Eulenmuckel2’121 Beiträge · seit 200617. März 2019 ·
Hallo Thomas,
deine Bilder vom Namibrand gefallen mir sehr. Es wird höchste Zeit, dort mal wieder vorbei zu schauen. Echt schade, dass ihr so einen Sturm hattet. Aber um ehrlich zu sein, musste ich bei deiner Beschreibung schon schmunzeln:
Beim Abendessen schmeißt er einem die Getränke um und weht das Essen vom Teller. Wir machen Lammkottelets mit frischem Salat, denn der muss gegessen werden, solange er noch frisch ist. Den Salat muss man ständig wieder einfangen und durch das Balsamico-Dressing sehe ich aus wie ein Schwein.
Das sind doch die Momente, in denen man sich fragt, warum man zu Hause immer erzählt, dass es so toll ist, in Afrika zu campen. Und warum man dafür auch noch so viel Geld ausgibt. 🙂
.....andererseits.....die einfachen, "flutschigen" Erlebnisse sind übermorgen schon vergessen.....es sind just diese Momente, die nicht "Friede, Freude, Eierkuchen-mässig" verlaufen über die man noch in 20 Jahren sinniert.....
@Thomas: Die Bilder von der Umgebung des NFH-Camps sind wirklich super; scheint mir doch eine nette Ergänzung zu Kanaan, Koiimasis und co. zu sein!
Gruss, Ulli
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200920. März 2019 ·
9.Tag (Sa. 29.12.2018) Namibrand Family Hideout – Sesriem 246km
Frühstück bei Windstille – was für ein Genuss. Abfahrt um 8:00Uhr. Das Gebiet verabschiedet sich mit der Sichtung eines Löffelhunds. Der gibt leider gleich Fersengeld und will sich nicht fotografieren lassen.
Auf der C27 geht es auf direktem Weg nach Sesriem. Die Piste hat ordentliches Wellblech. Erst wenn der Wagen bei 80-90 km/h ins „schweben“ kommt, kann man die landschaftlich sehr schöne Strecke genießen. Abbremsen für und anfahren nach Fotostops sind natürlich trotzdem eine arge Rappelei. Das schüttelt einem fast die Plomben raus.
Wir waren fast 10 Jahre nicht mehr in Sesriem und sind erstaunt, was sich hier in den letzten Jahren getan hat. Als wir das letzten mal hier waren, gab es nur die Sossusvlei-Lodge und die NWR-Campsite. Eine weitere Campsite hinter der Tankstelle wurde gerade gebaut. Jetzt gibt es einen riesigen Rasthof und jede Menge neue Unterkünfte. Entsprechend gibt es hier Touristenmassen, wie wir sie bislang auf dieser Reise noch nicht erlebt haben.
Entsprechend sind wir froh, hier einen Stellplatz auf der NWR-Campsite reserviert zu haben. Wir bekommen den Platz Nr. 15, welcher am Rand der Anlage liegt und einen tollen Schattenbaum bietet. Es ist allerdings Milimeterarbeit, unter dem Baum einen passenden Platz zu finden, an dem wir unser Hubdach ausklappen können. Der Campingplatz wird ja oftmals wegen seiner Größe kritisiert, aber uns gefällt es hier sehr gut. Wir würden diesen Platz noch immer den anderen Campingplätzen der Gegend vorziehen. Man hat noch immer das Gefühl in der Wüste zu übernachten. Im Baum unserer Campsite ist auch ein kleines Siedelwebernest mit reichlich Flugverkehr und so ist für Unterhaltung während der Siesta gesorgt. Es dauert ewig, bis ich wenigstens ein einziges brauchbares Foto von diesen flinken Vögeln im Kasten habe.
Bis 14:00Uhr verbringen wir die heißesten Stunden des Tages auf unserer Campsite. Genug Bücher haben wir beide auf diese Reise mitgenommen.
Dann machen wir uns auf den Weg ins Sossusvlei. Wieder einmal frage ich mich nach dem Sinn, dass die 60km von Sesriem zum 2x4 Parkplatz asphaltiert sind, während man bis Sesriem ordentlich auf Wellblechpisten durchgeschüttelt wird. Anders herum wäre es für mich nachvollziehbarer. Auch die 60km/h sind verwunderlich, darf man auf dem Gravel doch mit bis zu 100km/h unterwegs sein. Entsprechend hält sich auch kaum jemand an die 60km/h.
