Zwei Frischlinge unterwegs

Reisebericht 136 Antworten · 29,6k Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2018 von Nadine*76
Themenstarter87 Beiträge · seit 201504. März 2018 ·
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Langsam nähern wir uns der Hügelkette, auf der sich Camp Dolomite befindet und wir können bei genauem Hinsehen auch schon die rietgedeckten Hütten erkennen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. 🙂
Kurz vor der Hügelkette zweigt ein Weg links ab, der direkt in Richtung der Lodge führt. Zumindest wenn man dem Wegweiser Glauben schenkt. 😐
In der Annahme, so das Camp zu erreichen biegen wir ab. Zu Füßen des Hügels sehen wir eine Gruppe Elefanten an einem Wasserloch stehen, das direkt am Weg liegt.

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In sicherem Abstand postieren wir uns, um die Tiere nicht zu verärgern. Noch steckt uns das Erlebnis von vorhin in den Knochen. 🙄
Nach einigen Minuten machen sich die Elefanten davon und wir fahren langsam auf die Wasserstelle zu. Als wir uns annähern, müssen wir leider feststellen, daß der Weg lediglich bis zum Wasserloch führt. Wir stutzen, kehren dann um. An der Abzweigung angekommen, inspizieren wir nochmals den weißen Betonblock mit den Wegweisern. Der Pfeil zum Wasserloch ist einfach mit 'Dolomite' beschriftet, der Pfeil geradeaus mit 'Dolomite-Camp'. Da die Aufschrift ziemlich verwittert ist, haben wir das wohl falsch abgelesen. 😐

Gut, dann geradeaus. Wir sind die ersten Meter gefahren, da tritt in etwa 100 Metern Entfernung eine wohlbekannte, graue und nicht eben kleine Silhouette auf die Straße, bleibt stehen und blickt prompt in unsere Richtung. Nicht schon wieder! 😵
Offensichtlich ein Leittier, denn kurz nachdem sich der stattliche Elefant am Straßenrand postiert hat, treten weitere Tiere ins Blickfeld und überqueren in aller Gemütsruhe die Fahrbahn. Der Bulle bleibt stehen, und spielt den Schülerlotsen.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit hat die Herde, die einige sehr kleine Kälber dabei hat, endlich die Straße überquert und wir fahren vorsichtig weiter. Wir können die Tiere ein ganzes Stück abseits der Straße sehen und diese kümmern sich ihrerseits nicht mehr um uns.

Nach einer langgezogenen Linkskurve kommt dann auch die Einfahrt zum Camp in Sicht.
Wir parken das Fahrzeug unter der Remise und steigen aus. An den Pfosten der Überdachung hängen laminierte Zettel mit einem Hinweis, der besagt, man wisse über die Ankunft der Gäste Bescheid und man solle die Hupe betätigen, dann würde jemand kommen. 😁
Da sich nach dem dritten Mal Hupen und einer geraumen Wartezeit immer noch niemand blicken lässt, beschließen wir, zu Fuß zu gehen. 🤨

An der Rezeption stehen zwei junge Damen, die sich angeregt unterhalten. Wir erklären kurz unsere Situation und die Dame hinter der Theke meint, sie hätten keine Hupe gehört. 🙄 Mein Blick fällt auf die Kopfhörer, die zu ihrem Smartphone führen und ich denke mir mit hochgezogenen Augenbrauen meinen Teil, sage jedoch nichts...

Nachdem die Formalitäten geklärt sind, fährt uns jemand mit einem Buggy zum Parkplatz um das Gepäck zu holen und dann zurück nach oben, direkt zu unserer Hütte.

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Hier gefällt es uns ausgesprochen gut. 😎
Allerdings ist es im Inneren sehr heiß und stickig, also beschließen wir nach kurzem und erfolglosen Lüften einen Spaziergang zu unternehmen. Dieser endet am Pool.
Es gefällt uns hier und die Aussicht auf ein erfrischendes Bad hebt deutlich unsere Laune. 😎


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Das Wasser im Pool erweist sich als ausgesprochen kalt, so daß wir es nicht wirklich lange darin aushalten. Wir verbringen noch eine Weile auf den Liegen am Beckenrand und gehen dann aufs Zimmer um uns langsam für das Abendessen fertig zu machen. Vom Balkon aus genießen wir noch die herrliche Abendstimmung und die Aussicht auf die weite Ebene des Parks unter uns.


