Diese beiden Gnus wirken ebenfalls noch etwas verschlafen... 😉

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Als wir bei Rietfontein ankommen, treffen wir mal wieder auf Zebras - und der Himmel zeigt sich hier besonders dramatisch.

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Ansonsten kommt uns die Strecke ziemlich eintönig vor, abgesehen vom Himmel ist alles grau in grau und abgefressen bzw. ausgetrocknet.

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Ein Sekretär ist auf der Suche nach Beute.

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Während dieser European Bee-eater im (schlechten Licht) auf einem Ast sitzt.

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Einige Kilometer vor Salvadora haben wir die erste Löwensichtung des Tages, zwar sehr weit entfernt, doch wir freuen uns trotzdem sehr!

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Leider kommen wir nicht näher an die Löwin heran und sie denkt auch nicht daran, ihrerseits die Entfernung zu uns zu verkürzen und so geben wir bald auf und fahren weiter.

Kurz vor Salvadora treffen wir auf Frau Strauss...

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...sowie auf eine große Zebra und Gnu Herde.

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Überall kündigt sich baldiger Nachwuchs an.

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Und nachdem wir gestern ein Zebra mit einem Sender gesehen haben, treffen wir heute auf ein Gnu mit Sendehalsband.

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White-browed scrub Robin
Sabota Lark (Vielen Dank, Matthias! 🙂 )

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Dieses Red Hartebeest versteckt sich hinter einem kargen Busch...

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... zeigt sich dann jedoch in voller Schönheit. 😉

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Diese Iro-Frisuren finde ich einfach immer wieder unheimlich hübsch! 😘

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Wir entdecken eine Fuchsmanguste, leider verschwindet sie jedoch schnell im Gebüsch, bevor sie schließlich ganz außer Sichtweite ist.

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Örtlich kommt immer wieder Regen runter...

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... und auch dieser Springbock hat vor kurzem eine Dusche abbekommen.

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Kurz hinter Kapupuhedi kommen wir gerade rechtzeitig, um zu beobachten, wie ein halbstarker Löwe in einem Abwasserrohr verschwindet...

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... ein letzter Blick...

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... bevor er verschwindet. Was muss das aus Perspektive der Gamedrive Teilnehmer für ein intensiver Augenkontakt gewesen sein. 🤪

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Auf der anderen Seite entfernt sich eine gut genährte Löwin, mit Sender, bevor sie sich schließlich im Dickicht niederlässt.

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15 Minuten und nur wenige Kilometer später, werden wir vor Nebrowni Zeuge eines ähnlichen Schauspiels...

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... schon von Weitem erkennt man an den vielen Fahrzeugen, dass es was zu sehen gibt. Und als wir näher kommen, entdecken wir den kleinen Fratz, mit Kugelbauch, der sich bereits gut zu präsentieren weiß, bevor er seiner Mutter in die sichere Unterführung folgt. 🤩

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Keine zwei Minuten dauerte das Schauspiel und wir waren genau zum richtigen Zeitpunkt vor Ort, denn danach ist von der kleinen Familie nichts mehr zu sehen... 😗

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Gegen Mittag erreichen wir Okaukuejo und besteigen natürlich auch den Turm, um uns einen Überblick zu verschaffen...

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... außerdem kann ein wenig Bewegung nach der Rumsitzerei im Auto ja nicht schaden. 😛

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Der Blick von oben...

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Natürlich statten wir auch dem Campshop einen Besuch ab.

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Wir sind jedoch schlecht vorbereitet und können uns nicht verewigen. 😉

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Auch wenn es erst kurz nach eins ist, entscheiden wir uns dazu, von einer größeren Runde abzusehen und fahren in Richtung Andersson Gate. Alle 30-60 Minuten habe ich einen Krampf im Magen und vielleicht macht es mehr Sinn, den Nachmittag einfach mal faul in der Lodge zu verbringen. 😕

Es ist weit über 30 Grad, doch immer wieder kommen einzelne Tropfen vom Himmel und durch die dichte Wolkendecke ist es entsprechend drückend.

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Dieses Gnu hat die Gelegenheit genutzt und eine schöne Schlammmaske aufgelegt. 😁

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Während der Southern yellow-billed Hornbill den Aufenthalt in einem blühenden Busch bevorzugt.

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Einige Springböcke machen ihrem Namen alle Ehre. Für ein tolles Foto reicht es leider nicht, da wir sie hüpfend nur durch die Frontscheibe erwischen... 😣

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Den kleinen Schlenker zum Wasserloch Ombika nehmen wir natürlich noch mit und haben Glück, dort auf einen einzelnen Elefanten zu treffen.