Da ich auch auf Gravel mit 2,0 bar vorne und 2,5bar hinten unterwegs war und für die Strecke zum 2x4 Parkplatz nicht extra aufgepumpt habe, können wir gleich weiter nach hinten ins Sossusvlei fahren. Mit der richtigen Spurwahl und ein wenig Schwung an den tiefsandigsten Stellen lassen sich die 5km bis nach ganz hinten gut fahren. Wieder einmal bewährt es sich antizyklisch unterwegs zu sein. Während am frühen Morgen hier die Völkermassen unterwegs sind, ist es jetzt herrlich leer. Außer uns nur ein weiteres Auto.
Weiter geht’s zum Deadvlei Parkplatz, denn der Besuch dieser Pfanne soll der Höhepunkt des heutigen Tages werden. Auch hier stehen nur wenige Fahrzeuge. Wir verzichten darauf eine der umliegenden Dünen zu besteigen und laufen direkt ins Vlei. Es weht ein angenehmer Wind und die Bedingungen sind für die Tages- und Jahreszeit sehr angenehm.
Klar ist das Licht zu dieser Zeit nicht so gut wie am frühen Morgen, aber dafür ist außer uns kaum jemand mehr hier. Die Schwächen beim Licht kann man auch gut ausgleichen, wenn man die Möglichkeiten moderner Fotoapparate etwas ausreizt.
So tot wie der Name einem weißmachen will ist das Deadvlei gar nicht. In einem der abgestorbenen Kameldornbäume hat ein Schildrabe sein Nest errichtet.
Hier im Deadvlei tobe ich mich dann erstmals so richtig mit meiner neuen Kamera aus. Letztendlich kommen dabei auch keine anderen Bilder heraus, als man sie schon tausendfach gesehen hat, aber ich habe meinen Spaß und bin glücklich, dass man hier auch tagsüber gute Aufnahmen machen kann.
Als wir das Deadvlei verlassen, wird es gerade wieder etwas voller. Wir haben wirklich den idealen Zeitpunkt erwischt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen hier morgens unterwegs sind. An sich stören mich die Menschen hier auch nicht, aber die Fotos sehen halt schon besser mit einer menschenleeren weißen Fläche aus.
Auf dem Rückweg fällt mir ein Fahrzeug auf dem Parkplatz auf, an dem das Licht brennt. Es gehört zwei Britinnen (oder Amerikanerinnen) die mit uns zusammen im Deadvlei waren. Ich rechne schon damit, den beiden Starthilfe geben zu müssen, aber der Wagen springt an. Dafür treffen wir die beiden 2km später wieder. Sie haben sich im tiefen Sand voll eingegraben. Na dann habe ich wenigstens auch dieses Mal die Winch nicht umsonst dabei, auch wenn ich sie noch nie für mich selbst gebraucht habe. Ich fahr mich immer nur mit Fahrzeugen ohne Winch fest.
Der Tag schreitet voran und das Licht in den Dünen wird immer schöner.
Zum Sundowner fahren wir zur Elim Düne, da es von dort nicht mehr weit bis zur Campsite ist. Wir sind allerdings faul und verzichten auf die Besteigung der Düne.
Zum Abendessen haben wir einen Tisch in der Sossusvlei Lodge reserviert. Das ist ein netter Spaziergang von 15min. von unserer Campsite aus. Vor allem nach dem Essen ist so ein kleiner Verdauungsspaziergang ganz angenehm. Das Buffet ist noch immer der Knaller. Dafür würden wir immer wieder hierher kommen. Allein die Vorspeisen nehmen einen ganzen Raum ein und draußen auf der Terrasse gibt es 4 verschiedene Grillstationen, wo man sich frisch etwas zubereiten lassen kann. Bei den Getränken hapert es aber ein wenig. Wein gibt es nur in Flaschen, was ein Problem ist, wenn nur einer Wein trinkt und sich nicht an dem Abend abschießen will. Dry Lemon oder Bitter Lemon waren gar nicht zu bekommen. Das war bei den bisherigen Restaurants besser. Insgesamt ist es auch ein ganz schöner Massenauflauf. Zusammen mit uns sind hier sicher an die 200 Personen am speisen. Das ist dann so ein bisschen wie bei mir in der Firmenkantine.
Zurück auf der Campsite gibt es noch den einen oder anderen GinTonic und wir lauschen den Barking Geckos, die wir erstmals auf dieser Reise hören.
Topobär schrieb:Zum Abendessen haben wir einen Tisch in der Sossusvlei Lodge reserviert. Das ist ein netter Spaziergang von 15min. von unserer Campsite aus. Vor allem nach dem Essen ist so ein kleiner Verdauungsspaziergang ganz angenehm. Das Buffet ist noch immer der Knaller. Dafür würden wir immer wieder hierher kommen. Allein die Vorspeisen nehmen einen ganzen Raum ein und draußen auf der Terrasse gibt es 4 verschiedene Grillstationen, wo man sich frisch etwas zubereiten lassen kann.