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Vor dem Abendessen machen wir einen Abstecher in die Bar und gönnen uns noch einen Gin-Tonic, der so langsam aber sicher zu unserem Lieblings Getränk avanciert. 😁

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In dem kleinen aber gemütliche Raum herrscht eine vertraute Stimmung und es finden angeregte Gespräche statt. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

Das Abendessen findet in zwei separaten, nach außen hin offenen und geschmackvoll eingerichteten Räumen statt, in denen jeweils nicht mehr als 12 bis 15 Personen Platz finden. Um dennoch alle Gäste zu verköstigen, gibt es einen Plan wer, wann und wo zum Essen Platz nehmen darf. Auf Grund des so organisierten Ablaufs findet das Abendessen in einem angenehm familiären und sehr unaufdringlichen Rahmen statt. Das Essen wird persönlich serviert und schmeckt wirklich ausgezeichnet. 😁

So Endet dann langsam aber sicher unser letzter Abend im Etosha Nationalpark.

Hier im Dolomite Camp hätten wir gerne noch eine Nacht länger gehabt!
573 Beiträge · seit 201404. März 2018 ·
Hallo Nadine,

DANKE für Euren sehr interessanten Reisebericht. Ihr habt ja tolle Sichtungen gehabt.

Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Ganz lieben Gruß

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
1’180 Beiträge · seit 201709. März 2018 ·
Hallo Nadine,

tolle Sichtungen habt ihr im Etosha. Die einzelne Löwin und das Nashorn zum quasi anfassen sind super. Das Dolomite Camp haben wir uns nur von unten angeschaut, da wir zu OlifantsRUS weiter sind. Scheint wirklich ein toller Ort zu sein.

Auch wenn verspätet zur "Löwenfrage":
Ich sehe das wie du, wenn man dort als erster ankommt, dann hat man auch das Recht seine Sichtung zu genießen. Dennoch kann man auch irgendwann mal das Feld räumen. Die Zeit ist natürlich relativ. Bei rumliegenden Löwen denke ich aber auch, dass muss dann nicht sein über 30 Minuten da zu stehen. ***so sehe ich das***

ABER - wenn du jetzt 5 Jahre auf die Reise gespart hast und dein größter Traum ist es Löwen zu sehen... tja dann. *tricky* 😐


Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
2’524 Beiträge · seit 200910. März 2018 ·
Hallo Nadine,

der angefragte Greifvogel links neben dem Bateleur ist ein Raubadler, oder Tawny Eagle.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2’168 Beiträge · seit 200911. März 2018 ·
Hallo Nadine,

Vielen Dank fuer euren Reisebericht! Wow, das Sichtungsglueck moechte ich auch mal haben, lucky guys! 😄

Der Raubvogel oben ist ein Pale Chanting Goshawk, sub-adult.
Und das Voegelchen auf, ich glaube, Seite 4 ist eine junge Shaft-tailed Wydah. Den erwachsenen maennlichen hast vorher schon mal fotografiert.

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter87 Beiträge · seit 201511. März 2018 ·
Blende18.2 schrieb:Hallo Nadine,

tolle Sichtungen habt ihr im Etosha. Die einzelne Löwin und das Nashorn zum quasi anfassen sind super. Das Dolomite Camp haben wir uns nur von unten angeschaut, da wir zu OlifantsRUS weiter sind. Scheint wirklich ein toller Ort zu sein.