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Und auch ein paar kleinere Tiere buhlen um unsere Aufmerksamkeit, wie z. B. dieses Ground squirrel beim Sandbad.

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Oder diese Leopard Tortoise, die die Pad vor uns überquert.

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Den Abschluss, dieses kurzen - jedoch sehr erfolgreichen - Gamedrive Tages, macht dieses Bl@ck Rh*no, welches sich schön präsentiert, bevor es von dannen zieht. 😘

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Um halb drei erreichen wir somit Etosha Village, unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte...

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Immer wieder sehen wir hier Kudus, die langsam und vorsichtig zwischen den Gebäuden umherwandeln. Manchmal wirken sie Statuen. 😄

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Wir werden freundlich und mit einem Begrüßungsgetränk in Empfang genommen, bevor wir die Schlüssel zu unserem Chalet Nr. 7 erhalten.

Die Chalets wirken von außen etwas clean und modern, sind jedoch von innen recht nett ausgestattet und bieten ziemlich viel Platz.

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Und nach der Hitze der vergangenen Tage freuen wir uns richtig über die Klimaanlage! 😄 Normalerweise gibt es immer Diskussionen, doch heute bin ich einfach zu k.o. und genieße die angenehme Raumtemperatur ebenfalls.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, schlüpfen wir in unsere Badesachen und machen uns auf den kurzen Weg zum Pool. Dieser (am ersten Tag entdecken wir wohl nur den Kinderpool... 😗 ) ist klein und wenig erfrischend, trotzdem halten wir es einige Zeit im Wasser aus und versuchen unsere Körper ein wenig abzukühlen. Danach lassen wir uns mit einem kühlen Rock Shandy auf den Liegen im Schatten nieder, nutzen das WLan und schreiben ein paar Nachrichten an die Lieben zu Hause, bis wir merken, dass wir von Mücken zerstochen werden. 😣 Ein entspannter Aufenthalt am Pool sieht anders aus und so ergreifen wir bald die Flucht.

Um sieben machen wir uns auf zum Abendessen. Es ist Heiligabend und die Lodge hat ein tolles Buffet vorbereitet. Wir sitzen in der Lapa und es ist ziemlich stickig und warm, doch wir lassen uns die Laune nicht verderben und genießen eine gute Flasche Weißwein zum Essen. Ich halte mich ein wenig zurück, doch da meine Krämpfe nicht unbedingt vom Essen abhängig sind, esse ich wohl doch mehr als nur "Schonkost". 😛

Schließlich lassen wir den Abend mit einem Gin Tonic auf unserer Terrasse ausklingen. Telefonieren mit der Familie und verschicken Weihnachtsgrüße an Freunde, bevor wir in die bequemen Betten krabbeln.

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Frohe Weihnachten und gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 128
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2019
5’069 Beiträge · seit 201405. Mai 2019 ·
Hallo Nadja,

viel Spaß bei der Planung für 2020. Ich drücke dir die Daumen, dass du bei den Buchungen Glück hast und deine Wunschunterkünfte bekommst.

LG und einen schönen Sonntag
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2019
2’536 Beiträge · seit 200905. Mai 2019 ·
Hallo Nadja,

findest du nicht, dass dein White-browed Scrub Robin einer Lerche sehr ähnlich sieht? 😗 🙄 😉

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
1’425 Beiträge · seit 201506. Mai 2019 ·
Hallo Nadja,

ach wie blöd, dass deine Magen Probleme euch durch Etosha begleitet haben 🙁 obwohl ehr anfällig, wurde ich davon zum Glück jedes Mal verschont. Ich hoffe, die nächsten Tage waren angenehmer und ich bin gespannt, was für Begegnungen ihr noch hattet.

Das mit der Schlange in Namutoni ist natürlich kein schönes Bild, aber leider ein tägliches Bild im Land. Gerade die Einheimischen wissen sehr wenig über Schlangen, da werden auch harmlose Tiere sofort getötet oder das Unwissen geht so weit, dass Guides erzahlen, es gäbe Grüne Mambas in Namibia. Was hätten die Arbeiter allerdings anderes machen sollen, ist auch die Frage. Wenn kein Schlangenfänger in der Nähe ist und eine potentiell gefährliche Schlange so nahe bei Gästen herumschlängelt ist das eine andere Nummer. Das Geschrei wäre größer, wenn ein Gast gebissen werden würde. Aber ich verstehe und teile den Aspekt, dass diese Tiere natürlich (und gerade innerhalb) des Nationalparks ein Recht auf Leben haben.

Liebe Grüße
Laura
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