DAs Buffet tönt gut und wäre ein guter (Fast-)Abschluss unserer Reise. Kann man das am Tag selbst reservieren oder muss man es früher machen? Und wie viel kostet Buffet? Wir sind am Donnerstag vor Ostern dort. Dann könnte es auch mehr Leute als üblich haben.
Man kann tagsüber reservieren, oder einfach Abend hingehen. Das haben wir im letzten Jahr so gemacht, es gab keine Probleme. Wir haben auch nicht dort übernachtet.
die Aufnahmen die Du im Deadvlei gemacht hast gefallen mir ausgesprochen gut. Wunderschön!! Nachdem wir dort zweimal nicht so das allerbeste Wetter hatten (viel Wind und viel Sand in der Luft), steht das Sossusvlei auf jeden Fall noch einmal auf meiner To-Do-Liste und antizyklisch ins Dead Vlei zu fahren ist eine sehr gute Idee. Ich glaube, dass machen wir beim nächsten Mal auch so.
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200922. März 2019 ·
Moin,
ich möchte einmal die Gelegenheit nutzen und mit bei allen Lesern, Danke-Button Drückern und vor allem Kommentatoren zu bedanken. Das macht das Schreiben richtig Spaß und ich bin hoch motiviert möglichst bald den nächsten Tag hochzuladen.
@Felix: Wie schon geschrieben, hat es auch bei uns gereicht, dass wir uns mittags für das Dinner-Buffet angemeldet haben.
Oh Thomas, dann sag ich auch ganz schnell Danke, damit du zügig weiterschreibst. Warte gespannt auf deinen Bericht über die Sandwich harbour tour. Eure Route gefällt mir sehr, aber sieben Wochen sind leider illusorisch für uns.
LG Lisolu
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200922. März 2019 ·
10.Tag (So. 30.12.2019) Sesriem – Walvis Bay 375km
Wir frühstücken auf unserer Campsite und können danach beim Zusammenpacken sehr schön die gelebte Praxis der namibischen Mülltrennung miterleben.
Der von den Touris brav in die verschiedenen Mülleimer getrennte Abfall wird von den NWR-Mitarbeitern in einem großen schwarzen Müllsack zusammengekippt, der dann zu den anderen schwarzen Säcken auf den Pickup wandert. In meiner Naivität hatte ich tatsächlich gedacht, dass zumindest so gut recycelbaren Materialien, wie Glas und Metall auch getrennt entsorgt werden.
In Solitaire machen wir einen Versorgungsstop in der Bäckerei. Für ein zweites Frühstück nehmen wir uns Apfelkuchen mit.
Die C14 bietet noch einmal eine Steigerung in Sachen Wellbleck. Dieses ist teilweise so heftig, dass der Rollwiederstand so groß ist, dass unser schwach motorisierter Wagen im 5.Gang nicht mehr über 80km/h kommt und ich deshalb in den 4.Gang runterschalten muss.
Es geht durch den Kuiseb-Canyon.
Ein paar Kilometer hinter dem Kuiseb Canyon zweigt nach Süden ein Weg zu einem Aussichtspunkt ab, den wir nehmen. Lange Zeit fragt man sich auf der Ebene, wo den hier eine Aussicht sein soll und steht dann plötzlich an der Abbruchkante zum Kuiseb.
Hier gibt es sogar Sitzgelegenheiten mit Schattendach. Wir nutzen diese Gelegenheit, machen eine längere Pause und lassen uns den sehr leckeren Apfelkuchen aus Solitaire schmecken - ganz ausgezeichnet.
Um die Mittagszeit treffen wir in Walvis Bay ein. Zunächst fahren wir an die Lagune. Während wir die Flamingos beobachten beratschlagen wir, wie wir den Nachmittag verbringen wollen.
Wir entscheiden uns zum Pelican Point zu fahren. Dafür geht es auf der Salzstraße D1986 zwischen Lagune und Saline entlang bis diese an den Stand zum offenen Mehr führt. Hier am Strand ist ordentlich was los. Scheint ein sehr beliebtes Wochenendausflugsziel zu sein. Zahlreiche Familien haben sich hier häuslich eingerichtet. Pavillons sind das mindeste. Viele haben auch gleich ein eigenes Dixiklo mitgenommen. Es wird geangelt, gebraait und am Strand gespielt.
Wir müssen hier die Straße verlassen. Weiter geht es durch stark verspurten Tiefsand, weshalb wir erst einmal den Reifendruck auf 1,5bar reduzieren. Mit diesem Luftdruck arbeitet sich der Landcruiser gut durch das tiefe Geläuf. Nervig ist dabei nur, dass er permanent schlingert, wie ein Betrunkener auf dem Nachhauseweg. Doch dazu später mehr.