Auch wenn verspätet zur "Löwenfrage":
Ich sehe das wie du, wenn man dort als erster ankommt, dann hat man auch das Recht seine Sichtung zu genießen. Dennoch kann man auch irgendwann mal das Feld räumen. Die Zeit ist natürlich relativ. Bei rumliegenden Löwen denke ich aber auch, dass muss dann nicht sein über 30 Minuten da zu stehen. ***so sehe ich das***

ABER - wenn du jetzt 5 Jahre auf die Reise gespart hast und dein größter Traum ist es Löwen zu sehen... tja dann. *tricky* 😐
Hey Robin,

danke für deine Meinung! 🙂
Freut mich, dass ich zum Glück nicht ganz alleine mit meiner Ansicht darüber bin. 😉
Wobei dein "ABER" ein guter Einwand ist, mit dem du sicherlich recht hast!
So habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht. 😎 Obwohl wir auf unserer Reise sogar ein Pärchen kennengelernt haben, wo sie unbedingt Giraffen sehen und fotografieren wollte, und sich die Tierchen aber leider immer vor ihnen versteckt hielten...
Die beiden hätten also vermutlich auch zwei Stunden am Wegesrand gestanden wenn es welche zu sehen gegeben hätte. 😗

(Bei uns war es dann aber ehr so das wir dachten, wenn wir jetzt hier ewig rumstehen und den vieren beim schlafen zusehen, was verpassen wir dann wo anders? Außerdem mochten wir die vielen Autos nicht! 😄 )

Liebe Grüße,
Nadine
Themenstarter87 Beiträge · seit 201511. März 2018 ·
maddy schrieb:
Der Raubvogel oben ist ein Pale Chanting Goshawk, sub-adult.
Und das Voegelchen auf, ich glaube, Seite 4 ist eine junge Shaft-tailed Wydah. Den erwachsenen maennlichen hast vorher schon mal fotografiert.
Hallo Maddy,

vielen Dank für die "Identifizierung" 😉
Bei dem Raubvogel hatte ich schon überlegt ob das der Pale Chanting Goshawk ist, war aber etwas unsicher.
Das das Vögelchen auf Seite 5 eine junge Shaft-tailed Wydah ist hätte ich nicht erwartet, was für ein Unterschied!! 😮

Hallo Matthias,

vielen Dank auch Dir! 🙂

"der angefragte Greifvogel links neben dem Bateleur ist ein Raubadler, oder Tawny Eagle."

Super, das wäre dann auch geklärt. Und damit noch ein Adler mehr auf unserer Sichtungsliste!! 🤪
(Die zugegebener Maßen noch recht übersichtlich ist, gegenüber den meisten von euch hier.... 😗
Da müssen wir noch VIEL aufarbeiten! 🙂 )

Liebe Grüße
Themenstarter87 Beiträge · seit 201511. März 2018 ·
16. Mai

Das Frühstück hier ist ebenfalls ausgesprochen lecker und wir genießen wie schon beim Abendessen, die tolle Atmosphäre, da man sich den luftigen Gastraum auch morgens mit nur einer handvoll anderen Gästen teilt.
Obgleich wir uns ausgesprochen wohl fühlen, beeilen wir uns trotzdem. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft treffen wir den Buggyfahrer von gestern wieder und bitten ihn, daß er uns in zwanzig Minuten abholen soll. Pünktlich steht er auf der Matte und bringt uns zum Parkplatz. 🙂

Wir konsultieren noch kurz die Straßenkarte und fahren dann los, Richtung Galton-Gate. Auf der Strecke haben wir ehr wenig Sichtungen.

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Zebramanguste

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Schildrabe

Auf der restlichen Fahrt durch den Park kommen wir noch an zwei Wasserlöchern vorbei, an denen wir jeweils ein wenig Zeit verbringen um das dortige Treiben zu beobachten.

Oryx:
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Springbock

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Bergzebra

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noch eines 🙂

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und auch ein Gaukler findet sich zum Trinken ein,

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er bleibt aber nicht lange

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wenigsten können wir seine Abreise ausgiebig fotografieren 😉
Themenstarter87 Beiträge · seit 201511. März 2018 ·
Auf der Weiterfahrt stoppen wir noch als wir einen Wiedehopf im Gebüsch entdecken, auch er wird gebührend auf dem Speicherchip verewigt. 😎

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Wir können ihn ausgiebig bei der Futtersuche beobachten

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Ein Monteirotoko (?) macht ihm seine Futtersuche allerdings etwas schwer....

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er ist dem kleinen Wiedehopf echt hartnäckig auf den Fersen.