Je weiter wir uns von der Straße entfernen, umso leerer wird es und hinter dem Leuchtturm haben wir die Landzunge, welche die Lagune vom offenen Meer trennt, ganz für uns allein. Unser Ziel ist die Robbenkolonie welche hier anscheinend so gute Lebensbedingungen hat, dass sie in den letzten Jahren immer mehr gewachsen ist.
Vor kurzem wurde die nächste Generation Robben geboren. Es wuseln jede Menge der kleinen knuffigen schwarzen Fellknäule umher. Ebenso viele liegen jedoch auch tot am Strand. Die Sterblichkeitsrate bei Jungtieren scheint sehr hoch zu sein. Man ist umgeben von einer olfaktorischen Wolke aus Fisch und Verwesung.
Ich pirsche mich gleich auf allen Vieren näher an die Tiere. Kathrin hat keine Lust durch den Sand zu kriechen und hält sich deshalb lieber im Hintergrund.
Für mich ist der Pelican Point die beste Örtlichkeit in Namibia, um Robben zu beobachten. Ich ziehe dieses Gebiet Cape Cross deutlich vor. Durch die schwierige Anfahrt mit dem verspurten Tiefsand ist hier nix los. Wir waren diesmal die ganze Zeit die einzigen Menschen nördlich des Leuchtturms. Sehr angenehm ist auch, dass es keinerlei Barrieren zwischen den Tieren und den Menschen gibt. Es bleibt Mensch und Tier überlassen, wie sehr man sich annähert. Das ist perfekt zum fotografieren, bei uns zog nur leider der Himmel zu, als wir gerade ankamen. Von Bekannten weiß ich, dass man sogar im Meer zusammen mit den Robben schwimmen kann und die Tiere in Ihrem Element sehr zutraulich und neugierig sind. Allerdings muss man für dieses Vergnügen entweder sehr kälteresistent sein, oder einen Neoprenanzug dabei haben. Bei mir war beides nicht der Fall, weshalb ich auf dieses Vergnügen verzichten musste.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Fotostop an dem kleinen Verbindungskanal zwischen Saline und Lagune. Das scheint ein sehr fischreicher Bereich sein, denn es wimmelte von Seevögeln. Die meisten schwammen oder standen im flachen Wasser, während die Brandseeschwalben ??? darüber in der Luft schwebten.
Für den Abend hatten wir uns mit Adolf (Cruiser) und Ellen verabredet. Wir konnten unseren Wagen bei Ihnen im Garten abstellen, und dort übernachten. Das war eine super Sache, denn es sollte ein feuchtfröhlicher Abend werden. An dieser Stelle deshalb noch einmal unseren herzlichen Dank für den schönen Abend und die tolle Übernachtungsmöglichkeit. Zum Abendessen hatten die beiden das Anchors ausgesucht. Die perfekte Wahl. In fußläufiger Entfernung, direkt im Hafen gelegen, serviert die Küche Bestes aus dem Meer. Der Service ist sehr aufmerksam. Eine willkommene Abwechslung zur ansonsten doch sehr fleischlastigen Küche auf dieser Reise. Bei für die Küste sehr milden Temperaturen saßen wir anschließend noch lange auf der Terrasse zusammen. Der Gesprächsstoff ging uns nie aus. Wie immer habe ich bei den Gesprächen mit Adolf auch viel über das Reisen im südlichen Afrika und vor allem über Fahr- und Fahrzeugtechnick gelernt. So weiß ich jetzt, weshalb unser Wagen im Tiefsand so geschlingert ist. Seit in dem von uns gemieteten LandCruiser-Modell auch der V8-Motor verbaut wird, ist die Vorderachse breiter geworden. Die Hinterachse wurde aber unverändert belassen. Dadurch fahren die Hinterräder immer auf der Kante der Vorderradspur und sind immer bestrebt in die eine oder andere Spur zu rutschen, was dann zum Schlingern führt. Auch die Kippstabilität leidet unter den unterschiedlichen Achsbreiten. Inzwischen gibt es Spacer, die die Hinterachse auf die Maße der Vorderachse verbreitern. Die meisten privaten LandCruiser sind inzwischen damit ausgerüstet. Unser Mietwagen leider nicht. Ich habe Buschlore über diesen Sachverhalt informiert. Mal sehen, ob die Fahrzeuge zukünftig mit Spacern ausgestattet werden. Ein weiterer guter Tipp, den ich hier gerne weitergebe, war bei Reifen mit gutem Flankenaufbau (BFGoodrich oder Cooper), auf unbefestigten Strecken grundsätzlich mit 1,5 bar (bei unserem schweren Aufbau hinten 2,0bar) zu fahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Sand, Fels oder Waschbrettpiste handelt. Neben dem erhöhten Fahrkomfort wird dadurch auch das Risiko eines Platten deutlich minimiert. Wir haben uns fortan an diesen Rat gehalten und sind sehr gut damit gefahren.
Champagner8’797 Beiträge · seit 201023. März 2019 ·
Sodele - Wochenend' und Sonnenschein und endlich mal Zeit, beim Samstagskaffee deinen schönen Bericht zu lesen! Reingespickelt hab' ich natürlich zwischendurch immer... 😎 .
An einer Stelle musste ich echt lachen - jaja, man bewegt sich viel zu wenig auf solchen Reisen 😗 - und dann ist man zu faul, die Elim Düne zu besteigen 😄 .
Ganz besonders gespannt war (und bin ich immer noch) auf die Fotos aus der neuen Kamera, ist ja quasi die Schwester der meinigen 😉 . Wow 🤩 - die Landschaftsfotos sind echt klasse, wobei ich natürlich deinen Anteil dabei nicht schmälern möchte 😉 .
Und dann die Tiere - um diesen Tawny Eagle beneide ich dich echt - so wirklich formatfüllend hab ich noch nie einen erwischt: 📎 016AdleranPfütze.jpg
(Übrigens werd' ich jetzt immer auf die Zitierfunktion gehen und mir deine Fotobezeichnungen anschauen, das hat einen hohen Unterhaltungswert. "Gerupfter Vogel" zum Beispiel für den jungen Trongo 😄 😎 🤪 ).
Diese vier sind ja wirklich allerliebst - und dein Einsatz beim Fotografieren bewundernswert!
Zum Glück seid Ihr ja noch nicht so richtig richtig weit gekommen - so kann ich dann hoffentlich mit etwas mehr Zeit die kommenden Strecken "live" verfolgen, die mich, wie du weißt, besonders interessieren. Sicher kann ich dann noch den einen oder anderen deiner guten Tipps abspeichern!
Herzlichen Dank für's Berichten, ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
War für uns auch ein sehr geselliger Abend und eine Freude Euch hier bei uns zu hosten. Bis auf ein nächstes Mal. 😉
Grüße aus Walvis Bay.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
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Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200925. März 2019 ·
Hallo Bele,
ich freue mich sehr, dass Du jetzt auch eingestiegen bist. Bis ich so richtig die meisten Fähigkeiten der Kamera sinnvoll nutzen konnte, hat es schon so 2-3 Wochen gedauert. Sind ja recht viele Knöpfe zu bedienen und gerade die Tiere warten nicht, wenn man ewig braucht, bis man die optimale Einstellung gefunden hat. Im kleinen habe ich aber bist zum letzten Tag dazugelernt.
Champagner schrieb: An einer Stelle musste ich echt lachen - jaja, man bewegt sich viel zu wenig auf solchen Reisen 😗 - und dann ist man zu faul, die Elim Düne zu besteigen 😄 .
An dem Tag waren wir ja schon im Deadvlei und durften zum Sundowner dann auch faul sein. 😊 Außerdem werden die Getränke warm, bis man oben auf der Düne angekommen ist. 😎
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200927. März 2019 ·
11.Tag (Mo. 31.12.2018) Walvis Bay – Swakopmund 153km
Wieso braucht man von Walvis Bay nach Swakopmund 153 Kilometer? Ganz einfach indem man einen Umweg über Sandwich Harbour fährt.
Im kühlen Küstenklima hatten wir eine sehr angenehme Nacht. Nachdem wir uns von Ellen & Adolf verabschiedet haben, brechen wir um kurz vor acht auf, denn für 8:00Uhr haben wir uns mit unserem Guide JP auf einem Parkplatz an der Promenade verabredet. Als wir dort ankommen werden wir bereits von Ihm erwartet. Da es heute richtig durch die Dünen gehen wird, lassen wir als erstes die Luft vorn bis auf 1,0bar und hinten auf 1,3bar ab. Wir haben Glück. Aufgrund des Feiertages und der sehr ungünstig gelegenen Gezeiten sind wir heute das einzige Auto. Am Vortag war JP noch mit 8 Fahrzeugen im Schlepptau unterwegs.
Hinter den Salinen verlassen wir die Straße und es geht am tief verspurten Sandstrand in Richtung Süden weiter. Zwischendrin geht es immer mal wieder durch bewachsene Minidünen, die ein echtes Labyrinth darstellen können.