Nach einer sehr angenehmen weiteren Fahrt mit vergleichsweise wenig Waschbrettambiente durch die sehr schöne, leicht gebirgige Landschaft des westlichen Parks, kommen wir an das Galton-Gate, wo wir Etosha verlassen.

An der Schranke kommt eine Beamtin auf uns zu, die uns bittet das Fahrzeug zu verlassen, damit sie es desinfizieren kann. Von der anderen Seite erscheinen zwei Polizeibeamte in braunen Uniformen, die erklären, sie müssten das Fahrzeug auf Waffen und Schmuggelgut durchsuchen.
Wir fragen uns, warum das jetzt und nicht schon beim Betreten des Parks geschieht.

Während Klaus im Büro der Parkaufsicht, welches sich in einem kleinen schnuckeligen Wachtturm neben der Schranke befindet, die 'Ausreiseformalitäten' erledigt, wird unser Hilux desinfiziert und durchsucht, was offensichtlich beides eher halbherzig geschieht.

Nach dem Verlassen des Parks kommen wir zur Abwechslung wieder mal auf eine Teerstraße, die uns zunächst nach Osten, später dann nach Süden, über Kamanjab in Richtung Huab-Lodge führt.
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
16. Mai, 2. Teil

Unterwegs nach Kamanjab fallen uns eine ganze Reihe von Anhaltern am Straßenrand auf. Die Fahrt ist ansonsten ereignislos.
In Kamanjab sollte eigentlich eine Tankstelle sein, die wir auch auf Anhieb finden, allerdings wird diese gerade renoviert und ist geschlossen. 😐
In dem Ort, der eigentlich nur aus einer Kreuzung und ein paar Gebäuden besteht, tummelt sich ein buntes Sammelsurium an Menschen, unter anderem sehen wir auch einige Himba mit ihren markanten Dreadlocks und ihren roten Lendenschurzen.
Am Straßenrand fällt uns ein 'China-Shop' auf und wir fragen uns, ob man hier, mitten im Nirgendwo überhaupt genug Abnehmer für diese Produkte, u.a. Porzellan, findet.... 🤨

Nach dem Ort geht die Straße wieder in Waschbrettschotter über.

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Wir kommen an den Abzweig zur Huab-Lodge und fahren das erste mal durch eines der Tore, welche die Grenze zu Privatbesitz markieren, der von öffentlichen Straßen durchquert wird.


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Der Straßenbelag wechselt von hellgrauem Schotter zu rotem Sand und das Fahren wird schlagartig angenehmer. Wir legen die 35 km, die zwischen eindrucksvollen Felsformationen und insgesamt fünf Tore führt, sehr entspannt zurück und genießen die Landschaft.


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Zwischenzeitlich mache ich mich als Toröffner schon ganz gut. 😎

Unterwegs scheuchen wir noch einen einzelnen Strauß auf, der prompt vor uns flüchtet. Der Vogel rennt allerdings geradlinig vor uns auf der Pad her, anstatt zur Seite hin auszuweichen.
Wir machen langsam um ihn nicht in Bedrängnis zu bringen und ich nutzt die Gelegenheit ein kleines Video zu drehen. 😉

Leider kann ich das Video hier nicht einstellen... 🙁

Später erfahren wir, daß er der einzige seiner Gattung auf dem gesamten Farmgelände ist und ihm das Laufen auf dem felsigen Boden abseits der Straße einfach unangenehm ist.
Wir durchqueren mehrere Farmen und kommen nach etwa 45 Minuten an der Lodge an.

Noch während wir aus dem Auto steigen, kommen uns zwei junge Frauen aus dem Haupthaus entgegen, die uns gleich freudestrahlend begrüßen. Nach dem Vorstellen, bitten uns die beiden in den Gemeinschaftsbereich der Lodge.
Dort steht schon eine kleine Erfrischung in Flüssiger Form für uns bereit. 🙂


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Die jüngere von beiden, sie ist Trainee auf der Anlage, weist uns in die Gepflogenheiten ein, erklärt uns das Gästeformular in das wir uns eintragen und zeigt uns unseren Bungalow.
Es ist wunderbar ruhig hier und man hat eine schöne Aussicht.