Auch hier gibt es schon einiges zu sehen. Der erste von vielen Schakalen und ein von Wind frei gelegtes Grab der Topnaar. Dieses San-Volk lebt entlang der Küste und des Kuiseb. Die Toten werden einfach im Sand begraben und so kommt es immer mal wieder vor, dass Gräber vom Wind wieder frei gelegt werden.
Dann erreichen wir die Nationalpark-Grenze und es geht erst einmal wieder am stark verspurten Strand entlang. Der Wagen ist aus bekannten Gründen kräftig am schlingern.
Bald darauf erreichen wir die tidenabhängige Passage, die am Fuße der Dünen entlang nach Sandwich Harbour führt. Bei Hochwasser reicht das Meer bis an den Fuß der Dünen und die Strecke ist unpassierbar.
Der Weg nach Sandwich Harbour führt ausschließlich über diese tidenabhängige Passage am Fuße der Dünen. Für den Rückweg können leistungsstarke Fahrzeuge auf eine Strecke im Hinterland ausweichen, die aber über hohe Dünen führt. Mit unserem untermotorisierten Wagen ist diese Strecke nicht zu machen und so müssen wir auf der tidenabhängigen Strecke auch wieder zurück. Dummerweise liegen die Gezeiten heute sehr ungünstig. Es ist bereits wieder auflaufendes Wasser. Die Nachmittags-Tide kommt heute allerdings auch nicht in Frage, da Sylvester ist. Auf all diese Umstände hatte uns unser Guide bereits bei der Buchung aufmerksam gemacht. Uns störte das nicht groß, denn für unseren ersten Besuch in Sandwich Harbour reichte der Erlebniswert auch so vollkommen aus.
Bevor wir uns an die tidenabhängige Passage wagen, fahren wir ein wenig in die Dünen hoch, um uns einen Überblick über die Strecke zu verschaffen. Die Dünen sind nur moderat, aber mit dem LandCruiser sind wir schon am Limit.
JP meint wir können es wagen, müssen uns aber beeilen und können uns auch nicht lange in Sandwich Harbour aufhalten. Dabei haben wir die Wahl haben, direkt an die Lagune zu fahren, oder hoch auf die Aussichtsdüne oberhalb der Lagune.
Bereits auf der Hinfahrt umspülen vereinzelt große Wellen unsere Räder. Da heißt es Ruhe bewahren und mit langsamer aber konstanter Geschwindigkeit auf Kurs bleiben. Wie mag das wohl auf der Rückfahrt werden?
Wir erreichen ohne Zwischenfall Sandwich Harbour und entscheiden uns für die Aussichtsdüne. Dafür stellen wir unseren Wagen am Fuß der Düne ab und wechseln in den Wagen von JP. Der LandCruiser hätte nicht die geringste Chance die Düne zu erklimmen. Der Blick von der Aussichtsdüne ist unbeschreiblich. So etwas Schönes habe ich nur selten gesehen. Wir sind so hoch über die Lagune, als wären wir mit einem Rundflug unterwegs. Unter uns sehen wir die Flamingos über die Lagune fliegen.
Hier könnte ich Stunden verbringen, aber die Gezeiten nehmen keine Rücksicht darauf und so müssen wir uns schon bald schweren Herzens losreißen und den Rückweg antreten. Jetzt geht es schon deutlich häufiger durch die Brandung. Insgesamt erinnert mich dieser Streckenabschnitt stark an die Lange Wand. Es ist wirklich sehr beeindruckend, wenn mehrere hundert Meter hohe Dünen direkt ins Meer abfallen und ich kenne das in dieser Dimension auch nur in der Namib.
Als wir die Brandungszone hinter uns haben, fällt auch die Anspannung von uns ab. Jetzt können wir es wesentlich ruhiger und entspannter angehen. Der Zeitdruck ist weg. Wir machen erst einmal Frühstückspause. Dabei fällt mir leider mein Implantat raus und ich kann mich den Rest der Reise mit der Gewindestange im Mund rumärgern.
Ab hier wählen wir dann auch eine andere Strecke, als beim Hinweg. Zuerst geht es durch die Dünenausläufer der Namib und danach durch das Kuiseb-Delta zur Ostseite der Salinen.
Mit dem Fortuner bei der Namibdurchquerung hätten wir diese kleineren Dünen am Rand der Namib gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Mit dem Landcruiser befand ich mich aber fast permanent am Limit. Gar nicht mal so sehr wegen der schwachen Motorleistung, als vielmehr aufgrund des hohen Gewichts und des hohen Schwerpunkts. Vor allem Schräglagen und Querbelastungen waren echt gruselig, da man immer wieder das Gefühl hatte, dass die Kiste gleich umfällt. Auch die Slipfaces mussten sehr konzentriert angegangen werden, damit man nicht in Schräglage gerät.