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Wenig später finden wir uns wieder im Haupthaus zu einem kleinen Lunch ein.
Jan, unser Gastgeber, steht in der Mitte des Raumes und begrüßt uns. Wir fragten uns kurz zuvor noch, ob er ebenfalls ein Gast ist, merkten jedoch sehr schnell das dem nicht so ist. 😗
Seine Frau Cathy kommt auch hin zu, begrüßt uns ebenfalls, zeigt uns das Buffet mit den angerichteten Speisen und bittet uns dann zu Tisch.
Wir nehmen etwas beklommen als erste Platz und warten, daß sich der Rest dazusetzt. Außer unseren Gastgebern setzen sich noch die beiden jungen Frauen zu uns, die uns zuerst willkommen hießen.
Sonst kommt niemand. Wir sind die einzigen Gäste.
Jan fragt uns später noch, ob wir einen Game-Drive mit Sundowner machen möchten. Natürlich wollen wir!! 😁

Um 15:30 finden wir uns also wieder im Haupthaus ein und können auch gleich losfahren.
Klaus fällt auf daß der Landcruiser mit dem wir fahren schon einige Jahre auf den Achsen haben muss und schätze ihn auf gut 30.


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Nach fünf Minuten Fahrt hält Jan an, macht den Motor aus und erklärt, dies hier wäre doch ein netter Platz für einen Sundowner. Wir blicken zur Sonne und verweisen auf die lange Wartezeit bis die Sonne untergehen würde. 😵
Er meint, dann warten wir eben.
Nun ja, den Namibischen Humor kennen wir ja inzwischen zur Genüge. 😄

Wir lassen uns also darauf ein und warten was jetzt kommt.
Jan beginnt einiges über die Geografie sowie der Geschichte der Ranch und des Umlandes zu berichten. Als wir schließlich weiterfahren stellt sich schnell heraus, daß er einen enormen Wissensschatz über die heimische Flora und Fauna besitzt. Er weiß schlichtweg von jedem Vogel, jeder Pflanze und auch sonst allem was hier lebt, den lateinischen Namen und was hier endemisch oder anderweitig besonders ist.
Sichtungen haben wir leider nicht sehr viele. Trotzdem ist es ein sehr schöner und lehrreicher Gamedrive für uns. 🙂

Auf unserem weiteren Weg muss er an einem Wasserreservoir vorbeifahren und ein Ventil überprüfen, kurz danach hält er an einem eindrucksvollen Baum und packt die Kühlbox mit dem Sundowner aus.


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Klaus fragt noch nach dem Alter des Landcruisers und Jan erklärt, er wäre nicht so ganz sicher über das Baujahr, meint aber er müsste zwischen '72 und '75 gebaut sein. 😮

Nach dem Gin-Tonic geht's zurück zur Lodge, wo inzwischen noch andere Gäste eingetroffen sind. Ein Pärchen aus Köln.

Wir essen gemeinsam zu Abend. Es gibt ausgezeichnet zubereitetes Rinderfilet mit leckeren Beilagen, die uns von den beiden Mitarbeiterinnen der Küche in jeweils ihrer Heimatsprache sowie in 'Kaiser-Wilhelm-Sprache', wie Jan es nennt, vorgestellt werden.
😄
Die drei Hunde des Anwesens widmen sich derweil ihren Knochen, an denen sie ausgiebig herum nagen.
Wir lassen den Abend mit gutem Wein und angeregten Gesprächen ausklingen.
8’057 Beiträge · seit 200817. März 2018 ·
Hallo Nadine,

Danke für den unterhaltsamen Bericht. Es macht Spass mit euch zu reisen! 😎

Ich musste schmunzeln: der Landcruiser kommt mir echt bekannt vor.......Wir hatten ihn auch schon vor einigen Jahren! 😄

Freue mich auf die Fortsetzung
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
3’390 Beiträge · seit 200917. März 2018 ·
Hallo Ihr Zwei,

soeben habe ich Euren RB gelesen. Perfekt geschrieben, sehr unterhaltsam und eine schöne Route.

Ihr habt ja eigentlich das highlight, nämlich Okonjima, an den Beginn Eurer Reise gesetzt. Für uns war es im letzten Jahr das Ende einer dreiwöchigen, wunderschönen Tour.

Bei Okonjima hatten wir sogar unverschämtes Glück - wir hatten das Plains-Camp gebucht, wurden aber glücklicherweise ins Bushcamp umgesiedelt bzw. upgegrated. Und dann sogar nicht nur in die normalen Bush-Suiten, sondern in das Honeymooner Chalet Nr. 9, also die gleiche Unterkunft, die auch Ihr hattet. Ein absoluter TRAUM !!! 🙂
So eine wunderschöne Unterkunft hatten wir noch nie, das war wirklich der absolute Hammer!

Vielen Dank für den schönen Reisebericht.

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
bayern schorsch schrieb:
Ihr habt ja eigentlich das highlight, nämlich Okonjima, an den Beginn Eurer Reise gesetzt. Für uns war es im letzten Jahr das Ende einer dreiwöchigen, wunderschönen Tour.

Bei Okonjima hatten wir sogar unverschämtes Glück - wir hatten das Plains-Camp gebucht, wurden aber glücklicherweise ins Bushcamp umgesiedelt bzw. upgegrated. Und dann sogar nicht nur in die normalen Bush-Suiten, sondern in das Honeymooner Chalet Nr. 9, also die gleiche Unterkunft, die auch Ihr hattet. Ein absoluter TRAUM !!! 🙂
So eine wunderschöne Unterkunft hatten wir noch nie, das war wirklich der absolute Hammer!
Hallo Bayern Schorsch, schön das du dabei bist! 🙂

Da habt ihr ja wirklich unglaubliches Glück gehabt mit eurer Umbuchung aufs Bush Camp!!! 🤩
In "unsere" Suite Nr. 9 würden wir auch jederzeit sofort wieder einziehen. 🤪
Das war echt einmalig schön dort!!!
Wir fanden es fast ein bisschen Schade das wir nicht mehr Zeit dort verbringen konnten. Aber man wollte ja schließlich auch bei den Gamedrives nichts verpassen....

Das nächste mal würde ich Okonjima aber auch ans Ende der Reise legen. Als Highlight zum Abschluß! 🙂
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
ANNICK schrieb:Hallo Nadine,

Ich musste schmunzeln: der Landcruiser kommt mir echt bekannt vor.......Wir hatten ihn auch schon vor einigen Jahren! 😄
Ist echt ein tapferes Teil, wer weiß wie viele Leute der schon so durch die Gegend geschaukelt hat. 😄
Leider haben wir es versäumt auf den Kilometerstand zu schauen, wäre bestimmt beeindruckend gewesen!!!

Liebe Grüße
Nadine
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
17. Mai

Nach den ganzen Aktionen in den letzten Tagen, die mit frühem Aufstehen verbunden waren, beschließen wir an diesem Morgen wieder mal auszuschlafen.
Zum Frühstück, das wieder im Kreise der ganzen Gastgeberfamilie stattfindet, gibt es neben anderen Leckereien das eindeutig beste "Bushman's Omelett" das wir bis jetzt auf der Reise bekommen haben.
Nach dem Frühstück bleiben wir noch sitzen und quatschen mit unseren beiden Mitgästen über Gott und die Welt. Na ja, eher über die Welt... 😉

Später machen wir uns zu einem Morgenspaziergang auf und erkunden einen Teil der Strecke, die wir am vergangenen Abend bereits mit unserem Gastgeber vom Landcruiser aus gesehen haben. Sorgfältig achten wir darauf, den Grasbüscheln nicht zu nahe zu kommen, um nicht aus Versehen eine Schlange zum Angriff zu provozieren.
Was recht schwierig ist, denn es gibt recht viele davon hier. (Also Grasbüschel natürlich, Schlangen haben wir zum Glück nicht gesehen 😳)
Die Hitze wird allerdings schon bald recht unangenehm und wir kehren um.

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Schwarzbrust Schlangenadler

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Klaus hat offenbar was spannendes entdeckt 😉

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Auch die kleinen Tierchen wollen beachtet werden.