Mit erreichen des Kuiseb-Deltas wird die Fahrt sehr entspannt. Jetzt gibt es nur noch Minidünen. Zu unserer Überraschung drückt hier an mehreren Stellen Wasser an die Oberfläche und bildet kleine Teiche auf denen Wasservögel schwimmen.
Auch ansonsten nimmt die Tierwelt zu. Wir sehen u.a. Springböcke und Schakale.
Bei den Salinen endet unsere Tour und wir erreichen wieder die Straße
Kathrin & JP
JP war ein hervorragender Guide. Er war die ganze Zeit über sehr um uns bemüht und auch in seinem ganzen Wesen ein ausgesprochen netter Typ. Ich hatte den Eindruck, er macht sich große Sorgen, dass wir unzufrieden sein könnten, da wir aufgrund unseres Fahrzeuges und der Gezeitenlage nur sehr eingeschränkt unterwegs waren. Mehrfach versichere ich Ihm deshalb, dass wir mit der Tour absolut zufrieden sind und es uns von vornherein klar war, nicht das volle Programm machen zu können. Für uns haben wir das Maximum erlebt, was an diesem Tag und mit unserem Auto möglich war. Was will man mehr? Als JP mir zum Abschied sagt, dass er sehr beeindruckt war, was ich mit dem Bushcamper alles gefahren bin und dass ich mich kein einziges Mal festgefahren habe, geht das runter wie Honig.
Ich werde die Tour auch mit einem Bushcamper wieder fahren. Mir geht es bei dieser Tour nicht darum, die höchsten Dünen zu befahren. Diesen Spaß werde ich mir lieber in Form einer erneuten Namibdurchquerung gönnen. Vielmehr möchte ich die Landschaft genießen, weshalb ich beim nächsten Mal einen Tag auswählen werde, an dem die Gezeiten so günstig liegen, dass man die maximale Zeit zwischen ablaufendem und auflaufendem Wasser nutzen kann.
Inzwischen ist es kurz nach Mittag und wir machen uns auf zum Großeinkauf für die nächsten 2 Wochen im Damaraland und Kaokovelt. In der neuen Dune Mall bekommen wir alles was wir benötigen. Die Dune Mall könnte auch in jeder europäischen Großstadt stehen und würde selbst dort zu den besseren Adressen zählen. Wirklich beeindruckend, wie sich Walvis Bay in den letzten Jahren entwickelt hat. Man hat den deutlichen Eindruck, dass die Stadt boomt. Auch der Hafen expandiert; dort stehen jetzt zwei nagelneue und riesige Containerbrücken. Die sind jetzt das erste, was man von Walvis Bay sieht, wenn man sich aus der Wüste der Stadt nähert. Ich glaube hier könnte ich auch gut leben. Es gibt alles, was sich der verwöhnte Mitteleuropäer wünscht und der Freizeitwert der Stadt ist echt hoch.
Zwischen Walvis Bay und Swakopmund ist Highlive am Strand. Wie es aussieht, wollen hier Tausende ins neue Jahr feiern und haben dafür gefühlt Ihren halben Hausstand mitgebracht. Vor allem der Bereich um Düne 7 ist zur Partymeile geworden. Der Verkehr zwischen den beiden Städten hat auch enorm zugenommen.
In Swakopmund wollen wir uns nicht lange aufhalten. Lediglich der Jetty statten wir einen Besuch ab. Es ist bei uns inzwischen lieb gewonnene Tradition, hier für die überbackenen Austern mit Weißwein einzukehren und dabei Blick über die Strandpromenade schweifen zu lassen.
Was deutlich auffällt ist, dass in Namibia inzwischen auch eine schwarze Mittelschicht entsteht. An Orten, wo man früher nur Weiße traf, sind inzwischen im gleichen Maße auch Schwarze unterwegs. Eine Entwicklung die positiv stimmt.
Noch kurz tanken und dann ab nach Sophia Dale. Bei Manfred haben wir 12kg gefrorenes Grillfleisch und einiges an Wurstwaren bestellt. Es liegt schon alles bereit, als wir ankommen. Für den abendlichen Braai nehmen wir noch Rinderfilet dazu. Jetzt zeigt sich der Vorteil des als Gefrierschrank genutzten zweiten Kühlschranks im Buschcamper. In früheren Zeiten hätte es bei der anstehenden Tour in der zweiten Woche nur noch Dosenfutter gegeben.
Zum Rinderfilet gibt es frischen Salat. Ohne Sturm gleich viel einfacher zu essen.
Leider hat es heute Abend viele Mücken, so dass wir ziemlich zerstochen sind. Das ist aber nicht der Grund, dass wir wie fast immer in Afrika Mitternacht nicht erleben und Sylvester verschlafen. Es passt hier nur einfach nicht in den Lebensrhythmus so lange wach zu bleiben.
Jetzt sind Kathrin und ich schon 32 Jahre zusammen. 😘
franzicke2’085 Beiträge · seit 201227. März 2019 ·
Jetzt sind Kathrin und ich schon 32 Jahre zusammen.
Herzlichen Glückwunsch an euch beide 😘 😘 - und das sieht mir so ganzundgar nicht nach Routine und Langeweile bei euch aus! Toll, dass du auch diesen Moment bzw. diesen Gedanken mit uns teilst 🙂
Und ansonsten wollte ich eigentlich nur sagen: grandiose Bilder von eurem letzten Tag im alten Jahr! das hier ist für mich der absolute Knaller:
Ziemlich scary allerdings ist das verwehte Grab - da hätte ich glaub echt zu kämpfen. Und falls ich's noch nicht geschrieben hab - ich liebe es, mit euch zu reisen! Danke-Grüße Ingrid
Champagner8’797 Beiträge · seit 201027. März 2019 ·
Topobär schrieb: Was deutlich auffällt ist, dass in Namibia inzwischen auch eine schwarze Mittelschicht entsteht. An Orten, wo man früher nur Weiße traf, sind inzwischen im gleichen Maße auch Schwarze unterwegs. Eine Entwicklung die positiv stimmt.
Hallo Thomas, in aller Kürze aus der Mittagspause: diese Worte haben mich positiv berührt, da ich aktuell ziemlich tief in dieses Thema, das ja auch Bildung in Namibia umfasst, eingetaucht bin.....
Jetzt sind Kathrin und ich schon 32 Jahre zusammen. 😘
Diese Worte haben mich übrigens auch sehr berührt! 🙂 Glückwunsch!
Und außerdem würde ich echt gerne auch mal wieder dieses Aufeinandertreffen von Namib und Atlantik erleben - bisher hatte ich eigentlich nur aus der Luft das Vergnügen, aber so mitten drin wäre auch mal nach meinem Geschmack!
Glückwunsch auch von uns. 32 Jahre ist schon eine Stolze Zeit.
Auch Super das Sandwich geklappt hat. 😎
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
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Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuerst auch von mir Glückwunsch euch Beiden zum 32jährigem Jubiläum!
Ich hatte ja mit Spannung genau auf diesen Teil deines Reiseberichts gewartet und es hört sich alles sehr verlässlich und fair an und ich hab jetzt noch mehr Lust diese Tour zu machen. Da inzwischen auch unsere genauen Swakop Daten feststehen, habe ich direkt mal bei JP angefragt 🙂. Vielen Dank für diese informative Beschreibung.
Wowwww, einfach nur wow!!! Das war ja ein toller Tag!! Soooo viele schöne Bilder. Das Bild, das Franzicke als absoluten Knaller bezeichnet, finde ich auch richtig genial und natürlich der Blick von der Düne auf Sandwich Harbour. Wir haben vor rd. 4,5 Jahren eine geführte Tour durch die Dünen gemacht, da wir wegen der Gezeiten leider nicht unten lang fahren konnten. Das war natürlich auch sehr schön, aber ich habe mir vorgenommen bei der nächsten Tour nach Namibia und nach Swakopmund bzw. Walvis Bay die Gezeiten vorher zu checken und dies wenn möglich bei der Ausarbeitung der Tour zu beachten. Ob wir dann wie ihr wirklich selber fahren werden oder wieder eine geführte Tour machen, das schauen wir dann mal. Das verwehte Grab finde ich ebenfalls so ein bisschen "spuky", wäre doch so etwas bei uns ganz undenkbar.
Ich bin schon gespannt wie es weitergeht, das Reisen mit Euch macht auf jeden Fall eine Menge Spaß.
Liebe Grüße
Susi
......und natürlich Euch beiden herzliche Glückwünsche zu den gemeinsamen 32 Jahren. Das ist schon eine Hausnummer!
TopobärThemenstarter5’486 Beiträge · seit 200927. März 2019 ·
Vielen Dank für die Glückwünsche.
Es ist schon ein großer Vorteil, wenn man sich auf einer Sylvesterparty kennengelernt hat. Das ist ein Datum, dass man nie wieder vergisst.
Das mit dem Grab empfand ich überhaupt nicht gruselig. Für mich waren das einfach nur Knochen im Sand. Das hatte nichts menschliches mehr und es war ja auch kein Grab im europäischen Sinne. Wer sich wirklich mal gruseln will, sollte die Kapuzinergruft in Palermo besuchen. Das ist echt skurril & gruselig.