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Wie wir gestern gelernt haben, ein von Oryx gegrabenes Wasserloch.
Die Tiere können Wasser ausgezeichnet unter der Erde wittern und graben dann beharrlich.

In der Lodge zurück ziehen wir uns etwas leichteres an und begeben uns mit umgehängten Kameras zur heißen Quelle. 😎
Als wenn es nicht schon heiß genug wäre... 😄

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Ein paar Minuten kneippsches Wassertreten, dann gemütlich in den Schatten setzen und Vögel fotografieren. 😁
Aber auch Eidechsen gibt es hier reichlich. 😉

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Bei der Bestimmung der Reptilien muss ich jetzt wirklich passen. Wir beschränken uns auf die Unterscheidung zwischen
Eidechse und Gecko... 😊 😄

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Wellenastrild

Davon ist ein ganzer Schwarm neben uns in den Gräsern eingefallen. Ein Traum zum fotografieren! 🤩
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
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und zum Schluss noch mal "Eidechse" 😉

15:30 ist wieder Gamedrive mit dem obligatorischen Sundowner angesagt. Dieser findet diesmal nach viel Wissenswertem an einem großen Wasserspeicher neben zwei malerischen Dattelpalmen statt.

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Zum Abendessen, das uns, wie auch am Vorabend, von den beiden Köchinnen wieder in Damara und 'Hochdeutsch' vorgestellt wird, gibt es leckeres Hühnchen mit Süßkarotten und anderen äußerst leckeren Beilagen.
Nach dem Essen einigen wir uns noch, am morgendlichen Bushman-Walk teilzunehmen und gehen dann früh zu Bett, nicht ohne vorher die Koffer gepackt zu haben.
Themenstarter87 Beiträge · seit 201517. März 2018 ·
Keine Ahnung warum das Bild von den zwei Palmen jetzt verdreht ist... 🙄
Aber ich denke, mit etwas Fantasie und Kopfverdrehen werdet ihr es schon erkennen.
Es dient eh nur der Dokumentation und ist kein fotografisches Highlight... 😉
Themenstarter87 Beiträge · seit 201518. März 2018 ·
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Hab noch ein anderes Bild von den zwei Palmen gefunden, diesmal hoffentlich richtig rum! 😉
857 Beiträge · seit 201418. März 2018 ·
Hallo,
sehr schöne Bilder, hochqualitativ sogar! Und wahnsinnig viel gesehen auch an kleinen Tieren, super! Und fotografiert das arme Haartebeest eben nicht als Profil, sondern seitlich - dann zeigt es seine wahre Pracht: Sein, wie ich finde, wunderschön glänzendes Fell seitlich mit dunkelbraun und schwarz, glänzend.. 😉
Viele Grüße
Alex
Themenstarter87 Beiträge · seit 201518. März 2018 ·
18. Mai

Genau 1,5 Minuten bevor der Wecker angeht werde ich wach und stehe auch gleich auf. (Bevor der innere Schweinehund mich wieder einschlafen lässt...)
Klaus schließt sich kurze Zeit später an. Duschen, Zähne putzen, die restlichen Sachen in den Koffer und ab in die Klamotten. Alles in gefühlten 40 Sekunden. Tatsächlich waren es wohl um die acht Minuten. 😗

Wir treffen uns um 6:30 mit den anderen im Haupthaus zum angekündigten Spaziergang.
Auf dem Weg rund um die Lodge erfahren wir nochmal alle möglichen Dinge über Flora, Fauna und Spurenlesen bis hin zur Leistungsfähigkeit der Solaranlage der Lodge.

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Auf den Felsen saßen unzählige Echsen und wärmten sich in den ersten Sonnenstrahlen.
Das erkennt man auf dem Foto zwar leider nicht wirklich, aber auch ohne Statisten hat uns diese Felsformation sehr gut gefallen.

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Nach dem anschließenden Frühstück und dem danach allgemeinem Verabschieden von allen, posen wir noch kurz fürs Gästealbum. Dann geht es weiter in Richtung Swakopmund.

Die etwa 35 km bis zur Hauptstraße legen wir wieder in knapp 45 Minuten zurück.
Da wir danach nun keine Gates mehr haben, die wir öffnen und schließen müssen, geht's ab jetzt wieder zügiger voran.

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In der ehemaligen Bergbaustadt Uis legen wir einen Tankstop ein.
An der Straße stehen junge Männer, die uns Edelsteine verkaufen wollen. Obwohl die Verlockung groß ist zu stoppen und sich das Angebot einmal genauer anzusehen, fahren wir weiter.
(Erstens wollen wir keine Zeit verlieren, zweitens haben wir nicht sehr viel Luft, was das Gewicht unseres Reisegepäcks betrifft und drittens war ich mir auch nicht ganz sicher ob das wirklich alles echt ist was die Jungs einem da so anbieten. 😐)

Also, weiter geht's. Die Landschaft wird immer interessanter, vor allem als wir auf das Brandbergmassiv blicken.
Immer öfter stehen auch Frauen am Straßenrand, die selbstgemachte Waren anbieten.

Einmal sehen wir auf unserer Fahrspur einen Eselskarren stehen. Klaus setzt zum Überholen an. Der Besitzer stellt sich uns in den Weg und winkt mit einer Wasserflasche.
Da wir vor solchen Begegnungen in unserer letzten Unterkunft eindringlich gewarnt wurden, halten wir nicht an sondern fahren zwischen dem Mann und seinem Karren hindurch. Er zeigt sich deutlich entrüstet.
Unsicher ob die Entscheidung jetzt wirklich richtig war lenken wir uns mit der schönen Gegend ab.

Langsam geht die Landschaft in richtige Wüste über. Vereinzelt haben wir noch Gegenverkehr, aber irgendwann sind wir völlig alleine und es geht nur noch geradeaus. Gefühlt, endlos! 🤨

Unwillkürlich muss KLaus an die Mad Max-Neuverfilmung vom Herflug denken. Stimmt hat Ähnlichkeiten.

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Nach zwei Dritteln der Strecke geht die Piste in eine Salzpad über. Das Fahrgefühl ist überraschend angenehm: Keine Kiesel, kein Waschbrett. Wir schweben geradezu.

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Am Horizont glauben wir erst das Meer zu erkennen. Später stellt sich heraus, das es sich dabei um eine geradlinige Wolkenbank handelt, die ausgesprochen langsam näher kommt. Als wir die Wolkenbank schließlich erreichen, fahren wir schlagartig unter bedecktem Himmel. Ein völlig ungewohntes Gefühl. 🤨
Nach einer weiteren Stunde kommt wie aus dem Nichts eine Querstraße und die Fahrt durch die Wüste endet quasi abrupt.

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Gut, wir biegen links ab und weiter geht's parallel zur Küste Richtung Swakopmund.
Die Stadt empfängt uns mit reichlich Verkehr, das sind wir gar nicht mehr gewöhnt. Der Weg zu Sam's Giardino findet sich jedoch dank ausgezeichneter Beschreibung seitens des Reiseveranstalters auf Anhieb. 🙂

Nach dem Einchecken unternehmen wir einen Stadtbummel, bei dem wir uns dann auch mit landestypisch-touristischen T-Shirts eindecken. 😉
Pullover hätten hier allerdings auch nicht geschadet... 🤨
Der deutsche Charakter der Stadt fällt sofort ins Auge, trotzdem wundern wir uns, wie viel, vor Allem akzentfreies Deutsch tatsächlich noch gesprochen wird.

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Das Abendessen im Hoteleigenen Restaurant ist ausgesprochen schmackhaft und der vom Gastgeber empfohlene Shiraz ist hervorragend. 🙂
Hinter der Bar ist Klaus natürlich außerdem gleich eine erlesene Auswahl schottischer Vergeistigung aufgefallen und er denkt ernsthaft über die Verkostung eines Llagavullin nach, kann sich jedoch zu Gunsten der Reisekasse beherrschen. 😄

Wir verschwinden an diesem Abend sehr schnell in den Betten. Es ist auf gut Deutsch a....kalt hier. 😵